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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-06 · Heft 1936 (6.7.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1936 (6.7.1924)
Date
1924-07-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Äich Dasoilette mit Um! Männer Len Wünschen g e g e n jSfe &«j konnten.; datz &te$e bet- « nK.nLegWnd gegen hüftitchen ErvlbttvtnAeU-MDWmeN Gr sagtevovaus , daß der uaHke Wvg ,enr Pe- -Ä Serlde mch daß:%J8pji mchMe kgKniMGr öechüldern kömcherL . - -.!'MWW!U ...^ Mftmigsbmtrolle und MandatargÄKte. /' H«q, .6. Mi. (SHmcher, LchMZMM«« ' mistion für R Ü st' -u> n g Z b e s D rä nk u n g wW . am . 17, fc. M Wer 10. Tagu«g Mmyventveten, Sie wich Ji% Hauptsächlich mit derAuAMbeMMvon zwei K o n- 'ventions«ntwÄrf«W betvefferiid dieErm-WichMg einer Ko ntrolle des mtermtioMen Bevkchrs undder lpchvaten Hevstellmvg von Waffe«!Uünd Msrnitio« befasten. - Die Mandatsprüfu-nNSkomWis^ivn Hcck gestern eine Reitze Vs» Wagen betreffend BritischmÄ Fra-nFZsisch-ÄaMerrtw sow^e Fra-nzösisch, Mb BvitW- Toge erörtert. Die Vertreter der beÄett Regiemn-gen gaben Kennims von der Btzvertschaft Wer Regierungen, gei-wiffeBeri chtigurrgen a-nde-n Grenzen der Wem Mandat -unterstellten Gelbiete vovxnnetzmen. 2er ValksW-Wecho-flowMche Fremchschaftsvertra«. Rom, 5. Huli. Gestern wurde der gÄögeMch 8er Am 'Wesenheit Dr. B e n esch in Rom paraphievk iMMffch« tWDotWowMsche .KieEvaaj HerMWvl IsWWmeÄakÄeW «« tersei chm e t, Gr Svich demnächst Mm BKVß«v- 'bnnd pväseMert^mch dann VeröfferMchd werden, StreS der englischen Bauarbeiter. r London, 5. AM. (Rsuler.) Die BanarKeiier find §n den Ausstand getreten. Wie verlautet, sollen einige Bauunternehmer Sn dev Bvovinz eine ÄohnorWiuM be- MWgt tzMtt. ' ' " . zwanzig Wohngesetze in fünf Saiten. (EigeNdieNst der „Wiener Morgenzeitimg^.), Paris, 6!. iFuli. Die Kammer hat heute -ein neues Wohngesetz angenommen. Es ist dies das zwanzigste feit dem Kriege. . .- - MmPrastdeÄ ÄattahmUMnLI^^ 8er ulmmiä Mn und weißmNHm.PWM Beratungen äbgehalten. Der «ÄrachMKhitcht^W doMSvjm beteitS, Mgeleat worden. Zu M'GWMerv des GchmPrÄsiderl-ten MttWMe BetireterKe.«HHden und Deutschen nichVgeLadeN. Es fchÄn^^ daß bisher nur daran gedacht wird^ das VechältmsM den,Mvwischen^ Mitnderheiten zu MW..M' WM WMWt W man noch Zeit.. " Den WerWrMM W 8er WlÄMwg der MOschen StaatErgevschaft, Äb4r. welche eine VewvduuNg des Ministeriums ergangen ist, soll nun, wie ^Kurzer" erfährt, die schon'Lange deaWchtigte, aber -viHer noch imurer nicht dupchMWch Aushebung der noch aus der zar>ksti,schen ZKt stammenden Rechts- und Äusenthaltsdeschiränkungen d-er Inden m KongveWolen folgen, mst der stch der Mnishervat. in der nächsten Sitzung befassen soll. Interessant ist, >d-atz das Watt die Maßregel damit mo- .Ediert, es wüÄen Gerüchte LmAnsloiGde über Ber>- sogWg der -JNden in Polen verbreitet. - ÜHÄ: Lor der Regelmg der Mnderhektrfrngen in Polen. ); (MgeNdiervst der ,Mener MovgeUzeituug".) ’ Warschau, '4. UM, MnistechMtzent GtaVsikr Mid die'feertenkosttimifstÄ% sUr die MindeD- $eit.tzsragen m den RandgErn Polens arbeiten in--. Itenstv daran^ um die' Fragen der Minderheiten in den Randgebieten dev Erledigung zuzusutzrsn. Wie Mo Korve-- sPiMeNt berM kurz gemeldet, haben die in Betracht komwenden Ministerien bereits einen Schulgesetzeutw uns, nach welchem es in den Randgebieten erlaubt sein Acklt, ukrainische, weiß russische und litauische 'Schulen mit der U nterrrchtss!prache die.ser Minderheiten zu eröffnen, sobald sich rn einem Schulbezirk ''40 schulpflichtige Kinder dieser Minderheiten befinden; wenn . 159 Kinder vorhanden sind, können auch Mittelschul.en errichtet werden, ' Der Enttvurs wi-vd in. der 'Nächsten Sitzung detz Ministerrates behändst werden. Ueher die S P r ä ch e n s r a g e in den Ran-dgebieten mw auch über den erwähnten Schulgesetzentzwuvf hat der Produkt. Daneben hat ein Hausierer aus dem Beden sein Krawattenlager au^gebreitet und demonstriert die prosaische Ware mit Komödiantenpattzos und Mandolinenkonzert. Das ist das Sehen, welches das Meer ans Land gebracht hat.; ”.: Und dann sind wir am Hafen. Schvfssüvande, Werkanlagen, ' Kohlenladungen, schmutzige Lastdampfer, kleine Barken, kokette Dampfer, dazwischen dMÄles, brnalartiges Meerwasser. In einem primitiven Boot fahre ich hinaus, um das Riesenschiff zu besuchen. Es gehört zu den Sehenswürdigkeiten Genuas wie etwa dev Dom zu Mailand, wie der Markusplatz in Venedig. Es fiWt nach New^jork und ist im Aufbau, Ausstattung, Ausdehnung ein New- Horker Hotel. Auf einer Schaukeltreppe.klettere ich den 'Rumpf des Ungetüms, das die Hälse.seiner Schornsteine hoch emporreckt, hinan. Und dann vergeffe ich Meer und Schiff und gehe durch dm blendenden Äxus der Gesellschaftsräume, der Rauch- und Spefföfalons auf schweren Teppichen, zwischen wertvollsten Textilien, Möbeln, Gobelins, Worische Gemälde aus der flandrischen Geschichte des Conte Rosse spiegeln an den Wänden, ich gehe in hellem Sonnenschein über gedeckte und lustige Eafeterrassrn, steige treppauf, treppab zu weiten Golf- und TenniSPlätzm und hinunter zu den gar luftigen und hohen SchlaMnMievn mit den komfortabelsten Betten und nur durch die kreisrunden Augen der Fensterluken sieht man feuchte, nautische Landschaft. Zwei Stunden wandere ich durch Luxus, TechE und Wcchnungskomfvrt. Dann werde ich wieder MMbgesHrukeli. Dünne Rauchfähnchen flattern aus dem Schornstein. Morgen fährt das Schiff nach NewHM, Uz neun Nagen. Ein Palast schwimmt hinüber. i Bon diesem hochgradigen IlwxlU^gerateü^Wr sin das Lalhhvvnth eines verschlungenen MniliUverkes don Gaß- - cheu, eines Gassenkmmes, so eng, daß die VovkSpaMnM di« Weg« übe-rfÄllen, die außerdem durch den WareMM, 4 l drr sich Ms den Geschäfteu drängt, verstellt werden. Der BeMer, der nach seinem tHarMomka^o'Ngert den Teller, .bittend vorstreckt, sperrt daS Gäßchen damit ab: Kein Pvsdem er M Mter.dM-Much Mt, komM iLm aus. j Hottitzr kmigrmtenschviindel.! '(E'sgendiensk der „Wiener Morgenzeitung".) lr, 6. Juki. Die Regierung W bekanM'ch .seinerzeit die ÄiguidieMng der Mtigratwn evwogen. Um jeden diesbezWichrN Forderungen der Liberalen und OppWionDarMn etÄgegentzuLmmnen, hat sie eim Bevovdmrng erlassen, durch welche die Heimlehr einzel«er Emuig«ante« «vmöglichi werden M, wenn diese mr MÄaWe dev Masfenen Steckbriefe em- IkomnM, wenn die kowpetenten Staatsanwälte fol- Hm Ansuchen durch Pvustkng des Falles stattgeben und' wenn. 8er Antragsteller vom WstchtspunAe der Sicherhe ltdss Staates und der! Gvfellschast nicht bedewklich P und' sich ^während der Kcmmmne nicht kompvomittiiert hat. Einem derartigen Anfu'chen des ehemaligen hrers Jakob Weltner hat die Budape-ster Staatsanwarltschast seinerzeit stattgegebezr; er ist nun nach^ Budapest znmckgBkehrt und hat sich der Staatsanwaltschaf zur Verfügung gestellt. Diese setzte die llntersuchung gegen ihn fort. Me machte alle Reden, hie Westner 'wahrend dev Äomurune gehalten hatte, zum Gegenstände einer e-rngchendenl Pvüsu-ng und inMminierte schkießlich M einer seiner RÄrön, die er .im Sowjethause gehalten hatte, einen Sch -folgenden Wortlautes „Es gibt kein Zu- -rüÄetzven mehr zur alten OrdMNg!" Wegen dieses Paffusies soll nun Weltner wegen des Verbrechens gegen das Ansehen des ungarischen Staates n.nter Anklage'gestellt werden. Horihys Dr das Ausland Msgeführter Schwindel mit der Rückkehr der Emigranten ist äffo nicht nur plump, sondern auch lumpig. Ae Handelsvekträgsverhandlnngen mitSer Mecho-Slowakei. (Eigendrenst der „Wiener Morgenzeitung".) Prag, 9. Ucki. Die tschecho-slowaikisch'-Ästerveichischm Handels Vertrags Verhandlungen haben in der Papier-, Leder-, Metall- und Textilindustrie bereits bis auf einige Zolltarifpositioneu eine b o ll e Ei v i g u n g gebracht. Gröhete Schwierigkeiten bestelhen dagegen (Haut „Prager Dagblatt" anscheinend in der Alaschinen- und 'chemischen Industrie, doch scheint Aussicht vorhanden zu sein, die strittigen Punkte in den allernächsten Tagen bereinigen zu können. Einigermaßen erschwert werden die Verhandlungen dadurch, daß die Oeste r re i ch e r die Verhandlungen bereits auf Grund des neu e n im Na- Diefe Mstadt ist Gennas interessantelster Teil. In diesem dunklen, schmutzigen Gew irr v erbringe n, di e Hä Mer pn* scheu Käse, Früchten und alten Hosen ihr Leben. Sie ckenm-n nichts als diese Gassen. Mcht Italien, nicht die Welt, kaum Genua. Die ganze Nacht sitzen sie eingepfercht -in ihrem TandeiLmaMdalsoin, zwischen Körbe-n, Fässern, untrm'nibar mit ihren Waren und chrem Handel veribunden. Wieder im Luxusviertel. Aus beim Boulevard de 20. Setembre und auf der Piazza de Ferraris. Eine Gala von Juwelen, von hochwertigen schweren Möbeln, von blinkweißen Bars, unter den Säulenbogen der Galerien ökaffeetische, auf denen die MiefeMumen elMrischer LaMpen. Wühen. Gin schwüler Sümmerabenv. In •, den PalWengärten Arbeiter, an Bavtilschen dle Beamten der Ha-ndelshäUstr. Fremde Mit zierlich geschminkten Däm'cheu. Posauuenstöße eröffnen die große Operuivoristellung, uMn drängt sich HU den Kinos, Varietes. Hoielomnibusfe tragen eine schwere Fracht Passagiere, Handelsleute und BeMMgungsreifenide, die morgen an die Riviera oder Wer das große Meer fahrm. Ueber die Piazza de Ferraris zittern die Scheinwerfer dex LichtrÄlamen für WvgmiMngKetMiffetments oder für eine SchuhcvMe. - . Genua jft* eim ^HügefftM und eine RivievastM. Man -mH also mit der Elektrischsn achwävts sichren, um das Panorama Genuas mit dem Meere zu scheu. Tropisch iMmergrün« Hügel, Lustgärten, auf denen weiße Marmoribüstsn schimmern, UtrEnPlantagen, PaEwon, di« KrrjschastSbesitzungen der Reeder und Bankmagnaten. Die Elelktvische läuft am Meer.. Riv-ierasichrt. Me -enldet in Nervi, Ein Neiner' Kmort'l mit gvoßen Hotels, .Pensionien, einer Meevpromsnade, Kalffeezelteu, Ausländer WeMntern hier, junge Damen, denen zur Erholung Sonne und Langwelle verordnet wurde. Nervi ist sonnig und langiweil'ig. ' ■ Und durch die Tunnels, .zwischen Meer unb Zitronen, rasselt der Expreß der großen Riviera zu. ..^; ' -, Nr. 1986 tionälrat -in Beratung stehenden Zollltarif« s führet Die Zölle sind nach dem neuen Entwurf nicht nur Meü« mäßig durchwegs höher, sondern auch dadurch, daß ast GMparitat nicht..mehr 10.000, sondern 14.000 österreichische Kronen als Baisis gelten. Im allgemeinen sind di« von der Dschecho-Slowakei gewahrten ZollevnraßigungeU ziemlich' Weitgehend. Falls die Beratungen in dem gleichen . Tempo wie bisher fortgeif-etzt werden können, dürsten sie biß zur Mitte des Monats Juli beendet werdet köMen, Sie Sanierung des Staates auf Kosten der Städte. Abschaffung der PersonalzuMffe. " Freitag nachmittags wurden die Mitglieder des Gro« Hm Ausschusses des StädtebundeS vom Fimnzmiwstet empfangen. Abgeordneter Dr. Danueberg ersuchte^u« möglichst rasche Uebevweisuiug der rückständigen Abgabem anieile au-die Gemeinden. Fmanzminnster Dr. Kienböck antwortete, 'daß die. monatlichen Ueberwcksuntzen au die Gemeinden n och im Juli um einen gewissen Prozentsatz erhöht werden. Ob darüber hinaus irgend eine finanzielle Leistung au die Ge« meinden Möglich sei, könne er momentan noch nicht sagen. Die Abgabenterlun^nodelle war ein uotwendiger Schritt, der Wohl nicht der letzte sein wird. So könnte^ schon im laufenden iIahive. die Abschaffung der Perf onal- Zuschüsse, »Welche die Gemeinden nach dem geltenden Gesetz noch bis 31. Dezember 1924 erhalten sollen, in Erwägung gezogen werden. Die Städte Esten alle Austrenguugen nwchen, um zu einer sparsamen Wirtschafts* s-ührumg zu kommen. Vizebürgeumeifter R e s ch (Linz) «Märte, daß die größeren Städte unmöglich neue Opfer bringen können. Wenn nun die 'Regierung die Bezahlung der durch «in Halbes Jahr den Städten vorenthaltenen Anteile hmmrszieht und dazu -noch' vorzeitig die Zuschüsse zum Perfonaläufwand etnftellen will, daun wiÄ für die Städte eine finanzielle K a t -a ft r o p h e u, n a u s w e i ch l i ch eiutreten. Bürgermeister Muchitsch (Graz) legt« in 'längeren Ausführungen die verzweifelte Finanzlage der Stadt Graz dar. Es mußten Darlehen ausgenomnren werden, für die d r e i ß i g P r o z e u t Z i u s e u Zu zahlen sind. Der Abgang für das Jahr 1924 betrug nachdem Voranschlag mehr als fünfu ndzwanzig Milliarden und erhöht sich durch die novellierte Abga-bentetlung um weitere acht Milliarden. SpavsaE als bisher kann die Stadt nicht verwaltet lwevden. Gegenwärtig Haben die Ausgaben erst seWg Prozent des Fviedensstandes erreicht. Am 1. Juli konnte den Angestellten nur mehr d ie Half t e - er Be züge au'stzezahlt werden. Neue Opfer.könne Graz nicht, ertragen, ..( Natioualrat Dr. Da nn eh erg 'fragte, iob -nicht[ tn'siil dem Rest des Völkerbundkredits den Gemeinden die'rückständigen SteueranteUe -bezaHlt werben^ Bunten. Finanzmimster Dr. Kienböck antwortete, daß eine Ue'berweisung an die Gemeinden aus dem Rest des Völker« bundkredits unmöglich sei. We'rtevgehende Zusagssu könne er nicht machen.__ ■?; Las neue Beamtengesetz. ' Gestern wurde der Wortlaut des BeäMteWchalts» gesetzes bekanutgegeben. Die Vorlage Mvt die einzelnen Beträge zumeist in Schillingen an. Die IahrestzeHalte werden eb'ensiM ln Schillingen in nachstehender Weise festgesetzt: Der IaHvesgehalt in 'der 10. Dienstklasse beträgt in Schillingen 1367,2, in der 9. DienstMste 1492,9, in der 8. DienisMste 1743,5, in der 7. Dienstklaste 2238,3, in der 6. Dimstklaste 2732,1, in der 6. DiewstAasst 3374,2, in der 4. Dienstklasse 4626,9, in dev 3. Dienstklasse 6280,6, in der 2. Dienstklasse 8686, in der 1. DiensAasse 12.183,2 SM. linge. Dazu kommt noch der löprozmtige OrtSzuschlag. Die verlängerte Dienstzeit soll erst iU einem Jahre, a m 1. Mar 1926, in Kraft treten. Die Ve-stimmuntzen der Vorlage gelten rückwirkend mit 1. Mai 1924. Der Wöllersdorfer Skandal. Weitersührung der Untersuchung durch die WirtschaftSs Polizei. Wie von amtlicher Seite mitg>etcilt wird, wurde daS Ergebnis der vom Ministerium für Händel und Verkehr vorg'mommemn Untersuchung in der W 8 l l e r 8 d o r s e r Angelegenheit d'er W i r t s ch a s t s p o l i z e i zur w e iteren Amtshandlung übermittelt. Die WirtschäftsPMzei wird das Ergebnis ihrer Erhebungen direkt der Staatsanwaltschaft berichten'. Das Nächstliegende wäre, die .Hauptschuldigerr an den skandalösen lMaterlia!lv'erschle!ppnngen in Hast zu setzen, doch Wien sich sowohl P-ochwadt wie S-klarz fern von Wien. Pochwadt, der übrigens früher LöweEndiger gewesen sein soll, es aber immerhin zum „Gcheimen KommerKenra^ gebracht Hat, bezeichnet sich als „Opfer ein er jüdtsche n Elique" und glaubt, wenn er seine jüdischen Konsorten mit'der Hauptschuld für alle Diebereien belastet, sich aus der Schlftkge ziehen zu können. Das dürfte ihm aber Wohl nicht geli-ngen, da die Herren S k l a r z, Neu Höfe re iutti quanti kaum gewillt sein wech-en. allein das Bad aus-zu-gießen. Dem Vernchnmr nach soll der ehe* iknalige Mba-nkommissär Dr. Hornit mit der Ueberwachuug der Wöllersdorser Werke betraut werden.. Me gestern verbreiteten Meldungen, wonach österreichische Fmauzleute der Negierung Angebote aus Ueber nähme von WölleLLdorf gemacht hätten, entsprechen, wie die Kor-ve. Herwei evMrt, u i K t tzßS KaMKV. -

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