Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1909 (8.6.1924)
- Date
- 1924-06-08
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Soinin'iW x. Sfjito Werden. Das Komitee, das diese Fahrt arrangiert, hat . Äns eigene Festschrift herausgegeben. Unter sachklndtzer \ .Führung werden die jungen >Gä>ste alle SchenÄvürjdigikeitLn- Mens Ibeisichöigen. WÄHverrd der Anwesenheit der Gäste aus den Ländern wird - heim TurnMeHe-st auf der Hohen Warte die österreichische Mittelschiülerineitsterisch'aft ausgetragen. In maMeibenden Kreisen. erwartet mandaß ihr Besuch die VeMn'dun^ der österreichischen Provmtz -mit der Bundeshauptstadt inniger gestallten. wird., . Wiener: MoegenzeUnng. 8. Iunt 19L4 Veite 18 Au§ L r> n! Wellflieger sind Set Weltruvdflu». > o n, 7. d., wird gemeldet: Die amerikanischen heute nachts in Amoy eingetroffen. Jas Wetter. Gestern hat das schöne Wetter angehalten. Auch für heute und morgen ist schönes Wetter vorausgesagt. Wien, 8. Juni. * Der Salut des Invaliden. Auf der Ringstraße steht ein /riegsinvalider auf zwei Krücken gestützt und -bettelt. An sich etwas alltägliches, an das wir.uns schon gewohnt haben. Aber dieser wahre FronMntPftr bettelt nicht, wie seine anderen Lei- Lensgenossen, mit hilfesuchenden Blicken, die alte Militärkappe in-der Hand, indem sie ihr Sprüchlein hersagen oder die Vor- - übergehenden grüßen. Er ist in Zivil, hat aber eine schöne,? fast neue feldgraue Kappe auf und salutiert jedem Passanten. Dieses Salutieren ist . schrecklich! Es sagt mehr als jedes noch so schön hergeleierte Sprüchlein, es schreit jedem ins Gewissen, es rüttelt jeden aus der teilnahmslosen Ruhe, die man sich sonst, ' durch ein kleines Almosen bewahren will. Man gibt-, sofern man! >das überhaupt noch -tut und nicht'schon ganz abgestumpft ist, aber noch mehr, man muß dabei denken. Der Mann salutiert, streng nach dem militärischen DienstreMment. Dieser Feldgraue wird Wohl von niemandem mehr wegen nnvovschriftsmahigen Grnßens gestellt wevdm. Jetzt steN er die anderen. Er Mutiert und sie müssen stehen bleiben vor ihm und ihre Steuer, entrichten. Gar manchem, der mehr oder weniger mitschÜWig ist^ daß ein blühender Mensch, zum Krüpp-el gemacht, hier steht und bettelt, Plagen Wohl Gewissensbisse. Cr rust durch sein 'stüuMes, aber doch so beredtes und herausforderndes Salutieren der ganzen schuldigen Menschheit zu: Ihr habt mich. salutieren gelehrt, jetzt salutiereich und mag es auch noch so peinlich sein und mögt ihr auch noch so verschämt -wegschallen! Ihr müßt meinen Anblick" ertragen! Ich saMi-eve... Die Geister,' die wir gerufen haben, werden wir nicht los . . . \ '? R. —ett.—? * Frauenhilfsaktion für Kranke und Wöchnerinnen. tAgudaWNqschlÄsLeezrat Wim). Die gründende'Generalversammlung-'fand am 4. d. >iW Saale'des A. Hotels' Continental in Gegenwart., von . einigen .hundert Damen statt. Nach der Begrüßung durch ' Frau Groß'räbbiner Sara Friebm.aun (Husiatyn) und' der Verlesung?der. Statuten durch Frau Gisela Gellmann erstattete. Frau Rabbiner Hinde Horowitz Bericht über die Tätigkeit des vorbereitenden Komitees, welches in.den vergangenen fünf Monaten- 593 Kranke und 95 Wöchn^ rinnen, unterstützte und hierfür einem Betrag von 91 Millio-' men. an Krankenbetträgen usw. verausgabte. Frau Auitta MüllerLCoh'en hielt hierauf einen mit großem Beifall aufae- '-nommenen Vortrag über die Aufgaben der jüdischen sozialen Fürsorge, nach der eine spontan eingeleitet-e Sammilung 'die' Summe, von 10 Millionen Kronen ergab.. Frau Griffel-.nnd .Frau Erna Messels stellen den . Antrag zur.-Wahl des Vor» ftändes, der sich aus Frau Größrabbmer Schewa Friedmayn. Ms Ezortkow als-Ehrenpräsidentin, Frau Großrabbiner Sarajh Eriedmann Ms'Hustatyn als Prästdentin, Frau Großr-äbbiner- Mel Heschel aus Kopyczynce , als- Kassierin, Frau -Chane Griffel und Frau Erna Meisels-als Vizepräsidentinnen und Frau Rabbiner Horowitz -als. Schriftführerinnen zusammengesetzt. ’ ' ' *; „Selbstwehr." Die dieswöchrge Nummer der „Selbst- Wehr" (Prag), enthält: Dr.. Felix Weltsch: „Assimilation als, Ausgleich oder — Konkurs"Dr. Franz Friedmann: „Ausstellund in Tel-Awiw". Bericht Wer. eine bewegte S-itzuW.des Vorstandes der Prager Israelitischen Kultusgemeinde". Neben änderen Artttelir auch 'Nachrichten' des In- und Auslänoes. Außerdem enthält, diese Nummerein Gedenkblatt für Franz Kafka,. .mit einer.Würdigung dos verstorbenen Dichters von Felix Weltsch und -fünf. Beiträgen aus seinen Werken. i f Eine beleidigende Subvention. Die Bndapester jüdische Gemeinde erhält däS von der Familie Bröd'y gestiftet^ Kinder« fvital, das. vevhältnismäW mehr' christlichen als jüdischen Kindern zur Heil- .und -Pflegestätte -dient. 'In-der Nachkriegszeit .ist diese Änstallt., wie, viele, nndere jüdische Woihlfahrtsanstälten, notleideN^.geworden. . Das Prästdiustr per Kultnsge- Meinde beging nun? Yen Fehler, sich an die Stadtgemein'8e von Budapest, die, wie bekannt, von beit’ extremsten raffenschützleri- I^^utisämiten" beherrscht wird, um' eine-.Sübveütion für das jüdische Kinderspital herastzutrcten.. Der Gemeinderat des Herrtl Karl v. Wolfs cgtittierte dieses Attsucheumit einer — -Ohrfeige. -Er bewilligte destr unter jüdischer Leitung stehenden .interkonfessionellen 'Kinderspital eine' Jähresiubventlon von 10.000 K., sage 'und. schreibe-zehntausend Kroüen. Ultgarische Kronen. Wesen-Affront konnte auch das - Prä- I^uvt ^der^ Bndapester J-udengenteiit.de, nicht ruhig einstecken. Es sandtede» bereits überwiesenen Betrag mit der' Bemerkung zurück,.-daß dieser nicht augenommen werden könne, „weil seine „Hohe" mt. der-Tat nicht m'Einklang stehe mit - den-, wahrlich Wen Diensten,- die das. .Kinderspital der hauptstädtischen Bevolrepung ohne.Unterschied der Konfession leistet." ’ f r "'' -Der Fabrikant als Geisel. Aus Lodz, 5. d., wird uns-' geschneben: Etne Arbeiter-Menge . in der Stärke von* 3000 ' Mann die wegen der Verzögerung der Auszah-. Lung der, Löhne 'iw Aüfregüng' geriet, begab sich - in die Priv aiwochNung' des - Direktors der sehr renommierten W rdzow er Manufaktur -- M»x C o h n,- '.- eines' Schnes des be° mnnten xudischen Fabrikanten Ucher Cohn, und nahm -den Direktor -als. Ge rs.e I mit stchfort. Direktor Mrx Cohn wurde ^m Fabrrksgchande eingeUerrt-. und schwer bedroht. Es - erscytenen 200 Polizisten m Fuß ürchizu Pfer.de sowie eine,Ab- Vvdnnng^der Feuerwehr. 'Cs erDpastn sich xinlängerer iK ainv.s'-der'- damit eMße, ddß^M' --zeEMM 'und Direktor Cohn befreit werdenkonnte:' Er erzählte,- daß vor -Erschetnen deL Psbirei?Mm< -Läge' VeSettS "sö-'-'hoffnünM-oS igewovden -war, -daß er schonentschlossen, war, durch Sprung aus dem Fenster smnM Lshen ein Ende zu machen. Jrr.'Mz herrscht über diesen'Fall ungeheure-Aüfvetgung. ovw m Keine Defraudation des litauischen Finanzministers. MN .Bezug auf dre vor einigen--Tagen’ in der Ausläudspvesse «vschrenene -Meldung,, -daß --der litauische' Finanzminister § eErulrs nach.Unterfchlagung’ eines Betrages, .von -1,3G.M Dollar Und M).000 deutscher Goldmärk geflüchtet und daß Msedessm.- -dev Kurs des Mas -beträchtlich gefallen sei, Greibt uns .der Direktor des Amevican - Joint 'Distribution. EomMttteefür Litauen tnvd LejtlgW, Wx J.-MarlkKL, haßalle We Gerüchte fälsch seien und jeder Grundlage entbehren. Direktor. Markus, der seit 'Kvei M-ren im Interesse des vom -Joint Maugürierten Aufbauwerkes in Litauen tätig ist, habe durch seine amtliche BeMMntg mit-den-Regierürvgs- MMaftSkreisen des „ Landes genauen EinWck ini'die vstentlichen Zustände. Er könne daher mit ruhigem Gewissen. Wstellen, dag Litauen.zi-Mewußt -ans dem Wage zur .vollständigen Wiederherstellung foröschreitet. Im übrigen stehe die AtauischeValuta in . ihrer' Relatton zum Dollär' so fest wie Noch niemals. ' - '-V' - - Ipattischen und frauzästschen Schiffen kaperte. Den umgekehrten, Werdegang .machte Kapitän Cobham, der den Piraten-beruf'. - aufgab und als Bürgermeister sein Leben beschloß. Die chinesi»! sche-,Seeränberin?'Hon-Cho-Lo,' die.seit einigen Jahren näch) dem Tode ihres Mannes die Piraterie in großem umfange be-! treibt und mehr als 60 Dschunken kommandiert, steht nicht! einzigartig da, sondern sie hat zwei Vorgängerinnen Marys Bead und Anna Bonny, die durch Verheiratung mit Piratenzu diesem Beruf katnen und ihn sehr erfolgreich ausgeübt haben.:? Der Liebesroman eines vertriebenen Prinzen. Die: Bstdapester Blätter berichten von einem bemerkenswerten! Liebesroman zwischen einem türkischen kaiserlichen Prinzen undi' einer Budapestcr Artistin. Vor einigen Monaten kam der; türkische'Prinz Abdul Kadsr nach Vertreibung der kaiser-' lichen Familie aus Konstantinopel mit seinen drei Frauen, vier. Kindern und mehreren Sekretären in Bttdapest an. Der Prinz: bezog Appartements in einem der vornehmsten Bndapester! Hotels. Anfang Mai kam. er mit seinem Sekretär zufällig in-, das'Tanzlokal Cercle des Etrauges, wo er viel Gefallen mt' einerder dort engagierten professionellen Tänzerin fand. Dev Prinz machte die Bekanntschaft der Artistin, eines 17jährtgen' - Mädchens namens Irene Waldonis und verliebte sich, in; sie. Die Leidenschaft des türkischen Prinzen fttr die-kleine- Tänzerin wurde so tief, daß Prinz Abdu-l Kadir ihr.,den AntragsteNte,' sie im ö g e seine vierte Gattin werden. Irene: Waldonis nahm den Antrag des kaiseölichen Prinzen an, wo-' rauf eine Ehe n a ch mohammedani schein Ritus ge-: schlossen wurde. Als Prinz Abdul Kädir seine '.neue Odaliske' s e i n e r e r st e n G e m a h l i n, einer kaiserlichen Prinzessin,- vorstellte, küßte die Prinzessin die ungarische Tänzerin aus die Stirn, und legte ihr ihr eigenes unschätzbares Perlenkollier als Hachzeitsgäbe um den Hals. * Die Taschenuhr als Kompaß. Manhalte die Uhr so,-' daß -die Spitze des kleinen Zeigers in der Richtung der Sonne weist.'Man braucht dann nur die Mitte zwischen dem äußersten Punkt der Spihe ünd der Ziffer 12 des Zifferblattes zu neh-- men, um die Rtchtung. Süden zu finden -und nach -ihr die. -ande-" ren Himmelsgegenden zu bestimmen. Macht man beispielsweise^ um 4 Uhr den Versuch, so bAdet die Mitte zwischen dem Zeiger und der 12 die Ziffer-2. In'der Richtung dieser Ziffer liegi dann Süden. * Byron-Marken. Die ersten der zum Gedächtnis an. Byrons Tod ausgegebenen griechischen Marken sind-in den Verkehr gebracht. Die auf blauem Grund gedruckte. Achtziglepta-, marke zeigt -das Bild des Dichterlords, während die Zwei-:s drachmenmarke, die in breitem Format gehalten ist,-den Einzug: Byrons in Mtssolunghi, wo er am 19. April 1824 gestorben ist/ im Bilde darstellt. Das MaNkenbild ist die Reproduktion einest von einem griechischen Künstler gemalten -Oeligemäldes. Bons jeder der beiden Marken sind fünf fünf Millionen Exemplare' gedruckt worden. ' * Für eine jüdisch-arabische Verständigung. Zu unserem a>m Donmrstag vevöffenMcht-en Artikel über die Berständr» :'MNgsaktio.u des Herrn Michel Sarkis berichtet uins Herr Samuel Ccrlppon, daß er das Sekreturiat der in Rede- -sichenden Pw-Palästina-Aktion übernommen hat.. .Er„ ist - "bereit, jedweden Aust Muß in dieser Angelegenheit, täglich zwischen 9 bis ly Uhr vorMttags,' U ber Kanzlei des Herrn -Doktori Feö i G ö'l'dh-ä m-M-erj'-:’'''Wieü,' '1. B ez iw k, Stubenring 12, bereitwillig.zu erteilen. An dichelbe Stelle sind Mch Korrespondenzen in dieser Angelegenheit zu 'richten. Es handelt sich darum, aus allen Gebieten der -praktischen-Arbeit, der Wissenschaft, des Handels und. der Finanzen Material für das angekundtgte Werk des Herrn Sarkis zu gewinnen. Es wäre auch erwünscht, wenn sich Arbeitskräfte und Dolmetsche für die arabische und hebräische Sprache.zur Versügung stellen würden, um diese besonders aktuelle DerständrgnngSaktion tunlichst produktiv ru gestalten. ' '* Trauerfeier für de» Drohobyczer Großrabbiner.. Letzten Samstag fand hier unter überaus großer Beteiligung eme Trauevfeier. für den kürzlich in Jerusalem verstorbenen Großrabbiner von Drohobhez, Chcckn Schapira, statt. Nach der Eröffnungsansprache des Präsidenten der MsrachizentMe für Oesterreich, RaMner Jakob Fried mann, hielten^ OberrabbiNer Dr. Chaje s, B. I v b r und Rabbiner. Dr. Samuel Rappapori die TvauerrÄen, in denen'die große» Verdienste des Verblichenen, in den weitesten Kreisen^, verehrten Führers -des Chassidismus,'um die Verbreitung des zionistischen Gedankens, in den chassrdistffchen Kreisen.'gewürdigt und auf -feine edfolgverheißeNden Bemühungen zur'He'rWfuhrun-g -einer Eint,WNg der religiösen Volksschichten im Interesse des Wiederaufbaues Palästtnas hingöwiesen wurde. : Eiscnbahnsahrkartenverkauf. Die Oeffentlichkeit wird neuerlichaufmerksam gemacht, daß M -Gebäude der Generaldirektion.der OesterreiHischen Bundesbahnen in Wien- 1.- Bez-, Schwavzen-brrgplatz 3, Parterre, an eigens errichteten Vor-, werkaüfskassLN Fahrkarten zu allen Zügen nach den ' In-' l än.bsstat'i on en echälmch sind. Dte Karten werden-für den Mifetag selbst und im dreitägigen-Vorverkauf. Ms.gvg'Lben, Wodurch dem Publikum das lästige Anstellen an den'Äa-hnhofskassen erspart wird. Die Fahrkartena-usgaibe er-, folgt' an Werktagen , in der Zeit von 9 bis 13. Uhr und von 14 'Uhr 30 Mn. bis 17 Uhr, an Feiertagen von 9 bis 13 Uhr. An Sonntagen findet kein Verkauf'statt. : - -' * Fremde Währungen im Eisenbahnverkehre. Die - GeneraldirüktiM der Oesterreichischen Bundesbahnen hat. eine, neue Maßnahme über die Zahlungen in fremden Währungen^ bezichungswerse über den> Valutenausgleich im Eifettbähntransportgeschafte getroffen, nach welcher für den Eisenbahngüterverkehr ünnmchr folgende Grundsätze gelten: Den Parteien vorgeschriebene, auf fremde Währungen lautende.Be-. 'träge, haben sie, wenn für die Begleichung ■' der Fracht die Eff>et t i vz ah lü n g voraeschrisben. war, 'gleichfalls e ff e kt i v. in der. betreffenden WWrüng zu zahlen; wenn dagegen die Effektidzah-l-ung nicht vor geschrieben war, können die Parteien - auch in Kronen ö st e r r e i ch i s 'ch'.e r Währung unter Zugrundelegung des Lahnamtlichm Warenkurses des Tages, an dem der Anspruch der Partei gegenüber. geltend gemacht wurde, bZahlen. Die Erstattung, zuvtel '-'du« gchoibentt Frachtünd Nebeng-ebührrn! in /fremder Währün-g: hat Hann, .Jtoemt die Zahlung effektiv sw ttWer- WWrüMer--/ folgt, fst, .-gleiMaW . effektiv in der betreffenden fremden - WWrung stattzufinden: wenn -Megen^Zkrpyen/,SsterteWWsk' Währung bezahlt - wurden, sind die Mehtgebühren in öfter« reichischer Wahrung zum Warenkurse des Auszaylungs-(UeÄer- Peisiptzs-Mges zu ierftatten. - y ' * Hundeausstellung. Heute undmorgen findet in der w „ _.. _ u_. _ ...... UEn Kovtumazaülüge dir Stadt Wien,' 3. B^., St». Marx,- . Berzwesslung i-an--Wer^eiüeMrWy^Wem fmchtbarer Haus- -die vom Oesterreichischen KynowLenverband veranstaltete Allbräche' ML.- iMan HewitleihM'Hh^Weme.iir, und-dies Mit- Alle Zuschriften sind zu richten an Fritz Igel, Wien, 2-. Bed>. Praterstraße 41. - - Das tapfere Bäuerlein. Von Fritz Porten. In Reih und Glied stand da8 BLuerlem und warteb. .. ungeduldig auf den Beginn der Schlacht. Endlich gings los.-’ , KampftSmuüg - schoß. eS vor, s S — o 4; - es war . ja . ein stolzer / Königsbauer. Bald war es ttn Zentrum des GefechwS und hielt;?' den schwersten: Angriffe« stand. Rechts «ud links fielen - seine. '- VrÜver. sogar Offiziere fanden Len Heldentod, aber, unerschütterlich; dräng das Bäuerlein vorwärts, e 4 — e 5 hurrah I . Diesem kühnen - Vorstoß war es hauptsächlich zu ver- ’ danken, dcch die feindliche Armee geschlagen wurde. Der schwarze König hatte sich mit dem Rest seiner. Getreuen in dir: äußerste Ecke des Schlachtfeldes zurückgezogen, seine Lage war trostlos: Schwarr- LK8. vk8. 8-88, 8»r, k7 (5 Steine). Schwarz. gemnne. .Htrndeäusstellnng statt. Es werden zirka 1000 Hunde, darunter tu Wien'noch nicht gesehene Rassen, ausgestellt sein. Me Ansst-ellung ist an beiden 'Taget: vott 8 bis 6 Uhr geöffnet. * Ein Jude gründet etttc rumänische Rationalbibliothek. In der letzten Sitzmtitz der KifchinÄver rnmärMchen 'KMnrgesellschast „AHencnl" teilte der Direktor der Bank Marmarosch Lr. Blank, Senator -Sanilovici,. mit,, daß der Chef der- ,Bank, Herr Aristide Blank, den Wunsch, ausgedvückt hat, dein Kischi-- üÄver Athencul eine , Bibliothök . einzurichten, die MMche bisher, m rumänischer Sprache erschienenen Bücher entihallten soll. Herr Mank will in' Ztmtnst" die Bibliothek aus eigenen MttMn erhalten. * . . f Verfolgte russische Zjoniste«, nach Palästina. Die palastmenstsche Zionistt-jche ^Exekutive hat; für . die ” kürzlich wegen ihr er i zionistischen Tätigkeit bon den Sowsetbehbrben 'in die Stra-fiolonien nach Sibirien verbannten 3.8 Zionisten Vida für Palästina angeboren. Die Sowjetbchörden haben jetzt »die Erlaubnis gegeben, daß die Verbannten nach.Palästina gehen unid -diesen Beschluß sofort nach Palästina mitgeteili. * Ein Adreßbuch' der Seeräuber. Das „Wer fst's .der Piraten" nennt sich ein.-eigenartiges-,-Werk, das Philipp Gosse in englischer Sprache.ver'Dentlicht.hat..,Er gibt hier ein Adreßbuch aller-berühmt gewordenen Seeräuber, der Vwaaugenh'eit Da finden wir 'zum Beispiel d^n 'frbmwen Seeräuber Kapitän Hiram Breakes,- der am Tage -.des! Herrn-jede Rätrberer "üntersaate ynd -mit seinen »Genossen - einen, feierlichen- Gottesdienst - abhielt; auch sonst begleitete er" seine Gewalttaten und Grau-' samkeiten mit Gebeten und Bibelsprüchen Bart-holomew Roberts. gehört nach der Zähl'der von -ihm' erbeuteten Schiffe stl' ben erfolgreichsten- Piraten. Cr-ü-ähm - nä-nllich über- '400große Fahrzeuge. Dieser Seermtber tranknuwTee und hielt -sehr auf Ordnung.. Aus feinen? Schiffen mußten alle- Lichter, -um?8 Wr "' . Oe'ndS^-auSgeldsU feist. -.Er suchte feinen MovbgÄellen ' daS:? TriNkön;Mzugeivöhnen und verbot ihnen das'Spiel:'Die-Flucht' '- vor seinem- Ehekret^ - trieb dem Major - Siede? Bonnet VW Seeräubereiin die-?Mne.Mr lebte - näch.feiner Verabfchiedustg .ans -dem englischen'Heer in- Bärbados, Wo er. eine sehr angesehene Stellung hatte? PlötzlW,aber , verschwand er Uno tauchte Äs. ein grimmiger SeerauoMMst-^M' Gvund gab man seine Verzweiflung -an. über^eiUeMräUy?Pie': ein furchtbarer Hattsdrächewär. Man HewilleidM' Hst-Mgeute.in, und -dies Mitleid wtrchs noch, als er 1718 gesange'n und gehängt wurde. Im Adreßbuch der Seeräuber beftudet sich auch ein früherer Bürgernteister von Dover. William Purdek. der Hunderte von L d e «i « Weiß. PStzttz; lle,4, Da3, Tg7, hl, Lh2, 8b7, Ba2, e7, ktz g 2 (10 Steine). In ihrer Vevzweifl.ung -warf sich die. edle schwarze Dame den heranstümvenden - weißen Truppen entgsgen, um vielleicht noch durch 0i-n Pattmanöver die 'chri-gen zu retten. Das tapfere -Bäuerlein war inzwischen bis auf die 7. Reihe vorgebrungen. Nun. stand es vor der größten Aufgabe seines Lebens.. Es sollte die feindliche Dame, die mächtige schwarze Königin gefangen, nehmen. Dies wäre äber mich sem letzter Triumph gewesen? denn auf der 8. ,Reihe würde Mt sein Feildherr sicher den Abschied geben und für ihn einen. Offizier mntauschen. Ditz -weißen Offrziere atmeten ans, der gemeine Bauer, der sich durch: seine mutigen Taten der besonderen Gunst des Feldherrn erfreute, war ihnen schon längs ttn DorN im Auge. Der Feldherr, der große Schachmeister, überlegte diesrnck schr länge. Spielte er 1. eXiD oder -ober oder Also kein entschloß er sich 1. eXfff, 1. eXf L 2. SXf 6 1. eX«S 2. SXf6 8.; L—e 5 ' konnte ihm so patt so 8Xk6f „ patt so SXfßt . KXg7 , patt. ■ jetzt zweckmäßig dienen. __ , enn, den braven Bauer noch ans der Reihe beizubehalten und, siehecha, er erMchw dadurch aui die schnellste Weste den Sieg: ' 1. sXkL U 8Xk.6-s- - 3. 8Xk6 , LXtz? 3. I,—s 5 L^-tz6 .. 4. v—g 3 matt: So -ttxu das tapfere Banerlem das einzige in der schichte des Ewachffneis, das noch ans der letzten Reihe mit vollem Recht seffte Wesetuart beib^reli. Ehre seinem Anaedenken! .