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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-26 · Heft 1926 (26.6.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1926 (26.6.1924)
Date
1924-06-26
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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5» Beile 8 Wien, Donnerstag Wiener Morgertzeitung. S6. Juni 9K. i m zM* Goethe im Kampf mit dm Dienstboten. ES wird vielen HMfraue« zu« Trost gereichen zu vernehmen, wie alt und doch*wenig neu daS Liw vom Dienftbotenärger ist und wie auch ein so berühmter Mann wie Goethe nicht davon verschont blieb. In folgendem Zeugnis, das er einer seiner Perlen aüSstellte, hat er seinen Gefühlen Luft gemacht: „Charlotte totzer hat zwei' Jahre in meinem Hause gedient. Für eine jjdjrftt kann sie gelten und sie ist zu Zeiten folgsam/ höflich, sogar einschmeichelnd. Allein durch die Ungleichheit ihres Betragens.hat sie zuletzt sich ganz unerträglich gemacht. Gewöhnlich beliebt es ihr, nur nach eigenem Willen zu handeln und zu kochem, sie zeigt sich, widerspenstig, zudringlich, grob mrd sucht die-Migen. die ihr zu befehlen haben, aus alle Weise zu ermüden. Unruhig und. tückisch, verhetzt sie ihre Michieirenden unb macht ihnen, wenn sie nicht mit ihr halten, das Leben sauer. Außer anderen verwandten Untugenden hat sie noch die, daß sie an den Türen horcht. Welches alles nach der erneuten Polizeiverordnung hiermit ohne Rücksicht bezeugen wollen."' Wenn wir nun noch weiter berichten können, daß Deutschlands größter Dichter für gut befand, dieses Zeugnis dem Polizeikollegium vorzulegen und dabei ergänzend zu rirevden. daß diese Musterköchin ihr letztes Zeugnis zerrissen und dann noch die Fetzen im Hause zu zerstreuen beliebte, so können, wir uns ein ungefähres B-ild von dem berechtigten Zorn Goethes machen. „Sie ist eine der boshaftesten und inkorrrgibilsten Personen, die mir je vorgekommen." DiHes sagt wohl genug. (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" swd entgeltlich.) * Grand-Hotel „Bellevue", Kurort Vöslau, angenehmster, Sommeraufenthalt, Fünf-Uhr-Tee, zivile Preise. , * Bei Otto Kaserer am Koristantinhiigel (Prater) findet der Gesunde und der Kranke Unterhaltung, Erholung und Genesung. Suchen Sie Berglust, Sonnenbad' oder kühlsten Schatten. WaldauSsicht oder Wasseraussicht- Kaffechausgetränke oder Restaurant mit vorzüglicher warmer oder kalter Küche, alles finden Sie hier, einige Schritte von der Elektrischen (Lime L, M, H, H2, Endstation). Treffpunkt der besten Wiener Gesellschaft. Die künstlerische Sensation des Tag«8 ist hier das weltberühmte russische S tu deuten chor- und Balalaika-Orchester, welches nach siegreichem Zuge durch ganz Europa jetzt täglich a m K o n st a n t sn h ü g e l konzertiert. Für Liebhaber klassischer und moderner Wiener Musik sorgt die beliebte Wiener Kapelle W. GanZlberger. Bei schlechtem Wetter gedeckte, elegante, bequeme Räumlichkeiten. Lar Gute bricht sich immer Bahn — trotz Krise. Beweis hiefür ist die Verbreitung eines Artikels^ der noch vor fünf Mortaten in Oesterreich unbekannt war. Es' ist die Holländische Berkel-Wage, eine automatische Schnellwage von besonderen Eigenschaften. Heute ist' die Berkel-Wage bereits in den meisten.Delikatessengeschäften, bei den größeren Selchwarengeischafien ufw. ausgestellt, auf den Märkten findet sie Eingang, und Käufer mtd VeMufer sind darüber einig: Die Berkel-Wage ist geradezu eine Woh'btat, denn sie zeigt nicht nur doppelseitig an, sondern beschleunigt das Geschäft und macht sich vor allem selbst bezahlt. , .Um nun.der,Kaufmannschaft auf..vielseitiges Verlangen entgegenzukommen, bringt der Beräel-Vertrieb, 1. BcH,, Biberstratze 9, auch ein kleineres Md im Preise günstigeres Modell. aus best Marckt. .Dadurch ist es auch den kleinsten Geschäften möglich, ihre Verkaufe mit einer Berkel-Schnellwage durchzufiihren. . Der Berkel-Vertrieb, Wien, 1. Bez., Brberstraße 9, ist in der. Lage, trotz Krise die Berkel-Schnellwage im größeren Maße zu vertreiben. Ist es ein Wunder? In vier bis sechs Wochen macht sich die Wage bezahlt. 2on'MwlUSsMs5WonjlskMrs^zs Lamrtag, 28. sunt I. um haib 8 Uhr abends int C ai i Lovrana Mitteilungen aus dem Publikum. Telephon 61.198 Telephon 51,1A8 kernkak-6 8cklmmermann 8alon kür keine Herrenülekdung rLc'a.iVlass paukende iwstandhaltudg der Kundengarderobs (Süxelll, Untkleelcen, Uep»r»w'rvn) WIEN, I. . v 10704 Grabsn 29, Trattnerhcf 2, Mezzanin 72-74 SCHWEIZERHAUS . Cafe-Restaurant im Prater 416 TÄ<S LI CH HlAf R Bf Orchesterkönzert MM «ffMHg, W» Das beste Pilsner 8!er in Wien, auch vorzügl. Wiener Liere sowie köstliche Weine / Kalte und warme Speisen “nf'OLAH IENÖ TH2 RESTAURANT 3 $. Bl ii E T VORZÜGLICHE POLNISCHE KÜCHE Allabendlich .milchige Küche inHllsnasiiie.yßn Fisilafl 'flid Samstag Wien, li. Hanuner.Purgstallgasse 4 . Lauzabend Mtz v. Wiede«. Mst einem Prylgüamm^ das sich fast auSIsWWch die AiuSdmÄmg'- AHiettet ^Tatchförmenrzüär 'SM« setzte ist Lilly .von Wied e n-in daS. Ikünisklersschtz! Fahrwasser gelangt,. daS abseits, aller täntzevWeu Probleimtik ihr das Erreichen eines büstimmt ümrissmen künstlerischen Zieles geüvcihrleistet. Gewiß erlebt 'sie den .Wälizer mehr aus dem technischen Können, denn aus dem Räusche gluterfiillien Blutes. Aber sie vermag den Uelbery-ang tzwifchen zwei Walizermotiven in die.Bewegung hiMberPillerten und den tänzerischen Fluß unaufhörlich biS zum TchlnßMord dahinströmen zu lassen. Und spricht auch nicht der Gott Dionysos wuS ihrem Tanziemperameni, so kann man am der leichten.Geschmeidigkeit des technisch versierten Körpers feine Freude haben. Manche Bedenken sind aber nicht zu unterdrücken. Ihre Fußfpitzentechnik hat sich.nicht alle Vorzüge der alten Ballettschule zunutze gemacht und vermag .daher nicht dem Fuße den .fchwchenden Ansatz, die Leichtigkeit deS FlugeS zu 'verleihen. Durch eine falsche Verwendung einer zwar' im alten. Ballett erprobten Stellung der.Durchbiegung beider Beine wird das^ Schreiten beeinträchtigt, so daß jedem Ma^ch* motiv eine äußere Schwere.anhastet. Die Verteilung der Energie, die bei einem aussteigenden und bei einem fallenden Motiv m umgÄchrter Weife -zu erfolgen hat, Mchtcht ist ihren Tänzen ruckweise, so daß unmotivierte Akzente die Reinheit der täirzeviischeit Linie 'stören. Mer alle diäse Mnwaitde'erheben ' wir nur, weil es stch um «ine der erfreulichste'Wiener Begabunlgen handelt, deren Entwicklung wir -gÜnifstg' be^n^lüssen ' möchten. Der Beifall des zahlreichen PMitums war seht stark und Kvang die Künstlerin zu mehrfachen . Wiederholungen > —-*bt. Gummi-Mäntel Die Mitglieder werden ersucht, bestimmt zu erscheinen, da ein Herr des Landeslcomitccs derVersammlung beiwohnen wird Wichtige Tagesordnung! Brniite, BorttSse und Versammlungen. O e st e r r e i ch i s ch e S Museum, 1. Bez., Woflzeile 45. Sonntag , den 29. d., l/all Uhr vormittags, wird -stm, Vortragssaale des Oesterreichischen Museums für Kunst und dustrie, 1. Be»., Wollzeile 45, eine vom Verein der Mschinenmelster und Drücker Niederösterreichs veranstaltete Ausstellung graphischer Kunst eröffnet, welche mit Ausnahme der Montage bis 15. Juli, und zwar Dienstag bis Freitag von 9 bis 2 Uhr, an Samstagen von 9 bis 6 Uhr, an Sonntagen von 9 bis 1 Uhr bei freiem Eintritte zugänglich sein wird. Urania. Heute, 5 Uhr (Großer Saal)t Unter Kannibalen. 7j8 Uhr (Großer Saal): Damasus S a r t o r i: Bei den Urwaldindianern Boliviens. ,/a8 Uhr (Kleiner Saal); KM G r a i l: Südtirol und die Dolomiten. I. 7*8 Uhr (Kmssaa^r Dr. Otto Vaxar Indiens Licht. * Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Men veranstaltet am 29. einen Ausflug nach Etsenftadt. Abfahrt vom Sübbahnhof 6 Uhr 40 Min. früh. Programm r Besichtigung der Judengasse, des Friedhofes und des Wolflchen Museums. Gäste willkommen! Etwaige Auskünfte erteilt der Vizepräsident des Vereines, Ludwig Bato, 9. Bez., Hintere Zollamtsstraße 1. Schlußseier der jüdischen Schuliustitutionen der Bezirke XII/XV. Unter reger Beteiligung von Eltem und Schülern fand am 18. d. im großen Saale des Technischen Museum? die Schlußfeier der hebräischen Schule und d'e8 jüdischen-Kindergartens' Herklotzgasse statt. Nach einlettenden Begrüßungsworten von Herrn Rabbiner Dr. Taglicht folgten eine hebräische Ansprache eines Absolventen der Schule, Deklamationen -von Schülern und Reigenszenen der kleinsten Besucher des Kindergartens. Von stürmischem Beifall begrüßt, ergriff sodann Obeprabbirwr Dr. C h a e S daS Wort und, sprach über dm Wert der jüdischen Schuss die das letzte Ziel aufbcmender KnlturtätigeschmackpolleS, von aus .Palästina ., .mann verfaßtes „Festspiel der jüdisHm Jugend". ' " “ Pro . Präludium» »r Erwähnung. Den Schluß bildete ein Lichtbildervortrag des Architekten S o b e l s o h n über den Kindergarten — wie er sein soll. estspiel der jüdischen Jugend". ^em sonstigen überreichen ogramm verdient die Urauffühmmg eines stimmungsvollen ämdtnms zur „Hafikwah" von Oberkantor Lüwensohn direkt ohne Zwischenhandel 3D-4ß°/o billiger als überall Preise von K 120.000 M BBbb*ßibktz&tt Industrie für Reg Keine TäuschungEreklwn« f . (nfintelfabrlUtlo Wien, V. Rechte Wlenneilp 93, I. Stock, .HaltesteU# Pilgrambrüeke Bühne und Kunst. Rmmund-Lheater — Deutsches Voikstheater. Aus den persönlichen Aenßerujigen des Tflrektors . Btzrnau vom Deutschen Volkstheater, die wir jüngst veröffentlichten, war nicht zu entnehmen, daß er nach vereinbarter Arbeitsgemeinschaft mit dem Raimund-Theater Herrn Direktor Beer die Direktion beider Bühnen überlassen werde. Nun dürften sich aberdie Dinge so entwickeln, daß Herr Dr^ Boer beide Bühnen führt und Herr Bernau lediglich als Spielleiter tätig ist. — Es' ist immer bedauerlich, wenn eine Wiener Bühne durch Verbindung mehrerer Bühnen als selbständiges Theater-verloren geht und überdies auch noch eine führende künstlerische Persönlichkeit. Eine'gewisse Gewähr dafür, daß das Deutsche V.olkstheater seinen alten' Rang behaupten wird, ist allerdings. die bewährte Kraft und das Kunstverständnis Dr. Beers. Nur müßte im Interesse der Wiener Kunst, die iy^bklsondere am Deutschen Volkstheater lange Jahre eine Heimstätte hatte, davon Abstand genommen werden, daß die Truppe lediglich als Folie für gastierende Stars dient und nicht zur Entwicklung gelangen kann. Auch die Zugkraft -der großen Gäste hat in der letzten Zeit viel eingebüßt, und es wird sich vielleicht doch wieder nicht nur als künstlerisch wertvoll, . sondern auch als finanztechnisch richtig erweisen, zur Ensemblekunst znrückzukehren. WLrthle-KunftauMMnge». Maurice Sterne. — Margarete Hammerschlag. - Das Wiener Debüt eines jungen amer-ikauisch^Äd'ilschen Graphikers gibt Gelegenheit zur Konistatierunig, -daß sich allmählich ein internationaler Zeichnerstil entwickelt, der, -von Paris cmsgchend, mit germanischen Elementen vermiischt, je nach.der Qualität und dem Tempevammt des Künistlers mdi- ' vidiielle Färbung bekommt. Maurice Sterne ist gewiß durch eine harte Schule gegangen. Aber man. merkt es seinen Arbeiter -nicht;<m. Die Klarheit der Linieufährung ist das Netsultat stre-irgster Selbstzucht, das Prinzip „Zeichnen heißt weglassen" wendet er in freiester Manier ap. .Was wohltuend winkt, ist die Ehrlichkeit des Könnens, das sich von Snobismus ebenso ' weil fernhält wie von den Schlagwörtrrir, die jetzt von Deutsch- : lawd ausgehen.und die junge Generativn verwirren. Die Mchternheit des.Sidjets wivd durch straffe Komposition Aberwurden. In den chiwesiischen Oolfliizzen wird die Farbigkeit .nicht zur Steigerung zum Bildmäßigeu verwendet., lbe'bevall dominiert das primäre,.zeichnerische Erlebnis. Neusten Sterne erscheint Margarete H a nun.e rs Hlag literarischer. QellbNer, Aquarell-Pastelle, Kohlen-, Feder- und Rötelzeichuungen,. schließlich.Hotzschni-tte schließen sich zu. ' einem inhaltsreichen Werlk zusammen. Das Stoffliche stammt nicht von der NatPc, nicht vom AugenblicksreM: es stammt von ,der Vision des eigenen Herzens und einer fremden, dichterisch bereits fixierten Welt. Daß Dämonische Mrh daS heitere Spiel des Lchens, in Dolstchewskj! und in Knut Hemsun zu.äußerstem Sein gchallt, lockt hie Malerin am meisten, lockt sie, auch zu Experimenten^ die. der zeichnerischen Form, nicht stamdha'lten. Szenen zu .Mexminal" r-nd zu Oliver Dwist ergeben Wiederholungen.in einer anderen Sphäre. Gan'z stark fsind die Holzschnitte: diese wundervoll herbe, gelfälhüsiche Technik bis ins letzte ausschöpsend, straff in der. Kompotsition, mit dein - feinsten Gefühl'für Schwarz und Weiß berechnet, kleine Räume in den Wincke'ln und Hintergründen rationell aus'gefiillt. Auf diesem Wege sehe ich für Mavgar-tte HMmevschlag eine fruchbare und zugleich dankbare WeitereBWicklung. *. x, Andere L'ünder. andere Men. Rodins Plastik r,Der Kuß" in Japan Verbote». Die französische Wademie der Künste hatte für die Kunst» ausstellung, die in der Hauptstadt Japans, in Tokio, gegenwärtig stattfindet,' die berühmte Plastik R od i n s ,^Der Kuß" zur Verfügung gestellt. Am ersten Tage der Ausstellung bemerkten die Besucher, daß um diesen Bronzeguß der Rodinschen Schöpfung, die sonst in der Skubpturenhalle deS Luxemburg-MuseumS zu Paris an hervorragendster Stelle zu bewundern ist, ein Bambusverschlag gegeben war. Die japanische Zensur hatte nämlich die öffentliche Schaystellung dieser Plastik verboten. Der Polizeipräsident von Tokio «Märte das Kunstwerk als unsittlich und führte zur Begründung seiner Entscheidung unter anderem folgendes an: süssem ist eine unanständig« Gewohmheit. ir wünschen nicht, diese schmutzige abendländische Sitte bei uns einzuführen und das Publikum, dazu zu ermutigen." Aus den Aeatern. B it r g t heute r. Morgen, 7 Uhr, „D erTeufelSs ch ü l er". Schönbrunner S ch l o ß t h e a i e r. Morgen, V,8 Uhr, „D e r W i d ers p e n stj g e n Z ä h m u n g". Volksoper. Heute „Der Waffenschmied. Morgen „R i g o l e t t o". Im T h e a terinderJosefstadt wird Dienstag den T. Juli die Komödie in drei Akten „O n k e l ch e n hat geträumt" nach F. M. Dostojewsky von Karl Vollmöller zum ersten Male aufgefiihrt. L u. st s p i e l t h e a t e r. Morgen 75. Aufführung von „D i e b e i d e n S e e h u n d e" von Karl Rößler mit Josef Jarno. etropoltheater. Samskag abends und Sonntag nachmittags finden die Uraufführungen des Volksstückes „D a s Mädel vom Alsergrund" von Bleyer-Grohmann mit Mizzi Zwerenz statt. An der R e n a t s s a n e e b ü h n e beginnt EamStag den 28. d., 8 Uhr abends, das oberbayrische Bauerntheater „Die Berchtesgadner" unter Führung Direktors Martin Beer sein Gastspiel mit dem fsinfaktigen BolkSstücke „Almen- . r a u s ch u n d E d e l w r t ß^ von Hans Neuert. Im M o d e r n e n. T h.e a t e r findet morgen um 8 Uhr abends die 25. Aufführung der Operette „P a r i s e r L e b e n" in Premierenbesetzung statt. Auch für diese Vorstellung gelten die ermäßigten Sommerpreise. DaS DonMeschinger KümmerMrsiksest. Die bietzjährigen jDonaueschinger iKammermusikaufführungen zur Mvderung ßeitaenössifcher Tonkunst finden am 19. und 26. Juli statt. Zur Aufführung sind vorgesehen: Hölderlin-Li «'der von Josef Matthias Hauer. Streichquartett von Heinz Joachim. Serenade für sieben Instrument« nnd eine Baßstimme von Arnold Schönperg. Streichsextett und Klavier- Werk« von Erwin S ch'ulho f s.^ Streichquartett von Uosip Stolcer Lieder von I. Thaler. Slreichquartetisätze und Lieder» mit dtreichquartettbegleitun.a von Anton Webern. Streichquartett von Georg Winkler. Ausführende sind: ^as Amar-Quartett, .das Zika-Ouartett, Mfted Jevger, Evwin Achuilhoff, ein Wiener Kammcrorchester unter der Leitung von ArnoboSchönberg. Das wiedererstandene Düsseldorfer SchausPielhMS. Unter der Genrralintendanz D n m o nt« L i n d e m a u n wird nach zweijähriger Pause^ aas «Schauspielhaus in Düsseldorf wieder. eröffnet, hem mehrere Bühnen des rheinischen JnhustriebszirkeS angefchlosstn sind. Um das Theater vor der Isolation zu bewahren und in dauernder Berührung. mit der lebenden geistigen Produktion Deutschlands zu erhalten, ist ein geistiger Beirat geschaffen worden, der aus Mbrecht S chaeff er, Martin Bub er und Wilhelm Worr.iniger bestcht, , Außer den Generalintendanten Louise Dumonl und Gustav Lindemann ist Felix. Emel, der Verfasser des Buches .Mstatisches Theater", als Spielleiter und Dramaturg in daß DirektoriiM/des.Schaufpie'lhaüsos eingetreten. Die wiederersteheude Dheaterzeitschrift „D i e. M-a sck e n" wird Kurt He y n t ü e leiten. Künstler Me Beiräte sind;. E-! T-. P i l a r tz Md Werner Schram m. Die jnit .dein Theater verbundene Hochschule für Bühmnknnst wird zugleich mit dem Schauspielhaus wieder ms Lehen gerufen.' zir Dramen in der Weltliteratur. J-m Verein für .. xrau Klothilde Benedikt r a m e n i n d er .,.. marranischen Dichter dejs7. Mhxhünderks,„Dr. Feljppe God i nez.. Ueber diesen katholischen Kamelredner, der hetm'lich J nd« war, hat «die Vortragende bisher unbeaHiete Daten auMfinden vermocht. Die mit Testproben illGeioxten WvrfiiyMNMtt .aus dem

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