Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1942 (12.7.1924)
- Date
- 1924-07-12
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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'"tv*” T.wr** PWMWßMD GM» N " . - Men, GaimÄag v ^—- verlasse»«! -lchnmdlose Gräber beweisen» - datz die liebevolle Srirtneruirg an die Serewtgierr. av-stirbt. Mit Armut darf niemand seine Gleichnültigkeit und Ge- ' Mlrlöstgkelt .entschuldigen, , dem die Kuuststeinfabrir „ASRAU, Wien, I. Stubenring Nr. Ifi LerkmrfrjMaler LI. Timmeringcr Hanptskr. SSL» ■— liefert künstlerisch aulgeführte» garantiert wetlerseste Grabsteine zu beispiellos billigen Preisen. // Besichtigt die ständige Auistellungl zahlte man für ein Krwd 80.000 K. täglich. Jetzt wurde der Kostenbeitrag auf 40.000 K. erhöht und dabei zahlt der Verein noch immer 8000 K. für ein Kind im Tuge zu. Kinder armer Eltern finden selbstverständlich kostenlose Heilung. Zu dem Ausgabenetot kommt noch der ziemlich -hohe Person-al-aufwand. Neben dem Primarius sind zwei leitende und drei Hilfsärzte, unterstützt von 23 Pflegerinnen, tätig. Früher hatte das Lsopoldstädter Kindrspitcrl eine große Scharlach- und Diph therieabteilung, die aber aufgelassen Wurden. Solche Fälle werden seht anderen Jnfektionsspitälern mit Kinderabteilungen zugewiesen. Dafür wurde eine große Säuglingsabteilung errichtet und die Abteilungen für interne Krankheiten und Chirurgie wurden vergrößert. Auch eine zahlreich .frequentierte Ambulanz besteht an der Anstalt. Sollte dieses Spital von der Gemeinde Wien, was ja nach dem gegenwärtigen Stand der Verhandlungen Wohl als sicher anzunchmen ist, übernommen werden, so wird sich der Leopoldstädt-er Kinderspitalverein keineswegs auflösen, sondern in einen Verein zur Förderung des Leopoldstädter Kinderfpitales umwandeln. Er wird weiter Mittel sammeln, um rekonvaleszenten Kindern Landaufenthalt zu verschaffen, den Eltern für die erste Zeit nach der Krankheit der Kinder mit etwas Gold auszuhelfen oder um lden Kindern auch nach der Entlassung Medizinen und eventuell orthopädische Apparate zu kaufen. Der Primär soll eine kleine Kasse erhalten, aus der er nach freiem Ermessen schöpfen kann, um zu helfen und zu retten, was nur durch schnelle Hilfe gerettet werden -kann. Die Gemeinde Men stcht wohl ein, daß die Erhaltung des Spitales .eine unumgängliche Notwendigkeit ist, da der 2. und 20. Bezirk, abgesehen von dem kleinen Ambulatorium des Professors Zappert im Augarten, kein größeres Kinderspital besitzen,- und wird es seiner drückendsten Exsstenzsovgen entheben. Für private Wohltätigkeit ist aber noch immer Betätigungsfeld genug, denn Kinder sind ein kostbares Gut. Sie wollen auch nach ihrer Genesung sorgsam gepflegt und behütet werden.-, Da -will und muß der Verein zur Förderung des Leopoldstädter Kindevspitoles helfen, aber dazu braucht er Geld. An neuer Mrsorgewerk der Gemeinde. Errichtung einer Abteilung für gefchlechts. ,'anke Kinder.' Die neueste Schöpfung des Stadtrates Professors Doktor Landl er, der das Wiener Verkehrswesen, auf welches ungefähr ein Drittel des Billionenbudgets -der Gemeinde entfällt^ sehr ausgestaltet hat, ist die Errichtung einer eigenen Abteilung für gefchlechtskranke Kinder im Zentralkindecheim im 16. Bezirk. Sie zeigt das Bemühen, alles zu unterstützen, was für die Gesundheit der Bevölkerung erforderlich ist. So entsetzlich e§ ist, ebenso wahr ist eS, daß es in den Wiener Krankenanstalten etwa 160 Kinder, vom zartesten Säuglings alt er angefangen, gibt, welche von den Eltern mit der entsetzlichen «Lues,belastet sind. Sie sind fetzt in einem eigenen Pavillon im Zeniralkinderherm konzentrieri und werden, betraut von tüchtigen Aerzten und Pflegerinnen, einer einheitlichen Behandlung und, wie von facharztlicher Seite mit Bestimmtheit versichert wird, der sicheren Gesundung zugeführt. Was das vom ^bevölkerungspolitischen Standpunkt zu bedeuten hat, kann «sich.jeder leicht ausmalen. Gestern vormittags fand nun über Einladung des Bürgermeisters Seih eine Besichtigung dieser Abteilung und feiner jugendlichen Patienten statt, an der zahlreiche Gemeinderäte und Gemeindefunkti-onär-e sowie Vertreter der Presse teilnahmen. ,$n Vertretung des Ministers für soziale Fürsorge war Sektionschef Dr. Hel ly erschienen. -- In-der Vorhalle -des prächtigen Gebäudes hielt Professor Ta n dl eran den Bürgermeister eine Ansprache, in der er unter anderem.folgendes sagte: ,M-ir häbeu Sie hierher gebeten,- damit Sie sehen, in welcher -Art und Weise in Zukunft die geschlechtÄranken Kinder behandelt werden sollen. Es sind bereits 104 gefchlechtskranke Kinder * Ijtei unter-gebracht. Während wir sonst 'bei der Eröffnung von Wohlfahrtsinftit-utionen doch ein gewisses Gefühl der ausgseichenden Gerechtigkeit haben, ist das hier anders. Wir dürfen uns nicht täuschen, daß hier Kinder betreut werden die den ' Fluch der BSter und Mütter in sich tragen. Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, daß diese Kinder flicht zu Infektionsträgern für andere Kinder werden. Es ist auch felbstverständlich, daß wir diese Opfer einer schweren Krankheit von eigenen Pflegerinnen betreuen und daneben auch die Lehrerin wirken lassen. Jedes Kind hat während feines ganzen Aufenthaltes seine eigene Badewanne und es ist vorges-orgt, daß alles geschieht, um eine Infektion zu verhüten. Sektionschef Dr. Hellh entschuldigt die Abwesenheit des Bundesministers Schmitz und verspricht in dessen Namen dem Werke der-Gemeinde jede Unterstützung. Hierauf antwortete Bürgermeister Seitz folgendes: In dem großen Rahmen der Fürsorgeorganisation der Gemeinde Wien, deren Ziel es ist, den Bedürftigen schon sozusagen vor der Geburt zu schützen und bis ans Lebensende zu betreuen, reiht sich -nunmehr auch die Anstalt für geschlechtskranke Kinder an. Als Professor Tandler, dem wir auf >dem Gebiet der Fürsorge so viel verdanken^ uns den Plan vorletzte, Wiener: Moegenzeitung. fta. tos* m. 1942 » ■ ■ ■ «■■■■■■■■«■■■■■■■■■■ uv ■■■■■■■■■■■■«■■■• ■■■■-■ LA UHIOIf ESPAHOIA WIEN, II. HOTEL CONTINENTAL tftbado IS de julio de 1924 ■■■■■■■« tiene el taonor de Invltar »I hoarado publlco patt aibado (noohe de alhad), 12 de ]ulio de 1924, en aus localidade» a una CONFERENCIA d«nde habla ei aenor JULIUS LÖWY, redactor en eapo de!a „Wiener Morgrnrritung" andrer „Lo, problamai de la prensa Judla, partleularmenta con ressecto al mundo sofardl", Empesijo r fioras 8 de la tarde En rlsta de la grande actaalidad del tema y de la presencla del orador (—y.), el cual ea sefardita, ae ruega de aparectr euanto mas numerosamente fiI comltd .» ■ ■ » ■ ■ ■ > ■ ■ DiiiiiBiaiB<aaii aaanaaeaaBaeaaaalaaaaiaBamaaaaiaaaaaaaaaia ■■■■■■■« aaaaaaaa ■ » a - » ■ » m 8 8 . 8 8 8 8 8 -■ ' 8 8 8 f 8 8 8 88888888 eine Anstalt für Geschlechtskranke Kinder zu gründen, e rregte es geradezu Erstaunen, weil wenige Laren ahnten, wie groß die Zahl solcher Kinder ist. Es sind Arme, Unglückliche ohne Zahl, Opfer des Leichtsinnes und der schlechten Erziehung der Eltern, aber auch die Gesellschaft trägt schwere Schuld. ES wird einmal die Zeit kommen, die den Begriff „Vergehen gegen das keimende Leben" ganz anders fassen wird als unser veraltetes Strafgesetz. Wer eine Che gründet, ohne sich vorher auch der natürlichen Grundlagen einer Ehe zu versichern, seiner und seiner Frau Gesundheit, «begeht das schwerste Verbrechen gegen das zukünftige Kind. So lange keine ausreichende Eheberatung besteht, werden wir immer Gefahr laufen, daß tuberkulöse und luetische Kinder der Gesellschaft, vor allem aber sich selbst zur Last fallen. Zur Eheschließung gehört vor allem die physische Eignung. Hoffen wir,, daß es durch das neue Institut gelingt, einer furchtbaren. Gefahr Herr zu werden." Nach der Rede des Bürgermeisters fand eine Besichtigung der Abteilung und seiner jungen Opfer unter Führung des Direktors des Zeniralkinderheims Dr. Rieth er statt. Die Genossin vom Strandbad. Bitte, ««schrecken Sie nicht: ich will Ahnen weder „Das schönste Weib von Kritzendorf" noch „Tos entfesselte Gänsehaufel" an den Kopf werfen. Um Sie nicht allzulange auf die Folter zu spannen, will ich gleich verraten, um waS es sich ihrer handelt: um di« jedem Strandbadliebhaber allzu gut ^bekannte Gelse. Sie wollen Ihrer Stvandbadliebhaberin (oder Stvandbadgeli-ebten, wie es sich gerade treffen mag) einige süße Worte ins Ohr flüstern, da hören Sie ein „Sum-sum" in bedrohlicher Nähe JchreS Gesichtes rrnd schon schlagen Sie um sich wie ein wrldgewordepes Pfevd, um bald d» Wahrheit des alten Sprichwortes zu erkennen: Und wenn du glaubst, du hast sie schon, du hast st« nicht, eS scheint nur so. ES wird Sie gewiß interessieren, einiges aus dem Leben dieses.,Mugetieres" zu erfahren. Die MückerWMchen, «nd nur Liefe, saugen Blut von Menschen und Tieren, überwintern in Kellern oder Dachböden nahe dem Wasser. Zu Sommerbegvnn verlassen sie ihre Ömrtiere, um Me Eier, einige hundert auf einmal, an der Oberfläche des Wassers abzulegen. Aus diesen schlüpfen bald di« Larven aus, die sich durch ruderndes Hin- und Herschlogen des Hinterleibes im Wasser bewegen. Meist aber hängen sie mittelst eimS Büschels unbe-netz- - barer Haare kopfabwarts an der Wasseroberfläche und lassen nur die am Hinterende befindliche Atemröhre herausragen. Nach einigen Häutungen verwandelt sich die Larve in die Puppe, die aber hier lein so vollkommenes Ruhestadium darstellt wie bei manchen anderen Insekten. Die Pu-ppe, die schm alle Teile der erwachsenen Mücke erkennen läßt, hängt mit ihrer Atemrohre, die sie am Kopfe tragt, meist an -der. Wasseroberfläche und läßt sich bei der geringsten Erschütterung in die Diese gleiten. Nach etwa zehn Tage der Puppenvuhe entbricht der Hülle die ausgewachsene Gesse. Zur Ausrottung der Gelsen wurde schon alles mögliche versucht, so das Z u s ch ü t t e n stehender Gewässer oder Vergiften durch Kupfervitriol und ähnliche Mittel. Am besten bewährte sich das Bedecken der Wasseroberfläche mit einer ganz dünnenPetroleuwschichte, die die Tiere durch ihre Brut vernichtet. Um sich im Bade vor den Gelsen zu schützen, gibt es ein empfehlenswertes Mittel: maü rauche ö st e r r e i ch is ch e R e g i e z i g a r e t t e n; es wird aber Leute geben, die sich lieber von Gelsen stechen lassen, als diesen Rät zn befolgen. Es empfiehlt sich, auf den Stich der Gelse etwas Salmiakgeist zu geben,, der die Entzündung verhindert. Einfacher und geruchloser ist es, die gestochene Stelle zu befeuchten und mit einem Stückch en Zucker einzureiben. Wenn man es zuwege bringt, sich nicht zu kratzen, kann man dann sicher fein, in einer halben , Stunde nichts mehr zu sehen und zu spüren. R. Dldr. Wie«n, 12. AM * Z'miisti'ches Landeskomitee. Die Sitzung des LaudeSikonritees findet anstatt Montag, Dienstag den 18. d. um halb 8 Uhr abends strtt. * Der Jüdische SrattonalfondS (Keren KaßemH LMyaiel). Der Jüdische NätionaffondS wird seine WerbetäMsit in nächster ZvN in allen Kur- und Badeorten Oesterreichs aufS nachmiüMchfte aulsnehmen. Es handelt sich darum, an jeden Kreis hevan-Mlkommen, der nur irgend unseren Zielen zu gewinnen ist. DaS Wrmer Bureau (ß. Bez. ZirknSgasse 93) gsauibt, daß es hiev aus die tatbereite Unterstützung alln: GÄsinnungsgenossen rechnen darf, und bittet jeden, -der unserer Sache dienen will und dm Sommer in irgend einem Kurort verbringt, sv rasch.wie möglich — das heißt sofort — Namen und Aufenthaltsort belkanntrzuge-ben. Die hohe Verpflichtung, die wir Ussischkin ge^nüber auf uns genommen haben, und die ernste Lage in . Palästina fordern gesteigertes Verantwortlichkeitsgefühl und gesteigerte Hingabe an >un,eve AlltagSarbeit K-r Eres Mrael. * Eine neue natirrwissenfchaftliche Asien-Expedition. Da« Naturüvissenfchafiliche Museum von New-Fork rüstet in diesem Jahre eine neu« Expedition zur Ersovschung von Zentralosien aus, die die vierte in der Reihe dieser von -so großem Erfolg -gskvonten Unternehmungen.ist. Die Expedition, die haupt- -ächlich vorgeschichtliche Sirrdien betrekben soll, wird teilweise n Mongolien arbeiten, wö im vorigen Jahre die ersten Dinosaurier-Eier gefunden wurden, teilweise im Altai, wo noch weiteren Resten des neuentdeckten vorsintflutlichen Tieres, des Baluchithermm, geforscht werden soll. * Vorlesungen über internationales Recht!m Haag. Wie die Politische Korrespondenz erfährt, werden am 14. d: die im Jahre 192-2 zum erstenmal abgchaltenm Kurse der Academie ,de droit international wieder ausgenommen werden. Wie im Vorjahre, hat sich auch heuer die niederländische Regierung o> odtig gemacht, für,Teilnehmer an den Vorlesungen an der Akademie, als welche in erster Linie angehende Bermie des Außendi-snsteS, -des Justizdienstes sowie alle sich für^internationales Recht interessierenden Hörer der RechtSwissenschrsten in Betracht kommen, Erleichterungen des Aufenthalts im Haag und Ermäßigungenzu erwirken. Weiters beabichtigt die genannte Regierung, den Betrag von 2000 Gulden ür Miss Stipendien zu ie 400. Gulden für ausländische Hörer zu widmen. Die Kurst werden wie im Jahre 1923 in zwei Abteilungen, und zwar vom 14. Juli bis zum 4. September, abgehalten werden. * Dr. Julie Schall-Kassowitz gestorben. Die bekannte FLbrerin der österreichischen AntiaKohowstvegung, Frau Dr. Julie SHall-Kassowitz, eine Tochter des berühmten Biologen llniversitaisprofessors Dr. Max Kassowitz, ist hier im 42. Lebensiahre gestorben. * Der «me Vorstand der Wiener Urania. Bei den Neuwahlen in den -Vorstand der Wiemr Urania wurden Dr. Ludwig Ko eßler zum Präsidenten und die Professoren Dr. Max Bamberger und Dr. Arnold Durig sowie Präsident deS Stadtschulrates Glückes zu Vizepräsidenten, IngenieurJDaktor Heinrich Goldemuud zmn Finanzrestren'm gewählt. * Ein Lustmord in Graz. In der Nacht auf gtzftern wurv: in «kvem Gratzev ösfsntlichen Hrmse dte-S^ähLi« Prostituierte' Frieda Strobel in chrein Jimmer von dem Schuhmachergehilfen Fellen amt einem Schutt er messer durch Stich- und Schnittwunden in bestialischer WM« tiMch vwretzt/ Der Kopi warfbMckich vom Rumpf««abgetrennt. D« Mör^r >jt fesfgmommei worden. Mem-Amschevwe' nach handr.lt es «ich >un einen Lustmord * Tanzlnstitttt Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgasse ±2. _ (Entgeltlich.) Vereine. BortrSge und Versammlungen. Z i o n i st i s ch e S e k t i o n Zw i s ch e n b r ü ck e n, 20. Dez., Allerheiligenplatz 8, Caf6 Park. Heute, 3 Uhr ncid»» mittags, Jugendversammlung. Morgen, 1 Uhr nachm. Ausflug. Trest-- punkt am Allerheiligenplatz, vis-L-vis CafS Park. Gäste willkommen. — Kulturgruppe derZiouistischen B *» i t f 8 f t S ti o « Brigittenau, 20. Bez., Karl Meißl-Straße ö. Heute, 4 Uhr. Zusammenkunft. Sonntag, 9 Uhr, S ch e k e l a k t t o n. Erscheinen der nominierten Mitglieder unbedingte Pflicht! 1/*2 Uhr Ausflug. Treffpunkt im Vereinslokal. Urania. Heute, 6 Uhr (Großer Saal) r „Der Rhein, der Strom des deutschen Schicksals/ 8 Uhr (Großer Saat): „Eine Fuchsjagd auf Skiern durchs Engadin." OesterreichischeSMuseum (1. Bez., Stubenring 5). Morgen, Sammlungen r Hofmobilien, Teppiche und Neuerwerbungen, 9 bis 1 Uhr geöffnet (1000 K.). Bibliothek und Lefesäle von 9 bis 1 Uhr (freier Eintritt). Graphische Kunst von 9 bis 1 Uhr (freier Eintritt). Hoftafel- und Silberkanimer von 9 -iS 1 Uhr (Inländer 5000 K., Ausländer 10.000 K Illustrierter Führer 5000 K.). Zionistisches Landeskomitee für Oesterreich. Wir fordern die Sektiouen, Sonderverbände, Gruppen ufw. auf, uns über den Stand ihrer Schekeldrivearbeiten zu berichten. Zionisten, die in' österreichischen Kurorten weilen, werden auf diesem Wege aufgefordert, unter den dort weilenden bewußten Juden eine rege Schekelpropaganba zu entfalten. Schekelbloks sind beim Bureau des Zionistischen LandeskomtteeS, 2. Bez., Taborstraße 20» (Telephon-Nr. 45-8-35), erhältlich. Der Keren Kajemeth l'Jsrael (Jüdischer National« fondS) will in Baden seinen Palästina-Film aufführen. Zionisten, die sich tu Baden zur Kur aufhalten, werden gebeten, Namen und Adresse unter dem Stichwort „Palästina-Film am Büffet des Cafs Central in Baden anzugeben. Unio Efpanola. Heute, 8 Uhr abends, im' Hotel. Ton- Ünentö, weißer Saal, Vortrag über die Bedeutung der jüdischen sftreff« mit befeithetet Berticksickttauna der sevbardischen Welt. Die Mischen «Inder l» der tzonauwarte. Die Kahlenbergerdorfaktton. DvimerStag um 8 Uhr nachmittags verließen 110 Kinder Wien, Um im aewefeneu Chaluzincheim H KÄhlenbergevdors einige Wochen rhrer Ferien zu verbringen. Das monatel-aag vorbereitet« Werk des Kdifchen Realgymnasiums im Verein «fit dem jüdischen Elteruvevem für den 9. Bezirk -hat gestern zum erstenmal Früchte getragen, als die vielen Kinder vas schöne „Donauwarte"-HauS betraten, das für vier Wochen ihnen achöv-n soll. Als die Kimder, müde von der Reife, und vom Schauen,, zu Bette waren, da empfanden, wir alle, die wir am Zustandeiommeu dieser Aktion mitaSwirkt hatten, eine freu« dige Genu-gtuMg. Der Anblick dieser vielen Kinder hat -Im Müdigkeit -der letzten durcharbeiteten Wochen verwischt und nnS Kraft gegeben, die so schön begonnene Mtion auch erfolgreich zu Ende zu führen. Zn diesem Meckober bedürfen wir der Hilsi aller Juden. Jede noch so geringe Spende bietet uns die Mog« lichleit, ein Kmd einen Tag lang zu verpr-.. ".'-5holb richte« wir vn alle >deu Appell, uns hilfreich u» Mi aeyeN Manuel Unger. Schriftführer de« p,*. -' h§ fm den 9. Bezirk,