Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1915 (15.6.1924)
- Date
- 1924-06-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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-?-r^ *A 1, w ^^trrMy t«^ ,? %fM •) „ w j?-, , Nr. MS Wen, Sonntag Wiener Morgen,eitung. 15. Juni 1924 Gelle S BERKEL'WagI! ■V Hl «°M 1 Million im Gebrauch . Sie ist Erlösung und Wohltat für ISeikäufer und Konsumenten. Tie, beschleunigt, kontrolliert, »o»rt und kostet nach r Wochen Gebrauch nichts! Jede« «»ener Geschäftsmann wird ans ll Ta« unverbindlich nnd gratis Nber verlangen eine Wag, zur Prot, z«r Verfügung gestellt BERKEL-Vertrieb, Wien, I. Biberstr. 9 Uffifttlin in Men. Der Vortrag für de» Keren Kajemeth l'Jsrael. Ing. M. M. Ussischkin trifft, wie wir erfahren, Dienstag den 17. Juni um 2 Uhr nachmittags am Ostbahnhof in Wien ein. * Alle Mitglieder der Korporationen des akademischen Landesverbandes sind verpflichtet, sich zum Ordnerdienst bei der Ankunft Ussitschkins am Ostbahnhof (Ankunftsfeite) Dienstag den 17. d., präzise 13 Uhr 30 Min. einzufinden. Der Kartenvorverkauf für die Mittwoch den 18. d., 7 Uhr abends, im Großen Konzerchaussaal stattfindende einzige Volksversammlung, bei der M. M. Ussischkin, der Vorsitzende des Direktoriums des Keren Kajemeth l'Jsrael, über die „Erlösung des Bodens Erez Israels" sprechen wird, hat bereits begonnen. Eintrittskarten erhältlich in allen Kartenbureaus; im Bureau des Keren Kajemech, 2. Bez., Zirkusgasse 33; des Zionistischen Landeskomitees, 2. Bez., Taborstraße 20a; des Keren .^astssod, 1. Bez., Bauernmarkt 24, und an bot K mzerthauskafle. Aus dem Meuer Preffesumpf. Bon Eugen Ezatmari. Tunis, Ende Mai. Das Auge, das bereits vom. offenen Meere her den (teil hervorspringenden Kap von Carthago erspäht, sucht unter den dielen schneeweißen Gebäuden, zwischen dem lebhaften, lebensfreudigen Grün der Palmen und Oliven unwillkürlich nach einem halb vevfallenen Turm, nach einer emporragenden Säule, nach einem Rest der Stadt Hannibals. Doch nichts) dergleichen ist zu scheu — Billen, Hotels, Badeetablissements, ein Palais des Bei, eine Rokokokathedrale und hoch oben, am Gipfel des Kaps, die halbrunden Kuppeln und flachen Dächer eines Araberdorfes stechen ins Auge. Nichts mehr. Vom alten Carthago ist nicht viel mehr übrig geblieben als ein paar verwitterte Steine und ein paar — Namen, die von den Franzosen ehrfurchtsvoll gehütet 'werden, weniger Carthago als Flanbert zuliebe, der mit seinem Roman ,-SalammLo" die fünfmal verwüstete und viermal wiedererstandene Stadt der Punier für seine Landsleute' sozusagen entdeckt gu haben scheint. Deshalb ist auch inmitten der spärlichen Ruinen dem Schriftsteller eine GederÄtafel errichtet worden unweit dem Weißen Zuckerwerkbau der Kathedrale, die — zu Ehren Ludwigs des Heiligen errichtet — fast an derselben Stelle steht, wo einst der Tempel des Baal- Moloch gestanden hat,, dje Qpferstätte des Fruchtbarkeitsgottes, der seine Stadt so schmählich im Stiche ließ. Doch die Dankbarkeit-geht nicht weiter: eine Haltestelle der elektrischen Schnellbahn heißt Salammbo, eine andere nennt sich Amilcar und ich glaube, daß Haunibal nur aus dem Grunde nicht mit' einer Haltestelle bedacht wurde, weil er in dem Roman Flaubert's' nur als Kind vorkommt. Denn die Carthagos werden im heutigen Tunis scheinbar «ach der Rolle gewertet, dieihnen Flaubert zuteil werden ließ. Dafür liegen auf den Bahnsteigen der beiden Haltestellen schön erhaltene korinthische Säulenköpfe und Phönizische Pilaster —die man jetzt als Sitzgelegenheiten zu benützen pflegt... ,. * . Das Ruinenfeld von Carthago hat mit keiner anderen Ruinenstadt der Welt' irgendwelche, Ähnlichkeit; weder mit der Akropolis noch Athen, noch mit der Forum Roma num, noch mit Pompeji oder der anderen. Denn hier verschwinden die Spuren der Vergangenheit fast voMommen unter den Zeic?hen kraftstrotzenden Lebens. Dort, wo sich vor zweitausendvierhundert Jahren die Riesenstadt erhob, die aus der tyrsischen Kolonie zur Weltmacht geworden war, wo sich dreifacher Gürtel ans Schutzmauern dahinzog, wo die Tempel standen, in denen das Volk Hasdrubaks Baal und Tanit, Moloch und Astaroth opferte, breitet sich jetzt ein Land von unendlicher Fruchtbarkeit aus, und die Vergangenheit liegt unter grünenden Feldern begraben. Weingärten, Olivenhaine und Getreidefelder ziehen sich dahin, so weit das Auge reicht, nur hier und da unterbrochen durch Palmenalleen, Villen,' Gärten oder Araberdövfer, deren weißgekalkte kleine Hauser, von saftgrünen Kaltushecken umgeben, in der stechenden Hitze zu schlafen scheinen. Prächtige Straßen laufen wie weiße Bänder durch das Land.' Schneeweiße Villen erheben sich aus Gä.rten. deren. Blumenpracht in Weiß und Rosa, in Gelb, Rot und Blau leuchtet. Und nur hier und da, selten und spärlich, stößt man ruf einige Spuren der Vergangenheit. aus Steine, auf die Reste eines Amphitheaters, eines Tempels, einer Nekropole, die kilometerweit voneinander liegen, nur den einzigen Eindruck auftommen lassen, wie groß, wie riesengroß anAn'Zdehnung diese Stadt gewesen sein mag, die sich hier erhob. Die Stadt, die hon Dido gegründet, Äenea's zwischen ihren Mauern saß, diese Stadt der könglichen Kaufleute des Altertums, Heren Karawanen bis nach dem Sudan und Marokko verdrängen, deren Galeeren nach Britannien und Hispanien fuhren, diese Stadt, deren Sohn Hannibal mit seinen Kamelen nnd Bettauer vor Gericht. Gestern fand die Verhandlung der Ehrenbeleidigungsklage Stricker gegen Beitauer statt. Stricker hat gegen Bettauer die Klage erhoben, daß er die Behauptung aufgestellt habe, Stricker hätte an dem Präsidenten der Union-Bank, Basel, Erpressungen zugunsten der „Morgenzeitung" verübt. Nun hat sich Bettauer darauf ausgeredet, er habe an einem nicht öffentlichen Orte und ohne jede Absicht, Stricker in seiner Ehre zu kränken, lediglich ein in der Redaktion des „Tag" und „Morgen" entstandenes Gerücht weitergegeben. Der Richter akzeptierte sonderbarerweise diese Verantwortung und sprach Bettauer mit der Motivierung frei, daß mangels der Oefsentlichkeit der Aeußerungen und mangels der Absicht, den Kläger zu schädigen, keine Ehrenbeleidigung vorliege. Der Richter lehnte es ab, ei ne Untersuchung dahin zu führen, ob die Beschuldigungen gegen Stricker auf Wahrheit beruhen oder nicht. Selbstverständlich hat Stricker gegen dieses Urteil, welches unserer Ansicht nach, jeder schleichenden Verleumdung Tür und Tor öffnet, Berufung eingelegt. Er hat auch Bettauer, welcher im Verlaufe seiner Verteidigung behauptete, einen Wahrheitsbeweis gegen Strick"r führen zu können, wegen dieser Aeußerung neuerlich agt, um endlich restlos die Verleumder zu überführen. Mer die Verhandlung hat ein wichtiges Resultat gezeitigt. Es ist nun gerichtsordnungsmäßig festgestellt, daß das Brutnest der feigen Verleumd» ng die Redaktionen des „Tag" und des „Morgen" sind. Die von Herrn Präsidenten Bosel ausgehaltenr Journalistik erfrecht sich, der „Wiener Morgenzeitung", welche von Herrn Bosel nie einen Heller verlangt oder gar einen Heller erhalten hat, Erpressungen au Bosel vorzuwerfen. Nun ist es uns möglich, diese Gesellschaft zu fassen. Wohl hat ein Redakteur des „Tag", Herr Hans M a r g u l i e s, als Zeuge bestätigt, daß die Gerüchte in jener Redaktion fabriziert wurden. Als ihn der Klagevertreter aber aufforderte, die Urheber mit Namen anzugeben, erklärte er, die Antwort zu ve rweigern, weil er sich ni cht in feiner Stellungschädigenwolle. Aber wenn die Herrn vom ,Sag" mtb „Morgen" glauben, nach dem schönen Rezept dieses Herrn Margulies die organisierte Ehrabschneiderei gefahrlos weiter betreiben zu können, so irren sie sich. Wir haben bereits die Mittel ergr'^' n, um die bisher anonym arbeitenden Verleumder at. den Redaktionen des „Tag" und „Morgen" in den. Gerichts saal zu zwingen. Es kann auf die Dauer nicht weiter gehen, daß im Wiener Pressesumpf die notorische Korruptheit sich nicht nur erdreistet, Kämpfer und Organe von absoluter Reinheit und idealer Gesinnung als ihresgleichen zu werten, sondern sie noch überdies zu besudeln. Ber Verlaus der Verhandlung. Die Verhandlung, welche vor dem Strafbezirksgericht 1 stattsand, leitete Landesgerichtsrat Dr. Arie. Die Klage des Oberbaurates Stricker vertrat als Anwalt Gemeinderat Dr. Plaschkes, für den Angeklagten intervenierte alz Verteidiger Dr. Sch nep p. Der Vorschlag des Vorsitzenden, einen Ausgleich einzugchen, scheiterte. Die. Verhandlung förderte nichts zutage, was auch nur ws entferntesten einem Wahrheitsbeweis ähnlich sieht. .Es wurd« lediglich konstatiert, daß die'geklagtes Aeußerung Bettauers .im Comptoir' des Berlagshuchhändlers Dr. P r L g e r erfolgte ° und daß hierbei außer.Herrn Präger .kein Dritter zugegev war..Bettauer bestritt, von Erpressung gesprochen zu haben und gab nur zu, Herrn Präger ein in der. Redaktion des „Tag" ünd des „Morgen" kolportiertes G e r ü ch t mitgeteilt zu haben, wonach sich Herr Stricker gegen den Unionbank-Präsidenten Siegmnnd Bosel einer Erpressung schuldig'gemacht habe. Diese Erklärung Bet.'auers erfolgte nicht freiwillig, sondern unter dem Zwang eines scharfen Kreuzverhörs durch Doktor Plaschkes. Der im Ger ich tssaal anwesende Redakteur des „Tag" Hans Margulies meldete sich freiwillig alz Zeuge und erklärte, daß tatsächlich in der Redaktion des „Tag" Gespräche dieses Inhaltes geführt wurden. Die Namen der an diesen Gesprächen beteiligten Personen nannten weder Bettauer noch Margulies. Diesen Zeugen machte bei einer diesbezüglichen Frage Dr. Plaschkes der Vorsitzende Dr. Arie ausdrücklich auf die Rechtswohltat aufmerksam, wonach ein Zeuge eine Aussage. verweigern könne, wenn ihm die Antwort Schande oder Schaden in seinem,Beruf bringen können. Herr Margulies ent schlug sich der Aussage. Die Aussagen Bettauers wurden'. schließlich vom .Vorsitzenden auf Verlangen Dr. Plaschkes in einem Protokoll präzisiert, welches besagt: „Ich bin bereit, das was ich dem Dr. Präger über 'Ingenieur Stricker gesagt habe, nämlich, daß er gegen Basel unschön, unfaiv und abscheulich gchandelt habe und daß sein Verhalte» einer Erpressung verflucht ähnlich sähe, zu beweisen." Diese protokallarisch festgehaltme Erklärung war das einzige Ergebnis des über eineinhalb Stunden geführten Verhörs. Eine Konkretisierung des gegen Herrn Stricker ■ erhobenen Vorwurfes wurde vom Angeklagten grr nicht versucht. Sein Verteidiger legte das Schwergewicht aus die Feststellung, daß Bettauer in seiner vom Kläger inkriminierte» Aeußerung den N a men Bösels nicht genannt habe. Dr. Plaschkes gab die Erklärung ab, daß er die Klage numnehr auf die in dem Protokoll enthaltene Beschuldigung. ausdehne. Der Richter ließ dies-nicht zu, sonder» konzedierte bloß die Gestattung eines >. diesbezüglichen Vorbehaltes. Da demgemäß das Bettauersche Geständnis, inklusive des von Hm angcbotencn Wahrheitsbeweises nicht Gegenstand der Verhandlung war, anderseits jedoch für die in der ursprünglichen Klage angezogene Aeußerung Bettauers das prozessual entscheidende Moment der Oeffeiutlichkeit fehlte, ging der Richter Dr. Arie mit dem F r e i s p v u ch Bettauers vor. Herr Stricker hat nunmehr gegen Bettauer ■ eine Ehrenbeleidigungskläge eingebracht, welche die von Bettauer zu Protokoll gegebene Erklärung zum Inhalt hat. Bettauer wird also die Gelegenheit zum Wahrheitsbeweis erhalten und es wird dafür gesorgt werden, daß er diesen F weis im vollsten Ümsan g zu führen haben wird. Es wird chm und den hinter chm Stehenden nichts erspart werden. Elefanten durch die verschneiten Pässe der Alpen gegen Rom gezogen war, die von Seipio dem Afrikaner besiegt und zerstört,, als-römische Kolonie, als Vandaletthaupbstadt und als stolzer Vorposten von Byzanz wieder auferstauden war, um dann dem Ansturm des Sarazenenfühvers Hasian endgültig zu unterliegen, diese Stadt ist jetzt völlig verschwunden. Nur seine Steine leben noch — in den Hausern von Sidi Bau Said, von La Marsa und La Malga, in die Häuser und Hütten der Araber eingebaut. Und so bieten, die Reste Carthagos nicht da's Bild eines Ruinenfeldes, wie die Akropolis, der Forum Romanum, Syrakus oder - Pompeji — nicht das Bild der Vergänglichkeit allen irdischen Ruhmes und aller Größe, sondern wirklich das Bild des neuen Leobens, das aus den Ruinen zu blühen vermag ... . * Die Kathedrale beherrscht das ganze Gebiet de's einstigen Carthago. doch ist sie mit ihren halb romanischen, halb maurischen Kuppeln und Ornamenten nicht halb so schön wie das kleine.Araberdorf Sidi Bou Said, dessen flache Dächer und runde Kuppeln sich aus dem Gipfel des Kaps erheben. Da oben lebt außer dem Leuchtturmwächter kein.einziger Europäer — denn Sidi Bou Said ist so was wie eine heilige Stadt der Araber. In seiner kleinen Moschee liegt ein sehr frommer Mann begraben, einer, den man als Heiligen verehrt und von dem die Sage geht, daß er früher, bevor er zum einzig richtigen Glauben des Islams übertrat, der katholischeste aller Könige, Ludwig der Heilige, König von Frankreich gewesen sein soll. Die. Geschichte Frankreichs lehrt, daß Ludwig der Heilige, während seine Trappen die Sarazenenstadt Tunis belagerten, an der Pest starb. Seine irdischen Reste wurden nach Saint-Dems - gebracht und dort in die Gruft aller Könige Frankreichs beigesetzt.-Doch die Araber erzählen es anders. Ludwig der Heilige — so erzählen sie — erkannte bald, nachdem er auf dem Boden von Tunis stand, wie eitel der Zweck seines Kommens war. Dcch dies war noch nicht alles: er erkannte, daß der Islam der einzig richtige Glaube sei, und ein sehr gelehrter und sehr frommer Mohammedaner, mit dem er sich befreundet hatte, Sidi Drift, bekchrte ihn. Er wollte nicht mehr gegen die Sarazene» kämpfen; aber der König von Sizilien war mit Verstärkungen bereits unterwegs und die Zeit de's letzten Sturmes auf die Stadt ließ sich nicht mehr aufschieben. Da geschah es, daß ein junger Ritter, der dem König att Gestalt und Gesicht sehr ähnlich war, der Pest erlagt Der König ließ die Leiche m sein Zelt schaffen, kleidete den Toten in sein Purpurgewand, gab ihm seine Krone und sein Zepter und ließ im Lager das Gerücht verbreiten,; daß der, König an der Pest gestorben sei. Dann floh er in der Nacht mit seinem islamitischen Freund nach dem Gipfel, wo heute Sidi Bou Said steht, und sah von der Höhe aus zu, wie die königliche. Galeere mit den irdischen Resten seines Doppelgängers nach Frankreich in die See stach. Er lebte noch lange in Sidi Bon Said als ein frommer, mit sich und 'der Welt zufriedener Mensch, und als er starb, wurde ihm zu Ehren die kleine Moschee gebaut . . . . Das ist dre Legende von Sidi Böu Said nnd ihrer kleinen Moschee, die oben aus dem Berge steht, vielleicht dort, von wo einst Hannibal aus seine dreihundert Tri« remen hinunterAickte, die unten im wohlgvschühten Kriegs- Hasen ankerten. Heute ist dieser Hafen versandet. Und an seiner Stelle dehnt sich am User die emUche Reihe der Badeetablissements aus, die nenn Le Kram nennt und wo sich die kühlen Wellen schon am. frühen Nachnüttaa mit graziösen Na jaden bevölkern, die mit der elektrischen Bahn aus Tunis gekommen sind, und nun ihre nach der letzten Pariser oder Deauviller MM gedichteten BadekoMme zur Schau tragen,-während oben in .dör Dlojchee der Muezzin zum Gebet ruft... Ae drei Kundgebungen des heutigen Tages. Für heute Vormittag hat die n.ationalsoziall« st i s ch e 'P a r t e i ihre Anhänger zu einer' großen Schlageter-. Gedenkfeier im Konzerchaussaal aufgeboten.' Es ist ein Zug vom. Karlsplatz zum Konzerthaus geplant.. . ' Gleichzeitig veranstalten die Kommst nisten auf dem Zentralfriedhoft^iiüe Mdenkfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht! ' Die Sozialdemokraten halten ans dem Platz vor dem Rathanse eine Feier anläßlich der Enthüllung einer Fahne des Schutzbundes Josefftodt och.