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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-29 · Heft 1929 (29.6.1924) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1929 (29.6.1924)
Date
1924-06-29
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Gerte 12 Men, Sonntag Wiener Morgenzettims. 29. Juni 1984 Nr. 1929 » um SSSSSBÄSS " ■ Alle Arten non Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kredituna Bankgeschäften Wi®*, J. 8sttrSrSS««4 *55?«^ Waren^ifte 64.4-42. <SR-4.7R fiO-4.R9 10455 -TVWrammadresse r PttBObBIlk Telephone: 60-4-82, 60.-4-93, 63-4-85, 64-442, 68-4-78, 69-4-82 Telegrammadresse: Frapobank 1‘ Rai) Fndentum und Wirtschaftskrise. Die fortschreitende Mische Proletarisierung. -Von Dr. Michael Sussan. Gerade setzt, wo die Wirtschaft Mitteleuropas in allen Hren Fugen kracht, wissen die antisemitischen Blätter nicht genug „Don dem jüdischen Reichtum", von der „Macht des Wischen Kapitals" und ähnliche Märchen zu berichten. Die sozialdemokratische Presse -stößtmit anderer Mottvierung in dasselbe' Horn. Auch sie identifiziert noch immer - in ihren Organen, welche der breiten «Masse dienen, den Kapitalismus mit den: Judentum.. In nichts ossenbart. sich die wirtschaftliche .Ignoranz beider soheterogener Rich- -tungen, wie gerade in dieser Auffäsfimg über das Judentum. Es wird übersehen, daß - 'keines Wirtschaftskrise viel- - leicht wie gerade die jetzige geeignetist, das Proletarier- 'tum des Judentums zu verstärken und die Not der Juden iins Ungeheure zu steigern. Man mutz hierbei nicht nur die /Österreichische Wirtschaft allein ins Aug<- fassen; man kann i dieselbe Erfahrung. in allen denjenigen Ländern Mitteleuropas machen, welche derzeit von der: Krise heimgesncht! werden. Denn - das Eigenartige dieser Krise ist es, daß sie 'seicht, wie bei der Krise der Neunzigerjahre des vorigen isJahrhuuderis inder ftleberproduktioir dw. Industrie bestand /vder wie die mannigfachen früheren Krisen in Untcr- -konsumttonsberhältnissen ihre. Ursach,:. hatte. Weder die 'iUnterkonsumtion.noch die Ueberproduktton, die so gerne ktvon der volkswirtschaftlichen Theorie als Krisenursache /Dezeichnet werden, Prägen der jetzigen .Krise den Stempel wuf. Sie ist mehr:>te Krise d e s Verkehrs, sofern «diese im Hihauzmarkt.- zum Ausdruck ((E o m m t. Da der Großteil der -Juden -in diesem Verkehr ^— jci es nun im Geld-Verkehr als solchen oder im Verkehr in Form des Handels^ — wenigstens irt Mitteleuropa seine | Beschäftigung findetso ist es -die logische Konsequenz, datz^ fÄurch dieseB«extehr% «nd7F. i. nan-zkrise in s'ierste r Re i he d-iej-en i ge n a m m e i st e n lei de n, sw elche gerade h ie rin erste t -. Reih e besch ä s- '-t i g t f i n b, d i e: J u d « n. Diese.Beobachtung laßt sich sowohl bei der Beurteilung der Spezialursachen und Fol-!gen machen als auch bei derkrikschVN^Zusammenfassung der .^Ereignisse im breiten.- Rahmen. - Die Hanptfolgeder jetzigen Krise, ist der Zusammenbruch des Bankgewerbes. Es ist verfehlt, wenn man unbedingt in jedem., der dieses Gewerbe a-usübt, einen schweren .'Kapitalisten sieht.' Tie große Masse der-diesen Beruf AusjÄbenden, selbst wenn, sie ihn selbständig ausüben, sind doch imur. Mittelständler, die in dem großen. Finanzderkehr als solchen eine relativ geringe Rolle spielen und die mit dem lGwßkcrpitalismus so wenig Zusammenhängen wie ein sUeiner Wasserstrahl mit einem großen Strom. Durch die ssZusammenbriiche rm Bankgewerbe ist vielen dieser Mittellftändler ihre Erhaltungsbasis geraubt worden. Sie sind iip r o l e t a r i s i e r't und genötigt,' da sie fast «durchwegs sihr ganzes Vermögen verloren haben'— die se-inerzeitigen | berüchtigten .Konkurse mit Schädigungen der Gläubiger! gehören wohl heute-.zu ^den Raritäten —, andere Berufe zu ergreifen. Es kann zwar mit ' einer gewitzen Genugt'üung verzeichnet werden, daß 99 Prozent aller dieser zu- -isarnmengebrochenen.'Existenzen bemüht ' sind, ihr ganzes sBermögen zur Befriedigung ihrer Schuldner herzugeben. sWas ihnen bleibt, ist das leere Mchts, mit dem sie nrcht sdiel anfangen^können. - Sie habenhöchstens die Aussicht, fass Angestellte 'ober -Keine.Tagarbeiter irgendwo unterkzukommen, um dann als Proletarier ihr Dasein zu fristen. Da möge es nicht verblüffen, daß vielleicht der eine s'twn ihnen besser gekleidet ist «und 'der andere «wiederum größeren Luxus getrieben hat. Dieser -Luxus war in vielen Mllen nichts anderesals «ein Erfordernis ihres Geschäftes M-nÄ hing mit . dem Lebensstandard-dieses Berufes rnnrg '-^rsammen. Sie haben längst auf diesen verzichten gelernt ne haben auch seine^eit nicht allzu sehr im Prunk gelcht. Dr ihren Heimen waren sie gewöhnlich sehr bescheiden, ie Existenzen--sind setzt fast völlig zusammengebrochcn. ) abgesehen pan «diesen, spielt die ungeheure Zahl der Arbeitslosen, welche bei diesen Krachs mitgezogen worden, ebenfalls eine große Rolle. Eine Unmasse von Angestellten von den liquidierten Unternehmungen entlasten worden. Einer großen Anzahl von Bankangestellten «wiM Äasftlör Schicksal. Es ist ein offenes Geheimnis, daß der Prozentsatz hex Juden unter ' -den Bankangestellten ein ziemlich hoher W. Die natürliche Konfeguenz dessen ist es, daß auch der Prozentsatz «der Entlassenen und Abgebauten und wie'noch Konst die schönen-Ausdrücke lauten mögen, ein entsprechend gMerer ist. Prvlebqrisiert, ihrer ErnLiHrung'sbasis beraubt, ftf&fen sie weiter Proletavierexfftenzen. Vielleicht in viel apsgoprägterem Maße als es die andren Proletarier sind. Dier^ gewöhnliche Arbeiter, der für irgend einen Beruf MWizfirt ist, -findet doch als Hilfsarbeiter irgendwelche. VWrftWMg. .Die geistige« Proletarier w'.vben nicht einmal als Hilfsarbeiter Ver- . ^HduHg M-etz, WB ße KiHeZSMtiefe str-UW | zu schwach sind und dann zweifellos dem arbertsloseu Proletarier hintangesetzt werden, dessen Beruf als manueller Arbeiter ihn zur Verrichtung solcher Arbeiten geeigneter macht. Ein ähnliches Schicksal winkt auch den aus den Handelsbetrieben Entlassenen, -deren Zahl von Woche zu Woche zunehmen wird. Es ist zweifellos, daß der Zusammenbruch einer Unzahl kaufmännischer Exist e uz e n u n b-e d i ng t gleichzeitig mit d e m Zusammenbruch einer großen Anzahl jüdisch e r M i t t e lst ä n d l e r u n d A n g e ft e l l t e n v e rbunden ist. Auch ihnen winkt nichts weiter als der , Weg des Proletariers in Form des Hausierers oder ähu- ' licher proletarischer- Berufe. Diese traurige Erscheinung ist nicht auf Oesterrei ch «allein beschränkt.'Im selben Matze schreitet die Proleta-rPevung bei anderen m-itte'leuropäischsn Ländern fort. Dieselbe Erscheinung.zeigt sich in- Deutschlanid und in den Nationalstaaten. Die Regie- ' ruingen dieser Staaten haben ebenso wie es in. Oesterreich der Fall war, viel dazu beige tragen, daß sich diese Kris-e nicht nur entwickelt hat, sondern sie haben auch durch ihr-e vollkommen verkehrten Maßnahmen im Finanzwesen, die das Hemnkommm dieser Krise beschleunigten, gleichzeitig auch einer Unmasse jüdischer Existenzen das Grab geschaufelt. Die Stümperei, in Balutamaßnahmen, die sich in fast allen j-uinge-n- Staaten breit gemacht hat, die Q-ua cksalberei bei Erlaß von Fina-n>)mc>tznahmen,-die aavf dem einen Motiv aüfgeba-ut waren, daß die Träger des Kapitalismusn ib e d sn g t g e tiro fs e n' w e rd e n müssen, haben gleichzeitig zur Vernichtung dieses Mittelstandes geführt. .Der große allmächtige KXvPibaliSnms wurde dadurch nicht getroffen. Hingegen der mittlere Fina-nAverkehr und der kleine Ka-pitalismus, int welchem - gerade eine Unzahl von Juden beschäftigt sind. Es wird von antisenMscher Seite immer wieder die i Behauptung airfgestellt, daß die Juden die einzigen sind, die aus der- JnylatiansZeit mit großen Reichtümem hervorgchen. Dies zeigt von einer kvasten Unkenntnis der tnfbationsvechältnisse. Es ist möglich, daß die jüdischen xistenzeu ins-olge rascherer Ersastung der Inflations- Vorgänge sich rascher anDxlßt habe. Wenn . sie auch in ihremeigenen Lande ihr eigenes Vermögen eventuell ge.« rettet haben, so haben sie es doch zum größten Teil an der Jns.lati«on der anderen Währunge«n vollkommen eiugelbüßt. Es ist eine wenig bekannte Tatsache, daß jüdisches GeW» in großer Menge infolge der deutschen Inflation verloren wu«rde. Daß bei -der französischen Jrvstatian und durch ihre eigenartigen Rückevscheimr-ugen eine 'Unzahl jüdischer ExistoMu vernichtet wurden, laßt sich nicht leugnen. Und wenn man fragt, wie es kommen.kann, daß gerade Juden an der ftanMschen -Spekulation so viÄ. verloren haben, so ist dies, so merkwürdig es auch klingenmag, nichts anderem als dem Umstand zu vevÄwnken/daß durch die einseitige deutschnationale Richtung der Mener Presse, durch falsche Borspieg-elung des deutschen Standpunktes und durch Verbreitung falscher Gerüchte, diegerade von deut-schuationäler Seite in erster Reche Aber die Schwächen-' Frankreichs veribveiket wurden, die SPÄAlatiou aus diesen Irrweg geführt wurde. ' Es hat wohl .unter Mittvi-Mny der Juden der -Ausbau der WMvvvkschast in der MchKriegSperiode sich vollzogen. Es ist die Tragik des Schicksals, daß durch die Reaktion der Nachkriegswirtschaft und die dadurch he«rvorgerüfoue Krisenevscheinjuing gerade diejenigen a m meisten zu leiden haben, die sich in erster Reihe um die «Normalisierung und Anpassung der. neuen Wirtschaft an die Nachkkriegsverhältnisse bemüht haben. Die Ddische Prolstavisievung ist eine Grschsinung, die sich nicht mehr ab- . wenden läßt. -Mögen di« Anhänger des marxistischen Dogmas von „jüdischem Kapital" noch so viel Mvechen. möge, der Antis«eim>iüSmus und die HaikenkreuAerbewegungen noch so sehr das Allweltjudentum als Bcherrscher des Kapitals darstellen, die Tatsache, daß die Maste des Mscheu Proletaviats fast von Minute zu Minute immer größer wird, läßt sich dadurch nicht aus der Welt schaßen. Oesterreichrsche Rationalbaul. Der Banknotenumlauf der österreichischen Nationalbank benagt nach dem letzten Ausweis vom 23. Juni 7008,7 Milliarden; er hat sich um 2^ Milliarden vermindert. Der Barschatz ist um 9 Milliarden .gestiegen und beträgt SSM,5 Milliarden. Ebenso erfuhr das Wechselporteseuille eine St-eigerung um 62 Milliarden und beträgt fitzt 2771,3 Milliarden Kronen. Insolvenzen. Gerichtliche Ausgleiche: Hauke Leopoldine, JnhÄbenn der Firma Theodor pauke, Atzaersdorf. Schopprr u. Co., Wien, 8. Bez., Langegasse 76. Tabak Josef u. Bruoer, Tüchhandler, Wien 2. B;z., Overs Dvnaustraße 79. Bauer Herbert u. Co., Parfümerlbwarenhanblung, Wien, 4. Bez., Phorusplatz 6. Apparate- und Merallwarenfabriksgesellschaft «. b. H., Wien, 10. Bez., Schleirrgaste 17. KrauS Hermann, Autohändler. Kalksburg. Weinberger Ewil, Musen- und Wäscheerzeugun-g, Mim» 9. Bez, Hebvagasie 2. Stemfink Mendel. Wirk- und TexMwarenha'olung. Wien, 20. Bez-, Karl Meißl-Stratze 1. — Konkurse: Sosna Johann, Wie«, 16. Bez., Degengasie U. Kutzer Ä. Hans, Kaufmann, Wie« 13. Bez., Penzingerstraße 78. Ursprungszeugnisse. Don gesteigerten Anforderungen Rechnung tragenid. hat dir Kammer für Handel, Gewerbe uni Industrie, 1. Bez., Stnbenring 8. den Parteienverkehr der rspru n g szeug n is b nr eaus bis 6 Uhr (ausgeäwm« men Samstag) ausgedehnt. Einreubungen nach allen Länder« nunmehr von 8 bis 5 Uhr. Abholung von 8 bis 6 Uhr. Na^s 4 Uhr eingereichte UrsprunMert'.stkate können jedoch ani gleichen Tage nicht mehr ausgefolgt werden.' ' Allgemeine Verkehrsbank. Gestern hat die 59. ordent liche Generalversammlung der.Allgemeiner Verkehrsbank unter Vorsitz des Präsidenten Dokt-oi Richard Skene in Anwesenheit des Staatskommissär-Stell Vertreters Ministerialvizesekretärs Dr. Gottfried Klein statt gesunden. Der Geschäftsbericht für das Jahr 1923 führt ein leitend aus: Das Geschäftsjahr 1923, über das' wir Jhtzer heute zu berichten haben, ist gekennzeichnet durch die Stabili sierung unserer Währung,^ das wertvollste Ergebnis des vor der Regierung im Herbst 1tz22 eingeleiteten Sän-iernngswerSkes Die Ziffern des Berichtsjahres sind daher im-Gegensatz zi ' denen der vorhergehenden Jahre nicht mehr. durch die Iw flation beeinflußt, sie sind vielmehr der Ausdruck der Vergrößerung unseres Jndustriekonzerns und der Ausdehnung der laufenden Bankgeschäftes. Das durch die Stabilisierung unserer Währung gefestigte Vertrauen zu unserer Volkswirtschaft er wies sich sowohl in dem Erfolg der Völkerbundanleihe, ar deren Placierung wir uns gemeinsam mit den übrigen öfterreichischen Finanzinstituten beteiligten, als auch-darin, daß dar Ausland in steigendem Maße zum Nutzen der gesamten heimischen Volkswirtschaft Kapital ins Inland brachte. Diese günstigr Entwicklung «fft leider -bald nach Ablauf des/Berichtsjahres -durch eine Krise aus dem Effekten- und Geldmärkte unterbrochen worden, die jedoch allen: Anscheine nach ihren Höhe- Punkt bereits überschritten hat. Der Geschäftsbericht gibt d-arrr nähere Daten über die einzelnen Bilairzposteir und über die Mu Kmrzern der Verkehrsbank gehörigen.Untern-ehMungen. J«n Sin«ne der Anträge des Verwaltungsrates wurde beschlossen die Dividende mit 5060 K. zu beniessen, dem Reservofon-d! einen Betrag von 5 Milliarden zuznweisen, dem Jubiläumsfonds für Alters- und Jnvaliditätsversörgung der Angestellter einen Betrag von 1,5 Milliarden zu widmen und 589,857.000 K auf neue Rechnung vorzutragen. Der Dividendenkupon Pri 1923 gelangt ab 26. d. zur Auszcchlüng. Die.aüsgeschiedener Vevwabtnngsräte Eugen Bleckmann, Dr. Julius.Finze, Enrico Hardmeher und Leopold Langer wurden, einstirmmg wieder gewählt. Ebenso erfolgte einstimmig die Wiederwahl der Hemer Oskar Hoefft, Dr. Emil Sueß und Ludwig Tennenbaum zv Mitgliedern und des Herrn Artur Wiesend .zum. Ersatzmam des Revisionsausschusses sü-r das Jcchr 1924. Auf eine Anfrage'des Mionärs von Löbl erwiderte der Vorsitzende, das die Bilanz der Bank mit der gebotenen Vorsicht und nach de» vielfach erprobten konsewativen Prinzipien aufgestellt worde« sei wie «bisher. Auch das Mitglied des Revisionskomitees, Dr Emil Sueß, gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Einstellung der Effekten-zu . den niedrigen Em-starchsprersen den Interessen der Mianäre entspreche, und wünscht, daß auch weiterhin an diesen Prinzipien festgchalten werde. Aktionär Schellbach beglückwünscht die Bank zur Vollendung ihrel 60. Bestandsjahres, ebenso die Ve-rwältung und die Direktion, der gjleich wie der Beamtenschaft der Dank und die Auerkennug für ihre Tätigkeit ausgesprochen wird. Aktionär Börsen« rat Hoffndcmn gibt unter lebhaftem Beffall der Aktionäre den Ueberzeugung Ausdruck, daß es notwendig se>i, «gerade' -im gegen« wärti-gen Zeitpunkt das Bevtrauen'in die Verwaltung und in die Direktion in solennster Weise zu dMmentieren. Damit soll gezeigt werden, daß die Mtionäve in der gegenwärtigen Bcr« wabtung und Direktion die vertrauenswürdigsten Bertreier ihren Interessen vrMcken. Der Vorsitzende dankte den'Vorrednern für die mit lebhaftem Beffall onsgenommenen Bertvauensku-nd« gedungen. . (Entgeltlich.) Hölder-Pichler-Tempskh-A.-G. In der am 24. d. im Sitzungssaals der Oesterreich ffchen Industrie- und Handelsbank Men, stcrttgefundenen Aveiten ordentlichen Generalvev« sammlung, welche in Abwesenheit des Präsidenten Avrils Holzhausen, Vizepräsident Ernst Prinzhorn leitete, wurde beschlossen, für das Geschäftsfahr 1928 eine 760prozentige Dividende gleich 1600 K. pro Aktie zur AuSschüttnirg zu bringen, die ab 16. Juli an den Kassen der Oesterreichischen Jndustvie- und Handelsbank zur Auszahlung gelangt. * (Entgeltlich.) Donau, Allgemeine BersicherungS-Aktiengesellschafi hat am S4. d. unter dem Vorsitze des Präsidenten Herrn Direktor Mlhelm Kux die 60. ordentliche Generalv.e!rs-ammllung abge- .halten. Die Dividende beträgt für das Geschäftsjahr 1988 20.000 ft. pro Aktie. (Entgeltlich.) Jtalo-Mener Creditbank. Am 26. fand in den Räume« der Jtalo-Wiener Creditbank, Wien 1. Bez., Schvtten«ring 9, die dritte ordentliche GeneralversamMnng dieses Instituts statt. Cs wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 1923. als Dividende 4000 K. pro Aktie (Nominale 1000 K.) zur Ausschüttung zu bringen. In der darauf, folgenden Verwaltungsratssitzung wurden Herr Dr. Ernst Seivler, Ministerpräsident a. D. zu» Präsidenten und die Herren Kommerzialrat Earlo .Orfi, Mailand und Kommerzialrat Emil Schwarz, W-ren, zu Vizepräsidenten wiederge-wä'hlt. (EntgeMch.) Die Leipziger Herbstmessen, mit technischer und Baumefse finden heuer vom 31. August bis 6. September statt, V« 1926, um einen Tag verlängert, vom 1. bis 8. Marz, während die techiüsche und Baumesse, um.drei Tage verlängert vom 1. -bis 11. März dauern wird. Zur kommenden Herbstmesse wird für 200 Aussteller das erste Unterg r u n.d Messehaus der W e l t am Markt in Benützung dw Musikin st rumenten messe vergntgt im neuen Messehaus-Konservatorium nntergebracht. Die e-f lc weseutl-ich vergröbert und sei auch er- .wMntz. daß M alten KatüauL än* i ti Ui & « «u S L.k k«« «

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