Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1918 (18.6.1924)
- Date
- 1924-06-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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.' »Sette r ■ - Me«, WMoH Ägesbericht. Sie krwidemns des „2m V Aum Prozeß Gtricker-Bettmler. - Der Prozeß Stricker-Bettauer, welcher mit dem Freispruch BettauerS endigte, weil die Verteidigung GettauerS «8 Mehnte, einen Wahrheitsbeweis $u führen, «sondern sich hinter formalistische Gründe verschanzde, hat doch ein gutes Resultat gezeitigt. Einmal ist Herr Bettauer dahin gebracht worden, seine Behauptungen, Stricker hätt-e an dem Präsidenten der Anionbank, Bösel, erpresserisch gehandelt, um ihm Geld für Parteizwrcke altzune-hmen, in einer Form Vorbringen, vülche ein« neuerliche Klage ermöglicht. Diese,Klage ist bereitL eingebracht und nunmehr werden vor der breitesten Oeffentlrchkeit die Verleumder für ihre Behauptungen einstehen müssen. Weiters hat der Prozeß bewiesen, daß di« Redaktion deS „Tag", also die von Herrn Basel auSgehalten« Gchllschaft, die Ucheberin der feigen Verleumdungen ist. Wir haben dies in unserer Sonntagmrmmer festgestellt. Die Gesamtredaktion des ,Iag" veröffentlicht nun in der gestrigen Nummer ihres Mattes eine lange Erkllirlmg, welche eigentlich nichts enthält - als den Versuch, Stricker in seinem Privatleben zu treffen. Wir kvnmlen auf diesen Versuch nur deshalb zurück, tveil er die ausgesucht dumme Jungenhaftigkeit und läppische, ohnmächtige Bosheit dieser Gesellschaft charakterisiert. In ihrer „Erklärung" stellt die ,Mssamtredaktion" fest, daß Stricker keinerlei Enckommen <ms seiner Tätigkeit als Parteichef und Geschäftsführer und Redakteur der -Morgenzritung" bezieht. (Den Herren kommt der Umstand, daß einer umsonst einer idealen Sache dient, anscheinend ganz rrngcheuerl-ich vor.). Dann fährt sie fort: ,/Jn seinem bürgerlichen Leben ist Herr Stricker Direktor der Druckerei Steinmann, die besonders in letzter Zeit sehr stark beschäftigt ist, seit dem bei ihr ein sehr gut gehendes Blatt mit dem Titel ,Fch und Du" her gestellt wird. Das — und nicht Partei oder Zeitung — ist die Quelle, aus der Herr Stricker sein Einkommen bezieht. Unterschrift: Die Gesamtredaktion des ,Mg". Stricker ist als Berwaltunasrat der Steinmrnn A.-G. mit der Uebevwachung dieses großen Truckeremnternehmens betraut. In dieser Druckerei werden und wurden hevgestellt, räw ,Mend", die „Rote Fahne", der ,-Wiener Mittag", die ,Myrgenzeilung", die „Sonn- und Montagszeitung" und etwa ^Mig Zeitschriften unterschiedlichsten Charakters. Christliche,, jüdische, zionistische, antizionistische, kommunistische, sozialistische, monarchistische, , anarchistische usw. Hintereinander und rzebeneinander. Pom Drucker zu verlangen, daß,er für den Inhalt, den Charakter und di« Tendenz der zu liefernden Druckarbeiten die Veranwortung übernehmen soll, muß.von jedem normal denkenden.Menschen als blödsinnig angesehen werden. Aber die „Gesamtredaktion des Tag" tut es. Eine Druckerei hat zu prüfen, ob die ihr übertragene Arbeit die pveßgefttzlich vorgeschriebene Form hat und entsprechend vergütet wird, sonst nichts. Nach der Theorie der Üblichen „Grsamtvchaktion des Tag" konnte in Wien beispielsweise außer der „Arbeiterzeitung .kein, anderes Blatt erscheinen, denn alle Setzer sind sozialdemokratisch organisiert und sie dürsten daher keine Zeile setzen,, welche ibrer sozialdemokratisch»»: U.rbe-rzeu-gung widerspricht. Ein. abstinenter Setzer dürfte kein Trinklied setzen, «in vegetarischer kein Kochbuch. So will es die „Gesamtvrdaktion des Tag". So schreibt sie wenigstens. Sie stellt sich aus Bosheit dümmer als sie ist.' llültittfc Die Ankutrft. '. Gestern nachmittags traf Herr U f si schkin auf dem Ostbahnhofe in Wien ein. Zu seiner Begrüßung hatte sich ein nach vielen Hunderten zählendes Publikum eingefunden. Akademische Korporationen und Jugendgvuppen versahen m musterhaftes Weise den Ordnerdienst. Als Herr Ussischkin den Zug verließ, -wurde er mit si ü r m i s ch e n B egrüßungsrufen empfangen. Einige Damen überreichten ihm Blumen. Herr Assischkin wurde vom Präsidenten des Zionistischen Aktionskomitees, OberrabViner Dr. Chajes, dem Präsidenten der Zionistischen OMnisation Oesterreichs, Ing. Stricker, dem Vorsitzenden der österreichischen NationalfondskommiMon Herrn Adolf Böhm, Frau Anitta Müller-Co.hen sowie dem Leiter des Wiener Nationalsomdsbnreaus Dr. Tartato w e r begrüßt, worauf er in kurzen Worten erwiderte. Di« versammelte Menge stimmte die „Tikwah" und andere hebräisch« Weisen an. Unter lauten Kundgebungen des Publikums bestieg er hierauf das Automobil, das ihn in nn Wiener Logis brachte. Der Vortrag Assischkins. Restliche Karten ftir die heute, 7 Uhr abends, im Großen Konzerthaussaal stattfindende Volksversammlung, bei der Assischkin über „Erlösung des Bodens in Erez Israel" sprechen wird, sind nur mehr im Bureau des Keren Kajemeth, 2. Bez., Zirkusgasse 23, und an der Abendkasse des - Konzerthauses zu 'haben. Re Spser der Krieses und der Das Volkskommissariat für Finanzen in Moskau ver- LisieftMch'te dieser Tage einen achthundert Seiten starken Band, betitelt: „Die Wirtschaft und die Bevölkerungsstatistik des Sowjetstaates in den Jahren 1822 und 1923". In dem statistischen Werk findet sich auch folgende Feststelttzutz: Während des Krieges und der Revolution hat $ü ßIand 4,053.000 Mens chen' ve rlore n. Der Verlust an Menschenleben während der zwei Jahre Hungersnot 1921—1922 betrug 5,200.000. Eine Verteilung dieser Verlustzijffern nach Narmeffkr MorMÜMMNg. ~ tionälitäten wirb in der Statistik rtiHt ausgewiesen. Es ist jedoch bekannt, daß an diesen Verlusten ganz besonders die Juden Mit einer großen Ziffer beteiligt sind. Telephonische Spernanfflihrunse«. Aus München wird berichtet: Dem Ministerialrat S t e i d l e vom Neichspostministeriunr ist es gelungM, das Problem der Opernübertragnngdurch Fernsprecher durch eine -Reihenhon. ErfirrduMrr' vMommen Our Lösung zu bringen. Im Münchener NatioMltheater wurde zu'M ersten Mal nach neuen Ge>sichtspuukteu> eine elektrische Opernaufnahme großen Stils mit rund Hundert auf Orchester und Bühne verteilten Mikrophonen -durchgeführt. Diese Pvobovovftchrung der Evsindüng brachte den zweiten Akt der „Walküre" von Richard Wagner mit unerreichter Klangschönheit zu Gehör, wodurch der Beweis erbracht würde, daß auch die. große Opernmusik mit ihrer Bi-eilgoMtigkeit in Instrumentierung und Struktur der Komposition in allen Gmzelheiten klar erfaßt und Übertrags werden kann. Die Erfindung ermöglicht es, OPernau'Mhrungen a u f j e d e n beliebigen F e r nsprechanschluß durch Einführung -einer besonderen- Schalttafel zu übertragen. Radiokonzert am Fußballplatz. Freitag nachmittags kam aus dem „Rag"-Platz in Floridsdorf ein Fuhballmatch zwischen den Angestellten der Firma „Czeija Nißl u. Co. und dem Sportklub Rag (Angestellte der Rothmüller-A.-G.) zur Austragung, wobei dem Publikum eine interessante Novität geboten wurde. CS wurde von der Firma Czeija Nißl ein Radi okonzert veranstaltet. Zum ersten Male in Wien wurde eine sportliche Veranstaltung aus diese Werse eingeleitet, die Gelegenheit bietet, den breiten Massen gute Musik vorzusühren. Die Empfangsstation auf dem Platze selbst bestand ans einer kleinen Rcchmenantenne in Quadratform von. 70 Zentimeter Seitenlange und einem gewöhnlichen Hochfrequenzverstärker normaler Ausführung. Um den Empfang auf dem ganzen Platze verständlich zu machen, wurden zwei große, nebeneinander angeordnete Lautsprecher mit einem Oxhd-Kathodenröhrenverstärker verwendet. Die Serwung erfolgte vom Technologischen Gewerbemuseum auf Welle 600. Das Publikum nahm die Darbietungen mit großem Beifall auf. Trotz der relativ ungünstigen Witterung war die Musik aus dom ganzen Platze klar und sehr Mt derstündlich. Wie übrigens ein Herr der.Firma Czeija Nißl unserem , Berichterstatter versicherte, unternimmt die Firma derzeit weitestgehende Bestrebungen, um das Problem ’ des Lautsprechers einer endgültigen Lösung zuzuführen, so zwar, daß «S in Kürze möglich sein wird, auch ganz fein nuancierte Töne wie Violine oder Gesang einer nach Tausenden zählenden Zuhövermenge einwandfrei vorzuführen. Jas Wiener Schnittese« iw Lichte der zahlen. Gestern nachmittags hielt der Stadtschulrat für Wien im Sitzungssaal des Gemeinderates seine sechste Vollversammlung ab, in der der geschäftsführende Präsident Nationalrat Glöckel einige bemerkenswerte Mitteilungen über das Wiener Schulwesen machte. Es gibt m Wien gegenwärtig 390 öffentliche Volksschulen, 151 Bürgerschulen, 14 Sonderschulen und 14 tschechische Schulen. Im Vergleich zum vergangenen Schuljahr wurden Heuer um 14.918 Schüler weniger gezählt. Währenim vergangenen Schuljahr die öffentlichen Volksschulen noch von 105.373 Kindern besucht wurden, sank diese Zahl in diesem Schuljahr auf 92.960. Bon 3408 auf 3195 ging die Zahl der tschechischen Schulkinder zurück. In 890 Volksschulklassen werden Knaben und Mädchen gemeinsam unterrichtet. Knabenmittelschulen besuchen gegenwärtig 1069 -Mädchen. Die Zahl der Lehrpersonen ist gegenüber dem vergangenen Schuljahr um 620 zurückgegangen und Wien hat jetzt 7380 aktive Lehrpersonen. Erhöhte Berpslegskoften in de« Fondskrankenanftalte«. Von 30 000 auf 50.000 Kronen. Bon gxsterch.an ist eine Erhöhung der Verpflegskosten für die dritte Klasse in den Fondskrankenanstalten eingetreten, Sie wurden von 30.00 0 auf 5 0.00 0 Kronen erhöht, während die Verpftegskosten der zweiten Klasse mit 90.000 K. und der ersten Klasse mit 180.000 K. unverändert bleiben. Die Erhöhung wird damit begri'mdet, daß die Kranken in der überwiegenden Mechrzahl bloß Verpftegskosten dritter Klasse bezahlen und die Selbstkosten in dieser Klasse 72.000 K. betragen, so daß die Fondskrcmikenanstalten hierdurch eine große Belastung erfahren. Durch die Erhöhung sind vor allem die Krankenkassen benachteiligt, die für ihre Mitglieder nur dritte Klasse bezahlen. Zu erwähnen ist, daß der Kranke, der keiner Krankenkasse angehört, vor der Aufncchme den Betrag von 1,6 Millionen für «inen Monat Vorschuß-! weise zu erlegen hat. _ Re Wöllersdorfer MSre, Die Wirtschaftspolizei hat das Ergebnis ihrer Erhebungen in der Wöllersdorser Angelegenheit dem Polizeipräsidenten vorgelegt, der es dem Vizekanzler Dr. Frank übergeben hat, Die Betriebsräte der Arbeiterschaft von Mllersdorf haben in einer Versammlung eine Resolution beschlossen» in der gegen eine tMvekse oder allgemeine SlillLgung der Betriebe Protest erhoben wird. - - Der Vizekanzler wird eine in der Wöllersdorser Ange« legenheit gestellte Interpellation demnächst beantworten. Damit ist natürlich die Angelegenheit nicht auder Welt geschafft. Es ist auch nötig, daß eine Aufklärung «v. mm m. . : MMS . darüber erteilt wird/ inwieweit bie gegen die beteiligtes höheren Bundesangestellten echobenen Anwürf« - berechtigt sind und welche Handhaben der Regierung gegen den Ausverkauf von Wöllersdorf zur Verfügung stehen. Lie Mtzstifikiitkonen der Sern» Lahmen. Der frühere Be-irkShauPtmany und Führer der Monarchisten Dahmen, der einen Raubüberfall vorgetäuscht hatte, war am Sonntag unauffindbar. Bei der Polizei ist ein Briefvon einem ängMchen Hermann Conner eingetroffen. Bekanntlich. hat Dahmen behauptet,, er habe von einem gewissen Kchnor 175 ' Millionen .Krönen erhalten. In dem Briefe erklärt der Schreiber, er habe dem Dahmen, der sein Parteigenosse sei, das Geld tatsächlich gegeben, könne jedoch als polittscher Flüchtling mit Beweisen nicht hervortreten. AlS „Belege" lagen dem Brief vier zerrissene Wechsel des Dahmen Lei, die.-jedoch nicht eingelöst waren. Die Polizei ist der Ansicht, daß sowohl der Brief als auch die Wechsel eine neueDäuschung deS Dahmen sind. Dahmen befindet sich derzeit im Spital der Bundesangostestten in der Lazarettgasse, wo er einer polizeilichen Einvernehmung unterzogen wurde. Ae Fall>ro«r»ee aus der Rückreise. Gestern ist im Ministerium des Aeußern vom Konsck in Buenos Aires das nachfolgende Telegramm eingelangt: „Avisieret Bühnenverein. Fall-Tournee mit Unternehmer Ausgleich getroffen. Rückreife bis Wien. Hiesige Hotelrechnungen, weiters fünf Tage Gage bezahlt. Heute eingefHifft. Konsul." Rach anderen Depvschen erfolgte die Einschiffung auf dem fraNFösifchen Dampfer „Desiderade", der in Havre am 9. Juli cmkommen soll. Augenscheinlich ist nach dem Eintreffen MendoWs in Buenos-Aires das im Vertrage vorgesehene Schiedsgericht zusammengetreten, welches im Sinne der getroffenen Vereinbarungen unter dem Vorsitze eines österreichischen Koufulbeamten inappellabel über alle Sireiifälle zu mtfcherden Hai. Die -Verhandlungen dürften zu dem in der Depesche erwähnten Ausgleich geführt haben. In einer später eingelangten Depesche des RegiffeurS Guttm-ann wird die Ankunft in Wien mtt 11. Jul i avisiert «rtb gleichzeitig mit geteilt, daß sich alle Mitglieder wohl befinden. , -’~11n—r-r— Jas Wett«. Der gestrige Lag wieS ein ungünstiger Wetter auf. Die Wetterlage deS heutigen Tages erscheint gleichfalls nicht Die Voraussage läutet: Trüb, kühl, vielleicht auch Regen. ““ Wien, 18. Juni, * Die Autoraserei. Der Autotaxichauffeur Karl K a u d einer fuhr Dienstag nach Besuchen in verschiedenen Gastwirtschaften mit seinem Auto auf der Heiligenftadterstrahe au einem Streifwagen derart heftig an, daß daß Pferd stü^te und die beiden Insassen auf die- Straßegeschleudert wurden. Eine Person wurde erheblich verletzt. Ungeachtet der Hilferufe-fuhr Kanderer in raschem Tempo Zweiter. Er wurde schließlich von zwei Wachleuten angchalten. — Dr Stallmeister Joses Prokop wurde Dienstag, aler mrt seinem Zweirade durch di« BiaLuktgasse zum Kolonitzplatz fuhr, vom Auto A 7 608 niedevgchotzen und erlitt eine Quetschung her Schulter. — Dtt Wjahrige Private IM Straß wurde an der Kreuzung Wollzeile-Ringstraße vom Auto A 7 688 niedergestoßm. Durch di« Splitter des Scheinwerfers, der in Trümmer ging, erlitt er Verletzungen an allen Fingern der rechten Hand. — Der Anstreichergehilfe Heinrich Dorfmeifter wurde berm Uebersetzeu der Straße vom Auto A 7 886 auf der Pilaramgasse erfaßt und niedergestotzeN. Er erlitt eine Gehirnerschütterung und mehrfache Rißquetfchwunden. * Et« jüdische- Volkshaus in Prag. Die politische Landesverwaltung hat die Gründung des Vereins ' Beth Haam (Jüdisches HauS) genehmigt. Dieser Verein will nun daran- MeN. im Zentrum von Prag ein R « p r ä s e n t a t i 0 n Shaus der Juden-in der Tschecho-Slowakei zu erbauen, in Welchem die zahlreichen jüdischen Vereine und Instiiutionen Prags Unterkunft finden sollen. Ferner soll das Haus, das ÄS «ein Zentrum der Gesellschaft jüdischen Lebens in Prag gedacht ist. entsprechend« Gesellschaftsräume für repräsentativ« Veranstaltungen, Turnsäle, Bibliotheken, Lese- und Klubräume haben. <I. T. A.) * Volksverband de« Jude« für di« Slowakei.^ Am 18. und 19. d. findet in Popr äd der diesjährige Delegiertenta-g des Voilksverbandes der Juden für die Slowakei und anschließend daran der Parteitag dev Jüdischen Partei statt. Die Tagesordnung des DelegierteirtageL ist folgende: 1. Eröffnung. 2. Wahl des Konareßhureaus und der Kommissionen. 3. Bericht des Sekretariats und Organisattonsreferat (Sekretär Doktor Sajo). 4. Politisches Referat (Dr. Sipos). 6. Finanzreferat (G. Ster). Anschließend 'Spezialdebatte. 6. Allgemeines Referat mit Wrtschaslsreferat (Dr. EiSler). 7. Schulreferat (Oberrabbiner Dr. Klein). 8. Preffepeferat (S. Kcmrlosi). 9. Generaldebatte. 10. Berichte der Kommissionen und Resolutionen. 11. Wahlen. IS. Eventualia. . , * Funkentelegraphie auf See. Eine Neuerung auf dein, Gebiete des drahtlosen Sicherheitsdienstss auf See bedeutet die mit fünf Antennen versehene Einrichtung des Schnelldampfers ,Heviathan" dev sinited States Lines. Se-in-e Station ist, durch Sucher und Mtrmrnäpparate, für lange und kurze Wellen glerchzektlg verweMar, Verbünden mft Empfangs- und Sendestükkonen, die auf verschiedenen Wellenlängen zu gleicher Zeit arbeiten. Außerdem sind zwei Nlotor-Rett-ungsbote mit VollkomMM Serche- und GmpfaMsstation ausgerüstet. ■ * Weiß^ JManer in Panama. Ws London wird uns berichtet: Die Marsh Darien-EMdition, die nach fünfmonatiger Dauer - aus der Sutmpf'gegend von O-stpanama heimlchrta , entdeckte eine unbekannte MenschLnr-g^se, die dort vermutet wuchs. Die Expedition brachte ein junges Paar w e -i ß« r, b. londha -a r t g e r \i n b bLau Lu gige'r Indianer Mit, außerdem kinen^t-'- grapWche Abnahmen und eHnogvaphilsche Mollcitti-onen. -?ie ^pedifton verlorunterwsgs Mei vpn fünf -ihre« Milgl i-r. Dre Jndl-aner sind keineswegs ein Minothpus, trei>!-? - ileicht-cs, ftaumig-weißcs. Kopfhä-ar halben. Sie äh:>-c.:> - dem norddent'chen Typus.