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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-08 · Heft 1909 (8.6.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1909 (8.6.1924)
Date
1924-06-08
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 1909 Men, Sonntag den höchsten Norden. Auch Schiffe gebe» ihr oft lvertvolle Fingerzeige. An den Wetterkarten, die auf Grund der Me-ldüngen chergeftE werden, sind Hilfslinien eingezeichnet. Auf ihnen ist der Luftdruck in den verschiederren Orten eingetragen. Die Lage dieser Lustdruckgebiete, Minima und Maxima, auch Mess und Hochs genannt, ist von großer Bedeutung für die Prognose. Auch die Luftströmungen frtvie die kaltxn/und warmen Gebiete sind auf diesen Karten «sichtlich. An-tzer-Hand dieser Aufzeichnungen versucht nun der Meteorologe;bjc Ursachen des gegentvärtigen Wetters zu ergründe^'dem: nur dadurch ist es ihm möglich, das kommende Wetter vorauchufagen. . Ost -erweist-es sich nun, daß selbst die vorhandene, reiche Fülle von Beobachtungsrnaterial nicht genügt, weil dieses zumeist aus.solchen Stationen stammt, die in den Mederungen des LustMeere's liegen, während der Kernpurtkt des Wetters sich in..den -höheren Luftregionen befindet. Infolgedessen lassen-Mitunter diese Beobachtungen keinen richtigerr Schluß zu und das Ergebnis ist daun eine unrichtige Prognose. Durch lauMhriges vergleichendes Studium -der sogenannten Westevkavten gelang es. eine Reihe von Regeln über Witterungsändemmgen zu finden, die, wenn sie auch nicht den AysMch aus. unbedingte Verläßlichkeit besitzen, - ungemein -wertvoll für die Wetterbestrmmung sind. Ueberhaupt ist zu'bemerken, daß es sich bei einer Wetterprognose nie um eine eMste Berechnung, sondern bloß um Hypothesen handelt. Es gibt wohl Meteorologen, die der Meinung .find, .das Wetter berechnen zu -können, wenn sie auch izugeben müssen, daß eine derartige Berechnung für den folgenden Tag monatelange Arbeit erfordern würde. D'e -meisten Meteorologen stehen jedoch auf dem Standpunkte, daß das Wetter, mit absoluter Sicherheit wohl nie berechnet werden wird,, weil einerseits schon unendlich kleine Aenderungen eines -Perechnungsfaktors die ganze Rechnung über den Haufen, werfen -wüßten und andererseits ganz verschiedene Ursachen-dst gleichen Wirkungen auslösen können. So kann beif-PielAveise die Luft sowohl durch warnte Winde als auch rmmÄelbar durch die Sonne erwärmt werden. Wozu dieNtMun aber die Prognose, wenn die zünftigen Gelehrten ihren Wort selbst als problematisch lhinstellen? Mn», es ist nicht.so schlimm. An den meisten Fällen haben unsere Wetterpropheten von der Hohen Warte doch recht, und wenn sie' mit. ihren Prophezeiungen manchmal auch daneben gehen, so kann das dem Wert der Voraussagen leinen AWruch.tun. Bemerkenswert ist, daß der Wiener Ortsschulrat au alle Lehrer die. Weisung ergehen ließ, bei Srhulausflugen .vorher bei -der Zentralanstalt der Meteorologie anzufragen, ob das Wsstwr- Miguel fei, -weil - sich - die Eltern öfters beschwerten, daß. hie Kinder von einem verregneten Schulausfittg Schnupfen mud Erkältungen -heimgebracht ^hätten. . , Wie der Leiter der Wetterabteilung, Dr. R o s ch k o t t, . gefPrachAweise bemerkte, dürfte die Verallgemeinerung des Radiofunkspruches zu ungeahnten Fortschritten bei der Verwertung der Wetterbestimmung - führen. Es wird inöglich sei», Touristen.in. einsamen Schutzhütten, in denerr sich eine Empfangsstatton befindet, vor dem Beginn einer gefährlichen Tour-zu warnen, wenn sich die Wetterlage Plötzlich ändert, so zum BieisPiel, wenn ein Schneesturm in Aussicht steht. Auch wivd'die.Möglichkeit gegeben se-in, die Provinzbevotterung ohne , den zeitraubenden Wog zur Bahn und Post unmittelbar. von der Prognose zuverständigen. Erst durch diesen Fortschritt der Wissenschaft wird man auch int entlegensten Dörfchen nicht mehr auf die Prophezeiungen des Frosches auf Wer Lmter angewiesen sein. Philipp Freund. Zweifel findet, , welche das Christentum bedrohen. Ich glaube im Namen der Philosophie diese »meine Anschauung Ahnend gegenüber zum Ausdruck bringen zu dürfen .. " ' )? Starke Begeisterung klingt aus den Worten des berümten belgischen Nationalökonomen Emile de Laveley« Heraus: »Ihre Neligion gehört uWveifelhwft zit den erhabensten und'reinsten Religionen der Welt und Ihre Raste ist nach- Miner Ansicht die intMgenteste und tatkräftigte unter allen Rasten der Erde . . Der kulurellen Wertung des JudenAms für die Z ukunft aus den ihm innewohnenden Kräften heraus leiht Ernest R e n a n in seinem Bortrag: . ,Judentum und Christentum" seinSeherwort: ... das Ju-dentunr, das in der Vergangenheit so gut gedient hatte, wird auch in der Zukunft seine guten Dienste leisten. Es wird der wahrhaften Sache des-Freisinnes, des modernen Geistes dienen. Jeher Jude ist ein Freund des Fortschrittes; . er ist es seinem inneren Wesen, nach. Die Feinde der Juden sind bei näherem Zusehen zugleich Feinde des rtwdernen Wistes. Dir Begründer des freisinnigen Dogmas in der'Religion sind die jüdischen Propheten. Der .Jude, indem er dem modernen Geiste dient, -tut in Wirklichkeit nichts anderes, als dem Werke #u dienen, zu dem er mehr als s'on^st jemand m der Vergangenheit beigetragen und für haß er so viel gelitten hat . . . Mit einem Worte: Die.rein? Religion, die wir als das einstige, die gesamte.' Menschheit zusammenhaltende Ban.-'ahnen, wird die Bettvirklichung der Religion des Jesaia' sein, jene ideale jüdische, von allen beigemischten Schlacken befreite Religion." Mcht jeder Kulturfaktor, nicht jede Religion und nicht jedes Volk verMg. auf eine derartige Beurteilung durch Außenstehendes '.für, welche sich, noch zahlreiche Zeugnisse beibringen ließen,,zu verweisen.. Wie sagt doch der Spruchdichter: Es .rühche dich ein anderer und nicht, dein Munh, ein Fremder und. nicht deine Lippeti. Dr. M. R. _Wiener MoLgenzeitrmg. Kurotte in WMtzchM-WM*). 9iach allen aus der Tschecho-Slowakei kommenden Nachrichten ist die Kursaison überall -bereits in vollem Gange und verspricht sehr gut zu werden. Karlsbad hatte Ende Wai bereits' über 6000 Gäste. Die Hochsaison selbst beginnt aut 15. Juni. Der Bericht des Handelsministeriums besagt: Kurtaxe 50 bis 200 tschech. K., Zimmer ab 12 K., Verköstigung, 30 bis 85 K. Da jedoch genauere Angaben erwünscht sein dürsten, geben wir die folgenden Daten des Karlsbader Vevpflegungstarises bekannt: Frühstück 5 bis 7 K. (Kaffee oder Tee, ein LiS zwei Eier, eine Butter, eine bis' Mer Semmel); Mittagessen (Suppe, Fleischspeise mit Beilage, Mehlspeise oder Kom-. Pot oder Käse) 16 K. (Hotel Kryh, Hotel Loib, Goldenes Schild) 15 K., (Hotel Glattauer, Württemberger Hof) 11 K., (Nürnberger Hof. Residenz-Hotel, Sanssouci- : Bayrischer Hof, Schwedisches Haus) 12 K., (Alt^Heidelberg, Hotel Lyon, Pilsener Gambriuus, Liederhalle, Königs-hof) 10 K., (Karlsbader Hof), 9K. (Schwedenkeller). : Mit Vorspeise erhöht sich der Betrag in den . genannten größeren Hotels auf 16 bis 20 K. Das Abendessen (Fleisch- - speise mit Beilage, Mehlspeise oder Kompot oder Käse) ist nm ungefähr eine Krone billiger. Volle Verpflegung oder Pension ist im allgemeinen nicht üblich, da die Mehrzahl der Kurgäste die freie Verköstigung nach -den Diätvorschriften des Arztes vorzieht und überall kurgemäß zubereitete Speisen verabreicht werden. Karlsbad wird bekanntlich wegen Magenkartarrh, Darmkartarrh, Leberleiden, Nierenleiden, Gallensteinen, Blasenkartarrh und Blasensteinen ausgesucht. Der Karlsbader Sprudel hat ein- Ergiebigkeit von 2000 Litern in der Minute. Die jährlich zur Versendung gelangende Menge von vier Millionen Flaschen liefert er in eineinhalb Tagen, und die während der Hochsaison an einem Tage getrunkenen 23.500 Becher in zwei Minuten. Nächst dem Sprudel ist der Mühlbrunn der Anziehungspunkt der-Gäste. Drei Millionen Literfläschen Mühlbrunn gehen jährlich - in die ganze Welt. Die ausge-dehnten Waldungen von Karlsbad sind, weltberühmt, sie werden nur viel zu wenig von den Gästen ausgesucht. Das Knramt empfiehlt, im Falle kein Zimmer im voraus bestellt -war, sofort nachA n k ü n f t Betnt Sekretariat des Krtrhausbesitzevvereins, Haus „Amethyst", vorzufahren, wo freie Zimmer vorgemerkt sind. Es ist 'bis 9 Uhr abends geöffnet. Die freistehenden Wohnungen sind durch Wohnungstafeln an den Häusern leicht erkenntlich. Es sind Restaurationen mtt r i f it«1J e x Küche vorhanden und die j ü d i s ch e n G «st e erfahren die gleiche z n v o r k o m m e n b c © e han dl u n g wie alle anderen. Die Wohnungsliste weist Zimnrer von 10, 15, 20 bis 60 K. und mehr auf, je nach der Lage des Kurhauses und der Größe und wird vom Sekretariat" auf Wünsch 'Füge-, schickt. Karlsbad ist allerUngs ein teurer Kurort, ebenso wie Franzensbad, das ähnliche Preise oder nur um Geringes billiger aufweist. Franzeitsbad ist das Heilbad für chronische Frauenleiden, Rheumatismus, Herz- und Gefäßkrankheiten, Neuralgie, Krankheiten der Atmungswege, Anämie und -Hautkrankheiten, Fettleibigkeit. Der Bürgermeister von Fra-nzensbad schreibt: In Franzensbad werden zwei Restaurationen mit ritueller Küche betrieben und jüdische Gästesindalljährlich in großer Zahl anwesend. Jüdische Familien besitzen hier Kurhäuser, auch sonst sind ansässige Juden hier, ebenso auch eine Kultus- . gemeinde un-d Synagoge. Die jüdischen Gäste finden entgegenkommende Aufnahme., Die Zimmerpreise werden mit 12 bis 15 K., die Pension von 45 K. auswärts angegeben.; Ein sehr gesuchtes Heilbad und Kurort ist das mährische Salzbad 1 Lrchatschowitz, das große Erfolge bei chronischen Katarrhen m Auuungsorgane, des Magerrs, Blasen- und Gallensteinen, Frauenkrankheiten und Nervenleiden aufzuweisen hat. Das Bad gilt als einer der schönsten klimatischen Kurorte, und ist entzückend inmitten ausgedehnter Laub- und Nadelholz- Wälder gelegen. Seit 300 Jahren steht es als Kurort im Betrieb. Für Kartarrherkrankungen ist ein modernes Inhalatorium mit Gurgelhallen eingerichtet. Die Häuser der Badeverwaltung sind: Palais Inhalatorium (22 Betten), Friedrich Smetana-Haus (78 Betten), Kurhotel (83 Betten) und -Johann-Hotel (76 Betten). In diesen Gebäuden vermittelt die Kurdircktion Wohnungen an Kurgäste. Auch sind Zimmer in Privaivillen und Hotels zu haben. Der Bericht des Handelsministeriums besagt: Zimmer 16 bis-78 K., Verköstigung gegen 40 K. Kurgäste, die sich länger als drei Tage aufhalten, sind vevpfliästet, hie volle Kurtaxe zu zahlen. Sie ist in vier Klassen eingekeilt und betragt 25 -bis 100 K. Es stehen sowohl Wohnungen mit ganzer Verpflegung wie Familienwohnungen mit eingerichteten Küchen zur Verfügung. Bekanntlich wird das -Bad sehr von j ü d i s ch e -n G ä st c u -besucht, die dort liebensw«rd^g ans-genomnten 'werden. Die Bäderpreise find: Minerälbäder "10 bis 15 K., Wasserkuren 8 bis 12 K>, elektrische Bäder 10 bis 13 K., Moorbäder 10 -bis 24 K., Inhalationen 6 bis 9 K., pneumatische, Kammern 14 bis 20 K., Schwimm- und Sonnenbäder 2 bis 4 K. - ' *) Vergleiche „Wiener Morgenzeitmrg" vonr 24.. urtb 27. Mai, 1., 4. und 5. Juni. 6. Funk 1924 Seite § Ueöer die Wohnungsuuv rkostigungsipreis«' will die Kurdivektion mit: Zimmer für eine Person 10 bit 30 K. pro Tag, für zwei Personen 20 bis 50 K., Woh». nnngen mit eingerichteten Küchen 30 bis 75 K., Zimmer mit Pension von 40 ß. aufwärts und Verköstigung in de» Rcstarrrauts von 23 K. auswärts. In der Vor- und Nach, sii-son bis 2-5 Prozent Nachläß.Man sieht,.daß man in diesem Weltkurort billiger lebt als. in Nieder« öfterrei ch bei den Wacha uer Weinbauer» oder den Hake nk r e u z l e r n des K a-m p t a-l e s und außerdem heilbringende Mineralquellen benützen kann. Die Badedirektion'von Pistyan Peilsioli.unt Zimmer von tschech. Thermia Palace (Luxushotel mit den Bädern zuilmmrengebmi) .j. . . 65.— Grrmd Hotel Royal (erftkl. Haus) . 50.— Kittkiotel & Dchendancen (qntbürgerl. Häuser) ............ 40.— Einfachere Häuser . ... .35.— L e b eu s m i t t e {: Zümuer pro T<v aufwärts von ’ K r o neu 25.— 20 — 12.- Meisch durchschnittlich . . . - .zirka 13.—tschech. K. Milch pro Lster. .., 1.00; „ Brüter pro Kilograuun. . ... 30.— Es existiert hierorts kein Hotel, welches jüdische G ä ft e nicht - aufnehmen würde, und auch kein B e« .s.chluß der Gemeinde, welcher sich, gegen jüdische. Mst-e wenden würde. Im Gegentest tote hier alle Gäste, welcher Nationalität und Konfession sie auch angehören, auf das herzlichste begrüßt. Philharmonische Kurmusik, Theater, Konzerte erstklassiger Künstlers Kinocheater, Strandbadam Waagfluß^ -mit herrlichem Sandboden, Kurpark, Ausflüge in die romantische Umgebung (zahlreiche historisch berühmte Ruinen), Fi-ve o'elock teas und Tanzabende in den großen Hotels, außerdem. dezente Tanzlcckalitäten.. Sport: Golf, Lawn-tenuis, internationales Turnier, Fischfang, Jagd, .Kahnfährtetr und -Schwimutschule im Waagfluß. Pistyau ist -bekannt als wirksam gegen, chronischen Rheumatismus, Gicht, -Hautkrankheiten, Frauenleiden und Nervenleiden. Ein..anderes Bad, -, das auch keiner Empfehlung be< darf, ist - , . ■ Trentschin-Teplitz. / Die -Schwefelthermen wirken hauptsächlich gegen Rheuma, Gicht, Ischias, Neuralgien, Whmungen, Rückenmarksleiden und Gelenksversteifungen. Dieses Schlammbad-befindet sich in prächtiger Lage auf ' dem linken Ufer dev Waag, in Heren Tal sich die Parkanlagett des Bades mit den Promenaden ausdehnen, um-' geben von Buchen- und Tannenwäldern. .'Neben sechs g r o ß e n T h e r m a l - Sp i e g e 'lb a s s in. s. verfügt das Bad über zahlreiche Emzelwannenbäder.. Der Mineralschwefelschlamm, der, mit Thermalwasser-versetzt, verabfolgt wird,. bildet das werwollste Kurmittel. Das Vorhandensein großrr Äengen Ra - i um hat es zu einen! Konkurrenten von Jpachimsial gemacht. Die Bade'häuser sind bekanntlich dirMnber den Quellen erbaut, so daß der Patient in der Quelle. selbst 'badet. Als Preise der Zimmer mit eirwm Bett werden 8 bis 25 K., mit zwei Be-jten 14 bis 50 K. angegeben, der Preis voller Berkosttgung von 15. K. auswärts,. Mderpreise von 10 K. auswärts,. Kurtaxe 25 bis 100 tschech. K. Sportausflüge, täglich drei Konzerte, Symphoniekonzerte, Tanzabende, .Pariseste,. .Künstlerabende, Rtrdersport, Freilnft- und Sandbad, Lesahalle iM'Kursalon ufiw. % Aus ■ - .- v V--' Tatra-Lomnitz J wird uns geschrieben: N i ch ta us nah me v o u iü b\* scheu Gasten in einzelnen Hotels hierorts unbekannte Kur i-of i't ä t. In -der tschechö-stawakischen Republik ist es vollkommen ausgeschlossen, daß irgend, eine Gemeindevertretung gegen jüdische Gäste' einen Beschluß fassen würde. Die Zimmerpreise betragen int Grandhotel einbettig 16 bis 29 K., zweibettig 34 bis 42 Ki, mit Badezimmer. 35-bis'60 K^.rm Hotel Lomnica zwerbettig W bis. 40 K., im Hotel Slüvensky Dom einbettig 17 bis 20 K., zweibettig 20 bis.38 K., Beleuchtung . 2 bis 2,5 K., Extrabett 8 K. Kurtaxe bis zu drei Tagen 10 Prozent der Zimmerpreise, bis 'zu sieben Tagen 80 K., über sieben Tage .80 und siir die Frau 60 K. Preise der Bäder: das einfache Wasserheilbad 6 K^,'das kombinierte 10 K., Massage 6 bis 15 K., Wannenbad 8' K., für Massenbesuche und Totrrrsten 4 K., aromatisches Bad 10 K., Koh'lensäurebad 25 K., Sonnenbad 3 K. Pension gegen 35 K. (mit Vorspeise und Mehlspeise Mittags und abends), für Kinder 20 K., zehn - Prozent für das Restaurationspersonal.. Bekanntlich gewähren die Eisenbahnen für Besucher der Kurorte in der TschechoMowakei «inen 33prozeniigen Nachlaß. Gäste mit ermäßigter Fahrkarte erhalten von den staatlichen Bädern Während dev Hauptsaison eilten, zehnprozentigen, während der Zwischenfaison'einen -zwanzigprozentigen Nachlaß voll den' Zimmer-preisenH Der Kurort-hat vier staatliche Hotels, nämllich die' .drei' vörhergeltannten und das. Hotel Loutnteka.^ - Mglich Konzerte, Musik- und Tanzsäle, Tennis-, Golf- und Ericketspstl, Schwimmen, Fischfang, usw. Das Bad Wird durch den Staat direkt verwaltet. Ausgesucht wird es von Personen, die an Neurose, Hysterie, Melancholie, Veitstanz, nervösen Herz- und Verdauungsstörungen, BlütärmÜ6 Bleichsucht, Basedowscher Krankheit, Fettleibigkeit und Asthma leiden. Cs liegt am Abhange der Hohen Tatra, i'nckitten von Wäldern ,tnd -ausgedehnten' Wcestn und erfreut sich cilies gleichinäßigen, ^fottncntbavntcit - Klimas-

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