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Wiener Morgenzeitung · 1924-07-03 · Heft 1933 (3.7.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1933 (3.7.1924)
Date
1924-07-03
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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t *•/ **fn\ jpr^ //•Wt**: Nx. 1933 MW, DlmmMa- Wleners MorgeyzeiktMS._ s. -rM^ PS» Bslastmng M>euifcett Wie hohen ad ministrait-iven Spesen, dii« zumal -die kleinen Jckdustvien.s-chr bedrücken. Sic industriellen Möglichkeiten MMmr» (Von unserem Jerusalemer Korrespondenten.) So viel hat uns die Erfahrung der letzten Jahre bereits gelchttt Ein Auslban des Mischen Palästina in einem Dampo. das lMbwegs dar raschen Ent-wickluing der tzoWschen Verhältnisse im Osten entspricht, ist nur möglich, wenn es uns gelingen wird, neben der wndwirtschchtlichen eine industrielle Kolontilsation zu betreiiben. Leider sind die Erfahrungen, Wie aulf diesem Gebiete bisher gemacht worden sind, nicht evnmtigend. Die woni'gen Industrien, die bchchen^ kämpfen einen schweren Kamps und so manche haben liquidieren Müssen. Die pessimWsche Stimmung, Ik sich dadurch t« bsWg ach die MMchkeiten einer Jndustvi-Msirruntz Palästmas verbreitet hat, schadet der Entwicklung in der Zuikunst. Nunmchr hat eist guter Kenner dielses Gribietes, Herr M. N owomZej Ski, in einer Studie,Ae er im Wustvageder Palestine Eommmic Doeisth veroGenMcht hat, das ganze DatsachenmateriÄ ^mmmrcheitragw. Bor dem Krvüge war die Industrie Pal-älstmaH, wenn wir von der Seifen- und Welinindustrie «Aschen, eime kleine Hausindustrie. In weniger als drei Jchven sind — unh zwar nur durch 'Juden — folgende Industrien geschaffen. wotden: Die ZjiqgelifabE Siläkat miteinem Kapital von 100.000 Pfund; mehr als zehn Hnndziegellfabriran, von ihnen sieben in Tel-Äwiw allem; fünf Holgderarbelitunigs. fabriLen, hauptsächlich für Live Erzeugung von Türen und FchsMÄden und -Kdohmen, zum Dell für Mbelherstellung. Ihr Kapital betrügt zchaimmen 40.000 bis 46.000 Pfund; eine Anzahl von Bantzesellschäften, -deren GruiidkUpital yrowoEsiki ach 30.000 Ais 70.000 Pfund schätzt; drei Steinv-erkleinerun-gsif'Lbriiks.anl.aigen mit 5000 Pfuivd Kapital; die Steinhautzesellischaft in Atlit mit 8000 Pfund; die Elekdrizitütsigeiseillschaft in Jaffa mit 100.000 Pfund; die EM-rWätsgtzsellschast von Kremenetzky mit zivka 700 Pfund; die OrantzenverpackunlgS'gesellschaft -im- P-etach«Tikwa-H mit 80.00g Pfund; die SchoLolladenfälbrilk Raanan mit 18.000 Pfund; die Fabrik zur Herstellung von Alkohol ans Durra mit 2000 Pfund, (,in Petach-Tikwah); drei Z i-- garettensobriken mit einem Kapital von 12.000 PsUind;' die von Rothschild mit einem Kapital von 100.000 Pfund gegründete Mühle in Haifa; die Orlbewitwnigsgchellschaft Schenven in Haifa mit 128.000 Pfund; eine kleine Oelsiabri'k-in Tel-Aw iw Mil einigen tcrustnü Pfund;, die Won der Jar und vom Economic Eouncil in London gegründete SaWsellfchast Mel ach mit 40.000 Pfund in Atiit; die Gesellschaft Ma a.b<än für M i neralw asfor- und E>is-, erzenigunig in Tol-Awiw mit 6000 Pfund; ein Biskuitsabrik. mit 1500 Pfund; zwei kleine Makkaronifalbriken vn Jaffa mit 500 Pfund; die Kerzener-zeu-. gung-Llgesellschast Sahar in Jassa Mit 10.000 Pfund; eine G rrberaii in Tel-Awiw mit 2000 Pfund; eine Deppichsatbrik in Jerchalem mit ÖOOO Pfund; eine Kartonfabriilk mit 2000 Pfund; sine Dampfwäscherei mit 4000 Pfund; sine damit verbundene chemische Fabrik mit 2000 Pfund; Druckereien mit . einem Kapital'von 35.000 Pfund; drei Spinnereien, zwei in Jaffa und eine.in Jerusalem, sind im Entstehen begriffen, Mher investiertes Kapital 16.000 Pfund, dazu kommt die eben im Ent st ehe n AegrGene Zement g-ese ll s.chaft Nesch er bei Haifa mit 225.000 Pfuntd. Auch wenn wir von dieser erst in Gründuutg. bagrifftneu FabE Absehen, beträgt daS heute für-Jndnstriezivecke tot» vestie-rts. Kapital 700.000 Pfund, Von den oben awfgszählteri zirka 5h Fabriken sind geschlossen worden: Eine Baugesellschast, eme Zi,gav'..:enfchrik, sine Tcppichfrbr-.k, e‘ .tc Tischlerei, i'wi Kerzen!Mil, etttt Gerberei, die Ackoholverwertun^Kgestllschast, die OranigenderpackuavgS'gsselÜschaft und der DtÄnbruch in AM. Wenn wir den Gründen des Mißerfolges dichar Fabriken nachgchen, so finden wir d-i-e Unanöglichküit der Kcmikurranz mit dem Ausland oder mit der Miigen arabischen Aribert, rwanigelüde Origanisabion ' und CrfahruW, Mangel an Kapital, Hier liegt übevhaupt eine der größten Schwirr iMien der JüdustrieeMvickkung. Das eiintströmende Kapital ist klein, fast das gatrze Kapitals das für Jndustriezwecke wuvestkvt wuode, wurde aus Mtidnailen Gründen investiert, während gewmnsuchemdes Kapital noch kaum rn8 Sand'gekommen, ist. Die inländischen Banken geben kmifmäuntischan Kredit nur für kurze Fristen (meist drei Monate)' der Z.inSfuß bstrLgt 9 Prozent. Ein HaWhinderuis ist der hohe Importzoll (18 Prozent) aulf RMtoP (auch Brennstoffe), von dem nur einige Banmateniolü-Mr. auSgeitci'mnten sind. Demgegenüber. betrügt der Jnvpovtzoll aus fertige Waren auch nur 13 Prozent. Mn weiterer Mangel ist, das Fehlen geschulter Aübaiter. Zwar hat sich in den letzte Jchren unter dm Ghalnzim vin Stamm von Botmackklityn uisw. gtlbilldet, über dich AuAbildnug geschah zum Teil ans Kosten der Industrie. Das Fahletr eines großen Hjafens bringt es mit sich, daß die Ausschisfu.itgskosteu und die Kosten der Verfrachtung in die BesOmmmMdation ^oowls .76, Prozent der Trau^pv^tipesen von Europa nach Palästina, betragen. Eine Mitere Ms Maßnahmm. welche geöignet wären, der Jndustrre vorwärts zu helfen, empfiehlt Nowomjejsiki: 1. Dm eines Hafens, 2. Aushebutvg des gegenwärtilgen aus der türkischen AM übrig gelbilielbLnen Zollsystems (hier freilich werden wir auf den Wiideostand Englartds stoßen, das AM 30 Prozent der singeAhrten Waren iünlportievt, in manchen Branchen, wie in Tex- Mwaren, dis 60 Prozent, und daher daran interessiert sein Wird, die Entwicklung einer eigenen Jndulstvie in-Palästina, wenigstens auf gewissen Gebieten, zu -hemmen)/ 8. SchMung billigen und langlfristiigen Kredits, 4, Aenldevmvg des Minzshstems, Schaffung einer kleineren MünzeiichM, 6. 'SchaMng einer ÄrlöMewgeisetzgebUing, 6. Erricht,Mg von Schulen für die HerünWdMgguter Arbeiter, . Werden diese Reformen durchgeMhrt wevden, dann hat die Industrie in Palästina gute PerslpMvM. Unter den Jndüstwim, denen eine .güustipe GntwicklMig in der nächsten Mt vorausgescogt werden kann, nennt Rowo>mfeßM vor allem Tabaks Zucker uttd Alkkohol. 8m TeMenttum in PaMina. Wie wir bereits berichtet haben, macht sich in letzter Zeit in Polen eine sta^rke Paläst im -Wände vu nigstendech geltend. Diese umfaßt Nicht nur chaliuzische Elemente, sondern auch zahlreiche Kaufleute und Industrielle mit Kapitalien, zeigen die Neigung, in Palästina neue Unternehrmmgen zu errichten. Eine Exkursion von L odz e r Textilindustrieilen hat zum Teil schon zu konkreten Ergebnissen geführt. Der SpezraMovvespondent de8 jüdischen „Äodzer Dagiblattes" berichtet nunmehr seinem Blatte aus Tel-Aw iiv, daß die Pläne der Dobber Industriellen einen sehr ernsten Charakter haben und daß nach Angaben von Fachleuten die Textilindustrie für Palästina Die größten Aussichten eröffne. Den Industriellen < stehe eine Persönlichkeit mit fachlichem Rat zur Seite, die genaue Kenntnis der palästinensischen Verhältnisse besitze und durch lange Jahre an der Spitze der zioNistifchm Ar- ' best int Lande gestünden fei (gemeint ist nitscheinend Doktor Ruppin). Die betreffende Persönlichkeit, welche von der genannten Gruppe die Vollmacht erhalten habe, B o- - den zn kaufen, um darauf Textilfabrikin zu e rrich t-en, teilte dem Korrespondenten mit: Es ist ohne Zweifel die Zeit gekommen, um in Palästina bedeutende Unternehmungen -zu schaffen, Und zu denen gchört die geplante Textilindustrie. Man müsse jedoch den Fehler verhüten, daß sich alle diese Jndtlstrien auf den enge werdenden Raum von Tel-U'wöw konzentrieren. Boden kostet in Tel-Awstv durchschnittlich bis 300 Pfund (?) pro Dunam. Solcher Boden müsse anderen Zwecken dienen und die Er- ' richtung von Industrien würde die städtische Hygiene schädigen. Hingegen kann man fünf Kilometer von Tel- Awiiw besseren Boden um 6 bis 6 Pfund pro Dunam erwerben, die auch Wasser haben, dessen Gefälle der Industrie . dienstbar gemacht werden kann. Biel wichtiger ist noch ein anderes Moment: für die Entwicklung der Dextiliudustrie ist die Frage der hohen Arbeitslöhne von entscheidend-er Bedeutung. Man muß mit der ausländdschen Konkurrenz rechnen, in erster Reihe mit der italienischen. welche mit niederen Löhnen arbeitet und die Kenntnis des orientalischen Marktes für sich hat. 11m mit Italien konkurrieren zu können, ist daher die Frage, der Löhne von besonderer Wichtigkeit. Nichtjüdische Arbeiter dürfen nicht in Frage kommen und jüdische Arbeiter müssen, imt aushalten zu können, 80 Piaster Tageslohn beziehen. Davon geht der größte Teil auf Miete, Milch, Gemüse usw. Um konkurrieren zu können, sind aber billigere Lohne eine BorbediHung. Dies ist nur so zu erzielen, daß ein Teil des gekauften Bodens an die Ackester pavzellenweise abgegeben wird, an ganz Mittelloft auf Mzahlung, auf welchem Boden sich iie Arbeiter oitiftcbet« und Gemüsezucht, Milchwirtschaft ufw. betreiben können. In diesem Falle könnte man mit viel kleineren Lohnen rechnen. Dieses Projskt habe die ZfHimmung der Pvöjektanten gefunden. Rach einer Erklärung Ruth enbergs werde inn^halb Vvn zwei Jahren Mtrische Kraft vom Jordan verfügbar sein, und Ruthettbeug ist bereit, falls die Fahr iken an einem' Ort konzentriert würdest, bssonders billige Kraft zu kiefern und unter gewissen Bedingungen auch eine elektrische Bahn nach Jaffa anzulegen. Gründung einer Stadt im Süden Jaffas. Mniige Juiden MS derschiedWen Städten in Polen kmtjftsn von der Gesellschaft ,-.Hachischorat>h-H2!Dsch>rck)" cm der Grenze von VethMaigan. eine Boidensläche von 1600 Duuaui, u«m daraus eine jüdische Stabt zu-begründen, llim die Migen Vorbereitimgen zu machen uuld. den Beginn der Acheit M beschleunigen, kam vor bUWm H. Teme-iBaMt, .Retdastem de8 „SodM TagMastes", nach Palästina. Es wird momentan von Fachl'vltten itm Auslände ciin gWetnIfainwe Bauplan cvirtf Grund von in Palästtina gemachten to^igvaphitscheN Messuingen ansgearbe-itet, und War für diesen Vchen sotwie -für den Boden Beth-W'kigaus, der ebochalls 1600 Dunam enthält. Die NaturtschöHest diäses Ortes, dessen plachtiges Klima uißd die Mte Qnak'ität des BcdenS wertden von allen Touristen bewd'Orrt, Ae öffentliche» Finanre» PaWinas. Wir haben einen kurzen Auszug auS dem amtlichen Bericht der britischen Palästina- Administvation in Nr. 1920 gebracht. Wir wollen in dieser und den nächsten Nummem ' einige interessante Details nachtragen. Eine Uebersicht der letzten drei Jahre zeigt folgendes Bild (in ägyptischen Pfund): Einnahmen Ausgaben Budgetjahr beendet 81. März 1921 . 1,108.528 1,228.097 „ „ 31. 1922 . 2,312.243 1,681.108 - „ 81. „ 1923 , 1,764.685 1,887.173 . Zusamt . 5,185.858 4,946.978 Wie aus diesen Ziffern evsichtlich, resultiert Dar ei« lieberschuß, aber das Budgetjahr 1922/28 für sich allem ergab ein Defizit. Dazu ist zu berücksichtigen, daß noch keine Rückzahlungen aus den Titeln des Lausanner Vertrages für die türkische Staatsschuld geleistet wurden. Außerdem zeigt per Vergleich der beiden letzten Budgetjahre einen scharfen, 40°/oigen Rückgang der St e u e rei nn ah men, was durch den Fall der Produkteypreise zu erklären ist. Dieser Rückgang wird nach den ofstr stellen Nachrichten im Budget '1923/24 noch viÄ größer sein, worüber bald endgültige Ziffern vorljegen werden. Auch der Aufbau des Budgets, ist kein gesunder. Dieser ^basiert kn erster Linie auf Zolleinnahmen (1922/23 zirka 600.000 Pfund), in zweiter Linie auf den Landwirtsch aftssteuern, indes die städtische Bevölkerung mit Ausnahme von' Munizipalabgaben keine Steuern zahlt! Allerdings trägt diese den Hauptanteil an den Zolleinnahmen. Auch die Höhe des -Budgets ist sehr bescheiden. Ztcht man die durchlaufenden Posten in Ein? und Ausgaben für Eisenbahnen, Post usw. von den Gesamtziff-ern ab, so bleWt für 1922/23 -eine Gesamteinnahme von uicht ganz 1,3 Millionen Pfund, wovon fast die Halste aus den Zolleinnahmen flössen. Bei den Ausgaben sind die Hauptposten: öffentliche Sicherheit mit rund.300.000, öffentliche Arbeiten mit 214.000, Sanität mit 114.000, Erziehung mit 80.000 Pfund. Die Eisenbahnen ergaben 1922/23 ein Defizit von 30.000 Pfund, das vom Bericht der Ermäßigung der Tarife und der Abnahme der Verfrachtungen zugeschrieben wird. -Die Abrechnung für das Finanzjahr 1923/24, das am 31.- März d. I. endete, dürfte bald erscheinen. Das Defizit dürfte angesichts der geminderten Oschereingärtge gestiegen sein und infolgedessen wird eine S t e u -e r r e f o r m, namentlich jene des Oschers, nicht lange mehr aufgeschoben werden können. Gegenüber Len Mehr als -bescheidenen Ziffern der offiziellen Budgets erscheinen die finanziellen Leistungen der Juden, wenn sie auch lange Nicht genügen, als besonders groß. Geben diese doch allein für Erziehung und Sanität mehr aus, a lS die Regierung für das ganze Land. Ier TabMnba» und die Anssichtm für die ArdrAslage. Im „Hapoel Hazair" üchandelt H. Luft dieses Problem. Bisher seien di- Versuche zur Einbürgerung der jüdischen Arbeiter in den Kolonien mißlungen, ein jsweili-ges Gelingen eines solchen Versuches währte nur kurze Zeit und immer wieder wurde die Arbeiterschast enttäuscht. Die Gründe des Mißerfolges seien teils ökonomischer, teils gesellschastlicher ubd zumeist psychologischer Art. •. < Die Unterbringung von mehr als tausend' Arbeitern fcf den Kolonien seit Jänner dieses Jahres sei erst denn als Erfolg anzusehen, wrnn es gelingt, planvoll auf diesem Weg« weiterzuschreiten. Aus den bisherigen Versuchen war klar zu erkennen, daß die „Eroberung der Kolonien für die Arbeiter" nur möglich ist durch gleichzeitiges Unter'bringen einer großen Zahl Arbeiter in denselben und Sicherstellung einetz ständigen C^istenzminimums, damit sie in alle Ar-beitLzweige des Kolonisten eindringen können. Die erste Forderung sei nicht schwer zu erfüllen; während der Arbeitssaison sei immer genügende -Nachfrage nach jüdischer Arbeitskraft. Doch erlaube der jetzig e Zustand der Kolonien eine weitere BeschLftigung derselben während des ganzen Jahres nicht, da die Aübeit in denselben sowohl im Ackerals auch int Pflanzenbau zu einseitig sei. Selbst in einer solch vielseitigen Kolonie wir Ehsderah konnte der jüdisch« Arbeiter nicht in die gesamte Arbeit dös Kolonisten eindringen und die dort zahlreichrre Arbeiterschaft lebt hauptsächlich von östentlich-gesrÜschaftllcher Al/beit, wie Bewässerung, Holzfällen usw., und nur zum geringen Teil von der LaMvirtschaft selbst. Die Versuche mit einzelnen und grnassenschaftlichen Kleinwirtschaften, wobei noch «in Beruf zum Äebensevwerb ausgcübt wird, sollten die Arbeiter zur Landwirtschaft schulen und für die vollständige Kolonisatiou vorbereiten. Wer erst der Tabakbau biete die Möglichkeit zur fast restlosen Lösung des Problems. Noch mehr. Bvdeutrmg erlangt aber der Tabakbau dadurch, daß durch ihn die Einwandernug, die letztens fast gärrzlich unterbrochen wurde, wieder aufgenommen und bedeutend vergrößert werden kann. Die Arbeit beim Tabak (Änpflanzen, Pflückan und Trocknen) dauert 6 Monate und nach einer Pnause von 3 Monaten beginnt bas Binden, wobei 60 Prozent der ständigen Arbeiter Besch ästigung finden. Nach Beendigung des Bindens beginnt > sofort wieder der Anbau der Pflanze. Da somit für die meist«

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