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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-08 · Heft 1909 (8.6.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1909 (8.6.1924)
Date
1924-06-08
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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•' GM S . MKr,^WWg |U[Ben derartige Strahlen nicht auch in weiter'Ferne-töte» Vtüett? ' ■ '' Ich weiß nicht, waruin. Es ist wir nicht bekämst, ans WÄche Art diese Strahlen erzeugt werden sollten; aber ich habe rmt dem bedeutendstenFachmann darüber gesprochen, den wir cmf physikalischem GebiÄ in Wien hier halben, und es wurde mir versichert, daß' es sich um sensationslüsternen Schwindel handelt. Das ist ja noch ein Milde-, rungsgrimd für die Beurteilung des Autors dieser Ge--, rächte. Denn -hätte er diese TötungssträhleN wirklich er-! fintiert, ich frage, welche Strafe wäre dann groß genug, um diesen millionenfachen Mörder zu züchtigen? Um diesen Teufel zu bändigen, der die Menschheit vertilgt? - Wozu find wir hier entstanden auf unserer herrlichen Erde? Um zu töten wie es der erste wilde Mensch getan hatte? Oder um zu leben, um ewig zu leben in Kindern^ mch Werken! Leben ist Pflicht und- Recht und Ziel 'des' Lebens, zu leben und Leben M schaffen und zu' fördern'/ sich selbst zu höchster LeiswngssähtAeit emporzstheben und'' allen-thcüben höchste Leistungsfähigkeit zu ermöglichen!' . Wozu Totungsstrahlen? Für den Kriegsfall vielleicht? Utw warum denn Krieg? Warum.nicht, kämpfen im! ernsten, rastlosen Wettstreit der wirkenden Schaffenskräfte?! Warum vernichten? Bist du denn groß, '-wenn-du'das Wachstum, eines anderen -hinderst, ihn erniedrigst oder gar tötest, soibald er dich zu überragen droht? Wie klein,' wie niedrig' ist der Größte unter Kleinen! Nur wenn in allen . Menschen die WiÄungskeime zur höchsten EntwiHung gelangen 'können wenn Man feinen Mitstrebenden alle Hindernisse ihrer Enffaltungsmöglichlert aus dem Weg! räumt, so daß ihre Leistimgskrast. zur. höchsten. Wirkung gelangen! kann, dann erst. darf.man.sie. mit Recht, als Maß strr den eigenen Wert betrachten. Wer sch auch dann Der-. ragt der ist groß. ' . Darum sollten Menschen und Waren.. .Devallhin.. freien Zutritt haben, es sollte ' keine Einwanderungs- Leschrankung und keinen Schutzzoll geben, damit auf allen . Gebieten alle Kräfte rege -werden, die zum .Höchsten, führen. Der Schutzzoll dient in. MEchkeit nur,zur, Versumpfung der heimischen. Aeistlmgskrast,.st' irwyn.. /^. die Lebensquellen, der auswärtigen Industrie üftterhiüde't^ Und die Vernichtung, eines /Konkurrenten", eines „Mit-' läusers" im großen Wettlauf des LÄhens, sei es ist. der.. Industrie oder in der.Politik, .durch -wirtschaftliche Maß-"' nahmen oder durch einen Hneg, fft immer Eingeständnis eigenen Unwerts, .des Versagens der eigenen! Kraft.' Denn es ist Wohl eine Merkwürdige ' Moral, .demstKoMrrersten"/ dem 7,Mitläufer" den Dolch in'den Rücken zu ..Wen, . wenn mäü nicht die Kraft hat, ihn znuberholem/AÄwie/ schwach ist dieses Bich' yonr. Dolchstoß in ,' den^RückeM gegenüber den MarterhöllW,./ gegenüber dest-, Mähnsinnsfurien, gegenDer der Welt von HrmÄnst.M//fechÄrß8Mst keiten, die .das eite Wrtchen/stKrred"' ürnschließt'. Wftb es wicklich noch langedauern, Ns ' es einfache' feelbMerstäM/ lichkei't ist, still und enrsig Ne' eigenen Kräfte zu -sammelst,'/ um den Konkurrenten überholen zu'Hnnen /' und tttder--' Zwischenzeit die Erfolge des anderen' freudig stü erkennerr¬ und zu werten? Ich kann und will' es Nicht glauben.' Denn wir haben die.'KW-Mr, ^»Äy^-Hiebervaftreiert des letzten Dezenniums iMrstanden, 'die Sucht zu Verklernerüng und Vernichtttng fremder Leistung, in der sonst Niedrigkeit und eigener Unwert, zum Ausdruck stkoM'mt,' ist - vielleicht nur als Relikt der durchgemachten' Krankheit auArfassen, und As wir. ganz genesen sein, werden, sind - -wir Wohl auf jener sittlichen Höhe angelangt, wo-Ae Anerkennung fremden Wertes für Menschenund, . .Völker Selbstverständlichkeit geworden ist. Dann darf es «Lest' keine Parteien mehr geben. Denn diese Körperschaften leben nur. davon, wodurch sie sich, als niedrig und lchensnnwÄt' dKumentieren: d öm Verkleinern der "offenkundigsten-Leistungen, die - Mitglieder anderer Parteien vollbrachthaberv.' Diese glorreiche HötztArgkeit hat alle.- Kriege zwischen den Böllern und innerhalb der Völker herbei- Mhrt, sie hat Haß gesät und Blut und Schmerzen geerntet. Seit einer Woche nmß unser Regierungschef diese; Schmerzen leiden, der still- und enffig fast 24 Stunden in / jedem Tag für -Uns alle gewirkt hat, der unter höchster -Anspannung seiner großen geistigen und moralischen Kräfte; an der Verschmelzung,der Parteien, än-dw Sanierung der Seelen gearbeitet hat. Die Zeiten, die wir seit 1914 erleben ‘ Müßten, - sind wahrlichnicht groß, sondern niedrig und < gemein. j! "Doch,' wir haben schon so viele Ueberraschnngen auf t technischem Gebiet erlebt, vielleicht. 'erleben wir auch noch i einen plvtzli^n moralischen Umschwung, die' plötzliche ichtstdWmg' der MmerunE der/Seölen. j \ Por langer, Zeit einmal las ich die schönen Verse:,.; . . Bon der Sonne sollst du lernen, ■ . i - / st Wie.man.tötet seinen Feind, j 7/.'/' Ninnner kämpft sie mit -.den Sternen, I; feie erhebt sich nur und scheint.! Das ist nicht gartz richtig. Denn die Sonne tötet nicht Idle Sterne, wohl aber kämpft sie mit ihnen den Kampf!aNr.Wesen um Geltung und Wrk-ungsmöglichkeit. Sie! führte ihn nicht mit deZWaffen der. Vernichtung gleichlstrebender Wesen, nicht durch ErniHrigung anderer sucht ffie ihn. zu gewinnen,. sondern durch möglichste Erhöhung!der eigenen Leistung über die der anderen. Und sie siegt -über, sie im .Wettkampf der Strahlungswirkung.! - -Richti'g.sollen' dtöst ''Verse-' etwa heißen: \ -Dott-der-'- Sonne' treulich -lerne, \ / -Me man kämpft mit seinem Fei-nv.! - - Nimmer tötet sie-.die Sterne, i - Sie eHebi'stch nur rmd scheint. '« . /'Ms 'M o s.kän wird uns gemeldet:. Der EMeßzug!aus/Per Strecke..Mo'skau-7-Taschkeni (Turkestan)..ist ander Station Rhaca n verunglückt. Alle 16 Wagg o n s ldes Zuges e-n t g l'ei st-est.' 13- P'drso Ne n wurden g e-!!töste-t mld 45 schwerd erletzt.- /st! st Bermubun- Mres Psstzuges. I . Wie aus Moskau gestteldet wird, haben , z-wi'jchen ^TaganrW Änd Rostoä):bewaffnete Arbeitslose An iPostzug angeh alte n,'. der . zwei -Mlli-oneN RubellnHlev-Meditnoten! .und^'Silble.r' von Charkow Nach- Rostow wsttugep sollte.--Das...mtzd die Stati-onsheamten. Ge-HAsä'ck.e g.e r st:u"b t..Dl6.Mbeits-' 'losen verschwanden spurlos unter Zurücklassung elned Zet- 'tH. fürstdie Behörden---auf dem -sie witteilen, daß das gv-;raubte Geld! ausschließlich.-KUr> Unterstützung für die Fastnilien^ hungernder Ärbeiter verwendet -werde. . ' st Äus. Berlin wird uns telegraphiert: .- Bei einem heute in Stahnsdorf bei Berlin m' eiNem S'p i r'i tu'ofenlag er" ausgebrochenen Brande ^würden 1>5 Millionen Liter Spiritn's Permi chtet. st /st -! ./. . . . 8- AM 1924! .. ■ ■; , Betbessemns des meteorologische« RachrichteMenftes.! Wie das Weiter prsphezeit wird. - - Früher ermnäl galt der Laubfrosch als devlWichel Wetterprophet, doch kam man mit der Zeit darauf, daß map diesem springenden Gesellen nicht so recht trauen darf. Auch das zuerst/als großer Fortschritt gepriesene Warömet^ konnte uns nicht so recht befr-i-edigen. So wurde der WetteA bericht der Zentralanstalt für Meteorologie ein am meisten gelesener Teil unserer Zeitungen. Insbesondere vor Doppelfeiertagen vertieft man sich gern in diese Lektüre^ Wie kommt nun so ein Wetterbericht znstialnde? - -- ' In allen -Ländern, die für sich das '.Prädikat ry Anspruch nehmen, Kulturftaat zu sein, wird an 'zaWeichLü Stationen das Wetter beobachtet und die Meldung an die 'Zentral-! stätion und von dieser dann per Radio nach den Zesttrasen der anderen Länder geleitet. Bisher mußten in Oesterreich von -der staatlichen Radiüstation diese Ber-schte andie' Zentralanstält für'- Meteorologe teleph'omsch -westechegMn werden. Diese Berichte bildeten zusammen mit dm Meldüngen der 26 österreichischen Beobachtungsstationen - die eigentliche Basi's der Wetterberichte. Jede dieser Stationen meldet Luftdruck, Temperatur, Bewölkung, -etwaige'N-iMrschläge und die Wetterlage des letzten Tages am Stätion^- -orte. Infolge -dieser komplizierten Man-ipülation geht natur< gemäßviel- Zeit verloren-'und 'fv erfährt man pie Prognose! erst mehrere Stunden nach erfolgter Festst-ell-ung, wodürch sie Lei veränderlichem Wetter oft wertlos wr.vp Vor,nehmliich machen sich derartige Verspätungen in der Provinz MOärst Es ist jedoch zu hoffen, daß 'bereits in nächster-Zell'eine wesentliche V e r'b i s s e r u ng -d ts N a ch r i cht-ew. di enstes eintritt, da die /meteorologische Zentralanstalt eine eigene Empfangsstation für Radi-omeldnngen -erhält;! sö daß'sie nicht mehr auf Ae telephonische UebermittlurV! der Nachrichten durch die staatliche Funfftatiön antzewteseN/ sein wird, was Lei" der bekannten Telephonmisere natürlich/ atz -großer Fortschritt zu vierten ist. ' / -Wenn die Wekterradlograimne eingelangt sind', wrvp. der Bericht abgefaßt, der aus zwei Teilen besteht, qus dem/ eigeMichen Wetterbericht'und' aus der Vorhersage der köm«. nt'enden Wetterlage. Vorerst wird!das herrs^nde ''Wetter/ i-m ganzen Bundesgebiet MitgeteiÜ, WettermeDüngÄr des'. Auslandes nur in außergewöhn-l-ichen Fallen. Dlssem richte wird noch oin Anhang über Winde und Lüfthruch.. vechältmsse hinzugefügt-, um den vielen Amateuren MgegeMs zukommen, -welche selbst auf Grund ihrer Berechnungen zu' prognostizieren versuchen. So findet man auch kürze Bemerknngen, wie >,ein Tiefdruckgebiet befindet sich Der,dech^ Atlantischen Ozean und./bewegt sich in östlicher-IftchÄlch^! oder „eine kalte Nordwestströmung ist in Deutschland ein-! gebrochen und. setzt ihren Weg nach Frankreich fort". •!/ Nach der tfiettattt-ö 9öette/c*g Jomnit /feer chichtitzere; Teil, - Ae Prognvft. Mese'wurde^^ M'Wr-'kmzetn' MWW täglich, mitgeteilt, mittags und abends'. Aus - ErMrungK-/ grüMn mußte jetzt leider'die Abendausgabe MteMMenp da der Abbau auch bei dieser-Institution nicht haltmachte- und der Hnehin-geringe Stand der Beamten noch-ver--. kleinert werden mußte. - Die jetzt -ansgogsbene Mittags^/ Prognose gilt in der Regel für-24 bis 36 Stunden. Wenn/ die Vorhersage für längere Zeit GeltU'Ng besitzt, wird dies'! im Berichte 'besonders erwähnt. / - Wie der gelehrte Wetterprophet das Wetter voraussagt,! ist nicht leicht zu beschreiben. Es geschieht -dies 'hauptsächlich - durch Vergleich -des gleichzeitig in mehreren Ländern Herrschenden Wetters, synoptische Meteoro-logie genannt.-. - Die / Zentvalanstalt- -für Meteorologie erhält ihre Nachrichten aus!! fast allen europäischen Ländern, vom tiefsten Süden bis -ru! Urteile nilhtjödischer Geistessürsten über das Fudentum als tzrfMung der Gegenwart und Zukunft. . Die mit Msicht gewählte umständliche Ueberschrift soll , dem Leser von allem Anfang an sagen, daß hier -eine direkte! oder auch nur indirekte.Kritik.' der' Reden iy 'dem;/ vor kurzen abgeführten BortragDzyÄUs „Der. Kcu-'' thölizismus als. Erfüllung 'der! Gegenwart"!.., mchä / versucht werben will. Es soll -und muß den/ Äuge-. hörigetk eines' jeden Gbmbens übevlassen bletben,! innerhalb / der einander widersprechenden Stimmen Der das Ver-/ HAtnis dieses Glaubens zum Wissen thre. Wähl, zu treffen. . Auch -der Umstand, daß diese Prokatholffchen, Bor-' träge, gerade, in der nur zu Unrecht - sogenannten/ Iudänpresse in breiter Aufmachnng davgeböten. ,wur- - den und somll wett über'. den Kreis der. zuständigen- Be-,, kennerschaft hrnausgelangten, darf nicht dazu verleiten, .hiest- - irgendwie Stellung zu nehmen. - Daaber.die AftuaWt,,' die das Ptoblem des Verhältnis einer religiösen West-,/ anschauung zur Wissenschaft. und, zum geistigen. Fortschritt!, in der Menschheit erlangt hat, sich naturgemäß.anch aus das/ Verhältnis, des Judentums zum Wissen der Gegenwart, er- .' strecken muß, scheint es angezeigt, diesem Gegenstände nicht/ ausWweichen. .. st... ...',! .!' / Es sei im folgenden au bedeutsame Aussprüche einiger-, überragender nichtjüdrscher Hirtoritaten. irbep-'H^. Stellung des Judentums, zur ntodenten KuÄur errunert. / Nichts ettpa deswegen, weil den. diesbezügliche^ ZeugnDn . jüdi.s ch er Gelehrter eine .seMge,ye.!.BÄeiWD^':W^! schrieben werden soll. Im - GetzMeK. 'Zchre'Obj'ÄtftiiD^mD^ wenigen Ausnahmen, dem.Judentum -gegenüber.' grenzt-! schon cm Partülichkeit — in gegnerischem Sinne. . Ist es/ dem jüdischen Forscher doch stets bewußt, daß er dem allegett paratm Mtztraum gegen M angchKches. HWMl dM Böden entziehen muß. M sei-aus'nichtjüdische Urteile in. dieser Frage hingewiesen, weil wir reich genug sind, solche ' -in großer Zahl gu besitzen^. und weil viele unter uns es noch immer dichter glauben, wenn der — Nichtjude esgesagt hat. st - --- --- Moses M endel S s v H n s große apologetische -Schrift: „Jerusalem oder Wer religiöse Macht und Judentum" war erschienen, ein Weick, von dem Mrrabeau sagte:! Er veMwt, in -alle-euvoMschen Sprachen übersetzt zu werden.- Unter' dem Eindruck der dort gebotenen Darstellung eirkig-er Wesenszüge des Judentums schrieb der erst-kürzlich für .chrisMche Gläubigkeit - so laut Eamierte Kant am 16. August. 1783 an den Autor: ,Me halben Ihre Religion - mit einem solchen Grade von Gewissenssreiheit zu vereinigen gewußt,-, die man ihr gar nicht zugetrcmt hatte und'dergleichen keine andere sich -rühmeu. kann. Sie haben-zugleich die NotwendWell einer unbeschränkten GewissenAsreiheit zu -jeder Religion so gründlich Und so hell vovgetragen, daß auch endlich die Kirche unsererseits darauf -wird denken miissen, wie sie-alles, was das, Gewissen bclästigt und drücken kann,- von der ihrigen absondern, welches eMich in Ansehung der weseMchsten Religions-' punkte vereinigen muß.. . Der gleichen Zseft gehört ein Brief Alexander Von. P u w b old t's an,' den diefer. an Emil L ö w: schrieb, einen Gelehrten, 'der ihm seine Absicht, die' Taufe zu nehmen, mitgeteilt hatte: Er rät -diesem -davon ab, seine.. MeMön, die mit d.en F-o,rs,chu.ngen vb jektiver. Wissenschaft am leichteisten zu verein-' htix ende, mit per in unserem .Lande -herrschenden: Trinitas" zu -vertauschen. (Israel.' Wochenschrift 'I960, S. 161.) ' - - \ . . Aus der großen Zahl / klassischer Kulturforscher seien wahllos zwei Aentzerungen als BeMele heraNsgegriffen. ' John Stuart 9Rill schreibt:,, Die Juden sind vereint Mit M Mtzchen dev AnsgangsPUNk-t Wd &£ sMe treibend« Macht der neueren Kultur gewesen". De-! trachtungen über Repräsentationsvexfassung, . übersetzt! von Wille, Zürich, 1862, S. 29.) Und E. C u r t i u.-Dr- - „Zwei Böller waren berechtigt, sich der übrigen-Menschheft! ^gegenüber als etwas ganz Besonderes zu fühlen: die Juden! und die Griechen." (Altertum- und -Gegenwart.. Band 1, ' S. 71.) - . - . -.st Im Jahve 1664 -veröffenEchte J. Si-nger .eine! Schrift, betitelt:, „Sollen die Juden Ehrist-en werden? Gin/ offenes Wort an Freund und Feind." Die eingelaufenen!/ Antworten fürhender Männer -in der zelitgenöffischen. wissen-1 schaftli.chen Welt ließ er sodann unter dem Titel: ,-Briefe; berühmter chrichlicher Zeitgenossen über die Judenfrage".! erscheinen. Daß die Frage verneint wird, versteht sich von/ selbst. Meist wird die'se Verneinung mit den Leistungen des./ Judentums aus dem Gebiete des Religiösen begründet^ AuS i den vielen Motivierungen dieser ablehnenden Antworten,,die / in der kulturellen Ueberzeugung des Briefschveibers' der-! ankert sind, sei nur die von Bvrthelemh Saint-Hi-! laire hierhergesetzt:' . . derjenige Dag, an welchem! die Juden Christen würden, wäre ein unglückseliger Tagst Und «die Lücke, welchedurch diese Abschwörung des' jüdischest.! Glaubens seitens der Juden entstehen würde, könnte , niest! malS'ausgefüllt werden. Die Juden müssen eben unter!! Beibehaltung ihres Glaubens, der mehr als drei Jahr-' - tausende alt ist und in dem selbst dieser lange Zeitraum! keine wesentliche Veränderung Hervorrufen konnte, für alle! Zeiten das bleiben, was sie jetzt-sind. Sie! sindein ünver-,/ gleichliches Muster, das der menschliche Geist missen wübde.! UM dieses Verswinden des ,jüdischen ^Glaubens' '.wäre! gerade-heute üm sö/tväurtzer, als die GotteKidee^MMindesl! vorübergehend, in'sehr vielen Geistern, die sich'für'aufge-! klärt uüd "gelehrt, dünken,! bis ' züm' Berschwilchen' ahge-! schwächt ist. Däs menschliche -Gewiss>en/b.edarff! d-es'ewsg leben di geu'-P rot est es'Js r a -e l-s'U n d -/ der unersch-ütter-lichen Stütze, die es dort! „gSASU L!ejMK e jg ßMy KKM ä Ka -N zM gW8 #]

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