Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1909 (8.6.1924)
- Date
- 1924-06-08
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1WN Men, Son-nkag Nv'fl flp ” KEREN KAJEMETH ÜJISRAEL r (Jüdischer Maitionatfonds) ' ■ *. WIEN, II. ^IRKÜSOASSE 33 Telephon 45606 WIEN, II., ZIRKUSGASSE 33 Telephon 45606 Aitsweis Nr. 19 fürdie Zeit vom 18. bis 81. Mat 1924. Allgemeine Spenden ... ...... ... . K. 11,987.613 Büchsen (Zahl der geleerten Büchsen 420). , . 9,604.875 , Abgabe .... .... . ..„ 10,060.000 Familienfeiern „ 2,997.000 Goldbuch / 2,009.000 Tempelspenden / .. . . . . . . . v. . . „ 779.100 Baumspenden ...... 4 ..„ 608.000 Misrachi-Kolonie. . . . . . . ... ... . . 216.500 K.' 38,041.570 Kesarntsnrmne der, bisherigen Eingänge . . . i . „ 438,262.508 Versicherung . . . . ... . . „ 35,000,000 Gesamtsumme aller Eingänge,. . $^ 506,304.078 Für den Eingang dieser Eingangsperiode ist der Keren Kajemeth ('Israel in der Lage , 25 Dunam Boden zu erwerben und . 11 Bäume zu pflanzen. Bon. obigem Betrag haben 19 S e l b st k ö n t i n a e ntker 5,470.800 K. aufgebracht. GuaLulatiorren. Kondolenzen usw. Abraham Zahler für Goldbucheintragung a. Nr. Dr. E. M. ^weig 222. Anläßlich der Bar Mizwäh-Feier d. Sylvain Goldmann spenden, die Gäste 400, anläßlich der Tranerfeier für verstorbenen Führer der MiZrachi, Rabb. Chaim Schapira sammelten Friedler und Gittelmann 216, für Goldbucheintragung des Herrn Dr. E. M. Zweig spenden Moses Schwager 600, Finkel 600, Josef BörsenbaumL50, für Goldbucheintragung deS Herrn Moses Schwager spenden Frau Dr. Löwenherz 100, H. Slusch 100. Zent r a l er 13.635. Heinrich Hermann 60, Rinoah 2264, Heinrich Hermann 80, Markus Gottfried 82, Adolf Lust 87, Ergebnis des Keren Häjessod-Drive 10.000, C Starer 85, Doktor B. Schallingör 66. , . „ - ' , B e z i r k er ,2- Bezirk 330,' Beth ' Israel 97. Ottilie Löwenthal 72, Zion.-Sekt. Prater 1076, Hermann Pauker 400, P. Herzlich 60, Frau Dr. Löwenherz 100, ,M. Schwager, 110 Slusch 100, Kwuzah Chawerim 849, Swlg. b. Jäbytinsky-Bortrag 896, Büchsen 447. 8. B e z i r k r 1120- Dr. A. Czeczowiezka 600, .Thoräspendeu Unt. Viaduktgaffe' 600, Smlg. L. Bar-Mizwah Goldberg.100. 4./o. B e z i r kr 60, Dr. I. Weidenfeld 60., Ö;/8. P e zir k r 630. Wloch 500. 9. Bezirk: 253, Dr. Ludwig Riß 163, Ohel Abraham 100. 12./15. Bezirk: 1614, Rinoah 1892, Abraham Zcchler 232. 30. B e z i r kr 1134, Ephraim MweS 552, M. A. B. MargulieS 552. . S o n d e r g r u p p e nu n d B e r e.i n e r Akademischer Landesverband I. A. V. Emunch 281,.d. Horowitz:^ Weinberger u. Preis 200. Ll. V. Jird. Mediziner 100, 'Samlnlung 100, Z. M. M. Hhrkänia 65,' SWmlung b. Jabonttsky-Böttrag 56, Z. M. V. Jedidäa 442) Büchsen für Mai 387, Smlg. b.Jabotinsky- Vortrag 55,^Z.M.'M) Jmig-Juda 100, Smlg... im Techn: Museum 100, Z. M..V. Massadah 831, Büchsen 607, Aktivitas 224, Akad. Sekt.d.'Hitachduth 90, Smlg. d. med. Verständig 90, V. z. St. Hechawer 1888,' G. Schmigelskh 60, Büchsen 805, Grebler Mener; Movgsnzeitung. 60. M. Lutzky 326, Kartell d. Zu T. P. 167, Smlg. b. Jalobinsky-Vortrag 81, Dr. med.'Verständig 86, V. Z.^H. Theodor Herzl 144, Dr. Regine Gutheil 66, Weinstock 50, Erez Israel 25, Zion. Frauenorganisation 400, Smlg. Sabine Paßweg,:, Gustav GoldyiarmMS, - Heinrich.Goldmrtnh Mchtmaün' Wenigs Pöd-. zamczer,-Kol)S, Paßweg je 5/; - . H a koa h 276, Dr. Haeer (Schachsektion) 275, Hitachbuth 774, Moies Schwager 308, Freudenreich 100, Kreditkasse 65, Strnm (Schnur) 50, Lotty Mayer 62, Jngendgrupve der Besirkssektion Leopoldstadt ,2398, Smlg.jb. Jabotinsky-Vortrag 1162, Smlg. i. Atlantiskino 646, Brandstatter 249, Kulturgruppe XX (Lacher) 1013, Büchsen Täude-Segal 219, Deutsch 111, Robitschek 52. Büchsen-Knöbil-FietM'er 130, Smlg. Feilich-Lacher- Blum 86, Buchsen Feilich-Kofler 97, Büchsen Traun-Scharfberg 54, Büchsen Koltes-Segal 188, Lebenschnß 140, Büchsen Taube- Medina 104, Büchsen Krämer-Sandvank 70, Makkabi 9 972, Smlg. im Burgkino: Rosenberg 402, Auerbach 240, Bergstein 61, Jugendverelntgung Menorah 1660, Smlg. b. Jabotinsky-Vortrag 1650, Zerej Misrachi 589, . Büchsen 373, Benno Weidling 63, Smlg. b. Trauerseier f. Rabb/Schapira 216. Provinz. Baden 60, 10% von einer Veranstaltung d. Seidemann 60, Innsbruck 650, Büchsen Diamant 89, A. Sternberg 86, Meisel, Architekt HanS Schlesinger je 50, Klosterneuburg 350, für den Garten Klosterneuburg 350, Korneubürg 75, Fritz Lederer 76, Linz 1475, B. B.-Logensammlung 600, Kahane, , Wien 50, Büchsen 744, Thoräspendeu 81. S e l .b st k o n t i g e n t l. e r. Krämer 121, Karl Franz , Bondy 300, I. A. Gerstl 152, Dr. Josef Hager 275. Hermann Hönig, Smlg. b. Jabotinsky-Vortrag 241, Moses Jmber 1104, Dr. Leopold Justh 1065, Georg Teuba 200, Robert Bosel 200, - ' Siegfried Kann 150, Sophie Breuer, Fritz Zuckermann, Doktor Rieger je 100, Alois Großmann 165,-Hugo Bunzl 50, Moses . Schwager 1250, Dr. Chaim Tartakower 408, Verschon Wittlin / 310, Abrabam Zahler 223. Richtigstellung.: Im Ausweis Nr. 18 soll eS unter „Zion. Sektion Prater" statt -Herta Spira änl. I a h r z e i t ihres ■ Neffen t i ch.t i g ' heißem: Aul. G e b u r t 8 t a g e 8/ ihres .Neffen. SeWstkontingentieVUng. In dieser Ausweisperiode haben 19 Personen Selbstkontingente im Gesamtbeträge von 10,000.000 K. übernommen. Inzwischen hat der Selbstkontingentierungsgedanke auch auf die Provinz über gegriffen, und zwar-haben in Graz 2 Personen, je 5 Pfund und 1 Person 750.000 K. übernommen. Bisher haben insgesamt 181 Personen SelMontingente im' Gesamtbeträge von 177,700.000 K. übernommen. Hieraus haben bisher 70 Personen 66,000.000 K. aufgebracht. Büchsenverteilungsaktion. (Fortsetzung.) In der Zeit, vom 24. Mai bis 7. Juni 1924 haben folgende Gruppen Sammelbüchsen des K. K L, ausgestellt: Jugendgruppe Leopoldstadt . . .'. 17 Büchsen Z. M. V. Nehemia. . 14 „ Kulturgruppe XX .... .. , . . 12. - Zeirej MtSrachi . . . .. ... 9 „ Kartell der Z. T. Vi . . ..... 7 „ Heinrich Rost / . .-///. 7 ' „ V. Z. H. Bar Giora .... .. 7 „ Zentrale . . . -............ 6 „ Z. M. B. Massadah . . L . - 5 . David' Lothringer . V3 .; , * Z. A. V/Gdüläh . 2 „? Kwuzah Chaverim '. 2 „ - : . /: 91 Büchsen : Golden Buch. Deut Präsidenten der österreichischen Organisation, Gesinnungsgenossen Robert Stricker, wurde am.24. Mai, 1924 durch die Z. Ä. B. Bar-Kochba in feierlicher Werse ein Goldbuch-DiMm'.überreicht. , weite für Plisseeröcke Copyright . Nachdruck verboten. gKdischer Berlcig, Berlin. , . 12. Yortsehüngt. / Hawdoloh «nd LMmstreich^ Vdrr Samttch Gronemann. Nun.Worr 'sich, frellich nicht alle M Mühe, auch iviMch tiefer in. die. Art der BevMevüng dott ei-nzu-' dringen. Nicht,' einmal von allen uns-even Prominenten möchte '.'ich. das Behaupten. Herbert Ewlenberg etwa, 'der ja Mätlches .ddvt, 'gesehen und manch gutes Wort über die ' Ostjuden geschrieben hat, -hat, glaube ich, doch viel Unterlassungssünden begangen. Eine Persönlichkeit seines Formats.hätte bei ernsthastem Interesse doch noch mchr für sich uttd die freunde seiner Wse gewinnen können,. als tatsächlich geschchen. Er hat mehr intuitiv viel Interessantes und Schönes geahnt. -- hat auch später oft mutig seine Persönlichkeit für' die -Ostjuden eingesetzt, als die Hetze gegen diese begann, hat seine künstlerlsche Bürgschaft für das WilNae'r-jüdische Theater gegeben, aber er hat sich nun einmal in seiner, U-Nisorm sv unglücklich gefühlt, -daß er während seines ganzen Aufenthaltes selten die rechte innere Freiheit besaß. Mum je sah ich bei den „Preußen" jemanden, der siitz so über die Grußpflicht geärgert^ hat, wie ihn. Es.gab . in Kowno eine Anzahl von Offizieren, die mit ungeheurem Eifer darauf ächteten, daß ihnen die vorschriftsmäßige Ehvenbezugung erwiesen wurde. Und natürlich war es nicht eben angenehm, aus offener Straße' von einem solchen- Jüngling -herunter^eputzt zu werden. Mancher der Herren wäre Wohl etwas. betrosftn gewesen wenn er geahnt hätte, wen er vor sich hätte, aber , die Disziplin ^eW^A^'.jÄWapttNg^ CiMÄ stellte.'mich junger Herr,- Ä ich. die Abzeichen seiner Würde D'erseW. hatte, aus der Kaiser Mlhelmstraße: / s ,Marum haben Sie mich nicht gegrüßt?" / - sFch anffvöttete in strammer Haltung: ,/Fch bin .-rnhposch-astigmatrsch, Herr Leutnant". 'Darauf griff er vn die Mütze und zog offenbar ganz vertattert ab. Hätte M gesagt, ich sei kurzsichtig, Zväre es wohl anders abgelausen,. aber-so wußte er offenbar nicht, mit welchem Würdenträger er es zu tun hätte und ob er nicht am Ende hätte grüßen -müssen. . ‘ Am meisten lastete aus Ewlenberg übrigens die Furcht.. vor/einer anderen, wenig sh>npathischen militärischen Hin- - richtung,?der^alle vierzehn Tage stattfindenden sogenann-. ton „GefundheitsbL-sichtiguvg". Das Wesen dieser . an sich nützlichen -Institution sich zu erklären, 'sträubt, sich mein /. ' ÄrmliMftsgesühl,-— trotz des Kostümes kamen wir.u-ns - dabei -nicht eben paradiesisch vor. Vielleicht genügt ech wenn ich. eine.Bri-eftastennotiz aus einer der humoristischen - Zeitungen hierhersetze,-die von unsrem Kreis von Zeit zu Zeit heraüsgegieben wurden. I-ene Nummer kam gerade , dämals. heraus, als die berüchtigte Iudenstatistik vovgenommenwurde, durch die der Prozentsatz jüdischer Soll- , daten in Front und Etappe festgestellt werden sollte. Die .Notiz-lautete:-.. . '.„Noscheu! Nein, Sie irren sich! Die Gesund- . heitZbesichtigüng hat mit der Iudenstatistik nichts, zu - . , . ' ' Ws- /GulenbergS Hanptsorge bestand darin, recht?. zeitig, vör solchen' Veranstaltungen eine Dienstrsift anzu-'. treten..ch>vr' .sonst-dienstlich zu verschwinden? Unter solchen Sorgen ^äm.-ör nicht viel zum Beobachten. ' ' 'Iyjyt'eDn 'habenwir ihn im Restaurant Schlotzber^ Weniglstens- W. den Erzeugnissen 'jüdischnationaler Koch-- -tunst dertraut gemacht und eS muß gesagt , werden,' daß er ffvivioM dÄn gefüllten Fisch, wie her Gänseleber, - Lern. GsänseMg^ wie der- Schalettugel -Verständnis und Shm» -. päthie Mgegenbrachte. Eines Sabbat mittags geleiteten .Mruck Md 'ich auch Richard Dehmel in jenes Lokal, in hetn .' ^wiirska-Mg äßeN — in das Restaurant Schlößberg, än' de'Mn- . Hdvd -Fräü' Michelsohn die besten Traditionen der Mis^eN KücheHpflegte- -Jettet Äfye, die nach Miner Fassung. einst. Las auserwahlte Volk errettet hat, -wie uns das Buch/Esther berichtet. König AhaSvewS-war frei KönMr Mher,.züm MndmvhMMch; mjcht an»die. sette- und' reichliche Kost gewöhnt, kö-Nnte Pr nachts nicht schlafen. So ließ er sich aus dem Buch der Chronik Vovlesen 8. Juni 1924 ec'ttelö Provinzarbeit. : Herr Adolf Pollak, Sekretär , des HauptbureMs, hcü nach^ seinem Besuch in der Schweiz aus seiner Mikreffe vie Ptädte Salzburg. Innsbruck.und Lmz besucht, wo. er tu den Kreisen, der dortigen Gestnuungsgenössen Über seine' PaWinä«, Eindrücke Bericht erstattet sowie Mer die K. K. L.-Lejstzrn'gen' jn Erez Israel Ausklärungm erteilt hat.; Der Leiter des K. K. L. hat vergangene Woche folgende Provinzstädte besucht: Linz, Salzburg, Innsbruck und Graz.! In den drei letzten Städten sprach er im Kreise der Gesinnungsgenossen, über diebisherige Rolle des Ki/K. L. in der Kolonisation' Erez Israels. An das Referat knüpften sich überall Fragen, auf die Herr Dr. Tartakower /erschöpfend Auskunft gab. Er wies überall aus die Bedeutung des SeWÄontingentierungsgedankens hin, der 'hei den Gäsinnnngsgenossen Anklang fand; sie sahen darin ein Mittel, jeden ernsten Gesinnungsgenossen zur' aktiven Mitarbeit für .den K. K. L. heranzuzichen. In Salzburg wurden zum Vortrage auch Abseitsstsheride zugezogen und man hatte dm Eindruck, daß diese für den Palästina-Aufbau gewonnen wurden. , An den Zusammenkünften beteiligten sich auch die dor-. tigen Rabbiner, die erfreuliches Interesse für' die Sache bekundeten und oft mit gewichtigen Argumenten' für unsere' Bewegung in die Debatte eingriffen. In der Debatte wurde auch das VerhAtms zwischen Keren Hajessod und Keren Kajemeth l'Jsrael vielfach derübrt, wobei die Gesinnungsgenossen der PrMnz in der Regel oen Standpunkt vertraten, es wäre notwendig, die SammÄarbeit für beide Fonds zu vereinigen. Als Form empfahlen manche . einen LSprozentigen Zuschlag zum Keren Hajessod^Bettyag. Die GesinnungSgenoss-en wollen, daß die Gel egenheitsspense erhalten oleibe. ' ' - So manche Gesinnungsgenossen Wernahmen für ihre. Person Eigenk'onptnaente und ließen sich Dunambüchel ausfolgen, für 'die sie fre-Mg bei jedem Anlaß zu arbeiten versprachen. ' Dunambüchel. Wir gehen in Oesterreich allmählich dazu über, unser- Werbetätigkeit nicht aus Geld, sondern in erster Linie auf Erlösung von Bodenmaßernheiten zu stellen. So wollen wir zmn BeMel nicht all jemand herantreten, daß er 50.000 Ä. spende, sondern' ihm Vorschlägen, 25 Quadratmeter Boden in Erez Israel zu erlösen. ' Wir haben daher eigene Büchel herausgegeben, die. 32 Quittungen,. aus mindeslens 6. Quadmtmeter (10.000 K.) und höchstens 76 Quadratmeter (150.000 K.) - lautend, ent«, halten. * Ein ganzes Büchel umfaßt den Ge-geMert eine- Dunams. daher der Name Dunambüchel. Unser Ziel ist es, vorerst tausend Gesinnungsgenossenheranzuzrchen, die es übernehmen, im Lause eines Jahres je ein Büchel abzusetzen. Das Resultat wäre dann 6000 Pfund, unser normales .Kontingent.! ' Also; die Parole muß lauten: 10 0 0 Zionisten bringen jährlich je fünf - Pfund auf! Dunambüchel und Selbstkontingent. Diese Dunambüchel sind für die Selbstkontingentler bestimmt. Jeder von ihnen^rt daher ein klares Ziel: zumindest . 5 Pfund aufzubringen. Manche übernchmen em. Mehrfaches./ Ersuchen an. die Selbstkontingentler: Ihr; Kontingent Westens ganz oder zum großen Teil aufzwbringen, damit durch' lebendiges Beispiel die Trägeren, sowie diejenigen, die noch nicht.einmalei» Selbstkontingent übernommen hcchen, zu Kochen Taten angeregt werden. -; Rur die lebendige Tat weckt.Nachei.serer. 570^7 L Höfische Geschichtsschreibung galt schon damals äld. gutes Schlafmittel —, dabei kamen die Verdienste .des' 'braven , Mövdochai ans Licht und des Lösen Haman SchiKsal würden ^besiegelt. Und bemerkenswert fftz-.daß. trotz-dix-Mtyrten . Nachtruhe der König am anderen Abend doch' wEr'PLwÄig. .-'zu der gefährlichen ab'er-hwhffchmeckMden-'AostM'DW sich -einfand. Ich mutz wohl über -unser Kownoer Röstau-' raus einiges sagen: ' Ein jüdisches Reistaurani./ Das altrenommierte Reistaurant Schloßherg, -fp benannt -nach -den Schwiegereltern des jetzigen Beisitzers Mchelsohn, der auch schön'ein alter Herr ist, ist nicht, eigentlich ein Prurrkgebände. Man geht entschieden fehl, wenn man-den Mahstab von Adlon oder Ritz anlegen will- Und wa's /die- Lußere Aufmachung - anlangt, werden - Wohl selblst' die W schetdenisten rituellen Gpeisehäuser des Westens jeden Vergleich, mit Entschiedenheit ablehnen. Die Koscheren" Gast-, -wirw Berlins oder Franffurts werden vielleich!: sogar mit Erheblichem Stolz, darauf Hinweisen, daß dieses Kownoer Lokal jenes Wahrzeichens entbehre, -das im We-sten allein die.religiöse Zu'veMssigkvit garantiert — es steht nicht »„Unter Aufsicht" einer rabbini-schen Autorität - Wr des' -MeveinS zur FörderuUg ritueller SpLtsehäiüstz?^ ^^Kckm- ' Der auf rituelle Kost reflektierende Reisende'setzt sich bekanntlich mit. vollSommen/ beruhigtem Gewissen nur. an 'de^r.'Tisch jener Wirte, die die Schutzmarkedieses. VereiyesführeNj bestehend aus einem riesenhaften, höchst rätselvoll unddurchaus unvituell ausfchenden Vogel, der aus Nnbe- -kannten Gründen ein« Münze geklaut hat-und M Ahr zur Sonne e-mpor fliegt. Wieso dieses diebische Vieh ^geeig-mt ist, als Symbol ritueller Zuverlästigkeit zu erscheinen, -ist. unaufgeklärt. Ich persönlich vertrete die Hypothese, Patz dieser zoologisch nicht zu rubrizierende Vogel jerver -merkwürdige Ianschuf ist, der m der Bibel unter den ■ Vögeln aufgegählt wird, den in irgend eine Kategorie -dev bekannten Geflügelarten einznordnen aber bisher Nicht'gelang«. (Fortsetzung folgt?-