Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1948 (18.7.1924)
- Date
- 1924-07-18
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette» Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung 18. Juli 1924 Nr. 1948 Serichtssaai. Set AMchmuggelproretz. Das Urteil. Nach zehntägiger Dauer wurde gestern nachmittags beim LsudeLgsricht 2 dir Verhandlung in dem ZolllschmuggLlproseß gegen Spediteure, Kaulfteute und Beamte der Zollbchöridr zu EM geführt. Die 23 Angeklagten, von denen sich zwei durch Flucht dvm Gericht sntzogen haben, waren de« SchmuMels, der Bestechung unh Unterschlagung von AmtsgMLNi angeklagt, drrrch ihr Treiben ist der Staat um mehrere Milliarden Kronen geschädigt Ivorden. Der Gerichtshof unter dem Vorsitz des Bitze-Präsidenten Hoftat Drögsler verurteilte: Den ung. Rechuungsvat a. D. Alexander Hamburger, den ZoWvachredHor F^a-n-z Schmidt, dm Hcmptmanu a. D. Nii'olaus Ats und'Neu Kaufmann Siegmmid Stern zu je zehn Monaten schweren Kerkers; den Spediteur Leopold IeIlinek g\i elf Monaten, den Speditionsbeamten Viktor Kramer zu einem Jahre, den Handelsangestellten I. Ungar und dm Spediteur Benno Willner zu je neun Monaten, den Aollwachvberkommissär Matthias Sieinwender, den Zollwachrevrior Georg Gottschlich, dm Kaufmann Felix S t e t t n e r und den Agenten Karl Ha m m e r sch m i d t und den Spöditionsbeaimten Othmar Medlin zu je acht Monaten schweren Kerkers; den. Kaufmann Josef T oth zu sieben Monaten. dm Lebensmittelhändl-er Johann Novrk zu sechs Monaten, dm Zollwachrevi-sor Leopold Preßl zu füns'Monaten, dm ^Moachreokpr Ernst Bor« bach zu drei Monaten schweren Kerkers; Den Spediteur Paul Holleczek und den Dpeldihionsbeannten Johann Baab zu je vier Monaten streben Arrests, den Zollgok'arateur Adalbert Binder zu drei Monaten strengen Arrests, letzteren drei bedingt mit zweijähriger Bewährungsfrist. Ter ProiSuoist Franz Schierer und der Spediteur Jüses Weiß wurden von der Anklage frei gesprochen, die Anklage gegen die Spediteurin Jo-sesinr S e d l a t s ch e k war vom Staatsanwalt zurückgezogen worden. Ser SgtzvMÄe Zimmerherr. Die Private Marie R. hatte einem bei ihr wohnenden ägyptischen Studenten das möblierte Zimmer gekündigt, weil er zahlreiche Damenbesuche empfangen und weil er, wenn sie ihn hierüber zur Rede stellte, sie bedrohte und einmal sogar mit einem Revolver auf sie losging, so daß sie die Flucht ergreifen mußte. Der Aeghpter erklärte, die Damen, die ihn besuchen, seien Studentinnen und der Besuch von Studienkollegrnnen bei einem Studenten sei nichts Bedenkliches. Er bereite sich mit den Kolleginnen zu Prüfungen vor und er selbst unterrichte mehrere der Mädchen in der griechischen Sprache Die Vermieterin gab anman höre zuweilen ein Grammophon und lachende Mädchenstimmen. Das könne mjt Studienzwecken nichts-zu t»n haben. Mehrere Mütter, deren Töchter den ägyptischen, Studenten besuchen, gaben als Zeuginnen an, daß sie an dem kollegialen und Studienzweck der Zusammenkünfte^ nicht zweifeln und daß sie daher gegen die Besuche ihrer Töchter bei -dem Kollegen nichts elnwendeten..Das Bezirksgericht Margarets erklärte die Kündigung für unw.i rks am, weil die Besuche von Studentinnen bei einem Studenten nicht als unzulässig a-nzusehen und ein Beweis für den unmoralischen Zweck der Besuche nicht gelungen sei. Der Beruifungssenat gab der Berufung keine Folge und bestätigte das erstrichterliche Urteil. Jede Frau ist ein Engel Jede Frau ist ein Engel, und mmm Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kredituna Wien, I. Seitzerflasse 4 fEf«»ir \ms Telegrammadresse - Frapobank Telephone s 60-4-82,'60-4-93, 63-4-85, 64*4*42, 68-4-78, 69-4-82 mmmrnmmmmmm miMnaw Volkswirt. zirksgericht. Im Laufe der Verhandlung stellte der Vertreter der Klägerin an die Beschuldigte eine Frage. Diese erwiderte: ,^ch bin Bundesangestellte und weiß, wie ich mich zu benehmen -habe. Uebrigens, Herr Doktor, Sie vertreten keinen Engel!" Der Herr Doktor dehnte im Namen seiner Klientin die Anlage auch auf den Ausdruck: .Sie vertreten keinen Engel" aus. Der. Richter erkannte dre Beschuldigte auch wegen dieser Worte schuldig und verurteilte sie insgesamt zu 300.000 K. Geldstrafe. Eine unfreiwillige Entkleidungsszene auf der Elektrischen. Die Verkäuferin Sophie D. fuhr mit der Straßenbahn und wollte gerade den Wagen verlassen, als sie mit dem Kleide, ohne es zu bemevkett. zwischen der Waggontüre hängen blieb. Als sie vom Wagen abstieg, riß das Kleid von oben bis unten durch, so daß die junge Dame in einer Unterhose aus der Straße landete. Da sie geglaubt hatte, daß der Schaffner hinter ihr mit dem Fuß die Türe zugeschl-agen und derart das Kleid eingezwickt hatte, rief sie in ihrer Erregung dem Schaffner zu: „Sia könnten das nächste Mal auch vorsichtiger sein und nicht die Tür hinter einem zuschlagen, Sie gemein « r Mens ch!" Ter Schaffner ließ den Wagen holten und durch einen Wachmann das Nationale der Dame festftellen. Fräulein D. war ‘ ' Ausdruckes: .>t 1 wegen guttfj angeklagt. Sie erklärt, daß sie oen Ausdruck: „Sie gemeiner Mensch!" nicht gebraucht habe, jondern den Schaffner nur zur Rebe stellte, weil er die Tür zugefchlogen und sie derart in die peinliche Situation versetz: habe. Der als Zeuge vernommene Schaffner gab an, daß die Beschuldigt« noch bevor der Zug zum Stehen kam von: Wagen obsprang und daß die Schubtüre von selbst zufiel und dabei das Kleid einzwängte. Er habe ihre Adresse verlangr, um die Anzeige erstatten zu können, daß das Kleid durch das Selbstverschulden der Dame zerrissen sei, weil es seine Pflicht war, -die Gemeinde vor Schaden eventuell zu bewahren. Ae AurzletchsverhanArniM bei der Lombard» Md Eslomptebanl. Der Bankstatus noch nicht fertig-gestellt. — Die zukünftige Gestaltung der Bank. lieber den Stand der Ausgleichsverhandlungen bei der Lombard- und Eskomptebank erfährt die „Wiener Bank- und Börsenzeitung" von informierter Seite: Am 16. d. fand in den Raumen der Bank eine Versammlung der Hauptgläubiger der Bank statt, welche nach einem Berichte des Ausgleichsverwalters Direktor Hacker, über die lausenden Angelegenheiten aus seinen Antrag über die finanzielle Hilfe beriet, welche die Gläubiger der Bank.zuteil werden lassen sollten, da die Barmittel.der Bank nahezu erschöpft seien. Der Ausgleichsverwalter betonte in seinem Referat, daß die Hilfe der Gläubiger -dringend notwendig geworden sei, da nicht nur verhütet wenden'müsse, daß die Industrien der Bank, die ja bisher solvent geblieben seien, notleidend werden und so kostbare Aktiven der Bank zum Schaden der, Gläubiger verloren gehen, sondern sogar die laufenden Ausgleichsverhandlungen gefährdet feien, b a dieBa n k nicht mehr über d i e M i tt el verfügen würde, um die Gehälter zu bezahl en. Ta es natürlich ausgeschlossen sei, in dieser Hinsicht die kleinen Gläubiger heranzuziehen, richte er als verantwortlicher „Wahrer der Interessen sämtlicher Gläubiger seinen Appell an die Hauptgläubiger. - Zu diesem Vorschlag entspann sich eine ziemlich eingehende Polemik, in deren Verlauf Jacques Bronner den Ausgleichsverwalter umgriff, weil er diese Angelegenheit zur Sprache bringe, ohne zugleich einen fertigen Status vorzulegen. Daher sei es natürlich schwer, eventuell sogar ausgeschlossen, daß die Gläubiger Hilfe leisten, bevor sie irber den Status ausreichend informiert seien. Schließlich gelangte die Versammlung zu -dem Resultate, ein Komitee von vier Gläubigern aus ihrer Mitte zu wählen, welches einerseits auf die rasche Ausarbeitung des Status dringen und die bezüglichen Arbeiten überwachen und welches andererseits -entscheiden soll, ob ein Betrag bis vier Milliarden von den Gläubigern zur Verfügung gestellt werden soll. Die Mitglieder des Komitees wurden hierauf bestimmt: 1. Je ein Vertreter der Bundesbahnen und der Aspangbahn, 2. Rechtsanwalt Dr. Glaser für die Kurläwdische, 3. Rechtsanwalt Dr. Preminger für Jacques Bronner. * . Da sich -aus der Haltung der Gläubiger entnehmen ließ, daß sie bei. einiger Möglichkeit den Einschuß leisten werden, so daß ein Konkurs vermieden wird, läßt sich auch vermuten, daß es nicht zur Liquidierung der Bank kommen wird, sondern daß sie in der alten, kleinenForrn weiterbestehen wird. Zu dieser weiteren Jnteressenahme dürfte insbesondere Jacques Bronner bemüßigt sein, da er auf diese Weise allein in die Lage kommen dürfte, seine diversen Einschüsse herauszuwirtschaften. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß der Vertreter der Banque d'Outemer zwar an dieser Versammlung wie an allen vorangegangenen teilnahm, sich aber vollkommen passiv verhielt. T.'r P'.chtcr derur.Zlte d.ie Bcsck'nlngte unter Anwendung MS außerordentlichen M.lderungsrecbles im Hinblick auf ihre begreifliche Erregung zu 50.0 0 0 K. Geldstrafe, eveumell 24 Kunden Arrest. Tie Verurteilte hielt sich die Bedenkftijt essen. Das Schicksal der zusammengebröchene» Hakeakreuzlerbavk. Konkurs über das Vermögen des Direktors der Deutschen Bodenbank Hedenigg. — Die AuSgleichstagsatzung verschoben. Wie die gestrige Kundmachung des Handelsgerichtes verlautbart, wurde über das Vermögen des früheren Direktors der Bodenbank, Dr. Hedenigg, der Konkurs verhängt. Dr. Hedenigg befindet sich derzeit in Steinhof. Zufolge Beschlusses des Handelsgerichtes wuvde die auf den 22. d. anberaumte AuZgleichstagssatzung auf den ö. September verlegt. Dieselbe findet um halb 10 Uhr vormittags in der Auktionshalle .des Exekutionsgerichtes, Wien, 1. Bez., Rieinergasft 7, statt. Es verlautet, daß eine steirische Gruppe unter Führung tdes Landeshauptmannes von Steiermark, Rintelen, die Bodenbank übernehmen soll, doch stellt sie die. Bedingung, daß die Regierung für alle eventuellen Verlust« die volle Garantie übernehme. Wiener BUrse. Freundlich Schon bei Beginn der Börse zeigte sich erhöhtes Interesse für fast alle Papiere. Die gesteigerte Nachfrage nach Arbitragewerten, besonders ungarischer Herkunft im vorgestrigen Privatverkehr fand gestern 7m offiziellen Verkehr anfangs ihre Fortsetzung. Auch mannigfache Geldanbote aus dem Ausland unter etwa» günstigeren Bedingungen wirkten stimulierend. Besonders Niontanpäpiere waren zu Beginn des Verkehres höher notiert. Die freundlichen und beruhigenden Nachrichten aus Budapest, verbunden mit der gebesserten Lage«der Prager Börse,, festigten die Tendenz. Da« Gerücht, demzufolge die Majorität der Alpinen von einem ausländischen Konsortium übernommen werde, steigerte ih m ehr das Interesse für dieses Davier. — 2>,r Nachfrage stand ein viel geringeres Angebot gegenüber. So konu» ten bei dem verhältnismäßig geringen Umsatz höhere Notierunger erzielt werden. Im weiteren Verlaufe des Verkehres flaute di, Nachfrage etwas ab, doch zeigte der Abschluß der Papiere zum größten Teile Kursbesserungen gegenüber dem Vortage. Der Verkehr in derKulisse gestaltete sich ziemlich lebhaft, so daß nur wenig Papiere im Kurse unverändert blieben Die Steigerungen nahmen aber fast durchwegs keine beträchtlicher Dimensionen au. Bemerkenswerte Kurssteigerungen wiesen . vor den Bonkwerten ungarische Kredit mit 7000 K. und Unionban! mit 4000 K. auf. Ebenso besserten sich Staatsbahn um 4000 K, Südbahn um 4200 K., Alpine Montan um 6000 K., Krupp un 10.000 K., Skoda um 29.000 K., Siemens um 4900 K., Saig, um 4000 K., Trifailer Kohlen um 5000 K., ungarische Hofherr un 9700 K. und Gummi Semperit um 8000 K. Dagegen büßte» Zeutraleuropäische. Länderbank 1500 K. und Poldihütte 14.000 K ein. Von dem im Sch ranke n gehandelten Effekten wiesen besonders polnische Jndustriewerte eine beträchtliche Steigerung auf; während polnische Petroleumwerte ziemlich vernachlässigt waren. Von den Jndustriewerten verloren Portland Zement 20.000 K. Wienerberger Ziegel 30.000 K., Jungbunzlauer Spiritus 840.00t Kronen, Bechert Schrauben 30.000 K. Dagegen wurden Oesterr Baugesellschaft mit 14.000 K., Dynamit Nobel um 100 .000 8 Spiritus A. - G. um 75.000 K. höher bewertet. Von de» Petroleumwerten gewannen Apollo 10.000 K., Schodnica Petto« leumindustrie 13.000 und Wien-Floridsdorfer Mineralöl 5000 K während Galicia 40.000 K. verlor. Anf dem Anlagemarkt war kein Umsatz zu ver> zeichnen. ' Bezugrrechter Adria Seeschiffahrt 88.000 gehandelt. Don den E x o t e n notierten r Mraznica 34.000 bis 38.000 K., Tepege 37.000 bis 41.00k Kronen, Universale 17.300 bis 18:500 K., Wiener Waffen 9000 bis 11.000 K. Setolfenunü Valutenkurfe. (Mitgeteilt von der Oesterretchischen NotionalbaM 17. suli VUta Amsterdam f» 1 voll. Gulden Aeram 1 jus-. Kronen . . . Beliftad 1 Dinar . . . . . Berlin' 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs . Budapest** l ungarische Kronen Bukarest I Lei Christian!« l norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . . Madrid l Pesetas , . : . . Mailand i Lire ... . . . New York 1 Dollar. . . . . Paris 1 Francs .. Prag I tschecho-etow. Kronen Sofia! Lewa . Stockholm i schwedlscheKronof Marsch«l,*** i polnische Mark Zürich l schweizerische Francs . Noten Amerlkar. Noten v.5 Dollar aus, » » kleinere . , Belgische Noten 100 Francs * Bulgarische Noten tu 1000 Leva » » i . » „ . „ » kleinere. . Dänische Noten 100 ICroner , 15. Juli Geld Ware 26900,- 27000— 28850.— 26930— 83(5— «40— 838— 842.— »33.- *42.- 16850— 16950— 16825— 16925— 3224— 32*5— 86— 88— 0380,- 3244. 86— 3250— 32g— 819— 321 — 9370.- P330— 9420— 11420— 11-30— J1320— auooo— zv95on— 310500— 0420— «230— S270— 3061— 3059— 3071— 71185— 70935— 71185— 3683—?652— 3668— 2110— 2'05— 2115— 518— 508— 512— 18780— |R7?0— ,8781— 18650— 13550— 13650— 12965— 12965— 13015— . . . 109 . . . , , kleinere * . . , Eng], Noten von 5 Llvrest. aufw. .» , kleinere. rranzpslsche Noten 100 Francs . Hoi,Sndisehe Noten |ÖO Gulden , Ita'le - leche Noten v. inriLlreautw. „ „ kleinere . . . -lugosl. Noten unfeest, zu 1000 Diner . .. . „ 100 . , , » kleinere . . 70460— 70860— 70460— 7086II— 70360— 70760— 70360— 7GT60— 3180— 3210— 3’00— 32?0— 506— 514— 486— 494— 49Ü- 466— 474*- 11321— 11150.- 11230— 16520— 16640— 16520—!6«40— 16420— 16540— 16420— U554o!- 308200— 303800— 307700— 309300.- 308100— 309600— 307300— 300100— 3640— 3670— 3625— 3655,.. 26500— 26800— 26550— 26m- 3060— 3080— 3070— 3090.— 30.V!— 3050— 3040— 3050— 835— 841— 835— 841— 825— 881— 835— 831 — 9210— 9290— 9260— 9.140— 135lo— 13650— 13510— 13650— 13310— 13450— 13310— 13450— 314— 318— 315— 319— 304— 308— 305— Nl9— 18510— 18610— 18650— 187-50— 129 0— 12980— 12970— I3"20— 9260— 9340— fltio— 9190— 2082— 2098— 2097— 2113— 7077— 2093— 2092—?1D8— 34100— 34900— 34100— 34950— 84.30 87.30 84— 8T— - 79*30 82^30 79— 82.- » , kleinere . . . liumänleche Noten zu 1009 u.SVOLel _ » . kleinere . . ... Kuss. Noten (Roman,)zu500Rubel . , . 100 . ... kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-olow, Not. v.lOOOautw, , . kleinere TflrkiKhe Plund-Noten..... Ungar. Noten** (n. Em.) zulOQQKr. . , zu 10.000 Kr. . . . » „ kleinere. * Für eine Billion Mark, ** für 100 ungarische Krouer *** für 1 Zloty aufwärts. Die Erledigung deösterreichische» Zolltariss. Der Zoll» ausschuß ist für Montag neuerdings einberufen. In den Krei» sen der Regierungsmehrheit will man das Gesetz unter allen Umständen noch rm laufenden Sessions- Abschnitt erledigen und hat zunächst dem Ausschuß die ganze nächste Woche für seine Sitzungen eingeräumt. Die Sozialdemokraten .'bezweifeln jedoch, da ein Kompromiß über die strittigen Lebensmittelzölle noch nicht erzielt ist, daß dies möglich sein wird. Allgemeine JMstriebank. — Das Schicksal der ö&öc« bauten Beamten. Gestern fand im Saale des R-richSvereineS eine Versammlung der abgebauten Beamten der Allgemeineu Jndustriebank statt. Aus der Versammlung wurde erklärt, daß die Kündigungen der Beamten, die disher bloß einen Monatsgehalt auSbezahlt erhielten, nicht rechtsgültig seien. Es wuvde eine Resolution gefaßt, in -der' die. Organisation der Beamtenschaft ausgefovdert 'wird, all-e gesetzlichen Ansprüche der Waebauten durchzusetzen. 31010201530200010001