Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1929 (29.6.1924)
- Date
- 1924-06-29
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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C. Ee 8 _ Wien, Sonniag ' Ae leget und feer Sa«ovat. 3« argentinischen Blättern firtbcit wir i>ie folgende wchmittig-heitere Geschichte: Buenos Aires gehörte bis vor! kurzem noch zu jenen beneidenswerten Städten, welche b$ Joeiiig beglückende euwpäische Eümchtung der Steuerschraube kaum zu spüren bekamen. Aber die versluchre europäischki Krise üble in diesem Frühjahre ihre Wirkungen auch «ruf ’ öle argentinische Hauptstadt aus. Da kgm mit einem Male das Steuerungetüm und legte sich ans jeden Bürger und jcbeft Geschäftsmann von Aires und drückte auf ihn wie Zentnerlast. Kannten auch die Leute von Buenos'Aires die Steuer nicht, so kannten sie doch den Streik als Gegenmaßnahme. Und in Buenos Aires brach ein >j$ x o t c st strei f der gesamten Bevölkerung aus. Unruhen waren zu befürchten, man sprach von Attentatsplänen, Militär, vornehmlich Negerbataillone wurden in der Stadt konzentriert und Hausdurchsuchungen in Geschäfts- und PrivaH Lusern waren in flottem Gange. Eine der Negerpatrouillen drang in die Wohnung eines aus Rußland stammenden Juden, der wohl schon seit einer Reihe von Jahren in Buenos Aires lebt. Aber russische Abkunft ist jetzt in Zeiten der Unruhe von vornehsrein mit dem Verdacht des Aufruhrs behaftet. Dieser russische Ju-e, ein siebzigjähriger Greis, hatte sich aus Rußland seinen geliebten alten Samovar, ein Frachtstück aus guter alter Zeit, ein Kunstwerk aus Kupfer mit zwei Henkeln und einem Schornstein in die neue Heimat hinübsrgerettet. Die Neger erblicken dieses Monstrum, fletschen siegesbewußt die weißen Zähne und in der sichern Ueberzeugnng, daß es sich um irgend ein neuartiges Maschinengewehr oder einen Bombenwerser handelt, warfen sie sich auf den alten Juden, den „gefährlichen Attentäter", fesselten ihn und ferne Frau. Die" Söhne und Töchter des greisen Ehepaars erfuhren dieselbe Behandlung und vier Ncgersoldaten hielten mit ausgepflanztem Bajonett mrd schußbereiten Nrvotern bei der verdächtigen Maschine Wache. In der Stadt verbreitete sich sofort das Gerücht, daß eilte jüdische Anarchistenfamilie gerade dabei ertappt worden sek, als sie eins edjt russische Höllenmaschine ausprobierte. Die Erregung wuchs. Die Po^ lizei erließ Verfügungen, wie zur Zeit des Kriegszustandes. Endlich verfügte der Polizeipräfekt, daß das Corpus delicti ins Polizeipräsidium gebracht werde. Wer Soldaten trugen die Maschine behutsam aus zwei Stangen. Die Träger wurden, bis sie zur Polizei kamen) einige Male abgelöst. Endlich stand das Ding cats dem- Tisch des Polizeipräsidenten. Alle .Beamten liesen zusammen, der größte Teil gaffte das Monstrum stauNetid an kund weiß Gott was noch aus dieser Geschichte heransgewachfm wäre, wenn nicht unter den Polizeibeamten "einsr gewesen wäre, der von einer russischen Reise her den Samrwar gekannt hätte. Hell auslachend, daß. ihm die. Tränenmübers Gesicht rannen, .begann, er die Maschine zu-zerleg^rund erklärte die Bedeutung und den Zweck dsr eiirzelnr» Telle. Nun wurde das Gelächter allgemein, verbreitete sich dann durch die ganze Stadt und tagelang amüsierte sich Buenos Aires über den lusttzen Fall des Negers mrt dem Samovar. Am meisten Grund zu lachen hatte wohl die jüdische Familie, als sie von der bewaffneten Wache befreit und ihrer Fesseln entledigt wurde. Der unvermMe PiMrvt. ( „Raymond, ich glaube, es ist genug!" Die amüsante Pariser Wochenschrift „L^Jrnpartiäl Frau- Ais" richtet die Aufmerksamkeit ihrer Leser auf die Tatsache, daß Frankreich zum ersten Male seit dem Bestände der Repub'ck einen kinderlosen und unvermählten Präsidenten hat, und sie bespricht eingehend alle inner- und außenpolitischen Verwicklungen, die sich aus diesem fatalen Umstande ergeben können. In der Form eines Scherzinterviews läßt sie sich von dem Zeremonienmeister der Republik darüber auiMren, daß. die Ehelosigkeit des neuen Präsidenten ein wahres Muck firr ganz Frankreich, insbesondere aber für ihn, den Zeremonienmeister, bedeute, und daß sich das offizielle Leben des Staatsoberhauptes viel leichter regulieren lasse, wenn er kerne Frau habe, die in alles hineinredet, was sie nicht besteht, und keine Söhne und Töchter, die von dem Amte des Vaters auch etwas profitier-en wollen. „Sie glauben, daß man die Gattin des Präsidenten vermissen wird?" spricht der Zeremonienmeister. „Ganz im Gegenteil, ein frauenloser Präsident wird viel lieber den Frauen Audienz erteilen, denn nichts geht bekanntlich Mer die Galanterie eines Junggesellen. Einer unserer' früheren Präsidenten dehnte zum Beispiel den offiziellen Kuß, den er einem schönen Mädchen zu geben chatte, ein bißchen in die Länge und gleich fuhr seine Gattin mit den Worten dazwischen: „Raymond, ich glaube, es ist genng." Und stellen Sie sich vor, wie die Ghe der letzten beiden Bewohner des Elysee ausges-chen haben mag, seit jene schreckliche Geschichte von der Vergewaltigung aufgeiommen ist. Was, Sie kennen diese Geschichte nicht?. Die Geschichte von der Vergewaltigung der Verfassung natürlich, über die man doch genug gesprochen hat. Mauben Sie, daß eS für Frau Millerand sehr angenehm war, von allen Seiten zu hören, daß ihr MaNn die Verfassung vergewMge? Die unglückliche Frau schrie unaufhörlich: „Dass ist nicht wahr, das ist unmöglich! Dafür lege ich meine Hände ins Feuer! Ich schwöre, daß dieser arme, alte Man« gang wtfähig ist, so etwas zu tun!" Kurz und gut: CS ist ein wahrer Segen, daß Frankreichs Präsident keine Frau hat und ruhig Frauen empfangen kann, ohne eheliche Szenen befürchten zu müssen." Diener MormenzeiLLng^^^ Unsere Montagsausgabe. Ä.,i«9r Der rasche Pulsschlag des heutigen Lebens erweckt, auch im Zeitungsleser den Wunsch, daß ihm die Ereignisse des Tages und des Lebens in kmchpester und packendster Form vermittelt werden Die „Wiener Morgertzettung", welche stets ihre Bemühungen daraas richtet, den Wünschen der Leser nicht nur «ntgegenzuZomwe», sondern sie zn erraten, noch ehe sie ausgesprochen sind, ist stets daraus bedacht, das Aktuellste in konzentriertester Form zu bringen mrh so, reichhaltig, informierend und zugleich in gefälligster Form belehrend, alle Schichten -es Leserpublikums zu fesseln. Bon diesem Bestreben geleitet, gehen wir jetzt daran, die Montagsausgabe unseres Blattes in Umfang, Inhalt und Form auszugest alten. Die Moutagsausgabe der ,Me«er Morgenzeitung" soll eine Revue der Woche werden, die, knapp und packenzugleich, dem Loser daS Weltbild über den Tag hinaus vermittelt. Dieser Grundsatz schlicht es selbstverständlich in sich, daß wie bisher und nöch mehr als bisher die Aktualität der Tagesereignisse in vollstem Umfange gewahrt bleibt. Die Montagsansgabe der „Wiener Marge,rheitung" wird nach wie vor den Lasern die neuesten Ereignisse vermitteln. Daneben aber will sie über die Einstellung auf den Tag hinaus den Fluß der Geschehnisse und ihre Brennpunkte klarlege». Deshalb sollen die pRittschrn Ereignisse der Woche in einer Gesamtübersicht politisches Welttheater" zusammengefaßt werden, die unter der Leitung von Robert Stricker stehen wird. Die heute so brennenden Wirtschastssiagen, denen die ,Mi««er Morgeuzeitmtg" stets das lebhafteste Augenmerk zuwendete, weil sie als der Angelpunkt des modernen Lebens betrachtet werden Rinnen, werden in der Rubrik „Handel unH WaNde!" unter dem Aspekt nicht nur der örtlichen, sondern auch der allgem einen W i rt schaftsprob lerne besprochen werden. Reben dem sonstigen reichen Inhalt der Montagsausgabe, welcher die Erörterung medizinischer Fragen, ferner senilletonistischen und anderen Lesestoff in bester Auswahl umfaßt, soll auch von dem heute so besonders stark herchortretenden Verlangen des Lesers nach . Humor und Laune Rechnung getragen werden, und dies in den besten Darbietungen in Wort und Bild. Doch auch der Leser selbst soll zu Worte kommen: Wir Mttschen^dikck Kontickt Mt^ Ww, wollen seine Wünsche, Anregungen, Beobachtnrchen^ And Aufklärungen empfangen und weitergeben. Diesem Zweck soll die Rubrik I „Die Stimme des Lesers" dienen. | Bei dem großen Interesse, -äs jetzt allenthalben der Sport, in der.Gesamtheit erweckt, ist es selbstverständlich, daß Wir wie. bisher in unserer Moniagsansgaibe den Sporteteigniffen vollste Aufmerksamkeit widmen; aber darüber hinaus wollen wir der internationalen Bedeutung des Sports entsprechend der. Berichterstattung über Spottereignisso irr allen Ländern erhöhtes Augenmerk znwenden. Ueberdies bringen wir von Morgen an, wo unsere verstärkte Nontagsausgabe WM erstenmal erscheinen wird, in, der „Mener Morgenzeitung" eine Neuheit für unsere Leser: den ersten modernen Fußballroman. Wr haben das in «ngrischer Sprache vor kurzem erschienene Büch Sidney Horle,s Moal" unter großen materiellen Opfern zur autorist^teu Uebersttznng und erstmaligen VerSsftntlichnng i« deutscher Sprache erworben. Der Roman schildert in packender Form den sportlichen Hstosessionalismus und gewährt sensationellen Einblick hinter die Kulissen des Futzballsports. - : i , ,-Soal" hat in England in nuglaMich kurzer Zeit eine Auslage v o n 600.000 Exempl a r e n erreicht. Dies beweist Wohl zur Genüge, wie stark er das Interesse Mer Leser erweist hat. Wir find sicher, daß dies auch hier der Fall sein wird. - Diese kurze Übersicht über Pen Anhalt unserer verstärkten Montagsausgabe soll neuerlich zeigen, daß die „Wiener Mvvgenzertitng", ihren Grundsätzen tteu, alles daran setzt, um alle» Wünschen ihrer Leser entgegen^- komme». : Die MontagSausgabe selbst wirb — davon stich wir überzeuge — unseren alten Freunde» willkommen sei« und uns neue bringen. Lar Sleud der gMzen Berufe in Budapest. Rach Mitt^lmigen des -GvneWls-eikvetärs der BMl^ Poster Advokatenkamme-r i!m ,>A Mag" leben die 3600 in Budapest Wigen RechtSa-MÜlte in fv bedrängten Ml-teviellsu -BerMMen, -daß u>ur ein Drittel ein AchvesÄMmmen vom mehr als 1600 GMkronem oder 16 MMoMn PaPievkroMn im Acht verdient. Me jaihrlichsn Wnkünfte von -Mi Dritteln der MMpchter WvoküteNschcch bleiben lief unter diesem Durchschnitt zurück, so büß dtt Berstf immer mehr eine-v völligen! ^ir o il otvrisierung etttgegeWetz/. - - ' Mcht m besser ist es um das Los der Aerzte beisieltt. Derzeit praktizieren in Bndaipest 2400 Aerzte, NM 1000 nwbr als vor dem Kricar. Die überwic-en-dc Mchrhoit verdient mmraNch durchschuiMch vindsvjKWi Ui zwei MMoHren Kronen. Zchlrerche Aenzte M -lgujdvpefs leiderr lbuchstMich Hunger. Andere, veHuchert, stch du-ch aLMei MeSensteschcifte .Mer Wasser M Wliem. We ZcchI' der Kvcm-kw, die sich den LuM einer PvilvMHä^^ leisten können, beträgt nicht mehr als 100.000. In der Provinz sind die BerhAtniffe nicht besser. Die ungaviische» Aerzte sind nicht mehr in der Lage, sich >mÄ»'lßin!l!sche Zeitschriften zur Ergänzung ihres Wissens zu Wbsn,. ja,' sie hckben in den wenigsten Fällen die nötigen MM, üjm stch neue Instrumente mchtzjuschaffen. Maslendemonftratiim der Invaliden. Erregte Szeueu. Das Mnistevmm für sozivile BevKaLiung beabsichtigt, eine Regierungsvorlage zur Novellierung des Invalidenentschädigurvgsgesetzes dem Parlament zur. Erledigung vor Schluß der Sommevseffion ernzuibringen. Da die iJnvaltden diese Regiemwgsvorlage nicht ihren gerechten Fordemngen entsprechend siniden, Wen die 'Landesverbände Wien und Niederöfterveich die Kriegsopfer Wiens und Niederösterveichs. zu einer Massen kund-? gebung vor das Pür-larnent einberustn. . Gegen 4 Uhr nachmittags marschierten die JnvalÄen vor ihrem Ber'bandslokasle in der ehemaliges Gardekaserne auf, um dann Wer den Ring zur Dottvkirche .gn ziehen. Ern wahrer Zug des Elends. Blinde von ihren Hunden geführt, Krüppel ohne Beine, die stch mit Hilst ihrer SelbsLsahvwlagen fortbewegten und solche, die weder A r m e n o ch Beine hatten und aus Möbelwagen M' fördert wurden. Der Sekretär des Landesverbandes, KriegsLeschMgier Fofcht, hielt eine Rede, worin er «darauf verwies, daß die Regierung den Kviegerwaistn bloß 108.000 K. pro Monat geben 'wolle. Die angefucht-e Erhöhung der Renten sei von der Regierung a'bgelehnt Worden. Den Zug, der ungeheures Auffehen erregte, eröffneten mehrere hundert Schwerinvallide, die einen erschütternden Anblick boten. Das Paulo ment war von einer starken Kette Sicherheiiswache und Ordner a b geschlossen und nur eine Abordnung der Demonstranten - begab sich in das Parlamentsgebände. Hierauf marschierten die Demonstranten über den Ring weiter auf den Frei-., heitsplatz hinter der Botivkirche, wo sie die Deputätion er- , warteten. -, Die Deputation sprach bei 'Vizekanzler Dr,'Frank als Vertreter der Regierung vor. Die Vertreter der In-, validen machten auf den Ernst der Situation au st ^' merksam und gäben die EMärung M, daß die Regierungsvorlage auf keinen Fall (Hefttz wevd'öN dürfe, Der Bizekanz-ler versprach, dies der Regierung zur iK'enntms ' M bringen. > -j . Die Mitglieder dev Deputation berichteM hierauf den bei der Botivkirche ^Wartenden Demönftvanten über daS Ergebnis der Vorspra'che im Parlament. Die Demonstranten, die sehr erregt 4vaven> wollten sich mit den Berichten nicht zufrieden geben. j Langsam nur leerte sich der weite Platz. Zirka tausend I n v a lid e wollten noch zum Par käme «t z i e h e n. Die Zugangsstraße -zum Parlament wurde von Ordnern abgeriegelt, die nur mit größter OMHe; dem Ansturm ftandhalten konnten. Es dauerte noch über eine Stünde, bis es gelang, die!AnMiden, die sich in furchtbarer Aufregung -befanden, soweit zu bemhigen, daß sie ruhig, von Ordnern flänttert, beim Parlament vorüber- - zogen. Bei der Bellavia löste sich «Mich auch dieser Deik der Demonstranten auf. ' ' . Der StraßettbLhnveÄehr -D'ckte eine, halbe. Stunde/' Die Nettungsgesellschast mußte oftmals intervenieren, -da einige Invalide und alte Frguen mit tzevMMpstn od« epileptischen Anfällen zchcmmleMachen« empfindliche Serttttcmno der Stiftern; Die Preif esLrZ ucker, welcher noch änfarrgS dies« Woche überall um 11.000 Kronen für LäS Kilogramni Würsestl zucker im Kleinhandel zu haben war, bewegen sich seit ewigen Tagen sprunghaft nachaufwLrts. Gesteck hettüg der Dttailhanbelspreis schon fast überall mehr als 1 S.V v V K r o neu und die Preissteigerung dürfte damit noch nicht abgeschlossen sei«. In der nächste» Woche dürste eine w e'ktere P r e t S e r h ö h « n g um 1V 0 0 K r o «e n eintreten.' Ms Ursache der Preissteigerung wird offiziell Mangel an Ware an« angegeben, in Handelskreisen verlautet jedoch, daS die Erhöhung mit den Vorgängen auf dem Bankenmarkte zusammeNhängei Tatsache ist, daß schon in der VorkriegSzett Ba nken fast de« gesamte« Zuck erb o r t a i inH an d-en h a t t tß Sie klMkifizieMg der StMbah«. In der Station HeiliMsiadk ist man eifrig mit der! Elektrifizierun-gsarbeiten beschäftigt. Die- U n te r- «tauerungsarbeiten, die vor eiMnr Monat Hsgdm neu haben, sind bereits soweit gediehe^ daß; bereits nächste Woche mit den Zimmermannsavbei^ ten begonnen -werden.kann»..MWeWn...swjrd:-M Tunnel durchgebvochen, der eS den FcchrM^w-eruchg'- lich'en wird, die elektrische Bahn zu. ohne Mr Station der Franz IosefEchu passieren zw msissen, d'tt dann nur für Ferrrzüge in .hMs - die -neue Stätion. W. züm t o in M k n d e ü, W i n/te r^be< reits ftrtWustellen, da eine AtbeitsVäuer Äon 120 Taget! vorgesehen ist. Während gegenwärtig 00 Mann, zum Tey auch bei Nacht, beschäftigt sind, wird in nsichsber. Zeit zÄ Anlage der Gleise eine weitere Anzahl eingestellt weÄerr!