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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-10 · Heft 1940 (10.7.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1940 (10.7.1924)
Date
1924-07-10
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wiev, Donnerstag Wiener Morgenzeitung. '10. IM 1924 Nr. ldK REBKEL'WAGEi W W» HmB9 OB 1 Milli.»« im Gebrauch Sie ist ErlSfuna und Wohltat fük BeUäuftr und Konsumenten. Sie beschleunigt, kontrolliert, spart und kostet «ach 6 Wochen Gebrauch nichts I Jedem Wiener GeschiiftSmann wird auf Tage unverbindlich nnd gratis über Verlangen eine Wage zur Probe jur Brrfügnng gestellt BERKEL-Vertrleb, Wien, I. Blberstr, 9 Der Goldschatz der Welt. Voll Stolz haben die Amerikaner sestgestellt, daß fast die Hälfte des ganzen Goldschatzes, über den die Welt verfügt, sich in den Vereinigten Staaten befindet. lieber die Verteilung der ganzen Masse, von denen der Reichtum jedes einzelnen Landes abhängt, macht der englische Nationalökonom R. I. Martin in einem Londoner Blatt nähere Mitteilungen. Nach seinen Angaben beträgt der Wert des ganzen Vorrates an Goldmünzen und Goldbarren auf der Welt etwa zwei Milliarden Pfund. Davon besitzen die Vereinigten Staaten gegenwärtig mehr als 600 Millionen Pfund, ein gewaltig angewachsener Reichtum, wenn man ihn mit den 300 Millionen Pfund vor dem Kriege vergleicht. An zweiter Stelle stände nach dieser Statistik Frankreich mit 226 Millionen Pfund, dann käme England mit 160 Millionen, derselben Summe, die es bereits 1913 besaß. 150 Millionen Pfui'* werden davon in den sicheren Geldschränken den Bank von England verwahrt, während man annimmt, daß sich 10 Millionen Pfund in Gold noch in den „Strümpfen" der Sparer befinden. Wie die meisten kriegführenden Staaten ist ja auch England zur Papierwährung übergegangen, und beträchtliche Mengen an Goldmünzen werden versteckt. Neberraschend ist es, daß Spanien, ein Land, das man früher immer für arm hielt, im Goldbesitz jetzt an vierter Stelle steht und über Gold im Wert von mehr als 100 Millionen Pfund verfügt. Den deutschen Besitz an Gold gibt der Engländer mit etwa 22 Millionen Pfund an. Die Golderzeugung der ganzen Welt belief sich im vergangenen Jahr auf 78,5 Millionen Pfund, und davon kommt mehr als die Hälfte aus Transvaal. Der Peris, der für Gold gezahlt wird, wird jeden Morgen um viertel 12 Uhr in London festgesetzt, denn bi* Themfestadt, durch die der größte Teil des neugewonnenen Goldes strömt, ist noch immer der Goldmarlt der Welt, und dieser Markt hat seinen Sitz in dem Bankhaus der Rothschilds. Die Amerikaner freilich möchten jetzt das ihnen gegenüber arm gewordene England aus dieser Vormachtstellung verdrängen. Dar Medium Lasziv. Räuber, Dieb und Betrüger. Das Budapests Militärgericht verhandelte gestern eie Angelegenheit des berüchtigten spiritistischen Phänomen? La-. dislaus Laszlo sLaszlo-Laszlo), dessen Sündenregister R a u b, Desertion und eine Reihe von Diebstählen nNhält. Zur Gerichtsverhandlung erschien er mit einem Verbände, er hat sich nämlich mit einer Sardinenschacytel die Am : izuschneiden versucht, um Selbstmord zu begehen, r. *mte aber noch im letzten Augenblick vor der Verblutung gr'-ettet werden. Laszlo gesteht sein ganzes Sündenregister ein, erklärt jedoch, daß er niemals Herr seines Willens war, auch wenn er sich dessen bewußt w-.vde, daß seine Handlungen verbrecherisch seien. Interessant gestaltete sich das Verhör über die bekannte Irreführung einer ganzen Reihe von Gelehrten, v>' denen Laszlo bei spi rit i st i s ch e n Seancen mit ur Fett getauchten Wattestücken manipulierte und so den Anschein spiritistischer Wunderproduktionen zu erwecken erstand. Bekanntlich war der Spiritist Baron Schrenk- Notz ing Laszlos Impresario. Laszlo wurde schließlich weaen Raubes, zehnmal begangenen D i e b st a h l s und B et rüg es in sieben Fakten zu sechs Jahren verschärften Kerker und zum Verlust seiner militärischen Auszeichnungen verurteilt. Ae AbWedrvorlesung der Professors Horst Meyer. Kundgebungen der Schüler. Im Hörsaale des pharmatologischen Institutes hielt gestern der bedeutendste Pharmatöloge der Jetztzeit, Professor Dr, Hans Horst Meyer, nach Absolvierung eines EhrenjahreS, seine Abschiedsvorlesung. Zu dieser waren der Dekan der Wiener medizinischen Fakultät, einige Universitäts. Professoren und zahlreiche Studierende erschienen. Als Professor Horst Meyer im Hörsaale erschien, wurde er mit lang andauerndem Händeklatschen begrüßt. Der Gelehrte dankte zunächst für die herzliche Begrüßung und sagte, er sei nicht darauf vorbereitet gewesen, daß man seine letzte Vorlesung feierlich begehen werde. Er ging dann auf sein Vorlesungsthema ein und sprach über Alkoholvergiftungen. Als Professor Horst Meyer seine Vorlesung beendet hatte, ertönte neuerlich »u fjtcre Minuten andauerndes Händeklatschen. Dann dankte namens der gesamten Studentenschaft der Wiener medizinischen Fakultät ein Hochschüler dem scheidenden Lehrer für alles das, was er in den 20 Jahren s e i n'e r Wirksamkeit an der Wiener Universität als Lehrer und Mensch für die Studenten getan habe. Sichtlich tief bewegt, dankte Professor Dr. Horst Meyer für diese Worte. Professor Horst Meyer ist einer der beliebtesten medizinischen Professoren. Er gilt ebenso wie es Prof. P a l t a u s war, als einer der anständigsten und ehrenhaftesten Professoren, der keinen Unterschied der Ration oder Konfession kannte und für den es nur ein Lebensziel gaö: Die Miss e. n s ch a f t. Er hat ein Lehrbuch der P h r t m a t »< logie Geschrieben, das mit Recht als eines der besten Lehrbücher bezeichnet wird. Ae WienerWasserkraftwerk. Das Opponitzer Werk vor b$t Vollendung. Freitag wird im Beisein von Mitgliedern der Regierung der Bürgermeister der Stadt Wien die feierliche Schlußsteinlegung des ersten Wasserkraftwerkes Oesterreichs in Op Ponitz vornehmen. Der letzte nnd schwierigste Teil der Arbeit, der 4000 Meter'lange Fneslingstollen, ist bereits durchgeschlagen. An dem Werk wurde seit drei Jahren mit einem Kosten«ufwande von 150 Milliarden Kronen gearbeitet. Noch im Herbst dieses Jahres wird das Kraftwerk den Betrieb aufuehmen können. Durch dieses Werk allein werden 47 Millionen Kilowattstunden elektrischen Stroms nach Wien geleitet. Hierdurch wird das ungeheure Quantum von 7000 Waggons Kohle im Jahre erspart werden, die bei Zugrundelegung des jetzigen Preises einen Wert von 5 0 M i l l i a r de n Kr o n e n repräsentieren. Die Leitung von Opponitz bis zur Floridsdorser Unterstalion ist 160 Kilometer lang und ruht auf 757 Masten. Au ihr hrb'n gegen 1000 Arbeiter gearbeitet. Sie "bient nicht bloß für das Opponitzer Kraftwerk, sondern auch für das Parteusteiner und Kienberg-Gamminger Werk. Das Partmsteiner Werk wird hauptsächlich dem Strombedarf der elektrifizierten Strecke der Stadtbahn dienen, der sich auf 17 Millionen Kilowattstunden jährlich beläuft. Interessant ist, daß in Kienberg die Wien verisorger.de Hochguellenwasserleitung als Kraftquelle zur Verwendung gelangt. Die Gemeinde Wien beabsichtigt, nach erfolgter Fertigstellung der Kraftwerke eine weitgehende Verbesserung der Straßenbeleuchtung durchzusühren Auch soll an die Einführung der elektrisch'»» Beleuchtung in jenen äußeren Bezirken geschritten werden, in denen sich die Bewohner noch uim groß ui Teil mit Petroleumlampen behclsen müssen. %n Nmchrogramm der Gur ' 5987 Wohnungen. Im Hauptdvviuj.hiog der G^ueinde, per im Dezember vorigen Ja.reS be'chlossen wurde war für den Bau von 4006 Wohnungen .-n 'VMr<n von 91 Milliarden eingestellt mordet.. RvNNiö.jr wird wiigttrllt. daß statt der ursprünglich vs egest henen 4 o«' 0 Wehnnngen in den von der Gemeinde errichteten Bauanlagen 5987 Wohnungen, 71 E'nzsl;:tr:n-cr, 152 LeschuMünme, 118 Werkstätten und Magazine, 11 Zeniralböden. 15 Kinderhorte, 39 Ateliers und 4 VoWbiöliot'heten Platz finden werden. Die Kosten einer Wohnung stellen sich nicht mehr auf 66 Millionen. sondern ans 10 5 M r l l i o n en. Der Finanzausschuß des Geme'mdcrates hatte daher in seiner letzten Sitzung Über ein 6) e s am tmehrerfor de r n i s von rund 961 Milliarden Krpnen zu. verhandeln. Die gesamten Baukosten belaufen sich nämlich auf 651.984 Millionen Kronen, von welchem Betrage im laufenden Jahre ungefähr -drei Viertel znr Verwendung gelangen dürsten. Da für Wohnbauten bereits 391 Milliarden dotiert wurden und budgetär bedeckt sind, wurde bloß ein Zuschußkredit von rund 100 Milliarden genehmigt, während der Restbetrag von-161 Milliarden auf das kommende Budgetjahr verwiesen wurde. Wer wird diese W o'hnungen bekommen? Ae Wshubimstertervorlase. Gestern nahm der städtische Finanzausschuß einen Bericht des Referenten Dr. Tanneberg über die neue Wohnbausteuer entgegen. Der Gesetzentwurf wurde gegen die Stimmen der .ch r i ft l i ch f o z i a l e n Minderheit unverändert a n g e n o m m e n. In der nächsten Woche wird der Wiener Landtag die Vorlage beraten. 8i«e Versammlung der Karussell- und zlrkurbesttzer. Gestern fand im Cafe Dänemark eine Versammlung der Schaustelle-, Karussell- und Zirkusbesitzer statt, die äußerst stürmisch verlies. Es handelte sich um die Aufteilung des von der Gemeinde vorgeschriebenen Pauschales. der Lustbarkeitssteuer. Es wurde vom Reich sverband der Schausteller dem Präsidenten des Vergnügungsdirektorenvsrbandes Emil F r e y vorgeworfen, er habe die Schausteller beredet, dis Lustbarkeitssteuer nicht zu bezahlen, weshalb der Magistrat es ab gelehnt habe, den Mitgliedern des NeichsverbandeS der Schausteller weiterhin die Pauschalierung der Steuer zu bewilligen. Präsident F r e v protestiert gegen diesen Vorwurf und wies nach, er habe beim Magistrat selbst durchgesetzt, daß nicht nur die Pauschalierung weiter bewilligt würde, sondern daß dieses Pauschale sogar von 20 auf 17 Millionen herabgesetzt wurde. Im Verlaufe der Versammlung wurde schließlich beschlossen, einen Untersuchungsausschuß zu wählen, der die Handlungsweise des Präsidenten Frey zu überprüfen haben wird. Im Falle sich das Verhalten des Präsidenten als einwandfrei erweisen sollte, wird der Organisationsvorstand den Ausschluß jener Mitglieder aussprechen, die seinerzeit die Beschuldigungen gegen Frey vorgebracht haben. Ml»m gegen deir Amtier Softon. Zwei Milliarden schuldig. Die Affäre des Bankiers Rostau, der von dem Elsoffs Schwöb beschuldigt worden war, ihn um sein gesamter Ber mögen gebracht zu haben, ist noch in allgemeiner Erinnerung Nun war gegen R o sta ü bei der WirtschaftSPolizei eine Unter suchung eingeleitet worden. Rostau verfügt über keinerlei Barmittel und wird seit Monaten durch die Exekutionen seine» zahlreichen Gläubiger verfolgt. Er macht aber nichtsdestoweniger keinerlei Anstalten, seine Schuldenlast abzubaum sondern bewohnt weiterhin sein vornehmes Hotelappartemrnt Seine Verbindlichkeiten belaufen sich ans ungefähr rwe! Milliarden K r o n e n, während von seinen angeblicher Aktiven nicht sicher ist, ob sie überhaupt einen Wert besitzen Es trifft dies insbesonders auf die Aktien der.im Vorjahr« z u s a m m e n g e b r o ch e n e tt Continenlalen Bani Z u, deren Majorität Rostau besitzt. Eine Verwes tnngsmöglichkeit dieser Aktien ist kaum anzunehmen. Nach den Erhebungen liegt der Verdacht des Kredit bet rüg cs vor, so daß die Anzeige an die- Staats an walt >' chaft w e it e r g e l ei t e t wurde. Während uer Er Hebungen befand sich Rostau in polizeilicher Bevwahrungshaft wurde jedoch nach Wegfallen der Haftgründe auf freie« Fuß gesetzt. Zur Sicherheit wurde ihm aber der Viß »b genommen, um eine Abreise zu verhindern. Jur Wetter. DaS Wetter verschlechtert sich weiter. Die VorauSsatz kündigt Abkühlung und zeitweise Regem ar Wien, 10. Juli. * Herr'Siegmund Stern, Gestllschaft-er der Firma Stro! und Co., Wien, 2. Bez>, AWhlfeldgcrsse 9, ersucht uns um di Feststellung, daß er mit dem in der Schmuggelafsäre ange klagten Siegmund Stern w.eder verwandt noch iden tisch ist. * Vom Jüdischen Nationalfonds (Keren Kajemetj l'Jsrael). Ter Jüdtsche Notionalfonds wird seine Werbetätig keit in nächster Zeit in allen Kur-.und Badeorten Oesterreichi aufs nachdrücklichste aufnehmen. Es handelt sich darum, a> jeden Kreis yeranzukommen, der nur irgend unseren Zielen zi gewinnen ist, Das Wiener Bureau (2. Bez.. .Zirknsgasse 38 glaubt, daß es hier auf die tatbereite Untersbützung aller Ge sinnungsgenossen rechnen darf und bittet jeden, der unser« Sache, dienen will und den Sommer in irgend einem Kuror verbringt, io rasch wie möglich — das heißt sofort — Ra men und Anfenchaltsort bekanntzugeben. Die hohe Verpflich tuug, die wir Ussischkin gegenüber auf uns genommen baden und die ernste Lage in Palästina fordern gesteigertes Verant wort'lichkeitsgefühl und gesteigerte Hingabe an unsere- Alltags arbeit für Eroz Israel. * Eine Riesenlaudkarlr. Die größte Landkarte der Wcl ist jetzt in San Francisco hergestellt worden. Sie ist 600 Fuj lang und 18 Fuß breit und zeigt alle Cinizelheiten der Nanr' und der menschlichen Anlagen in Kalifornien mit größter Ge nauigkeit. Keine Eisenbahnlinie, keine Chaussee istzu klein, gl: daß sie nicht hier angege-becl wäre. Die Gebiete, in denen Rind vich, Schafe' und Pferde gezüchtet werden, sind durch Gruppet dieser Tiere bezeichnet und kleine Dampfermodelle sind aus bei Flubläufen angebracht. * Die Austrocknung Afrikas. Es ist feftgestellt ivorden worden, daß die ttvrdasrikanische Wüste sich allmählich nad Norden uitD nach Süden ausbre-itet u-no fruchtbares Lani laugsom, aber sicher vernichtet, wenn der Mensch nicht und rechtzeitig einareist. Das Borrücken des Wüstensandes mach sich ganz deutlich bemerkbar durch dr8 Ausirocknen von Flüssen das 'Versiegen von Quellen und vor allem durch ichlecht^ Ernteil in manchen Bezirken. Die Klimaverschlechternitg is daraus zurückzujühren, daß fortwährend große Wassermassel ans dem Innern weggesührt werden. Tie gefällreichen Rand flüsse verarößern ihre Stromgebiete und zapfen dabei gewisser maßen Gebiete der langsam fließenden Ströme und digroßrn abflußlosen Becken Jnnerafrikas an, deren Gewässe' sie nach dem Meere lüitev. So entwässern zum Beispiel in Süd afrika der Sambesi' und der Kuuene und im Tschadseegebie der Beitue wrüe Gebiete, die in früheren Zeiten ihr Wasser >cichr in diesem Umfange an das Meer verloren haben. Am biefe Weise werden die Becken im Innern'des Erdteils allmählich nähme "estihrt., ..-.-.0 .....—.. suhrt die „Technik für Alle" ans, das Entweichen der innerasrikanischen Wässer nach der Küste verhindert, und die Fluss« müßmn wieder in ihre alten Betten ^urückgeführt werden!r‘' * etv baj — •..- >., .... —. .. Kumme« üebre: das Wasser in der Ctoschapfanne zurüöhalten. Auf dich Weise würde eine Wasllrhächr von rund 60.000 'Quadratkila. metee in Jnncrafrika 'n'stehen, die ganz sicher günstigen Ein-' sl'.lx auf die ^ciichtigllitsvychältnissL hoben würde, und mach als 200 000 Quadrarkilorncter Land würden lmedtt landwirtschasilich aukaenuvwertt-n können. * Die stärksten Rancher. Es ist bekant, daß berübmt« Männer, besonders auch Aerzbe und im allgemeinen pcifiic Ichasfende Personen sehr oft zu ihren wissenschaftlichen Arbeiter viel rauchten. Bekannt ist zum Beispiel, daß BiSinarck, wie ani keinen Memoiren hervorgeht, innechakb fünfzig Jahren übe» 15,0.000 Zigarren, was einem Durchschnitt von täglich ach«' Stück entipricht, geraucht hat. Ein noch stärkerer Raucher isi der Erfinder Edison, der täglich zwischen zehn bis ^völf Zi« garren und auch noch mehrere Pfeifen und Zigaretten zu bewältigen vermag. Auch von verschiedenen Schauspielern »vird erzählt, daß sie so leidenschaftliche Rancher waren daß es ihnen unmöglich war, einen Abend lang auf diesen Reti zu, verzichten und sie jede kleine Panse hinter den Kulissen benützten. um. einen Zug aus einer bereitstehendeil Zigarette W nehmen. Letztes Jahr verstarb in Wien ein 73 Jahre alle» Mann, der in 50 Jahren nicht weniger als 628.715 Zigarreü in Rauch hat aufgehen lassen. Dies macht auf daS Jahr beinahe 18.000 Stück oder a.m Tage 35 Stück. Noch höher brach!« es ein, Holländer namens Ban Klaes,. der trotz seiner Le'.deirschaft über 80 Jahre all wurde und'in der Woche durch, schnittlich 16 Pfund Tabak vergnalmle. * GrayH Kotrl „Bettsvue". tKmorl Vöslair. Am genehmster Sommeraufenthalt. PIv© o’clock tea, (Entgeltlich.) Jeder bewusste Jude zahle den Schekel!

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