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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-11 · Heft 1911 (11.6.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1911 (11.6.1924)
Date
1924-06-11
Page
Seite 7 (sequence 9)
Language
German
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Skr. IM WW, MWoH NZlener Movsenzettung. 11. ZMi IM <m* i Der.Rat von „ZenWjoijns" nahm in seiner letzten Sitzung KeMtms vonallen diesen Mängeln und beschttoß, -me Reo-Mnisation in den angedeuteten Richtungen vor» Aunchmsn. Schv wichtitz ist-dle . KMtge,wäihrung an die Genossenischaften, weil ohne diese die Entwicklung nicht weitevgchen kann. Bis jetzt' geiwährte die Regierung die Kredite ausschließlich den Zentmlorgamisationen, wodurch die Arbeit an der Peripherie in ihrer SeWständigkeit gelähnrt wurde. Es besteht jetzt die Frage wegen Kreditgewährung an die.elemLwtariften Genossenschaften. Da die Entwicklung der Genossenschaften in den planmäßigen AnZbau des Staatswesens gehört, wenn der PriveÄMdel unterdrückt werden soll, halben wir in nächster Zukunft eine große Zunahme der Genossenschafts tätigkeit in Rußland zu erwarten. Devisen- und Bolutenkurse. (Mitgeteist von der Oesterreichischen Nationalb attk.) VIstL Amsterdam |. i holl. Gulden Agram 1 lUg. Kronen . . . Feiernd 1 Dinar .' Rerlln' 1 deutsche Reichsmark ' Brtissel I belgische Francs . * Budapest 1 ungarische Kronen ' Bukarest 1 LeJ.• Chrlstlanla 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dRnlsche Kronor ‘ ^"/on 1 Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas ... » Mailand 1 Lire New York 1 Dpllar. . f . . Paris 1 Francs ...... Prag I tschecbo-alow. Kronen »ofla 1 Lewa ...... Stockholm 1 scliwedtscbeKronor Warschau«* 1 polnische Mark . Rurich I schweizerische Francs Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar aufw, '» kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . .100.., . . kleinere. . . GBnlsche Noten 100 Kroner . . 10. luni Oeld Ware 2S620.- R40— 840- 16,90 3119. - n.78 307.- 9560— UMo— Geld 26720, — 266o0— 844.- 843— P44. 17.?0 3131. 0.82 309,- 9600. 843.- 16,90 3154.. 0.76 3Pl,— 0600— Jnnl Ware 26700— 847— 847,- 17.21) 3166.- 0.82 303.- Dfifio.- IlM«.- 11983,- 1 jR60,— 3063',0,— 307310,- 30633O,— Zo73M. P43ft— 0470.- q450._ 0490— » . » 100 . . . » , kleinere* , . . Engl, Noten von 5 Llvrest, aulw, » » kleinere . . , . . Französische Noten J00 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. lOClLIre aufw, , » » kleinere . i » •mgosl, Noten upgest, ijju 1001) Dinar » . » „ kleinere ' . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **. . . , . _ » » kleinere** . . . Rumflnlache Noten zu 1000 u. IJOOLel d * .. . kleinere ... Nuss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » . . 100 . „ n » , kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Techecho-slow. Not. v.1000 aufw. , » , kleinere Ungar. Noten (neueEm.) zu lOOOKr, » .zu 10,000 Kr. , . , kleinere 3^4., 3096— 3079— 3091 — 7ntro.- 71185—, 70935— 71185— 3572— 3588— 3512— 3Snfi_ 2777— 7087— 7078— 2085. „ 498.— 5r6— 498— 502. _ 18820— 18880— 18620— 18880... 12485- 12535— 12485— 12535.- 7r4fio— 70860— 70463— 70850— 7«3M— 70760— 70360— 70750— 3075— •3135— 3110— 3U0— 482— 490— 482— 490— 462— 47Q— 462— 47Ö!- 11780— 11893— 11620— 11700— . 16.70 16.30 16.70 1s!20 16*60 I6I2O M60 304300.- 300100.- 304500.- 3061 »0.- 304300.- 30*900— 3o430n._ 305<V>O— 3545— 26320— 3090— 3o6o.- 835— 825— 9440— 13530— 19430— 300— 290— 18610— 12360— 9310— 2062— 2057— 0.71 Hs 3575- 26530— 3110— 36,80.- 841 — 881 — 9526.- 13770— 13570— 314— 294— 18710— 12440— 9390— 2078— 2073— 0,77 "0*72 3560— 26100.- 3080— 3050.- 837— 827— 0446— 13630, 13430— 293— 286— 18410— 12360— 9330— 2067— 2062— 0.72 3590- 26510.— 31OO— 3070— 843— 833- Q520— 13770— 13570— 3^0— 290,- 18510— 12440— 9410— 2083— 2078— 0.78 Für 1000 M.»2ttat!, ** für 1 Zloty aufwärts. 0.67 0.73 Rettet die Aktie! Von Rechtsanwalt Dr. Jakob Kohn. fttus einem in der wirtschaftlichen Organisation der niederösterreichischen Rechtsanwälte gehaltenen Vortrag.) Der berufene Arzt fiir eine radikale Kur der Börse ist nur der Jurist, der Anwalt. - Denn.die Ware, die an der Börse gchandelt wird, ist die Aktie; der Geburtshelfer derselben ist der Anwalt. Das innere Wesen der Aktie kennt nur der Jurist; der Börsentechnilker — mrd sei er der geschickteste — bleibt an der Oberfläche haften. So ließ auch er sich zu der Annahme verführen, „jede Aktie habe einen verhältnismäßigen Anteil an dem Vermögen der Gesellschaft". Daher die weitverbreitete Meinung von dem inneren Wert der Aktie. Der Aktionär hat jedoch bloß den Anslpruch ans die Liquidationsquote, somit eine Forderung mit unbestimmtem Fälligkeitstag, was einem Kaufmann gleich Null gilt. Weiters einen Ansipruch auf Reingewinn; nach der derzeitigen Dividendenpraxis auch fast Null. Bei alledem hat der Aktionär Rechte: Nur sind dieselben sehr mager und mangels jeder Organisation dex Aktionäre beinahe in Vergessenheit geraten. Die Mtie wurde vor allem ausgchöhlt durch die gewaltige Organisation der Syndikate. Ob diese zu Recht bestehen vor dem Grundsätze der guten Sitte, wäre erst von einer theoretischen Forschung und vor wirtschaftlich denkenden Richtern zu beweisen, auch die Itebevprüsung der richtigen, jedoch nicht innerlich währen Bilanz, sobald sie zur Dividendenlast führt bei reichen Reserven, könnte die Gerichte dazu bringen, die yom Rechtslchver Pisko bestätigte Binsenwahrheit neu zu entdecken, das; die Gesellschaft der Aktionäre wogen da ist. Den Schlußstein der Saniernng müßten Verwaltung und Gesetzgebung bringen; nach dem Mieterschutz der Mtiönärschnh. Die bisherigen Machthaber scheinen den Weltkrieg der Aktte zu verlieren. Bevor die Revolution der Gefoppten kommt, müssen die AllgewastigLN ihrer Alleinherrschaft verlustig werden. In aller Welt ist die Wacht der Minorität die beste Kontrolle jeder Gebahruug. Wo mächtige Reiche und deren Herrscher verschwunden sind, können auch die kleinen Tyrannen nicht Wig ansrecht bseibew Dw ähsolute Majorität mnß /her Mithervscha.fi deh Proporzes. weichen, Wenn die WjnoritätZaktie ihren HervschaftsclnteT und damit auch ihren ökonomischen Wert hevgestellt erhältdann wird das Wort vom inneren Wert der Mtie wahr, werden . . . zumindest bis zu einem gewissen Grade. „Nur ein starkes Recht der Minoritäten gewährleistet die Moral der Mtiengesellschaften" schrieb schon vor 24 Jahren Dr. Felix Meyer. Sache der Anwälte ist es, dieser Moral und damit dem GesamtiMeresse zum Siege zu verhelfen. Kapitalsvermehrmrgen. Prima Pilatura Tricstina di Rdso. Sycieta anonima. Erhöhung von 10 aus 20 Millionen Lire. Be-zugsrecht aus se fünf alte Wien eine neue Aktie. Bezugspreis M) Live pro Stück plus sechs Prozent Zinsen ab 1. März dieses Jahres. BetzUgsrecht vom 6. bis 15. d. — Bank Mylopols'ki S. A. in Krakau. Erhöhung von 1.000,020.000 aus 3.671,500.000 polnische Mark durch Auflvertung von 3,571.600 Aktien um je 720 polnische Mark. Weitere Erhöhung von 8.671,600.000 aus 6 Milliarden Mutsche Mark. Bezugsvecht für je zwei alte Aktien eine neue Aktie. Bezugspreis 0)26 Zloty pro Stück. Bezugsfrist bis 20. d. Eine Verwahrung der. „Ausgleichsageuten". Die im GremiiM der Wiener Hanldelsagenten bestchenide Fachgruppe der AnSgleichÄagenten gibt bclkcmnt, daß ihre Mitglieder, welche seit Jahmchnten diesem Bevuife angchöven und d«rs Vertrauen der Gerichte, und maßgetbenider GläubiigewrganisMonen genießm, das Anibieten ihrer Tätigkeit durch Jniserieven öder ähnliche Mittel pechorveszieren und sich dagegen verwahren, mit jenen unlauteren Elementen, die in letzter Zeit sich an zahlungsschwache Kanfleute bevandrängen, verwechselt zu werden. Die Bemühungen der serÄsen AuSg!l>eichsagentM, die sich als MMieder der Fachgruppe des Gremiums durch eine besondere Legitimaitton ausweisen rönnen, sinh daraus gerichtet, die Interessen der Gläubiger mit denen des Schuldners in Einklang zu bringen; schon aus. diesem Grunde muß das Honorar für ihre wirtschaftlich bedeutsame Betätigung ein bescheidenes sein. J T HABEN SIE SCHON DIE GRAETZ PRSMIE DER Wisner NOROENZilTIING M ZinSsußermäßigung der Bank von England. Trotz des verhältnismäßig schlechten Strandes des engslischW Pfundes dem Dollar gegenüber wurde her Zinsfuß der Bank von England^ von 4 aus 8 Prozent ermäßigt. Es ist dies ein Besuch der englischen Regiemng, durch Herabssetzen des Zinsfußes die ArbeitSlostigkett zu Mildern. Die Stcrgnation im Warenbedarf soll durch erleichterter GeMeschafifnng bchoben werben. Einzwickung der Budapester Kontermine. Mus Budapest wivd gemeldet: In den letzten Wochen hat die Kontermine in Ungarn rege Tätigkeit enHaltet und es wurde eine Reihe von Leerverkänfen vorgenonWen. Der Lteifevungstermin näherte sich rapid unld die Kont>evminsuve waren wicht in der Lage, die zu llefernden Welkten auszntreilben, da sich diese in Händen von Konsortien befinden, die sie wicht veräußern. Die Kontermineure wendeten sich MMwchr an den Börsenrat und suchten um Dispensation, von der JiefemnoMlicht sowie um die Festsetzung eines JiqnidationMrvses an. Der Byrslenrat ist jedoch nicht gmetgt, den Kontermineuren enitgegenzukommen und daS Giroinstttut besteht aus der Lieserung. Die Konter- Mineure berufen sich daraus, daß vor dvei Jahren ein ähnlicher Fall sich ereiMste und damals Liqnidationsikurse ftstgesetzt wurden. Der Byvsenrat bestreitet 'den Präzedenzfall und weist daraus hin daß seftterzeit die Kontermlnenre die Aktien wohl besahen, diese jedoch aus Wien nicht nach Budapest bringen konnten und ihnen deshalb das Entgegenkommen bewiesen wurde. Das Giroiustitnt fopdert die Lieferung der Effekten und beschafft aus exchritivem Wege die TÄres m Lasten der Kontermineure, Diese protestieren gegen Yen PyrgWg. In Finanz« kveisen gllwäbt'man, daß durch diese Maßnahmen die Kontermine zu Fall gebracht werden kann, Nene polnische Zollmmritzulati-usgobUhren. Aus Warschau wird uns geschrieben: Eine Verordnung des Finsnzministers vom 10. d. führt neue Potschrifien im Zoll gesetz uher.MamtzMtiousgchMven ein. Die ZolltflampM. tionsgoWr hei den eingeführten Waren beträgt^ ö PvWNt vom Zoll, von zollfreien Waren wie G^reide, Fleisch, Gemüse nsw. HM Zloty von jeden 100 Kilogramm. Byn den ausgesuhrteu Waren 0M von jeden,100 Kflogramm. Frei von Yen Manipulation Ware. Von 16 Prozent des Senkungen wird ' ein Zuschlag von zehn Prozent des Zolles Porte sowohl aus Ungarn als auch aus Italien sind auf ein^ Minimum herab.qesnnken. Das Kontingent für Ungarweine^ wurde in den letzten zwei Monaten nicht voll,auSgenützt. Hiev j lagernde Partien von Alcamo- und Partinlcoweinm Werdens von einigen Importeuren, die die Anfnahmsfähigkeit > des'Wiener Marktes jedenfalls überschätzt haben, verzollt und! zu sehr gedrückten Preisen ansgeboten. Unaufgebesserte Weine! österreichischer Provenienz werden zu stabilen Preisen ausge-! böten, doch ist die EmkaufstÜtigkeit eine sehr geringe. Auch in den renommierten Produkttonszentren, wo sonst die Wirte-! Kundschaft per Kassa Weine kaufte, hat die Einkansstätigkkeit! an Intensität eingebüßt, da das Wirtsgeschäft durch die, sich verringernde Kaufkraft der Konsumenten ..ungemein leidet.! Schließlich ist auch im Wirtsgeschäst allgemein ein krisenhafter! Zustand zu verzeichnen, was schon daraus erhellt, daß die tägliche Jnsolvenzliste auch Wirtsgeschäfte beinhaltet. Die kapitalskräftigen Händler, deren Vorräte noch nicht gelichtet sind, sind, heute weniger abgabelustig, da das eingehende Wechsel-! material nur schwer plaeierbar ist, was seinen Grund darin hat, daß bei den Banken übertriebene und unwahre Gerücht«! über den Weinhandel kursieren, so daß selbst ungemein solvente Firmen Kapitalskredite, beziehungsweise Eskompte nur schwer durchführen können. Durch den fortwährenden Verfall von Mittelbanke-n wird naturgemäß der Kreditmarkt immer mehr und mehr eingeengt und der Geldbedarf strömt infolgedessen den Großbanken, respektive der Nationalbanlk zu.^ Bon diesem Institute iedoch ist in der fetzigen krisenhaften! Zeit eine Ausdehnung ihres Kimdengeschäftes kaum zu erwarten, da die Konzernindustrie der Großbanken die verfüg-, baren Geldkreidite vollständig absorbiert. Eine weitere Erschwernis der Kredite bedeutet zweifellos die Erhöhung bet; Borikenrate von 9 auf 12 Prozent. Die Nationalbank hätten für diese Erhöhung keinen ungünstigeren Zeitpunkt wählen! * können. Immer stärker werden die Beschwerden gegen die', Nationalbank, die durch ihre Kreditpolitik zur Verteuerung der,. Gelderfordernisse von Handel und Industrie beiträgt. Wenn .man berücksichtigt, daß auch der Staats und die Gemeinde, Wien Billionen Kronen zu niedrigen Zinsen den Großbanken^ verleihen und es dulden, daß diese enormen Beträge dem Er-; werbÄeben erst im Wege dieser Banken zu Wucherzinsen zu-', kommen, so kommt man zu dem Schluß, daß die 'für die. finanziellen Gestionen Verantwortlichen sich dessen nicht be-, wußt sind, welche Gefahren hieraus dem Wirtschaftsleben! drohen. Was die Börsenspekulation ertragen konnte, den Wucherzins, das können Handel, Industrie und Landwirtschaft eben nicht tragen. Reduktion der jugoslawischen Getreideaussuhrchlle. Aus, Belgrad, 10. d. wird telegraphiert: Der Ministerrat hat die! Reduktion des Ausfuhrzolles für Getreide, Lebenddieh, Eier! mit 50 Prozent beschlossen, um den jugoslawischen Ex-! Porteuren eine wirksamere Konkurrenz auf den ausländischen! Märkten zu ermöglichen. Die neuen Tarife treten am heutigen Tage in 5kraft.; Münzenprägung in Polen. Ans Warschau . meldet unser S-Korrespondent: In der allernächsten Zeit beginnt m Polen die Prägung der Zloty ans Gold. Die Maschinen hier-! für sind bereits aus England in Warschau eingetrofsen und^ werden in zehn Tagen bereits montiert sein. Die Prägung! wird am Anfänge nur für Rechnung von Privatpersonen vor? sich gehen. Anfangs Juli werden auch schon Mckelmünzen in? den Verkehr gebracht werden. Zunächst in der Höhe von 16 Mil«! lionen Zlvth, welche Summe sich sodann wöchentlich vergrößern wird, bis der ganze Bedarf gedeckt sein wird. Provisorische Devisenverordnung in Dänemark.Ans Kopenhagen wird gemeldet, daß das dänische FinanzminifterinM eine einstweilige Verfügung getroffen hat. die etwa^ 14 Tage eingehalten werden soll, und die den Kauf ausländischer Währung allen untersagt, die nicht eine ausdrückliche Erklärung^ beihringen können, daß sie das ausländische Geld zur Zahlung von Steuern oder sonstigen konzeffionierten Zwecken gebrauchen^ Den autorisierten Devisenhändlern ist die Anweisung zugegangen, in diesen 14 Tagen genaue Angaiben ihrer Verkäufen dem Finanzministerium zugrhen zu lassen. Die Presse Mrt> diese AMrdnung auf die Furcht vor der Wiederaufnahme der Spekulation mit Devisen zurück. Das Interesse für Petroleumwerte. In der letzten Zeit - ist.das steigende Interesse für Petroleumwerte allgemem auf-! gefallen. Als Urj>ache dieses Interesses wurden ausländische! Käufe angegeben. Tatfache ist, daß auf allen «usläMschem MäMen die PetroleumspMiation besonders rege ist. Darauf! scheint auch die bisher vWell nicht bestätigte Meldung zu- > vuckzuführen sein, welche'von einem Ausgleich zwifchen ben j verschiedenen Perroleumt rüsten zu berichten wußte. Es scheint! hier ein Manöver der BöpsenspÄulatton auf den westlichen! Plätzen vorzuliegen. In London und Paris steigen die Peiro-: benmwerte nnaushörlich, Wien war dagegen von dieser Stei«! gernna bisher nicht berührt worden. Nun beginnt sich die auL«! ländische' Spekulation auch dieisam Platze zuizuwenlden. Basou-! ders Holland soll der Ausgaii'gspunikt der Spekulatton sein, hat? doch der holländische Markt seil jeher ein großes spekulatives! Interesse an Petroleumwetten gehabt. Merdings kam dies in! 6cr letzten Zeit nicht zum Ausdruck, da bEaimtlich auch! Anisterdam schr starr von den Verlusten der Frankenfpekulation! hevgenommen worden war. Nun, nachdem zum großen Teil? disse Friankenvevl'ufte liquidiert sind, beginnt sich wieder die, holländische Spekulation zu. regen und sie scheint auch auf^ "^ien ihr Augenmerk gerichtet zu haben» Wenigstens sind am einzelnen Banken holländische Aulfträge zu ver-. zu Vit Nach-- wntag in zeichnen gswöseü, aber auch aps Galitzien hat frage gelstöigevt, da die Kurse der eiiWlnen Peirckeumwer^, trotz der Staignation im Petroleimegelschäft doch al§ zu niedrtg au gesehen werden. Zirsflytmenschlptz der Zentralbank der deutschen Spar- , .... ,, .men ., Zentralbank der dentschen Sparkassen und der Oesterreichs schon Industrie-^ und Handelsbank, durch den die beiderseitigen* Interessenkreisß in engste Vsäbindung gebracht werden sollen,> sind kürzlich zum Mchlnß. gelangt. Nach dem für diesen Zu-! sammenschlüß vereinbarten Programm sollen vorläufig beide Institute ihre selhständige Rechtspersönlichkeit aufrecht erhalten, wobei jedoch sofort ein« zwecknäßige Konzentrierung gleichartiger Geschäftszweige planmäßig erfolgen soll, Die Zentral-, bank der deutschen Svflrlkassen erwirbt die Majorität der Ak-, dien der Oesterreichischen Industrie- und Handelsbank im Tauschwege gegen Hingabe von ZeNtralbänkakt'ien, mit welchen wetss für Pitsseeröcke STOTFJE WIEN.L. ADLERQASSS fr-

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