Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1938 (8.7.1924)
- Date
- 1924-07-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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WÄ>, UWtz M- »Unsere kleine Staut*. r . SchSnbntnncr Schloßtheoter. \ ' ^Zßuch^die Purgcheat-erleute müssen im Hochsommer mit ^sstr^Schwanbware aufwarten. Es ist 'begreWch.' Unan- D die Überraschung, daß mm auch das Burgtheater - ^.. Hühruntzen" ansetzt. Die Posft des AmerikcmerS .ist time .sogenarurte '„dolle Sache", nach sranM- ^sch«r' TechKrk gearbeitet und lustig, sobald das gewisse Wirbel-- einM. Vorher und nachher hingegen . . . Nun, die ^allgemeine Dheaternot lind die Apathie des Publikums sind .ÄrtfchuldMugSgründe. Es ist hält ein Ferialstück, von Haus Br ahm flott ^Tszemert: und bemerkenswert frisch und kurzweilig gespielt, pift« j als junge Frau, die nie 'genug Anbeter um k sich'habe,lstkamr, aber doch hochanständig und ehesromm bleibt, ..und.-ReinhÄd Hae uss errn aitit alz uvdrölliger Werberjäger zwider Willen und Eignung tragen den Schwank durch 'alle - Fährlichkei-ten. Der neue Herr Wilhelm Heim ist ein Komiker Won Distinktion und Herr Siebert, der' für einen erkrankten Kollegen ernsprang, amüsierte nicht bloß durch die Angst 11 rn die unmögliche Dodo, sondern noch weit mehr durch dre schweißtreibende Sorge um den Text seiner Rolle. Er Lestand vortrefflich, der kühne Schwimmer, und die unfreiwillige Nervosität kam dem Hornochsen von Ehegatten, den er darznstellen hatte, sehr zustatten. Nach dem ziveiten Akt, der O« Erfolg des Abends entschied, herrschte fröhlichste Beifall- -stimmung. .Aber daß Stücke von der Gattung dieser dlovität den Spielplan des neu adaptierten Schloßtheaters beherrschen, war weder bei der Neueröffnung vorgesehen, noch auch in der schönen Schrift, die am festlichen Firnisa-bend verteilt wurde, to «usficht gestellt. O.-A. Leos Zlwacek. ' '^.Der berühmteste der jetzt lebenden tschechischen Komponisten Leos Janacek hat dieser Tage seinen 70. Geburtstag gefeiert. Seitdem feine Opern „Jenufa" und ..Kata Kaba-nova" über Hie Grenzer« seiner Heimat hinaus den Ruhm des Misters begründen - halsen, ist er nicht mehr/ als Direktor am Brunner Konservatorium und Professor der Kompositionslehre ander Meisterschule Mg, sondern widmet sich ausschließlich der Opernkomposition. Die Brunner tschechische Oper 'bereitet bereits ein neues Werk des Meisters FiSka Bystrouska" vor, das im Herbste anläßlich der Janacek-Mer uraufgefühvt werden wird. Eine andere Oper „Die Sache Ma krop ulos" (nach der Komödie von Karl CnpM harrt der Dollendung. w s. mi im ' WWW« «BK» Heute, „D e r Afle Arten wn lBhnkgeschifien Telephone: 60-4-83, 60443, 63-445,61-442, 664-78,6944?" Kredit* am JW W&engescfiifie Tdegramtnadres&e r FmpobMk Fäffer Topfen, mit denen sich das Bezirksgericht Favoriten zu beschäftigen hatte. Ein Marktkommissav hatte beieiner Greislerin Quarg elkäse von Ekelerregender Beschaffenheit/ furchtbarem Gestank und ausgesprochener GesundheitSschädlichkert" vorgefunden. Der Betrieb der Käs-efatzrik „-Terr a", von der die Lieferung erfolgte, wurde einer RevPon unterzogen und ergab ein „idyllisches" BW: Der Fußboden der Räume war stellenweise vollkommen durchweicht und durchjaucht, von den Wänden floß stinkendes Waffe r. In einem Razrme fanden sich sechs Säcke schmutziger Käse vor. Einige waren schon von Ratten angebissen. 240 Kilogramm verdorbener Topfen lagen in Fässern; sie wären angeblich für FutterKvecke 'bestimmt. Zwei Frauen waren gerade beschäftigt, alte, harte Käselaibe zu Wäschen, die aufgeweichte Oberschicht abzrckratzen und mit neuen Etiketten zn versehen. Im Hofe lagen56 Fässer mit Topfen, frei, ohne Schutz. Der Inhalt war teils schon verjaucht. Zahlreiche Aasfliezen flogen auf und bildeten kleine dunkle Wolken. Bon 460 Kisten Quargeln wurden 4Z0 als unbedingt schlecht erklär!. Zwei Angeklagte, die -Nachweise« konnten, den Topfen der Firma, die ihn an die Kleinhändler Weitergabe zu Futterzwecken verkauft z« haben, wurden freigejsprochen. DK 36 Fässer Topfen wurden über niarktamtliche Verfügung vom Mistbauer abgoholt und vernichtet. Die Anklage gegen die verantwortlichen Leiter der „'Käfefabrik" wurde wegen Vergehens gegen das Lebensmitielgesetz an das L a -n d e s g e r i ch t abgetreten. Ans de« Äeatern. '.mS-Üß nbrunuer S ch l oß tb e a t e r. V,8 Uhr abends, ^Unsere kreine Frau". V v i tj o v er. Heute „M i g n o n". Morgen lnstl ge Krieg". In den Kammer spielen findet morgen. 7 Mr abends, d,e duüsche 'Urmlsführupg des einaktigen Schwanker „Bei L e o n he i st - w a s los" („L e o n i e e «t © n * T.a n C eB) von . Georges F e y d e a « statt. Vorher ge-, langt Egon . Erwin K 'i s cb' . Groteske „D i e - Hi m m e U r* f) r'k; d e v G algrnton i" zur Aufführung.. - T h e a t e r. Heute zum ersten Male die ZtaMil in fünf. Akren„D i e f i e b e n Gehängte u" von Leonid Andrei e w, dargestellt von dem amerikanisch-jüdischen KunsttheatexenseMe. . ' -; Mode i n e s Theater... Heute, margew Add Donnerstag „Pariser Leben". Freitag beadmd da» Ensemble des Prager Nationaltheaters sein dreitäMes GoMvlell Am ersten Abend glanzt Bernard Shaws ^P tz »rn ollf o n? «yr Aufführung. Der Kartenvorverkauf hat verests an der KM begonnen. . MusiErckademie^ Gelegentlich einer vom Osternkapell--' .meister Abwin geleiteten Schülexrufführung des Bizetschrn- Operueinäkters. „D j -a m x I c h" fiel die ergiebige, jugendlich : srrfchc TenoMmme des Herrn Josef S. Lenghel neuerlich, angenehm ans.' Erbst: Toller wird frei. Ernst Toller, der seinen weltenfernen Idealismus mit einer fünfjährigen Festungssirase büßen mutzte, verläßt am 15. Juli 1924 seine Haft. Sein- Drama „Hrnkemann" ist zu einem Welterfolg geworden. Jetzt hat / auch' das Jüdische K u n st t h e a t e r ans New- Acrk das Werk unter dem Titel „Das rote Lachen" im Tbeatre Wouard,- pes Siebenten in Paris zur Aufführung gebracht' und einen, großen Erfolg erzielt. - ' Frier»rich Niecks gestorben. Friedrich Niests, der-verdienstvolle Professor der Musik an der Undversität Edirwonrgh/ ist am 24. Juni nach längerem Leiden im Mer von 79 Jcchren gejtovbÄl.' Seit 1875 war er sehr protdüktiv auf musikliterarischem Gebiet. Seine 1880 erschienene Chopin-Bio« Kraphie wurde in viele Sprachen übersetzt und gewann ihm'die Professur für Musik an der Universität. Ein genaues Lexikon von MustklMsdrücken erschien aus seiner. Feder im Jahre- 1L84.- und eme größere Geschichte der Programmmusit folgte. 1907. In den ln"— “-1 trägen zu «einer Konzerte gDir^ . der schottischen Hauptstadt. An Freisprnch vom Möwe mfgehoben. . Der GelschästSMMn Karl Königswiejser, der der Geschäftsfrau Msabech Meyer, mit der er gchchäftLiche Differenzen hatte, auf dam Heimweg von ernev TantzunterhÄkun-g aufgelcmert und sie durch einen Revoliverschuß gekötet hatte,- war vom Schwurgericht in, Wels freitzespUxchan woMn, da die Geschworwen die Frage cms Mord wM mit zchn gegen gwsr Stimmen, alber auch die vom BörteMger gestalte Zufatzfvage <mif SmuesM-riwirmmg mit sechs gegen sechs Stimmen 'bejaht hatten. Me RechtÄbÄehrnng des BoMtzenden lantetL dahin-, daß zum Schuidfpruch/in der Hauptfrage eine Mehr- Wt von zwei Dritteln, bei der Evemtuälfratze die einfache Majorität von siÄb-en' Stimmen evsyrderKch sei. In der taftt der St aatsanw a lisch>afft erhobenen Nichtiigk-eitsheschwerde wird erjAävt, daß die RechtsbÄchvung des Borsitzendm unrichtig war, da er die Frage -der Stimmengleichheit lbei GvMuMr-atzen nicht erörterte, die Mm Freispruch führe. Der Verteidiger legte in der gchtr'gen Verhandlung vor dem Obersten Gerichtshof Idar, es bestehe kein Zweifel, darüber, -daß dir Ge'schwornen mit chvem DerdM den Fpc.ijP.ruch »»egen Sinu-esvevwirrung beabsichtigten, -da ja dev Obanrnn der Ghichwowmn dies dem -Bmisitzende»' nach der Fällung des Verdikts -mitgeteilt Haide. Der ObeGe Gerichtshof gab der MchtiKeitsbeschwepdc^ der StaatsaniwM- Mfft'.statt, hob das -Urteil auf und tmtg dem Schwer? yeÄchßdie D ur chfAhrunig «einer »eue«k--He« Ber-' h.4«h!kuttH auf. In der Begründung wind eMävt,' daß W WWMg des Vopsitzenden nicht nur WMllftSckE sünde Wh. S-NvWg gewtzfm fei!, da Äns MchMW Ätzer -fo*8' Wtllmewrerhält-nis nodweMg war. - eine ..seine ' Hölefabrlk.; * Mä» weiß wirklich oft nicht, wovonman fett wird, und über den Geschmack kann man nicht streiten. Bei viclenist das .Araara einer Speise ausschla-ggebend/ Es gibt Genießer,, die. sich zum Beispiel an Quargelkäse. desto mchr ergötzen, je. mchr — Aroma von chm ausstvönrt. Solche sonderbare Schwärrper — und sre sind >gäv nicht in der MinderKihl — erfahren?>aM naHer' irgendwie, daß das, was ihnen so gut geschrrML: iraö w oh «bekommen hat, durch ein marktamtliches Machtwort' nttgeiuoßb.il er/lärt wird »nd ans den Mist gehört, wie die 56; Lefterrrichische RatioualbMl. Zunahme des Bemknotenumlaufes um 768 Milliarden Der unter dem WnMtz der-hevischendeN M§evgswöhn-; Lichen.Berhä'ttmsse erhöhte Bedarf des auch in norMÜM/ Zeiten starken Minro-Juini-Termmes würde, wie der «gesteruij veMf,entrichte Bankausweis zeigt, tMveise durch Einr-e!lchiu!n<! gen im Eskompt, teilweise durch VerVauf von Devisen befriedigt. Die Steigerung des EsLomPtsportefeuilles der Oesterreichffchen NaiiimiMrnk beträgt rund 309 MMiarden, -Während sich die Vermehrung des Barschatzes mf etwa 86 MWarden LeWmft. Die absolute Ziffer des UeLerschuss.es der De-. VisememlieseruwALn Wer die Abgaben war falktisch echMch- Wer; die BanMeitung hat jedoch die zur Deckung-einigeigange-'.. ner TermrwoeüpfKchiungen ersorderlichen Devisen nicht in den Brrschatz eiNbegageu, sondern in die -andere Aktiva. WersMf.. Die Bermindevimg, welche — wie schon in der voM-usgehm-- den Woche — auch in dvefer Woche an der Davl-ehensschüld des Bundes ausgewreisen wird, ist dadurch zu erklären, daß der. -MWzgew'l-nn an den bisher in Verkehr gesetzten Mützen zu-./ folge der «getroffenen Vevernbamngen mit der Mgi-wung $t*- wei-ls von der DarlchensschM in Wsch'l-ag gebracht Wird; da*.!gegen erhöhen die MateMl- «nd AusprägungEosten -der' Mimzeu das Giroguthaben des Bmrdes bei der NattonMank/ Der Zunahme der MtivpÄsten entspvicht aus der PasMsite eine StÄgeriung von 477 Milliarden bei der SuimMk-: des Notenumlaufes und der GiroderWMichkeiten. Dir weiter^/, gehende Zunahme des effektiven Noton-UMlanfcs ist auf-M»! he'bu-ivgen vom Wr-okontv zurückzuführAr. . An Schmnggelpioreb gegen 58 WMW. i' Vor dem Landes^richt 2 hat gestern vormittätzK ein für- Eolf - Lage an-beramnter - RiesenschmugyelPrWeß' chegynnen. Spediteure, Kaufleute und Unterbeamte der ZMehövde hnWl monatelang großzügige Schmuggeleien durchgestchrt,;unb durch; diese Mißbräuche wurde-der Staat um mehrere:/MilliarheN' schädigt. Wegen Schmuggels, Bestechung und -UntrpfchlaguW jind 80 Personen angeklagt. Das Verfahren gegen die AMe-; klagten wird in zwei Gruppen geführt. II« der gestern begongenen. VechaMung hatten sich zunächst 28 Angrkkagte uppc Gericht zu verantworten. ' - fr: . - - Die Angeklagten des DchmuggelprrtzesjeS sind;; NWatzS' At.z,-Hauptmünn a.- D.; AlWar ^Binder, ZoMeklrrateier;. Georg. G o t t f ch l r ch, Zollwachredffvr; Alexander H-amb n rger, -ung. R-rchnungsrot a. D.; Julius Hacke«, KaufmaM; -Karl Hammerschmied, Agent;-Paul H-ollItfcheck,Hprd'rteur; Leopold Zell in>e t, Spediteur; Viktor Äram e v und OHmar Medlin, Speditionsbeamte; Johanch Nvbak, 'Lebensmittelhändler; Lechvld Preßl, Zollwachrüvtsor; JlchanN R aa b, SMikionsbemnter; Franz Schi er er-- - Prokurist; Franz, Schmidt, Zollwachvedrsor; Joseßine Seblatschrk, geb- -Scholder, Spediteur; Matthias S t ein Wender,?ZollwachoberkoMiisfär; SieMund Stern, Kaufmarln; Felix S^tettner, Spediteur:; Markus Szenes, Went; I Toth, «Kaufmann, Jofef Ungar, Handelsarrgesttzstter; H Porbach, ZollwachrMsor; Josef Weiß', Gtzchiteur stnd Baruch.Betmo Will-n-er, Spediteur..' m . j. / , : . Es handelt sich üm- Waren, die als DurchMSgüter änze« meldet /waren und. die dann auf Grund der von den Beamten geWjchten Deklarationen, derjogAMMlen MMffchefne,- im. ^mdeverblieLen und hier verkauft wurden. Dre Waren tyür<» Heu ebey von den betrügerischen Beamten für. Mllfrei erKärt, yy~. fyve gestern vernommenen Angeklagten find geständig. RoHKoffsorgen der rnglMen AerRindnftrie. In Wemblley, der Stätte der britischen ReichsMsstelliung,' fand vor kurzem eine iRe-ichst-eMLonfevenz statt. Diäse Kone' serentz, die von den leitenden.JntevesseMer-bretungew der -eM , lischen Textilindustrie veranstaltet wird, wurde eine alljährlim vMsrkchrende Einrichtung, deren HaüptwerhaMmWsgege«- stand die Rahstchfrage -bildet, msbesondere die der BarumtvM vechmWng, die ssit -dean Kriege der gro ßm BaumiwoMüdustvie; EnAands in steigendem Maße Sorge bereitet. Großbritannien.^ bezog in den Friedensjahren durchschnittlich vier Millionen Ballen Baumivolle, davon etwa drei Millionen.Ballen.aus, den Bereinigten Staaten, den Nest -aus Indien und Aegypten^ Die Baumwöllerzeugung der Union ist aber seit dem Kriegs außerordentlich - zurückgegan gen. Infolge der, allgeweinen Verbreitung' des Baumwollstickwurnles sind die .Hektarerträge ..iN Amerika in! einem Maße gesunken,-daß die *‘Iaufctibc Produkt tion der' Nachkriegsjahre den Bedarf^ nicht decken' konnte. Dst Welt-Vorräte nahmen daher von Ernte'jahr ‘ zu Erniejahr ab, In das Erntejahr 1923—-1924 -wurden nöch 2,5 Millioneü Ballen alter amerikanischer Baumwolle in das laufende Produktionsjahr übertragen. Nach den vorliegenden^Schätzungen wird aber diese im Vergleich mit den Fpiedensjahren an sich schon'stark verringerte Reserve zu Ende des laufenden Erntejrchres fast völlig aufgebräncht. Diese Tatsache, sowie neuer-' liche .ungünstige Meldungen über die koinmende «Ernte haben eine weitere Preissteigerung auf dem Baumwollmarikte verursacht. Der Baunrwollpreis in Liverpool erhob sich über das! Dreifache des Friedenspreises. Vor dem Kriege bewegte sich §te Notierung für amerikanische Baumwolle >um sechs Penny für das Pfund, in den vergangenen Wocheni streifte'die Notlerung 2y Penny. Bei der allgemeinen Depression-des Weltmarktes und.der geringen VerbrauchsfLhigkeit gerade in Textilien bedeutet die fortschreitende Verteuerung des!.Rohmaterials natürlich einen schweren Schlag für die britisch^ Textilindustrie, .Ihre Besorgnisse sind um so «größer, da. die -Bereinigten' Staaten nicht allein einen Rückgang der- Bau«n-tvoller-zeugnng, -sondern auch ehtt Steigerung des Selbstverbrattches verzeichnen. Die BamniivollindNstrie der Unioir,' namcntt-lch der Heimatstaaten der Baumwolle int Süden, '.weist eine mächtige Entwicklung auf. Der Msatz von Baum-wvllfäbriKtan ist instilgr . des Bevolker-ungswachstums und - der' in« Gegensatz zu anderen Ländern steigenden Kaufkraft der!breiten Massen der ämerikamschen Bevölkerung allgemein im" Steigen 'begrfffen. Die Spinnereien der Union verarbeüetett' vor -zwei Jahrzchtüeir etwa 36 Prozent der heimischen' BaumwolleMuguNg,' heute nehmen sie 61 Prozent auf. '; n Das Gedeihen der mächtigen Bäuinwollindustn« Lancashires hat für das Wohlergehen der ganzest.' englischen Bolks^ Wirtschaft eine außerordentliche BÄeutung. rDic. MohEe - der Paunckvollmdustr-ie —- Laneashire expmMte' m. der W-edenszeit 80 Prozent seiner Erzeulprng — bitvüen einen .'.üpc Haupte Pfeiler der -gewaltigen englischen Fabrikäten'ailHHr. Ein Dickttel der Gesamtausfuhr Großbritanniens ' cnt-fiel."vor dem Kriegs dem Werte nach auf die BatEvollmdustrie.' Es fehlt! aüch nicht an Bestrebungen, der BauiÄmMot vorZubeügen.- Die HaNptträgerin derselben ist die British.'Eötton Grotvings Association, die die SÄbstvevsor>gung des .- britischen . Reiches durch- Anlage großer BruMwollPstanzungeN in den/Kolonien' propagiert. Diese Propaganda dient zMeich/ der .Kritischem i RchchMee und erfährt eine entsprechend,: -U'nwrstütznpg durch