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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-16 · Heft 1946 (16.7.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1946 (16.7.1924)
Date
1924-07-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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64*2 Men, Mittwoch Wiener Morgenzeitung. 16. IM 19L4 Nr. 1V46 mir, sie' wissen doch, däß ich ein Jude bin, ich ..... an-f ihre Gesellschaft, schauen Sie, das; Sie fortkommen." Cr sei dann , nach rückwärts gegangen uNo habe, als ein Herr der Gesellschaft ihn am ^Halse faßte' und würgte, einen Sessel ernriffen, jedoch nicht zngeschlägen, sondern sein Personal nm Hilfe aernfen. Es sei dann, während er sich mit Herrn Hofer nach Polizei umfah, v, zu einer Schlägerei gekommen, weil dre Gäste des Kaffeehauses, gegen die Haken kreuz!er, die schon vorher prewoziert und gedroht hatten, das; Heute rin pc> ar Juden indem K affe^- h a u 8 kürzer gemacht werden würden, Stellung nahmen, und auf sie einschlugen. Herr Weiß erklärt, bestimmt nicht ddn Masch'n'.a mit dem Sessel zu Boden geschlagen zu halben. Der angeklagte Kaffeekoch Vogel erklärte, daß er. auf. den Lärm des Exzesses hin herbeigeeilt sei, es wurde ihm ein Sessel enigegengeschleudert, den er ausfing-und parierte. Auch er habe nicht losgeschlagen. Der Vertreter des Privatbeteiligten Maschiuo, Dr. HünZ Bl eher, bemerkt, daß es ganz 'Merkwürdig sei, daß nur die Hakenkreuzler verletzt wurdtu, welche sich ganz Harm lös unterhielten und deren Bemerkung „Gins, zwei, dreiwieder ein Jud'", sich gar nicht auf die Gesellschaft des Herrn Höfer bezogen habe. Die.Gesellschaft, welche von einer Veranstaltung im Nat ionalsbzialistlschen Jngeubbrrnd der Landstraße kam, deren EhrenschntzobMaMt Herr! Maschina war, sei. in dieses Kaffeehaus nur zufällig gekommen, weil es das naheliegendste war, und durchaus nicht, um dort zu exzedieven. Man habe über einen Artikel in der „Arbeiterzeitung" gegen die Wehrmacht politisiert, wo-- bei man darüber debattierte, ob Herr Austerlitz» der Chefredakteur der »»Arbeiterzeitung" ein Jude sei. Da'bei sei von einem Herrn der Gesellschaft di< Bemerkung gemacht werden, daß ja jeder Dritte ein. Jude sei und bei Aufzählung gekommen, wobei der Cafetier sich sofort einmengte. Maschina.darauf reagierte, habe ihn Weiß mit einem zu Boden ge. eine Prothese Das Schießen wird verböte«. 8m Brrortmungsblatt der «irderöfterrtichischm Landesregierung. Dir Vielfach zu gesagten behördlichen Maßnahmen rn die Schießereien der Hakenkreuzler sind schon da. niederösterreichische Landesregierung verbietet das Schießen und beruft sich, wie es einer braven Obrigkeit wohl ansteht, auf ein Dutzend schön geschwungener Paragraphen. Wenn wir nicht irren, war das Schießen auch bisher nicht gerade gestattet, was die Hakenkreuzler nicht abhielt, ihre Schießübungen mit oder ohne Waffenpaß gerade dort vorzunehmen, wo sich eben politische Gegner unbewaffnet befanden. Es ist zu bezweifeln» oib sich in Zukunft bei? den sportlich ertüchtigten Sturmtrupplern Respekt vor den zitierten Paragraphen einstellen wird. Eine normal gerichtete. Landesregierung hätte d i e Auflösung der gemeingefährlichen Gesellschaft vorgenomnien, hätte nach den Waffen depots gesehen, vor allem aber die Frage zn beantworten gesucht, wer die Leute ft ttd, d ie den Schülern, D r o g ift e n l e h rlingen «fto. die Revolver geben, wer sie im Schießen ausbildet und int Gelände kommandier t. Durch eine solche Prüfung wäre Abhilfe möglich. Die Verordnung erinnert sehr stark an die Geschichte der Dante, wonach man Hasen sängt, indem Man ihnen auf den Schweif streut. * Die Amtliche Nachrichtenstelle des Landes Niederösterreich verlautbart: Im 16. Stück des ,Landes-Geseh- und Verordnungsblattes für das Land Niederösterreich" ist folgende Kundmachung des Landeshauptmannes für Niedevosterreich erschienen:. Es wird n a ch d r ü ck l i ch ft darauf hingewiesen, daß nach § 9 des Gesetzes vorn 13. November 1867, R.-G.-Bl. Nr. 185, cm den in den 88 2 und 3 des zitierten Gesetzes erwähnten Versammlungen Bewaffnete nicht teiluHmen dürfen und daß nach 8 14 des Gesetzes vom 16. November 186.7, R.-G.-Kl. Nr. 134, bei Vereinsversammlungen weder Mitglieder noch Zuhdrer bewaffnet erscheinen dürfen. Weiters wird auch bei jedem sonstigen korporativen Auftreten von Vereinen oder vereinsähnlichen Organisationen, wie insbesondere bei Ausrückungen, Ausflügen,; -turnerischen oder sonstigen sportlichen Uebungen im Gelände r^4v., bas Tragen von Waffen jeder Art durch die Teilnehmer auf Grund des 8 43 des kaff. Patentes vom 24. Oktober 1862. R.-G.-Bl. Nr. 223, hiemit bis auf weiteres verboten. Ausgenommen von diesem Verbote ist die Ausübung der Jagd und die Ausübungdes Gch ießsporte.§ auf Schieß statten. Uebertvetungen dieses Verbotes werden nach Maßgabe der Bestimmungen des Waffenpatetttes bestraft. Die Stcherheitsorgane sind anoM^en. die Einhaltung dieses Verbotes mit allen gesetzlichen Mitteln zu erzwiWrn. - . /:• Die Sicherheitsorgane wurden ferner angewiesen: Bei allen nach dem Wortlaute der Kundmachung in Betracht kommenden Ansammlungen, bei dMn die Vermutung begründet erscheint, daß di§ Teilnehmer, sei es durch einen Daffellpatz legitimiert, fei es ohne einen solchen, Waffen tragen, durch genaue Nachsuche ftstzustellen, vtflr ebne U e b ertretung d^e s. B e r b o t e s vorliegt 'und, falls dies zutrifft, die Vorgefundenen Waffen sofort abzttnehmen und die Anzeige zu erstatten. Zur Hintauhaltung einer Wiederholung jener bedauerlichen Vorfälle, die sich in letzter Zeit wWeHolt anläßlich von Ausflügen, Aufzügen u. dgl. ereignet haben, wurden die SicherheitSorgarre auch angewiesen, wo immer sie rin korporatives Auftreten von Personen wrrhrnchmen, mit größter SorMlt deren Bewegungen.zu verfolgen und alles vorzrckehren, um Zusammenstöße zu vermewen. Güte weitere. Maßnahme, deren Durchführung bk Landesregierung plant, fft die Herstellung rascher und unbedingt verläßlicher Telephsnverbindnngen auch-außerhalb der normalen AMtsstUnden der Postämter für inOorhergssehsne Fälle. Die harmlosen Halenkreuzlev. Der natroualsozialistrsche Jugendbund auf der Landstraße. Eine Schlägerei, welche in der Nacht vom 15. Juni im Eäie Norbkap auf der Landstraße Kvffchen einer Gesellschaft von Hakenkremlern und dön Kaffeeyausgasten entstanden war und bei der mehrere Hakenkreuzler verletzt wurden, bildete den Gegenstand.einer Anklage wegen vorsätzlicher KörperverletzUM im Rartfhänbel, Wer welche gestern LüNdesgerichisrät Dr. Navz beim Sirasbözirksgerichie I gegen den Cclfetili Jssef Weiß Ulch den 'Koffevkoch Ferdinand Vogel verhandelte. Nach Inhalt det Anzeige hatten.sich..in der ktitifchen Nacht der Hotelier Richard Höfer und dessen Frau mit.dem JWnieur Andreas I a u fe r aus Innsbruck wh Käffechans befunden. Die Gesellschaft wurde beim Verlassen des Mals gegen HM 2 Uhr nachts von einer Gesellschaft Hakeükreüster, die sich ans der Terrasse des. Kaffeehauses befänden- und welscher der Konstrukteur Max Maschina, der Strident Rtidolf Ander!,, der Drogist Änton Zelfet, der Student- Rjchdrh Dächler, der Elektrcker. Rudolf Mendt, der ÄiÄvirffchaftliche Assistent Richard M o U L e urid die CEPtdirfftin Gustl Weidingdr angehörten, durch antisemitische Zurufe «ngaMÄevt. Es entspann sich ein Wortwechsel, wobei es zu einer Keilerei kam und Maschina, ein Kriegsinvalide, der einen Prqihesenfuß besitzt, durch einen Gchläg mit einem SdllÄ zu Boden geschleudert und am Kopse verletzt wurde. Angeblich sollen der Casetier und der Kafseekoch diejenigen ge-, wesen sein, die mit einem Sessel auf die Hateckkreuzler losschlntzen. Der von Dr. Heinrich Bad er. verteidigte Cafetier gab an, daß gegen hälib 1 Uhr nachts plötzlich die Gesellschaft der Hakenkreuzler in das Kaffeehaus kaut und dort die Gäste durch Zurufe, „die jüdische Gesellschaft", „jüdische Lausbuben", . „Judeuschitvtl!" und dergleichen belÄsti-ät hatten, wobei sie provozierend durch dL's LSkäl gingen. Als.tzerr Höfer ist Begleitllüg seiner Frau Und des Ingenieurs Jaufer das. Lokal verhtff, wurde ihnew lM Port-ergeheu die . BSMrkUW. zltgermen: „Eins, zweh drei, Wieder ein Jud Als Herr .. . obwohl er sehen mußte, daß. der.Mann rüg und ein Invalider war. Auf den Ruf - „Hakenkreuzler sind dal" seien darauf die Leute vom Kaffeehaus mit Stocken und Sesseln auf sie losgegäugen. Diese Darstellün-g wurde von der Zeugin Gusti W e id in ge ^welche sich als überzeugte Nationalsozial Ist in erklärt, und von dem 16jährigen Stildenten Richard Tafchler gegeben, welche behaupteten, daß durchaus nicht der Cafetier erst getoürgt wurde, sondern daß er sofort mit dem Sessel gegen Maschma losschiug und sich dann zurückzog. Dr. Bteyer behauptet, daß die Hakenkreuzlergesellschaft. aaü^ ruhig - von. einem wisseüfchaftlichen Börtr-ag 'ins . Kaffeehaus gekommen fei. - Dr. Bader: Die wissenschaftlichen Vorträge der Herren Nationalsozialisten kennt man. - ■ ' Der Kaufmann Rudolf Hans Nappaport, lSelcher in. der Gesellschaft des Herrn Höfer sich befand^ gab an, daß er mit einer Dame auf der Terrasse des Cafe Novdkap saß, als plötzlich eine Gesellschaft kam, welche nach lurzer Anwesenheit sofort die Anwesenden durch Zurufe, wie .Maujüd e u" Und dergleichen provozierte, so daß er, die Sttuatiött erfassend, die Dame seiner Begleitung nach Hauseschickte, weil, er voraussah,/daß es hier auf einen Exstß abgesehen sei.. Er sei dann beim Tisch der Gesellschaft Höfer gesessen und als Frau Höfer ausstand, sei sie von einem der jungen Leute fixiert worden und es wurde- Hr züaerufen: „Äha, schon wieder so eine S a u j ü d i n." Früu Höfer wandte srch au ihren Mann, und als dieser au den Tisch trat, wurde ihm zngrrufen: „Eins, zwei, drei, wieder ein Jud'." Auf die Bemerkung: „Meinen Si-e ‘ lall Höfer Hattnkreuzlern gesagt:' „Was "kommen Sie denn zu mir, sie wissen doch, düß ich Jude bitt, ich schmeiß' Siehinaüsi" worauf Maschina sich das verbat. Es sei nuu der Cafetier beim Hülse gewürgt Wochen und habe eitten Sessel ergriffm, jedoch nicht stW-- schlagen, sondern er sei um Polizei geeilt. NUN seien die Gäste, die der Provokationen müde wären, herbeilgeeilt und es sei zu einer Sch läge Lei. tzvköMMeU, .wobei ' verschiedeUL PetsoUN verletzt würden. De-t Zeükle erklärt, daß sich die Zürnst: „Clus, Wei, drei, wichen eist Jud'!" auf ssine Gesell!« schüft bezogen hätten und dgß chestimMt auch Frau Höfev mit ,,Saujüdin" beschimpftworden jeü : Der als Zeuge. vernommene Hotelier H öf^e r erklärt, däß ör, Mtrüster darübevt daß. First FrhU Voir eiuenr Herrn aus hör 'HakeMrsÜzlergesLlFchäst beschimpft Witwe, diesM -zürlöf: „Was geh! den bä Vor?" worauf Man ihüi^urief: „Hält die Goschen." Er habe den*Casetier ersucht, Polizei zu holest, uttb als der Casetier die Gesellschaft hiüäusweiseü wollte, habe Mätr ihn ait dtr Gurgel gepackt itlid gWüvgt. DStz Casttttr habe bestimmt Uicht mit dem Sessel zugtzschlllgen, sondern ihn .nur erhoben. . Zeuge: Ich ging, um Polizei t «u holen, w e i l. d a s meiner Meinung n ä ch 888 einzig richtige Mittel zur Abwehr dieser Bürscherl Wat.' Dr. B letz er sschrestnd): Wie dürfen Sie es wägem diese Herren mit „B.ürschevl^ zu bezeichnen. Zeuge Harts Rappaport chaWifchöArtifenV): Ich habe zwei blüheuoe Söhne im Kr:eü verloren» s i e s in d als Juden für das Vaterland gefallen, u n d w i r b r a rr'ch e n uns a u ch chl 8 Juden Nicht 6 o U solchen j ungen L e.ut«u >Le.j chrm v fe« i asjen! , Der Richter Dr. Ratz werft die Erregiist zür Rühe. Der. als .Zeuge, vernommene Prlv.Ltbeteiligte Maschina sagt du Auze-lge aü. Zur Bernehmmlg emzzer uicht erichieuenn Zeugen öeder Richter, die VerhaNMstg zür geiNLivsümSN Dürch- .r, Mlt einer von M a I ch t N a wegen des gteichM Bpt- M. men sen Cpsttlör ökhÄbe i u E h r s u b tz l t i L i.-g ü.stt-g 8cla g e zu vertagen » vr. Ffaak Humlch gestorbe». Wie. I, L. A. .aus New-Pork beolchtLk» ist am 9. d. M. dortselbst Dr. Isaak Hur tv i ch, der unter feistem SchriftstellerUäMen „Jizchek Isaak Ben-Äri e Zw i H ale.vi^ bekannt und Mjpulär geworden ist, gestorben. Er war einet der ersten jüdischen Journalisten und Schriftsteller in Amerika. Dr. Hurtvich wurde im Jahre 1866 in- Wilna geboren. Er studierte an der Petersburger Universität nstd schloß sich dort dev sozialrevvlutionären -Partei an. 1890 wastbete er ttäch Amerika ans und gab dort eine Zeitlang eine russische Zeitung heraus. In dsit Jahren 1863 bis 1894 hielt er an der U n i v « r s i t ä t z u C'h i c a g v Vorlesungen über Statistik Später trat er in die Redaktiou der jüdischen Tageszeitung „Der Tog" ein. Im vorigen Jahre besuchte Dr. Hurwich Rußland. Nach seiner Rückkehr trat er in die Redaktion des New-Uorker „Vorwärts" ein. Er. gab mehrere viel gelesene Werke über jüdische und allgemeine f oz töte Probleme he raus. Mar Larenr Flui Über de« Stillen Szean. (EigeMetrst der „Wiener Morgenstitung".) London, 15'. Juli. Weltfliegev Mae Laren be^ gann gestern seinen Transpüeificflug. Er flog von Minats in Japan atz und landete zuerst in KaMro an der Südostküste' von Hokaido, einer der nördlichsten- Inseln Japans. SMNn flog er nach dem Kashnnoyvsee inDetorufn, Mer IM der MMentzruppe. tzisenbahnuuMü in der Achechy-Slowatei. Ans WarnSorf wiüd uns gemeldet: Als gestern gegen 10 Uhr äbendS der/Lastzug Wartts>dorf—Rei.chsta-dt m der Station GrNUd--Goorgenthal verschoben wurde, gingen vermutlich infolge ungenügender Bremsvovrichtung auf der abschüssigen Strecke 18 Waggvtts durch, die in emE Tempo von 8 O K i l o m e t e r in der Stunde durch NiedergrUttd gegen Warnsvovf wfteU und dort von dem 'diensthabenden Beamten vorschriftsmäßig und, um ein Unglück von unübersehbarer Tragiweite zu dechindern, auf die Drehscheibe des Haupibahnchofes geleitet wurden, wo sie entgleisten und die steile Böschung 'hinabftüvzten. Ein Bremser, der auf seinem Posten geblieben^ war, fand den Tod. Der Materialschaden -wird auf. eine Million beziffert. Auch der Schaden an den. - beförderten Gütern wird auf mehrere hunderttausend Kronen geschätzt. Wenn der Zug nicht rechtzeitig abgeleitet worden wäre, wäre er auf einen im Bahnhof zur Abfahrt bereitstchenden Personemug aufgefahren stich hält» sicherlich Ms KüWkdPhe aWMchtet. . Badaprsttt Straßensundl. ' Mgendienift der ,Wiener MovgenzeitMg".) Budapest, 15. Juli. Gestern U-A Mitternacht faadeck Passanten aus dem Freiheitsplatz eine Leu chtra ke te und eine Ergranate.. Tlie GeMstüM wurden 'sofo^ ' zur Polizei gebracht. tziue Proteftversammlang der UommunM« gegen die Me «md gegen die Menlrenzlsr. Gestern abends fand vor der Votivkirche eine nicht gerade zahlreichMüchte komviuttistifche. P.er.saMMlu üg statt, die den Zweck, hatte- .gegen die von der Negierung .'geplanten Zölle Md gegen vie Hakenkveuz'lerausschreitungett in Klosternouburg zu protestieren. Die' Redner ergingen sich in heftigen An würfen gegen die Polizei, «welche die Uebergriffe' der HakenkrMer dulde, und gegen die Sozialdewskraten, weil diese ztt wellig MMie Menüber den Hakenkreuzlern an den Tag legen. Gin stäÄes Polizeiauftzebst war bereitgestellt? doch hatte es nirgends Anlaß zum Einschreiten. Rach Schluß der Bevsammlung sangen die Teilnehmer die In-» teLnaiwMe Md Mett itt gesHösieMl Zügen üb. MsngUtzüfte tzknUltUNg dtt Eine ernste Perwamung an die Beamte«. ViztzkLnMr Dr- Krank hat an aste LandeslMptieute (außer Men) einen RnndMß gerichtet» worin er über die Mangelhafte Einhaltung der gesetzlich festgelsgten stMnstUttdWn AMitszeit Klage führt. Der Pizekastzler erklärt in dein Erlaß» daß der WiedeiüusbüU Oesterreichs die rückhaltlose Hingabe jed^es eisizelnen' im Dlenste 'des Staates und Äolksiwirkschaft erfordert « auch von der BMÄerütttz die schwersten Opfer Manßt werben, diese daher den AnsMch darauf erheben dürfe» daß die OrgaUö der Verwaltung hieOtzt itt der Erfüllung ihrer Verpflichtungen beispielgebend vorangehen. Fürdie Durchführung des Reform- und Ganverungsprögramins ist . die Erfüllung dieses Programmpunktes, volle Ausnützung der Amtszeit bei den öffentlichen Aemtern, von besonderer Bedeutung.. Die BuNdesregievung, müsse daher größten Wert'darauf logen,^ daß die sidbenistündige Amtszeit allseits ans das öc* ^werbe. , Für Mte wird noch vpMiWNd hsiteres nnd war ins s Wetter, gemeldet, für AbM iUl Motgtztt ist .öina Aerschlechterung und'Gmiftck zu'- böfükchtem

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