Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1924 (24.6.1924)
- Date
- 1924-06-24
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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m.m m% mmm MkMrMWEMW. ft HM M» - (fei «$ in Kronen, sei es in Valuten) der österreichischen VoKS- Wirtschaft aus dem Anleihereliquate zur Verfügung gestellter Kredit« von ISO Millionen Goldkr-onen. Me englische Presse Wer die Wirtschaftslage Sefterreichs. London, 31. Juni. Mehrere Blätter beschäftigen sich in Nachträglicher Besprechung der Tagung des Völterbundpates mit der wirtschaftlichen Lage Oesterreichs. „Finaneia Times" «Eren die Erhöhung deS Dis- ^ntsatzes der Nationalbank für eine Maßnahme, die nicht Aem Schutze der Währung dienen sollte, sondern Yorgenymmen wurde, um den Zinssatz, der 81 Monate uuveMdert geblieben war, mit den auf dem Geldmärkte herrschenden Raten in Einklang zu bringen. Man hoffe auch, daß ein zwölfprozentiger Diskont die Spareinlagen in Oesterreich erhöhen ynd ausländisches Kapital ariziehen werde, ttefier den Erfolg des Frankenclearin§8 schreibt das Matt: Da die Verbindlichkeiten für Mai restlos erfüllt wurden und die Juniengagements beträchtlich niedriger sein dürften, erweisen sich die Gerüchte von' ungeheuren Frankenverlusten der' Wiener Spekulatiöu als gänzlich unbegründet, und die im Auslände verbreiteten, sehr übertriebenen Zchlen werden auf ihr richtiges Maß gurückgeführt. „Manchester Guardian Co mm ereial" stellt fest, daß hie finanzielle Krise, hie das wirtschaftliche Leben Oesterreichs noch immer hemme, nicht auf die Franken spekulation, sondern aus Kapitalsknappheit zurückzuführen sei, die durch Krieg und Inflation verursacht worden.sei. Die Nationalbank habe ihre Diskontsätze erhöht und hoffe, auf diese Weise das Problem zu lösen. Die düsterste Zeit sei nun vorüber, es werde aber noch eine Weile dauern, bis ein-' gänzliche Erholung eintnten könne. - Zevlsentrab Balutenlm) (Mitgeteilt von der Oesstrreichischen National^- »,, . 23. füllt 20. Jt*n.i VlSta Oeld Ware Geld Ware 9* '<iÄ 26630.- 26730.-. 2669t.- 26790— 533— 387— p3S— 840— 833— F37— 836.- 840.- 16 80 17.10 Ä 16.65 16,95 3234- 3299.- 13254.- 3265.- 0.81 0.87 r Ö.80 0.86 307— 3C9— 310— 312.-- 9481— 9520. . 9515.- 0555,-. 11980,- 12020- 11980— 12020— 3973; 0— 3083^X1—3C8300— 209?00,- 9482— 95^0— 9455,— g«95.- 3064— 3073— 3064— 3076— 70935— 7|185.— 70935— 71185— 3872— 3888— 3852— 3868— 2K‘5— 2115— 2J05— 2115— 51".- 520— 518— 523— 18820— 18880.- 18770— 18830— Amsterdam f. 1 holl. Gülden Agram 1 iu*. Kronen . . , ' Belgrad 1 Dinar Berlin* 1 deutsche Felclismark ' Brüssel 1 belgische Francs . ' Budapest 1 ungarische Kronen ' Bukarest 1 Del ...... Cbrlstlanla l norweg. Kronen ’ Kopenhagen 1 dänische Kronor ' l.ondon 1 Pfund Sterling . , , Madrid 1 Pesetas . .. , , . ' Mailand 1 Dlre New Vork 1 Dollax Paris 1 Francs . , . . . . > Prag 1 tschecho-slow. Kronen > Sofia 1 Lewa . . . , . . Stockholm 1 schwedlscheKronor Warschau** 1 polnische Mark. Zflrfcti l schweizerische Francs * Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar nufw. , r . kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten au 1000 Leva , - . * 100 . . e * kleinere. . , DBnlache Nöten 100 Kronef . , Deutsche Noten*, . . . . , . ■ ■ » 1» * 100 | > » _ kleinere* . . . Engl. Noten von 5 Llvrest. aufty, » „ kleinere . , ... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100Lire aufw. , , , .kleinere .. . Jngoel, Noten ungest. zu 1 Ml Dinar * » * - », ,lM , .. , >. kleinere , , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **.. ..... » . .kleinere** . . . Rumänische Noten?uI009|i.50PLe) „ ' ' » kleinere . . . Rüss.Noten (Rpnjän.)?1> 500 Rubel » » » * 100 w , ' , . kleinere, . Schwedische Noten lOOKronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Nor. v.1000 aufw, , kleinere , Ungar. Noten (neue Em*) nu IQOQKr. . .zu 10.000 Kr, ... . . ■ kleinere. * Ml 1000 M.-Slarf, *♦ für 1 Motz 12595— j, i,!s 12595— 12645.- 76460— 70880— 70460— 70860— .70360— 70760-- 70Z6C— 7076»— 3240— 3270— 3210. - 3240. - 496— 501— 502— 510— d7ß— 43t— 482— 496— 11840— 11920— 11840— 1192»— 16.30 15.70 16.30 16.70 16.20 16.60 16.20 16.60 305500— 307lon.- 306500— 308100.- 3053^0— 3069(10— 30 30".— 307900— 3840—, 3870— 3315. Tr 3845..- 26350— 26550— 26400— 26500— 3070— 3090— 3;70— 3090— 3040— 3060— 304»— 3000— 829,- . 835— 833— 839— 819— " 825,- 823— 829,- 9360— 9449— 9190— 9470— 13780— 13290— 1378c— 13920— 13580— 1372a— 13580— 13720.— 303— 307— 306— 310— 293— 297— 296— 30Ö— —f— 18610— 18710— 18560— 18660— 12560— 12640— 12480— 12560— 9360— 9440— 9335— 9415;- 2092— 2108— 2092— 2108— 2087— 2103— 2087— . 2103— 0,79 5.85 0.75 0.81 0^74 0*80 0*70 "Ö!t6 2er »erfauf der KSrner-Werle Pöchlarn und Gutenbnmn. , In Ergänzung unserer Notiz vom Freitag teilen wir mit, daß tatsächlich Verkaufsverhandlungen zwischen der Wihoko und den Körner-Werken schweben sollen. Es handelt sich iu erster Linie um das Gutenbrunner Werk, für das für eine Reihe von Jahren noch Holz ge sicher t ist,, während aus das alte Pöchlarner Werk wegen dessen steter Ueberschwemntungsgefahr weniger Wert gelegt wirdl Die Verhandlungen sollen noch nicht abgeschlossen sein. Die Kö r ner-Wer k e A.-G., die stets mit exorbitanten Regien arbeiten, können, den Betrieb bei den jetzigen desolaten Kredit- und wirtschaftlichen Verhältnissen schwer weiterführen. Die Verhandlungen scheinen deshalb nicht vorwärts zu kommen, weil'die Körner-Werke eine zu hohe Kaufsumm!' verlangen. Anstvktt aus, dem Pörsenarrangemeist. criim ktoei Firmen ihren Austritt aus Heute haben wiederum zwei Firmen ihren AustriÜ aus dein' Barssnarrangement angeme'ldct. Es sind dies die Firmen Luzardo u. Dr. Neumanu und BtLn-Mr'n. Cd. Zusammenbruch der Wqrenhandels-U.-G. Die im Getreidehandel eine i Roste spielende A k t i k n a e s e l,l s <ü a f t für internationüleu Warenhandel ^befinber sich in Schwierigkeiten. Die.'Päs s i v e n werden> aus zirka 100 Mil»' liarden.^gkschWh.r dtznev^auch Mß-e. Aktiven .gMNÜberst-ehen^ Ursache der SchwiHWkeiten>. sind große Balutenverlnite im GetreEtzhanpes mit dem Bälkän und IrgnEeM v e r l u st e beim AMns größerer ' Lyoner Textilienposten.' Namentlich die'' Entrierung derGetreidegfschäfte i war. mit großen Verlusten; vechunden und hat sich die Abwicklung der/ selben sehr , schwierig gestMt, Es . handelt sich m Jugoslawien. Rumänien uwd Ungarn. Erner der Geschäfts-, führer der Firma behauptet allerdings, daß es sich nur um' Sie neue Mlmir. - Abschreibung der Miennomimles ans 4b «rtMtrafle» bro Aktie Momentaner Wert 14 tzolbkronen pro Aktie. - Me Frage ber gnkimft ber Sübbahnwerker. Gestern fand anläßlich der bevorstehenden Generalversammlung der Südbahngesellschaftwelche nunmehr Donau * Save - Adria - Gifenba hngesellischaft heißt, eine Pressekonferenz beim Prästdenitzn der Generaldirtzktion Dr. Fall statt, in welcher die Bilanz für 1823 einer Erörterung unterzogen wurde. Diese Bilanz, welche der Gene Versammlung vorgelsgt werden wird, ist die erste aus Grund des reg im e definitive abgeschlossene. Sie lautet auf Goldfvanken. Sie ist in Ihrem Charakter wesentlich anders als die bisherigen Bilanzen der Südbahn. Die Aktiva der Gesellschaft liegen munmehr in den zukünftigen Zuflüssen des ÖMgationenfonds, in dem Effektenbesitz, welcher sich auf SüidbahnMgationen und einige andere Aktienposten, wie Kaschau-Oderbevger- Aktien, bezieht, in den Südbahnwerten Wien-Gvaz, Südbahnhotel und in sonstigein Immobiliarbesitz. Unter der Passiva fungiert das Aktienkapital, die Schulden aus dem regrme provisoir, denen ebenso große Aktiva gegenüberstchen, verschiedenen anderen Schulden und Paufchalleistungen. Um die Einkünfte, welche aus dem Obligationenfonds erst - in späterer Zeit hereinkommen werden, auch in der Bilamz zum Ausdruck zu bringen, sind . dieselben in der Aktivseite mit 21.300 Millionen Golthkronen a!ls Aktiv um angaWrt, hingegen Ist aus der Passivseite ein öprozentiger Diskontsatz, der 17.M) GolUwuen beträgt, abg ewogen. Schwer war unter diesen Umständen die Feststellung des tatsächlichen Aktienwertes. Mürben nur die heutigen -tatsächlichen Aktiven ohne Beder erst in späterer Zeit auf Grund des Mordes" aus dem ObltMionsfondS sinfliehenden Beträge, -welche 21-300 Wllionen Goldkronen auSMchey, bestehen, so würde auf jede der derzeit noch im Umlauf befindlichen 726.196 Mtiert eine Goldnominals hon zirka \% GyldlfranEeu -entfallen. Einsolcher Nom'i5 'navwert würde Sber insBrn unaufrichtig sein, da er di« günstigen Einkünfte, die erst in einigen Jchren fließen wecheu, .vollkommen außer acht lassen wache. Es wlüchen dann diese Wien eventuell nach einer ge!wissen Anzahl von Jahren eine SOprozMtige Dividende ausweifen. Dl« Gesellschaft hat sich aber-nicht zu diesem Wege entschlossen, sondern hat diese Summe der Nniftigen Zuflüsse aus dem 'QH'ligationKfonds als volles Mivum eingeführt, hat-wohl davon dann einen ÜpvoKentigen DiskoBsatz abgezogen, aber gleichzeitig das Mimnominale mit 40 Goldkronen -Pro Aktie feistgesetzt. Es fei erwähnt, daß 'diese 40 Goldkronen nicht den jetzigen Wert repräsentieren, sondern eventuell den zuKinftigen Wert infolge der sPäterM Obligationseinläufe. Bezüglich des -Südbahniwertes wurde bekannt gemacht, daß mit der Mtallum A.-O. ein dieMeMlicher Vertrag abgeschloffen wurde, wonach eine eigene Aktiengeisellschaft gegvündet werden soll, von der eiMN Teil der Aktien die Metallumwerke, einen anderen Teil, den größeren- Teil, albex die Donan-Save-Wria'bahn behalten soll. -Als Apport' gibt die Gesellschaft die Südbahnw-erke ein.. Das abgelaufene Jchr schließt mit oinem Abgang von M.712 -GoldfrankeN ab. eine vorWergehende AmmchilisierungSkrise handle. Die mit dem Unternehmen in Verbindung sichenden Banken hatten sich bereit erklärt, dem Unternehmen so weit als möglich entgegenzukommen, so daß ein Arrangement m nächster Zeit zustandekommen dürfte. Die Verbindlichkeiten werden v.on der Firma mit 60 Milliarden Kronen angegeben. .Die Aktiven in beinahe derselben Höhe seien allerdings bei den . jetzigen Verhältnissen schwer zu liquidieren. Steuerbekenntnis und Vorauszahlung der Gesettschasten m. b. H. Das Gremium hex Wiener Kaufmannschaft gibt bekannt: Da gemäß der Körperfchiaftssteuernovelle nunmehr sämtliche Gesellsch-asten m b. Hder Körperschaftssteuer (früher „besonderen Erwerbstener") unterliegen, haben alle Gesellschaften, welche nicht individuelle Fristerstreckungen erhalten, di« ErwerbsteNerfaiffion Pro 1923 bis längstens 30'. Juni die-ses Jahres bei der zuständigen Steüeradministrqtion (in Wien bei der Steuevadunnistration für den 1. Bezirk) emzwbringen. Diese Fasston hat gemäß den Vorschriften und auf dem Formular für die Körperschaftssteuer (früher besondere Erwevbsteuer) zu erfolgen. Gleichzeitig mit dem Bekenntnis haben dst Gesellschaften die ergänzende Voreinzahlung pro 1923 zu leisten, d. h. es ist der Steuerbetrag, der bereits im Vorjahre für das 5sahr 1823 bezahlt wurde, aus jene Steuer zu ergänzen, die sich aus der gleichzeitig vorgelegten Faslston pro 1933 ergibt.^ Da die autonomen Zuschläge zur Steuer noch nicht definitiv bekannt sind, steht der neue Gesamtstenersatz für diese Steuerberechnung noch nicht, fest. Annähernd gelten^ inklusive her Zuschläge folgende Steuersätze: 1. Fstx Gesellschaften. welche Hre Rechtsform beibehalten, insgesamt 40 Prozent des Reinertrages. 2. Für Gefellschafteri m. b H>, welche sich gemäß den Bestimmungen der Körperschaftsstm-ernyvelle 'auflösen, respektive umwanideln, 12 Prozent, des Reinertrages. Es Wird darauf aufmerksam gemacht, daß verspätete oder zu niedrige Voreinzahlung namhafte Verzugsfolgen nach sich zieht. (Für die Ausnahmssälle, in Welchen sich die Gesellschaft in eine Genossenschaft m. b, H, umwandelt, gilt ein höhs-rer Steuersatz.) Will eine Gesellschaft m. b. H sich gemäß des Kövperschaftsgesetzes auflösen, respektive umwandeln und dadurch deu, niedrigen Steuersatz erzielten, so hat sie zweckmäßigevweise mit de-m Bekenntnis, spätestens aber bis 34. Juli 1924, an die zuständige Stetuexadminiftration (in Wien die Steueradministration für den'1. Bezirk) anzuzeigen, daß sie beabsichtige, ,-sich gemäß den Bestimmungen des Artikels 4 her Körperschaftssteuernovolle cm^uWsen". Die der Steuerbehörde anMüchigie AüflösuM, respektive Umwandliung der Gesellschaft muß bis längstens 30. Juni 1925 -durchgeführt se-sn. Die G. m. b. H. kann sich hierbei, wenn mehrere Gesellschafter vorhanden sind, in eine offene Handelsgesellschaft oder Kommanditgesellschaft, bei mchr als 50 Gesellschaftern auch in eine Genossenschaf-t Mb. H. vevwan-dcln, wobei die neue Gesellschaft, die nicht unbcidingt dieselben Gesellschafter wie die alte haben-»muß, die Aktiven und Paffiven des aUfßulasservden Unternehmens zum Buchwerte zu übernehmen hat und keinerlei Kapitalsvückzahlungen an die Gesellschafter erfolgen dürfen. Ist bei der G. m. h. H. nur ein Gesellschafter vorhanden, so kann die Umwandkmg nur in eine Einzelfirma erfolgen, deren Inhaber der frühere' alleinige Gesellschafter sein muß. Starke Produktionssteigerung hei der Rohal Dritch. Tie gesamte Pei''!leump-.oduktwn der Royal Dutch-Gruppe im Jahre 1988 Seit f* . sich auf 14,688.031 Tonnen ■ gegen 3(909.035 Tonnen im Vorjahre. Während sich also die gesamte A'UtProdpktion etw i um 19 Prozent gehoben hat, ist die Produktion, ^dep 9loy^l Dutch-Gruppe um 60 Prozent gestiegen. Weiter teilt der Jahresbericht mit, daß alle in der Pm sie erschienenen Informationen Mer ein angebliches Slbkommen der Roval Dutch mit der russischen Regierung föder PegiMuna entbehren, ebenso, wie die. Gerüchte, die hiustchilich eines Abkommens mit amerikanischen Konkurrenten wegen leinerVerteilung der Weltpwduktion bestehen sollen, Was die Transportmittel anbetrifst. so verfügte die Gruppe am Ende des Berichtsjahres über eine Tonnage/vsu M.000 Tonnen. Die Finanzoperationen sind im letzten Jahre Min durch die Mistel der Gesellschaft beweMelligt worden, ohne daß es nötig geüvesen wäre, sich an Bankiers oder an den Weltmarkt z». wenden, Der für die. Ausschüttung auf die. neuen Aktien her' Shpll-Uuiyn üm vorigen' Npvember cheffötjgj-e Betrag ist. von M Kohal Dutch MM worden.. Dimr Betrag . ist zum großen Teil in bar ° M' BtzrMstn^ gMÜt' würden.' In Rusp länd. ist die Lage noch üMerän-Mt,' und die -dortigen -Besitz«: lürger dr Gesellschaft werden immer noch von der Sowjetvegstrung'zü deren Vorteil ausg-ebeutet, Uvilckeu Uuaarn und Kriaor -der Feststellung der ZoMrifposten vom 1. Juli einander gegenseitig die'M eistbe^üvst igung zuMchert. Nationale Bank und Mchlelstubrn A.-G. In der am 2V. d. unter Vorsiv des Präsidenten Joses Dhun and Hohenstein a-hgehaltenen GlenerälversamMng wurde der, Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäft^jähr (1. Jänner bis 31. Degember 1923) einstimmig genehmigt . Es wurde beschlossen, eine Di« vidende von 1000 K zu verteilen, welche an der Kaffe des-Instituts. 9. Bez.. Kolingasse IS, zur Auszahlung gelangt. . . (Entgeltlich.V Wiener Mrse. Schwach, geschäftslos. <y,-: r Muift an der gestrigen Börse war wieder in den allerom,}i:,t Grenzen gezogen. Die Spekulation zeigte sich reser« viert, da wieder Gerüchte Oer finan-ielle Schwierigkeiten Berbreitung fanden. Im Eröffnungsstadium lösten Abgaben in den führenden Kuliffewerten einen Druck auf -aS Kursniveau «US. Bloß einzelne tschechische Papiere waren etwas höher gchalten und erzielten Besserungen. Mit dem Fortschreiten des Verkehrs oerminderten sich die Umsätze aus der ganzen Linie und damit in Verbindung sowie herdorgerufen durch Leerabgaben und exekutiven Verkäufen stat eine neuerliche Mfchwächung die, trotz der Intervention des Unterstützungs-komitees, bis zum Schluffe in Geltung Web. Stärker in Mitleidenschaft gezogen wurden Mpineäkften, die für Prager Rechnung m größeren Pystey auf dem Markte. gelangten und gegenWer dem letzten Stände AM K. eiMßten. Bon den «gen KüliffeWeOn verloren ungarische Kredit 22.000 K., Staatsbahn 8000 K., Felten 6600 K-, Krupp 18.000 K-, Waägner 10.000 K., Siemens 5000 K., Salgo Kohlen 30-000 K., Karpathen Petroleum 10.000 K. und Seyiperit 11-000. K. Hingegen besserten sich Poldihütte um 26.000 K., Skoda um 26.000 K. und Brünner Maschinen um 10.000 K. Das gleiche Bild wie die Kulisse zeigte auch-der Schranken Außer den tschechischen Werten, die zufolge von Deckungskäufen einiger Nachftage begegneten, herrschte Abgalbelust, welche zu > Kursrückgängen führte. So verloren: Brig! 2Z.000 Heinrichsthaler 60.000 K., Lehkam 10.000 K.,' Neusiedler 45.000 K., Adria 55 000 K, Aussig-Teplitzer Genuß 15,000 K., Ocherreichische Gistnbahn-VeÄchr 15.000' i, Eisestbahn-Leih gesellsch aft 25-000 K,, Urikanh 17.000. K., Fanto 10.000. K., GaljeigE 80.000 K. und ,Naphtha 26.000 K. Hingegen geivannen Nestomitzer Zucker 100.000 Ä., Schoeller Zucker 60.000 St:, Kroatischer Zucker 10.000 K., Cosmanos 17.000 K., Färberei L0.M K., Jute 20.000 K. und Roth- Kostelez 5000 K. , Auf dem AnlagemarNe herrschte ebenfalls Ge'- schäftslosigkeit, dabei wurden österreichische Renten etwas billiger abgegeben. Von den Exoten notierten: Mrazmea 39.000 42.000 K., Tepege 34.000 87.000 K., Universale 18,000 Ms 19.000 K. - Iie MrenmSeve. ' T«. . Das G.schän ist wie gewöhnlich in den Sommer-, monaten, schwach, die Prelle Ee^n-auf letzten Monde. Offeriert wptden Moning-Konga zu 68.000 K., Pecoo Java, 8wnge, Komme« Oualität M.000 Pecco Java oraiM mittlere Qualität 109M0 Kuh Mm- t Am Hamburger Mä'tk!': führte starkerev Angebot ganger und gerinMn Qualitäten enl tangiames, aber über den Monat, stetig verteiltes MhMelu^er Preise für ordmär-e Tces herben Wr miAve- und bessere Horten, und-msbeioudere für wirklich, feine Qualitäten, welche rtgck, wi^ vor knapp bl|cheu herr,chre lebhafte Nachfrage zu stetigen mch teilweise langsam steigenden 1 Preisen. Die Berichte üM die neue Ernte gehen dnWvegs dchin. vaß die-Pryduftiyn Mnächft durch.ungünstige Witterung Mnträchtigst worden ist. . , Käffes. In der letzten Zeit chstr die Tendenz in allen Kasfeestrteftsptt nh^iauienen Berichtswoche "Än : di4'