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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-22 · Heft 1922 (22.6.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1922 (22.6.1924)
Date
1924-06-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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\ sh. imi SBfeit, ©onntog HerranwSiche nach Maas Berthold Schaar III. Landser. Gürtel 19, Linien: O, 4, 118 Zer Retter in der $et Bon Ben Tobia. Hermann Friedlieber war' der Sohn reicher Kausleute mch lMe in eurer böhmischen Kleinstadt als einer der wenigen $stat des Ortes, die leine Geschichte hatten. Das Städtchen selbst hatte wohl, wie die meisten Städte der Welt, auch seine jüdstche Geschichte, aber da im Lause des letzten Jahrhunderts die Zahl der Juden in diesem Marktflecken so zusammengeschrumpft war, daß selbst an den hohen Feiertagen kein vorschriftsmäßiger gemeinsamer Gottesdienst zustandegebracht wechen konnte, hatten die Nichtjuden der Ortschaft kaum einen Vorwand, jüdische Geschichte nach ihrer Art zu machen, und st» wurde die Geschichte der Juden von allen vergessen; von den Christen und auch von den Juden. Und am wenigsten von der Last der Kenntnis der eigenen Geschichte beschwert, War Hermann Friedlieber, zur Zeit selbständiger Großkaufmann in. Stahl, Eisen und Maschinenbestandteilen. Er lebte fett besten Einvernehmen mit seinen glücklichen Mitbürgern und trank seinen Abendschoppen als gleichberechtigtes Mitgjtted des Stammtisches des Bürgermeisters und der übrigen Notabein der Stadt. Fviedlieber genoß auch sonst großes Ansehen, denn er war ein außerordentlich gebildeter Mensch, der itt allen Fragen der Politik und des Handels, Bescheid wußte, nnd wegen seiner Vielseitigkeit oft sogar vom Bezirks- Ächter zu Rate gezogen wurde. Seine Unkenntnis der jüdischen Geschichte hatte sich nie fühlbar gemacht. Die Judenfrage stand in diesem böhmischen Rest niemals zur Diskussion; es gab keine Interessengegensätze, die sie heraufbeschworen hätten. Der Pfarrer, ein alter, ßovial« Herr, hatte sich über Friedlieber und' die übrigen Wenigen Juden seiner Diözese nicht zu beklagen. Sie benahmen sich ihm gegenüber stets sehr honnett, stellten sich bei verschiedenen Gelegenheiten mit wertvollen Aufmerksamkeiten ein und auch die übrige Bevölkerung hatte an den Juden nichts an-gufetzen. Ebenso auch umgekehrt. Plötzlich änderte sich >die Sachlage. Der alte Pfarrer stach und der neue Pfarrer, der vom Bischof in das Städtchen geschickt wurde, fand zu seinem Entsetzen, daß sein Vorgänger das SeÄforgeramt gemüüich aufgefaßt, feine Herde völlig vernachlässigt, und über die Vorgänge in der Welt in Unwissenheit gelassen habe. Der neue Fürsorger der Seelen des böhmischen Städtchenging mit sein« ganzen jugendlichen Energie in die Seelenbildnerarbeit in feiner Gemeinde. Und sonderbar! In den Echortationen, in dem von ihm gegründeten katholischen Gssellenverein, sowie im Klub der katholischen Krauen und Mädchen lehrte der tatenfreudige Geistliche fast DnSschKeßlich — die Geschichte der Juden. Der neue. Seelsorger erwies sich als ausgezeichneter Pädagog, jedenfalls aber als treffsicherer Demagog. Am stärkste» empfanden dies Friedlieber und die kleine Schar seiner jüji’u)f.n Mitbürger. Anfangs gehörte Friedlieber, der auch soust kein seltener Gast in der Kirche und bei kirchlichen Vorfragen gewesen war» zu den Zuhörern deS Netten Pfarrers, der überhaupt einen starken Zulauf hatte. Die Vortrage des Pfarrers über die Geschichte der Juden hatten die Bevölkerung,'die christliche sowohl wie die jüdischein den Diesen ihrer .Herzen aufgewühlt. Mit der Ruhe der Juden war , es vorbei. Friedlieber wurde an seinem Stämmttsch immer kühler behandelt, die Kunden' in seinem Geschäft wurden Mißtrauisch, in ihren Reden hämisch, und, was das Furchtbarste war, FriedlieLer, der Männ dergroßen Energie und der Unerschrockenheit, war niedergeschlagen und mutlos geworden; denn er wußte selbst nicht, was er mit den Feststellungen des Pfarrers über die Geschichte der Juden anfangen sollte. Es war das erste Mal, daß er über die Geschichte seines eigenen Volkes belehrt wurde; und diese Lehre war so furchtbar, malte ihm das jüdische Volk in so abstoßenden Farben; daß er mitunter daran dachte, der Stimme des Pfarrers zu folgen, und sich selbst gegen das Judentum zn kehren, dem er bisher angehörte, weil diese Zugehörigkeit zum Judentum ihn in seiner Behaglichkeit nicht störte. Erschreckt kamen die übrigen Juden 'des Städtchens zu Friedlieberdessen Klugheit ihnen so oft in schwierigen Lagen geholfen hatte, und erzählten von den untrüglichen Zeichen steigender Feindseligkeit gegen die Juden unter den christlichen Bewohnern. Und als er sich einmal beim Abendschoppen beim Bürgermeister und den übrigen führenden Persönlichkeiten des Städtchens über die schreckliche Wirkung' der Vorträge des Pfarrers beschwerte, da weinte der Bürgermeister im unschuldigsten Tone des FreundeS: ' „Ja, lieber Hermann, da gibt es kein anderes Mittel, als die Behauptungen unseres Herrn Pfarrers zu widerlegen. Du kennst, unsere Leute in der Stadt. Sie glauben alles, solange es nicht widerlegt ist. Du bist ein gebildeter Jude, der auf allen möglichen Gebieten zuhause-ist, und wirst doch sicherlich auch die Geschichte der Inden kennen. Nicht die Vorträge des .Herrn Pfarrers wirken auf unser Volk so sehr, als die ihm sonderbar erscheinende Tatsache, baß der Friedlieber, der so vielen schon zu helfen und zu raten wußte, zu allen diestn Dingen schweigt. Da müsse doch all das, was der Herr- Pfarrer sagt, auch wahr sein!" Diese Bemerkung traf Fri-edlieber wie ein wuchtig geführter Keulenschlag. In der Tat, er wußte nichts darauf zu erwidern, und er selbst war in seinem Glauben erschüttert. Am anderen Morgen fuhr Frieblieber in die Kreisstadt und beriet sich dort mit einem seiner Freunde, von dem er wußte, baß er sich als jüdischer Politiker betätigte. Er verschwieg ihm auch seine eigene seelische Not und die niederschmetternde Bemerkung des Bürgermeisters nicht. Sein Freund hörte die Mitteilung teilnahmsvoll an und meinte dann traurig: „Du bist ein typisches Beispiel dafür, wie schwer unsere Eltern gegen das Judentum gesündigt haben. Niemals hätte der judenfeindliche Verleumdungskrieg so sieghaft durch di« Welt ziehen können, wenn wir an den wichtigsten Punkten nicht so wenig Mische Exponenten gehabt hätten, die, gefestigt in der Geschichte des Judentums; die Befähigung gehabt hätten, die Verleumdungsksime Hon bei ihrem Aufsprießen durch unwiderlegliche Nachweise der Verleumdung zu vernichten. Ich kann auch Dir nur eines raten: Da nimm aus 80. Hirn 1924 Gelle 7 BEQK1L'WAGE! OGIIIllifa 1 Million im Gebräu« fit ist Erlösung und Wohltat für Verläufer uni» önftttUerittn. Sie besLlkUnigt, kontrolliert, spart unb löstet. Nach 8 W-chri, Gebrauch nich 18! -e»rm Wiener Geschäftsmann wird auf irnverdinblich und gratis -über »erlangen ein« Wage zur Probe z»r Lerfügnng gestillt SLKXkU-Vsi-trlvd» Mon» I. vlbsttlr. S meiner Bibliothek den teuersten Schatz den wir besitzen,. nimm Gr8tz' Geschichte der Juden, mach'' Dich au dieses Werk, lies es, studiere es und folge dem Pfarrer in seinen Vorträgen auf Schritt und Tritt, kontrolliere ihn und dann - habe auch den Mut, hinzutretett, und Hm auf oen Kopf zu-; zusagen, daß er entweder eilt bewußter Verleumder oder ein: betrogener Betrüger ist. Vielleicht ist es noch nicht zu'spät." , Friedlieber studierte eifrigst die Geschichte der Juden von Gratz und war jetzt erst entsetzt über die, abgrundtiefe Verderbtheit, mit der die Feinde des Judentums pie Geschichte, des jüdischen Volkes fälschten. Und Friedlieber hatte Mut. Als der Pfarrer in .einem seiner Vorträge sich auf päpstliche Befehle unb Bullen berief, in denen die Inden angeblich verschiedener Schändlichkeilen geziehen werden, da erhob sich Friedlieber, zitterte an der Hand seines Grätz den wirklichen Text jener Bullen und wies nach, daß das Volk irregeführt werde. Nrch so entstaich zwischen Friedlieber und dem Pfarrer und dessen Agentenein schwerer, zäher Kampf, der aber schließlich doch dazu führte,.daß das Volk zu denken begann und' nicht mehr allem, was ihm Gruseliges' über das Judentum erzählt wurde, blindlings Glauben schenkte.:! Friedlieber gehört seitdem zu den eifrigsten Verfechtern der Erziehung der jüdischen Jugend auf der Grundlage der genauen Kenntnis der jüdischen Geschichte. Er wählte -für sich und auch für seine Kinder das Lebensmotto: „Da mah schetaschiw leapifores! Wisse, was Du dem - Epikuräer und dem Verleumder Deines-Volkes antworten sollst!" Dieses aber lehrt uns nur eine genaue Kenntnis. der Geschichte unseres Volkes! Tin Rabion im Prater FassungSramn von 50.000 Personen. Eine Konferenz der Praterbudenbösitzer, der Wirte und Kaffeesieder im Prater befaßte sich Donnerstag mit der Frage der Errichtung eines Stadion in: Prater- . Der Obmann der Vereinigung: der Prdt-erbicherchesitzer, P re t scher, teilt uns hierzu-mit: Der Plan,'ein Stadion zuerrichten, besteht bereits feit Jahren und-soll jetzt seiner Erfüllung entgegen gehen. Das -Stadion soll an der Stelle . der, früheren Olympia-Arena im Prater; erbaut werden und einen Fassungsraum von 50.0QO; Personen hüben. Die Herstellungskosten, die sich auf 60 bis 80 M rlli rr d en belaufen dürften, sollen zum Teil von einem a u slä nd i,fch e n Kon s o r t i u m, zum Teil aber von - den, großen Sporwerbänden und den Grrßbrauererbesitzerir aufgebracht werden.- ES, wird beabsichtigt, das Stadion nicht bloß -als großen Sportplatz, sondern auch zur Abhaltung von F'reilichtfestspielen und Konzerten im größten Stile zu ver< wenden. . ■ Briese Napoleons auf einer Versteigerung. Die Proteste gegen täe Abführung «ach St. Helena. ^L'Echo de Paris" beachtet übe« die interestarrte «. a. drei Briefe Napoleons des Ersten um* - fastende Antographemfammlung des Lord Melville, deren VerifteigAMbg WvMh London starchand: Die Sammlung des Lord Melville, welche lbi-c HNoMteste Melville der Firma Sotteby Wilkinsou und hodje, dm berühmten Ankttonatoren der New-Bondstreet, zur Bersteigsmug Äbergab, entMt em« Fülle von - Dokumente «nd Autogrammen, die sich auf amerikanische nndkaradifche Angelegenheiten beziehe«, Briefe, von Burke, Vcktter Seott, Warren Hastmgs, Nelson, William Wilberforee, WanuMpte von Voltaire, Lord Byron, E. Poe, Thackeray, Oskar Wilde, Arnold Bennett; ferner das berühmte Heiratsregister von Gvetna Greeu von 1825 bis 1854; Autogramme von Franz I., Heinrich IV-, Christian von Schwede«, Karl II., Maria Theresia von Oesterreich, Philipp II., .Friedrich -dem «Großen, Frau von Maintenon, Louise von Kerouaille, Herzogin von PorthmonH, dieser reizenden «nd heldenhaften Freundin Karls II., nfw. Ferner Briefe jener anderen romantischen Heldin H elene Esther Stanhope, der Nichte von Pitt, die schon Jahve hindurch die Staatsgeschäfte im Kabinett ihres Oheims führte und dann ihre Tage am Strande von Palmyra beendete. Bon besonderem Interesse aber sind die in der Sammlung enthaltenen napole onischen Dokumente; man findet da eine Sammlung von Briefen und Depeschen, die Henry Dnndas, der erste Graf von Melville (1746 bis 1811) und Robert, der zweite Graf Melville (1771 bis 1851) erhalten Men. ES braucht nicht erst, auf die enge Freundschaft hingewiesen zu werden, welche den ersten Lord Melville mit Pitt verband, und auf die wichtigste Aemter, mit denen er vetwut war) Sr «war von 1791 bis 1794 Staatssekretär des Innern, 1794 bis 1801' Präsident' de's Bureaus von Indien, KriegSseftetLr, erster Lord der Admiralität. Der zweite «Graf Melville war gleichfalls Präsident deindischen Bureaus, Sekretär für Irland, erster Lord der Admiralität von 1A2 bis 1627. Ma/l mag dararrö die Wichtigkeit der Schriftstücke erkennen, welche -diese in die napoleonische Tragödie verwickelten Persönlichkeiten - erhalten haben. Die drei wichtigsten Schriftstücke sind die berühmten Protestbriefe des Kaisers. Wir geben sie nachstehend wieder: Der Brief vom 31. Juli «von Napoleonan den Admiral Lord Keith: „Ich habe den Auszug des Briefes, -den Sie mir mitgeteilt haben, aufmerksam gelesen. Ich habe Sie alle -meine Empfindungen wissen lasten. Ich hin durchaus nicht Kriegsgefangener, fordern Gast Englands. Ich bin auf dem ,^ellervp>hon" in dieses Land gekommen, nachdem ich dem Kapitän -den Brief gezeigt hatte, den ich an den Prinzregenten geschrieben habe, Md nachdem ich feine Zusicherung erhieli, daß er Befehl habe, mich mit meinem Gefolge nach England zu bringen, ivenn ich mich dazu bereitfäude. ' Admiral Holta.m hat mir inzwischen dasselbe wiederholt. BoN dem Augenblick an, Waich freiwillig den »Mllevophon" betrat, stand ich unter dem Schutz des Gesetzes «Ihres Landes.. Ich will liebertotseinalsnachSt. Helena gehen oder in irgend einer Festung eingesperrt sein; ich wünsche frei im Innern Englands unter dem Schutze und der Wachsamkctt der Gesetze zu leben und auf alle Verpflichtungen und Maßnahmen einzugehen, die als erträglich bezeichnet ^werden können ... Irr die Ehre des Prinzregeuten und dem «Schutz -der Gesetze Ihres Landes habe ich mein Vertrau-en gesetzt und tue es noch." Ein Brief vonr 4. August 1815 vor: - Bord des „Bellerophon", von der .Hand des Grafen Bertrand, wie der vorige, und ebenso wie dieser unterzeichnet vom Kaiser. Es ist der feierliche Protest/den Lord Keith an Lord Melville übermitteln ließ: - „Ich protestiere ausdrücklich gegen die Verletzung ineiner heiligsten Rechte durch die gewaltsame Verfügung über meine Person und meine Freiheit. Ich bin freiwillig an Bord des „Bellerophon" gekommen. Ich bin durchaus kein Gefangener. Ich bin Gast Englands. Ich bin auf Veranlastung des 'Kapitäns selbst gekommen, der erklärte, Befehle von der Regierung zu haben, -Mich zu empfangen und mich mit meinem Gefolgtz nach England zu bringen — — — Wenn die Regierung mit den Befehlen an den Kapitän des ,Dellerophon", mich und mein Gefolge aufzunehmen, nur eine Falle stellen wollte, so hat sie damit die Ehre verletzt und ihre Flagge geschäht. Wenn diese .Handlung durchgeführt ttmrbc, würden die Engländer Europa gegenüber vergeblich von ihrer Rechtlichkeit, ihren Gesetzen und ihrer Frei^it frechen. Der Glaube an «England wäre mit «der- Gastfreiheit des ,^8ellerophon" gebrochen. Ich appelliere an die Geschichte. Sie-wird sagen, da-ßj ein Feind, der zwanzig Jahre lang gegen.England Krieg geführt hat. in seinem UnMck eine Zuftiucht unter seinen Gesetzen sucht. Welchen schlagenderen Beweis seiner Achtung und seines Vertrauens konnte er ihm. geben. Man bot diesem Feinde freundlich in Gastfteundschaft die Hand, und als er sich guten Glaubens auslieserte, erwürgte mm ihn an Bord des ,/Sellerophon". Am 4. August 1815. Napoleon." Endlich den feierlichen Protest N ap o l e o n s a n Admiral Lord K-eiih an Bord des „Bellewphon" am 7. August 1815: >■ „Mylord, ,'bevm Verlassen von Porthmouth habe ich -.Ihnen meinen Protest gegen die mir gegenüber eingenommen« Haltung geschickt . . . Ohne >den Erfolg dieses Einspru^chs zu «kennen, scheint es mir, daß Sie von mir verlangen, ich solle den ,Dellero- Phon" verlasten und an Bord des Schiffesgehen, das 'bestimntt ist, mich an den Ort meiner Verbannung zu bringen. Ich schicke Ihnen den Herrn Gvaftn de La's-Cases mit der Bitte, ihln auszuhändigen: 1. Die Akte, gezeichnet von jener Autorität, welche, ohne vorausgegangene Untersuchung, ohne den Kapitän des ,Mllerophon" oder irgend einen von denen angehört zu haben, welche mich empfingen, willkürlich entschieden hat, daß ich Kriegsgefangener sei, entgegen dem offenbaren Sachverhalt, da es bekannt ist, daß ich fteiwillig und guten Glaubens gekommen bin. wie ich dös in meinem Brief an den Prinzregenten aufs klarste nachgewiesen habe, von welchem Brief der Kapitän Kenntnis genommen hat, ehe er mich empfing. Ich bitte Sie, Mylord, mir noch. 2. die unterschriebene Entscheidung zu schicken,'welche nach der Erklärung, daß ich Kriegsgefangener sei, im Widerspruch mitden Ges« tz« n de s Lande 's und denen >der Gastfteundschaft anordnet, daß ich , von Bord des ,Dellerophon" weggeschleppt und zweitausend Meilen weit auf einen verlorenen Felsen mitten in tropischer Hitze gebracht werde.' Das ist ein offenbares Todesurteil gegen einen Menschen^ 'welcher eine so heiße und ungetoohnte Temperatur schwerlich aushalten kann. Mylord, ich Hab« gefordert und fordere alle Wohltaten Ihrer Gesetze ünb.'besMders' der hrbeant corpus-Me.. Dieses Foliablatt trägt in Wasserzeichen das Profil Napoleons und den kaiserlichen M»ler.

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