Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1936 (6.7.1924)
- Date
- 1924-07-06
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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' I * - :i ■.r l Seite 6 . ~: -Wen, Bocmsias,> (Frisur zustande zu dringen. Diese besteht darm,'hatz das ganze (Haar in gleich dicke, vollkommen regelmäßige Strähnen ein. / geteilt und schr fest geflochten wird, worauf eS in Form einer: ) Haube aus Zöpfen rings um den Kopf herum angeordnet wird. /Da die Herstellung eines solchen Kunstwerkes mehrere ^Stunden beansprucht, wird es nicht oft erneuert, sondern /bleibt mehrere Wochen lang unangetastet. Schon 'durch ' diesen Umstand ist die abessmische Frauenhaartracht nicht ge-, 1 rade appetitlich; noch weniger ansprechend aber ist die Sitte/ 'die kunstvolle Frisur mit Butter oder Rizinus öl ein- 'zufetten. Das sonst,schwarze glänzende Haar erhält-infolge dieses Verfahrens durch den sich absetzenden Staub und Schweiß eine - graugrüne Farbe nnd riecht nach altem, ranzigen Fett. Für europäische Nasen jedenfalls ist dieser Duft widerwärtig; für den Messimer hingegen stellt er einen Hochgenuß dar. Morgenlöndifche Frauenbewegung. i Bon Leopold Katsch<r(Jnterlaken). . f Von den „gebildeten" Ländern, das heißt jener, 'die kerne Analphabeten mehr austzuweisen haben, ist die Schweiz bas einzige, in welchem das Frauenstimrnvecht! noch nicht besteht. Weder von idem politischen noch sogar -von dem gemeindlichen ist bislang auch Äm die leiseste; Spur sichtbar. Dagegen erfreuen sich -in- Ostindüen, dessen Bevölkerung nur zu einem Zehntel lesen und- ■ schreiben kann, seit einem bis drei Jahren die Frauen vieler -"britischen Provinzen (Madras, Bombay ufw.). und unabs hängiger Staaten des Rechts, bei den Wahlen in die Gesetzgebenden nnd die-Gemeinderäte mitzustimmen; größten-! teils sind sie sogar selber schonwählbar.^) Im Staate ' * Radschkot haben denn auch' schort die ersten Wahlen unter- -der neuen Berfässüng (Oktober 1923) zwei Frauen ins Repräsentantenhaus gebracht. Bei den Herbstwahlen beigeben sich die Frauen überall, wo sie das Stimmrecht besitzen, recht zahlreich an die Urnen. In Rangoon (Bvitisch- 'Birma), wählte man die beliebte Äerztin Kingsley in den i Stadtrat. Ein großer Förderer des indischen Aruenstimw- ,rechts und des Indischen Frauenbundes, der angesehene Patuaer RechtÄrnwalt Said Hassan, ist zum'Vertreter Indiens beim Völkerbund ernannt' worden. In 'der soeben genannten Stadt Patna stt dieJuriftin Frl. Hasra zur Anwaltpraxis zugelassen worden,- in Bombay Frl. Mthan Ardeschrr Data zur Praxis am dortigen- Obergericht. Frl. Sudschaja Bost, die an der Universität Kalkutta ihren Doktor der Philosophie gemacht hatte, hat sich in England den Grad 'einer ,/DcEtorm des Unterrichts"' erworben nnd -will sich dem Lehrberufe widnren. Ein sehr wertvoller praktischer Erfolg 'der' Frauenbewegung in BriM-iJndiett-besteht darin, daß der gesetzgebende Rat von 'Bengalen (MMtta) Und W Retzrenmg der Präsidentschaft Bombay neuestens Gesetze erlassen habenwelche Personen, die ans dem unsittlichen'"Lebenswandel andrer Geld herausschlagen, mit strengen Strafen bedrohen. Mas Japan betrifft, so breitet sich die Stimmrechtsbewegung immer mehr aus. Die in der Hauptstadt be-. stehenden rund' fünfzig Frauenorganisationen schlossen sich nach der vorjährigen Erdbeben- und Bvandkatastrophe zu. einem „Verband der Framnvereüne Tokios" zusammen» der sich nunmehr in Sondevabterlungen .für ,-Soziales", „Politik", Mildungswesen", ,-Industrie" und ,Mbeit" gegliedert Hot. Er leistete bei der Organisierung des Hilfswevks für die Opfer jenes Riefettumglücks ausgezerchnete Dienste. Im Gestmtprogvamn ist zu lestn: Mir. kümmern unsum die gesellschaftliche und gesetzliche Stellung der Frau. Wir erstreben fürsie . größere Reckte in den Gebieten der Politik, des Familienlebens, des- Wl» dungsweseirs, der SiMichkckt und der wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Darum arbeiten wir auch auf die Erlangung des Gemeindewahlrechts hin. Durch die Verbesserung der Lage unseres Geschlechts wollen wir die Hebung des ganzen Volkes erzielen". Seit der vor Jahr und Dag von der japanischen Frauenbewegung errungenen Aushebung des gesetzlichen Verbotes der Beteiligurlg. von Frauen an . politischen Vereinen und Versammlungen ist der. ins Rollen geratene Stein nicht mehr aufzuhalten. Rascher schreitet die Bewegung in Ehina fort. Zwar war die dortige Frauenwelt bis vor kurzem gesellschaftlich und rechtlich ebenso sehr unterdrückt wie die japanische; während aber Japan noch, immer ein halbfeudaler Kaistrftaat ist, haben die. Chinesen seit 1911 die Republik, Schon in deren erstem Parlament saßen neun Ivanen. Später wurden keine mehr zugela-sftn, aber der Kampf um die politischen.. Rechte setzte dann mit großer HestrgM ein. In vielen-Provinzen und Städten gibt es Fvauenrechtsvereine; der von Schanghai arbeitet eifrig an der überaus schweren Aufgabe, sie alle zu einem großen Nationalverband zu verschmelzen, der dann dem Weltbund, für Frauenstimmrecht Ungegliedert werden könnte. Die unermüdliche Agitation ist keineswegs erfolglos; vor. kurzem haben die Provinzen Kwangtung (Hauptstadt Canton)'. ulld" Hünnan ' ihren Frauen das politische Wahlrecht verliehen. Dem neuesten Berichte der Pekinger „Gesellschaft zum Studium internationalen Btldungswestns" ist zu entnehmen,' daß' im Reich der- Mtte die Jramnausbildung erstaunlich.rasche -KMWWWMSqWWUüW« A i*tm ■ «.■, ,j, i'mj-fr y ■ -.m »»., „ irtnl 6. Mt 1934 m m Sjm. Staate Mnore, wo das politische Wahlrecht schon im Herbst 1923 'den Frauen aus gleichem Fuß» imit/den Männern-gewährt wuvde, erlangte -oas bMLffeme'^^^ Geltung. ' - iFortschritte Mcht. Die Zahl der in Europa und Amerika 1 studierenden jungen Ehrnesinnen wird immer größer. Die WnOsche SWon der U. W. E. A. (Christlicher Bund junger Frauen -und - Mädchen) nimmt an Ausdehnung stetig sb sthr zu, daß sich die Abhaltung einer ersten allchinesischen Konserenz als unerläßlich, erwies. Diese vor einigen Monaten stattgeßundene Tagung war imposant und reichbe^ schickt, auch von Gästen aus Japan,. Ausstnlien, .Amerika, England und Skandinavien. Gewaltige Dienste leistet die 3). W. E. A. den Chinesen ganz besonders hinsichtlich-der/. Unterweisung in Hygiene und Kinderpflege. In Wutschau ist. man sogar, schon so weit, die Gründung einer. feministischen.Tageszeitung vorzubereiten. Klingt das.nicht märchenhaft?. Ich Lars hier wohl etwas über ein anderes „rückständiges" orientalisches Land anfügen, obgleich dieses nicht in Asien liegt. Aegypten. Auch dort regt sich der Feminismus.schon schr meMch. Jüngst erzielte , er den ’ folg, daß die Nationalregierung ein Gesetz.einbrachte, welches das Mindestalter bei Eheschließungen für Mädchen ärcf 16, für Künglinge.auf 18 Jahre erhöhte, und daß das Parlament dieses Gesetz annahm. Nun hoffen, die Neue-. rungsfreundimren sehr darauf, .in absehbarer Zeit auch ihre übrigen Forderungen verwirklicht zu sehen. Madame Charaur,.die in Rom.dem.letzt-jährigen.Weltkongreß für Frauenstimmrecht in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des „Aegyptischen Framnverbandes" boigewohnt hatte, bezeichnest vor kurzem die folgenden, weiteren Reformen als unentbehrlich: Ausdehnung der Bildungsmöglichkeiten, so-, ziale und politische Gleichberechtigung, Umgesw/ltung der Ehegesetze und der Heiratssitten, Bekämpfung der Prostitution. - - .. . . :; •' Snfulin. (Nach Len neuesten Forschungsergebnissen.) Wie man die Zuckerkrankheit heilen lernte. Bon Dr. El. Re. Der Volksmuird spricht klug und weise, aus ihm klingen in kurzen, kernigen Worten die Ergebnisse der Gelehrtenarbeit von Generattonrn und- Jahrhunderten. Die Volks-Weisheit wird oft aus der. Erfahrung naiv abgeleitet und lebt lange, schon,' ehe sie in der Gekehrtenstube offiziell das Licht der Welt erblickt. -. . Lange, wußte der Volksmund schon, daß nur gesundes Blut Krankheitsangriffe ans den. Körper zu verhindern' vermag öder einen solchen, falls er. doch erfolgt-sein sollte, überwindet. Aus dieser Weisheit haben die Gelehrten weitergebaut, haben untersucht, welches, die Träger der GchmLheit im Blute sind. Sie haben nachgeforscht, .welche Stoffe das Wut für hie einzelnen. Funkttoneu braucht, die ihm Miegen, und suchten darür Lusfindrg zu. machen,, welche davon» das Blut besitzt und welche chm Werl, nm sie chm . im Notfall einverleiberl zu könnm. - So' Manien sie dazu," .schon gegen .viele. Krankheiten ein wirksames Mittel zu finden, und im -Jrhre 1922 ist es geglückt, auch der Zuckerkrankheit Herr zu weiden. Und zwar durch die Erfindung des Insulins^ Das JttsE -ist ein Stoff, der aus der ttrvtscheN Wmchspeicheldrüse gewonnen wird, die zu Griechisch wegen Bhrer fleischroten Farbe Pankreas (wörtlich übersetzt; ,^anz Fleffchh heißt. Sie ist eine vom jenen Mrperdrüseu, d4e innere Sekrete, sogenannte Hormone in die Blutbahn enffenden, ohne die das Wohlbefinden schwindet. Me Hormone haben nach unseren heutigen Kewttrttssen Frrmentcharakter, das heißt eS sind organische Stoffe, deren bloße Gegenwart zum Mlauf be-- sttmmter Reaktionen nötig G. Man kennt eine Reche Von Körperdrüsen als Hormonfwoduzenten: Die Schilddrüse, die Thymusdrüse (P-vtesel) in ihrer Nähe, de« als Hypophyse bekannten HtranhaM di« r n f a n i 'i l e E p -i ph-h s e oder Z % r be I da Äst int ' G «-' Hirn, die Bauchspeicheldrüse oder da's PaNkreas im Dünndarm (Zwölfsinger-darm) nnd die Keimdrüsen. Das Sekret stder dieser Drüsen hat eine ganz besttnnnte lebensnotwendige Fnnkkwn. Das Hormon, d as von den Jang erharr Aschen Jnseilkörpern im Pankreas geliefert wird, ermöglicht die "Zück erasftimilation irn Blut. Wenn dieses Ferment im Blut f«W, so kMN der mit der Nahrung aufgettommene oder im Körper aus den anderen Nährstoffen gebildete Zucker nicht verarber-tet werden, er tM unter mehv weniger großen Qualln durch das Merengewebe und wich im Harn abgeschieden. 'Im Munden Körper wird" der Zucker -nicht sofort-nach seinem Eintritt in das Blut - verarbeitet, sondern erst nach ' Umwandlung und allmählich erfolgender RückverwaMung in der- Leber.- JnfoWe dieser Einrichtung ist Nie mehr Zucker im .gesunden Blut vv.chanden, als es "auch in den haardünnen^ Gefäßzurückbchalten kann. Me ins Mut gelangenden Nähr * stoffe werden im.gesunden Körper in verschieden großen Prozentsatz von der Velber übevnontmen und. zwecks 'Deponierung in Hetstärke, Glykygen, .nmgewandelt. Allmählich, je nach - Beda^, bildet sich Zucker aus dorn Glykogen, der mit dem aus der Leber strömestben Blut Är 'd?n. KvrpetckveiÄaüf.tritt. Im diabetischen Organismus ist Nun' GlykogenMdung aus dem Traubenzucker und" .aus den anderen Nährstoffen unmöglich, lediglich ' die -Lävulose, der Fruchtzucker, -wie chn die Natur tü , reiner Form im Honig liefert, wird VM diabetischen Lpganis ' Mus nirMl .verarbeitet. ' Dis vor zwei Jahren nun mußte sich -die Whaadlunig s d^r'/-Zuckerckva-nkheit daraus beschMM, De . yuälendsW ■rn-rn. } V Symptome, die durch den übermäßigen ZuckergchM Blutes und den Durchtritt des Zuckers -durch das Wen webe in den Härn verursacht wird, zu bcheben. Es war die-! dadurch möglich, daß man den Patienten einer Hunx unterzog und ihn ohne Zucker, Starke und' Eiweiß nähren suchte. Daß eine derartige Mhrmvg widerstrebt vcä nicht anfMvmmen werden!auit, ist selbstverständlich, so Äs man. dieser quälenden -Krauchest machtlos gegeni überstaud. Denn die Qualen des Hungers sind biellvich ' nicht geringer als die Qualen der Hyperglykämie,, der ' Blutzuckervermehrung, zumal nicht nur quälender Durst, soui dern auch Heißhunger zu den Symptomen der Zucker! ' krancheit gehört, Man konnte sich also wicht damit be< scheiden, dem Organismus zuckerhaltige und zuckerbildendt Nahrung vorzuenthalten, damit der Zuckergehalt seines Mutes innerhalb der normalen Grenzen bleibe, Gesundung kann nur - dadurch herbeigeführt werden, daß der Organismus die der. - lorene Fähigkeit zur Zuckerassimilativn wieder erlange. Noch- - auf dem Wiesbadener Kongreß für innere -Medizin im Fahrt - 1921 äußerten die hervorragendsten Fachmänner ihre absolu-tt < Hoffnungslosigkeit, dieses Ziel je zu erreichen und in -Jahre 1922 war es erreicht. 'JNtzJahre 1889, also vor 86 -Jahren, hatten v. M e r i n% und Minkow ski einwaudftei experimentell festgestellt, das die Glykogenbildung in der Leber nur dann -möglich.ist, wen« das Blut das Pankreashormon enthält, das von d-ür Langerhansschen Jnselkörpern im Gewebe des Pankreas --abgesondett - wird. Seither suchte man vergeblich, dieses Hormon zu iisdlieren, um durch seine Einführung in den diabetischen OrganiS- - mus seine gehemmte Sekretion zu ersetzen. Da traten Im Sontmer 1932 die drei kanadischen Forscher Ban trüg, -Best und Macleod mit der auffehenervegenden Mitteilung ' vor die Oeffentlichkeit, daß es ihnen gelungen sei, das Hörmou des Pankreas in Form von Extrakten der Jns-elkörper zu gsivinnen nnd für die prakttsche Dickbetescherapitz nutzbar M machen. Sie verwenden zur Herstellung ihres -Präparates größtes - teils das Rinderpankreas und die Jnselkörper gewisser. Rochen. arten. Durch Anwendung mannigfacher chemischer arnd Phhsi/ kalischer Methoden wird die Isolierung des wirksamen Stoffes . erreicht. Dieser wird dem Patienten unter die Hcmi eiwgespätzst weil eine Aufnahme vom Magen Ms sich als unzwechnäßig.er^ wies, da die Fermente, die im Magen Vochanden 'strch^ Pa- .. Insulin", wie das Präparat -genannt wird, zerstören; Weniger intensiver, aber ähnlich wirksame Sübstrwze^ werden aus dem Thymus, dev Schilddrüse, der Ritz und der; Leber dargestellt, außerdem Mch aus. verschiedenen Pflantzen^ wie Hefe, Lattich, Zwiebeln usw, Collip hat die Mrkung Manzlicher Präporatd . an tierischen Individuen geprüft und gefunden, daß sie nicht,' ' -wie nach Jnjekttow des Insulins, sofort, sondern erstnach. / einigen Tagen eintritt, daß sie aber längere Zest vvyhNt^, ' während die Wirkung des Insulins-W einige .StuMN -stluer! f und diese JngEon deshalb bis dve'mval im Tag wiederholt -werden muß. Durch die künstliche Einführung des Insulins/ ' düs im Blut und Harn jedes gesunden Menschen nächgewiesest' ( wurde und ihm von den JNseMchem des PMkreäs" geliefert -wird, erzielt man-sogleich eine Schonung der 'angegrfffenen' Pankreasdrüse, nnd man hofft, daß wahrend dieser Zeit, da, , die Funktion der Pankreasdrüse vom Organismus reicht bean^ spracht wird, die geschlitzten -Langerhansschen Jnselkörper ritze/! neriert Werden, sfo daß vollständige Höllamg Mgllch ist. SMst-' verständlich erfordert die Jnsulinkur die äußerste Sorgfalt bei. Herstellung nnd' Mwenidimvg des Präparates,' Es mutz vollständig eiweißftei fein, weil seine Anwendung sonst allerhand unerwünschte Nebenerscheinungen, nicht selten auch heftige GchmeHen zur Folge istrt. Der JnMiMup Mß samer eine strenge Diät vorher- und paraMlgchen, in schwere»: Fällen ' müssen selbst Hrrngertage vorgeschaltet werden, Dst Dosierung muß von Fall zn Fall empirisch sestgestevt werden, weil die Aufnahmsfahigkeit für das Präparat iinivDuell verschieden, ist, und weder mit dem Mer und Gewicht des Patienten, noch mit der Menge des ausgeschiedenen Zuckers in eine einfache Beziehung gebracht werden kann. Ist 'die. Dosis zu klein, so ist sie wirkungslos, ist sie zu stark, so kann der Blntzuckergchalt unter den normalen Wert sinken, -wodurch schwere Störungen herbeigeführt werden -können, die wohl durch Injektion von' Traubenzucker -wieder leicht zu bcheben sind. Sie können 'aber vermiede werden, lvenn eine nicht zu große Dosts Insulin durch Me entsprechend rsrchNche Mchllzsiit koimpensiort MNd./ dichte DiabeteSfälle Wunen nach wie vor durch rem Mtettfche Behandlung Schoben werden. Tritt aber irgend eine Komplikation -hinzu, wie iuMiSfe Erkrankung oder mechani-. fche Verletzung, dann ist auch in diesen 'lsichteren Fällen InsulinbchaMnng geboten, da sie „die Heilung begünstigt und zweifellos lobenSrettend wirkt. Daß Mch schwerer Diabetes vorinchmNch Mngever Menschen, die chne Zwsulrnbchandlunig etnenr sicheren Tod >entgegengingen, behoben, wevden kann, stcht heute schon fest. . Die ersten 'JnMnpräparate wurden .in Nordamerikahergestellt und wevden jetzt schon in verschiedener Form in. allen. größeren Zentren erzeugt. In Men haben -die Chemosa-nwerst. die Jnsulinfabrikatton übernommen, Die Machen der Degeneration der Langerhansschen. JnsMörper des Pankreas und damit der.-ZtrÄerkvaMHÄt sind . außerordentlich mannigfaltig, Sie können, im Zustand des ' Nervensystems zu suchen sein, wie er durch große Anfvrgungen,. durch Kummer und Sorgen.oder starke^ geistige Uebermrstren* lgung herbchgeMvt A-chach« des/MMt-LS' UMTW"'