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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-08 · Heft 1909 (8.6.1924) · p. Seite 16

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1909 (8.6.1924)
Date
1924-06-08
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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» VeKe 16 Wien, Sonnlag K«Hsij>lgende Notizen bis za der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) , •* Die Sommerfrische, kostet Mlliouen sowie viel Zeit und MiHe. Ohne viel Scherereien und Unbequemlichkeiten erholen Sie^sich'.be.i ein-srn Aufeirthalt im Schweizerhaus (Prater). Die bös^ .Wiener Gesellschaft unterhalt sich da -in: Freien bei vorzhAicheL warmer und kalter Küche. Erstklassige Getränke. Täglich Konzert des berühmten Deutschmevster-Orchest-e-rs Waeek. ZlMerhsolnd dirigiert vom jungen und alten Wacek. *-Sonderangebot des Warenhauses Brüder Schisfmann, 2., %<%.,; Tahovstrastc 48. Prima Regenmäntel 175.000 K>, sranHnche WVasch-Boile pro Meter 17.900 K., Mode-Boll- Etamiue, große Auswahl aparter Muster, pro Meter 39.000 K., Epönge. für Kleider und Kostüme pro Meter 39.000 K„ SDveizer Etamine in allen Farben Pro Meter 36.000 K., Ccwercoats, 130 Ztm. breit, pro Meter 98.000 K. 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Bei schlechtem Wetter gedeckte, elegante, bequeme Räumlichkeiten. : * 2>tc Firma Bontzer, 6. Bez., Mariahilserstraße 165, teilt -uns-mit, daß sie den L e s e r n der „W i e n e r M o r g e nzeit?un'g" Möbel aller Art und in jeder Preislage gegen bequeme Zahlung zu Kassapreisen äbgibt. SHvkelzähler haben besondere Preisnachlässe. * Fleischhaucrei SieM. Kornmehl, Wien. Hauptgeschäft: 0. Bez./Berggaffe 19. Kofcher-Fleischbank in Währing, 18.Bez., Wäh'rrngerstraße 97, unter Aufficht des ehrwürdigen Räbbinats der - Israelitischen Kultusgemeindc Wien, eröffnet. Ausschrotung von sämtlichen Fleischsorten, ausschließlich prima Qualitäten' zu den billigsten Tagespreisen. - * Äuf TellzaUung Luxus- und Strapazschuhe, Strümpfe, Socken. Schuhhcms Haberinann, 1. Bez., Rauhensteingasse 10, Mezzgnin. Tel. 77-6-86. .♦'.Gälte, herrliche Wohnung können Sie sich leicht erwerben/ wenn Sie Möbel in feinster Ausführung und zu kulanten Preisen kaufen. Be-sichtigen Sie vor Einkauf das reichhaltige Lager der bestrenommierton Möbelfirma I. W uchl, 4. MZ., Schleifmühlgasse 3. 7* Das Schuhhaus Dorn, 2. Bez., Tabovstvaße 8 a, hat die Berkaufsstelle der berühuchten Schweizer Marke „Ball h" im 2. Bezrrk übernommen und dadurch sein bekannt großes Lager. im feinsten, handrahmengenähten Schuhen durch erne neue Spezialität vergrößert.;IP ' Schulnachrichten. ♦ Oeffeutliche Handelsschule Allina. Prospekte und Aufnahme, her Schüler und Schülerinnen in die zwei- und einjährigen . Tageskurse und Sonderknvse. 77. Schuljahr 1824- 1925. . in-' der SchulLanzlei, 1. Bez., Rauhemteingasse 5. Telephon 77-0-77. (Entgeltlich.) ♦'Schwachbegabte Kitcker. Spezi alinstitut Eminger, Wien", 18. Bstg., Schulgaffe 45. (Entgeltlich^ Vereine, Vorträge und Versammln«-«». Die z i onistischeSektion Prater deraustaltet während der Schewuoth-Feiettage in ihrem Heim, 2. Bez., Amgsttaße 8, ein Minjan. Beginn 9 Uhr früh. — Zionistische S e'k.t i o.u Prater. Montag, */-9 Uhr abends, im Sektionsheim,'2.. Bez., AmgÜraße 8, wichtige. Plenarsitzung. Me Vorstandsmitglieder, auch die neugewöhlten, werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. —^ Die z i o u i ft i s ch e S ektionPrater gründet eure Jugeudgruppe^ Jugendliche von 18 bis 24 Jahren melden sich täglich zwischen 7 und 10 Uhr abends im Sektions- Heim,'2. Bez., Juugstraße 8, beim Heimreftrenten, Herrn Gerftl. A. H. - V erband der Lese-und Redehalle j ü bische rHochschüler. Dienstag, 10. präzise 9 Uhr abends, Cafe Stadtpark, Referat und Diskussion über „Aktivismus und Zionismus". Ura.nia. Heute, ^/,3Uhr (Großer Saal): Wiener Humor aus vergangener Zell. V2Ö Uhr (Kleiner Saal): Weftindien. 5 Uhr (Gwßer Saal): Eine Fuchsjagd durchs Engadin. V»8 Uhr (Großer Saal): Dr. Josef Bergaue-r: Aus Raimund und Nestroy. (All-Wiener Theater II). 1/2S Uhr (Kleiner Saal): Opernfragmente XXIV. Margarete. */,8 Uhr (Kurssaal): Eduard Golias: Wege' zur Freude. lJ38 Uhr (Klubsaal): Pros. Dr. Karl ReiShofer : Deutsche Parodien und Satiren. — Morgen, (Großer Saal) : Dr. Josef Bergauer: Alt-Wiener Theater. 1f2h Uhr (Klemer Saal): Wilhelm Busch, ein Meister deutschen Humors. 5 Uhr (Großer Saal): Der Rhein, der Strom des deutschen Schicksclls.' 728 Uhr (Großer Saal): Es war eftte köstliche Zell. Uhr (Kleiner Saal): Opernkonzerte XXIII. Eugen Onegin. V-8 Uhr (Kurssaal): Dr. Robert Klumak: Der Zeitdieust der Urania. Vs8 Uhr (Klubsaal): Vorlesung Hans Neugebauer: Lustige Geschichten. Hebräische Lektionen. Junge, geprüfte, hebräische Pädagogin'mit guten Zeugnissen, deren Anstatt erst im Herbst eröffne wird, sucht, hebräische Lektionen für die nächste Zell. Auskünfte TelephotMr. 23.438. Jüdisches Schulknratorium für die Bezirke 12 bis 15. Die Schlußfeier der Schulinstitutionen findet Mittwoch den 18. Juni, 7 Uhrabends, im Festsaal des Technischen Museums, 13. Bez., MariahUferstraße 212, statt. Die Festrede wird Herr Oberrabbiner Dr. Z. P. Chajes halten. Ein Festspiel, verfaßt von Dr. 'Martha H o f m a u », Prof, am jüdischen Realahmnafium, Spiele des jüdffchÄt Kindergartens, Rezitationen bereichern das frogramm.' Ferner gelangt das von Oberkantor Bernhard, ö w t rt f ohn (Linz) komponierte Vorspiel zur Hatikwah für * eine Violine und Klavier zur Uraufführung. Nachdem nur eine b ts ch r Ln kt e Anzahl von Karten zur Ausgabe gelangt,.find Vorausbestellungen, 15. Bez., Herklotzgaffe 21 (jüdisches Vereinshaus), erforderlich. . Die Israelitische Kultusgemeinde Men teilt mit: Zur Vermeidung des großen Andranges in den Gemeind e-Tempen zur H as t ar ah wird am diesjährigen S ch e w u o t h f e ste (Montag, 9. Juni) um */ß Uhr früh ein feierlicher Gottesdienst anläßlich^der Mas k irandacht ünOlympiasaa l e, 1. B^., Rothgasse 9, veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Katten werden nicht ausgegeben. . _Meriee Movgettzeitung. Bühne md Kunst. UR1EL BIRNBAUM M OS ES Das vorstehende BVmÄ Moses' bildet die Libelzeich-' umlvg 'des soeben erschienenen Machen Zyklus Moses" von Uriel Birnbaum. Das Werk, das das Leben M-oses' -in fünfzig monumentalen farbigen Blättern zeigt, wurde vom Thyros-Berlag, Wien-Leipzig, ^herausgebracht, mit dessen Bewilligung her Abdruck der Zeichnung geschieht. Eine Würdigung Uriel Birnbaums anläßlich seiner derzeit von der Miener.Zeitkuns^ ist Neuen Frau entlud veranstalteten Ausstellung bringen -wir im Feuilletonteil des heutigen Blattes. _ „Dar Lschaperl." Deutsches Volkstheater. In diesem Stück — es ist 25 Jahre alt — nnnimt Herimann Bahr den ,-HamiN'r" .her,. Alois Laimpl, Uvtvioner und MuisWvMer H-Me Garnitur), hat ihn m reichstem Maße. Er slpvüht föraMch von Mäbenslwürdigschrnisflgem, wienevis ch-bmlschÄosam Witz. Er versteht es, schlagfertig zu antworten und-die Lacher auf seine Seite M 'br-ingen^ Was er sagt, ,Hat an Kern". Aber Reifer wienerische Humor ist KMsfe,. hinter der sich Me eigennützige^ hohle, rohe Natur veribriA. Seine Gattin wurde durch eine Oper Plötzlich berühmt «und «in GoMvom ergießt sich in das M nmc amMche Haus^ Dev hnmowvlle Lampl legt Hand aus Ruhm, fchopfertzsche Kraft und materielle Erfolge der Gattin. Äin Vater, dev alte Lamipl, der fernen Sohn zu kennen scheint, findet schm im -ersten Mt Reife Beschlagnahme meMvüvdrg. Er meint, in seinen Hausmefftevjahren hätten abwechselnd eine Nacht er das Haustor geWret, Re -nächste fÄine Gottselige. Aber das SPervsechserl sei stets nur jenem Ehepart zugeEommon, der tatsachlich geöffnet hat. Frau La-mipl, die Kompomstrn, muß bald erfahren, daß ihr humorvoller Gatte sehr uugemMich werden tm% wozu wohl auch die gute KoMabwavke beiträgt, die er sich jetzt lösten darf. In sevner Bevovnmujdung gcht er so weit, daß er ihr ^nächstes Opus, nur sein Herrenrecht zu erweisen, verbrennen will, wenn. es seinem kritischen Auge mißfallen sollte. Und nach einer „handgrsiPichen"' Zurechtweisung hat die Gattin allen Grund, zu befürchten, er werdeschon aus Rechthaberei ihre neue Oper a!ls untauglich befinden und vernichten, weil sie sich erlaubte, sie zu komponieren, ohne daß der allwerl fidele Gatte däruim wußte. Da verläßt sie 'das Hiaus und er bleibt mit neu eingerichteter Wohnung, KognaWasche und einem Rieserckater WvLck. Für alle Falle hat die FüÄsovglrche noch rasch den alten Lamipl Pneumatisch lbestGt, damit er dem Schm im ersten Schmerz beistche. Der Mte findet gleich den richtigen Ton und beschwichttgi' den Desparaten mit 'dem Versprechen, er werde -ihm ntorgen seine AiMintzsspeise, Ztmtschk-sModel, zulbeveiten laffen. Da Mast Lampl, der Jüngere, sanft ein. Es -ist eine bittere Satire, dieses Menler Stück. Unfertig, ÄN ersten Teil weit lebendiger als spatechin, vollsafitig zu Beginn und dann gMckt, m!rt sorglich gefügter Exposition und schlla-mpigl gefingerter Handlung >— Wie es bei den meisten BiMeuwerikLMdes.fruchtbaren Autors der Fall ist. Aber Gestallten, wie dieser chen geschilderte Lampl oder seine Iran, Än Wi-Mch schlichtes und in aller Einfachheit feines Franengemüt, dem nran .Aoß das Genialische nicht zuivaut, erweisen den. Dichter. Hermann Bahr. Gme.Mstera-uMhru'ng des Deutschen Volkstheaters, zu einM^^Etlepischen Ereignis -erhöht, weil" Cornelius, Kirf chn-er,.. der UnvevKeichlliche, einen alten, M-ener spielen durfte. Güte durch -rauhe, struppige Hülle keuchten lassen, mit fvoMchen, ewig, jungen Augen weiter sprechen, -wenn der Mund schon lange-'schweigt, das Weinglas prüfen und dabei die kleinen Mitmenschen beobachten. — nur tvenige treffen es noch so tme dieser- Altmeister. Und sein Weimn in der letzten Szene begrii'ff alle Klagen um eine verlorene Zeit, um sich und um untergegangenes Menschentum. Ganz außeMrdeMich. iu^eiMr.'-wieuerischen. Rolle auch Herr Klitsch. Nicht wiedeiMerke-nnen der 8. Juni 1924 -Nr. 1«'^ fatale Rezitator kkasfischei' Rollen, wenn er im ureiMM Bezirk sich entfalten darf. Die wefenhafte charakterPische Ruhe der Frau Woiw od e, der kösMcho parodiMsche Don' des Fräulein Kelller und die durchaus lebensvollen Fi-' garen der Herren Dum-ont, Günther und Jwald, der Damen Förh und Volckmar ergänzen das ausgezeichnete Ensemible. Die Regic(,. sonst sehr Gt loben, hat das Stück wattiert. Mt einer Reihe aktueller LMMffe, die lustig sind, und:. mit einem Couplet, das veruuMckt ist. Durch solche Ar-! taten ließ das Deutsche VölLstheatev erkennen, daß es W' chnr anvertraute WeÄ Mterschätzt. O. A. - »Ae Galgeu-Lsnk." (Generalprobe in de» Kammerspieleu.) Die Direktion der Kammerspiele veranstaltete gestern i»»' der Mittagsstunde vor geladenen Gästen die Generalprobe vo» Egon Erwin Kisch' Groteske „Die Galgen-Toui^ Wir wollen annehmen, daß bloß durch das Wallen der. Zensche diese Auffühmng so. arg enttäuschte. Oder hat die Fee REM wieder einmal aus einen:- Floh einen Elefanten, gMacht?/'('-^; Bemerkenswert ist bloß der löbliche Vorwurf. Eine Dirne, die einem Galgenvogel den letzten Wunsch erfüllte und dse-- Nacht vor der Hinrichtung bei ihm verbrachte, kommt als Belohnung für diese gute Tat in den Himmel. Me Ausführung der Idee ist — beim Himmel, in dem sich die Angelegenheit' abspielt (dazu noch ähnlich abspielt wie in Molnars ,Miom^, — nicht der Erwähnung wert, -es wäre denn, wie gesagt, daß uns die Zensur das Ertvahnenswerte vorenthalten hat. Rosa Balletti erwirbt sich in der Darstellung der Titelrolle ein' großes Verdienst um der: Autor. Sie leM vom Text' a-uf. sich ab. A. LnMeWeakr. „Die beiden Seehunde" von Karl Rößler. Karl Rößler wurde zu seinem 60. Geburtstag durch eine/ Aufführung seines -in Deutschland oft gespielten LusHpiels/ „Die beiden Seehunde" gefeiert. Die annwitge %iA, „hohe Herrschaften" menschlich liebenswürdig auf die Düh« Zu bringen, finden wir in diesem Lustspiel wieder. Geglückt ist die Mischung von SdarMeristtschem und Lebenswahrem, vornehm ohne Uebertreibung die Zeichnung eines SereniffiMrs» . Milieus. Die Achnlichkeit des Kurfürsten mit einem Dienstmann gibt Seiner Hoheit Gelegenheit, ins Volk hinabgvsteigen - und allerlei ergötzliche Wcchcheiten mit ins Palais zu bringen. Joses Jarno >gab einen wremrffch liebenAwÄrdigen Kur- -fürsten mtt menschlich rührendm Allüren, Josef Hübner aÜ Dienftmawu wußte seinen Gegenpol tvefstich zu kopiere». Altes andere Episode. Das Publikum mchm de« Schwank trotz seiner veralteten Struktur Mit herzlicher Heiterkeit «if: Die Pratevbesucher werden während der SommerÄbende Mt!/, Stunden lächeln und lachen rönnen. o*. Ai.« ^_mkJBMJI «HB PtLM MUMM» Arnold Tchöuvttgs Monodrama ^Vie ErSarütttz". Pra^ ilk Jwri. Aus Prag tekeMpyiert unser Sonderbtzrichlerstoitter: . Die Aufführung von Arnold Schönbergs Monodrama Erwarttl^, die als Abschluß des Prager MusikfepeS gestern im Neuen Deutschen Theater stattfand, gestaltete sich zu sv«r triumphalen Huldigung für den lange verkannten Meister. Ob- - gleich die Entstehung des Werkes in das Jahr 1809 zurückreicht, birgt es alle Probleme der modemen Musik mit Ä»er geistige« Fülle, die den Zuhörer auch dann anregt, wenn die notwendigen Msorderungen^des Theaters negiert werden. Di« phänomenal« Leistung der Frau Gutheil-Schoder (Wiener Staats- . aper) in der musikalisch schtoersten aller Gesang^rartien, das / unvergleichliche Orchester unter der Lettung Alexander Ae«- linskhs, das von Direktor -Kramer mit einem goldenen . Lorbeerkranz geehrt wurde, das Gefühl der Zuhörer, einem historischen Ereignis beizuwohrren — alle diese Momente werden den Abend lange in der Erinnerung s-eschckten. Der Meder- . Habe von SchönbevgS Monodrama folgte die deutsche Uranssührung von Maurice Ravel8 Meisterwerk „Die spani-. s ch e S t u n d -e", einem reizenden musikalischen Lustspiel. Heftet beide Werke wird noch mehr zu sagen sein. Alfred San d t. Saftsplel dre New-BoNer Wischen Snnfttheaterr in Wie». Das NÄv-Aorker jüdische Kunstcheater, welches unter , Leitung des berühmte« Schauspielers und Spielleiters Moritz Schwarz steht, ist gegenwärtig auf einer Tournee durch Europa ^begriffen. Mitte Juni gasttert das Ensemble in Paris und beginnt anfangs Juli ein längeres Gastspiel rm Wiener Carl-Theater. lieber das Progrwnnl des Wiener Gastspiels weichen, wir «och rechtzeittg berichten.' Dorläusig sicht'.schdaß, Leonid Andre'jews „Die sieben Gehenkten"/«nd- Schalem Alejchems „Töwjie, der Milichiger" zur / -Aufführung gelangen. - ' ' Das Now-Norker KunstthealLr, das man mmmchr auch - m Wien Tennen lernen -wird, wurde' bekanntlich von dem - jüngst verstorbenen unvergeßlichen Emamrel Reiher hegründet. Dem gegenwärttgen Leiter der, Bühne, Moritz - S chw arz, geht der Ruf eines großer: Künstlers vorcius,-' Reiher selbst hat sich in unserem Matte anläßlich seines letzten- -- Wiener Gastspieles (Mai 1823) über Schwarz geäußert und chm das Zeugnis ausgestellt, daß sich das Mische Kunstcheat-er unter seiner Leitung außerordentlich entwickelt Man darf diesem Gastspiel mit Interesse entgegensehen - j

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