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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-26 · Heft 1926 (26.6.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1926 (26.6.1924)
Date
1924-06-26
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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' " ' r 1 ” '! ■» I r ' ' ' n 1! . t , ' -IV* T ■ - Hl - "fpäX Bekk IB SWot, Donnerrktz __Wiener Dtorgenzeltung. T~"__ 96. gunt 1924 __Wt. 1988 SefterreWsche Zadustriewerke. Warchalowrki, Mler u. 8o. A.<8. Dir Gesellschaft schließt das Jahr 1923 mit einetn Reingewinn von 4-314 Millionen und wird der für den SO. d. einberusenen ordentlichen Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 6000 Kronen Vorschlägen. Die Ergebnisse, des Geschäfts^cchres sind der voller Beschäftigung von -über 8000 Mann entsprechend dem vergrößerten In- und Auslandsumsätze sehr günstige. In der Lokomo-tivsabrik, welche nunmehr zu den technisch modernsten EtMissements Fahlt, sind die großen Jnvestitionerr der versloffenen Jcchre voll zur Auswirkung gekommen. Die Kesselschmiede wurde im Berichtsjahre sowohl in baulicher Hinsicht als auch in der Einrichtung neuerdings vergrößert, so daß neben der Seriewaöbeit an Lokomotivkeffel« auch zahlreiche große Aufträge der Privattndustrie, wie Hochleimngskessel, Benzin- und Petoleum-Reservoiranlagen nstv., ge. liefert werden konnten. Die Waggonfabrik war im ersten Halbjahr mi: der Erzeugung von ZisterwenwaggonS beschäftigt. Die Maschinenfabrik hat die Serienfabrikation der bekannten Erzeugir'sse neuerlich erweitert. Die Emailgöschrrrfabrilk wurde entsprechend erweitert, die Produktion wesentlich erhöht imd der?Lrberterstand verdoppelt. Bei weitgehender Oekonomisierung der Betriebe war es möglich, die im Bilanzjahre abermals vorgenommenen Bauten und Investitionen, darunter auch ein großes dreistöckiges Beamtenwvhnhans, gänzlich zu amortisieren, so daß in der Bilanz alle Gründe, Gebäude, Maschinen and Einrichtungen mit 1 K. zu Buche stehen. Das Bilanzkonto enthalt folgende Positionen: Aktiva: Immobilien 1 K., Mobilien 1 K., Rohmaterial 7,955,761^00 K., Halb und Fertigware 6,025M4.000 St., Halb- «tfb Fertiglokomotiven 24,758,288.400 St., Kassenbestände 1,943,434.500 K., Effekten und Kautionen 362,990.900 K., Debitoren 27,032^28.800 K., zusammen 68,697,914.808 K. Passiva: Aktienkapital 500.000 Stück Aktien zu je 200 K. 100,000.000 K., Reservefonds 1,000,000.000 K, Stenerr-serve 2,000,000.000 K., nicht bchcbene Dividenden 16,497.200 K., diverse Kreditoren 31,696,637.100 K., Anzahlung von Kunden 39,467,116.100 K., Gewinnvortrag ex 19H 104,660.000 K., Gewinn pro 1923 4,314,004.402 zusammen 68,697,914.802 K. Das Gewinn- Und Verlustkonto stellt sich wie folgt har: Lasten: Zinsen 3,028,088.998 K., Generaljunkosten 6,922,101.700 K., Steuern, und Gebühren 8,922,540.700 Ä., soziale Lasten 4.361^40.000 K., Abschreibungen 1M1M.700 K., Grwinnvortrag ex 1922 .104,660.000 K., Gewinn pro 1928 4,314,004.402 K., Mammen 24,196.255.500 K. Erträgnisse: Vortrag ex 1982 104M1.000 K., Bruttogewinn 24,093,696.500 K., zusammen 24,198,266.600 K. Der GeneralvechamMlung wird der Antrag gestellt werden: Der nach Rückstellung der notwendigen Steuevbetrage '.usgewiesene Reingewinn von 4,314,004.402 K. soll im Sinne der Statuten folgendermaßen verteilt werden: Reservefonds 215,700.000 K., Beamten- und AvbetteMnterstutzungSfonds ' 200,000.000 K., Tantiemen 389-330.440 St., Dividende 3,000,000.000 K. Gewinnvortrag für das Jahr 1924 (>18,633.962 K. Die Auszahlung des Dividendeiiroupons. von 6000 K. pro 1983 erfolgt bei der Merkuvbank und beim Wiener Bankverein ab 1. Juli 1924. Die in der außerordentlichen Generalversammlung vom 39. Dezember 1923 beschlossene Kapitalsechöhu'ng von Nominale 100,000.000 K. auf 135,000.000 K. wurde erst im Frühjahr 1934 durchgeführt, der Agio* . gewinn dem Reservefonds zugesührt, welcher derzeit 23,136,445.000 K. beträgt. Budapest« Wirtschaftrbries. Goldwährung im Staatshaushalt. — Fortschreiten der Teuerung. — Ausftande. — Me ungarische Staatsbahn. — Handelsgesellschaft. — Valorisierung der Versicherungsbeträge. Die Goldkrone ist jetzt der Punkt, um den sich bas gange heimische wirtschaftliche Leben dreht. Der Staat berechnet die Steuern für das zweite Quartal 1924 schon auf Goldbasis, und zwar derart, daß die auf die gleiche Periode des Vorjahres entfallende Summe durch 6500 dividiert und der Quotient 18.000 mal genommen wird, was einer Erhöhung von 176,9 Pri^ent entspricht. Ab 1. Juli ist auch die neue Bodensteuer ebenso wie die Ende Juni noch bestehenden Steuerrückstände aus Grundlage der Goldparität zu bezahlen. Bei der M. A. V. tritt der Goldkronentarif ins Leben, selbstredend sind die Sätze viel höher als zu Friedenszeiten. Die Goldparität sott auch bei den Fixbesoldeten, vorerst den öffentlichen Angestellten, zur Geltung kommen. Näheres darüber ist noch nicht bekannt; eS wird aber gesprochen, daß der Ministerrat, der im Laufe der nächsten Woche in dieser Sache verhandelt, für die oberen Zahlungsklassen 40 bis 50 Prozent bestimmen wird, welcher Satz stufenweise je nach der Gehaltsklasie aus 60 bis 70 Prozent steigt. Diese Wendung im Sanierungsprogramm bedeutet eine weitere Belastung des Budgets um 17 Millionen Goldkronen. Sie ift zum großen Teil dem Dazwischentreten des Völkerbundbeaustragten Mir. Smith zu verdanken, der durch diesen Schritt mit einem Schlage populär wurde. Der Beschluß der Regierung wird höchstwahrscheinlich auch für die Privatangestellten eine Besserung Hervorrufen. Die Bankbeamten, denen erst jetzt ein Teuerungsbeitrag von 50 bis 100 Prozent des Monatseinkommens liquidiert. wurde, hielten vor einigen Tagen eine Versammlung ab, in welcher beschlossen wurde, an den Bankenverband mit neuen Gehaltssorderungen heranzutreten. Die Teuerung ist noch immer nicht am Höhepunkt ««gelangt, die Lebensmittelpreise steigen weiter, seit 15. d, sind auch die Trasikpreise höher, die Wassergebühr wurde vom Mai ab ebenfalls für Haushaltungen um 40, für Jndustriezwecke um 10 Prozent erhöht. Daß sich unter solchen Umständen die arbeitende Volksschichte genötigt -sieht, zum äußersten Mittel, dem Ausftande, zu greifen, ist leicht erklärlich. Hervorzuheben erscheint der Bergmann streik, der 'frei fünf Wochen anhielt und damit endete, daß die Grubenbesitzer für April 140, für WLai 195 und für Juni (1. bis 11.) 160, ab 12. d. 170 Prozent Lohnerhöhung bewilligten. In der zweiten Maihälfte begannen auch die Arbeiter der Holzindustrie zu streiken. Nach dreiwöchiger Arbeitsunterbrechung wurde die Arbeit nach Zugeständnissen der Unternehmer wieder ausgenommen. Die Devisen zentrale reduziert jeden Tag die Kurse, kann aber trotzdem nicht verhindern, daß die Valuten im Winkelverkehr billiger erhältlich sind. Dies ift daraus zurückzuführen, daß die Kleinkapitalisten, die ihr Geld wegen der Stagnation der Börse in Valuten investierten, dieselben jetzt verwerten wollen, um den Erlös in die ,^Kost" zu geben. Damit ist der Valutenkurs und der Kostgeldzinssuß herabgesetzt worden; letzterer beträgt jetzt offiziell 0,25 Prozent pro Woche. Die M. A. V. hört als staatliches Unternehmen aus und wirkt als Handelsfirma weiter. Deswegen strebt sie ganz besondere Rechte an: vor allem Betriebskapital vom Staate in Form einer Sanierungsanleihe von 300 bis 400 Milliarden, dann will sie Lieferungen nicht auf dem Offertwege, sondern frei vergeben, schließlich sin ihrem Ausgabenetat schrankenlose Auto n o m i e: selbständiges Bestimmen der Gehälter, Pensionierung, Entlassung, Aufnahme neuer Angestellten. Der Staat hätte gar keine andere Funktion, als nebst einer formellen Vertretung im Direktionsrat, wohin das Handels- und das Finanzministerium -je ein Mitglied zu entsenden hatten, das eventuelle Defizit — das wohl bei der M. A. B. unvermeidlich ist — zu ersetzen. Diesen „R e o r.g an isat io ns"--Plan wünscht die M. A. V. schon am 1. Juli zu verwirklichen. Die Assekuranzgesellschasten werden notgedrungen die Versicherungsbeträge — wenn auch nur -mäßig — doch valorisiert auszahlen müssen; die Verhandlungen der Direktoren sind bereits im Zuge und den Antrieb hiezu hat die Nachricht gegeben, die Regierung trete in kurzer Zeit fl?) vor die Nationalv ersa m rnlun-g mit.einer Valorisationsvorlage. Die Genossenschaft der Kleingewerbetreiben d e'n bekommt vom Staate einen Kredit von 28 Milliarden. Der Staat hat sich gehörigen Einfluß auf die Geschäftsführung gesichert, indem der Präsident Vom 'Reichsverweser, der eine Vizepräsident vom jeweiligen Frnanzminister ernannt wird und in die. aus 12 Personen bestehende Direktion sechs Mitglieder der Regierung delegiert werden. Kapitalsvermehrungen. Pulverfabrik Skoda- Werke-Wetzler A.-G. Erhöhung von 150 auf 200 Millionen Kronen. — Verein: gte HolzverwertungS- Aktiengesellfchaft. ErWung von 10V aus 300 Millionen Kronen. Insolvenzen. Der Kreditorenverein meldet folgende AuS? gleiche: Henriette Fried mann, Gemffchtzwarerchandluirg, Wien, 2. Bez., Nordwestbcchnstraße. Julius Bloch, Geschirr- Handlung. Wien, 2. Bez., Stuwerstratze 6. Johann Ernst, Wiener-Neustadt. Leopold Schischa, Liköverzeuger, Wiener- Neustadt. Neuerliche Forderung der Kaufmannschaft nach Aufhebung deS Paßvisums. Die beginnende Reisesaison veranlaßte zahlreiche Kaufleute und veffchiedene Körperschaften, sich an den Lauptverband der österreichischen Kaufmannschaft mit dem Ersuchen zu wenden, in energischer Werse Leim Bmwesmimsteriurrr für Handel und Verkchr zu verlangen, daß das seinerzeit der Kaufmannschaft gegebene Versprechen bezüglich Aufhebung der Beschränkungen im Reiseverkehr nunmehr eingelöst werde. Es wurde wiederholt darauf bingewiesen, daß das für den Kaufmann so lästige und für oen Staat Jo schädliche Visum xine schwere Gefährdung des unsichtbaren Exportes darstelle, der für viele kaufmännische Kreise oie einzige Grundlage ihrer Existenz ist. BundesminPer Dr. Sch ü r ff hat schon vor einem Jahre augekündigt, daß in Hinkunst die Einreise nicht an ein Paßvisum gebunden sein soll, sondern gemäß den seinerzeitigen Vorschlägen der Vertreter der Kaufmannschaft für die nächste Zeit nur durch einfaches Lösen einer Wertmaße, die man leicht erhallen würde, ermöglicht werden wird. Es ist nun zu erhoffen, daß das Handelsministerium alles daransetzen wird, diesen berechtigten Wunsch der Kaufmannschaft endlich ganz zu erfüllen. Von der Berliner Produktenbörse. Der Börsenvorstand der Berliner Produktenbörse hat gestern die Wiederaufnahme des zu Beginn des Krieges eingestellten handelsrechtlich-en Lieferungsgeschäftes beschlossen. Es handelt sich dabei um Lieferungen von Weizen, Roggen, Hafer, Mais und Naggenmehl. Zollerhöhnng in Polen. Die polnische Regierung hat mit Gesetzeskraft vom 12. Juni für eine namhafte Reihe von Waren eine Zollerhöhung eintreten lassen. Die Geltungsdauer dieser Verfügung ist vorläufig mit 30. Juni befristet. Die Liste der geänderten Zollpositionen liegt im Zolkbureru der Handelskammer auf. woselbst auch nähere Aufschlüsse im Gegenstände erteilt werden. Wie«« Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) - Zum öffentichenVerkaufe gelangen am 27. 10 Ubr vormittags, Stoffe, Nieten, 11 Uhr vormittags Stahl, russisches Terpentinöl und Gefrierschweine, um t Uhr Schuhputztuch. am 1. Juli, 1 Uhr mittags, 12 Waggon Speck, am 2. Juli 2 Waggon Bretter. » Wiener Holzbörse. (Eigenbericht der „Wiener Movgengeitung".) Das Geschäft an der gestrigen Holzbörse gestaltete sich wach und allsätS konnte man Reserve beobachten. Interesse war lein für KürzimaSware. ausfuhrfrei ab Salzburg vorhanden. Ausgeboten wurden von Nadelholz-Schnitt» material: Latten gebündelt 3 bis 6 Meter 10*/, 8 Meter zu 500.000 K. Wien, sägefallend faul- und bruchfrei 30/33/50 von 16 Zentimeter aufwärts 4 bis 6 Meter zu 600.000 K. ab niederösterreichischer Station, 38 bis 32 Millimeter 19/38 Durchschnitt ä 3 priSmiert zu 520.000 K. ab steiermärkischer Station. Lärche BouleS 60 Millimeter 30 Zentimeter mittel fägefallend zu 750.000 K. Wien, Kiefer (Föhre) Staffel 46/46 60/92 angeblaut zu 650.000 K. Wien, ebenso Pfosten 50 Millimeter des. von 16 Zentimeter aufwärts, ferner von Laubholz- Schnittmaterial ungedämpfte Buche 40 bis 65 Millimeter zu 500.000 K. Börse ffit landwirtschaftliche Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die festen Berichte von den überseeischen Plätzen einer eits, ebenso die etwas weniger günstigen Saatenstandsschilderungen aus den Sukzeffionsstaaten haben die Kauflust für Altweizen starker angeregt und die Preise im Sinne der Festigkeit beeinflußt. In Neuweizen hielt sich dagegen der Verkehr in engeren Grenzen. Roggen lag ruhiger als Weizen, Neukorn erzielte 1.16 bis'1.16 tschech. K. pro Jüli-August ab Hvgheshalom. Hafer wurde in rumänischen Provenienzen zu 3.30 Dollar ex Schlepp Wien urngesetzt. Da das ungarische und bayrische Offert fehlt, greift der Konsum zögernauf das rumänische Offert, zurück, für. welches sich die Forderungen aus 2476 bts 3525 K.' stellen. Mais tendierte freundlicher, bevorzugt wurden rumä« nische und bulgarische Provenienzen, die mehrfach ausgenommen wurden. Das Mchlgeschäft liegt schr ruhig, die zweite Hand scheint ngch immer iwer ausreichende Bestände zu verfügen, die sie ihrem momentanen Geldbedarfe gemäß zu billigen Preisen abzustoßen trachtet. Das niedrige Wertniveau in Futtermehlen und Kleie hat die Kauflust stärker angeregt und wickelte sich in den letzten Tagen ein ziemlrch lebhaftes Geschäft ab. Es notieren pro Kilogramm ab Wien inklusive der Warenumsahsteuerr Weizen inländischer 3050 bis 3100 K., ungarischer Theiß 3250 bis 3300 K., Manitoba I» 3960 bis 4000 K., Roggen inländischer 2875 bi8 2926 K., rumänischer 2600 bis 2650 K., Gerste tschecho-slowakische 3200 bis 3400 K., Futtergerste 2500 bis 2600 St., Mais-2650 bis 2650 K., Hafer inländischer 2700 bis 2800 St., ungarischer 2750 bis 2850 K., rumänischer 2525 bis 2625 K., Weizenmehl Nnller inländisches 5550 bis 6650 K., ungarisches doppelgriffig 5300 bis 5500 St., griffig 5000 bis 5400 K., amerikanisches Vollpatent 5700 bis 6100 K., Kochmehl Ha inländisches 4800 bis 4900 K., Brotmehl inländisches la 3800 bis 4000 K., Futtermehl I» 2600 bis 2700 St., Roggenmehl inländisches Ia 4400 bis 4500 K., Schwarzroggen 2700 bts 2800 St., ungarisches Ia 4100 bis 4200, Kleie 1750 bis 1800 K. Berliner Börse. Berlin, 25. Juni. Bei überwiegend mäßigen Kursbefferungen hielt sich das Geschäft an der heutigen Börse wieder in sehr engen Grenzen. Starkes spekulattveS Jntereffe zeigte sich wieder'für Zkriegsanleihe. die von 125—166—160 schwankt«. Auch ausländische Balutapapiere waren gesucht; so Kanada-, Baltimore- und Schantungbahn-Aktien, von denen aber nur letztere ihren Kursstand'verhältnismäßig stark erhöhen konnten. Auf dem Geldmärkte hielt die Flüssigkett an, während bei der Devisen die Lage unverändert geblieben ist. (Aller in Lillionen von Mark.) Schlußkurser Türkische Lose 20.5, Oesterr. Staatsbahn —,- Nordd. Lloyd 4.3, Der. Glbeschiffahrt 2.—, Berliner Handelsgesellschaft 21.75, Kommerz. Privatbank 8.75, Darmstädter Bank 7.87. Deutsche Bank 8.12, DiSkonto- Kommandit 8.25, Dresdner Bank 4.62, Nattanalbank für Deutschland —.—, Oesterr. Kredit 0.325, Oesterr. Länderbank —, Reichsbanl 29.6, Wiener Bankverein 0.226. Wr. Unionbank 0.275, Allg. .Elektrizitäts-Gesellschaft 6.62, Bochum« Gußstahl 4-4.6, Daimler Motoren 2.1, Deutsch-Luxemburger 44.25, Deutsche Maschinen 3.76, Dynamit Nobel 5,3, Felten y. Guilleaume 17.62, Gelsenkirchener Berg. 47.76, Th. Goldschmidt 8.5, Harpener Bergbau 51.9, Hirsch Kupfer 17.—. Höchster Farben 9.7. Hohenlohe-Werke 16.1, Laurahütte 4.87, ManneSmqnnröhren 26.12, Phönix Bergbau 24.87, Schuckert u. Co. 27.6, Siemens «. HalSke 39.87, Telephon Berliner 4.62, Goldanleihe 4.2, Dollarschatzanweisungen 76.5. Prag« Börse. Prag, 25. Juni. Die Booszeigte heute ei« sehr schwache» Aussehen. Verstimmend wirkten die MMungen Wer die Verhängung der Geschästsaufficht über die Depositenbank in Wien. .ArÄtragepapiere waren durchwegs rückgängig und zogen auch hiesige Werte mit. Diese Gelegenheit nutzte die Kontermine für ihre Zwecke aus. Heimische Banken blieben fast unverändert, während die Wiener sich durchwegs niedriger stellten. Depositenbank-Mtien blieben ohne Nottz. Verkehrs«, Industrie, und Exotenwerte neigten durchwegs zur Schwäche. Cme Ausnahme bildeten nur Kabel- und Jnwald-Aktien. Der Anlagemarkt wies eine bessere Haltung auf. Schlußtendenz schwach. Schlußkurser Türk. Eisenbahn-Anleihe — Franken —, Böhm, ttnionbank 400.—, Böhm. Eskomptebank 397.—, Böhm. Jndustrialbank 419.—, ZivnostenSka Banka 399.50, Anglobank 105.60. Oesterr. Kredit 67.—. Wiener Unionbank 63.50, Wiener Bankverein 45.50, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A —, Lit. B , FerdinandS-Nordbahn 5780.—, Prag-Düxer 163.—, Auffig-Teplitzer Eisenbahn —, Nestomitzer Zuckettndustrie 1415.—. Vereinigte Elektttzität Wien 109.-, Brosche 1115.-, .Koliner Spiritus 1010.-, KönigShofer Zement 925.—, Breitfeld-Danek 479.50, Rtngyoffer 706.—, Simmeringer 95.50, Notbkosteletzer Textil 809.—, Alpine Montan 186.—, Poldihütte 318.—, Prager Eisen 875.—. Oesterr Berg u. Hütten 2230.—, Skoda 595.—, Jnwald 253.—. Budavester Börse. Budapest, 26. Juni. Dt- Grundstrmmung der heutigem Börse war wieder flau und dre Kurse gaben durchwegs nach. Die Besserung der ungarischen Krone aus den ausländischen Plätzen verursachte im Bal-utsnprivatverkchr wieder eine derouteartige Panik, so daß besonders Valutapapieve und Arbitragewerte an der Börse in Mitleidenschast gezogen wurden. Im allgemeinen ergaben sich in der ersten Börsenzeit Verluste bis zu 6 Prozent. In der zweiten Stunde belebte sich das Geschäft in einzelnen Werten, doch konnte keine durchgreifende Besserung Platz greisen. Schlußtendervz weiter matt, DeÄehr sehr gering. Wochengeld wurde heute wiä>er in großen Posten zu 0,6 Prozent angeboten, konnte aber nur schwer untergebracht werden. (Alles in Tausenden von Kronen.) Schlußkurser Britisch-Ung. Bank 45.-, Ung. Kredll 510, Oesterr. Kredit 167, Salgo Kohlen 585, Rimamuranyer 111, Südbahn —, Staatsbahn 610.—, Anglobank —, Gran- SzaSzvarer 310, Oberung. Berg-Hütten 400.—, Dräsche- Ziegel 206, Ung. allg. Kohlen 2900, Urikany Kohlen 915, Koburg 60.—, Spodium 128, .Clotilde chem. Fabrik 68.—, Uv-, Eisenbahnverkehr 185, Verein. Holz 25, Adria —

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