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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-14 · Heft 1944 (14.7.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1944 (14.7.1924)
Date
1924-07-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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MoBag- Miene« WppsenzettnKM 14; M M «che » ö i*&fi. MU Mk! MnKs Front!" (Muss Wiener Wanderlied.) Hinaus in dir Ferne .? Der HäkrtikrruMr rieht» Dabei nimmt er gerne U Dolch und Pistolen mit. Vir Keilerei, Das ist sein Feldgrfchrei, Sern Wahlsxruch: Zehn auf einen, Frisch» fromm und frei! Wenn Linder und Frauen Er steht» geht's ihm ins Blut» Da kann er stch krauen, Da Bst er großen Mut. And eins» zwei» drei Geht los die Schießerei! Ist alles dann vorüber» F Domnrk Polizei!! Dir Leute erschauern Ob solcher «vMak; O» Bürger» nicht trauern, Denn das Gericht schafft Rat. Vs faßt welch Glück: - Vir Burschen beim Genick Und schiM ste nach dem Steinhvf Der Republik! Wi>s lange n-o'ch? . Zwei mehr Äs zahlungsunfähige Leute sitzen im Kaffeehaus und träumen von der verlorenen Frank-enschlacht. Lange wackeln sie einander schweigsam mit den Köpfen zu. Endlich rntviNgt sich dem 'einen der Stoßseufzer: »-Lieber Gott, wie lang werden diese Leiden noch dauern?" „Noch einJahr," verkündet der andere prophetisch. „Und dann?," fragt der erste mit einem Hoffnungsschimmer. ^Nach einem Jahr, mein Lieber,, hast du dich an die Zoves schon. gewöhnt!" L. B. Ein langer Weg. ,' „Sch'n Sie dort den kleinen Dicken mit dem Zwicker? Sein Leben lang war er ein Niemand uno über Nacht ist er Zu GM gekommen! Ein anderer plagt stch auch dreißig Jahre und bringt es «yu keinem Vermögen!" ,/Ja. e h r l i ch währt am l ä n g st e u!" Das Milieu. ,Me, der Bankprokurist dort war doch immer ein so frischer, efierg'scher Mensch und jetzt sitzt er da im Kaffeehaus seden Tag, w'e wenn er die Schlafkrankheit hätte." ,>Ja. Wissen Sie, seit einiger Zeit ist er in den Kassenranm ver,etzt worden!" Kinderpflege. Die. «Frau des Hauses kommt gerade dazu, wie da§ Stubenmädchen, das Baby in die Badewanne stecken will. ,jWa§ tum Sie," schreit sie entsetzt.. ,^Jn der Wanne ist doch eme Temperatur von 40 Grad und das vertragt doch ein Säugling nicht." . ■ „Wer. gnädige Frau, was versteht so ein kleines Kind von der Temperatur!" _ Gestern zwischen 5 und 6 Uhr nachmittags wurde aus Göllersdorf nichts gestohlen. Dem Telephonfkandal soll sicherem Bernehmen nach ein Ende bereitet werden: Die Zentralen werden demnächst geschlossen. In einer Tiroler Sommerfrische kam es zwischen Einheimischen und jüdischen Sommerfrischlern zu Verbrüderungsszenen. Die Verletzungen sind nicht ernster Nptur. Bei der Abendkasse eines Theaters gab e8 neulich ein großes Gedränge, da sich sämtliche Direktoren der Bühne dort ausgestellt hatten.. Vor einigen Tagen verlor ein Diener ein „Wiener Schnitzel"! das er von einem Restaurant geholt hatte. Der Mann, der ersatzpflichtig ist, hatte das Schnitzel in einen durchlochteit Tramwayfahrschein gewickelt. Briefkasten: Frontkämpfer (Klosterneuburg).' Verwendbare Beiträge werden auch von Ihnen angenommen. Gelseustich (Kritzendorf). Lesen Sie Unseren Artikel in kn Nummer vom 12. d.: „Die Genosiin des SbnanAbades." Höhenluft... Sie halben recht. Es ist .e-ine Schlamperei von den Leuten, daß es noch Schutzhütten ohne Hakenkreuz gibt. Kiebitz. Das ist noch keine Beleidigung. Beim Kartenspiel kommt man leicht ins Plaudern. Treuer Leser. Es ist wirklich erstaunlich, daß' m Ihrer Sommerfrische, nicht ein biederer Landmann Schillinge besitzt. Vielleicht erfährt dies der Herr Finanzminister und läßt dann neue Schillinge ausgeben. An zahlreiche Einsender. Bubenkopfwitze werden nicht mehr gebracht! . ) Einsendunaen werden selbstverständlich honoriert! Redigiert von M. Sanel Beer. ifi II Kl Das Schnüren als Ursache der Blutarmut. - Von! den Blutkrankheiten ist dem Laien der, Begriff der Blutarmut am geläufigsten. Er verbindet aber damit meist eine falsch'e Vorstellung, indem er anuimmr, daß die Gesamtmenge des.im menschlichen Körper enthaltenen Blutes hevai'bgesetzt ist.. Das ist im allgemeinen nicht der Fall, wenn man von starken Blutverlusten bei Lungen- und Magenblutungen oder bei 'Blutungen infolge Fraüenkrankhriteu äbsieht. Die - Wiederherstellung aus die normale' Menge, die bei einem Erwachsenen etwa vier bis fünf Liter beträgttritt durch Ausnahme'von Wasser aus den Geweben sehr rasch ein. auch die-Regeneration der roten Blutkörperchen, des Hämoglobins, erreicht rasch normale Werte. , Neben dieser ursächlichen Form der Blutarmut ficht man Anämie (Blutarmut) als Folge schwerer, längerdauernder Krankheiten, wie Tuberkulose, Krebs, Malaria oder Nierenkrankheiteu. Hiebei ist stets der eine Bestandteil des Blutes, . die roten Blutkörperchen, in Mitleldenstlieft gezogen, indem dieselben meist stark vermindert und der Gehalt an Blutfarb« ,stoff herabgesetzt ist. Die Zahl der roten Blutkörperchen beträgt etwa fünf Millionen im Kubikmillimeter, während dieser an weißen Blutkörperchen bloß,7000 enthält. Nähert sich die Zahl der weißen Blutkörperchen der der roten Bestandteile, dann tritt das gefährliche Krankheitsbild der Leukämie (Weißsucht) ein, das mit Schwellungen der Drüsen und der Milz einhergeht, und fast stets rasch zum Tode führt, Biel geläufiger als diese Krankheitszustände ist dem Laien die chlörotische Blutarmut (Chlorose), die im Pubertätsalter das weibliche Geschlecht befällt. Nicht jede beliebige Anämie jugendlicher Per-nsien ist unter Chlorose zu verstehen, sondern nur diejenige, die ohw Herabsetzung der. Zähl der röten Blutkörperchen m'i einer Verarmung an Hämoglobin (Farbstoff) einhergeht. Trotz vielfacher Hypothesen ist man auf die ursächlichen Momente bei der Entstehung dieser Blutarmut bisher nicht gekommen. Während die einen eine Schwäche des Knochenmarkes, der Bildungsstätte der roten Blutkörperchen, Anmuten, wollen andere einen Zusammenhang mit den monatlichen Blutungen konstruieren, die bei chloritischen Individuen tatsächlich meist zu schwach oder zu stark verlaufen Wenn eine gründliche Untersuchung des blassen, blutarmen Mädchens eine organische Erkrankung ausschließen kann, die für die Blutarmut die Grundkrankheit . abgeben, könnte, so wird eine, genauere Blurnulersnchuug die Aufklärung bringen. Es ist nämlich wohl zu beachten,, daß beginnende Lungentuberkulose öder leichte Lungenspitzen« katarrhe, Nierenentzündungen, leichte Herztlappeufchler, auch Magengeschwüre, eine Anämie Vortäuschen können, die keineswegs bloß in Herabsetzung des BlntsarbslvifeZ bestcht. In solchen Fällen hilft die übliche Medikation mit, Eisen- , oder Arsen gar nicht, die bei wickticher Chorose Wunder wirken kann. Die hautsächlichsten Beschwerden solcher junger 'Mädchen sind leichte geistige uiw körperliche Ermüdung, gesteigertes Schlafbedürfnis, besonders in den Morgenstunden, Herzklopfen, und infolge der schlechten Blutvecte luug wächserne Blässe des Gesichtes und Blutstörungen in den Händen und Füßen. Die Störung des Magendarmtraktes äußert sich in Appetitlosigkeit, Verstopfung und den nerschiedenartigen Hautleiden (Wnmuerln, Aknepusteln). Die inrngeluda Blutversorgung sühn auch zu dem bekannten Wechlluß, der die Patientinnen stark l«:äjtigt und erheblichen Säneoerluit bedingt. Pr.-sessor Deneke mach» unn daraur aufmerksam, daß Nla.tt in früheren Jahren viel mehr Mädchen mi: stärket Blutarmut in der Praxis zu sehen Gelegenheit hatte. Diese Beobachtung der bedeutenden Abnahme der Choräle kann jeder Praktiker bestätigen. Dies ist um so verwunderlicher, als die Ernährung in den letzten Jahren nicht besonders günstig war und 8er Rückgang der Chlorose auch nicht auf den verbreiteten Gebrauch -der EisenbHandlung zurückgeführt werden kann. 'Man glaubt, die Ursache in der vernünftigen Klvidermode gefunden zu haben, die endlich mit der. Unsitte des Schnüre ns gebrochen hat. Den Wandel hat nicht der Kampf der Aerzte gegen diese Verunstaltung des weiblichen ' Sl>' -3 durch, das Korsett herbeigeführt, sondern die Verbreitung l Sportes unter der Jugend war der Helfer. Die neue Mode begann mit der Einführung der japanischen Kimonotracht. Wie wundervoll sind die leichten, modernen Mantel- und , Hemdkleider, die nirgends festgebunden werden und kfine Organe drücken und verdrängen! Früher wurden die untere Brust- und die obere Bauch- : gegend durch das Korsett eingepreßt, um eine schlanke Taille zu erreichen.. Die hier ruhenden Organe, Leber, Nieren, Magen und Milz wurden eingeschnürt und gedrückt. -Die Folge war eine Zirkulationsstörung in der Blutv'ersorgnng. Außerdem weiß man heute, daß Milz und Leber, die Stätten des Ersenstoffwechsels sind. In diesen Organen wird das Eisen ausgespeichert und nach Bedarf zur Bildung der rote« Blutkörperchen abgegeben. Durch dauernden Druck des Korsetts tritt eine schwere Schädigung in der Blutbewegung ent, big bisweilen durch Medikation von Eisen wettgemacht wird. 'Esist sehr ivahrscheinlkch, daß diese Annahme von der Schädlichkeit, des Schnürens, und her..Herbeff-ührung der Chlorose richtig ist.' Leider wechselt ober die Made zu rasch und es -ware bedanersich, wenn wieder die Wespentaille als Schönheitsideal des weiblichen Körpers auferstünde. REDAKTION LESERS STI M M E Ein Kapitel zur Wiener: Hotelschande. Geehrte Redaktion! Sie werden gebeten, einL A-nge» -legenbeit öffentlich zu rügen, die zu dem Thema des tz-^mdenverkeyres gehört. Vor einiger Zeit hat eine Tagung der Hoteliers in Salzburg stattgefunden, welche sich mit den Ursachen 'des Niederganges des Hotelgewerbes befaßte. Es wurde des langen und breiten über die Hebung des Fremdenverkehrs und die Ursachen des Niederganges im Hotelgewerbe, gesprochen, Nebersteuernng. Verständnislosigkeit der staatlichen und kommunalen Stellen und dergleichen. Ueber die eigenen Fehler schwieg man wohlweislich. Zu diesen gehören außer dem Mangel an modernen Einrichtungen und dem Fehlen selbst des primitivsten Komforts auch die empörende Rücksichtslosigkeit gegen Gäste, die. sei es durch ihre wenig elegante Kleidung oder durch andere Umstände das Mißfallen -der Hotelbesitzer erregen. > -, Es ereignet sich, recht häufig, daß Reisende, die nachts mit einem Fernzuge in Wien ankommen, nirgends Obdach finden können und im Freien übernachten müssen, weil ihnen bei allen Hotels, bei denen sie anklopfen, ote Türen vor der Nase zugeschlagen werden. „Kern Zimmer frei", tönt es ihnen entgegen. So' wandern diese a-rMe Teufel von Hotel zu Hotel, bis sie endlich doch gegen ein gutes Trinkgeld gnadenweise von einem Portier ein verwanztes Zimmer angewiesen erhalten, wo sie gegen gute Bezahlung schlafen oder, wenn es ihnen das Ungeziefer nicht gestattet, schlaflos liegen dürfen. Ein besonderkrasser Fall dieser Art ereignete sich Dienstag. nachts im 9. Bezirk. Der Kaufmann Joel K., der trotz Hochenegg . aus Warschau nach Wien kam, um sich hier wegen eines Brustleidenärztlich behandeln zu lasten, und Frau S. A., die aus einer anderen Stadt Kongreßpolens mit fünf kleinen Kindern Wien passierte, um am nächsten Tage zu ihrem Gatten nach Paris' weiterzufahren, waren nach. einer zweieinhälbtägi-gen anstrengenden Reise mit dem Nachtschnellzue, um 11 Uhr am Nor-dbahnhofe eingetroffen und gedachten in einem Hotel zu übernachten. Doch sie hatten nicht mit der Gastfreundlichke-u der Wiener Hoteliers - gerechnet. Wohin sie auch kamen, überall wurden sie abgewiesen, obwohl bekanntlich in allen Wiener Hotels genügend leere Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und man meinen sollte, daß man froh wäre, sie zu vermieten. Von den Strapazen der Fahrt und dem vielen Umherirren j total erschöpft und ermattet, begaben sich dev Mann und die Frau mit den fünf Kindern, die kaum mehr gehen und das Gepäck tragen konnten, in das im 9. Bezirk, Spittelauerlände, au der Brigittabrücke befindliche H o 1 e l Eo.erer, das nach . den. Erkundigungen unseres Gewährsmannes hauptsächlich als Absteigquartier für Liebespaare dient. Auch hier wurden die Aermsten von dem Portier^ dem der Mann im K-aftau und die einfach gekleidete Frau mrt den vielen Kindern offenbar nicht zu Gesicht ständen, brüsk abgewiesen. Gütliches Zureden, die Leute, die zwei Tage und Nächte nicht geschlaffen hatten, doch übernachten zu lassen, blieb erfolglos und erst über Intervention eines herbeigeholten Wacheorganes fanden die Leute endlich Aufnahme. Bei der Durchsicht des Meldebuches des Hotels feitens des Wachebeamten stellte es sich heraus, daß zu dieser ZÄt (1 Uhr nachts) noch keine Eintragungen vorgenommen worden waren und noch mehrere Zimmer unbenutzt standen. Vor dem Hotel hatte sich eine ziemlich große äußerst erregte Menschenmenge angesammelt, die nicht übel Lust zeigte, gegen den Portier vorzugehen. Wie von mehreren Wachleuten übereinstimmend erklärt wird, stehen solche Fälle durchaus nicht vereinzelt da. Fast täglich wenden sich obdachlose Reisende an sie mit der Bitte, sie unterzuhringen. Seitens der Polizei wird bebä"vtet, daß sie keine gesetzliche Handhabe besitze, gegen Hotelbesitzer, die derart Vorgehen, einzuschreiten, da dres Sache des -Magistrates sei. Ja, wozu haben wir eigentlich eine GewerbebLhörde? Ist sie: denn nur dazu gut, kleinen jüdischen Geschäftsleuten Prügel zwischen die Beine zu werfen. Während bei der geringsten Verletzung veralteter Bestimmungen der Gewerbeordnung mit drakonischen Strafen vorgegangen wird, siebt diese Behörde ruhig zu, wenn die, laut Konzession zur Aufnahme aller Reisenden verpflichteten Hoteliers gröblich diese Wicht verletzen. p. f. Brbliotheksfevien. Geehrte Redaktion! Darf ich Ihr geschätztes Blatt in Anspruch nehmen, um auf einen Ue'belständ hinzuweisen, der sich alljährlich um diese Zeit regelmäßig einstellt. Am 15. Juli schließt die Bibliothek der Wiener Kultusgemeinde ihre Räume, Um erst am 16. September .wieder den'Betrieb auszunehmen. Diese zweimonatigen Bibliotheksferien werden von einer sehr großen Anzahl von Juden in Wien äußerst schwer empfunden. Es fällt mir nicht ein. den Beamten der Bibliothek, die ihnen sicherlich gebührenden Sommerferien vorenthalten zu wollen. Als^ eifriger Besucher unserer Wiener jüdischen Bibliothek weiß ich die schwere geistige Arbeit zu schätzen, die , der Bibliochekar und die übrigen Beamten der Bibliothek während des Jahves zu leisten haben. Aber ich meine-doch, daß ein Modus geschaffen werden könnte, durch den es vermieden würde, daß die jüdische Bibliothek, die einzige ähnliche Institution in diesem Umfange in Wien, nicht Mei volle Monate unzugänglich bleibe. Der Hinweis daß auch die Universitätsbibliothek während der Ferien.geschlossen bleibe, ist nicht ausreicheikd, um die Schließung der jüdischen Bibliothek für zwei Monate zu rechtfertigen. Erstens dient die Universitätsbibliothek doch in eiffter-Reihe und vornehmlich den Zwecken der Universität, die ja .Mhvn>.d der Schulferien geschlossen ist, die jüdische Gemeinvebibliother. hingegen dient den Hunderten von Juden, denen diese Bibliothek d'ie nuzige Quelle für die Bereicherung ihres Wissens auf jüdischen Gebiet und der eiuzige geistige Kontakt Mit dem Judentum ist. Der größte Teil oes Pubttkums. das die Bibliothek in Anspruch nimmt, ist. besonders bei den heutigen Ver- - häituisseu gezwungen, den ganzen Sommer in Wien zp per- , bringen und möchtedie freie Zeit gerne mit Lesen jüdischer Bücher und jüdischer Zeitschriften, die ihm sonst Nicht erreichbar sind, benützen. . . . Ich glaube also, daß es doch möglich sein muß, auch während der Sommermonate einen wenn auch beschränkteren Dienst n der jüdischen Gemeindebwliothek aufrecht zu erhalten. Der Vorstand der Kultus gemeinde würde sich dadurch den " Dank vieler Hunderter GemeideMitglieder erwerben. Besteir Tank für die Veröffentlichung dieser Zeilen. Hochachtungsvoll R. V

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