Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1924 (24.6.1924)
- Date
- 1924-06-24
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. IM , V Wien, DrestZksg e i n >halb .Iahrhun>der,te jünger als die im Nebenraum auMEen Möbel, die aus Südtirol stammen und noch recht -primitive Formen aufweiftn. Diese Zimmer bieten einen vollständigen Ueberblick über den Rahmen, in dem sich das Leben fviilherer.Epochen Mpiüte und lassen deutlich die allmähliche-Zunahme der Behaglichkeit erikennen. 7. Das Erdgeschoß der Langegasse enthält die j u g os l a wisch e Vergleichssammlung, die uns in buntem Nebeneinander Alltags- ■ und Prnnlgeiwänder, Schmuck, Muffen und Dongefäße aus B o s nien und Alba ni * * n, aus Serbien und Montenegro zeigt. Im Stockwerk finden wir -die einzelnen Kulturgouen der ehemaligen Monarchie zusammengestellt. Bon überall sicht man die typischen V o l k s t r a ch t e n, daneben in Vitrinen die für jede -Gegend charakteristischen Erzeugnisse oder Werkzeuge zur Landwirtschaft; so ist zum Beispiel die Steyrer -Gegend mit fein v-erzierten Messern und der-Böhmerwalld mit Rübezahl-Pseifen aus Reben-wu rzeln vertreten, von -denen eine nicht einmal den barchen Bart der bekannten BoMsagengsstalt vermissen laßt. Eine Spezialsammlung zeigt die Entwicklung der Webku'nst und ähnlicher Handarbeit des Textilgewerbes in übersichtlicher Art, so die Erzeugnisse der weltberühmten Spitzenklöppelei aus dem Erzgebirg und die perlengewebten Gürtel und Borten ruth en isch e n 1trsprunges, die übrigens die Wiener Demier-cri-SchöPfungen au ^Farbenpracht und Schönheit >dec Muster bei weitem übertveffen.- Objekte r e l i g i ö s e n Urspru n-gs nehmen e i nen großen Raum ein; auch der A b e r g l a u b e. kommt reichlich aus feine Rechnung. So enthcrlt ein .Glaskasten eine Anzahl Puppen aus der H a n n a (eine davon mit einer Kette, von vielleicht ihuntdert ausgeblasenen Hühnereiern ,/geschmückt"), die zu Frühlingsbegin-n in die March geworfen wurden, um das Ende des Winters zu -symbolisieren. Andere Gegenden lieferten.bunt bemalte Marte rltafeln oder A l r a tut em ä n n lein aus dem mannigfachsten Material. Schon dieser flüchtige Rundgang durch das Museum zeigt, daß hier große Werte liegen, die nur viel zu wenig bekannt sind. Ein zahlreicherer Besuch des Museums, das jeden Bormittag geöffnet ist, würde ihm auch neue Mittel Zufuhren, deren es so dringend bedarf. ■ Robert D u ldne r. Re Wische« Siedlungen in Argentinien. Das Kolonisationsshstem der Jca. ^Wle.^WK..^rgen^hrischeu.^Wättsr» entnehmen, geht die. IÄpislh Colonisation. Association. (Jca) daran, ihr bisher in Argentinien befolgtes und von den jüdischen Kolonisten stark airgefochtenes Kolonisationssystem gründlich zu ändern. Die Jca besitzt gegenwärtig in Argentinien noch eigenen freien Moden in einem Ansntaß, das für die landwirtschaftliche Ansiedlung von taufend Familien ausreicht, und zwar: in Rivera 45.000 Hektar, in Entre Rias 15.000 Hektar, in Mosesville 53.000 Hektar (davon 80.000 guter, für Kolonisätiönszwecke geeigneter Boden) und in M o n t e s i o r e 20.000 Hektar.' Nach dem bisherigen System hat die Jca an jüdische Kolonisten Boden ausschließlich auf zwanzig- bis dreißigjährige Amortisation überlassen. Der Wert des für eine Kolonistenfamilie bestimmten Bodens einschließlich der. Baulichkeiten betrug höchstens 1000—1200 Pesos. Weitere Kredite für die Erhaltung der Farm gibt die Jca nicht, so daß eine jüdische Familie, die sich auf Jea-Boden ansiedeln will, nach dem bisherigen System ein Vermögen von zumindest 4000 Pesos haben mußte. Die argentinische Direktion der Jca vertritt überhaupt den Standpunkt, daß die Kreditgewährung für das Fortkommen des Kolonisten schädlich, und daß es sogar nicht erwünscht sei, daß der.Kolonist seine Farmertötigkeit mit eigenem, ans der Heimat mitgebrachten Geld beginne, Sie wünscht auf Grund ihrer Erfahrungen, daß nur solche Personen von der. Jca angesiedelt werden, die zunächst in Argentinien selbst als Landarbeiter das nötige Geld verdienen .und sich alle erforderlichen praktischen Kenntnisse aneignen,, his sie sich den Verhältnissen so angepaßt haben, daß' sie, als selbständige Kolonisten beginnen können. Aus diesem Grundgedanken baute sich das argentinische Kolonisationssystem der Jca auf. Der Entwicklungsgang eines jüdischen Jca-Kolonisten in Argentinien verlief etwa wie folgt: 1. Die Familie kommt ohne Mittel an. 2. Die Jca überläßt dieser Familie im ersten Jahr eine Parzelle von 10 bis 26 Hektar in Pacht. 3. Der Kolonist betreut seinen Pachtboden und arbeitet außerdem gegen Taglohn bei den älteren Kolonisten. Das ist die erste Probezeit. 4. Erweist sich der Kolonist während dieser Probezeit als arbeitssam, so erhält er weiteren Boden in Pacht.' 6. Erst wenn er auch hier sich als guter Arbeiter er-, weist,, wird mit ihm ein Vertrag auf 20 bis 30 Jahre abgeschlossen, während welcher Zeit er den Kaufschilling des Bodens mit , fünf Prozent Verzinsung auszuzahlen hat. Mit diesem Kaufvertrag erwirbt jedoch der Kolonist noch immer nicht das Eigentumsrcht auf seinen Boden. Der Vertrag ist nicht mehr als ein „Promeso de vento", eine Zusage, daß noch Begleichung seiner Schulden an die Jca in 20 bis 30 Jahren das Eigentumsrecht auf den Boden auf ihm übertragen wird. In diesem Vertrag ist aber auch ein Punkt enthalten, der der Jca das Recht einräumt, eine etwaige Auszahlung des Schuldbetrages vor Ablauf der Vertragsfrist ab zulehnen. Dieser Punkt im Vertrag hat zu den heftigsten Konflikten zwischen der Jcg und den Kolonisten geführt,. Nach den Landesgesetzen hatten die Kolonisten die Möglichkeit, die Jca im Prozeßwege zu zwingen, die vorzeitige Liquidierung der Schulden desKolonist^ anzuerkennen. Demzufolge sieht Wienei; MörtzeMeliuns. Mitteilungen aus dem Publikum. Gis« Lamm Oskar Eisenberg Wien, II. Strassburg Verlobte Wien, im -Juni 1924 hsin jyio) Gisela Margulies Leo Katz empfehlen sich als Verlobte Wien, im Juni 1924 Telephon 61.198 Telephon 61.198 Bernhard Schimmermann Salon für feine Herrenkleidung nach Mass Laufende Instandhaltung der Kundengarderobe (Bügeln, Entdecken, Reparaturen) WIEN, I. 10504 Graben 29, Trattnerhof 2, Mezzanin 72-74 Parfümerie „LORRflIH** Savonnerie Eau die Cologne Russe Eau de Cologne Chypre CrSrne Lorignon Creme Lorignon-Chypre Lorrain-Toiletteseife, Badeseife, Speikseife Allelnerzenger der C /IB/IDM** Rasierseifen in Stangen bestbekannten )i(JnDnuln und Würfeln Telephon Nr. 42-1-65 Auslieferung r I. Rafael, Wien, I. Graben 28 Geschäftshandwagen jeder Bauart, vierand zwelrSderlg, steif und gefedert, ''in erstklassigster Ausführung, zn ganz konkurrenzlosen Preisen, stets lagernd Klosterneuburger Wagenfabrik A. G., Wien, 12. Bezirk, Grieshofgasse 16, Telephon 82-4?39 m sich die Jca gezwungen, ihr ganzes Kolonisationssystem in Argentinien auf neue Grundlagen zu stellen. Es wird wohl nach wie vor das Pachtsystem als Beginn des Vertrags- Verhältnisses zwischen Jca und Kolonisten aufrechterhalten, aber sie anerkennt das Recht des Kolonisten, wann immer, aber jedenfalls nach vierjähriger Vertragsdauer, durch einmalige Auszahlung das Eigentumsrecht auf den Boden zu erwerben, andererseits verpflichtet sie sich, in dem Fall, als sie vor Ablauf der ersten vier Jahre das Pachtverhältnis nicht verlängern will, dem Kolonisten alle während der Pachtdauer von ihm zur Verbesserung des Bodens und des Fundus instructuS gehabten Auslagen, mit entsprechender Verzinsung zu ersetzen. Wien, 24. Juli. * Zionistisches Landeskomitee. Das Zionistische Landeskomitee teilt mit: Heute um 8 Uhr abends findet im 2. Bez., Taborstraße 20 A, eine Sitzung des Lokalkomitees, der Schekelkommission, der Obmänner der zionistischen Bezirkssektionen und Sondervereine, der Leiterinnen der Franen- Bezirksgruppen und der Vertreter der I. H. V. Bar-Kochba und der Jugendgruppe Leopoldstadt statt. Die verkauften Schekalim sowie die Schekelgelder sind zwecks Verrechnung imtzulbr'ingen. * Generalversammlung der Urania. Gestern fand in der Urania die 33. ordentliche Generalversammlung statt, in der der Rechenschaftsbericht und der Rechnungsabschluß für das Jahr 1922—1923 einstimmig genehmigt wurden. Ans den Berichten ging hervor, daß die Verhandlungen über die Finanzierung des Zweighanses in Mariahilf. für welches 20 Milliarden benötigt werden, günstig fortschreiten, so daß die Leitung der Urania hofft, bald den Grundstein legen zu können. Die Urania-Uhr wurde im letzten Jahre repariert und verbessert und wird während der Nacht aus Kosten der Gemeinde Wien beleuchtet. Der Vorsitzende teilte mit, daß der Plan aufgetaucht sei, alle öffentlichen Uhren mit der Uraniazeit zu synchronisieren. Es werden diesbezüglich Verhandlungen mit der Gemeinde Wien geführt. Die Urania hat weiters Amateurkurse für Radiotelephonie eingerichtet. * Professor Kralik. (Aus der „Wiener- Zeitung".) Der Bnndesprcrsioent hat den ordentlichen Professor an der Universität in Würzburg Dr. Dietrich Kralik zum ordentlichem Professor der deutschen Sprache und Literatur an der Universität in Wie u ernannt. * Eine Seilschwebebahn auf den Vatscherkofl. Das Ministerium für Handel und Verkehr hat der Gemeindevorstehung in Jgls die Bewilligung zu technischen Vorarbeiten für. eine als Seilschwebebahn auszuführende Bahn niederer Ordnung vmr Jgls aus den Patfchevkofl auf die Dauer eines Jahres erteilt. . * Ein Amerika-Vortrag an der Universität. lieber Einlaimim der Wiener Universität wird Professor der Geschichte der Columbia-Universität in New-Aovk, Dr. William R. Sheplerd am Freitag den 27. und Samstag den 23. d. im großen Festsaale der Universität einen Bortrag in englischer Spräche über das Thema ,,America and the Americans" halten. Der Vortrag beginnt an beiden Tagen um 6 Uhr abends. * 400 Millionen für die Wiener Messe. Der Mnanzausschuß des Gemeinderates hat der Wiener Messe-A.--G. eine Subvention von 400 Millionen bewilligt. * Das Budget der Budapester Kultusgemeinde. Die . "udapMr Mische Fortfchrittsaemeinde. das heißt die 1 ■ U. Juni 1622 Gelt« 7 .. stchrittliche Judengemeinde aus der Pestcr Seite -der Ungarn scheu Hauptstadt (Ofen, Altofen. Neupest haben ihre eigenen Gemeinden und die Orthodoxen sowohl in Pest als auch jenseits der Donau haben gleichfalls autonome jüdische Gemeinden) hat soeben ihren Rechnungsabschluß für das - Jahr 1923 und den Voranschlag für das Geschäftsjahr 1924 herauSgegeben. Die Gemeinde erhält 12 Synagogen, 10 Schulen, vom Obevgymnasium bis zum Kindergarten/ ein jüdisches Waisenhaus, ein Taubstummeninstitut, ein Blindeninstitut, Wer Mische Spitäler, eine jüdische Poliklinik und eine eigene Osterbrotfabrik. Die Gemeinde zählt 60.000 Steuerzahler. In den eigenen Schulen der Gemeinde erhalten 5686 Kinder Unterricht. Die Religionslehrer der Gemeinde erteilen 28.298 Schülern an den verschiedenen nichtjüdischen Anstalten den Religionsunterricht. Interessant ist auch, daß die verschickrenen Ambuilatorien, Tuberkulosenheime und Laboratorien im abgelaufenen Berichtsjahre von 108.888 Kranken, davon 67.572 christlichen Patienten, in Anspruch genommen wurden. Von sonstigen interessanten Daten seien hervorgehoben: Im Jahre 1923 wurden „im Zusammenhänge mit der Au8weii'nngsverovdnnng" nahezu 12 Millionen Kronen veraus-- gabt. Die Erhaltung der „Kommission ftir im Ausland studierende jüdische Studenten" kostete mehr als vier Millionen und für jüdische Flüchtlinge wurden 600.000 K. aus' gegeben. Diese Posten sind auch im Voranschlagsjahr mit entsprechend mehrfach erhöhten Beträgen vorgesehen. .Dir Steuereingänge sind mit fünf Milliarden Kronen gegen 1200 Millionen im vergangenen Jahre veranschlagt. Austritte aus dem Judentum. Baja, 2. Bez., Castellezgasse 2. Keller Mauricv, geb. 23. März 1896, Warschau, Fabrikant, 7. Bez., Lindengasse 4. . Freiberger Erwin, geb. 2. September 1892, Men, Beamter, 2. Bez., Rembrandtstraße 37. A l t e n st < i n Margarete, geb. 18. Juli 1890, Wien, 2. Bez., Rueppgasse 7. Deutsch Ernst, geb. 18. Juni 1894, Wien, Beamter, 2. Bez.. Konrad- - gasse 1. Metsel Olga, geb. 27. Juli 1896. Wien, 1. Bez., Sterngasse 8. Schwarz Emanuel, geb. 10. Jänner 1904, Wien, Schlossergehilfe, 2. Bez., Glockengasse 6. Sie p lb erger Laura Regine, geb. 17. April 1909, Wien, 19. Bez., Vegagasse 19. Blatt Hermann, geb. 3. April 1890, Budapest, Farbereiinhaber, 9. Bez., Mllnergasse 35. P ar l a g i Hilda, geb. 21. April 1896, Prag, 9. Bez., Türkenstraße 25. Parlagi Bela, geb. ' 16. Juli 1895, Budapest, Kaufmann, 9. Bez., Türkenstraße 26. Molho Isidor, geb. 23. März 1888, Saloniki, Direktor, 9. Bez., Währingerstraße 148. L u t t i n g e r Elsa,. geb. 30. September 1895, Citzzernow, Bankbeamtin, 8. Bez., Grund!» gasse 2. F l e sch Risa, geb. 1. Jänner 1874, Kloketicz, 7. Bez., Kirchengasse 15. -Bäck Basje, geb. 29. Oktober 1909, Mortake, 5. Bez., Schönbrunnerstraße 93. Ze. rbe 8 Johann, geb. 1. Oktober 1860, Heltau, Schlossermeister, 2. Bez., Große Pfarrgasse 7. P ü ch l e r Arpad, Leb. 18. Juli .1900, Budapest, Schlosser, 2. Bez., Wohlmuthstraße19. Schnürmacher Julie, geb. 2. Jänner 1872, Kamnitz, 5. Bez., Bräuhausgasse 51. Schnürmacher Wilhelm, geb. 2. Mai 1869, Horn, 6. Bez., Bräuhausgasse 51. Vereine, Borträge «ud Bersammluugen. Urania. Heute, 5 Uhr (Großer Saal): Eine Fuchsjagd auf Skiern durchs Engadin. 728 Uhr (Großer Saal) : Afrikanische'' Jagdabenteuer. */,8 Uhr (Kleiner Saal) r Architekt Prof. Othmar Leixner: Eine Wanderung durch die Wachau. 7,8 Uhr (Kurssaal): Univ.-Prof. Dr. Einil S ch w a r zr -Heilkräfte und Heilmittel. * Einschreibungen in die jüdische Volksschule, 20. Bez.» Denisgasse 33. Die jüdische Volksschule, 20. Bez., Denisgasie Nr. 33, eröffnet im Schuljahre 1924/25 die fünfte Volksschulklasfe. Einschreibungen in alle fünf Klassen finden täglich Won 12 bis 1 Uhr mittags in der Schnlkanzlei, 20. Bez., Denisgasse 33, statt. Verbesserung des Zugsverkehres auf der Salzkammergut- Lokalbahn. Zur Herstellung ei-n-es unmittelbaren Anschlusses in der Station Bad Ischl vom Zug D103 und D2304 (Wien- Westbahnhes ab 9 Uhr 45 Min., Bad Ischl an 15 Uhr 39 Min) ans die Salzkammergut-Lokalbahn wird der Schnellzug Nr. 1 Bad Jschl—Salzburg (Jschler Bahnhof) derart später gelegt, daß die Abfahrt von Bad Ischl um 15 Uhr 50 Min., die Ankunft in Salzburg nm 8 Uhr 18 Min. erfolgen wird. Der im Anschlüsse vom Schnellzuge Nr. 101 und 2302 (Wien-Westbahnbos ab 7 Uhr 30 Min., Bad Ischl an 14 Uhr 17 Min.) vom 1. Juli 1924 an vorgesehene Personenzng Nr. 23, Bad Ischl—St. Wolfgang L. B., wird schon vom 28. d. an verkehren und bis St. Gilgen weitergefithrt. Dieser Personenzug wird um 25 Minuten später gelegt (Bad Ischl ab 14 Uhr 60 Min.), wodurch in der Station Bad Ischl auch eine günstige Anschlußverbindung vom Personenzng Nr. 2329, Bad Anssee-Bad Ischl (Bad Ischl an 14 Uhr 35 Min.) vermittelt wird. D'e Anschlnßverbindungen zwischen St. Wolfgang Lokalbahn und St. Wolfgang Zahnradbahnhos sowie zwischen . St. Lorenz und Mondsee werden den geänderten Zuglagen der . beiden vorgenannten Zügen angepaöt. frogramm der Radioverkehrs A.-G. für -heute- Pro riedrich Wührer: „Schubert-Taussig-Marsch". Frl, Maria Mannsseldr Gesang, Kornelius-Lieder r „Im tiefsten Herzen glüht mir deine Wunde", „Auf ein schlummerndes Kind", „Auftrag", „Wiegenlied", „Lust und Schmerzen". Siegmund Feuermann, Violine: Back) Air, Sarasate-Zapadeade. Dr. Stagl, Vortrag: Goethe: „Fausts Tod". Frl. Maria Mannsfeld, Gesang, Wolf- Lieder: „Auf einer Wanderung ...", „Das verlassene Mägdelein", „Begegnung", „In der Frühe", „Er ist's...". Professor Stagl, Vortrag: Rosegger: Eine heitere Geschichte aus „Stoausteirisch". Pros. Friedrich Wührer, Klavier: Max Reger: „Ans meinem Tagebuch", Humoreske und Gavotte. Bühne «nd Kunst. Ans de« Theatern. Burgtheater. Morgen, 7 Uhr. „Das Abenteuer i n C h i n a". Schönbrunn en: Schlo ß t he a t er. Morgen, halb 8 Uhr, „Der Wiederspenstigen Zähmung". Volksoper. Heute Abschied Jean Äthanasiu.s' als Germont in „La Traviata". Morgen „Carmen". Samstag „Aida". Renaissance-Bühate. Heute, 8 Uhr abends, 60. Aufführung von „Familie Hatsche k". Die Exl-Bühne bringt heute, halb 8 Uhr. im Raimund-Theater zum ersten Male das vieraktige Volksstück „Pater Jakob" von C. Morre zur Aufführung. Die Sommerspielzeit im Stadttheater. Die Direktion ded Neuen Wiener Stadttheaters hat Herrn Oberregisseur Karl Kneidinger für die Zei vom 1. Juli bis 20. August d. I. mit der künstlerischen Leitung des Stadtthcaters betraut. In dieser Ze it geht ein Wiener Volks st ü ck - Z y k l u s der