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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-19 · Heft 1919 (19.6.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1919 (19.6.1924)
Date
1924-06-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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- ’ > » f ’ ' T 5 1 " ■ >■ -J ' " ' ’ l ' VM I Mett, DönnerZW -er Prager Benzinprozeß. (Mgendienst -der ,Men er Movgenzcitung".) ' PiW 16. Jum. Der Benzin-Prozeß geht vor /b«N SdooGsricht und dem Divistonsgericht weiter. Bor dev« Divisionsgericht war die Berha>ndlung heute ivshstvn ttrteveffant, als drei der Ungesagten ein o ffe- ■ßti GeftändniS abgelegt ha>tzen, allerdings unter der BovcmSsetzung, daß sie zwar GE für Dienste genomMN haben, aber damit dem Staate damit keinen Schaden zufWan. Der angeLlagte Kapitän Kuttelwascher ve> ' VÄ während des Geständnisses auf ftine geringfügigen ÄkKge, die. ihm nach zshnjähviger Dienstzeit kaum 1700 Kronen monatlich eintragen. Auch die anderen AwgeLlayten Wiefon darauf hin, daß es schwer sei, den VevwSuügen zu widerstchen, wenn man das zum Leben NotwsnWte entbchreu müsse. Bor dem Zivilg« richt hielt heute der StaatsanwaÄ bereits fein Plaidoyer. Uebevmorgen werden die BerteMgsrfolgen. StaatSan-walt Hrba befaßte sich in feinem Plaidcher mit politischen Müslaffungen. Er sagte, die Eier nach Geld habe sich zwar schon in der Vorkriegszeit gezeigt, sie Me jedoch vom dein Moment an, wo der am Rande des Grabes stehend« Greis im Schönbrunner Schloß nach ferner Anhörung Ifont« Ratgeber, besonders des befreundeten Baren des Deutschen Reiches, die Unterschrift rvnter die KviegSerklävung gesetzt habe, ungewöhnlich an Ausdehnung gewonnen. Gleich Lei Kviegsbegmn haben sich gvo^e MÄrmer ychmlden, die unter Führung des geliebten Präsidenten Masarhk bm> Kampf um die Befreiung des Maates vom Habsburger Joch begannen. Lord Parmoor und Hymans. PWS, 18. Munt. (iHavaS.) Mmsterpräsident Herriot hat heute vormittags den belgischen Außenunnister Hymans und Lord Parmoor empfangen. Letzterer war erschienen, um Herriot zu seinem A m t §- -mtrttt z« beglückwünschen. Di«, Unterredung Herriots mit Hymans dauerte über ttne Stunde. Hymans eMarte, er sei gekommen, um herriot im Namen der belgischen Regierung zu begrüßen trud ihm dir Wünsche derselben zum Gelingen seiner Politik zu überbringen. Eingehendere und genauere Besprechungen werden Hei der Durchreise Herriots F# Brüssel stattsinden. Hymans berichtete dem franisischen. A^sterprästdenten über die verschiedenen Unterdie er mitMacDouald gehabt hat. Herriot wird Samstag um 6 Uhr früh nach sondon reisen und sich Montag von dort nach Brüssel begeben. Eine Besprechung mit Breitscherd. PMS, 18. Juni. (Havas.) Der deutsche sozialdemofra tische Reichstagsabgeochmte Breitscheid, der gegenwärtig tu WM weilt, wird wahrscheinlich heute nachmittags eine Besprechung mit dem Ministerpräsidenten Herriot haben. bigjkert in der Orchesterbehandlung angenchm auffällt, ßfcfef Szigeti spielte es mit technischer Reife. Von Igor Stravi nSkij wurde die symphonische Dichtung ,Mant du Rofsignol" aufgeführt; es ist eine Umarbeitung hes gwetten und vierten Aktes der Oper und daher an die Kenntnis der Handlung gebunden. Nach einem Märchen Andersens wird das Werben der echten und der falschen Nachtigall mn die Gunst des Königs dargestellt. In immer neuen spielerischen Einfällen, in knappen Gefangsthemen, in witzigen Gegenüberstellungen offenbart Stravinstij auch in diesem Werk feine bekannte Physiognomie als Musiker. Seine scheinbare Kälte hat ihn zum Antipoden der Romantik werden lassen, deren Märchenwelt er mit. seinem WiMichkettslsinn untergräbt. Karol S z y m an o w s k i, der polnische Stern am MusÄhi>mn:el, hatte ein Violinkonzert beigesteuert, dessen weite, große, von einer innigen Melodik erfüllten Gesangsbögen und zarte Stimnmngen ergriffen. Er ist stark impressionistisch gerichtet und voll Liebe für den Weichen Geigenklang. Alma Moodie spielte das Konzert mit reifer innerer Meisterschaft. — G. F. Malpieros /^Impressionen" schildern Nattrrerndvücke. In der in Prag erklungenen Serie fesseln tänzerische Motive und wirksame rhythmische Effekte durch ihre Prägnanz, Man darf dieses Gesamtresmnee nicht schließen, chm der ausgezeichneten Leistung des Orchesters der Tschechischen Philhar man ie zu gedenken. Es gibt Wohl keinen Klangkörper in ganz Europa, der diese Körperschaft an Rhythmischer Präzision übertrifft. Sein ständiger Dirigent Wenzel Talich -bewies an dessen Spitze, daß sich . Urmuisikanfenturn wohl mit innerem Format verbinden läßt, Von den fremden Dirigenten fesselten der Ungar Fritz Reiner durch seine überlegene Technik, der Italiener Atftcho Ca selig durch die Eleganz seiner Stabführung, der Deutsche Rudolf Schulz-Dorn bürg durch die starke geistige Potenz, -der Pole Gregor Fit elberg durch seinen noblen Klangsinn. Nur der Franzose G. M. Wittkowski enttäuschte. Das Orchester des Prager Neuen Deutschen Theaters unter der..Leitung seines. Meistechirigettten Alexarcher v. Zernli,stsky bot eine Exiraleistung. — Der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik kann man trotz mancher Einwände für den weiten Rahmen toi Orchesierkonzerte nur Dank sagen. Alfred San dt. Wiener MovSenzettmrg. Das Vertvauensvotnm für Herriot. Paris, 18. Juni. Die Kammerftaktionen des Blocks der Linken verständigten sich über eine gememsande Tagesordnung, die zum Abschluß der Jnterpellationsdehatte eingebracht ivevden soll. Sie lautet: Me Kammer billigt di« Erklärung der Regier mn g. . Sie hat das Vertraue n zu ihr, daß sie die Verwirklichung der Politik betreibt, der das Land am 11. Mai den Sieg verschafft hat; sie lehnt jeden Zusatz .ab und geht Kur Tagesordnung Mer." Demission Storr? Aus Jerusalem meldet I. %. A.: Hier ist das SerScht in Umlauf, daß Dir Ronald SttorS, der Gouverneur des Jerusalemer und Jaffaer Distrikts, -er sich jetzt zu seinem jährlichen Urlaub nach England begeben hat, n i ch t nach Palästina zurückkehren wird, da er entschlossen sei, seine Resignation zu überreichen. Man glaubt, daß in diesem Falle Major I. E. F. Campbell, der jetzige Assistent Distrikts-Gouverneur, der jetzt Dir Robert Störs vertritt, ihm auf den Posten des Gouverneurs folgen wird. (Aehn-. liche Gerüchte waren schon wiederholt im Umlauf.) Türkische Gesetzgebung gegen Nicht- Mohammedaner. Aus. Konstantinopel wird uns berichtet: In jüngster Zeit werden von Konstantinopel aus offenbar inspirierte Berichte lanciert, aus denen hervorgehen soll, daß die türkischen Behörden die nicht muselmännischen Bewchner deS Landes auf allen Gebieten des bürgerlichen Lebens mit den Mohammedanern gleich behandeln. Die Wahrheit aber ist, daß in der türkischen Republik die Muselmannen eine gesetzlich geschützte Vorzugsstellung rirmchmen, während die Juden und Christen aller Konfessionen aus allen öffentlichen Aemtern buchstäblich vertrieben wurden. Auf Grund einer Regierungsverordnung können Juden und Christen in Eisenbahngesellschqften, -ei den Straßenbahnen und Schifffahrtsgesellschaften usw. keinerlei Amt bekleiden. Nichtmoihcrmmedanische Lehrer und Professoren dürfen, obgleich sie staatliche Diplome besitzen, selbst in jüdischen oder christlichen Privatschulen nicht als Lehrer der türkischen Sprache verwendet werden. Am schwersten empfunden jedoch wird es, daß zu de-n ostanatolischen Straßenbauten ausschließlich jüdische und christliche Soldaten kommandiert werden. Diese Arbeit ist. so beschaffen, daß diese Bataillone im Volk bereits diL Bezeichnung „Todesbataillonerhalten haben, weil nur wenige von den Mannschaften lebendig zurückkchren. Es braucht nicht erst betont zu werden, daß sowohl die jüdischen als auch die christlichen Bürger der Republik trotz alledem zu den höchsten Steuerleistungen und zur genauen Erfüllung aller anderen Bürgerpflichten herangezogen werden. Lurie« Wals in Bukarest. Bukarest, 16. Juni. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung.") Seit einigen Tagen peilt hier der bekannte englisch-ftidische Politiker Lueien Wolf, um mit den Behörden über verschirdene jüdische Fragen, hauptsächlich jedoch über die Regelung der Angelegenheit der beßarabischen jüdischen Flüchtlinge zu.vechandeln. In den letzten KriegSjcchreu, besonders jedoch während der Zeit der bolschewikischsn Herrschaft, sind viele Juden über den Djnestr nach Beßaräbien geflüchtet. Der größte Teil der ukrainischen Flüchtlinge besteht aus Juden, die von der Pogrom-armee deS Petljurr vertrichen wurden. Im Jcchre 1919 allein überstieg die Zähl der Pogromopser in der Ukraine 160.060. Zumindest 106.000 Juden flüchteten damals aus der Ukraine und unter den heimlosen Wanderern gibt es 18.000 Waisenkinder, deren Mern bei den Pogromen zugrunde gegangen sind. Die rumänische Regierung. gewährte den Pogrourflüchtlingen ans Intervention des Völkerbundes ein Asyl. Die Asylftist wurde wiederholt verlängert und nun steht die Frage vor ihrer endgültigen Lösung. Ein Teil. der. Pogromflüchtlinge kehrt nach Rußland zurück. In ihrem Interesse soll nun in Moskau interveniert, werden; sollte die Intervention von Erfolg sein, so wird ihre Repatriierung durch die gemischte russisch-rumänische Kommission binnen kürzester Frist durchgefühvt sein. Diejenigen jedoch, welche nicht nach Rrrßland zurückkchren, werden zum Teil in Palästina, zum größeren Teil jedoch in Amerika angesiedelt werden. Diese erhalten eigene Völkerbundpässe für ihre Reise. Die Vereinigten Staaten legen dieser Aktion, vorläufig Schwierigkeiten in den Weg, indem sie auch die Flüchtlinge tritt innerhalb der entsprechenden Quote ins Land lassen wollen. Nun hatten die VerhaMungen Lueien Wolfs mit dem Außenminister Du ca und dem Staatssekretär Franasoviei bereits den Erfolg, daß die rumänische Regierung den Pogromflüchtlingen das Asyl insolänge gewähren wird, bis die Bereinigten Staaten ihnen das Visum anssolgen. Strenge stntersnchnng der mtrsemitischen BorsWe in Siebrnbiirgen. Klausenburg, 17. Jum. (Tel. der ,Wewer Movz-euze-itung".) „Uj Kelet" teilt mcf Grund von Jniformationen an kompetenter Stelle mit, daß die rumänische Res gierung sich amumehr entschlossen hat, eine Untevsuchu>n>gs* Immission nach Siebenbürgen zu entsenden, welche Wer :«!' antissmltischen AusschreitungLN der ätzten tZeü eine genaue unpartmsche Untersuchnny durchführen soll. Ach - der Spitze dieser Kommission steht der Jnspelktor der Siguvanza, Pari s i a nu.. Um jede ParteAichkoit bei der Untersuchung auNuschli-ehen, hak die Regierung hestiuMt, daß die Kommission durch Vertreter der jüdisch e n Organisationen von Siebenbürgen und Altrumanien ergänzt werde. Zu diesem ' LS. Juck INK ' ‘ Skr. ISIS Ergischen Schritt entschloß sich die Regierung'<tuf GvM eines eingehenden Referats des Außenministers D ü c a, das durch ein Referat des Mnderheitsmrwsters T ä t a« rese.u evgäntzt würde. Sowohl der jüdische NaKonalvevbänd SietoMirgens als auch der Verband der eingebornen Juden in Altrumänien haben die Regierung rechtzeitig aüf die schweren Folgen, welche die Ausschreitungen unverantworklicher Eleimente hinsichtlich der Stimmung im Ausland hwben müssen, aufmerksam gemacht. . Aus diesem Grunde hat nun die Reg^ievung den einzig richtigen Schritt gewählt, indem sie nunmehr zu einer strafrechtlichen Liquidierung aller dieser Ausschreitungen greift. Wie „Uj Keiset" berichtet, fei die Regierung auch bereit, in Men Fällen berechtigter Fordevungen den.Juden, di« bei diesen AuHschveatunge-n Schaden eMtt«n, einen Schadenersatz & leisten. AntisÜdische Gsaeffe in Teheran. Teheran, 16. IM. (I. T. A.) Wie schon kurz de» richtet,, fanden in der zweiten Hälfte M a i in Teheran antijüdische Um ruhen statt. Nunmehr 'liegen darüber ausführliche Nachrichten vor. Die Sache begann damit/ daß ein schwachsinniger Moslemitischer Knabe in ein jüdisches Haus kam und sagte, das Haus gehöre chm, und die Leute, die darin lebten, wären seine Diener. Der Hausbesitzer rief «inen Politzeimannherbei, damit 'dieser dm Jungen in ein Krankenhaus schaffe. Inzwischen besam der Junge einen <pileptischen AnfaIEin Hausen von Mohammetomern rottete sich Mammen und verlangte von den Mullahs (Priestern) eine Autorisation, die Juden zu massakrieren, die, wie sie sagten, einen mohammedanischen Jungen getötet hätten. Die Polizei zerstreute den Hausen, und der Jrrnge, der jüdische Hausbesitzer sowie Hvei Jüdinnen wurden %m' Untersuchung aus die Polizeistation gebracht, wo sie noch immer zurück^ gehalten weiden. Mm nächsten Morgen drang ein Haussen vor: ungefähr 200 0 Mohammedanern in das jüd is che Viertel «in mit der Msicht, zu plündern. Jedoch die Polizei war vorbereitet und zerstreute den Pöbel. Mte jüdischen Läden wurden geschlossen und sind seither noch nicht wieder geöffnet worden. Kein Jude wagt eS, das jüdische Viertel zu verlassen. Am Albend darauf gelang es dem Pöbels wieder in daS Mertel «Luzudrmgen und ein Massaker zu beginnen, Sechs Juden erhielten Messerstiche, zwei von ihnen ringen mit dem Tode. Ungefähr «in Dutzend anderer Juden erhielten andere Verletzungen. Auch diesmal verhinderte die Polizei ein größeres. Unglück. Der Usberfall wiederholte sich am nächsten Tag, und diesmal wurden acht Juden verwundet. Die Gti>mmung ist noch immer sehr erregt. In Vev- Viridung mit den Gerüchten, daß der Junge-inzwischen -gestorben ist, hetzen Agitatoren immer wieder die Menge aus, indem sie verlauten lassen, di« Juden hätten einen,Seyed (Nachkommen des Propheten) getötet. vngorifche Rationalversmnmkung. Budapest, 16. Juni. Die Natiomaldersammlung setzte heute die Debatte über das Budgetprovisorium fort. Abg. Szakacs (oppositionell) forderte eine Reduktion der staatlichen Ausgaben. Der Staat erhalte eine ganz«Reihe überflüssiger Aemter, wie das Hofmarschallgericht. Ebenso WerMssig seien die . L e t tzwache, die Kvonwache und die Parlamentswache. Auch die Posten der Obergefpane und Sttchlvichter seien abtzmreif. Abg. Pickler (Sotzial'de>mokmt) erklärt: Die gestrige. Enunzration des Ministerpräsidenten, daß eine Kondolenzkundgebung anläßlich der Ermordung Matte« ottis gegen die Loyalität verstoßen würde, die man Italien schulde, könnte den Glauben erwecken, als würde der^Ministerpräsident die italienische Nation mit dem Mörder identifizieren. (Lebhafte Entrüstungs-' ruse rechts.) Wir leben im Zeitalter der politischen Morde. Sr spricht sein Bedauern dariitor ans, daß der M« niftevprAsident nicht zugelaffen habe, die Angel^enheit tor MorAat an dem italienischen Deputierteil Matteotti auf die heutig« Tagesordnung zu setzen. Der Redner erinnert Ml die Aehnlichkeit tos an Matteotti verübten Verbrechens mit tor Ermordung der beiden „Nepszava."-Redakt-ellre in Ungarn. Auf zahlreiche Zwischenrufe aus den Reihen der Regierungspartei, die ErmordMg Somogyis und Bacsos nicht wieder aufzuwärmen, erwidert Pikler, daß die sozialdemokratische Partei von diesen: Verbrechen erst dann zu sprechen auMren werde, wenn die Mörder am Galgen hängen. Zurufe von den Bänken der Regierungspartei: Sagen Sie uns, wer di« Mörder sind! Abgeordneter Pikler fährt fort: Die Mörder sixizieren mit dem Monokel im Auge in der Weitznergasfe umher. Jedermann weiß, wer die Mörder sind. Der gewesen« OberstadtlMptmann Mathasofszky hat seinerzert die Mörder Somoghis und Baosos eruiert und es war nicht seine Schuld, wenn hie Mörder nicht bestraft Wochen sind. Sowohl Matya so.sszky als auch der gewesen« Innenminister B«niezky können jederzeit evvWhY, wer die Mörder sind. Wir werden keine. -Ruhe geben, stzlqllge dje Vechrecher. ihre Tqt nicht gesühnt haben. . Abg. Szomjas (ReMrungspart-ch: Fritz Adler 'hat die Serie der Mordtaten eröffnet! Abg. Pickler: Adler hatte den Mut, zu bekennen, daß er den Ministerpräsidenten erschossen hatt

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