Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1926 (26.6.1924)
- Date
- 1924-06-26
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Skr: WM Wf», BlüimiAkag Wlknlks MövsAlzEung. "T 86. Funi 1984 9 JKD[c§"*®tüma (einer Perherrlichünia der ZirkumMion). dem HiobS-Dramä. der „Esther" des Godinez'. welche letztere errtfchieden Grillparzers „Esther" 'beeinflußt hat, fanden bei dem zahlreich erschienenen Publikum stürmischen Geifall. Gin Smetana-Denkmal. In dem Geburtsort her Komponisten Friedrich Smetana in Qeitomischl wurde, feierlich ein Denckmal des Meisters enthüllt. . Das nÄie/Italienische Opernhaus. Wir berichteten bernts, daß der italienische Ministerrat den Bau eines großen staatlichen Opernhauses in Rom beschlossen hat, da das Deatro. Corchcmzi weder den modernen Ansprüchen genügt, für Repräsentationszwecke geeignet ist. Den italienischen Blattern zufolge wird das neu-e Opernhaus Mischen dem berühmten Kapuzinerkloster und dem Palast der KLnigin-Witwe errichtet '-werden. Die Pläne sind entworfen in Anlehnung an die FassadenkonstriMon des antiken Teatro Marcello und der vönttichen Amphitheater von Pola und Verona. Als Baumai grial wird für die Fassade ausschließlich Travertin verwendet. Die Front springt halbkreisförmig vor und weist üoevelnander zwei Reihen von Särrlenwöl'bungen auf. Die Große der Bühne wird diejenige der Pariser ,Owera" noch etwas übertreffen. Es wird nur eiinen Parkettvang geben und unter einem, großen Galerieraum drei Rethen Äo,gen in der in Italien üblichen geschlossenen Form. Die Bauzeit wrrd zwei Jahre betragen. Gerichtssaal. Ein Kunstprozetz, Im Juli vorigen Jahres hatie' Herr .franz -Dt. vom .Herrn Fritz Herzmanowsf i um ly.Mil Iiatbett dessen große Kunstsammlung, bestehend aus 85 alten Gemälven, einer Kupferstichsammlung von 5000 Blattern, sowie Teppichen und anderen Silber. Und Porzellan- Kunstwerken, die sich in einem Schlosse bei Bozen vesunoen hatten, gekauft. Es wird nun die Rückzahlung der Kaufsumme von 600-000 Lire begehrt und dieses Beehren darauf gestützt, daß der.Kläger irregekührt worden sei, indem die Kunstwerke,, darunter Bilder von Rubens, Rem« braudt usw., nicht echt sein sollen, und daher eine Schädigung über bie. Halste des wahren Wertes eingetreten sei. Demgegenüber führte der Vertreter des Beklagten aus, daß dev Verkäufer viel „vorteilhaftere Anbote befaß, daß eine Irrefuhnrngdes Käufers ausgeschlossen sei. und daß die KunstwMe nach einer Expertise den Wert weit überstiegen, was durch Sachverständige bewiesen werden dürfte. Der Vorsitzende, Hofrat Spitzer, legte den Parteien mit Rücksicht auf die Schwierigkeit und Kostspieligkeit dieses Propstes einen Ausgleich nahe. Der Klager erklärte sich bereit, die Sammlung vollkommen zürückzustelleu und dem Verkäufer als Schadenersatz noch einen Abfertigu-ngsbetrag von 550 Millionen Kronen zu leisten. Der Beklagte .lehnte den Vorschlag ab. da jetzt die Konjunktur für KunstgegeNstände sehr schlecht sei. Der Senat beschloß alle B eweise zuzulassen, und auch einen Sachverständigenbeweis über den Wert der Kunstgegenstände , dnrchzufuhrin. in welchem sowohl kunstv)issenschaftliche Sachverständige über die Echtheit; der Kunstgegenstände, wie Kunsthändler über den Verkaufswert derselben geführt werden. Die Parteien werden jeder 40 Millionen als Kostendorschntz für den Sachverständigenbeweis'zu erlegen haben. Die Richter als Kläger gegen de« Staat. Gestern fand vor dem Verfassungsgerichtshof eine öffentliche Verhandlung über eme Klage statt, die von einer Anzahl Richter gegen den Staat angestrengt wurde. Es handelt sich hiebei um 'die Befordernng . von . .Richtern ' im automatischen' Wege. Obwohl den betroffenen Richtern ein Anspruch auf Beförderung in die zweite, beziehungsweise dritte Richterbesoldllngsgruppe durch das Gesetz vom 16. Dezember 19L2 über die gehobenen Posten gewährleistet ist. weigert sich das Bundeskanzleramt, die Beförderung zu vollziehen, indem eS sich darauf stutzt, daß das -Finanzministerium seine Zustiin» muna dazu versage. Der Klagevertreter wies darauf hm., daß es sich aus dem Sinn des Gesetzes über die gehobenen-Posten der Richter ergibt, daß -der jeweils rangältzeste Richter automatgch mdie höhere Besoldungsgruppe vorrücke. Es gehe nicht an, durch k ü n st l i ch e S ch a f f u n g ein es ex lex- Zustandes auf besoldungsrechtlichem Gebiete, durch - Nichterstellung der, Stellenpläne für die Jahre 1028 bis 1984, die ohuehin kärglichen Bezüge von Bundesangestellten zu kürzen. Die Beklagtenseide stellte sich auf den Standpunkt, daß es eine Automatik bei der Beförderung von Richtern nicht gebe, und daß es ein Recht der Regierung setz zu ernennen, wen sie wolle und wann sie wolle. Das Urteil deS VersassungsgerichtshoseS wird am 27. d. verkündet werden. Die beleidigten Pflwfintzer. Anläßlich der öfftntlichen Sammlungen für die KinderrettunaSwoche stellte sich auch die aus Mittelschülern bestehende Psadsmdergruppe „Treue Schar" rn den Dienst dieser Aktion. Während dev Sammlung hatte ein pensionierter Militäroberofsizial einem Pfadfinder, der seiner Ansicht nach eine ihm von einem Passanten überreichte Speiide nicht sofort in dre Sammelbüchse eingeworsen hatte, zugerufen: Da sieht man, was mit den öffent- Irchen Geldern geschieht! Die Hälfte der gesammelten Gelder verschwindet in den Tasch e n der Sammter 1" Der auf. diese Weis«: apostrophierte Pfadfinder protestierte energisch, gegen diese' Beschuldigung. Als' ein zweiter Pfadfinder dem Herrn Gerstl Aufklärung geben wollte, sei auch dieser Pfadfinder beleidigt worden. Die beleidigten Pfadfinder erhoben durch ihre Väter alsihre gesetzlichen Vertreter die Ehrenbeleidtgnugsklage. In der Klage würde die OWnisatiön der PfadfindergruMn des näheren geschildert und. ins Treffen geführt, daß die Pfadfinder stch in uneigennütziger Weise anläßlich der Klnderrettün Woche ist den Dienst der ÄöhltätiaM Mellt hätten. Mt RM»' sicht auf den unter Anklage gestellten Vorfall hätte die Eltern« .. .. ------ --t h - 7 schuft einen Beschluß gefaßt, daß die Pfadfinder bis zur ftfc* cichtlichen Austragung der Angelegenheit sich jeder Mlnahme an Wohltätigkeitsaktionen -enthalten Werdern Nach Einvernahme mehrerer Zeugen kam üvdr Anreguttst' des Richters ein Ausgleich zustande. Der Angeklagte gab/ eine Umfassende- Ehrenerklärung ab, wotauf die Klage.zurückgezogen wurde. Gegen ein anderes Mitglied, der Pfadfinder im Alten Rathaus. Schmidt,, wird die Beschuldigung erhoben, "anlätz« lich eines heabstchtigten Konzertes -einkassirrttz Gelder nich tabue fuhrt zu haben» Wmrdt ist mzwischen aus dem PfadsindMöÄs ausgetreten. Die Str-asanzeiflk rn dieser Vacha ist erstattet worden. - t Dl« RehabibitiMmg HP »Seisen-TrMtsch". Der Vertreter des Herrn Karl S- T r e b i t i ch, Rechtsanwalt Doktor M. P r« m tn ger, schreibtuns: Unter höflicher ÄMMahM auf Ihren Bericht - über. den. Prozeß des Herrn Karl S. Trebitsch. gestalte ich mir, Sie zu ersuchen, in Ihrem ge- Alle Arten von Kommandlte der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kreditmi Bankgeschäften 9. LsttLSkSSttS 4 Wafe"S»chifte Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 03-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10465 Telegramm*dre**e, Frapobts«, Msnitt. Sie Einlage Der Stadt Men bei der DHofiteuSarik. Ein« Anfrage an Stadtrat Breitner. I» der letzten Zeit ist bekannt geworden, daß die Gemeinde Wien einen ansehnlichen Teil ihrer finanziellen Ersparnisse bei der Depositenbank eingelegt hat. Eingeweihte Kreise beziffern die Höhe dieses Betrages mit 180 Milliarden Kronen. Angesichts der Vorgänge in der Depositenbank ist die Frage wohl gerechtfertigt, welches Schicksal diese Einlage gesunden hat? Man hat im Rathaus bis zum heutigen Tag keine diesbezüglich öffentlich gestellte Anfrage, die doch einem sehr berechtigten Interesse entspringt, beantwortet. Wir glauben aber, daß diese Diskretion nunmehr nicht mehr am Platze ist und daß Herr Breitner sich nicht mehr der Verpflichtung entziehen kann, über diese Summe vor der Bevölkerung Aufllärung zu geben. Mgemeine BeNehrsbauk. - Generalversammlung. Gestern fand die 56. ovdsnkliche Gsnerawevsanturlung der Allgemeinen Berckchrslbawk - unter Vorsitz deS - Präsidenten Dr. Richard Sk en« in Anwesenheit des Staatskommissär- Stellvertreters, Mmiistevialvizesekretärs Dr, Gottfried Klein» statt, zu welcher zahlreiche Aktionäre, welche 2,818.000 Mtien mit 112.7180 Stimmen deponiert hatten, erschienen waren. Von der Verlesung des Geschäftskberichies wurde Abstanid genommen. In der darauf folgenden Dedlcrtte evwideri« auf eine Anfrage des MionarS Lölbl der Vorsitzende, daß bfy Mang der Bank mit der gchotetten Vorsicht und nach den vielfach orproibten. konservativen Prinzipien außgvstellt worden.sei wie bisher. Mch, daS Mitglied des StevPcwSkomsiees, Dr, .EmK Sueß, gab der AeberMgung Ausdruck,, daß die Einstellung der lZMten zu denniedri-gen El-nstandspreisen den Interessen der Aktionäre entspreche und wünscht, daß auch weiterhin an diesen Prinzipien sestgchalten werde. Aktionär S ch e l l h a ch begläicÄvünischt die Banl zur Vollendung ihres 80..- BsstandsiahreS, ebenso die Verwaltung und die Direktion, der gleich wie der Beamtenschaft der Dank und die Anerkennung für ihre Tätigkeit ausgesprochen wird. Aktionär Börsenrat Hofs mann gilbt namenS der Aktionäre der Uetberzsugung Ausdruck, daß eS notwendig sei, gerade im gegeniwärtitgen Zeitpunkte das Vertrauen in die VevNMtunlg und rn die Direktion in isolennster Weise zu dokumentieren. Damit soll gezeigt werden, daß die Aktionäre in der gegenwärtigen Berwalitnnig und Direktion die vertrauenswürdigsten Vertretet ihrer Interessen erblicken. Der Vorsitzende dankte den Borrödnern ftir die mit leibhaftem Beifalle aufgsnommcnen VertvcmenMndgeibiUngen. Die Einzahlungen auf Konsortialyeschäste erscheinen mit 14-398,W6.S0V Kronen gegen 5.782,476.581 Kronen im Vorjahre auSgewiesen. Das Konto der eigenen Effekten ist von 11,6 MMarden auf 46^ Milliarden gestiegen. Unsere dauernden.Beteilligungen stehen unverändert zu dm Einstands preisen M Buch. Der Geschäftsbericht gibt dann nähere Daten über die zum Konzern der BekehrSbank gehörigen Unternehmungen. Im Sin-ne der Anträge des DerwaltMgsrates wurde beschlossen, die Dividende mit 5000 K. zu bemessen, dem Reservefonds einen Betrag von 5 Milliarden Kronen anzuweisen, dem JMläumSfond'S ftir Mters- und Jnvialiditätsversorgunig der AnyLstellten einen Bettvag von 1,5 Milliarden zu widmen und 589,857.000 Krouen aus neue Rechnung vorzutvwgen. Der Dividendencoupon pro.1983 gelangt ab 26. i. zur Auszahlung. Die au4geschiedmen Verwaltungsräte Eugen. Bleümann, Dr. Julius Finge, Enrico Hardmeyer und Leopold Langer wurden einstimmig wieder gewählt. Ebenso erfobgte einstimmig die Wiederwahl ./der. Herren Oskar Hoefftz Dr. Emil Sueß und.Ludwig Tennenbanm M Mitgliedern und des Herrn Artur Wieseit-b zum Ersatzmann des Reviftonscmssschusses für das Jahr 1924. . Geld Ware Geld Ware «630.- 26730.- 26630— 26730.- ' 816.- 820,— 820— 824— ' 816.- 820.- , 820— 824— ' >6.88 17.15 16.88 17.15 ' 2244.- . 3256.- 3244— 3256— 0.83 0,89 0.83 0.09 ' 306.- 308,- 308— 310— - 843,1,— R7o— S480._ 9520— - «880.- 11020— 11880— 11920— . aofiü»,- 307800—307800— 308200— 6483,— SSW— 9430— 9470— . 3054,- ■ 3066— 3069— : 3071— 90936.— 7,188—70836— 71185— ML7»— 3753— 379t— 38IÄ— .. . 2101,— ,2111— 2103— 2118— 812.- 816— 514— 518— »8T70.-; 18830,-: 18770— 1883p— iaroo.- 13800— - — . 12881- 12645— 12695— 112845— überditztz die Einst-öllnnü aller astsgeschlödenen UNt-e rsuchungsäkten Müüt hat. Aus. dem mtitm# rechtsitäftigen, fretspkechöndön Urteile ÜNü .insbesöndcLö such aus dp.' -st-üchüefoltftsn- Ein-Mlnng der aitsgefchiedeM Anzeiaen - eraibk sich, okiß düs zweisäh-tipe Berführen gegen Tr-ebitsch sei n eSch uldl 0 s i-ß köi t Nach jeder Nicht u u a erfleben hat. Die Mlanq -schließt mit einem RMgöwinn von 30,117,458.000 Ä. gegenüber dem Vorjahre, daher rnit einem Mehrbeträge von 23I83-378.M, das ist dem Bierfachen. Die Bruftoe-rtragnisse erreichen die Ziffer van 1s9 Milliarden gegüber 42 Milliarden M Vorjahre. Dieser Steigerung stcht eine Erhöhung der Lasten von 34 Ms 109 Milliarden gdgenüber, die sich demnach Mgefohr verdreifacht haben. Der Gewinn an Zinsen ist auf 32 Milliarden, das Fünftache des Aovführes, die Eingänge a-n Provisionen und sonstigen Er-trä^nisseN des laufenden Bankgeschäftes auf 08 Milliarden, das AveieinhMfache des Vorjahres, gestiegen, so daß die GinnHinM aus dem laufenden Battlkgeschä-fte zusammen N Milliarden betr-agen und annähernd die gchamlen Lasten decken. Der Ertrag des Devisennnd GjiMeNgeischÜftes Mit GinfchMß der Vekvechnetett KoNsörtiÄgeWi-Me beträgt 41,7 Milliarden gWjliüber 9,6 Milliarden im Vorjiühre. Die Ersordernisse für Ge hätte sind von 28,5 Milliarden aus ^8,7 Milliarden gestiegen; sie detragen 12 Prozent der gesamten Lasten. Die Spesen haben stch von 6 auf 13,6 MiliiaMn, dft Steuern und Gebühren von 2,7 auf 1-6,6 Milliarden erhiiht. Die- Kafsabestände M von 19,1 Milliarden auf 81 Mil» liarden Kronen Zästi-egen. Das W e chs elpo r t e f e u i l l e ist um 20,6 Milliarden Kürückgegang-en. Die größte Ste-igeruu-g weisen die Debitoren auf, dic V0N W8 Milli-Ltzden Mf 1047 Milliarden gestiegen sind. Die Kreditore-n zeigen eine GrhiHun-g von 320 Milliarden cous 975 MiMatd öriKronen. Das E i % k a g e ngeschäft edgichlM Gtetzenlllg von 7,6 MilliaOen auf ' Sk Milliacken, welcher GßtW im läufenden Jahre eine weitere Stei-geu'Ng ersahen hat. Der - unverändert - gebliebene R e a l i -t ä t e n b e f i tz, der das BäirÜMbäude dtzr Zentrale' unddör Filiale« i-st. der Mariahilferstraße, das Hans in der Käiserstraße, ferner die Bank- . -tbäude in Nost-erNeUibNUg, Krems und Waidhofen. an der Ms und ein Haus in Gvün-n umfaßt, steht äden-sö wie das -gesamte Jnvmiar wir im Vorjchm mit ie 1 Krone M Buch. Devise«- und Dalutenkurse. . (Mitgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.s ' Vlslä 25. fuot 24. Janl Amsterdam f. t NoN. Gulden Aprant V i«p. Kronen . . , , Beltrad 1 Dinar ..... Berlin* 1 deutsche Pefchsmarlt Nessel 1 belgische Franca . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei Chrlatlania 1 norweg. Kronen Kopenhagen l dSnlsche Kronor London 1 Pfund Sterling , » Madrid I Pesetas , . Mailand 1 Lire dfev Voric 1 Dollar..... Fßria I Franca ...... - Pfa« 1 taefiecho-alow, Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedtscheKronor Warschau** 1 polnische Mark. Zürich 1 schwelat6rische Franc« Not8n Artierlkan. Noten r, 5 Dollar autw, , . kleinere ... Belgische Noten KW Franca . . - Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . „ »Oft . . . : , kleinere... DSnlsche Noten f00 Kroner . . Deutsche Noten*. . . ... . . ' l kleinere*!! Engl, Noten von 5 Llvrest. aufw, . . kleinere. Ft'ansBslsche Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire autw. * , kleinere , . . Jagosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar » , » » 100 B , » » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **. . kleinere*4- * « . Rumänische Notenzül00bu.5ÖdLel . » kleinere . » . Rub«, Noten (Roman.) zu 500 Rubel . schwedische Noten lOO KfOhor , Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . » TSchecho-slow. Not. v.lOOQaufw. „ . kleinere . Uhgar. Noten (neue Eni,) zu lQOOKr, » ■. «U 10.000 Kf, , . . . „ kleinere . » . . . * g#t 1000 L»W««k, «♦ für 1 gl»ty „tifwärts. 70660— 70463— 70880— 70760— 70360— 70780— 3230.-. 3200— 3230. - 504— 496— 504,- ' 484- 4id.~- 484— 11820— 11740— 11820— .30 16.70 16.30 16.70 iß!eo 16*.6Ö — 306600.-. 305200— 306600— 306400— 3o5nöo— 306800— 3735— 3750— 3780..- 26550— 26350— 26550— 3080— 3050— 3070— 3050— 3020— 3040— 819— 815— 821—! — 809— 805.— 811— >— 9440— 9360— 9440— 13720— 13780— 13920— >— I3B20-. 13880.- 13720— 307— 304- 308— »— ■ M- 294— 298— ■ ——" — ■ —— - : )— 18670— 18560— IS66Ö'— >— 12590— 12460— 12540— 1— §390— 9310— 9390— 2— 2098— 2103— r— 2093— 2098— ).B3 0.89 0.82 . 0.88 >.'7tz 0*84 0*,77 *ö!w Ptäfideat Lustig lreigeftztochen. . Die Dientr Börsenkammer versendet feilgendes Com» munique: Präsident Hugo Lustig dm Oesterroichischen Central» Bodeu-Credit-DHalt wurde beschitldigt, sich gemeinsam mit Dr. Hans H e d e n i g g der DenftchSn Bodenbattk gegen die Verordnung der Diener Bövsenk-bNnner vonr 5. April 1924 (Bevbot von LeeMMstfen und von Leihgeschäften Mer destimmte Gftekteu) vergangen zu haben.- Mf öehöMche Anzeige wurde gegen die beiden GenaMteN von der Wiener BörsenkaMmer bas Ber-fahvSn gemäß tz 17 BönsenMetz ei-nge-- Ccttet. Räch Ausscheidung des Ve-rfShreNs gegen Dr. - Haus HedeNigg wuvde gestern vor dem Plenum dtt Wiener Börsenkammer gegen Präsidenten Hugo L u st i g verhandelt. Rach dierstündigSr Verhandlung ist Präsident L-ustig vön der wider ihn erhobsnvn Anklage f r e i-ges p röche n worden. Eine strafbäre MitwirEung an im Sinne der erwähnten Verordnung verbotenen Leerckb-gäben war nicht zu erweisen. Dagegen ist aus Grund der amtlichen ,Erhebungen, der Bantenkömmission sowie der eigenen Angaben des Präft-dentütt L u st i g fHgsstellt worden, daß dieser zur Erfüllung eines Geschäfsts-leihweise bestimmte Effekten zur -Verfügung gestellt Hütte, worin Mektiv eine IleibertretUng der Mehvsach erwähnten Verordnung gelegen ist- Präsident Lustig konnte^ jedoch für sein Verhalten so triftige Gründe anführeri, daß in Be- - rücksichtigung seiner Lage ein subjektives V-evschulden nicht anzünehmen war.