Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1918 (18.6.1924)
- Date
- 1924-06-18
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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- J- W . r ««,..■ ir ’■> *W 1 ' M. 1918 R»tn, MNvoH hat eimlvprozentige ÄWdenvegegenüber 8 Prozent W>! jahre ausgezahlt. Sk hat.im.Anfang vielses. Jahres das ' MtienLapiial von 6 Millionen auf 12^ Millionen Dinar er« höht. Auch die Geschäfte der Landesbank für Bosnien und Herzegowina zeiiM eine Mfstei-geNve Richtung. Die Gesell- , ' schast verteili eineISPrvzenti'ge Dividende gegen 12 Prozent für bas vorangegangene Jahr. Die Schlesische Äveditanstalt hat'trotz ihres kurzen Bestandes festen.Fuß gefaßt und erfüM HreMüfgade,' Ehe-r wirtschaftlichen Entfaltung in 'ihrem Tätigkeitsgchi-et' zu dienen^ awf das beste. Die Warschauer Diskontobank hat bei voller Einhaltung thvex tmditionell vorsichtigen GeschäftspolitA sehr günstige Ergebnisse erzielt, trotzdem die .staatssiOchrelle. SLnierupgSaiktioN nutz der/empfindliche iGeldmangel die ' OpevativnsmöMchkeiten heeinträch- Sigte-m Die Dividende betrug 200.000 gegen 4SL polnische Mark im Bovjahre. Die krasse Differenz der beiden Zffsem ist natürlich au'f die zwkjchenzeitig eingetretene Devalvation der.polnischen Mavk-WähMUg zurückzuführen. Das gleiche gilt für die PivWWeW Wien-chMochÄenbank, welche für das Jahr IM 19.000 gegen 120 polnische Mark im Vorjahre ausschüttete. Die uns nahestehende Ägrar- und Industriebau!, - die Mitte des vorigen Jahres mit einem Aktienkapital von zehn Millionen Dinar errichtet worden ist, hat schon durch chre bisherigen Rchnltate die Erwartungen, die an ihre Gründung geknüpft worden sind, gerechtfertigt. Mit' der Rumänischen KvedWanL in Bukarest sind wir in ein eueres geschäftliches Verhältnis getreten, welches sich für beide Teile vorteilhaft erweist. Die Internationale Export- und Import A.-G. hat ihr Ueberseegeschäft im Jahre 1928 weiter ausgebaut, leidet aber.unter der allgemeinen wirtschaftlichen Stagnation. Die Julius Meinl A.-G. hat auch im abgelaufenen Jahre ihr Filialnetz erweitert. Das Ergebnis des Geschäftsjcchves ist sehr zufriedenstellend, die Umsätze sind gegenüber dem vorigen Jahre bedeutend gestiegen. Die Milchindnstvie- Akfiengeselkfchaft zahlt eine Dividende von 16 Prozent, das sind 32 tschech. K., wie im Vorjahre. Die Wiener Messe A.-G., die ihr Aktienkapital von 200 auf 300 Millionen Kronen erhöhte, entwickelt sich günstig, was mit Rücksicht aus die nicht zu unterschätzende Bedeutung der Gesellschaft für Produktion und Handelsverkehr Oesterreichs leibhaft zu begrüßen ist. Die A. E. G.--Ulrion ElektWtätsgvsellschaft hatte infolge der GMnaPPheit eine Abnahme der Bestellungen für industrielle Juveftitiouszwecke ' zu verzeichnen, sie fand dagegen durch di« ElelktLifi'zieruug der Bundesbahnen und durch den Ausbau der Wasserkräfte im abgLlaufetten Geschäftsjahre reichliche - Beschäftigung, welche.auch Heuer onhätt. Die Dividende soll mit 4000-gegen 1600 K. im vorangegangenett 'Jahve bemessen werden. Die Berudorser Metallwarenfabrik ArtUr Krupp A.-G. hat für das gbMgpfem Geschäftsjahr 1928-83 «ine Dividende von 18000 k.! D^rkMMg gebracht, gegenüber eickr' GestmriÄltSfchüMNß^' tomf' SVP K. im vörangsgangenen Jahre. Die Beschäftigung.- P Hauptsächlich infolgedonEpportaufträgen gegenwärtig gut. Die Auspizien für die Fortdauer dieses Zustandes sind günstig.. DieMitteriberger Kupftr-A-G. hat im Jahre 1922-M eine Dividende von 4000 Ä. vertöillt. Der Geschäftsgang her Gesellschaft war bei den gedrückten Kupferpreisen «kein besonders günstiger. Bei dem Österreichs schm Geschäft der Metall- und Erz-Aktiengesellschaft machten sich in.gleicher Weise die Folgen der ungünstigen Konjunktur der Metallindustrie geltend, die Organisation der Gesellschaft in den Nachfolgestaaten hat aber weitere Fortschritte gemacht, so daß mit einem guten Ergebnis des abgelauftnen Geschäftsjahres gerechnet werden .Sann. Die Schoeller-GtahlwerkeMtienges-ellschaft hat sich bekanntlich mit den Bleckmaun-Werken fusioniert. Pie SchoeM-Meckmann-Styhlwevke A.-G. .waren im verflossenen Jahre im allgemeinen ausreichend beschäftigt,- doch waren: die Preise der FabMtte unbrsriedigend. Die - MaschtnenfabriEs-Mtiengösellschäft N. Heid, deren Aktieukupital durch Aufstempeluug der alten Mtien auf 700 Millionen Kkotten uüd durch Ausgabe von 600.000 Stück Aktien anft 1.200,009.000 K. erhöht worden ist, hatte durch bedeutende Bestellungen aus dem Ausland große Umsätze ruck demgemäß günstige Evgsbnisse. Die Marswevke A.-G. hMn sich weiter recht befriedigend entwickelt und ihre ProdMionsbasis dadurch erweitert, daß s^ die Whikehoad-Wevke Aktiengeftllschaft in ihren JnteressenkrviS einbezögen haben. Die ' Fabrik dieser Gssellschast wird ausschließlich für die Marswerke A.-G. arbeiten. Die Dividend« dürste mit 8000 gegen 380 K. M VorjaW bestimmt WerdM. Die Zurückhaltuttg rn Bestellungen seitens der Vlerwaltung der österreichischen Bundesbahnen hafte guch-bei der Aktiengesellschaft der Lokonrotivfabrilk vormalK G/ Sigl in Wiemr--N-eustadt 'schwache-, Beschäftigung zur Folge. Die Geijellfchaft ist bemüht, in dem durch die Konkurrenz allerdings erschwerten Exportgeschäft Erfolge,$it erzielen. Die Gesamtausschüttung betrugt 16.000^ gegen 800 K, ftn Vorjahre. Die .Ringhoffer-Werlke A.-G. haben die NesselsdorftrWagenbcmfa!bri!ks-A.--G., Smichow, durch Mtientaujch ihrem Jnteressenkröis angefchlosfen und zu diesem Zweck das Aktienkapital erhöht. Die Dividende wird wieder 36 tschech. K. betragen. Der Beschäftigungsgrad hat sich im laufenden Jahre noch wesentlich erhöht. Die Polnische Maschinen- und Waggonfabriken Ä. Zielen iewski ' in Krakau, Lemberg und Sanor Ä.-G. wür im Jahre IM mit reichlichen Aufträgen 'versehen: Die Oesterreichische Daimltt-Motcwen- Miengefellschast hat ,im- Jahre 1923-trotz Moßer Wqtz-, schwierigkeiten auf dem Weltmarkt einen Umsatz erreicht, der jenen des Friedens. erheblich Gersteigt. Die Gesellschaft ist ibastvebt, durch. Mtiouslle ErstzavungSmaßnah-lM ditz SMtzlkosttzp hepaibzusetzen. Die Dchihrnds -wich m)t M) gegtzN: L0Y Kim Vochahxeftn Porschlag gehvaGi.T'as WiMatzitO' wurde durch Aufstempelung der Wtien von 400 MiMnen auf 2 Milliavden Kronen und durch Emission neuer Aktien auf Z Milliarden Kronen erhöht. Die Aktion der „Vulkan" Majchinenfabriks-A.-!G. haben wir gemeinsam mit lder Ungarischen v ggleitet MovsenzeMnü. __ Mlgemeirten Kreditbank an der Budapester Börse mit gutem Resultat ^in^eführt. Die HirtMberger Patronen-, Zündhütchen- und MetallwarMfabvik schüttete für das Jahr 1922 eine Dividende von 800Ö gegen 500 K. im Jahve 1921 aus. Pie Gisenwe-rke-Mtiengesellschaft Rothau-Reuldelk hatte unter der allgemeinen GeschäftÄkrise in der. Dfchecho'-<Dlowakei zu leiden, doch Tonnten die Äestchungskosten derart herabgedvückt werden, daß das Jahr 1923 ohne iVevlust abschließi. Heuer macht die bereits zu PM-chmtz. eingstvetem Besserung weitere FortschrE 'MK' ÄKWkapkM wurde von 12 auf 86 Millionen tschechische Krönen erhöht. Die Feinstahlwerke Traisen-Leobersdorf A.-G. vorm Fischer; haben ihr Aktienkapital aus 900 Millionen Kronen erhöht. Sie waren im Jahve 1923 gut beischäftigt, die Preise der- Fabrikate waren jedoch unter tont. Einfluß ausländischer Konkurrenzanlbote gedrückt. Die Beschäftigung der. Pulverfabrik S-kodawevke- Wetzler A.-G., die ihr Mtienkapital von 100 auf 150 Millionen Kronen echöht hat, war verhältnismäßig Anstig. ES wird die Auszahlung einer Dividende von 4000 Men 2000 K. im Vorjahre beantragt werden. Im heurigen Jahre ' leidet die Gesellschaft unter der allgemeinen Depression, welche ftn« kendo Preise und schleppende Zahlung der Abnehmer zur Folge hat. Die Chemosan-Aktiengesellschaft, die im vorigen Jahve in den Jntevessenkvois unseres Instituts eingetreten ist, blickt auf ein zusriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Sie hat neue Produlktionszwedge ausgenommen und ihr Kapital auf 400 Millionen Kronen erhöht. Der Geschäftsgang der zum Konzern der Neberlandschen PetroleumMaatschappij „Photogen" gehörenden ll-nternchmungen war im abgelauseneu Jahre beftiedigend. Besonders hervorzuheiben ist die Zunahme der Rohölproduktion der A.--G. Rasta, mit welcher diese Gesellschaft an die Spitze der polnischen Rchölproduzenten gelangt ist. Auch ihre Gasförderung hat beträchtlich zugenommen. Es wurden KontiugLniierungsvsrhandluN'gen der polnischen Raffinerien ange>bahnt,-.,von denen man im Falle des Zustandelkommens eine Verbesserung der Msatzverhältnisse und der Berkaufspreise erwarten darf. Die Drchobyozer Raffinerie wurde Msgestäliet. Die Einverleibung Fiumes in das Königreich Italien und der der Rohölverarbeitung in Italien «ingeräumte Zollschutz eröffnen für die Prosperität der Finmaner Fabrik der Raffineria di Olli Mimrali S. A. erfreuliche Perspektiven. Die Erdöl-Jndustriebarilk A.-G. hatte im abgelausenen Jahre unter der allgemeinen Depression des Petroleumweltmariktes zu leiden, im heurigen Jahve sind die Chancen bester. Die afftliierten Gesellschaften in Lemberg und Buiavest nehmen ein« gute Entwicklung. Die Erdöl-Jndustrie- Ä.-G. hatte im Jchre 1SW einen günstigen Cesamterfvlg. Sie hat ihre Organisation wei-ter ausgebaui. Die ,Molo", Bereinigte tschecho-siowakische Zündholz- und chemische Fabriken A.-G. hatte im Jahre 1928 einen höheren Inlands absatz als im Jahre 1926 zu verzeichnen, wogegen der Exportabsatz nnzulängjlich blieb. Die Dividende wurde mit 16 gegenüber 6 tschech. K. ftn. vorcdugegan-genen Jahre bemessen. Di« Beschsäftlgu'ng in den ersten Monaten des laufenden Jahres war ausreichend. Die ungünstige Lage der Papier-Industrie- Mtiettgesellschüst Olleschm hat sich ftn Jahre 1923 nicht gebeffe-rt. Infolge der UttmöglichLeit, bei dem hohen. Stande der tschechischen Krone auf dem Weltmarkt zu konkurrieren, mußte der Betrieb während des größten Teiles des Jahres auch weiterhin eingestellt bleiben. Die Folge hiervon ist der erheb- , liche Verlust, mit dem die, Gesellschaft ihre Bilanz schließt. Sie bemüht sich, durch Reduzierung der Regien und Ergänzung der Anlagen dahin zu gelangen, den Wettbewerb mit den ausländischen' Fabriken wieder aufnchmen zu können. Die Wilhelm Hartmann u. Lo. Bereiniigte Papieriudusirie A.-G. hat t-m abgelM'ftnen Jahve einen bsfriedigenden Geschästsgang aufzuweistn und auch die Aussichten auf neue Geschäfte sind günstig. DaS MtleNkapita-l wurde von 30 auf 60 Millionen Kronen und im heurigen Jahve auf 480 MMomn Kronen erhöht. Gemeinsam mit den anderen Konzernbanken der Äeykam-Josefsthäl Aktiengesellschaft für Papier- und Druckindustrie haben wir Hei der Erhöhung des Wienkapitals von 6 auf 8 Milliarden mitgewirkt und an der GeMschaft Intevesse gekommen. Aus den ihr durch die Kapitalserhöhung zugeflostenen Mitteln wird das umfassende Jnvestitions- Progvamm bestritten. Die Wienerberger. Zisgelsabviks- und Baugesellschast. lift im atzgelaufenen GeschLftsjahre unter dem SfillftaM der Bautätigkeit. Mil der evwarlteten Zunahme i deffelben ist auch mit einer Besserung der Lage der Gesellschaft; zu rechnen. Für das abgelpusene Geschäftsjahr wird sie vor-! uüSsichthch eine besche.idene Dividende zur Ausschüttung bringen können. Das Aktie nkapiial wurde zum Zweck der Vor»! nähme von Investitionen von 540,000.000 auf 777M.000 K. .Die GrgebMe Kej he.r Povtland->ZsmLnffabrikS- Akt-i-engsfellfchcfft „Stzczakowa" und bei der Gollefchauer Port- > laud-Zementfahrik A.-G. sind von dem Werfall der polnischen Wihvimg und der dadurch hervorgerllfenm, spMNghaften Er- . Höhung der ProduMonSkchen -nicht unbeeinflußt geblieben, i Der- Geschäftsgang im laufenden Jahre dürfte sich besr-iedigend gestalten, da 'eine stärkere Belebung der BautätiBeit, insbes sondere: in Polen, erwartet wird. Eine Dividende gelangt bei : beiden Gesellschaften nicht zur Verteilung. Dir ,Mundus" Allgemeine Handels-, «ich Industriei ^stienitzssMcheft wirp .für das ghtzelgufeue Geschäftsjahr eimr Dividende von 5 gegen 4 Schweizer Franken im BMahre zuy bringen. Pan dey zM Mundus-Konzern ge» ' hoMden - Gesellschaften hatten die tschecho->slHwaVsHen, hgs . sind die. Thonet A.-G, und die MuOusMkob und IM Kphy, . Psveinigte' tschacho-slmyarische BuKolzmobelfubMy A.B>. im GsMftsjahre 19M unter her herrschenden In? duftriekrise sowie unter schwierigen Absatzpechältnisten im Auslande zu leiden. Im laufen'den Geschäftssahre hat sich der Geschäftsgang wesentlich gebessert und es ist für dieses Jahr mit günstigeren Ergebnissen zu rechnen. Die übrigen Bugholzra >FUM T&zs . . -- ---- -- .»-> -... ..,f J ».> ■- _. . m'öbelgesellschaften,... die Polnische Lhonet->MulrduS. A.-G. die Thonet-Mundus Kroatische Bughülzmöbeffabrik A.-G. waren im Jahre 1928 reichlich beschäftigt und haben mit Erfolg gearbeitet. Bei allen diesen Gesellschaften gestaltet sich 'das Geschäft im Jahre 1924 relatid befriedigend. , Die Spitzenindustrie Ä-«G. hat ftir das Geschäftsjähr 1922-23 eine Dividende von 2000 K. pro Aktie gegen 600 K. für 1921-23 ausgsschüttet. Die im lauftnden GeischäftSjahre bisher erreichten llmfätzr sind zufriedenstallend. , Die Färbereien und Druckereien Trust A.-G. - dürfte sich 'bei - det Bemessung der Dividende an. die vorjährig^ Rate, 4 Schweizer Franken, halten. Die A. Gerngvoß-Aktiengesellschaft Wird eine Dividende Von. 2409 gegen 1600 K. für das Jahr 1922 aUsschütten. Die „Awestem" Bänd- und Stoffmdustri,^ A.-G. hat sich' un-sereM Konzövn angegliedert ' Und eine Erhöhung des Aktienkapitals vorgenommen. Die Sascha Filmindustrie-Aktiengestllschast kann auch weiter aus eine günstige Entwicklung, insbesondevs ihrer technischen Leistungsfähigkeit, Hinweisen. Sowohl der Export, als auch das Seihgeschäft ergalben gute Resulate, so daß die Dividende mit einem höheren Betrag als sin Vorjahre bemessen werden wird. Das Aktienkapital wurde von 100 auf 200. Millionen Kronen erhöht. Bei den Vier, einigten Brauereien Schwechat, St. Marx, Simmering- Dreher, Mautner, Meichl Aktiengesellschaft haben sich inder Periode 1932-23 die Geschäfte gebessert, demgemäß war der Ertrag ein größerer als,lm dorangegange-nen Jahre. Die Dividende wird 25.000 K. und 2 Lire betragen gegenüber 210 K. und 3 Lire für die Geschäsispertöde 1921-22. Infolge einer Mion der Bundesverwaltung, welche die Banken und JndrchriegefellschafteN' bestimmt hat, der Wohnungsnot durch eigene Aufwendungen zur Beschaffung vou Wohnungen Rechnung zu tragen, haben wir rrns veranlaßt gesehen, einen Baugrund in der Schüktelstratze zu enverben, auf welchem wir ein Wohnhaus aufführen lassen werden, welches ungefähr 80 bis 60 Wohnungen umfassen wird. Wir beabsichtigen, bci Vergebrrng dieser Wohnungen Angestellte unseres Institutes entsprechend zu berücksichtigen. Wir stellen Ihnen den Antrag, .die Jmmobilienreserve mit einer weiteren Milliarde zu dotieren. Das Gesamtergebnis beläuft sich auf 75.850,494.600 Kronen, von welchem nach § 74 der Statuten 5 Prozent des für das Jahr 1928 dividendenb?rechtsten Aktienkapitals, das fittib ‘SO Milliarden, somit 1 Milliarde an die Aktionäre zu Verteilen sind und es verbleiben 74.850,494.600 K. Wir beantragen) dem allgemeinen ReservefonidS!den zur Komplettierung auf die statutenmäßige Höhe erforderlichen Petvag von 1 Milliarde-zuzuwenden und dem Fürforgefostds für die Angestellten unseres Institutes 500 Millionen zu widmen, welche WidiNung noch vor Zuweisung' der statutenmäßigen Tantiemen erfolgen soll. Don den veMleibenden 73.850,494.600 Kronenist bchufs der Berechnung der Tantieme der Gewinn- Vortrag vom Jahre 1962 pro 57lMM K. ' ln Abzug zu bringen. Es beträgt sonach Ge statutenmäßige Tantieme Mr den BerwaltuNgsrat 8 Prozent von 72.778,979.316 K., das sind 5.822,348.400 K. Es verbleiben zur weiteren Verfügung 67.M,176.200 K. und wir beautvagen, hiervon 8840 K. pro Aktie als Restdivi.dende, somit 55.350,000.000 K. zur Ver- M'UNg zu bringen. Weiters von den vierblei>benden 12.278.176.200 ' K. dem außerordentlichen Reservefonds 9.795,000.000 K. und'der Immobilienreserve 1 Milliarde zuzuwekfen und den sonach verbleibenden Restbetrag von 1.489.176.200 K. auf das Gewinn- und Verlustkonto W lemfende« Jahres vor-uMgen. * Au den Bericht schloß sich eine lebhafte Debatte an, in : welcher die Mktionäre Schelkbach, Dr. P opp er, Ing. Friedrich Schwarz, Seebock und Dr. Tyll einzelne i Fragen in bezug auf die Dividendenpolitik und die Krsdktgewäbrung der Baük stellten. Sämtliche Redner zollten der soliden Geschäftsführung der Bank ihre vollste Anerkennung. Generaldirektor Neurath gab die gewünschten Aufklöruugen, worauf der Geschäftsbericht einstimmig angenommen und der Verwaltung d<is Msolutorium erteilt wurde. Auch die anderen Punkte der Tagesordnung wurden einstlMmig angenommen. Die ausscheidenden Ver-; tvatltungsMe Guttmann, Merey d. Kaposmere, Nostitz-Rieneck und Max Marburg wurden per AMamation wiedevgM'ählt, worauf die Generalversammlung vom Präsidenten geschlossen wurde. Kie zolltarlfenyuste. ' Kein Roheisettzott? Gestern war her zweite Tag der Enquete über den , neuen Zolltarif. In Verhandlung standen die Zölle auf Leder; Und Schuhe. Das Ergebnis der Enquete Mer die Eisenzölle wird in parlamentarischen Kreisen dahin zusammongesaßt, daß hie Ausrechtechaltung des Zollsatzes für Roheisen nicht jene volkswirtschaftlichen Vorteile mit sich bringen würde, die in den Kreisen der roheisenerzeugenden Industrie hievon erwartet werden. Man weiß, daß hi« Sozialdemokraten von! vornhereiu gegen die Eisenzölle StuM gelaufen sind, und es _ verlautet nunmehr in parlamentarischen Kreisen, daß, die Darlegungen der Maschinenindustriellen zur Folge gehabt! haben, daß auch in den Kreisen der Mehcheitsparteien die Anschauung sich durchringt, ein Fallenlafsen des Rahi etse.nzolles würde den Interessen der in Betracht kommeOen Produktion dienlicher sein. Infolgedessen wurde gestern erklärt, daß der Zollausschuß höchstwahrscheinlich zu dem Entschluß kommen wixd, den in Aussicht geuommenvu R o hetseitzoll gänzlich zu streichen^ Heute wird die Expertise fortgesetzt und das XtKimi „W e b w a r c n z ö I l c" behandelt werdem