Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1922 (22.6.1924)
- Date
- 1924-06-22
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2981005--19421-3006566- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
... , . . , - ». , - - - ' - '*%' m-'“ 'r' ‘V '’’tr ”’"" n) "" '* ' Seite 8 Wien, Sonntag ÄZlener MorgettzeiLirng. Juni '1924 Nr<LM-. 99 Sie Polizei im freien Awerika. - Moderne Folterkammern. ■ :'"f New-Dotcker Nättermeldungert Zufolge hat die Anges legenhert der Entführung und Ermordung des MillionLrsfohnes Robert Franks durch die beiden welchen jüngdn Leute Richard L oeb und Natha-n Leopold ein fkanda löfeis Nachspiel gefunden, indem anläßlich dieses , Falles Untersnchrmgsmethoden der Polizeibehörden i von Chicago bekannt geworden sind, welche nachgerade ) an die Methoden der russischen T s ch e? a erinnern. (Die Polizei von Chicago wende nach diesen Enthüllungen! nur zu häufig das sogenannte „Verfahren dritte n /Grades" an, um 'hartnäckige Verbrecher zum Geständnis ) zu bringen. Im Gebäude der Polizei-direktion. von Chicago ^befindet sich efste unterirdische Kammer; genannt „Das 'T o l d -f i sch z i m m e r", welche eine regelrechte Folterkammer - davstellt. Als die Polizei die Untersuchung Wer das Ver- ^schwnlden des kleinen Robert Franks einleitete, fiel unter j anderem ihr Verdacht auch auf drei P r o f e f s o r e n am i .Harvard Kolleg, welches der Knabe besucht hatte. Die : Polizei verhaftete also die drei Lehrer und brachte sie zur Einvernahme in &a§ „Goldsischz immer". Hier wurde der eine der Lehrer, Walter Wilson, nach Aussage seines Rechtsantvaltes eine Woche larrg festgehalten und tfc dieser Zeit wiederholt mit hZumuükmitteln geschlagen, j bis er das Bewußtsein verlor. Während dieser! Mißhandlung war Walter Wilson an .Händen und Füßen lauf das grausamste gefesselt. Um aus ihm ein 'Geständnis zu erpressen, traktierte ein Polizeileutrrant den 'Lehrer mit Fußtritten. Bei einer anderen Gelegenheit wurde Wilson von zwei Polizisten gehalten, während der die „Erhebungen" führende Polizeileutnant den Lehrer mit Fausthieben ins Gesicht bearbeitete. Alle drei Unter- Sdülofiskeit. f Von Klara Mautner. ' Es ist nicht das erste Mal, daß meine junge Freundin Berta mit dem Ausdruck ratloser Verzweiflung auf dem l hübschen Gesicht bei mir erscheint. Auch damals — es ist /-gerade.fünf Jahre her — als sie nach ruhmreich bestandener Matura, die Scherze der sidelen „Maturakneipe" (deren alkoholischen Gerrüsie übrigens aus Erdbeeren mit Schlagobers bestaiwen) noch im Ohr, bei mir landete, um über ihren weiteren Lebensplan zu beraten, auch damals sagte sie mit Lberzmgercker Hilflosigkeit: was soll ich nur beginnen? Aber es war doch eher eine Qual der Wahl, die sie bedrückte, und das Problem hieß: welcher von allen Wegen, die sich auftun, verspricht wir crm meisten Erfolg, Freude, Behagen, Befriedigung. Heute steht ein ungleich einfacheres Problem zur Behandlung: Wie verdiene ich mir auf ehrliche Werfe mein Brot? Nicht etwa, daß sich Bertas Verhältnisse im letzten Jahrfünft so sehr verschlechtert hätten. Sie ist das einzige Kind einer Witwe, verlor in zartester Kindheit den Vater und wuchs in der Hut einer klugen Großmutter auf, indessen ihre Mutter als -Keine Angestellte einer großen Firma mühsam das tägliche Brot erwarb. Auch in der Wahl ihres Berufes hat Berta nicht etwa törichter Ehrsucht gefolgt. Me entsagte der Lockung des Hochschulstudiums, sie begrub die Traume, die eine schöne Stimme und gute musikalische Begabung in ihr wachgerufen, und trat nach einjährigem Studium der HandelAmssenschaften in eine Großbank ein. Da sie tüchtig ttitb! anstellig war, kam sie rasch vorwärts und erreichte nach kurzer Zeit die heißbeKchrte feste Anstellung. „Definitive Beamtin," es klang wie Musik in den Ohren der ewig sorgenvollen Mutter, es war der ruhende Pol, die absolute Gefchütztheit vor Not. Eine „Definitive." hat auSgesorgt. s. Leider erwies sich das Defimtivum als nicht ganz so unbedingt sicher, wie man angenommen. Die Bank geht ihrer Auflösung entgegen und die Beamten werden in Hellen Scharen abgebaut. Die Jungen, die Frauen, die ledigen natürlich in erster Reihe. „Sie sind doch noch jung, die Welt steht Ihnen, ja offen" — das ist das Leitmotiv, das immer wieder erklingt. Gewiß — Berta ist jung. Jung, frisch, unverbraucht. Aber davon kann man nicht leben. And die Ergänzung des Satzes: „Sie finden leicht etwas anderes," die stimmt leider ganz und gar nicht. Alle Großunternehmungen verringern ihr Personal, der Bankenkrach hat. viele gute und angesehene Handelsfirmen mitgerissen. Die junge Beamtin überwand ihre Abneigung und entschloß sich, bei kleinen Firmen anzuklopfen. Ach, die waren ja alle so froh, noch nicht vom großen Strudel verschlungen zu sein, die waren fest entschlossen, sich jm ducken und ja keine Veränderung vorgunchmen. Nene Kräfte einstellen? Man schätzt sich glücklich, wenn man nicht )n Kündigungen gezwungen ist. Der Eine oder Andere, den das verzagte Kindergesichtchen vielleicht rührte, sagte wohl: Fragen'Sie im Herbst wieder an. Aber das war sichtlich nur Höflichkeit oder Mitleid. Ueöerdies kann das junge Mädchen gar nicht so lange warten. Für den ersten Juli ist sie auf die Kündigung vorbereitet worden. Sehr rücksichtsvoll und herzlich hat ihr Vorgesetzter mit ihr gesprochen, ihr klar gemacht, daß und warum es Unmöglich sei, sie weiter zu behalten, wenn man Familienvater entlassen müßte. „Sie trifft der Abbau doch nicht so hart," setzt der wohlwollende Mann hinzu, „Sie finden schon eVsas Geeignetes. Und schließlich ist es ja am -besten, wenn die jungen Mädchen auch ans Heiraten denken." Berta teilt diese Ansicht vollkommen. Sie denkt seit mehr als Jahresfrist Ms Heiraten, recht intensiv' sogar. Das Unheil will nur, Daß ihr Begleiter auf diesen angenehmen Gedankenpfaden suHungshästlinge iwurdeu sieben Tage laug ans raffinierte Weise am Schlafen gehindert. Als ihre Unschuld sich herauZgestellt hatte, entließ man sie ohne e i n Wort her E.nt schuld ignng. Die drei mißhandelten Lehrer haben die Strafanzeige gegen die Polizeibeamten erstattet, durch die sie gefoltert wurden. Auch verschiedene Wohlfahrtsgesell- -schäften von Chicago haben eine Aktion gegen die unmenschlichen Methoden der Chicagoer Polizei in dem berüchtigten ,/Äoldfifchzimmer" eingeleitet. Die Kriminalität unter den Jugendlichen in Amerika. -Die Blätter beschäftigen sich auch mit dem erschreckenden Ueberhandnehmen der Kriminalität unter J ugendlichen in den Bereinigten Staaten. In den letzten Tagen wurde ein 17jähriger Jüngling namens Howard Weiß dem Gesangnisspital von New-Dork mit einer schweren 'Schußwunde am Kopf eingeliefert, welche er bei seiner Verhaftung durch die verfolgenden Detektivs erhalten hatte. Howard Weiß ist, obwohl erst 17 Jahre alt, ein vielgesuchter Einbrecher und Wegelagerer; schon in seinem siebenten Lebensjahre hat er sich gänzlich dem Verbrecherleben zugervendet. Unzählige Einbrüche und Totschläge fallen ihm bereits auf das Gewissen. Eine ganze Reihe der verwegensten Raubanfälle der letzten Zeit in New-Aork >wurde von Burschen zwischen 15 und 25 Jahrenverübt. Fast täglich werden in New-Dork halbwüchsige Mädchen hauptsächlich -wegen kühner W a r e -n h a us d i e b ft ä h l e verhaftet und vor das Jugendgericht gestellt. Die Zahl solcher gewerbsmäßiger Ladendiebinnen im Alter von acht bis zwölf Jahren ist in New-Fork gar nicht gering. eben ein Kollege war, ebenso abgebant, ebenso verzweifelt, ebenso hilflos wie sie selbst. Der junge Mann wälzt wilde Pläne in feinem Kopf. Er will nach Südamerika, will Landarbeiter werden, will sich' eine Farm gründen und seine hübsche Braut als Farmersfrau ans andere Ende der Welt bringen, Berta, die 'zwar eine vortreffliche Brahms-Sängerin ist, aber ein' Kalb und ein Schaf bestenfalls nach dem Geschmack unterscheidet, wenn sie gebraten auf dem Teller liegen. Aber bis zur Durchführung dieser Pläne ist es jedenfalls noch weit. Es gibt drängendere Sorgen. Zum Beispiel, wie kommt man über den Sommer hinüber? Die „Abfindung" ist mager und von Urlaubsgeldern natürlich keine Rede. So lange Berta noch im Studium begriffen war, mußte wohl der Verdienst der Mutter für Beide reichen. Inzwischen haben sich aber die Verhältnisse empfindlich verschlechtert, und da auch der Mutter der „Abbau" droht, heißt es, der Katastrophe Vorbeugen. Die Abfindung reicht bei großer Sparsamkeit für wenige Monate. Was dann? In Bertas Augen flackert die Angst. Eine Stellung annehmen, in der für einen vollen Arbeitstag Gehalte von ßOO.OOO, 400.000, ja 300.000 K. geboten werden. Heißt das nicht, sich geradewegs der Prostitution in die Arme werfen? Wir sprachen das Wort nicht aus, aber wir wissen beide, daß die andere daran denkt. Zwischen uns sitzt die Mutter, blickt verwirrt, betäubt, fassungslos ins Leere. Sie versteht die Lage nicht, sie kann nicht begreifen, wie es möglich ist, daß ihre Tochter die definitive Beamtin . . . Di-e Leute, denen ich von Bertas Schicksal erzähle, zucken die-Achseln. „Der Fall ist ja nichts Außerordentliches," sagen sie gleichgültig. Als ob der Jammer nicht tausendfach größer wäre, wenn dieses Elend der Ratlosigkeit nichts Ungewöhnliches, wenn es die Regel geworden ist. Und schließlich kommen sie mit dem nie versiegenden, mit dem saftigsten aller Trostgründe: es geht anderen noch viel schlechter. Aber keiner, auch nicht einer ist darunter, der diesen Jammer, der so viele jüdische Brüder und Schwestern trifft, Mitempfinden wollte, der mittragen wollte an dem Leid der anderen. Dafür regnet es Ratschläge. Drs junge Mädchen soll Handarbeiten machen Hunderte Heimarbeiterinnen müssen hungern, weil es keine Arbeit gibt. Sie soll sich als Stubenmädchen verdingen — Berta, die keine Ahnung davon hat, wie man ein Wischtuch handhabt. Sie soll mit ihrer Abfertigung ein kleines Geschäft kaufen auch das bescheidenste kostet etwa das Zwanzigfache. Und schließlich kommt der goldene Satz der Satten: wer arbeiten will, der findet immer etwas. Berta aber starrt mit ratlosen Angen ins Leere.; Nicht Wegwersen! erhalten Wiener bei Aufgabe eines Mrmimnemenk siehe Abonnent enttarif Man kann wirklich nie wissen, ivozu etwas Art ist. ZuM Beispiel «das GeLMrsel. Ms VamaLS'dM MwöWich'eMsn.fch ganz klein geworden ist — man hat daä die ,/großes Zeit genannt — sind es jedem-an den Kragen gegangen ist, außer man hat einen Goldkmgen gchabt, habendie 'meisten ans einmal das GeMövsel weggewors-eu. Me glanze -Welt war in Eisen gehüllt, die Zeiten waren hart sind das Hartgeld war verschwunden. Die Papiernoten .hat man schön in dir Brieftasche gesteckt, schließlich in die Hosentasche, Ms' einen so em sturmner oder blinder BetiLvv «Wes angeschauL hat, wenn vran ihm nur eine solche Note httchäe-l-t. Das Geldbörsel a'ber.war weggewovfen, schneller als die Gewehre. Die paar alten Hosenknöpife und di« Bevsatzjzettel bann man doch wirklich auch anderswo aufbewahren! — hat jeder gemeint. -Me Zeiten haben uns zerzaust und zermürbt, Air haben genug Stöße und Nasenstüber bekommen; bt<e Mse tfi zerschunden und der Stüber rst da. Und wenn inan hinausfährt in -die Doofer, wo das -Bolk sich noch frisch und unverfälscht erhalten hat, und Mn mit 'einem bichrren Landmann unHUgchen weiß, kann man auch Schillinge zu Gesicht bekouuneu. Natürlich.braucht man jetzt auch wieder em Geldbörfel, nicht für das Signum laudis und die alten Hosenknöpfe, die zwar noch mehr wert sind-als die Auszeichnungen, denn in dor Westentasche ist doch nicht so viel Platz siir ein -Kilogramm Stüber, die man für ein Butterbrot benötigt. Darum ist es gut, Wichts wMuiwevfen, rnau kann alles noch bmuchen. Merken Sie sich das: -Nichts wegwerfen!; Sie -haben zum Beispiel seinerzeit einen ganzguten Anzug we-ggewchrfen, liebor Herr Generaldirektor. -Er war zwar etwas schäbig, aber die Hoise hätte -man richten und die Speifofl-ecken auf.der Weste doch irgendwie wegbringen können. Wie gut könnten Sie jetzt den Anzug bmnchen! Schlleßlich 'hätte man chn auch wenden können, wo-sich jetzt alles gewendet hat, .man soll, wie gesagt, nichts wegwerf-m. Auch die Papiere -nicht, geliebtes PuMkum! Es ist -ja wahr, man giftet sich nur, wenn man den Kurszettel zu Gesicht bekommt. Mer heute, wo man .sparen-muß, heißt es: saniere-zu Hause und tapezre r e deine WäM mit Mtren. Nur nicht -wegwevfen! - " Auch Ihre Freunde, die sich jetzt von Ihnen znrücktzwhen, brauchen Sie nicht.ganz weMUiwevfen. Heute sagt jeder, er habe auch Verluste, um «sich vor Psimpdesisuchen Btt schützen. Erstens hat er-doch meistens wirklich vechit, ablw es kann die Zeit kommen, wo er sich an Sie wenden wirb, und tveshaM sollen Sie-sich die Genugtuung eines Fußtrtrres versagen, indem Sie ihn jetzt ganz siWoerfen sich er Sie meiden muß? ' l . : Y : \ Y> Die lyrischen Gedichte und Schundromane, .die Sie in der Jugend verbrochen Mbeu, sollen Sie auch Nicht Weg- Werfen. Die Lhrik eignet sich vielleicht für die RMame irgend einer neuen Wagenschmiere und die -Räubergeschichten werden, wenn sie noch dazu so richtig pikant siltd, von den allerne-uesten ,>Familisn"tlvochenblättLrn - ganz gern genommen. Also nicht wegiwersen! ' , . Auch Kirkschlkerne. und Orangenschalen sollen Die nicht wegwevfen. Nicht, weil die Leute aus der Straße dadurch zu Schaden kommen Gnnen — ich weiß, das kümmert Sie wenig. Aber vielleicht kommt Wer Stacht eine Hausse in Orangenschalen un>d Kirschkernen, cher als in Effekte n. Dann mochte ich Ihnen noch etwas dringendst ans Herz leg>e-n: Werfen Sie, ich bitte, Ihr Leben nicht leichtfertig weg! -Ich begreife es ja, daß es peinlich P, auf einmal ohne Auto, ohne Geld und so weiter (Sie verzeihen) zu leben -und zuletzt gar zu arbeiten. Wer bedenkeSic doch, -das kann sich doch alles im Handumdrehen Sie setzen Ihren.Zylinder auif, gchen aus die Straße und können Ihr Glück machen, wo jetzt sogar sechs Dheatueinen Direktor suchen. Sie können auch über Nacht, noch Verwalter von W-öllersdors werden und aufpassen, daß matt lvenigstens die leeren Gebäude.nicht iwegträgt. Ich sage Ihnen nochmals: Nicht das Leben wegwevfen, wamt ß schon bisher vor den Aiutos reiten konnten..' Y Y;Yj Eines mochte ich Ihnen nv'ch freundschaftlich,st zu-mfen: Wenn Sie verheiratet sind, werfen -Sie die Briefe, die Sie von anderer za-rtvr Frau,enhand bekommen-, nicht weg, sondern verbrennen Sie sie MWW, Dies M-Myen Jfbr wohlmeinender; YYi j: i!• Eli,' «Mg Mit WUHies In*': ftummeniiiffitut. Ein ernst auftajMdeS Gebäude, drei Sto'ckiverke hoch, an das sich zu beiden Seiten vorspr-ingende Nebenlbauten anschließen, Dahiitter find Garten und Spielplatz, von Mauern umgeben. Ein Hctus für Kinder und doch der Stille. Es ist nachmittags, vier lkhr, gerade strömt eine Kinderschar nach der Janseumcchlzeit in den Garten. Was ist das nur?. Kein jugendliches Lärmen, keine' plaMrnde Fvöhlichkeit. Schul» kinder, die nicht lachen und tollen, wenn sie dem Unterrichte mtb der Aufficht entlausen können. Ein Heim -mit Kindern, Lü in feierlicher Ruhe zum Spiele gchen Md deren. Stille ihr Leid kaut hrnausschreit. Ernst zichen sie cm dem Besucher vorMer; chre Augen grüßen scheu und gedrückt. Sie sind staub und stumm, die Aermsten der ArmmY Der Blinde hat die Musik, er hört die Melodie des K^bens^ vermag sich im Wechselgespräch öwm Mhychmus der Zeit einzufügen. Diese Kinder hören nie die Stimnre der Mutter, zu Heren Herzen sie niemals sprechen können. Sie find Enterbte des Glücks, das ihnen jüdischer Wchlsahrtssinn T-nd Fürsorge in diesem Institut ersetzen hilft, wo sie hevangeküdet werben, mn die Härte ihres Schicksals im Leben leichter *tt ertrageir, 1 lattttJäÜOMlMaii