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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-12 · Heft 1942 (12.7.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1942 (12.7.1924)
Date
1924-07-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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MWWWMWWWWWWBM'V!!!U M. >> R II W Vtt. 1945 Men, Samstag ^senev MorffenxeUung. 12. Juli 195L Seite 8 Wr jüdische Elternvörefiri fflr dsn S.Bez. * . VUSAstiMet m o r g s-n S o nm t a g;deti: 13; füll - ■"' * Im Kasliio Zögernlts« |(IX. Döblingec Hauptstr. 76, ein Hilft Mitwirkend; Hakoali*Orchesier, rJüd. Gesangsverein Viele B ejus t Igungeinl Da der Reinertrag der Ferienaktion im Kahlenbefgetdörf zufliesst, wird gebeten, dieses Fest zahlreich zu besuchen Karten k K 10 000 sind zu Babeti: .„Wiener Mörgepzeitung“, R. Löwit, I. Rotenturmstr; 22,-Rath& Präger, II. Taborstrasse 20a, Farbwarenhattdlung Raber, IX. Rotenlöwengasse 19, und an der Tageskasse Zolltarif und BeamtengeWter. Aufhebung der Waremrmsatzsteuer für Lebensmittel? . Zwischen der Zolltarifvorlage und dem neuen GehaltS- ^esetz für die Bundesangestellten besteht mehr als ein Zusammenhang. Sicherlich ist das Erträgnis der neuen Zölle als Bedeckung für den Mehraufwand an Beamtenbezügen gedacht. GeneraWommisiär Dr. Zi.mprerman wird aus den Kreditresten wohl keinen Schilling für diesen Zweck frcigeben und hat die Regierung darauf verwiesen, die Gehaltsreform derart durchzuführ-en, daß nur die von der Valorisierung am weitesten entfernten Gehaltsbezüge aufgebessert werden fallen. Dies-er An» regung wurde auch rm GehaltSgesetzenlwurf Rechnung getragen. An die Mitteilung, daß das Iulipvealable mit einem Defizit von 101 Milliarden schließt, wurden merkwürdigerweise von keiner Seite weitere Folgerungen geknüpft. Man wird darum nicht fehl gehen, wenn man annimmt, daß daplötzlich wieder aufscheinende Defizit daraus zurückzuführen ist, daß in den Ziffern bereits die M eh ra u f w endungen für die höheren Beamt eninbegriffen sind. Wenige Wochen Var der Dölkerbundexpertise, die in Wien an Ort und Stelle die Ausbanlancrerung des Budgets konstatieren soll, kann diese geflissentliche Mitteilung des.Fehlbetrages im Julinur dahin gedeutet werden, daß er für das Gleichgewicht im Bundeshaushalt ohne Belang ist, wenn nur der Zolltarif zeitgerecht erledigt wird. Die Regierung'bemüht sich- 'die SchwieriAeiten, die namentlich in der Frage der L e b e n § m i t t e l z ö l l e aufgebaut sind, zu überwinden und hat zu diesem Zwecke für gestern eine Parteiführerkonferenz ins Parlament einberufen, die zwanglos und gruppenweise mit den Regierungsvertretern die strittigen Zollpositionen diskutierte. Man dürfte sich auf eine Formel einigen, welche beiläufig die w der Regierungsvorlage vorgeschlagenen Zollsätze für Lebensmittel berdehält, dagegen soll die Warenumsotzsteuer auf Lebensmittel aufgehoben werden. Das»Kompromiß ist N o ch n i ch t fe rtig; am Montag werden /die- Parteiführer weiter beraten. lieber das Geh alt 8 ge fe tz wurde gestern - in . einer gemeinsamen Sitzung des Bevhandlungskomilees des Fünsundzwangigeransschusses der-Beamtenorganisationen mit dm Mitgliedern dez Subkomitees des Fmanzüusschüsses verhandelt. Die Beamtenvertreter teilten ihre Wändermcgsanträge zur Besoldungsreform mit und verlangten D o r sch ü sse auf d a s B eso ld u ng s g es e tz. Es wurde ihnen mitaeteilt, daß nach Verabschiedung des Gehaltsgesetzes die Auszahlung von Vorschüssen erfolgen werde. Der Unterausschuß nahm dann noch die Wünsche verschiedener Gruppen von Bundesangestellten entgegen. AuS Prag wird uns berichtet: Die Verhandlungen über ven tschecho-flowakisch-österreichischen Handelsvertrag werden in der dritten Lesung täglich fortgesetzt und es istanzunehmen, daß? sie im Laufe dieses Monets beendet werden, obgleich noch eine Reihe wichtiger Fragen der Erledigung harren. Die ö st e r r e i ch i s ch - d e n t s ch e n Handels-verträgsverhand'lungen, zu deren Beendigung die deutschen Delegierten in Prag einaetroffen sind, werden dieser Tage finalisiert. Dieser Tage Hot in Prag auch eine ungarische Mordnung geweilt, die mit dm österreichischen Vertretern'gleichfalls in Beziehung getreten ist. Ja« Wetter. Das Wetter ist besser geworden. Es wird länger dauerndes Schönwetter angekündigt. Berhafümg zweier RaubmSrder. ', Wie berichtet, wirvben gegen Mitte des. vorigen Monats ftt Zwi 11a u zwei Schwestern ermordet und beraubt. Daö Wremer Sicherheitslbureau erhielt in.>den letzten Tagen die Verständigung, daß die Polizeibehörde in Zwitkm festgestellt halbes daß der Tat der 20jährige SchühMachevgehrlfe Heinrich G l o s e r, der Textilari^itex FeMnand F r i $ d I und ein gelwisser'Johann ÄdedoifBaverdächtig scheinen. Es hieß auch, daß sich die drei nach Oester re i ch gewendet haben. KriminaWeamte. stellten, nun gestern.fest,..daß. sich die Gefuchten m Wen anfhalten? u>nid in einem Hause in O ttak r i ng Verkehren. Das Hans wurde bewacht und gestern in den MenMmden .wurden Glaser und I r i e d I, als sie daS Haus betraten, verhafte t. i^edoma ist füll ch t ig. Bei ihrer ersten Einvernahme im Sichecheitschurean stellten sie entschieden in A/hrede, mit dem Doppelrauibinorde in igendwelcher. Verbindung zu' stehen, verwickelten sich jedoch in Widersprüche, so daß sie in Haft behalten wurden.. Die Nachforschnngen nach dem flüchksgen. Nedoma inevden. fortgesetzt > .. .?? Epitzel und zuMll««!er. PJ (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) : Berlin, 11. Juli: Der Polizeipräsident von Hannover gab gestern, wie der „Lokalanzeiger" berichtet, Pressevertretern Aufschlüsse über die Morldaffäre Haarmann. Der Polizeipräsident erklärte, das Rätsel des Falles Haarmann sei sitoch keineswegs gelöst Nicht bloß die Zahl der Mord« stehe noch nicht einwandfrei fest, auch die Art, in de? Haarmann seine Opfer umgebracht habe, sei noch keineswegs klargestcllt. Man könne sich doch kaum denken, daß der Mörder feine Opfer ohne Kampf und ohne daß jemand davon etwas hörte, beseitigen konnte. Rätselhaft sei auch nach wie vor, auf welche Weise Haarmann die Le ich enteile beseitigte. Die Angaben Haärmanns seien? vielfach noch durchaus zweifelhaft. Haarmann wechsle häufig mit seinen Aussagen und sei manchmal ganz apathisch Eine Erörterung über die Zuverlässigkeit der hannoverschen Polizei hielt der -Polizeipräsident für vollkommen unberechtigt. Zn der Behauptung, daß die Polizei aus Warnungen nicht rechtzeitig eingegangen sei. erklärte er, daß diese Warnungen er st hinterher, konstruiert wurden. Haarmann sei von der Polizei als Spitzel verwendet worden, und er habe als Auskunstsperson der Polizei mitunter sehr gut gearbeitet. Ein Beauftragter aber sei er niemals gewesen. Der Verkehr mit. ihm habe sich nicht anders abgespielt als mit jedem anderen Mitglied der Verbrecherwelt. Haarmann ist im Jahre 1879 geboiem. 1897 wurde ein Verfahren wegen S it tl i chk e i t s v e rbr ech ens gegen ihn eingeleilet. Er kam zur Prüfung seines Geisteszustandes in .die I r r e n a n st a l t Hildesheim. Das Verfahren wurde später wegen Unzurechnungsfähigkeit eingestellt. In den Jahren 1805 bis 1913 wurde er wiederholt wegen E i g e n t u m s v e r g e h e n bestraft, darunter auch mit Zuchthaus. Im Jahre 1618 wurde er aus dem Zuchthaus entlassen. In demselben Jahre und auch im Jahre 1919 wurde er noch wegen Sittlichkeitsvergehen ^bestraft Im Jahre 1918 fand im Hause Haarmanns eine Unter- ' suchung wegen zweier vermißter junger Leute statt. Es wurde bekannt, daß Haarmann mit den beiden jun- , gen Legten gesehen worden war, er wurde auch verhaftet, das Verfahren gegen ihn ober von der Staatsanwaltschaft wegen Mangels an Beweisen wieder eingestellt. . In diesen beiden . Fällen waren die Leichen nicht gesunden worden. Es stand also gar nicht fest, ob überhaupt ein Verbrechen vorlag. Auch ein anderer Raubrnyrd sti mit Haarmann . in Verbindung, gebracht worden, es bestehe aber keine Wahrscheinlichkeit, daß Haar- * mann diese Mordtat aus geführt habe . Die Geständnisse Haarmanns. HarmMr. ' 1^. JÄui "Die VornehmirNg . desMassen- Mörders H a'a'r mann' ifl. heute m 'aller Frühe .von der . ^nninalp.si:;-?! »uvt^ofovt n.erden?,e. muß«.« gestern plötzlich' abgebrochen werden, weil.der Verbrecher vor einem neuen Geständnis oh n m ä ch t i g zusammcnbrach. Er versprach nachts im Uniersuchungsgefängnis. .heute seine Anzrigen gegen da» BaMaur Luxardo unL Ir. Neumaw. Zurückhaltung von Effekte«. Bei der Wirtschaftspolize: sind im Lause der letzten Tage drei Anzeigen gegen das Bankhaus Lüxs'rdo und Dr. Neumann erstattet worden. Inhaber dieses Bankhauses sind Dr. Karl Luxardo, ein Bruder des Liquidators der Oefterreichisch-ungrrischen Ban? Hofrates Luxardo, und der ehemalige Advokat Dr. Friedrich Max Neumann. Das . Bankhaus befindet sich bereits seit einiger Zeit in Schwierigkeiten, die unter anderem durch die luxuriöse Lebensführung der Inhaber verursacht sein soll. Die ersten zwei Anzeigen, die bei der Wirtschaftspolizei erstattet wurden, betreffen die. Zurückhaltung von Effektendepots von Koinmittenten. Diesbezüglich wurden die Anzeigen an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Bei der dritten Anzeige handelt es sich darum, daß das Bankhaus im Auftrag eines Kunden ein Darlehen von 150 Millionen Kronen ausgenommen hat, das Geld aber für sich behielt. In diesem Fall ist die Untersuchung bei der Wirtschafts- Polizei noch nicht abgeschlossen. Die Bestellunq des BegMÄters für das Post- «nd Seletdjonisefen. Eine Erklärung Hoheisels. Genera l-Postdirektor H o h e i s e l erklärte bezüglich der bevorstehenden Bestellung eines Begutachters für das Post-, TsleHvaphen.- und Telephonwesen, es seien 'bereits alle möglichen Ersparnisse gemacht worden. 9500 An- , gestellte (24 Prozent) seien abgebaut worden, inchr sei; ohne Schädigung des Verkehres nicht möglich. Er habe die 1 Begutachtung nicht zu. scheuen. Heuer seien 3709 A u t omatlsierüngen von: 1. Jänuer bis 21-Juni und . 2026 ' N e u a n s ch l ü s s e hergest-ellt worden, und bis J-rhresfchluß werden noch etwa 7000 Automatisierungen! uitib 2500 bis 8000 Nenanschlüsse fertig fein. 16.000 G e- 1 wche um Neuanschlüsse liegen vor, für die aber erst Kabelberbindungen und Erweiterungen der betreffen-; den . Zentralen , geschaffm werden müssen. Seit Stabil isierung der Krone fei sein R e ssort a kt iv» Heber die Män- > gel bes Telephonwe'en.s un-d der Postverbinduugen schweigt sich allerdings der Herr General-Postdivektor aus.'! V ' ' - ' -- '■ bisherigen Eingeständnisse zu ergänzen und weitere Tat« eiMgestehen. Haarmann hat seine Zusage auch eingehaliei uns heute gebeichtet, schätzungsweise . insgesäm' 14 junge Leute in sein Haus gelockt und ermordet zi haben. Bei sieben von ihnen weiß man auf Grund kriminalisti scher Ermittlungen die Namen. Nach den Pcrjonlien dv anderen wivd noch immer geforschl. Haarmann läßt durch blicken, daß er, wenn er sich ii Ruhe alle Fälle noch einmal durch den Kopf gehen lassen könne vielleicht auch noch mehrere neue Mordezugebei werde. Auch hat er heute eingestanden, daß er im Gegensatz zt seinen bisherigen Aussagen, doch einen Berliner erinorde habe, -den er dem Namen nach nicht kenne. Er bestritt aber nacl wie vor, daß es sich um einen Gymnasiasten Schulend u r j handelt. Der Berliner Schulenburg sei in Hannover bei tfjn gewesen, habe ihm seine Kleider verkauft, sei aber am nächst« Morgen mit einem anderen Berliner, angeblich einem K i n ok l a v i e r s p i e l e r oder Varietemusiker, nach, dem Rhein land weit er gereist. Daraufhin hat sich die Hannoverische Kri. minrlpolizei heute vormittags sofort mit der Berliner Bermißten-zentrale in Verbindung gesetzt. Eine eutstztzliche Fa. milientragödie wurde dabei aufgedeckt. Der LOjährige hgnnoverische Kaufmann Wi s s e-l, der hier bei seinen angesehener Ettern wohnte, verschwand im April, ohne daß zunächst ein« Spur gesunden werden konnte. Die Eltern glaubten..schließlich daß der Sohn mit einem Wanderzirkus, der damals ir Hannover ein Gastspiel gegeben hatte, abgereist -sei. Jetzt ist erwiesen, daß Haarmann den jungen Wissel ermordet hat. Der Bruder des Wissel und ein Freund der beiden, dw hannoversche Kaufmann Kahlenmeher waren dabei, wi> sich Haarmann kurz vor dein Verschwinden des älteren Wissei mit ihm eingelassen und ihn nach Hause genommen hatte. Beide junge Leute, der Bruder und der Freund des'Vermißten, hatten nun trotz aller Fragen und Nachforschungen der Äter« und der Polizei kein Wort von der Zusammenkunst mit Haar, mann jemals verraten, weil sie sich schämten. Seit April hm nun Haarmann eingestandermaßen mindestens vier w e i t e r e Mo r de v e r üb t. Sie wären niemals zur AuS> führung gelangt, wenn beide Mitwisser sofort ihre-Angabe» gegen Haarmann gemacht hätten. Heute ist auch der Vorgang der Vechaftung des Masten« Mörders, über den bisher keine Klarheit zu erreichen'war,-fest. . gestellt -worden. Dabei stellte es sich heraus, daß der Verbrecher w-e ge n eines ga n z and er e n D«l i k t e S' öott* einem Berliner.der Poli-ei übergeben worben war. Haarmann hatte mit einem Berlin er Akrobaten Streit bekommen, in deffen Der«; lauf es zu einer Schlägerei und zu einer Verhaftung -Haar« man ns kam.. In der Nacht, die Haarmann auf der PÄiz-eiwachstübe. zugebracht hatte, fand man zufällig eine ' Anzahl m e s ch l i ch e r Knochen ln der Leine, stellte SittlichkeitSverbrech-en fest und kam -dabei auf Haarmann, de» - man sofort auf dem- Polizeipräsidium -behielt und einem tagelangen -Kreuzverhör unterzog. Dar LeopoldftLdter Kindersdital. In der Oberen Augartenstraße, gegenüber dem Augarrrn in seinem frischen Grün, steht ein -altes, etwas düsterer -> Haus: das L e o p o ldstädt er Ki nd er > p i t a l. An der Vorderseite steht in großen Buchstaben: „Gegründet 1869' von der Ersten österreichischen Sparkasse". Kein Wunder, daß es etwas düster ist, feierte es doch vor fünf Jahren sein fünszigzigjabriges Jubiläum. Moderne Kmderspitäler sind weiß und hell mit geräumigen, luftigen Liege- und Spielhallen für die kleinen Gefangenen, bei denen keinen Moment der Gedanke aufkommen darf, daß sie hier sein müssen, weil sie krank sind, Hell und geräumig ist dieses Kinderspiial gerade nicht, eher das Gegenteil. Und doch strömt Liebe und Wärme heraus, und doch k?»n man, wenn man hinhorcht, frohes Kirtderlachen hören. Die Spit-alsleitung' möchte ja so gerne den Kindern den unfreiwilligen Aufenthalt so angenehm als möglich restalten. Dazu braucht man Geld. Damit ist es aber sehr schlecht' bestellt. Seinerzeit wurde das Spital von einigen hochherzigen Menschen mit Unterstützung einer Sparkasse erbaut. Die Kriegs¬ und NochkriegKverhältnisse ließen den' Fonds zu einem Bettel zusammenschmelzen. Aber noch besteht der Leopoldstädter K i n d ersp it alv ere in, in dem viele gute Vcenscheu sitzen. Doch auch sie können jetzt nicht mehr mit. Di-e Höhe der Aufgaben übersteigt ihre Kräfte. Man sah sich gezwungen, Sammeltage zu veranstalten. Der letzte hrachte 300 M ill i o n e n Kronen: die wollte man verwenden, um das an allen Ecken und Enden schadhaft gewordene Haus zu renovieren. Um 30 Kinder mehr könnten unterge'bracht werden, weinr einige Adaptierungen vorgenommen würden. Da kommt aber die brennenste Taacsfrage: die Kleinen wollen ^essen; so wandern derrn die 300 Millionen wieder in die Küche. das kann nicht so weiter gehen, so 'kann man ein Spital auf die Dauer nicht führen. Deshalb wandten sich die maßgebenden Faktoren an die G e m e i n d e W i c n, und diese bat sich bereit erklärt, das Spital zu nber-nchmev. Wie die. B.-rhaudluugen jetzt stehen, dürfte die endgültige stebcrnahme > schon int S e p t e m b e r erfolgen.' . Die Zahl der kleinen Patienten beträgt knli-stant--80 Knaben und Mädchen,-vom Säugling artgefangeu ö-.s zu 12. Jahren. Es gibt nur ebne -dritte Klasse... „Erste und znxite .haben wir nichr," sagtder liebenswürdige Primär, „bei^nns-werden alle Kinder gleich behandelt." So weit es ge-hi und die Eltern es leisten könntzn, verlangt ma.n pvu ihnen den Ersatz der.-Verpflegskosten; die Fondsanstalt Rüdolfsstiftüng, der das Spital ,, antzegliedert ist. besorgt die Verrechnung-. Bis vor kurzem

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