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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-20 · Heft 1950 (20.7.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1950 (20.7.1924)
Date
1924-07-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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SfetSe-S Wien, S EM, .„V-Tfi MVDgrnzerttms. ao. ^Uit i&ra «c. im Ae n Ai m inöifdjen jlrwM Die rmchfoLgeche Schilderung. entnehmen wir, einem läntzeren Berichte des in Jwdien wellenden Mitarbeiters des römischen. TuMattes „Pdpalo d'JtMa^ Maria Appelius. Appelius- G - Nichtjüde; - wir geben dieser .lchendige MrlieufchDemrwg wWer, obwohl -mimche Fol-gernntzvy.. nicht völlig zutreffend sirck». - ' .-< „ .., Nach der Zerstörung.des Werten^ Teuchels, Z8. Jahchtmdert nach der Erfchasfung der Welt, zogen. 5V0>tz Juden zu- Fuß von den Ufern des- Jordan, fort uud - gelangtem nach dreijähriger FußwaMerung HLrher mch Indien kr dieses Tal, wo sse dm GruMem W dreser.SyrEsoge legten," . Mit diesen Worten schloßder GratVd Rabbin - der Hchlung Cottah, -ein chrwÄMgax- Greis^ ftrnv Erzählung.- Und er zeigte dabei ans die Mrahanv-SYnagoge^ die.mit ihren zwölf kleinen Kuppeln sich in die ileuchörrwe Reinheit de§ Himmels von Maduva erhebt.-Indem MinenHAdudorf ducken sich tmedie Küchlein um die -Flügel der MMr vie ° schiefen-Hüttett ' des Jtckenviertels urchdie schwarze Ächrcht, die ihre Matlern' bedeckt, legt Zeu-gnis'dawm ab, datz sie an Jahren nicht hinter der Synagoge zurückstehen. " •' Es wirkt wchchafti-g.-sonderbar^ dich der einsame' Wanderer hier M Lande deS Brcchma imb? Dcha, auf dem ilegendären' Boden der. Wißen ZMgköüKSuchft;; tit' dPr'kkMchen' H^kcht'-' des fanatischen Wahns uck> des MyfWsmus, sich mit einem Male in einem idyllischen Tale «»et MraWen 'Shnckgö'ge7gegenübevsieht, die etwa ein prähistorischer Rabbi gegründet' haben mag. > . Aber iw Indien darf man. sich Aber.Nichts wundern; >kst doch Indien der Heimat der-Paradoxe-, Auch ich war nicht verwundert als ich in der in üppigen Palmen geschmückten Ebene von Madura bei einer scharfen Wegwende auf einen Hausen baufälliger Hütten stieß, in denen ein, sonderbares Volk haust, das seit Jcchrhunderten von der übrigen Bevölkerung der Gegend völlig isoliert lebt, seine Traditionen belvahrt, seine Tracht und auch seine Hautfarbe bis.auf den heutigen Tag beibehalten hat. Hätte ich nicht schon, gewußt, daß. wir uns auf einer jüdischen Kolonie befinden, waren selbst, alle Tore , und Fenster der Häuser : hermetisch verschlossen gewesen, auch dann hatte ich, ich.schwöre es, sofort an der Umgebung, an. der äußeren Einfachheit erkannt, daß.ich in einem jüdischen-Dorfe bin; es-machte auf mich den Eindruck, als wäre es von . den Söhnen Moses aus Galiläa auf diese äußerste Spitze des indischen Dschungels verlegt worden. . Durch die offenen Tore und die geöffneten.-Fenster -strchnt der charakteristische Duft der koscheren Küche. Wenn man rm fernen Osten reist, fo kann man gewissermaßen mit : dem Spürsinn den Sitz der Whne; -der arabischen,- chinesischeu,! hebräischen oder Hi ndMasse ftftste llen. Das' sind -vier Küchentypen, die manunmöglich mitemander -verwechseln i kann. Natürlich verstehe ich dies bloß in bezug auf größte zusammenlebende Gruppen Md auf solche,die schon seit längerer Zeit in alten abgesMossenen Gemeinsch'afteu sannnenleben. Keinesfalls traute ich Michzu behaupten, -daß ich hier iw einem mit Loch parfümierten Rothschild einen' Sprossen des uralten Judentums oder in einem Päscha, dersoeben die duftgeschwängerte Offizin eines Friseurs Verlassen Hot, einen Nachkommen Mohammeds - erkennen köstnte. . . . Das Hindüochetto im Äor)e Cottäh erweckt Doch''nicht' nur wegen des Kontrastes'zwischen seiner'Mischen Eigenart und-der indischen Umgebung besonderes Interesse. -Die Kostüme, die Kleidung im allgemeinen,' die charakteristischen Typen, der. Rassen erscheinen, seit dem W? Jahrhundert, nach der Erschöpfung der Welt hier, unverändert, ohne auch nur' einen einzigen jener Charakterzüge angelegt zu fallen, die dieses hemrüirrende Wandervolk in den Verschiedenen Etappen seiner jahrhundertelangen. Wanderungen da und dort abgestreift hat. Selbst in . Palästina ist.der Jude nicht so stark, .jüdisch geblieben wie hier in. diesem zwischen. Palmen, .versteck-.- ten kleinen Winkel Indiens. In der Ebene von Galiläg,. hoben die Juden von ihrer.Umgehung bereits manche arabischpersische Gebräuche, angenommen. Sie. übernähmen, .den. Mantel der Söhne Mohammeds, die weiße. Kleidung,...der Araber von Jafft, die roten Pantoffel der Beduinen .am; Jordan. Hier ist von alledem nichts zu sehen. Siout erat, .sieut pst. Wie es einst war, so.ist es auch heute. Die Alten kleiden. sich wie einstens Aron, die Jungen wieder junge Josm zu seiner Zeit. Die in ihrer Jugend blendend schönen Frauen - tragen auch heute die Tunika der- Judith, den MaM-elwurf der Rebekka. Der. größte Teil der indischen Juden ist blond; man trifft jedoch unter , ihnen auch rothaarige und stößt-sogar auf Albinos. Ihr bleiches, weißes Gesicht zeigt ^manchmal Sommerssprossen, aber -immer glänzt aus ihren Gesichtern einschwarzes, tiefes Auge. . .. Schaft und Widder - bewegensich - -patriarchalisch zwischen den Bewohnern. In . den Auslagen der Geschäftsläden. liegen rituell - zugerichtete Speisen, die mit Kokos-- oder Palmöl mit Ausschluß jedes animalischen. Fettes zubsrelitet sind. Zwischen den Häuserreihen sind-von Fenster zu Fenster- Stricke angebracht, aus denen'Wäsche-trocknet. Auf der 'offenen Straßeist -in-großen-Schüsseln Käse -aufgetürmt, ein kleiner RmM>unt ggldenM'- Löcken steckt-im-Vorbeigehen, seiH. Dinger in veti weißen Ääsebrei. Eine Frau steckt gerade ^>en Kopf dürchs Fenstev und sendet dem ertappten.flüchtigen Keinen Dieb' jvitzeM-.Schimpft»wr1e-.mäch!-?-A Uei'Aufschriften über den Geschäften - sind h e b ra i s ch.- Jnf^n,zur,-Beleuchtung dienenden Lampen brennt Mel; - nirgends .ejye .Spur,von Wein, Branntwein oder Schinketi.' Die G^e'tze'Moses "werden' hier/ unberührt von'jedem- Modernismus,-rigoros- -eintzehalten. Vielleicht nirgends wird man' stärker an dasalte Zion gemahnt als hier. - - - . . . Jur Innern i der Synagoge herrscht. Feierjagsstimmung. Aus - dem Tempel Brahmas fuhren,. selbst wenn, sie sich ^unterirdisch hinziehen, auch zwanzig Ausgänge hinaus zur-Außenwelt. Hier ist der ganze Tempel in sich abgeschlossen und drinnen herrscht Halbdunkel. Die Jahrhunderte alten Wände - waren ursprünglich bemalt, wurden jedoch im Lause der langen--Zeit abgenützt.'Auch die'Stühle und Bänke weisen auf ein ehrwürdiges: Mer hin.' Von der Wölbung hängen sonderbar-verzierte, an-'Kristallen reiche Lampen vonunbestimmbarem Mer herab. * ' , - -„Das - sind Kopien jener Lampen, die den Teuchel Salomos-beleuchtet hatten," erklärt, der ehrwürdige Rabbi. ■' Auch der mit - blauen Blumen verzierte Porzellanfuß- . boden, der ein - vollkommenes Muster koreanischer Kunst .darstellt, ist eine Sehenswürdigkeit. In der Mitte des Raumes erhebt sich der Altar, aus welchem die Pietät von Generatio- * ' neu eine wundervolle Sammlmrg. von silbernen und goldenen Geräten angehäust hat. Acht'bronzene Säulen halten nach Art der zusammengewickelteN- Tallesim den mit Arabesken geschnvückten Baldachin. Hoch oben leuchtet in einem Odälisken- ' dreieck das -über, das M wachende Auge des Gottes vom Sinai' und -wirst mystisches Licht -in das Dunkel der Synagoge. Rechts und links vom Mar stehen zwei Gesetzestafeln, in der Mitte, die Bnndeslade, in. einem Winkel vor einem Lesepult: das aufgeschlcvgene . Buch.Leviticus. - ' i Der Grand Rabbin-hat bereits sein heiliges Gewand angelegt und ist jetzt mit seinem schneeweißen Bart, im Broikatmantel, mit der Tiara Salomons eine-unsagbar imposante Erscheinung. .Die. Synagoge 'hat sich inzwischen mit Gläubigen'gefüllt. Auf der e-inen Seite sitzen die Männer, auf der anderen die Frauen. Das rötliche Licht der Lampe beleuchtet bloß die ersten Sitzreihen, die übrigen bleiben im'Halbdunkel mit-Rembrandtschev Wirkung. Aber die zwanzig/bis dreißig sichtbaren Plätze werdeU''bon dein auf si-efallenden mystischen Sche'm, -der'fich 'über-die'Gesichter ergießt, phantastisch beleuchtet. - Und - während der Rabbi ein Kapitel aus dem Büche- Ezechrel verliest, dUrchdringt diesen dem' Einsturz nahen . Temp'el' ein Duft^ der; Heiligkeit; die Fraüen werfen, Blumen ^anf-iftn :/ M^Mrd'-Hppe/ flüstern Worte, -die u;ir mWg-erschdiNell Michdünkt' es,' daß der Gottesdienst nach den' tausendjährigen'Traditionen des Stammes Levi äbgehalten wird.Ich folge "kaum; -denn meine ganze Aufmerksamkeit wird von der fesselnden Erfchoinung der in den Vorderen Bankreihen sitzenden Gestalten in' Anspruch genommen: jüdische Urtypen Mit großen Äugen, länglichen Hasen, schmalen Rilkarda Huch. Makulawr... /In der Moskauer „Krasnaja Gazeta'1 berichtet ein „Räbkor" (Arbcite'rkorrApondent) folgendes: ,,.tzn der Papierfabrik, die den Namen des Genossen Sinawjew führt, kommen ganze Ladungen bedrückten Papiers an, um als Makulatur emgLstamPft.und v-erarpeitet zu werden. Unter diesem Makulatur finden sich. heilig Schriften aller Art, Monographieir über.Heiligie ufw. Aber ür letzter Zeit kommt eine ganz neue Sorhe von Makulatür in die. Fabrik: Werke von Maxim Görki/Tschech o w- G a r sch i n, H e r z e n, K o r o l e n k o;itnb1 anderer grofter .Schriftsteller/' Der „Rabkor" stellt nun die Frage; „Sind wir denn bereits so reich an Küttürw'rrten, daß wir uns 'den Luxus erlauben können, solch hochwertige Bücher bloß deshalb der Vernichtung zuzuführen, weil sie in der alten Orthographie gedrucht sind?" Der Arheiterkorr-espondet weist mit dieser seiner Frage auf die sonderbare Arl hin, w-ie in Sotpjetrußland sowjetische Kultur eingeführr wird. D.er abgrundtiefe Haß gegen alles Alte, das vor Errichtung der Sowjeth>errschaft bestanden und Kulturwert besessen hat,.wird auch zu politischen Verfolgung geir mißbraucht, indem s örmli ch e U e b e r f ä l l e auf Buch Han dl um ge n veranstaltet ustd alle Dmckiverke mit alter Orchographie beschlagnahmt und der Vernichtung überantworftt werdey, imd das alles geschieht im Namen der heiligen „sozialen Enteignung^. .^■1\; ,\ Ae MMWsche FUmgesellschast enthaftet. Verfalles. 19. .Juli., (Havas.) Die Mitglieder der österreichischen Filmgesellschaft, KrMer und Fleck, sind gegen eine Kaution von 2000 Franken pwvisorisch in Freiheit gesetzt worden ... . Nunmehr sind sämtliche österreichischen Filmleute, die verhaftet wäre, auf freiem Fv V; : 1 y / , —.. — ------ ff' Zum 60. Geburtstag.; Sie ist niemals „populär" im -gewöhnlichen Sinn bei Wortes geüoesen. Ihre Kunst hat sich nie an die große Masst -gewendet, war stets -nur der Besitz der Wenigen. Was Haiti die Menge mit diesen Gebilden aus Düst und Sonnenstrahl, mit diesen hauchzarten Gespinsten'- ^Mchmerlebnisses, mii dem 'Wort gewordenen Blütenstmuß anfastgen -sollen? Wer e§ um'einmal versucht, den „Inhalt", das nackte, klare Geschehen aus einem der -erzählenden Werke herauszuschälen, -erkennt, wie' ivenig sich von all -dem sprühenden, starken Leben -in Worten, anna-g-eln läßt. Tvivial gesagt: es „geschieht^,/nichts. Dramatische ' Spannung, Ab'enieuerrealistik, das Spiegelbild harter Wirklichkeit im Buch, jener WiMchkeit, in der B folgerichtig aus A evfließt, in der sich Kette -und Zug der Vorkomuisse geschlossen und dem groben Sinn verständlich därftellt, das alles sucht man vergeblich in den Büchern Ricoarda Huchs. Aber ein Hauch des großen Wunders durchzicht sie, das Unfaßbare schimmert durch das Erlebnis, das sie bedeuten, ein Strahl der* ewigen Wahrheit leuchtet daraus hervor/ Torheit wäre'es, -bcu Ginwand der „Uiiiwahrscheinlichkeit" bei all die-seu zarten Gebilden zu erheben. „Ludolf U r s l e n" „V i t as o nr n i -ü nr brede", „Von den Königin und der Krone", ja nicht einmal „Aus der Triumphg-asse", das, abgesehen. von den Humoresken der Wirklichkeit -am nächsten steht, föitnm diese Probe bestehen. Sie sind allesamt unwahrscheinlich. Univahr wie die Mondnacht des Südens, unwahr wie der Roseuduft, tut* wahr wie die heitere Güte eines Sommerabends. Sie sind alle unwahrscheinlich und bergen doch tiefe und unzerstörbare Wahrheit. Märchen sind sie vom Wunder, Märchen von der eivigen Schönheit, Märchen von der Süßigkeit des Leides und bet Wehmut des Glückes. - ' Körperlos und ohne die Schwere des Alltags die Gestalten, die Riccarda Huch geschafsett. Sie stammett ans einer anderen Welt und gehorchen mit ruhiger Schlichtheit 'den Ge* fetzen ihres Daseins. Im Zauber -der Dichtung erscheint uns ihr Tun, so absonderlich es um Maßst-ab der nüchteritett. Wirklichkeit gemessen wäre, natürlich, eiitf-ach, ißm stiller Selbstverständlichkeit, wie man im Traume die seltsantsten Begebenhesten versteht. Selbst wenn Riccarda Huch von Not und Alltagssorge erzählt, wie etwa in „Aus der Triumphgasse", webt das große Wunder setne Schleier über Gestalten und Geschehen; liegt der Zauber der Romantik über dun Erlebnis. Mit Not'-üu- Kraickheit 51t ringen — äch! cs ist nichts Erhebendes, nichtr Poetisches, llu-b doch führt dieses Buch weit weg vom Alltag. führt itt das Wunderland der Armut, in die Urheimat., aller, die da lcidui. Ricoarda Huch hat viele Bewunderer, wenig Nachahmer gesunde«. Uud wer cs versuchte, ihr auf ihrer Bahn zu.-folgen, verfiel tlnnachsichtlich der Manier. Die Sprache Riccarda, Huchst laßt sich nicht durch' „Ersatz" fälschen. Sie ist aps dem gebo'reti, sie vereinigt ütrersH'öpstichen 'Reichtum des' der Bilder, mit tueversagender Treff-stcherheit.' Nort ^dee' glühcttden Leidenschaft, von fieberhafter Spannung, -bis zur alsigkühlen Knappheit, von schelmischer Munterkeit und derbenf Humor bis zum feierlichetr Pathos sind alle Klänge auf"ber Leier zu finden. Hinter jedem Wort, hinter jMr.Szene, die Riccarda Huch gezeichnet, steht ihre -ganze Persönlichkeit: Man hat das Wort „Persönlichkeit" so oft mißbraucht, daß'man nun mit leeren Händen den wirklich Großen gegenübevsteht und nicht einmal den armseligen Dank des Wortes abstatten kann.' '' Die historischen Werke der Dichterin zeigen denselben Zug der Größe und fortreißenden Leidenschaft. Auch hier erstehen die Gestalten plastisch, in allen Einzelheiten erfaßbar, sozusagen vpn -innen erleuchtet; Die Gründlichkeit , und Gediegenheit der Arbeit hat unter der schwungvollen Darstellüttg nicht gelitten und -das böse Wort der „Frauenzimmerlichkeit^ verhallt hier wirkungslos. Man spricht so gerne geringschätzig voit „Frauenkunst", tut es trur allzu oft mit Recht'. Aber wir haben nicht viele lebettde deutsche Dichter von gleicher Größe und gleicher Echtheit wie diese -Frau. Vielleicht ist es kein bloßer Zufall, daß wir von den Lebensschicksalen dieser Frau.so wenig wissen.: Kaumdie dürftigsten Tatsachen sind uns daraus bekannt. Daß Riccarda Huch in Braunschweig geboren, daß sie in Zürich studiert und als eine der ersten Frauen das Doktorat der Philosophie erworben, in Triest gelebt — das ist fast alles. Zu' hoch,' zn 'M ist diese Frau für uns, zu hoch, zu fern von allem was Alltag, was Wirklichkeit, was der Ablauf der Jahreszeiten im ntenschlichen Leben ist, Sie ist uns der Bote eines fernen Landes, iü dem noch immer die Wunderblume still erblüht ün-d seltsam^ Geschehen klar-Md alltäglich wirb. Klara Ma-ütnet. La« Wetter. . , Das Wetter war auch gestern vorwiegend trüb. Für heu ist heiteres, kühler Wetter angekündigt. H«gelschl«g und Wolkerr-rüche hu Burger Land. Aus Sauerbrunn wird uns gemeldetr Üeber .ve schiedene Gemeinden des BmgenlandeS ging starkes G w i-111 x mit Hagelfchlag nieder, der an den F e l f r ü ch t e n großen Schaden anrtchtete. Ein Wirtschaft gebände in B a x würde vom Blitz eingeäschert. In Povendo wurde ein Wirtschaftsbesttzer vom Blitz g e t 0 t e t, Evenden nimmt entgegen: Bureau des Kere« Wemeth l' Nmel, l Bezirk. Zirlusgasfe 13 Teletihoil Rummer 45-606 Postspmkassenkonto 160208 66

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