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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-24 · Heft 1924 (24.6.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1924 (24.6.1924)
Date
1924-06-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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^PffMW^VAM^MMMMMVWM^^W^WWHMWWMMMWWNMWUWWßN^MW B WiALÄW im, sra ÄM, VMM SK FM IM " tn Berlin, schrieb er für den „Grundriß" mosaisches und talmudischeS Recht. Mtt Rapaport Verliert die jüdische Wissenschaft eine der -roßten Autoritäten auf dem Gebiete des jüdischen Rechtes. , Sine Rauferei bei Sommerein. T Nach der Sonnwendfeier. Amtlich wird der folgende furchtbar aufgeregte Bericht Verbreitet: „Sonntag abends wurden an den Artillerieschietzschulkursen befiMiche Heeres angchörige von einer etwa 200 bis 300 Mann starken Gruppe von Zivilpersonen in S omrn erein nächst Bruck in Niederösterreich ohne vorhergeganenen Wortwechsel überfallen und schwer mißhandelt. Auf die Meldung hiervon wurden vom Kommando der Artillericschießkurse eme O f f i z i e r s P a t r o u i l l e und, als diese nicht ausreichend schien, eine Abteilung von 6 0 Mann unter dem Kommando eines Offiziers zum Schutz der Soldaten entsendet. Nach den bisherigen Erhebungen wurde der Ueberfall auf die HeereSangehörigen in Sommerom anscheinend planmäßig vorbereitet und durchgeführt. Die einzelnen Soldaten, die sich zur Wehr gesetzt hatten, wurden getrennt überf a l le n. Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, haben mehrere Soldaten Stichwunden und sonstige Verletzungen erlitten. Einer der Angreifer soll verletzt ins Spital gebracht worden sein. Die Ursache des Ueberfalles dürfte darin liegen, daß sich Soldaten ander Sommer ein er S on n w e n df ei er am 21. d. beteiligt hatten. Die notwendigen Maßnahmen zur-Untersuchung des Vorfalles sind getroffen." . ES hat also eine Rauferei zwischen Soldaten und Zivilisten gegeben^ was an einem heißen Sommerabend nach einer Sonnloendfeier, bei der es 'gewöhnlich auch Alkohol gibt, keine besondere Sensation ist. Im Frieden find solche Dinge durch eine Patrouille gemeinsam mit Gendarmen geschlichtet worden. Der österreichische Fremdenverkehr. Eine Bewegung gegen die Ausbeutung der Einheimischen und Fremden. Die Vertreter der im Verkehrsverbande vereinigten Landesorganisationen haben in Salzburg über die zur Hebung des Fremdenverkehrs notwendigen Maßnahmen beraten. Man will dacan gehen, die Mißstände zu beseitigen. Bei der Generaldirektion der Bundesbahnen wurden die Klagen wegen der Zustände in den Speisewagen vorgebracht. Bekanntlich wird für ein Mittagessen schlechtester Qualität und Quantität der -Betrag von 50.000 K. verlangt. Die Generaldirektion hak nun eine Kontrolle der Speisewagen zugesagt. Weiters wird eine - Revision der österreichischen Bahnhofsrestaurants verlangt. Es gibt wohl in den Bahnhöfen Restaurants, die als, billig überall bekannt sind, wie die von Innsbruck und Aspang, jedoch die Mehrzahl dieser Restaurants hat 'es nur. auf Wurzenfang abgesehen. . . Demnächst werden amtliche Paßbeilagen in mehreren Sprachen, für die nach Oesterreich reisenden Fremden heräusgegeben,'die alles für-die fremden Gäste Wissenswerte enthalten und die Möglichkeit bieten werden, in den größeren Städten bei den Fremdenverkehrsstellen persönliche Auskünfte einzuholen. Auf den Bahnhöfen wird ein Nachweis dien st für Hotelzimmer eingerichtet werden, damit sich nicht Fälle ereignen, wie ein jüngst zur Anzeige gebrachter, wonach ein Chauffeur einem Fremden vom Westbahnhofe, zum Hotel Holler in der Burggasse nahezu eine $it -er Tat hatte die ovale Klinke der lackierten Tür sich schon bewegt und der Flügel eine winzige Spalte geöffnet. Jetzt wurde er, dem die Schlußworte galten, sichtbar. Mit breiten Schritten spazierte er, sichtlich in guter Laune, über die Lorbeerkränze und fliegenden Adler des Teppichs nach seinem Sitz und sagte, indem er den Kopf auf die Seite neigte und die Hände in die Taschen versenkte: ,^Jch hoffe, daß Maleville Sie gut unterhalten hat. Wenn hier mit Traumdeutung gedient ist, so hätte ich vielleicht darauf verzichtet, Jahnen Geschichten zu erzählen, und Sie nur auf eine sehr triviale Erfahrung verwiesen, die jeder von Ihnen schon gemacht haben wird. Sie träumen, daß Sie sich wegen einer strafbaren Tat zu verantworten haben. Sie suchen sich der 'Verantwortung zu entziehen. Man verfolgt Sie. Man holt Sie ein und verhört Die. Sie leugnen, sichren Wahrscheinlichkeiten an, versuchen, ein Alibi zu konstruieren. Sie erdichten Tatsachen, treten psychologische Beweise an, beschuldigen andere, trachten, das Verfahren zu verschleppen, hoffen auf Zufälle, suchen -Zeugen irre zu machen. Sie schließen mit einem glänzenden Plaidoher — und werden verurteilt. Während der ganzen Zeit haben Sie von Ihrem Gewissen, Ihrem Schuldbewußtsein, Ihrer Reue und Zerknirschung schwerere Martyrien erlitten als von der Schikane des Verfahrens und der Härte der Strafe. Sie erwachen: und was bemerken Sie? Sie haben Ihre Verfolgung, Ihren Prozeß un-d Ihre Verurteilung geträumt. Ihr Verbrechen haben sie vergessen zu träumen. Es war eine 'Voraussetzung der Komödie, aber eine Voraussetzung, die Sie nicht geprüft haben. Eine falsche Voraussetzung. Und doch fühlten Sie sich schuldig, waren Sie schuldig, so gut wie einer, der das Vergnügen oder den Nutzen des Vergehens gekostet hatte. Sie hatten die Indigestion ohne Mahlzeit, den Katzenjamnrer ohne Rausch. Ihr Schuldbewußtsein war entstanden wie ein Jucken der Haut, ein Schmerz im Finger — ohne sittlichen Anlaß. . . , Genug der Philosophie, meine Herren; wir haben zu arbeiten. Ich wünsche, daß Sie Schuld und Strafe ohne metaphysische Nebengedanken -betrachten, sozusagen als Spielregeln. Das Schnldbewußtsein ist eine Zwangsvorstellung, die man sich durch unbedachtes Handeln oder durch Unvorsichtigkeit zuzieht, und die Strafe ist keine Sühne, keine Rache, kein Sakrament, sondern einfach eine umgeehrte Belohnung — weiter nichts. Und jetzt, bitte ich, zum nächsten Paragraphen." Stunde geführt hat: Es-besteht die löbliche Absicht, die Wmzereien der österreichischen Gastwirte zu verhindern. Die Absicht ist sehr löblich; das Unternehmen erscheint jedoch angesichts der herrschenden Zustände beinahe undurchführbar, wenn nicht, die Bevölkenrng selbst mithilft und in jedem Falle der Ueberschreitung die Ameige erstattet. DaS bisherige Prinzip: Große Bezahlung, kleine Portionen, muß aushören. Zu begrüßen ist, daß eine Agitation gegen die enormen Mautgebüren eingeleitet wird. Was man sich da in manchen Gebieten Oesterreichs leistet, ist schon grober Unfug. Da werden zum Beispiel die Fremden in den Tiroler Prospekten auf bie Schönheiten aufmerksam gemacht, die eine Autofahrt um das Kaisergebirge bietet. Wer nun tatsächlich diese Fahrt unternimmt,- muß mehreremale Maut zahlen und insgesamt die Summe von 200.000 K.anMauig e l d e x n entrichten. In Nikolsdors bei Lienz in Osttirol hebt die Tiroler Landesregierung eine sogenannte L a n d e s a b g a b e im Betrage von 90.000 K. im Mautwege. ein. Dabei behaupten die Kenner der Verhältnisse, daß die Straßen zur Zeit, als es keine Mauten gab. nicht so schlecht waren, wie jetzt. Solange die Bevölkerung nur als Ausbeutungsobjekt betrachtet wird, kann eine günstige Aenderung der jetzigen Zustände nicht eintreten. Automobilnnfall. Samstag nachts fuhr der Chauffeur Johann K r a g n e t mit dem Privatauto A III 37 in übermäßig schnellem Tempo über den Landstraßer Gürtel. Das Auto fuhr mit voller Wucht an einen Milchwagen an. Hierbei kamen der Kaufmann Höf er und die Gastwirtstochter Helene Petersilk» unter das Auto zu liefen. Beide würden schwer verletzt. An dem Aufkommen des Mädchens wird gezw ei seit. Nach Zeugenaussagen ist der Lenket des Automobils an dem Unfälle sch uld tr a g e nd. Nie gnftandhaltmigskedtte für Wohnhäuser. Der Zinsfuß bleibt unverändert. -Wie bereits gemeldet, hat die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien mit Unterstützung der Gemeinde eine Aktion unternommen, um den Besitzern -von Kleinwohnhäusern zur Instandhaltung ihrer Hauser Kredite zu gewähren. Die Gemeinde hatte 20 Milliarden für.diesen Zweck bewilligt. Als Zinsfuß war ein mit drei Prozent über den jeweiligen Diskontsatz der Nationalbank hinausgehenden Satz bestimmt worden. Obgleich die Nationalbank ihre Bankrate jetzt von 12 Prozent aus 18 Mozent erhöht hat, wurde in der -gestrigen Sitzung des Finanzausschusses beschlossen, bei dem bisherigen Zinssätze von 12 Prozent zu verbleiben, wofern die anderen Sozialversicherungsinstitute, die für diesen Zweck Einlagen zur Versüßung gestellt haben, an dem seinerzeit bestimmten Zinsfuß festhalten. Interessant ist, d»ß trotz der außerordentlichen Billigkeit dieser Jnstandhaltungskredite die Ansuchen um solche nicht in -der erwrrteten Zahl eingelaufen sind. Man hatte erwartet, daß sich, sogleich WO bis 10Q0 B ew e.rb e r melden würden, es sind bis heute nur zirka 280'Ansuchen bewillig»» gsreif. Es scheint vorläufig wenigstens sich nicht das notwendige Einvernehmen zwischen Hausbesitzern und Mietern bezüglich der Bezahlung der Zinsen vollzogen zu haben. Ser Rachtverlehr bei der Straßenbahn. Verlegung der Rundlinien. Seit Freitag verkehren die Züge der Bahnhofrundlinie nicht mehr auf der bisherigen Route, sondern nehmen folgenden Weg: Ab Praterstern Linie 6 bis Taborstraße, dann Linie C bis Börse, Linie D Börse—Porzellangasse—Gürtel, Linie 6 bis Ostbahnhof, Linie O bis Großm-arkthalle und Linie 2 bis Praterstern. Die bisherige Linie 3 ist aufgelassen. Die Straßenbahndirektion hat es bisher sonderbarerweise unterlassen, -das Publikum auf diese Aenderung des Nachtverkehrsplanes aufmerksam zu machen. Diese Versäumnis h»t zur Folge, daß sich in der Nacht bei den Haltestellen der nunmehr aufgelassenen Route Gruppen bilden, die vergeblich auf den Zug warten, der sie nach Hause bringen soll. Die Straßenbahndirektion hrt e8 nicht einmal der -Mühe wert gesunden, die Schaffner und die Polizisten über ihre Maßnahmen zu informieren, so daß die Leute, hauptsächlich solche, die nächtliche Beschäftigung haben, wie Kellner, Billeteure nsw., nach ihrer anstrengenden Arbeit auch noch dadurch um den größten Teil ihrer spärlichen Nachtruhe kommen, daß ihnen der Weg der Rundlinie nicht bekanntgegeben wurde. Auf mehreren Linien der Straßenbahn trat gestern abends eine Strom störun g ein, die bis gegen 10 Uhr dauerte. Der Verkehr der insbesondere aussen über den Schottenring führenden Linien ins Stocken kam, wurde durch Umleitung der Wagen aufrecht erhalten. Sar Wetter. Das Wetter war gestern in ganz Oesterreich kühl und regnerisch. Für heute ist besseres Wetter angekündigt. Gestern in den Abendstunden entlud sich über Wien ein heftiges G.e-witter mit schwerem Regenguß, der bis fast um Mitternacht anhiekt. rotschlag beim Boxtraininz. Während des Trainings zum Match in der Boxakademie versetzte, wie aus Mailand gemeldet wird, -der Oesterreicher Johann Scherz seinem Gegner G i a p e s s o n e einen derart heftigen Faustschlag in die Magengegend, daß dieser eine Mägenerschütterung erlitt und noch am selben Abend verschied. Scherz i st geflüchtet-. [ DieMsche llmvecktiit. Der Gemeinderat von Eisenstadt will sie ansnehmen. Wie -bereits mehrfach berichtet, hat der VölkerbunV das ihm von dem Warschauer Fin-anoier Doktorowic z vorgelegte Projekt, eine jüdische U»iversität inEurop« zu errichten, im den vielen durch di-r Praktschen und theoretischer Numerus clausus-Bestimmungen betroffenen jüdischen Stu deuten das Studium zu ermöglichen, geprüft und an mehre« Städte die Anfrage gerichtet, ob sie geneigt wären, eine solch Universität bei sich auszunehmen. Unter anderem ist dii spanische Regierung bereit, der Mischen Europ»-Universitäi Unterkunft zu gewähren; die freie Stadt Danzig hat eiw solche Zumutung abgelehnt. Wie wir erfahren, hat nun der Gemeinderat der Freistadi Eisenstadt im Burgenland in seiner Sitzung vom 17. d folgenden e i u st i m m i g e n Beschluß gefaßt: Der Gemeindevat Eisenstadt tritt in die Reihen jener Städte Europas, die sich um jenes kulturelle"Ziel be werben, daß der Völkerbund die Errichtung einer jüdi - schen Universität im Gebiete ihres .Ortes zu erhallen be schließe. Der Gemeinderat Eisenstadt weist bei seinem Ansuchei darauf hin: a) daß -Untevborg-Eisenstadt ein a-lteS Kultur ze ntrum -der jüdMen Bevölkerung ist mit autonomen Po Nischen und kirchlichen Wirkungskreisen; b) daß vor Jahrzchnten tn Unterberg-Gisenstadt eiw jüdisch-theologische Hochschule'bestand; , c) daß zwischen der katholischen und jüdischen Bevölke rung stets ein. beispielloses Einvernehmen he. standen hat, welches auch die ungestörte Entwicklung diese: geplanten Kulturstätte am besten garantiert. Die Ireistadt Eisenstadt krnn wohl kein materielles Opfer bei Errichtung der Universttät bringen, versichert abe: die wettest gehende moralische Unterstützung. Ein zivka 30 Joch großer Komplex ist als Baugrund usw zum Aufbau der Universität vorhanden und aus Privathandel käuflich und preiswert zu erhallten. Wohl geht der Beschluß von der Auffassung ans, daß de: Völkerbund diese Universität zü erhalten beschließe, was wohl nicht der'Fall sein dürfte; aber er verdient, wie immer man sick zu dem Projekt der jüdischen Europa-Universität stellen mag dankbare Anerkennung; denn es gehört Mut dazu, in einem Staate, wo das Hakenkreuz so .in Macht und Blüte steht, einer solchen Beschluß zu fassen..Und überdies zeigt dieser Beschlus des Gemeinderates von Eisenstadt, in welchem eine verschwindende Minorität von-Juden sitzt, daß es-doch-Deutsch« gibt, die den Wert jüdischer Kulturinstitutionen begreifen. Verborgene Schätze. An der Ecke der Langegasse und der Laudonga-sse stehr ein einstöckiges 'Hans, dessen! rückwärtige Front .still in den SchönbornpL-rk mit seinen Htu-ndevtm spielender Dnder schaut. Ungezählte Lausende nehmen ihren täglichen" ÄH dort vorbei, ohne etwas über die Bestimmung des ,^chön« öornschlössels" yn-wissen, ohne heu köstlichen Inhalt hinter dm vergitterten Fettstern zu ahnen. Es ist das Mars e u m für Volkskunde, das nach mannigfachen Schicksalen, hier einen geeigneten, nur etwas zuengen Rahmen gefunden hat.- - Der Eigentümer dieser in -ihrer Art einzigdastehenden Sammlung, die invierzigjähriger -mühevoller Arbeit von Hofrat Prof. Dr. M. Habers an dt gufammeng-etragen wurde, ist der Bevern für Volkskunde, dessen- Mäzene — die inzwischen leider -ausgestovben find — die Mittel hergaiben. Die staatliche Dotierung reicht nicht einmal hm, um im Winter nm Beheizung der Ausstellungsräume durchzuführen. Erst »in letzter 'Zeit haben einige Körpeoschaften, darunter die Handelskammer, sich bereit erklärt, das Museum, das namentlich dem Kunstgewe-rLe zahllose Anregungen bieten -kann, die-zum Teil auch schon verwendet 'werden, finanziell zu unterstützen. Dev Leiter des Museums, Pros. Dr. A. Habe vlandt, der Sohn des Gründers, empfingunseren Mitarbeiter in dem einzigen Raume des Hanfes, -der noch in seiner ursprünglichen -Gestalt erhalten ist. Die anderen Räume des in Gerne iudeigentuim befindlichen -Gebäudes mußten-manche Adaptierungüber sich ergehen lassen, 'da sie neben -privaten Mietern im Verlauf der Zeit die Hochschule -für Bodenkultur, das Oberlaudesgericht, Äueg-erS Möbel, das städtische Jugendamt-und zuletzt — die sMtische Straße-npfleg-e bei sich sahen. Im Jahve 1M7 wurde einer Abends nach BetriebsMuß der Straßenbahn!das Museum, das -bis dahinteilweise u>n!d notdürftig im Bövsegebäude untergebracht war, unter MvtwrMng von fünfundzwanzig -dazu abk-omMandierten Soldaten „übevsiedel-t", «was bis gegen drei- Uihr früh dauerte. Das Mukseum will -nicht um einen. lU-eberblick über alle aus dem ehemaligen. Oesterreich^Ungaru stantnrenden QbMe geben, sondem -es «will Vorlviegeud über einen solchen einseitigen Standpunkt hinaus V e r g l e i ch szwecken dienen, wozu die.Heranziehung benachbarter Kulturgebiete unumgünglich nötig ist. Der Ausgleich zwischen diesem Bestreben und dev Notwendigkeit, die Objekte nach ihrer -inneren ^Znsammeng-chövigle-it auszustellen/ fft auch auf die glücklichste und harmonischeste Weife gelungen. Dies beweist schon ein flüchtiger Uebevblick Wer die Sammlung, die gegen fünfzig tau send O b j e k t e umfaßt. Die einzelnen Zimmer des Erdgeschosses in der Front Äaudongasse sind als Bauer nstu.be n und Büvgerzimmer aus verschiedenen Gegenden und Stilperivden.eingerichtet. So finden wir neben der Einrichtüng einer aus I st r i e n stammenden Fr s ch«r h ü t t e eine O b e r r-» n ta l e r. W ohn.st u b e eines Gauernhaufes mit der charakteristiischen Holzvertäfelung. Diese Einrichtung stanrmt aus der Zeit um 1700 und ist um z w e

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