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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-27 · Heft 1927 (27.6.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1927 (27.6.1924)
Date
1924-06-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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( »K.1S27 «MN, Memvg «tute sM wird, wei-t ergehenden Schade« auS der TsGaHe der Betriebseinftellung h-intanzuha'lten. Ich kann mir nicht denken, daß Sie evnistlich g-lanben, wir sollten daran gchen, eine zivilrechtliche Haftbarkeit mit rückwirkender Kraft ows-wstellen. Ich halte daS für einen Vorschlag, der einer nWeren Kritik nicht standhält. Wchl ist es eine Positive Frage, üb die zivilrechtliche Haftung Pro futuro in einem erweÄerben Uimfcm-g geschaffen werden soll. Wenn Sie die zivil rechtliche Haftung für die Mitglieder des Derwaltungsrates einDhrsn, fo wird die nächste Folge die fei n{ daß Leute, die etwas zu verlieren haben, sich nicht bereit finden werden, solche Stellen zu übernehmen oder zu behalten. Es gibt eben eine Menge Dinge, die sich durch Gesetzespavagraphen nicht bessern lassen. m , . Der EhtWichsmiale Kollmann erklärte, ferne Partei «echme den Antrag' Allina an. - Abg. Dr. USler steMe den Antrag, daß der Mvtronalrat Mc Einsetzung eines siebengliedrigen Untersuchungsausschusses zur Ermittlung der Gründe und der Beranilwoviung für die die Volkswirtschaift schwer schädigenden Vorkommnisse 'bei den Kreditinstituten, insbesondere bei dm in der letzten Zeilt notl«R>end gewordenen BLNkuMrnchMMgen und die sofortige DmchMyrung der Wahl bcischließvn soll. Die Anträge Allina und Dr. Eisler wurden angenommen. Di« Anträge auf Evlasfung eines Gesetzes über die zivilrechtliche Haftung beim Betrieb »a« Bvnkunternehmunge n wurden dem Fmanznnd BudgetauSIschuß zugewiesen. Nächste Sitzung: Montag den 30. d., 4 Uhr nachmittags. SSt Situation bei der Depositenbank. Eindruck au der Börse. An der Börse bildete der Zusammenbruch der Lepositenbank gestern den ausschließlichen Ge>prächsj st off. doch bewahrte die Börse eine vollkommen ruhige Haltung und beurteilte die Situation nicht kritisch. Die Depositenbank-Aktien wurden natürlich nicht mehr gehandelt, von dm Konzernen der Depositenbank nahestehenden Jndustvieen waren verhältnismäßig geringe Effekten au8geboten, da an den meisten Jndustvieen gleichzeitig auch andere Banken interessiert sind. Von ^denjenigen Jndustvieen, welche nur der Depositenbank nahestehen, war ebenfalls das E f s e k t« n a u S g e b o t relativ gering. Man hofft an der Börse, daß die Angelegenheit doch eine günstige Wendung nehmen werde. Die Einleger der Depositenbank. Wahrscheinlich baldige Ansfolgung der Effektendepots und kleinen Einlagen. Wie wir erfahren, dürste in der nächsten Zeit bei der Geschäftsaufsicht der Depositenbank der Antrag eingebracht werden, alle diejenigen Effektendepots, welch« unbelastet sind, anstandslos auszufolgen. Ebenso sollen den kleinen Einsern ihre Einlagen ohne jeden Abzwg in Kürze ausgefolgt werden, damit die Panik dieser kleinen Leute behoben wird. Es wird noch immer gehofft, daß die Situation der Bank eine bessere ist als allgemein befürchtet wird und baß auch die großen Einleger nicht zu Schaden werden kommen müssen. Die Depofiterrbankeinlage der Gemeinde Wien. Die RathauSkorresponden-z schreibt: Entgegen den vielfachen Sensationsmeldungen über Riesensummen,, die angeblich von der Gemeinde Wien bei der Allgemeinen Depositenbank eingelegt worden und nun gefährdet sind, sei folgmdeS festgestellt: Das Guthaben der Gemeinde bei der Allgemeinen Depositenbank beträgt 78 Millionen (nicht etwa M i lliarden) Kronen und ist durch eine von der Niederösterreichischen Eskomptegesellschaft übernommen« Haftung vollkommen sichergestellt. Die Verbindung mit der Allgemeinen Depositenbank wurde noch von der früheren Gemeindeverwaltung durch Beteiligung an der von der Depositenbank geführten BonvillerDampfmühlen A.-G. und S i l e s i a-A.-G. eröffnet. Die Belassung der vorerwähnten geringfügigen Betrages erfolgte über besonderes Ansuchen deS im Mai bestellten neuen Vorstandes, der von dem beabsichtigten gänzlichen Abbruch der Verbindung der nicht unbekannt geblieben wäre, einen sehr ungünstigen Eindruck und eine Gefährdung der damals für gesichert gehaltenen Sanierung der Bank befürchtete. Diesem eindringlichst vorgebrachten Wunsche wurde wohl entsprochen, doch hat sich die Gemeinde durch eine von der Niederösterreichischen Eskomptegesellschaft geleistete Bürgschaft vor dem Verluste auch dieses kleinen Betrages bewahrt. * Dazu wäre zu bemerken, daß die einzige schlagende Entkräftung aller Gerüchte nur darin bestehen kann, daß man von der Gemeindeverwaltung erklärt, wieviel Geld vorhanden und wo er angelegt ist. Die Bevölkerung hat in dieser kritischen Zeit des Finanzmarktes ein Anrecht darauf, zu wissen, wo die Milliardenbestände der Gemeinde liegen. Gerüchte, wie die oben erwähnten, finden Nahrung und Rückhalt dadurch, daß die gegenwärtige Gemeindeverwaltung ihre Geldbestände geheimhält. Var Befinden der Bundeskanzlers. Günstiger Röntgenbefund. — Befinden anhaltend Mt. Gestern -hwrbe an Bundeskanzler Dr. Seipel eine neuerliche Röntgenuntersuchung vorgenommen; über den Befund wurde folgende Meldung ausgegeben: „Der größte Dell der rechten Lunge erscheint wieder an der Atmung beteiligt. Die Verschattung beschränkt sich auf eine vier Finger breite Zone. Das Projektil hat seine Lage nicht verändert und erscheint bei der Atmung n i ch t b « w e g t, daher offenbar bereit's in N a r b e n e i nge bettet. Äeser Befund entspricht in Uebereinstimmung mit der klinischen Untersuchung einem Rückgang des Exsudats." Um halb 3 Uhr abends meldete die amtliche Nachrichtenstelle: Dag fieberfrei und bei gutem Befinden veÄauftn. An die Fremde der „Wiener Morgenzeitung"! Der Ausbau der ,Mene-r Morgenzeitung" zu einem großen, weltpolitischen alljüdischen Organ wird nunmehr ^zur unabweislichen Notwendigkeit. Das Blatt hat die ersten fünfeinhalb Jahre seines Bestandes zurückgelegt, es hat vielfache und schwere Krisen überstanden und seine Existenzberechtigung erwiesen. Es ist dem ganzen Judentum ein Sprachrohr gewesen, hat gegen alles Unrecht und jede Unterdrückung gekämpft und ist durch seine Unerschrockenheit und den Ernst seines Auftretens zu einem führenden Organ der öffentlichen Meinung Europas geworden. Niemandem anderen dienstbar als dem Gewissen des jüdischen Volkes, ist die „Wiener Morgenzeitung" heute eines der schlagkräftigsten Instrumente, die sich das junge Judentum geschaffen 'hat. Die „Wiener Morgenzeitung", ein neuer Typus in 'der internationalen Presse, lehnt jeden Chauvinismus energisch ab, hat sich freiwillig in den Dienst des Vötkerbundgedauken's gestellt, tritt für das Recht aller Minoritäten auf freie uat'onale und kulturelle Selbstbestimmung ein und kämpft gegen den Krieg und die iniperialistische Hetze. Dadurch unterscheidet sich dieses Mische Blatt von allen anderen Blättern, deren völkerverhetzende Tätigkeit dem Judentum von dem organisierten Antisemitismus zur Last gelegt wird. Aber diese Presse verfügt über reiche Mittel und darum müssen wir, um unsere Aufgabe erfüllen zu können, neue Mittel zur Erhaltung uud zum Ausbau des Blattes schaffen. Die Wiener Morgenzeitung" soll die Brücke schlagen zwischen den einzelnen Teilen des jüdischen Volles in aller Welt uud an der Bildung eines einheitlichen politischen Willens arbeiten. . Aber die Mittel, di« nns zu Gebote stehen, reichen für diesen Zweck nicht aus. Wir wenden uns daher an alle, di« dir weltpolitische Einstellung unserer Zeit verstehen und die wiffen, 'welche Aufklärungsarbeit wir geleistet und welchen -Respekt wir dem jüdischen Namen geschafft haben. Die jüdische Zeitungs- und Verlags-G. m. b. H. alS Herausgeberin der „Wiener Morgenzeitung" 'hat sich entschlossen, Anteil« zu 2,000.000 &. an Freunde unseres Blattes abzugeben. Trotz der finanziellen Krise in Oesterreich und -den Nachfolgestaaten hat unsere Bitte bereits williges Gehör gefunden. Einige opferwillige Freunde haben ein« größere Anzahl von Anteilen bereits übernommen. Es müssen sich aber a I l e u m u n s s ch a r e n, die unsere politische Arbeit verstehen und die mit uns an dem großen Werk der Befreiung deS jüdischen Volkes, für den Ausgleich mit den anderen Völler» und für 'die ruhige Fortentwicklung der jüdischen Gesamtheit zu wirken sich verpflichtet fühlen. Wir brauchen Geld, um unsere Aufgabe zu erfüllen, und wir sind fest davon überzeugt, in dieser schwersten Not auf unsere Freunde zählen zu können. Die ,Wiener Morgenzeitung" muß erhalten und ausgestaltet werden. Wer da's will, muß ungesäumt das Seine tun und Anteile der ,-Wiener Morgenzeitung" nach Maßgabe seiner Kräfte erwerben. Zeichnung'sscheine und nähere Informationen -werden auf Wunsch von;8er Verwaltung der ^Wiener Morgenzeitung" übersendet. Die -Geschäftsführung der ,Wiener Morgenzeitung": Stricker. B o n d y. Nie letzten Kurse. Rodiodienst der „Wiener Morgenzeitung"/- London, 26. Juni. Devisenschlußkurse: Wien 807 700, Prag 146V«, New-York 4,32"/,6, Paris 82,15, Brüssel 98,60, Rom 99,93*/,, Zürich 24,40, Madrid 32,18*/,, Amsterdam 11.72»/,, Kopenhagen 25,98, Christiania 32,02»/,, Stockholm 16,31*/*, Helsingfors 1731/*, Berlin 18,12»/,. London, 26. Juni. Die erwartete Diskonterhöhung blieb aus, wodurch sich die Staatsanleihen erholten. Heimische Bahnen waren schwächer, Petroleumpapiere litten weiter unter, dem Drucke der Liquidation. Südafrikanische Werte sowie Diamantenpapiere erholten sich. Oesterreichische Anleihe 90, tschechische 99,60, neue Agio 0,25, Prag 90, Skoda 92,50, Wiener Bankverein 7A Bodenkredit 18,6, Royal Dutch 26.75, Shell 4,06,25, Central Mining 11, DebeerS 12,36, General Mining 13, DiamonS 18,6, Rio Tinto 32,60. Metallmarkt: Kupfer Standard Kasia 60,12,6 bis 65,15, dreimonatlich 61,10,.m, 61,12,6, Elektrolyt 68 bis 66.10, Zinn Standard Kassa 224,5 bis 224,7,6, dreimonatlich 224,7,6 bis 224,10, Blei englisches 83,6, ausländisches 31,17,6 bis 29, Messing ausländisches 32 bis 31,10. B a u m w o l l e t Liverpool r Fullwiddling 17,86, amerikanische Terminware 12,24, um 11 Uhr: 27,14, mittags r 24.11, um 13 Uhr 15 Min.r 24.10, um 14 Uhr 15 Min.: 26,9 Juni 16,88, Juli 16,76, Oktober 14,91, Jänner 14,40, März 14,30' Paris 26. Juni. Die Börse zeigte heute ein sehr stilles Bild, danach war die allgemeine Tendenz mäßig fest. Französische Rente unverändert französische Banken dagegen schlecht, ebenso französische Eisenbahnen und Petrolenmwerte. In der Kulisse herrschte allgemeine GeschäftSstille. London 81,72. New-Pork 18,97, Prag 56,80, Bukarest 8,12, Wien 26,62»/,. Paris, 26. Juni. (Radio.) Effektenschlnßkurse: Banque de France —.—, Pragobanka 407.—, Credit Lyonais 16,92, Suez 19,940, Platine 770, Dabrowa 765, Banque Ottomane 757 Central Mining 912, Rio Tinto 26,70, Le Naphta Russe 419, Suecerie d'Egypte 1098, Bakou 26,55, CautchoucS sin 147,60, Chartered 47,46, DebeerS ordin. 10,16, GoldfieldS 77.66, HuanchakaS 816, Jägers Fontain 218.—, Malaecaordin. 135,50, Maltzoff 46S, Mexican Eagle 68,60, Padang 885,—, Rand Fontain 86.—, Randmine 249.—, Silva plana 161,—, Tanganyika 159,-, Tnbice soie 616.-, Utah Copper 1365, Shell Royal Dutch —, Burmah —. Atzw-Bork, 26. Juni. (Radio.) D e v is e n s ch l u ß k n r i er Taggeld 2%, Wechsel auf London 4,33,77, 60 Tage-Wechsel 4,30,77, Paris 5,29, Amsterdam 37,60, Berliner Schlußkurs 23V, bis 24, Prag 2,96, Silber 66. ' Aew-Pork» 26. Juni. Effektenbörse. Atchlnson 104,125, Baltimore 58,375,' Greath Northern 62,875, Northern Conuon 68,625, Southern Pacific 93,25, Milwaukee 13,75, Eari 28.625, Chazepeake 82,626. Me SMsttion boykottiert Mussolini. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Mailand, 26. Juni. Die Oppositionsparteien haben beschlossen, gegenüber der Regierung Mussolini auf ihre'r bisherigen Zurückhaltung zu verharren und vorläufig an den Kummerarbeiten nicht teilzunehmen. Der römische Korrespondent der „Stampa" berichtet, die Oppositionsparteien seien von den Versicherungen Mussolinis keineswegs befriedigt. Sie verlangen vielmehr die Klärung der moralischen Verantwortlichkeit der Negierung -an der Affäre Matteotti. Sie machen geltend, daß eine Regierung nicht länger im Amte bleiben könne, deren Vertraute und Freunde der Mitschuld an einem so schrecklichen Verbrechen angeklagt seien. Der ttalienisch-jugoslawischr Zwischenfall. (GtgeUdienft der „Wiener Morgenzeitung".) Belgrad, 26. Juni. Auf das Telegramm der süd siawischen Regierung, irr welchem sie der italienischen Regierung über den Grenzzwifcheufall ihr Bedauern ausspricht und strenge Untersuchung zufagt, hat die italienische Regierung telegraphisch ihrer Genugtuung darüber Ausdruck gegeben, daß von südslawischer Seite alles unternommen worden sei, um die Schuldigen sestzustellen und künftighin derartig« Zwischenfälle zu verhindern. Italien werde auch seinerseits alles tun, was zur Verhütung ähnlicher Zwischenfälle sich als notwendig erweise.. Nach Gvenznachvichten ist es trotz der erregten Stimmung unter der beiderseitigen Grettzbevölkerung infolge der Haltung der Behörden bisher zu keinem weiteren Zwischenfall gekommen. Bon einem Faszistenaufmarsch an der Grenze, von dem -einige Blätter gemeldet haben, ist nichts bekannt. Lstrmszeuen im tschecho-slowakischen Parlament. Prag, 26. Juni. (Tschecho-slow. Preß-Bur.) In der Heutigen Sitzung -des.Abgeordnetenhauses kam es bei Behandlung der Jmmunitätsaugelegenh eit des Abgeordneten Schollich zu wüsten Lärmszenen. Die Auslieferung Schollichs -wurde -wegen eines Ausspruches Schollichs in einer Versammlung in MäHrisch- Neustadt beantragt, in der er sich über die Enteignung der deuffchen Wälder äußerte, wenn die Enteignung fortgesetzt werden sollte, würden die Wälder eher in Flammen ausgehen. Nachdem der deutschnationale Abgeordnete Fe herfehl gegen die Auslieferung Schollichs gesprochen hatte, erhielt Schollich selbst das Wort. Im Verlaufe feiner Rede wurde er vom Präsidenten zur Ordnung gerufen. Auch andere Abgeordnete wurden wegen gegenseitiger beleidigender Zurufe zur Ordnung gerufen. Als Schollich nach Ablauf seiner Redezeit trotz wiederholter Aufforderungen, die Rednertribüne zu verlassen, .weitersprach, während -einige deutschnationale Abgeordnete mit den Fäusten auf die Pulte der Ministerbank schlugen, schloß der Präsident Scholli ch v o n f ü n f S i tz u n g e n a u s, was neuerlichen Lärm bei' den Deutschnationalen, Kommunisten und bei der slowakischen Volkspartei auslöste. Abgeordneter Schollich wurde schließlich von der Parlaments wache aus dem Saale geführt. Die Sitzung wurde auf kurze Zeit unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung gaben die DÜlffchnationalen und Nationalsozialisten eine ihrer bekannten Erklärungen ab und verließen den Saal. Nach Erledigung weiterer Jmmunitätsangelegenheiten nahm das Haus einen Regierung'sentwurf betretend die Aufhebung der Fi de iko m misse in erster -und zweiter Lesung an. Am Schluß -der Sitzung erklärte Vorsitzender T omaschek, daß dem Abgeordneten Schollich, der sich nicht gutwillig der Entscheidung des Präsidenten unterworfen habe, gemäß der Geschäftsordnung für den nächsten Monat derAbgeordnetengehalitentzogen werbe. Die Nebenverdienste der Sekretäre Mussolinis. Wie die Blätter weiters melden, sind die beiden Privatsekretäre Mussolinis, Chiavolini und Fassiolo, zurückgetreten, weil sie aus der Liste 8er Personen stehen, die außer den ordentlichen Redakteuren vom ..Giornale d'Jtalia" honoriert wurden^ IemWousangebot des dvlnischen Innenministers. - Warschau, 26. Juni. (Poln. Tel.-Ag.) Minister des Innern Hübner überreichte seine Demission, die jedoch vom Ministerpräsidenten nicht angenommen wurde.

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