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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-24 · Heft 1924 (24.6.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1924 (24.6.1924)
Date
1924-06-24
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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! Sette 8 Wien, Dienstag <m 1. Jutt«mit Viktor Leons „Gebilllele MeVschen" eröffnet wird, in. Szene. Kammersänger Pieeaver ist von seinem Londoner Gastspiel zurückgekehrt und wird vor Schluß der Saison noch Mimal in der Staatsoper auftreten: Morgen alS Herzog in „Rigoletto".Und Samstag als De Grieux in „Mauön" (Massenet.) Der Spielplan der Dresdner Staatsoper. Die Dresdner Oper plant fii-t die nächste Saison folgende Uraufführungen: „I n t e-r me zz o" von Richard Strauß. „Doktor Fan st" von Ferrneio Busoni. „Hand und Her z" von Kurt Striegler. Ferner die neueste Oper von Ermano Wolf« Feritckri. Und die Wie-ner Staatsoper? Auch eine „Kritik". Ueber den jüngsten Premierenabend in der. Berliner „Tribun t" veröffentlicht die ,-K r e u z« zettung" folgende Kritik: „Die Tribüne brachte am Mittwoch ein Lustspiel „Doktor Stieglitz" von Armin F r i e d m a n n und Ludwig Nerz zur Erstaufführung. In Anbetracht dessen, daß es sich um eine rein füoische Angelegenheit handelt, die für unsere Leser kein Interesse hat, nehme ich von weiteren Betrachtungen Abstand. Erich S ch m i d t" Margarete Hammerschlag. Samstag den 21. Juni fand im Kunstsülon Würthle (M-eihburggasse 9) die Eröffnung der Kollektivausstellung Margarete Hammerschlag statt. Theodor Fried. Von der Buk um A.-G. aus dem Bauernmarkt 3 wurde eine Ausstellung der sehr bemerkenswerten Arbeiten des jungen ungarischen Malers Äeodor Fried eröffnet. Neue Kompositionen von Erwin Schulhofs. Erwin Schulhoff hat ein Streichsextett vollendet, das auf dem -Donau esch in ger Kammer musikfest zur Uraufführung gelangt. Im August findet die Uraufführung von Schulhoffs Streich quartettstücken am Salzburgs r M ufi k f e st statt. Innsbrucker Kunstausstellungen. Vom 20. Juli bis zum 17v Shtfluft werden in Innsbruck eine ganze Reihe künst- - lerrscher Veranstaltungen stottfinden. In der Hofburg gibt es eine Ausstellung von Gemälden und Bildwevkn. Im großen Stadtsaal tritt das Kunstgewerbe auf. Den Taxishof nimmt der Innsbrucker Gewerbebund für seine Zwecke in Anspruch. Berliner Kunstausstellungen. Der Roman „Die andere Seite" von Alfred Kubiu gilt als bedeutende literarische Leistung. Auch die Zeichnungen zu diesen: Roman sind Einfälle merkwürdiger Art, aber keine Formgestaltung. 200 solcher Blätter steht man bei Gurlitt, man staunt über die Fruchtbarkeit einer exzentrischen Einbildungskraft, bleibt aber am itostlichen Interesse hasten. Ein Landsmann Kubins, der Prager Emil Filla, stellt bei Flechthei m aus und zeugt mit seinen kuoistischen Malereien für die Abhängigkeit von Pariser Vorbildern. In einem Nebenraum ist ein Bild von P.as.eiN zu schön, em Vorläufer der versprochenen größeren Ausstellung.. Bei Casper am Kurfürstendamm stellen zwei junge Russen aus. N. G l u t s ch e n k o und I. B a b y i. Ihr Stil ist der neue Naturalismus, der auch Klassizismus heißen dürfte:- In der Arbeit der jungen Künstler ist ernsthaftes, talentiertes Streben, es bleibt abzuwarken, wohin ihr Weg führt. Wiener Morgenzeitung. 84. Juni 1924 Nr. 108t nung des FinanzmtnistetmmSnureinen konkrEtt'einzelnen Tat. bestand regle. Durch diese sich fälschlich „Verordnung" nennende individuelle Verfügung, welche zu Pein Zwecks erlassen wurde, W die Berhä fiat n g "d er V o rstü nd s mit gl rede r unmöglich zu machen, wurde durch eine Regierungs« behördedie Unterbrechung eines anhängigen Gerichtsverfahrens angeordnet, in Form einer Verordnung wurde die vom Gerichte angeordnete Exekution verhindert. Durch diese Ausschaltung d e s R i ch t e r s in der „Anker"-Rcchtssache fei das verfassungsmäßige Recht, daß niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden dürfe, zugleich auch der Grundsatz der Gleichheit^ aller Bürger vor dem Gesetze und dev Freiheit deS Eigentums verletzt worden. Die Beschwerdeführer stellen daher den Antrag, diese Verordnung als verfassungswidrig aufzuheben. In der Gegenschrift des Bundesministermms für Finanzen wird hervorgehoben, der in der Beschwerde behauptete Grundsatz, daß eine Verordnung nur generelle Rechtsnormen ausstellen müsse, sei nirgends verfassungsmäßig festgelegt, es können vielmehr nach § 1 des kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes die nach diesem Gesetze erlassenen Verordnungen materiell auch Verfügungen sein. Das Urteil des Verfassirngsgerichtshofes über die Beschwerde wird zugleich mit' den Resultaten der Prüfung der angefochtenen Verordnung verkündet werden. 8im KerttdttMg ziMnfte« rweiee Vorstands- Mitglieder des „Anker" erlösten. Angedrohte Hast gegen die Vorstandsmitglieder. Der Vörfasfungsgevichtshof beschäftigte sich gestern in fort« gesetzter Verhandlung mit der Prüfung einer Verordnung des Ministeriums für Finanzen, durch welche die vom Wiener Exettitionsgericht« verfügte Verhaftung zweier Vorstandsmitglieder der VersicherungSgesellfchaf „Anker" verhindert worden war. Zugleich verhandelte der Verfassungsgerichtshof über die Rechtssache, die zu dieser Prüfung der Verordnung Anl-aß. gab, nämlich über die Beschwerde des Direktors der Gesellschaft .„Orient" in Fiume Ugo Venutti und deS Privaten Doktor Ruggers G r o s s i ch in Fiume wegen Verletzung des verfassungsmäßig gewährleisteten . Rechtes, , „daß niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden darf." Aus dem sehr komplizierten Sachverhalt ist hervorzuheben, daß die beiden Beschwerdeführer im Jahre 1917 zwei Häuser in Triest gekarvft hatten und im Jahre 1931 die ans ihnen lastenden Hypotheken von 800.060 K. dem „Anker" in Wien zurückzahlen wollten. Dieser verweigerte wegen der damals schon eitt< getretenen Entwertung der österreichischen Krone die Annahme des KroUenbetrages, allein die beiden Beschwerdeführer et* wirkten ein Urteil des Wiener Handelsgerichtes vom 29. März iW, wonach der „Anker" verurteilt wurde, thüen eine löschüngssähyge Quittung über die Tilgung der PfandschUtd von 800.000 K. zu übergeben. Ta der „Anker" diese Quittung nicht ausstellte, erwirkten Venuttj und Dr. Grossisch oinen Beschluß des Wiener Exekutionsgerichtes vom 28. April 1923, wonach dem „Anker" die Ausstellung der Quittung binnen acht Tagen aufgetragen wurde, widrigenfalls gegen die Gesells.ch aft eine Ordnungsstrafe und gegen zwei ihrer Vorstandsmitglieder die Haft verhängt werden dürfe. Der „Anker" verzögerte diese Verhaftung durch Abreise eines und MandatsnisderlegUng eines anderen Direktors, die von der Haft bedroht waren, allein im Dezember 1923 schickte sich das Exekutionsgevicht an, die Verhaftung durchzuführen. Noch im letzten Momente konnte dem Exekutionsgerichte die soeben aus der.Staatsdruckerei herausgekommene Verordnung des Finanz mi >i i st ö.r sums vSM , 26. DezeMöt 1623 im Bundesgesetzblatt dorgewiesön werden, durch welche aus Grund des kriegswirtschaftlichen ErmcichttgungsgesstzeS vom Jahre 1917 Verfügungen über die beiden Hypothekarsorderungen des „Anker", die im Grundbuch Triest p fan-rechtlich sichevgestellt sind, in der Weise getroffen wurden, daß in Ansehung jener Forderungen jedwede Zahlung Und ZahluNgsüNnahMS bis üNf weiteres verboten werden und die Löschung der hierfür bestehenden Pfandrechte nicht Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens bilden dürfen. Auf Grund dieser eigens für die Rechtssache des „Anker" geschaffenen Verordnung Nahm das Exekulionsgökicht von der Verhaftung Abstand. In ihrer Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof bestreiten nun Venutti und Doktor Grossich die Berechtigung des Bundesfinanzministeriums, eine für einen einzelnen Rechtsstreit bestimmte Verordung zu erlassen. Zum Begriffe einer Verordn nuüg gehört eins abstrakte generelle Norm, während die Veivrd- Ile BWrr der Botzrmiabanl. (Eigendienst der „Wiener Morgenzntung".) Prag, 23. Juni. Heute-stand vor einem Senat dis Strafgerichites der ehemalige Abgeordnete und. gewesene Präsident der Bohemiabank, Dr. Josef K u b i c e k, der sich wegen angeblicher Veruntr-ruung von 2,800.000 K. zu verantworten hatte. Die Anklage wirft ihm vor, daß ihm von dsr inzwischen verkrachten Bohemiabank zwecks Gewinnung der Aktienmehrheit tm Unternehmen Griotte A. G. Ladwig W a n t -o ch in Niinburg Beträge überwiesen wurden, von denen er 2,800.000 K. für sich befielt. Aus der Verantwortung Dr. Kubiceks und Mts den Zeugenaussagen ging hervor, -daß es sich um ein reguläres Syndikatsgeschäft gehandelt hat und daß die auf Grund der Anzeige der Bank erfolgte Anklage haltlos fei. Dr. Kubicek wurde freigesprochen. Der Obmann des DerbandeS der Wiener Gröberausschmücker freigesprochen. Der Obmann der Sektion der Gräberausschmücker Josef H., der zu 4 8 Stunde n st r e ngen Arrests verurteilt worden war,..weil er von einem Grabe überflüssige Lehmerde wegn-ehmen ließ, um auf einem anderen hügellosen Grabe den . sanitätsöehördltch vorgeschriebenen Hügel aufzurichten, wurde, nachdem das. Berufungsgericht eine neuerliche Verhandlung an geordnet hatte, mit der Begründung freigesprochen. daß dev als „Erddiebstcchl" bezeichnete Vorgang seit jeher auf den Friedhöfen nicht nur von den Privatgärtnern, sondern auch von Friedhofsangestellten bei Ausrichten von Grabhügeln geübt wuvde. Es könne daher nicht von einem Diebstahl gesprochen werden, vielleicht von einer Vesitzstörung, über die zu entscheiden das Strafbezirksgericht nicht in Frage komme. Die Anzeige, war seinerzeit von der Verwaltung des Wiener Zentralfried- Hofes erstattet worden. Es wäre vielleicht angez-öigter für diese Verwaltung, wenn sie sich mit den Preisen für die GrüberausschmÜckungen befassen wurde, die nicht gerade seht gering find. Volkswirt. Eine stürmische Generalversammlnng der Gemischen Alpinen Montangesestschaft. Verschleuderung großer Vermögenswerte. — Herr Pochwadt in der Opposition. — Verlust 158 Millionen. Aus Kufstein wird uns berichtet: AM 21. d. fand im Saale des Hotel Egger die Generalversammlung, der Chemisch e n - Alpi n en Aktiengesellschaft statt, in deren Verlauf es wiederholt zu stürmischen Szenen und Zusammenstößen zwischen der vom Generaldirektor B e r ck e-- meh-er der oberschlesischen Kokswerke geführten Mehrl und der Opposition, deren Führung Geheimer Kommerzienrat Pochwadt hatte, kam. Dem von Dr. E f ch ft r u t vorgeiragenen Rechenschaftsberichte ist zu entnehmen, daß die Bilanz mit einem Verlust von 153 Millionen ab schließt. Geheimrat Pochwadt konstatierte, daß diese Bilanz auf jener des Vorjahres aufgebaut sei, welche er gleichwie die letzte, als falsch bezeichnen müsse. Die Valuten- und Waren Umrechnungen beruhen aus unrichtiger Basis und ergibt sich eine Differenz von 839 Millionen Kronen. Der Vor sitzende des Auffichtsrates Generaldirektor Aerckemeyer er klärte, daß di- Mehrheit die neue Bilanz anerkennt, wogegen Gchtzimrat Pochwadt diese Stellungnahme als Vergewaltigung erklärte Und P r o t e st erhob. Unter lebhaften Zwischenrufen bemängelte es der Führer der Opposition, daß der, frühere Vizepräsident Dr. Schönpflug 10.0 60 Gratisakt i e n erhalten habe. Seitens der Verwaltung wurde dies zugegeben mit der Begründung, daß diese Zuwendung als Abfindung für einen von der alten Verwaltung ■ HloffenLn Vertrag zu betrachten fei. Unter lärmenden Szenen erklärte der frühere Generaldirektor Ingenieur S.uch.y, daß dieser Vertrag, ni.emals die Genehmigung der Generalversammlung., erhalten habe. Die von der Opposition verlangte Vorlesung des vorjährigen Versamm- ' ungsprotokolls wurde von der Mehrheit abgelehnt, wobei Suchy ausrief: „Dr. Eschstrut hat die Bilanz vom Jahr« 1922 wissentlich gefälscht." Hierauf brachte Geheimrat Pochwadt den Verkauf der Stadlauer Oel« und chemischen Werke A.« G. zur Sprache, durch deren Verschleuderung elnf Schaden, v ön vier Millionen erstanden sei. Dr. Esch st rut erwiderte, es wäre immerhin möglich, daß das um änderthalb Milliarden verkaufte Unternehmen einen reellen Wert von 6 Milliarden gehabt habe, daß aber bei dieser Transaktion andere Gesichtspunkte (Fusion mit der Firma Danek C o. t n P r a maßgebend gewesen feien. Die Opposition nahm diese Entgegnung mit lärmenden Zwischettrufen aus. Der Borsitzen.de drohte, den Geheimen ommerzialrat Pochwadt auS dem Saale zn weisen, wogegen wieder seine Anhänger hastig protestierten: Pochwad t stellte ditz -weitere Frage, ob es richtig sei, daß das Werk „WieN-Ungar^asse" mit allen Vorräten um die Lappali e von 888 Millionen v e r k a u f t und diesbezüglich - ein UntersuchungsauSschutz eingesetzt worden sei. Ing. Suchy wies darauf hin, daß «in Zeugenprotokoll existiere, in welchem der dem Vorstand angehörige Kommerzialrat Gert die Verschleuderung dieses Werkes mit dem Bemerken feststellte, daß die Leiden dort befindlichen Mikroskope allein mehr alS dit ganze VerkaufsfumMS wert sind. Neuerlich versuchte der Vorsitzende, die-Führer der Opposition aus dem Saale zu weisen und verlegte, als ihm dies nicht gelang, di« Generalversammlung in ein anderes Gastzimmer deS Hotels. Allein auch dorthin folgte die Opposition nach, und in einer neuerlichen Debatte, wurde festgestellt, daß die Verwaltung an Prozeßkosten und Abfindungssummen an Beamte nicht weniger als 8 30 Millionen -bezahlt habe, daß trotz der Passivität des Werkes, der Vorstand Doktor Esch st rut einen phantastisch hohen Gehalt beziehe und andere Begünstigungen noch genieße. Der Ar« beitervertreter Obmann H e r t i n g und Betriübsrat Z i m e t m a n n gaben dem Wunsche. nach durchgreifender Reorganisation Ausdruck. Der Vorsitzende kündigte, an, daß er jedermann, der sich mit Suchy ins Einvernehmen setze, entlassen werde. Sensationell wirkte es, als die Opposition die Frage stellte,, weshalb diedurch die, .letzte Emission, der Gesellschaft zugseflossenen acht Milliarden nicht für . Zwecke, des inneren Aufbaues verwendet wurden, wt« es in den Bundesmitttsteiien für Handel Und Finanzen erklärt wurLe, vielmchr seren große Beträge ' zur T ist gung der Schulden der jetzigen Mehrheitsgruppe verwendet Wörden. Der Vorsitzende entgegnete, er halte ed für anständiger, zuerst die Schulden zu bezahlen, er wisse es übrigens nicht, Ä den Bundesministerien derartige Zusicherungen gemacht worden seien. Erst nach mchrstündigen Debatten wurde die stürmische Generalversammlung geschlossen. Die Opposition er- - klärte, daß sie sich im Interesse der kleinen Aktionäre alle Schritte vorbehülte. Lr. zkmmema« Wer die Mckzahluug der wllswlrtschaftlichen Kredite. Mit Bezug auf die Nachrichten, daß der Generalkom^ missär des' Völkerbundes, Dr. Z i m m e r m a n, di« sofortige R Ü ck z a h l u n g gewisser Vorschüsse gefordert habe, welche die Rationalbank auS den Resten der Völkerbundsanleihe gewährt hatte, teilt der Generalkommissär der Staatskorrespondenz folgendes mit: Man muß zwei von einander verschiedene Kategorien von Krediten unterscheiden, und zwar: i. Kurzfristig« K r o ne nkredit e in der Gesamthöhe von M Miiliarden Papierkronen, die im Laufe der Monate April und Mai zur Erleichterung der Börsenkrise gewährt wurden, und 2. die von der Nationalbank seit Juli 1923 in Oesterreich gewährten kurzfristigen Darlehen in fremden Währungen zur Förderung von Industrie und Handel. Diese letzteren hat der Generalkommissär in einem an den Präsidenten der. Nationülbank gerichteten Briefe vom 8. Mai d. I. auf die am 90. April d. I. bereits elozierte Summe von 80 Millionen Goldkronen begrenzt. . Für die unter Punkt.1 erwähnten Kredite war schon bei Beginn dieser Operationen ein ftafselweiser Rückzahlungsmodus vereinbart, der programmäßig durchgeführt wird. Für die unter Punkt 2 genannten Darlel^n hat der Generalkommissär lediglich die oben erwähnte Höchstziffer festgesetzt. Von einer Verringerung dieser Ziffer ist keine Rede gewesen. Die Summe dieser Beträge, vermehrt um verschiedene, direkt, gewährte, kurzfristige Kredite für.Kunstdünger, Glektrifiziernngsarbeiten in den Bundesländern.und Tabakankäufen, ergibt eine Gesamtsumme kurzfristiger, in verschiedener Form Xvmmsncljts der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wie«, I. Söltzergaiie 4 _ Teltphories 60-4-82, 60*4-01 63-4*85, 64-4*42, 68-4*76, 60*4*82 ' ms . ’ f«Ifegf«fflmadre8S«i'l,l‘Ä^bbÄllk Alle Arten von Bankgeschäften Kredit* und Warengeschäft*!?!"!"!"!!

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