Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1945 (15.7.1924)
- Date
- 1924-07-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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' _Men, Diensfag^-^ - " X.' 9j* teß. werteren Aussprache gab ' Mae Donald GsHvoLt.alvf die Airfrage, daß in der Diskussion in Paris MwM' Anregung gemacht worden ist, daß die Vevhandidmgen von London gleich jemn des Völkerbundes off isj^elis'-HsWe^ werden. mögen. Er sagte zur Frage .dex ' offene.u Dtploma ti . . auf» der Basis her - ff t n t l i che n Drplo m a t i e werden die DerhandiKÜWn durchgeführt, aber nicht in der öffentlichen Diplomatie, die.nach Pap a ge i e.na r t alle, möglichen Informationen in die Welt hinaMchreit, fowdern die in einer vchitzeu ümd sachlichen Information der Osffentl-iichkeiit Nnterrodung Hoesch-Herriot. Paris, 1<4;V FM.- Der deutsche Botschafter v. Hoesch Hatte heute mittags mit dem Ministerpräsidenten 'Herriot VÄ deMu Abr.eise nach Land on eine - fast emstündige Unterredung. Der Botschafter entwickelte rrpchmals de» deut scheu. Standpunkt in allen aktuelle« Fragen. DEUtsrhltrwd will den Dntves-Benicht erfüllen» Berlin, 14. .Juli, i Der Berliner Bectvejer des „O bserver" 'berichtet feinem'Blatte, daß die deutsche Regierung ihn unr Veröffentlichung - folgender E rklä ru ng ersucht habe: Alle Gerüchte, daß die Rsgiemng ihre Haltung gegenüber dem Da wes-Be richte geändert habe, sind unbegründet. Die deutsche Regierung ist nach wie vor' entschlossen, diejenigen Bedingungen des D a w e s- Berichtes, die innerhalb ihrer Macht liegen, zu er-; f ü l len, ohne daß zu diesen Bedingungen etwas hinzugefügt oder von ihnen irgend etwas weggenommen wird., Die deutsche Regierung teilt die 'Ansicht der Sachverständigen, dast der Dawes-Gericht ein unteilbares Ganzes ist, von dem kein Teil verändert öder äusge-: schaltet werden könne, ohne das ganze - sorgfältig auf- ' gebaute Gebäude zu zerstören. Es ist ganz gewiß nicht die Politik Deutschlands, den Dawes-Bericht durch neue unvorhergesehene Forderungen im letzten Angenbl'ck zu sabotieren. Italien vor einer neuen Abschwenken der Rechtsliberalen in die Opposition. (Bon unserem römischen Korrespondenten.) Rom, 1t. Juli. In der iunerpolitischen Lage verzeichnet man heute ein plötzliches Abschwenken der rechtsliberalen Partei von der Regierung, die zu einer Spaltung in der parlamentarischen Mehrheit und zu einer ’ Kab-inettskrise führen konnte. Die Rechtsliber-alsn, die Unter der Führung des ehemaligen Ministerpräsidenten Sa- - landra stchen, sind besonders aufgebracht, weil die sasz'istische Regierung trotz der letzten Umibilduug die öffentliche Meinung mit ihren Maßnahmen 'nicht befriedigen kann. .Die Liberalen . werfen der Regierung vor, daß die faszistisch« Regierung ihre Versprechungen, oie sie feierlich gegeben hatte, nicht gehalten hat und stellen an die Regierung folgende präzise Forderungen: Aushebung der letzten Presseverordnungen, verfassungsmäßige Regelung der faszistischen Miliz, Einstellung Idersaszistischen H e-tz e gegen Nichtfaszisten. Falls sich dies nicht verwirklichen sollte, drohen die Rechtslrberalen, daß sie ihre Abgeordneten aus dem Block der parlamentarischen Mehrheit aus treten lassen werden und daß sie ihre Minister, die, sie bei der letzten Kabinettsbildung gestellt, haben, aus dem Kabinett werden zurücktr et« n lassen. In politischen Kresien verfolgt man mit größtem Interesse diese neue Phase der inneren Politik. Die Faszist-en- , Partei würde'nach maßgebender Ansicht, bei einer'solchen Spaltung vollkommen isoliert Lüftchen. Die OP p ositi o n sparteten^ nämlich Sozialisten, .Popolari und Demokraten, würden durch diesen Austritt der Liberalen einen bedeutenden moralisch«« Zuwachs erhalten. Ne Unruhen in Brafilien. Wiener Morgenzeitungl?_ Re letzten Kurse. (Radiobienst der „Mener Morgenzeitung".) London, 14. Juli. Der Markt wür widerstandsfähig. Die ..heimischen Anleihen leicht befestigt. BraisilianMe Anleihen Und Wien äbgeschwächt, Tabakaktien fester. Rubberakti'.'n .wegen befestigten Preises des Rohproduktes höher, -Petrch«. leumwerte mit Ausnahme von Phönw und' Steaua Romana , schwächer, Royal Dutch nngMten.' Holländische,Gulhen f-üWär, schwächer. Viel beachtet wurde, daß die rumänische« Kauf- ■ Icutc tljrc Vorkriegsschulden an England auf der Basis deS englischen Vorschlages bezchlen wollen, vorausgesetzt, daß die Nationalbank in Bukarest "Ihnew die entsprechenden Beträge englischer Pfunde zum Kurse von -400 Lei düs' Pfund zur Verfügung stellt. -Die Nationalbank erklärt sich 'dünnt einverstanden. falls Kaufleute 400 Lei pro Pfund «bei ihr deponieren. Auch der Belgrader Käbinettsrat prüfte die Liquidation der Kriegsichulden an England. Ein sugoslawisches Finanz- und Militärkomitee geht nach Prüfung der Register der englischen Lieferungennach London zwecks definitiver I Feststellung der Höhe, der Schulden, welche nach englischer Aufstellung. 26 Millionen Pfund, nach jugoslawischer die Hälfte betragen. - - W echs'e l k u r s e: Rew-York 4,38, Paris L4.15, Brüssel 95,60, Berlin 18,125 Billionen, Mm 310.500, Prag 148,125,. Amsterdam 11,5825. Christiania 33,57, Stockholm 16,42, Kopen-' Hagen 27,16, Schweiz 23,84, Finnland 174^25, Rom 101,50, Madrid 32.75, Warschau 22,85, Athen 255, Sofia 600. Bukarest '9,87, Koustantinopel 855, Budapest 340.000 bis .370.000, Riga 23,67. Oe st er r ei chischr A n l e i h e: 89.50, tschechische 98,50, neue '/?/« Disaglo, ungarische ebenfalls, deutsche 3'/»tge 21,6, Prag 89,50, Skoda 88, Bankverein 7,6, Bodenkredit 17,6, Royal Dutch 30, Shells 4,0625, Centrewining 11, Diamons 17,6, DebeerS 11,375, Generalmining 12,3, Rio Tinto 33. M e t a l l m a r k t: Kupfer Standard prompte Ware .60,17,6 bis 61, dreimonatlich 61,17,6 bis 62. Elektrolyt 64,15 65, Zinn Standard prompte Ware 226,10 bis 226,16, dreimonatig 228,10 bis 228,15, Blei englisches 34, ausländisches 32,17,8 ti8 30,5, Messing ausländisches 32,8,9 bis 31,16,3. Baumwolle: Liverpool, Fullmiddlinz 17,9, amerikanische Terminware anfangs 37 bis 42 Punkte höher, Juli 16,67, August 16.71. Oktober 16,67, Jänner 14,80, Marz 14,19. Ihn 11 Uhr vormittags 29 bis 33 Punkte höher, mittags 27 LiS 33 Punkte böher. 1 Uhr 15 Mn. 29 bis 31 Punkte Löher, 2 Ubr 16 Min. 28 bis 31 Punkte höher, Juli 16,47, August 16,68, Oktober 14.56, Jänner 14.17, Mürz 14,09. London, 14. Juli. D e v i s « n s ch l u tz k u t s er Wien 310.000, Prag 1481'.,, New-Uork 4,87%„ Paris 84,45, BMel 05.37-/,, Rom 101,51'/., Zürich 23,85. Madrid 32,75'/., . Amsterdam 11,59, Kopenhagen 27,15'/., Christtania 32,67'/., Stockholm 16,44'/., HelsingforS 174, Berlin 18,18'/., Billionen, Bukarest 687. Aew-Dorsti 14.Juli.(Radio.) Devisenschlußkurse: Täggeld 2%, Wechsel auf London 4.H3.62, 60 Tage-Wechsel 4,35,62, Paris 5,26, Amsterdam 37,78, Berliner SchlußkurS 23'/, bis 24, Silber 67-/,. Prag 2,95»/,. Aew-Bork, 14. Juli. Effekt t> n b ö t f e. Canadier Pazific 149, Union Paztfic 137., Union Steels 101,136, Royal Dutch 49,75, Atchinson 104.125. Baltimore and Ohio 60,126, Eary 30, Milwaukee 14.60. Cheaspeake 85, Greath Northern 63,26, Southern Pacific 93,25. Weiters teils uns' die Wiener brasilianische.Gesandtschaft mit:' ' - ' Die meuternd« Milrtävpolizei von Sao Paolo umfaßt einen Efsektivstand von 12.6M Mann. .Ihre Bewaffnung besteht wie die aller Polizeikorp's der Einzelstaaten aus Flinten und einer beschränkten Zahl von Maschrnengewehpen. lieber modernes Kriegsmaterial wie schwere Artillerie, Tanks, Granaten und Flugzeuge verfügt in Brasilien n u r b t c Bundesar m e e. Die ungü nstigen Meldungen über den Aufstand sind dadurch möglich, daß die Bundestruppen, welche Sao Paolo mit schwerer A rtillerie Und Tanks eingeschloffen halten, von diesen Machtmitteln natürlich erst im äußersten Falle Gebrauch machen würden, um Sao Paolo, einer Stadt von 700.000 Einwohnern und nach Rio de Janeiro,der b ede nt e n d st e n und i n d u st r i e r e i ch st e n S1 a d t B r afiliens, die furchtbaren Schäden eines Bombardements zu ersparen. Ter Gouverneur und die Regierung von .Sao Paolo haben die Stadt nicht, wie fälschlich gemeldet wurde, verlassen, und zu der Meldung, daß auch in der Provinz Veracruz eine Rebellion a-usgebrochen sei, ist nur zu erwähnen, daß e's eine Provinz dieses .oder auch nur ähnlichen Namens in Brasilien überhaupt nicht gibt. WamMMM l Eine Erklärung der Wiener brasilianischen Gesandtschaft. -Die brastlianifche Gesandtschaft in Wien hat folgende -fsizielle Depes che aus Rio de Janeiro vom- 18. d. erhalten: Die Bundesregierung hat durch ihre diplomatischen Vertretungen von den falschen, alarmierenden Nachrichten Kenntnis erhalten, die in -der europäischen Presse über die > Lage in Sao Paolo veröffentlicht wurden. Bei >der Revolte i n Sa o Paolo handelt es sich um eine Meuterei der Militärpolizei des Staates Sao Paolo, die dank energischer Maßnahmen auf die Stadt Sao Paolo beschränkt und ohne jede WickkuNg auf' die anderen Teile des Staates geblieben ist. Dg die Bundesregierung keine Mflßmhmen zu ergversy, wünscht, welche eine Zerstörung der Stadt Sao Paolo zur Folge halben könnten, beschvaM sie. ihre Aktion auf die Ginschlietzung der Stadi und das Ä»mS«rdemettt der Kasernen und Depots der MfftäMschen. . Diese haben bereits di« Mnleiürng von Vev'haMungen vorMchlageir. Die Bundesregierung Hai je-doch das A nerstiete« zur-n-ckgewiesen und ibsdWnnMose Mbe'rKche gefotdert, .Eche solche,ist angesichts' der ckorali-, fchtzn. mh, materiellen M^erlegercheit der Bundestruppen auch m Kürze zu erwarten Prag, 14. Juli. Donnerstag trifft Präsident Masäryk in Karlsbad ein. In seiner Begleitung befinlden sich u. a.: Le'gatidnsrat Jan Masarhk und Dr. Alice Masaryk. Der Aufenthalt des Präsidenten dürfte zchn bis zwölf Tage dauern. Er wird m Karlsbad nicht dir Kur gelbr-auchen... Me verlautet, steigt in'demselben Hotel König Alexander von Serbien ab. Ferner treffen zn^ gleicher Zeit Minifterpräfident S v e h l a, Minister des Innern M a l h p e t r, Minister für nationale Verteidigung Udrzal sowie der rumänische Mmisttrpräsidenl B r a t >i,a n u eiin. Die Braut des Sohne sdes Präsidenten Masaryk, Mß B e e, ge'b. Crane, ist ebenfalls in Karlsbad eingetroffen. Eine Auslandsreise Masaryks. Belgrad, 14. Juli. „Brenn" melden, in Prag sei beschlossen worden, daß Präsident Mas-aryk im Herbst dieses Jahres Belgrad, Bukarest urid Warschau besuchen werde. Diesen Besuchen wevde in tschecho-slowakischen politischen Kreisen große Bedeutung beigemessen, da sie mit der Aktion zur Vertiefung' der 'Beziehungen zwffchen der kleinen Entente und Polen in Znsammenhang stchen. Meriko anerkennt Sowjetrußland. (Cigendienst der „Mener Morgeu-citin'w'-^ London, 11. Jul'. Dir Negirrlmg von Mrr'ko hat d'm russische Sowjetrepublik anerkannt. ' , . \]>jh d ■ 18. Juli 1SS4 _; -• - Nr. 1945 LIe Wtsburger Konferenz der amerlkanifche« zionisten, Tü« R-soAtion üllet^die Jewisch Ageneh. - New-Sjork. 12. Juli. (I. T. A.) Die m Pltt.sLurg in Auweisenheit von 698 55>cTe-g.te<tli2n staitgefumdsne 27. Jahre'sLo'üf^ren^her amerikanischen Zionfften hat nach elnmn pvliiüschen Referat L i PS k y S und emern Bericht Morris Rothenbergs Mr Ne Verhandlungen nrit der Marshall-Gvuppe folgende Reisolution angenommen: Die Klmfeveng der Zionisten Amerikas drückt ihre Zusviedenheit mit dom Fo-rtfchritt aus, d?r in der Frage der Heran zieh un g von Gruppe n,.Org>MlWonen und Elementen des mit der Zi-onisti-schen Organisation nicht vereinigten amevikanischen Judentums zur Mitarbeit an der Weltorganifa-ti on der Iewif-ch Agen ey erzielt worden P. Wir hofftn, däß auch in der -Her ä n Zieh u n g ähnlicher Gruppe und Organifatip.rlen in.,Europ.a'und.in and"e r e n S& e k t teilen ein Fortschritt erzielt werden 'wird, so daß die Jepftsch >Agenry in kurzer Zeit das zur Stützung des Aufb.aues de's jüdischen nationalen Heims in Palästina v e r e in r g t e Judentum repräsentieren wird? Der zweite Teil der Resolution drückt Dr. Weizm an« Dan tu nd A n e r k e n nu n g für seine wichtige und fruchtbare Arbeit in Amerika' aus. Die BegeLßiurrg des Präsidenten Coolidtze. Das Begrüßungsschreiben des Präsidenten Coolidge an die Konferenz lautet: „Ich drücke der Zionistischen Organisation Ame-ribas meim besten Wünsche aus. Der Platte die jüd i fche H e i ma t wieder aufzubauen, Muß sich die Sympathie aller erwerben. JK wünlsche Ihrer Versamml'ung allen Erfolg." Das BegnÄsiungstelegramm Weckzmanns. Mt stürmischem Beifall wurde von der Konferenz das Begrüßungstelegramm W e i z m a n n s ausgenommen. Weizmann telegraphiert, er habe während seiner drei Besuche in Amerika die Kraft de's amerikanischen Judentums schätzen gelernt. „Amerika, wird dem Weltjudentum helfenwie es einst dem russischen Judentum geholfen hat. Die Zionistische.Weltorganisation setzt alles Vertrauen i-n Sie." •' - ■1—t—- . renumstratlonen vor der sramWschen Gesandtschaft in München. München, 14. Juli. Heute kam es um 5 lhhr nach mittags vor der fvanzösifchen Gesandtschaft zu De.monsträtioUen, weil auf dem Gebäude aMtzlich des französischen NalionBfeste's die Trikolore aufgezogen worden war. Man drohte-, die Fahn e h e r u n te rzuhv lein, wenn. sie nicht freiwillig singezogen - werde, LaudespoWi-- -u>nd>> Schutzman-nschwst zerstrMen die' Demöwstrarvten und men einige davon, fest. Die »aMesekr itt Paris. Paris, 14; Juli. Wavas.) An Stelle der wegen Lei herrschenden Hitze unterbliebenen Truppenparade faM vor dem Grabe des „llnbekannten Soldaten" eine GedenLfe-ier statt. Irr Anwesenheit einer ungeheuren Menschenmenge defilierten Abteilungen aller Waffengattungen in eindrucksvoller Stille vor dem Gvabe, bei dem Prä'sident Doumergue, Mmifterpräsident Herri ot und die Minister Mavschall -Fo ch und General Pe tarn, Printz Carol von Rumänien sowie da's:diplomatische Korps Aufftellung genommen hatten, «während -in der Luft Flugze uggefchwadrr Lvenzten. Ler Ku-Klux-Klan. Battl-.CreS (Michis-m). lg. Mi. sWoU.> Em Mist, licher namens v a n L oo n, der vor elf Lagen na ch e i ne r Predigt gegen den Ku-Klnx^Klau vevschwUN'' den war, ist mit Anzeichen von Gei st e S st ö r u n g aufgeftm'den worden. Auf seinem Mcken 'Waren die drei Ä de'' Ku-Klux-Klans erngebrannt worden. Auslösung der Bnvadefter Antisemftenparte!. (Gigendienft der „Wiener Morgenzeitung".) ' Budapest, 14. Juli. Aus der christllchsoziallen' hauptstädtischen Partei, welche unter der Fühvrmg des Antisemiten Wolff steht, sind heute 29 Mitglieder.ausgetreten, um sich der hauptstädtischen liberalkonservativelr Partei anznschließen. Damit ist die Auflösung der chrilstlichsazialen Kommumalpartei in das entscheidende Stcvdim»^ geitveten. Diese Partei hat sich besonders in den letzten vier Jahren durch ihren RadarräntisemitiSnius hervorgetan. ' ' Die Lrmberger Bombenassöre. Lemberg, 14. Juli. (TÄ. d. „Wr. Morgenzeitung".) Die polizeiliche Untersuchung m der Angelegenheit de's Bombenanschlages auf die Lemberger Munitiousdepots wich fortgesetzt und hat in der verflossenen Nacht zu weiteren sensationellen Verhaftungen geführt. Der Attentäter gab zu, für die Ausführung des Attentats im vorhinein 600 Dollar erhalten zu haben. Die PoliZei ist einem weitverzweigten Komplott auf. die Spur gekonnnen, das die Ausführung von Dtznamitanschlagen i n g a u z P o I c n zum Zwecke hatte. _ . Set künftige polnische Kriegshafen. . Danzig, 12. Juli. (Wolfs.) Gegenüber Mldm'.gen, b\i letzthin über einen Ausbau des DaMcr Hnseps' .b,e- . richictcn, wird festgestellt, daß es sich bei bcU ^'iau '.bei