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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-24 · Heft 1924 (24.6.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1924 (24.6.1924)
Date
1924-06-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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SMe » Mrener rvwrsevzxMM wt,, ^juuw.rwi 9VT. M». Nüchenau übet IMche W We«. Aus dem.1AS eMienenen, heute zur Ravi- ' tat - gewordenen RathencmMtch Mvflqgionen" .-•■/ v;: «eben wir bie mchstchenlden GmänVengmme' des Statasmamdes über deutschen wtch jüdtschsn - Geist wieder, die aus-früher Zeit (1668 bis 1908) - stmnnven. Wer stch beklagt, daß er zu viel zu tun hat, beweist, daß ^ev nicht.organisieren kann. Napoleon hätte nie abgelehnt, Spanien zu erobern mit der Motivierung, er' sei ülbetlastet.. . Wer dagegen zu wenig zu tun hat, beweist, daß er Äberstüssig ist. ' Daß ein Anwrnchmertum fat Deutschland sich gM* bet hat, zumal'Lin so mächtiges, wie unsere FinangoMnisationen Md industriellen Komplexe es ausweifen, ist Msarn! genug. Arm Teil hat Konkurrenz und BorbiK des Auslandes >hieM beigetragen, zum Teil der mit dem WvWtcmid steigende Wagemut. Dcmeben.ist ein fremder Einfluß in dieser Richtung zU spüren, die der Genügsamkeit' und^.Zurückhaltung des Deutschen wenig zusagt: der Eirffliutz des Judentums. Diese Eunarvatton eines an sich vielleicht einseitigen und übermäßigen GoschäftSdvaWes dürfte in der angedeuteten Wirkung kaum zu tadeln sein, dmn sie kompensiert eine Schwäche unseres BoNscharaLters, die vielleicht aus Zeiten der Leibeigenschaft, der Armut und Bedrückung herrüihrt. Gemeint ist eine gewisse ' Kke-iNlichkeit, die zwar wohltätig wirken kann, wenn sie 'sich nn Sinne der Sparsamkeit äußert, die aber, wenn sie sich zur häßlichen Eigenschaft des Neides verdichtet, manches gute und große Werk zerstören kann. Aus den Gesetzen und aus den Genialitäten eines VoNes sollte man aus seine Veranlagung nur ex contrario schließen. - Die göttliche Einheit mußte Israel so oft und so streng eingeschärft werden, weil das Volk unaustilgbar zur Vielgötterei -neigte. So läßt die übertriebene Elternverehrung der Furchivölker vermuten, daß die Gewohnheit bestand, die Alten zu mißhandeln oder zu beseitigen. Ein. Beispiel-der Selbsterzichung, daß diese Neigung bei den Juden in den letzten zweitausend Jahren tatsächlich in ihr Gegenteil umgeschlagen ist. Auch die Genialitäten spiegeln den Volkstypus nur in M M-kehrung. Denn genial ist das naive Auge, das, ftei.vom' Schleier der Konvention und Züchtigung, die DiUge beschaut als ein unsäglich Neues, Staunenswertes, ÜMegreMcheZ und' sie. übertwiMt ohne ErinneMng und Zweck. ' '' ' ' - ' Deshalb mußten aus -materiell gearteten siurchthasien BöVern. die Genialitäten der reinsten Transzendenz erwachsen, weil diese seherisch das wahre Wesen ihrer Umgebung -erkannten und sich ihm entgegensetzten. Niemals haben Zweckfteie aus Geburt' so lautere Transzendenz gelehrt wie Zweckfteie aus Kontrast und Renegation. In Deutschland wählt -der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidet sich in den Haß gegen Fremdes. Mangel an Selbstgefühl -und Sicherheit! Die Rathemu-Ztiftung. Berlin, 23. Juni. Wie das Wolffsche Bureau hört, wird Morgen; vormittags im Hause RatheMu's in der' Königsallee im Grunewald, von wo Walter RatheNau vor zwei Jahren seine Todesfahrt angetreten hat, ite konstituierewde Sitzung des Kurator in m s d e r Walter Rrthenau-Stiftung erfolgen. Die Sitzung wird unter dein Dovsitz des Reichspräsidenten und unter Teilnahme der Mttglieder des Kuratoriums, zu denen außer der Mütter und der Schwester Rgchenaus.die Professoren' Einstein und. Nernst,., die Direktoren der A/E. U Deutfch' MÄmtdth, E. b/'&iimens Und Mendel'sf o h n sowie Fritz v. Unruh gehören, stattfinden. Der Vorstand der Stiftung ist noch nicht ernannt. Es ist geplant, eine Walter Rathenaü-Gewevkschaft ins Leben zu msen. : - Mckgang dtt radikalen WWerschast in Se«tsH!a«v. Dessau, 22. Juni. (Wolfs.) Die Wahlen zum anhäst tischen-Landtag sind ruhig verlaufen. Bis 12 Uhr nachts lagen folgende Ergebnisse, vor: Sozialdemokraten 1$, beut* sche BoÜspartei 6, Deutschnationale 4, Kommunisten 4, Landbund 3, DoUtschvöl-kische 2, Bodenreformer, Demokraten, Hausöesttz- Stadt und Land, Wirtfchaftspartei je ein Mandat. —- Die Soztdldemokraten behaupten gegenüber den Reichstagswahlen vom Mai ihren Besitzstand, die kommun: st i.s che n Stimmen gehen von ^2.066 aus 16.000, die deutfchvölkischen von Mit) aus 5166 Stimmen Mrück, d i e Domokraten büßen 40ÖQ Stimmen ein. Aegüung des Sevisenverkehre» in Ungarn. MgeNdienst «der,Menet MorgeilZeitüng")- ZÄchapest, 2ä. Juni. .Da's nlorgige Amtsblatt veröffentlicht die Liste jener Firmen, -die durch die Ungarische Nationfil-bankerrynchkigt werden, in Zukunft an dem B e r- U%*m\i DedWn und Valnfeit ~tsWWsn, MK M Äiste geht hervor,, daß die Mtionalhattk' siMlichs % Fiuanzinstltute und UrNten Mtbvksim M, die bisher Dilglieder der.Dvv^erWerchMM^dA/^^l.- Wie «athemu ermwet wmde. Das Attentat and der Prozeß gegen die Mörder. > - Dem von uns kürzlich besprochenen. Buch ,,B e r^K w ö r e r" von Dr. E. I. G u m H e l, . .welchrs das Treiben der deutschen Geheimorganisationen enthüllt und seinem Autor deshalb eine Anklage wegen Landesverrates eingettagen hat, entnchmen. -wir-.'die fol«nde gedrängte Dar-, stellung. der Mordtat^- di« heute vor zwei Jahren erfolgt ist' ' ' v Als Rathenau, Minister des Aeußern, am 24. Juni 1922 von seiner Villa .im Grunewald ins. Aus-, wärtige Amt. fahren wollte, wurde sein. Auto ' von einem anderen, von dem Studenten Ernst Werner T e ch ow ge^ 'lenkten Auto, in dem der Oberleutnant a. D. Erwin Ke r n und Hermann F is che« saßen, überholt. Kern und tFischef schossen mtt einer Maschmenpiftole -auf Rathenau und warfen eine Handgranate aus ihn. Rath e nau.war sofort tot. Das Auto hatten die Großindustriellen Johann und Franz Kü ch eumeiste« aus FveiV'erg in Sachsen, Mitglieder des * Deutschvölkischen Schutz- und TrutzbundeS, zur Verfügung gestellt. Techow, Kern und Fischer waren früher MiWcher' der B r lg a d e Ehrhardt, dann der Org ani sät io n. C. und waren am Kapp-Putsch' beteiligt gewesen? Die Maschinenpistole hatte Christian Jlsemä n n, Sekretär des Schutz- und TrutzburckeS in Schwerin geliefert. Der angebliche Leutnant Willy Günther, ein Psychopath und Deserteur, hatte den Plan mit ausgearbeitet und die Garage vermittelt. Beihilfe leistete der Gymnasiast Hans Gerd T e ch o w (16 Jahre). Der ehemalige Kadett Ernst v. S a I o ttr o n (26 Jahre) vermtttelte die Verbindung mit Waldemar N i e d r ig (28 Jahre), der ursprünglich das Auto lenken sollte. Das Auto stand in Bevlin bei den Garagenbesitzer Schütt und D i st e l. Nach der Tat erzählte Techow ihnen: „Die Sache hat geklappt, Rathenau liegt. Wir haben es getan, um die Roten zum Angriff zu reizen. Uns ging das Geld aus." Dann fuhr er in seinen Tennisklnb. Techow floh auf das Gut seines Onkels Behrens. Von diesem wurde er der Polizei übergeben. Behrens erhielt darauf eine Menge Drohbriefe. Einige Worte zur Charakterisierung der am Attentat Beteiligten. Heinz Stubenrauch, ein 17jähriger Gymnasiast, war der Urheber eines eigenen Mordplanes gegen Rathenan. Er war bereits im zarten Alter von 16 Jahren Mitglied des * Bundes der Aufrechten. Er ist ein typisches Beispiel für die militaristische Einstellung der Jugend. Große Worte, wie „G l a n z d e s Königtums, Geist v on Potsdam" und ähnliche Phrasen, die sie in der Schule lernen, verführen sie dazu, in solchen Attentaten eine Golegenhett zu herrlicher Pflichterfüllung zu sehen. Ernst Werner Techow, zur Zeit der Begehung der Tat erst 21 Jahre alt, hatte den Kapp-Putsch in der eyt.j. .i.. vti^osoi Eyrywrvt unter Führung von Manfred v. K i l l i n g e r mitgemacht. Er war Mitglied der Skagerrak-Gesellschaft des Deutschen Offiziersbundes, des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes und des Deutschnationalen Jugendbundes. Sein Bruder Hans Gerd Techow war Mitglied >e§ Deutschen Vereins, des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes, des Deutschnationalen Jugendbundes, des Vaterländischen Vereins Heringsdorf und vorübergehend der Organisatton C. Schon mit 15 Jahren war er Vorsitzender des Deutschnationalen JugenÄbnndes Groß-Berlin. Dann hat er sich am K a p p - P u.t s ch beteiligt, hielt, um sich in trag rechte Licht zu setzen, Reden auf der Straße und sammelte Kreise von Schülern um sich. Ernst v. Sal o ma n war Mitglied des : - Verbandes nationalgesinnter Soldaten, und ebenfalls am Kapp-Putsch beteiligt. # Ti ll ess en war vom Anfang bis zum letzten Tag Mitglied der M a r i n e b r i g a de Ehrhardt, dann im Verband nütioMgesinnter Soldaten,'im Nendeutschen Bnkd Unh hat verschledeue nationalistische Ärbeiterdereine gegründet. Vom Nendeutschen Bund erhielt er eine monatliche Auswandentschädigung von 3ÖÖ0 Mark (186 GM rnartz; aber dies Geld reichte nicht entfernt, wenn er reisen mußte. Daher wandte er sich für die einzelnen Reisen an Herren, von denen er wußte, daß sie „national" gesinnt waren, und bekam so die. nötigen Gelder, Empfehlungen, Einladungen usw. Hartmut Plaaß war Schriftführer des Vereins nattonalgesinnter Soldaten, . Mitglied des Neudeutschen Bundes und > der nationalistischen Arbeiterpartei. .. Auch ex war am KappPutsch beteiligt. Beide haben alle Einzelhei ten des-Movdplanes gekannt. Die interessanteste Persönlichkeit ist Willy-Günther. Im Kriege hat er sich als Deserteur und UrkundenMcher ausgezeichnet, gab sich als türkischer Leutnant aus, wurde entlarvt, wegen Fahnenflucht bestraft. Jetzt versuchte er, dies dy.rch nationale Betätigung wieder gut zu machen. Er nahm am KapPPutsch teil und bekam dadurch Fühlung mit Oberst Bauer urch Ludendorff. , Er war Mitgliad des Bundes der Aufrech.ten, deS DLutschbüNdes, des Deutschen Ossiziersbundes, des Tvmbundes, des Schutz- und Lrutzbundss und des DeutschnattoMM Jugendbundes. Auf «fom» „R e stab e n d"- diefeS Bundes ließ er sich als Möwe« RatheMuS feiern In seinem'Besitz fanden sich Briefe von H «If'f er.r ch, Lu den b orff, Jagow und Oberst' B au e r. Einerder zehn.Briefe LudendorffS begann Meber MnMr" und endete.Mit herzlichem Gruß". . . c-' f.t Kern und Fischer wurde« nach langem^ Suchen-am 18. Juli auf der Burg SäM eck bei Koesen m der Wohnung des Schriftstellers Dr. Hans Wilhelm Stein van der. Polizei gestellt. 5kern M bet der Schießerei mit den Beamten, Fischererschoß sich fcäPÖft. Ihre letzten Worte waren ein Hoch auf Ehrhardt. . . . - > / -. Am'8. Oktober begann di« Verhandlung vVr-dem StmüsgerichtShgs ^Leipzig. Günther, bei dem am meisten die Gefahr-bestand, daß er auS der Schule plaudern könnte, bekam von unbekannter Hand eine SeEung.. von. Pralines, .die mit A r s e n vergiftet waren. Er gab davon den anderen AngeRagien,. mit denen er während der VechrMung Verkehren dürfte. Zum Teil erkrankten sie daran. Die Absender konnten n i H i festg est eilt werden. Der Erfolg war'augeMicklich: die Organisation war geschützt,/? alle schw^ge». Am 14. Oktober wurden Ewst Werner Techow wegen Beihilfe zum Mord zu 16 Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust, Hans Gerd Techow zu vier Jahren und einen Monat Gefängnis, Günther zu acht Jahren und zehn Jahren Ehrverlust,. Niedrig und v. Salomon zu fünf Jahren Zuchthaus und fünf, beziehungsweise vier Jahren Ehrverlust, Jlsemann wegen Verstoßes gegen die Waffenverordnung, Schütt und Distel wegen Begünstigung zu je zwei Monaten Gefängnis, Tillessen und Plaaß wegen Nichtanzeige eines drohenden Verbrechens zu drei, beziehungsweise zwei Jahren Gefängnis. verurteilt. Ernst Werner Techow wurde von der Anklage der Mittäterschaft fteigesprochen. (Vorsitzender Dr. Hagen.S, Staatsanwalt' Dr. E b e r m a h e r). Gegen Till essen schwebt noch eine Untersuchung wegen Beihilfe bei dem Attentat auf Scheide man« und wegen Befreiung der Kriegsverbrecher Bv ldt und Dittmar. Auf die Ovganisatton C wurde bet der Beweisaufnahme nicht näher eingegangen. Dr. Stein wurde von der Anklage der Begünstigung fteigesprochen. Es wurde ihm geglaubt, daß Kem ' und' Fischer ohne sein Wissen und während semer Abwesenheit in die Burg eingesttegen sind. .Der Kapitanlentnant WÄfgang Dietrich aus Erfurt, der Kern und Fischer begünstigte,' . indem er ihnen Kleider zur Flucht.verschaffte,, wurde ztt sechs-Mona.ten Gefängnis verurteilt. '^ Johann Küchenmeister, bei dem ein Waffervlager gefunden worden war, und einer dtt Beteiligten, - Günter Brandt, sind flüchtig. Das Wafftnilager bei Küchenmeister bestand aus fünf Karabiner«, Modell 98, sechs leichten Maschinengewehren, sechs schweren Maschinengewehren, 49 Kisten von verschiedenen Arten Mttnition, 20 Gurten, teilweise mit Munition, 16 Maschinengewebrtraggurten, zwei Mnenwerfern, zwei Schutzschilden, zwei Lafetten, vier Wu-rfschildern, einer Deichsel, vier Richtstangen, sieben Schlauchen, vier Rädern zum Maschinengewehr usw. Küchenmeister wurde spater in Tirol verhaftet, aber die österreichische Regierung lohnte seine Auslieferung ab. 1 Das Verfahren gegen den IHährigen Primaner Stubenrau ch, der aA.erster den Plan gehabt hatte, Rathenau zu ermorden, wurde e i n gestellt. Er besucht weiter sein Gymnasium in Steglitz. Am 16« Oktober 1923 wurde beim Staatsgerichtshof i» Leipzig gegen den Studenten Peters aus Neukloster, den. kaufmännischen Angestellten Gottfried W t e d e aus Wehningen, und den Kaufmann Paul Busch aus Leuten verhandelt. Sie waren beschuldigt, in ihren Heimatsorten die Mörder Rathenaus, Kern und Fischer,. beherbergt zu haben, so daß eS ihnen möglich war,-zunächst zu enttonvmen. Der Student Karl Bauer (der spater rn München ermordet wurde,, Red.) hatte die Mörder zu ihnen geschickt. Bei dem Verhör behaupteten sie, nicht gewußt zu haben, daß die von ihnen Unterstützten, die Mörder Rathenaus waren, wenn sie es aber gÄvußi hätten, so hätte ihre OWersehre es ihnen verboten, sie zu verraten. - Peters und Wiest wurden zu acht Monaten, Busch zu einem Jahre Gesänge nis verurteilt«; ■ Für DechM wurden in der Technischen Hochschule Liebesgaben gesammelt. Man sieht, wie weit in der öffentlichen Meinung die Bejahung des polttischm MovdeS verbreitet ist. Denn dies geschah ganz öffentlich. Techow unternahm > . aitö dem Gefängnis Sonnenburg. im Dezember 1922 zusammen mit einem ftühoyen Flieger» leutnant S ch a u e r einen Fluchtversuch. Es war? ihnen gelungen, mit der? Außenwelt in Verbindung -zu treten, sich einen Plan deö Zuchthauses sowie einen- Zivilanzug -zu verschafsm und - sich in den Besitz - auSMchender .ansländst scher Geldmittel zu setzen. Techvwwar so sicher, daß er. im Gefängnis damit renommierte. W er niHt mehr lange dort sein werde. Dadurch! kam die Sache auf,-Schauer wurdöM zwÄ WM Zücht^,:AdDtsMe'MMeisM'H!ii vch münn und dev'Ba-MeamU Hülld zu einent Jahr Zuchthaus verurtetttt

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