Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1909 (8.6.1924)
- Date
- 1924-06-08
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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.'BOSST _ WÄ, MW' Aus Sen Hentern. M o che n f p i e l p l a n d es A kadrm ie-Th e aftr.S. Sonntag „WS lfe in der, Nacht". Montag „Garten - der Jugend". Dienstag „Bunbury". Mttwoch „W ö l f e i n der Nacht". Donnerstag ,,D i e kleine Konditorei". Freitag „C o 8 i f a n t u 11 e". SamStag >J o landa 8 letztes Abenteuer". ' Bur Heute, 8 Uhr a'r t e n (Lei Regen im Festsaal der Hofburg). endS, Beethoven-ZykluS (VUl. Abend). In der Bolksope r entfällt die für heute angesetzte N fl ch m-i t t a g S v o:r stellüna von „Hoffma n n 8 Erzählungen". Abends 7 W „Die Fledermaus". Mkgen, S Uhr abends, „Die Meistersinger von N ü r n b e r g . Diensrag, den 10. d., S Uhr abends, „S i e gfried". Im Deutschen Volkstheater entfällt die für heute nachmittags angesetzte Aufführung von „F a u st". Heute, */»8 Uhr abends, „D aS Ts-ch ap erl". Morgen, 8 Uhr nachmittags, „I m weißen R ö s f e l", V,8 Uhr abends, „Der .B o x k.a m v f" und „Der Mann deSSchickfals. -Dienstag den 10. d. Ohorns „Die Brüder von St. Beruh atd".^ Kammerfpiele. Sonntag und Montag Äbschiedsgüstspiele Erika G l L ß n e r, und zwar: Sonntag „M o nette", Montag „Lissy". Heute Sonntag im Nahmen der Nachtvorstellung Egon Erwin K i s ch' s Groteske „D i e G a l ge nt o u i". Dienstag den 10. d. um 7 Uhr gastiert Maria O r s k a als Charlotte ür ÄerneuilS „Karussell".' Raimund-Theater. Sonntag,Montag und DiinStäg Irene T r i e s ch in Ibsens „N o r a". Mittwoch den Il.( 'd., „H ebb «Gable r", Donnerstag den 12. fr „R<o S.m.e r S h o l m". T h t a t e t l tt d e r I o s e fft a d t. Heute und morgen „A i m S e". Dienstag und Mittwoch „D e r S ch w i e r i g e". Johann Strauß-Theater. Täglich, y,8 Uhr, die Operette „Des Königs N a ch b a r i n" von Läon Jeffel.. ... L st st f p i e l t h e a t e r. An allen Abenden der nächsten Woche „D i e b e i d e n S e e h n n d e". Sonntag und Montaa, 4 Uhr nachmittags, „DteFtrmgodl anSAmerik a . A p o l l o t h e at e r. An ' beiden Feiertagen „D i e Königi n,,h o m M o n t m a r.t r e". .Modernes Theater. An Heiden Feiertagen um 7,8 Uhr abends „Pariser Leben". . . . Aus dem Burgtheater. Während das Buvgtheater selbst it Serie der diesjährigen Neuanffühvungen mit dem „Abenteuer in.China" stbgefchlossen, hat, sich . im A k a d e m l etfreaier für den Rest der Spielzeit noch eine Neueinstudierung von Paillerons Lustspiel „Die.Maus" und die Premiexe-Yon Sil Baras „Quartett Ähmar" vorgesehen. Die^ Vorstellungen des Burgtheaters im Schönbrunner S chloßth eater beginnen, am 14. Juni mit dem neu einstchierten und neu in Szene gesetzten Lustspiel Shakespeares „Der-. Widerspensti-gen Zähmung". Dann . folgt, und zwar am 18. Juni, Bahrs „Die Kinder", späterhin Gustav Mied8 Lustspiel „2X2 — 6". Wn großer Teil der ersten Kräfte, die - Dymen Bleib treu, Medelsky, Wohlgemuth und Marberg, dietzerren Devrient,- Reimers, Th aller und Ze.ska, treten teilam 1., teils am 1ö. d. den vertragsmäßigen. Urlaub an. . Dritte Kollektivausstellung Uriel Birnbaum. Im Saal des NeuLy-FranrEnbs5 (1. Bez.. Tuchlauben 11) hat der jetzt dreißigjährige Maler und Dichter Urtel Birnbaum seine in hen letzten vier Jahren geschaffenen Wevke zu einer eindrucksvollen. Schau, vereinigt. Zunächst, der Zyklus „MoseS" (1921. bis 19214), bestehend aus 52 Blättern, und der Zyklus „Der Kaiser und der > Architekt" (1921 bis 1922), bestehend aus 50 Blättern, Mei Wepke, die demnächst in Mappenform erscheinen werden, ferner Zeichnungen zu dem Gsdichtbanlde „In Gottes. Krieg" (1919), der Zyklus „Ban Welt zu Welt" (1919 und. 1920), Zeichnungen zum Märchenbuch^ „Alice im Wunderland",. zu. dem Gedichtbuche „Leben in Li^be", der Zyklus „Der SeelensPieM", „Totentanz-Blätter", die Entwürfe zu dem graphischen Werk „Weltuntergang", Porträtzeichnungen, „DaS Jahr" und eine. Reihe von Einzelblättern. Die bereits erschienenen Druckwerke Uviel Birnbaumliegen in der Ausstellung, die. Im Rahmen , der „Wiener Zestkunst" stattsindet, Mr.Einsicht auf. ‘ Die Orgel von Wembley. Neben den vielen Wundern der Technik''und der Natur, die auf der großen britischen Reichsausstelluwg in' W e m b l e y bei L o nd o n zu sehen sind, erregt-eine Riesenorgel das größte Interesse der Besucher. Die größte, transportfähige Orgel der Welt hat gegenüber der Königsloge im Ausstellung-Park van Wembley Aufstellung gefunden. Die Orgel kostet 10.000 Pfund und hat ein Gewicht von dreißig Tonnen. Sie enthält'mehr als dreitausend einzelne Pfeifen und ist ein Fünf-Manual, Instrument mit fünfundsiebzig Registern. Fünfundachtzig englische Meisen elektrischen Drahtes sind in diesem elebtro? pneumatischen Musikinstrument installiert und über fünftausend elektrische Kontakte machen die Orgel erst spielbar. Die Riesenorgel wich hei. besonderen Anlässen von Englands bekanntesten Orgelspieler, Mr. Artur Maele von der Central Hall, Westminster,, bedient. Der Prager Schriftsteller Franz Kafka ist nach langer Krankheit im Alter von 41 Jahren gestorben. Er gehörte dem Kreise der Prager an, den Max Br ob um sich geschart hatte. Bekannt wurde Kafka durch seine kurzen Erzählungen, die sich durch eine merkwürdige Prägnanz auszeichneten. Eine zum Grotesken geneigte Phantasie Verband sich, mit einer außerordentlich scharfen Beobachtung der alltäglichen Umgebung. Dev Grundgedanke seiner Dichtung: allecharchende Liebe zum Menschen M zu seinem Leid kennzeichnet all« seine Schrift ien,Hon denen „Pertvapdlung^ «Der Heizer" und „Das.Urteilin. weitere Kreise .gedrungen sind. Seit Jahren lebte Kafka einsam, in einem ErzgehirgSdovf. Sein Tod erfolgte in einem SanatprinM bei Wien. MeE WWWöttM. L Kiwi Mi «MM WBKWaWKU Aiu Arten non Kömmandite derKroatlsohönEskomptebank, Agram Kreditand to'Ä” Wien. I. Scitzeraane 4 “Äsr .MIM MIM A4 I OK AI * Art AB A 40 An A Oft ..... . Ba> rnnnkenl Telephonei 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 Telegrammadresse, Frapobank ver RenastMMer Hasmr verurteilt Bolkswirt. Im Sommer v. I. fuhr der bekannte jugoslawische Großgrundbesitzer und Rennstallbositzer' Hafner zu den Rennen nach Baden. Die Strecke von Wien nach Baden wurde in rasendem Tempo zurückgelegt. Dabei ereignete sich ein schwerer Unfall. Der Wagen überholte einen Radfahrer, dieser wurde von dem Auto gestreift und zu Boden geschleudert. Der . Radfahrer, ein Schneiderlehrling, erlitt' schwere Verletzungen und mußte ins Spital gebracht werdend Er trug von dem Unfall eine Schwächung seiner Sehkraft und seines Gedächtnisses davon. Durch den Zusammenstoß mit dem Radfahrer war das Automobil Hafners aus der Richtung, geraten, es fuhr an eine Telegraphenstange an und zertrümmerte diese. Dabei erlitt ein Fahrgast, der ehemalige Besitzer des Cafe Dogenhof, Alois Guttmann, eine schwere Verletzung, als deren Folge eine Verkürzung eines Beines eintrat. Wegen dieses UnglücksfatteL mußte sich zunächst der Chauffeur Raba vor Gericht verantworten. Er ist bereits viermal wegeil Schnellfahrens vorbestraft und wurde vom Landesgericht zu sechs Monaten strengen Arrests verurteilt. Das Berufungsgericht hat die Straft' auf vier Momte herabgesetzt. Da sich Raba mit einem Auftrag seines Dienstgebers, schnell zu fahren, verantwortet hatte, wurde auch gegen Hafner die Anklage wegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens erhoben. Hafner erklärte, er habe keinen Auftrag zum Schnellfahren erteilt Md der Chauffeur sei auch nicht schnell gefahren. Der als Zeuge erschienene Raba wollte zuerst die Verantwortung seines Chefs unterstützen. Als ihm jedoch der Staatsanwalt die Verhaftung wegen falscher Zeugenaussage androhte, bat er, nicht weiter aussagen zu dürfen, was ihm auch vom Richter zugestanden wurde.. Der Zeuge Guttmann gab an, Hafner habe ihn selbst darauf aufmerksam gemacht, daß der Geschwindigkeitsmesser bereits 95-Kilometer zeige. Der Richter verurteilte den Angeklagten zu vier Wochen stvengeu Arrests, Mit der Begründung, Hafner habe das Vergehen gegen die Sicherheit des Lebens dadurch begangen, daß er eZ als Dienstgeber, Mitfahrer und Besitzer de8 Automobils zuließ, daß der Chauffeur mit einer so überaus .großen Geschwindigkeit fuhr. Es habe zwar keine gesetzliche, .-wohlaber eine menschliche^ Pflicht bestanden, diese rasende Fahrt-zu verhindern. Sowohl der- Verteidiger als auch der .Staatsanwalt beriefen gegen das Urteil, ras Urteil im Bndavester Mordprozsß. Budapest, 7. Juni. Heute vormittags wuvde . das Urteil im RakoS-Szt. Mchaler Mordprozeß verkündet, in dem die Angeklagten der Ermordung einer aus vier Personenbestehenden Familie beschuldigt wurden. Der erste Angeklagte Josef Molnar-Toth wurde zum Tode, Desiider Kanozsah zu leibenSlänglichem Zuchthaus, Albert PuÄkaS zu sechs Jahren. Zuchthaus und Marie Szegi zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Die übrigen Angeklagte« wurden freigesprochen. - Fabrikant Löw verurteilt. Nach dreitägiger VerhaMung wurde der Fabrikant Philipp Löw wegen Betruges zu achtzehn Monaten schweren. Kerkers verutteilt. Er War angeklagt^zahlreichen Firmen .unter der Vorspiegelung, er werde chnen Waren liefern, größere Geldbeträge yeraus- .gelockt zu haben. Seine Schwester-Charlotte Löw, die wegen der.Teilnahme am Betrug mitangÄlagt war. wurde, freigesprochen. Die Kauhuannschast für ein beschleunigtes Gerichtsverfahren. Da durch den schleppeMn Gang des Gerichtsverfahrens gegen säumige Schuldner im Warengeschäfte. der Gläubiger in seinen liquiden Mtte-ln beengt wird und ihm bei der Geldbeschaffung durch die -hohen Zinsen enorme Kosten erwachsen, hat der Wiener kaufmännische Bervm im Interesse der gesamten Kaufmannschaft m einer Eingabe an das Bundsskanzleramt das dringende Ersuchen gestellt, daß die e i nzelnen Tags ährten in wesentlich kürzeren Zeiträumen wie bisher festgesetzt und daß im Gerichtsverfahren die den derzeitigen Verhältnissen entsprechenden Zinsen zueriannt werden. In der Eingabe wurde ferner insbefonders beiont, daß die Zahlungsfähigkeit einer großen Anzahl von Industrie- und Handelsfirmen nur durch die Möglichkeit einer rascheren Eintreibung ihrer Außenstände aufrechtechailten werden kann. p« ViVfiXETI St-UVt-fr Tee von sldterer Wirkung;, angenehmem Oeschmack, vollständig un- ■chädlich, stellt schlanke, graziöse Figur her ohne Aenderung äfiä wfM ■ { schädlich, stellt schlanke, graziöse Figur her ohne Aenderung dir Lebensweise, prompte Gewichtsabnahme. Bei Voreinsendung des Betrages von ö. K. 31.000 für ein Paket, erfolgt die Zustellung franko Waldlielms Apotheke, Wien, I. Hlmmelpfortgaase 14 ss Las lachende und das weinende Auge det Bankbilanzen. Von Dr. Heinrich Schreiber. So beiläufigglmben wir, lassen sich am treffendstet, die Bilanzen charakterisieren, mit welchen die Banken nacheinMder im gewohnten Paradeschritt aufmarschieren, um über das Ergebnis des Jahres 1923 Rechnung zu legen und Rechenschaft abzugeben. Und warum dies treffend ist?. Weil M dem Schnittpunkte zwischen dem Ablaufe des letzten Geschäftsjahres und dem Berichtstage sich ein wulstiger Knoten des Gegensatzes aufgebauscht hat, weil der Mang eines finanziellen Rekordes vom dumpfen Schlag eines bösen Rückfalles übertönt und gedänipft wird. Ueber das Jahr 1923 hat sich ein unvergleichlicher Blütenregen ergossen; jede! Position der Bilanz jede Ziffer der Gewinnrechnung' ist mit einem dicken Pluszeichen aufgezogen, die Erträgnisse haben sich in schwellendem Bogen gewölbt. Obschon auch: das Aktienkapital erheblich vermehrt ist, die 'Spesen uns: Lasten exorbitante Summen verschlangen, sind die Großbanken, freilich nicht alle durch die Bank, weil eine von ihnen schmerzhaft gestrauchelt ist, in der Lage, hohe Dividenden, die auf ein Vielfaches der rorangegangenen Ansätze sich heben,- zu verteilen, zwischen 6000 und 8000. bis 16.000 K. pw] Aktie und in hunderten Prozenten vom Nominale auszuschütten. Sie sind im Stande, die Rücklagen kräftig nachzufüllen und die Wohlfährtszwecke für ihre Angestellten mit Milliardengeschenkeu zu bedenken. Dies aber geschieht^ in einer Zeit, in der eine schwere KHe an die Tore des Wirtschaftsgebäudes dröhnend pocht und di« Banken. zur Vorsicht und zur Zurückhaltung mahnt. Auf der einen Seite leitet sie der Ehrgeiz und der Wunsch, den ^Aktionären zu; gefallen und ihren Anforderungen gerecht zu werden, ihnen in ausgiebigem Maße die eingesammelten Fruchte^ in den Schoß zu legen; auf der anderen Seite erhebt hie Un-. gewißheit der Lage drohend den Fingssr und forldert, daß. die, Institute sich nicht über Gebühr ausgeben, daß sie ihr«. Aahitalsrüstung nicht ablegen und sich für die ungünstigem Zeiten, die unzweifelhaft bevorstehen, schützen. Und dochwill mau eS nicht merken lassen, will man liebevoll attbzartfühlend über die schwierigen Verhältnisse hinweggleiteN in der Hoffnung, daß es sich um eine vorübergchende Indisposition des Marktes handelt, die nach einigem Unbehagen mehr oder weniger behoben werden dürfte. (!Das Jahr 1923 war eine köstliche Zeit. Das Bank-; und .Börsegeschäft stand in vollster Blüte,, die Kapitqlserhöhungen und das Emissionswesen setzten die wonnigsten Triebe an. Courtagen, Provisionen, Zinsen und Syndikatsgewinne füllten die Scheunen und waren eingcheimst, ehe die Hagelschauer des Börsennnwetters niederZingen und die Kurse, die üppig in die Halme geschossen waren, zusammenschlugen und die Garben der Äktien-Plantagen verwüsteten.' Die Ernte war. geborgen und gerettet, allein es gilt, die dürren Felder zu bestellen und die neuen Saatkörner' rnszuwerfen. Diese Obsorge verdüstert die Freude an dem erzielten Erfolge. Der Aktionär verlangt seinen gerechten Anteil; ihn ihm vorzuenthalten, wie es die deutschen Bankest tun> die allen Gewinn ans den Vortrag überbuchen und den Aktionär ins Leere fallen lassen, geht nicht gut an, weil uns die billige Ausrede dazu fehlt, welche die Deutschen Banken gebrauchen. In Deutschland ist. die Umstellung aus die Eolbbilanzen im Zuge und die Ungewißheit dieser heiklen Operation zwingt zur Vorsicht. Bei uns ist die Umwertung, hinausgeschoben und ihre Einführung ungewiß geworden, so baß jenes Bedenken die Wagschale nicht beschwert. So haben denn die Banken, obschon sie hart an der Grenze stacheliger Widerwärtigkesten stehen, ins Volle gegriffen und ihre Gaben reichlich ausgestveut, um allies Miß-, trauen, das sich an die gedeihliche Entwicklung ihrer Ge» .barung heftet, zu zerstreuen und vor aller Welt zu offtnbaren, daß diese Bastionen unversehrt geblieben sind und' ihre Kassen im Gelbe schwimmen, daß sie, wie man -zu sagen pflegt, dick verdient haben. Man darf aber nicht übersehen, daß es innen und auswärts und namentlich in einigen Neustaaten Elemente gibt, die neidisch darauf lauern, beit österreichischen Banken eines am Zeuge zu. flicken und sich die Gelegenheit gerne zu Nutze machen, ihrer Schelsucht und Mißgunst die Zügel schießen zu lassen. Auch auf solche Element muß man Rücksicht nehmen und es dahin bringen, daß sie die Suppe, die sie anderen einznbrocken lieben, schließlich selbst auslöffeln. Freilich sollte auch dem objektiv denkenden Teile des Auslandskapital.s die Möglichkeit geboten sein, einen klaren Blick von der reichgegllederten und weitmaschigen Gestion der Banken zu gewinnen und aus der ungeschminkten Schilderung ihrer' Lage, ihrer Expansion und der unentwegten Bestrebungen, die Grundsätze der festgefügten und verläßlichen Tradition in Ehren zu halten^ die Erfahrung zu ziehen, daß das Vertrauen m die Bank- und Kapitalswirtschaft des Landes voll gerechtfertigt ist und durch ausgiebige . Erträgnisse honoriert wird. Weniger triftig erscheint uns, wenn als Leitmotiv-für | die Bilanzierung der Banken die Walze eingelegt wird, b.iij 24 0131013101000123482301