Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1909 (8.6.1924)
- Date
- 1924-06-08
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1909 Wien, Sonntag i ■.« ------- — ■ —----- ' Das Ehepaar 'bewohnt >^in prachtvolles Palais . am Hohen Markt, im Sommer bezieht es sein Landhaus an der Straße nach Schönbrunn in der später nach ihm benannten Arnstein gasse oder die Villa in Baden in der Dheresimgasse. Die Seele des Arnsteinschen Hauses ist die Freifrau von Arnstein, die schöne Fanny (1757 bis 1818), eine Tochter des' reichen und angesehenen Daniel Jtzig in Berlin, die die Herzen der Wiener ijn Fluge erobert. „Die Schönheit ist überall-Königin", sagte, einmal von ihr Kaiser Josef, der selbst'zu ' ihren Verehrern gehört. An glühenden Anbetern fehlt es ddr schönen Frau nicht und so mancher Zweikampf entspinnt sich ihretwegen. Besonders' tragisch ist der Ausgang eines solchen Duells, in dem Fürst, Karl- Liechtenstein den Tod sindet. Aber nicht nur durch Schönheit. uvtib Anmut, auch durch ihren Geist spielt sie-im Wiener Gesellschaftsleben eine führende Rolle. Sie ist eine Frau, „deren Urteil" — sagt ein zeitgenössischer Memoirenschreiber --r- „mit Recht ebenso viel und noch mehr als das einer Akademie gilt", ^ie verflanzt den Berliner Salon in verfeinerter Form auf Wiener Boden, wodurch sie für das gesamte gesellschaftliche Leben der Kaiserstadt von großer Bedeutung wird. Sie ist eine Art Rahel und Henriette Herz in einer Person und ihr Haus wird der Vereinigungs- Punkt, all dessen, was Namen und Rang hat. Zur Zeit des Wiener Kongresses-1816, als das führende Europa in Wien - versammM ist, erreicht der Glanz - des Arnsteinschm Salons seinen Höhepunkt. All die unzähligen Fremden und Einheimischen von höchster Stellung finden sich im Avnsteinschen Salon ein, fa, man rechnet es sich zur Ehre, eingeladen zu werden. . Der 'Hochadel und die Diplomaten, berühmte Geisteshelden und hervorragende Männer der Geschäftswelt geben-sich hier ein Stelldichein. Nur die Souveräne bilden ein Ausnahme. , Man sicht bei Arnsteins die Prinzen von Preußen, von Hessen-Homburg, von Meälenburg-Strelitz und von Hohenzollern, den sieghaften Feldherrn Wellington, die Lords Stewart und, Auckland, sowie die Vertreter Preußens: Humboldt und Hardenberg. Die hohe katholische Geistlichkeit ist durch den KardinÄ Consalvi. und der Nunzius, Severolr vertreten. Die Fürsten Radziwill Und Dpsilanti, der spanische und der portugiesische Gesandte ergänzen das anwesende diplomatische Korps. Auch der österreichische. Hochadel macht sich nicht selten: Graf Nvipperg, der spätere Schwiegersohn des Kaisers, der alte Metternich und Gras Khevenhüller gehören zu den Stammgästen des Hauses. Zum Unterschiede von den Berliner Salons, .denen-infolge des frivolen Tones die besseren Damen der Gesellschaft fernbleiben, Verkehren die vornehmsten Aristokratinnen bei Arnsteins. Die schöne Gräfin Bernstorff wird die Königin des Salons. Man sieht ferner des öfteren die Grafmen Palm und Colloredo-Grewoille. Auch die Vertreter der Kunst und Literatur fehlen nicht im gastfreundlichen Hause: Varnhagen, die Schlegels, Justinus Kerner, Karoline Pichler, Ludwig Zacharias Werner und Theodor Körner belebten oft den adeligen Kreis, den. einmal der junge Meyerbeer durch sein Spiel erfreut. , „Zu jener Zeit" — schreibt Graf de la Garde j- „wollten die ersten Bankier Oesterreichs nicht weniger für -die vornehmen Gaste des Kongresses tun als der Hof. . . Ihre Hauser waren fortwährend den Fremden geöffnet, der unerhörte Luxus ihrer Gastfreiheit konnte nur durch die Liebenswürdigkeit deS Empfanges übertroffen werden... Der Baron Arnstein hatte sozusagen sich selbst übertröffen. Die seltensten Blumen, allen Klimaten entlehnt, schmückten die Treppen, die Salons, die Tanzsäle mit reichstem Farbenglanz und ausgezeichnetstem Duste. Taufende von Kerzen und Spiegeln, Gold und Seide glänzten überall. Eine ausgezeichnete Musik, wie' man sie damals nur in Wien hören konnte, bezauberte das Ohr. Es war mit einem Worte eines der unvergleichlichsten Resultate, welche der Reichtum erlangt, wenn er vom Geschmacke unterstützt wird ... Die' Soiree begann: mit einem Konzert. Man braucht darüber nur. zu sagen, daß es von den ersten Künstlern Wiens ausgeführt wurde. Auf dem Konzert folgte ein Ball und auf dem Ball ein Souper, bei welchem der Baron sich ein Vergnügen daraus gemacht zu haben' schien, alle Jahreszeiten und alle Enfernungen als nicht vorhanden darzustellen. Er hatte die Erzeugnisse aller Länder und aller Klimate vereinigt. Die Säle waren mit. Bäumen, geschmückt, die mit reichen Früchten beladen waren. Es nahm sich merkwürdig aus, mitten im Winter, wie in einem Garten der Provence, Kirschen, Pfirsiche und Aprikosen pflücken zu, sehen. Ein Raffinement des Luxus, dos hier zum ersten Male, an, den Tag gelegt wurde." Eine besonders entzückende Erscheinung des Arnsteinfchen Hauses ist die Nichte -der Hausfrau, Marianne Sa oling (1786—1869), Tochter des Berliner Hofjuweliers Jakob Salomon. Sie ist von einer vollendeten Schönheit, die im Verein mit ihrem Geiste die Herzen der Männer geradezu berückt'. Sie zählt Goethe zu ihren Verehrern, Theodor Körner macht ihr den Hof und der morose Grillparzer besingt sie in einigen Vielilrebchengedichten. Sie verlobt sich mit dem spanischen Gesandten in Wien, Grafen' Marialva, und tritt zur, katholischen Kirche über, indeß stirbt ihr Verlobter- Später verlobt sie sich mit Barnhagen von- Ense, dieses Verlöbnis geht jedoch zufolge der Verschiedenheit der Charaktere bald in Brüche. Ihre Schwester Rebekka läßt sich ebenfalls taufen und lebt in Wien als Schriftstellerin unter dem Namen Regine Frchberg. Eine zweite Schwester heiratet den später berühmt gewordenen Romanschriftsteller . Paul. Heyse. Zu den glänzendsten Veranstaltungen des Hauses Amstern gehört ein Weih- und Christbaumfest am Weihnachtsabend des Kongreßjahres, bei welchem alle geladenen Gäste herrliche Geschenke erhalten, was dem Herrn des Hauses gewiß aus mehrere tausend Taler zu stehen kommt. Dieses WeihnachtSfest gilt in Wien als etwas ganz neues, da zu dieser Zeit der Christbämn in Wien ganz unbekannt ist. Und so wirkt das jüdische Amsteinsche Haus auch in diesem Sinne bahn« brechend in der Wiener Gesellschaft .., Wiener Morgenzeitung. LleWllsenden^Rothschild-GllrteN. Von Egon Dietrichstein. - . Die Lustgärten -in Hhbling, einst die bewunderungswürdigsten Spezialitäten Wiens, die Luxusplantagen des Freiherrn von; Rothschild, die Glashäusr auf der Hohen Warte mit ihren.üppigen Blumenpanoramen, die Lairdschaftsbikder der vier Jahreszeiten und fünf Erdteile, sind mit Kriegs- ' beginn dem Publikum entzogen. Vor diesen .Wundergärten ' blühender, Pracht hängt wivder die Tafel „Eintritt verboten", .und ■ beinahe reichen die Rothschild-Gärten in, den Bezirk der Erinnerungen, der entfernten oder mindestens entfernteren „Es-war-einmal-Geschchnisse". Dieser Wiener Bezirk der Er- ■innermng ist — lokalhistorisch genommen — Döbling. Ein herbstlich-wehmütiges Gedenken durchschleicht die grüne Cottagestadt. Selbst der neue Reichtum, der hier eine Kolonie. gründete, dieser Reichtum, der gerade nicht zu gedampften, stillen, vorne'' 'inten Reserven neigt, selbst die lärmenden starken Reti einer neuen Zeit haben den düsteren Flor dieser Land," nicht gescheucht. Die Gedenktafeln über den altertümlichen Döblinger Häusern sprechen noch immer von der wahnsmnsverfaklenen Therese Krones, von dem unglücklichen Saar, von der kultivierten Geistigkeit des Wiener Salons Wertheimftein, eine Reminiszenz, die heute gleichfalls wehmütig antlingt. Hinter den Gitterstäben des Irrenhauses verlöschte hier Lenaus Geist. Die Anstalt selbst bestcht hier nicht mehr, aber auf der Hohen Wavte erhebt sich M anderes Denkmal der Hülfe, ein anderes Institut anderer Um,nächteten: das Haus der Blinden. Dieser nachdenkliche Spaziergang endete interner Farbenüppigkeit, in einer bunten Landschaft: den Rothschild-Gärten. Hier war die Heimat der luxuriösen Sorglosigkeit. Die Sumpfvögel, die Reiher badeten, die Früchte und Gewächse in ihren wohltemperierten Käfigen, sie hatten alle keine Sorgen . . . Sie waren Gäste, Geschöpfe, Parasiten des Herrn v. Rothschild. Ihr Schöpfer, der alte Patriarch NathaniA. Er gründete sie gleichsam als Speisevorratska-mnrer. Als klimatischen KoHvvviernngsort der Rothschildschen Taseldelikatessen. Denn die freiherrliche Familie konnte selbstverständlich im Arrangement.ihres Desserts nicht von der Laune der Natur abhäiugen, die ihr Obst und Gemüse nach .der Jahreszeit liefert. Die Rothschilds hatten Anspruch darauf, im Winter Kirschen, im Sommer Trauben, im SCHON DIE DER Wiener MORGENZilTUNG 7 7 ■ ■ Frühjahr Aepfel auf die Tafelaufsätze zu legen. Mlliärdendepots Vormagen selbst die Natur zu perversieren. Der Erdboden der Hohen Warte eignete sich im Urzustand kaum für die botanischen Zaubereien. Waggonladungen von Humuserde muhten herbeigeschafft werden, umeinenenglischen Park zu schaffen, eigene Pumpenaulagen errichtet werden, unr das Douauwasser aus Nußdovf znzuführen, die alten Bäume, welche die peinliche Aussicht auf die FabrikSschlote von HeÄigenstadt verdeckten, wurden durch Stützen und Drähte gegen Re über das freie Terrain blasenden Stürme geschützt. Die botanischen Vorstellungen der RothschM-Gärten «- öffneten den Wiener Frühling und die Wiener Frühlingsmode. Am 1. Mai wurden Kirschen, Pfirsiche, Erdbeeren, Melonen' als Paradoxa des Frühlings pulblikumsveif vovgeführt. „Tender and taue" war nicht — wie man vermuten würde — eine fremdsprachige Vorspeise der Wiener Speisenkarte, sondern eine Zuspeise: ■ eine Gurke, natürlich eine. Rresengurke mit einem Auswuchs von 89 Zentimeter. In den Obstgärten schlossen sich Aäpfel-und Birnen zu Basen, Spindeln, Phvamilden, man promenierte durch Alleen von Pflaumen- und Zwotschkenbäunren, an einen: Nelken- und, Ananashaus vorbei, zu jenem Glashaus, in dem < die tausend violettroten SchmetterlmgÄblLttt: der Bougainvilla Glabra, aus einem dicken Stmnm getrieben, den ganzen Rauw füllen, sich zu einem salbenduftenden Dach schließen wie ein grellröter Riesensonnenschirm; in den Bkumentveibvveien Azaleen, Rosen, Meder, Rhododendren, Begonien, N.oÄen und Vergißmeinnicht, man wandelt unter Palmen, betrat die Wohnung der salonfähigen Zimmevpalmen, das Toppichhaus mit seinen Kämelienwänden, spazierte durch den Pavk mit seinen egalisierten Rasenflächen, Koniferen und LcnMhöl^r; Möven, Schwäne und Reiher amüsierten sich' in bester, etwas lästiger Laune wie eine Gesellschaft saturierter Billenbchtzer in ihrem _E! _ Serie 7 Garten. Vor Jahren wurde das Panorama einer japanischen Pastellandschast gezüchtet. Dressierte. Bäume in Harpener Döp» fen, Zwergpflanzen aus Jokohama, Bäumnippes, ein Laich- Haus in weißem Sand von einer Wasserader umspUt.Eine Landschaft zartester G-eishablüten. ,, Welch ein Genuß für einen BotanMrvfessor,. eine so vollitändige LehrmittÄfammlung zu scheu, ,'w^che Freude für den SMcmdreisenden, in Wien unter Palmen-zu wandeln, welch sprudelnder Po-esiequell für den Dichter, in einem Reich zu lustwandeln, in dem ,-der Geist der Rose" leibt - und atmet, welch eine Ueberraschung für die Damen, für die Wiener Gesellschaft daß Blumen nicht nur auf-den Hüten dar letzten Mode blühen, welche Albwechflrmg für verstäubte Vorstädter, eilNnaü in Rothschilds Garten zu promenieren, statt im BorstÄdiPärkchen zu sitzen. Welch eine gute Bilanz schließlich für die Wiener RÄtungsgefellschaft! , - Der ,L)rchrdeengarten" bleibt der -Name einer Zeitschrift, der ,Mrschgarten" eines Stückes von Tschechow. Haben Re DMinger Blumen ihren Duft, ihre Farbe ve-rlloren? Sind die Palmen, denen man das vorschriftsmäßige Klima entzog,, «»' Grippe gostovben? Ist das zweibeinige Shmdolzeichen, menschlicher Regenevakion, der Storch, eingegangen? Jedenfalls: Sie werden seit Jcchren nicht mehr bewuridert. Und dies ist Gripü» genug, um verschnupft zu sein. Man hat in diesem Frühling dem CottaMviertel.eine andere Sensation gegeben. . Am 1. ALai wurde -uicht mehr. der Lustgarten eröffnet, eiber der Boxkampf Carpenfters auf der -Hohen 'Warte arrangiert. Die BevWerung einer großen Stadt wanderte rekoütchungrig hinaus,. unn die ■ Muskeln der SportKnige zu sehen. DasisÄbe Wien, das.den Hochstrählbvunnen b'egsistWt! feierte, dasselbe Wien, das die FußbaWüelr. äMamiert,' daSselibe Wien, das die Löwen und Giraffen HagenbeckS «benso; jubelnd auf dem Bahnhof empfing wie Herrn Carpentier. Und. man fragt sich, ob in dissem Wien, in dissem neuen Döbling, in dem einmal die Wundergarten in einem stillen Bezipk der Erinnerungen, dem alten Wien , benachbarte gediehen,'«och ine Poesie exotischer Blüten, der Duft der WlMen, die vornehm gezüchtete Botanik zu Hause sein kann. Mau weiß nicht, ob, die Gärten heute überhaupt noch kultiviert werden, ob siel» diesem Cavpentier-FrWing heranwachsen. Mau. weiß es nicht,. .. Denn daS PMEum hat keinen Zutritt-mehr in, dieses Paradies. Vielleicht tveibt es in seiner üppigen Schörcheit wie, bisher. In menschenferner Einsamkeit. Neben, den Billen der bereits legendären Burgcheatergvößen, nOen dem Stevbchaus Ferdinand v. Saars und der Therese, Krones, neben der. Lei« denSstätte LenauS. Und neben den. HeurigenscherÄen, die .sich aus he-m alten Wien erhalten haben . . .s. Es war einmal eine Zeit der . Lustgärten, eS waren einmal vevschweudevisch schwelgende Frühlingstage, -a. noch nicht der Luxus und der parasitäre Müßiggang.versolgt und--vsrspottet wurden. Und siche: Da sprosten im staubigen,, windigen Wien südliche, Gewächse aus, da hin^n' Tvauben Kanaäys - in üppigster Fruchtschwere und Erdbeeren und Melonen und die Blumen, öffneten ihre Kelche, und, den Geschöpfen, Re ein reicher Mann m seiner besten Laune schuf, ging es gut , auf Döblinger Erde und sein Lustgarten trug r-eiche Früchte , für die Wohltätigkeit, für die Sammler der Stadt Wien. Dies ist das moderne Märchen des'schlafenden Lustgartens. AtMgsftrahlen. Bott Dr. Adele Wiener. Wir feiet« heute den Dag des Gedenkens an, di^ größte Begebenheit aller Zeiten und Völker, an den Tag, da der Menschheit ein Gott erstand und ihr seine ewigen Gesetze gab, an den Tag, da Moses am Sinai in Wollen» graus unter dem Zucken der Blitze und dem Tosen der Donner in, seiner großen klaren Seele die Satzungen schuf, nach denen die Menschheit regiert wird bis heute und immer. An jenem Tag wurde der Hammer geschmichet» der aus wilden Horden Vertreter höchster Menschlichkeit machen sollte, jener letzten gütigsten'Menschlichkeit, die noch heute nicht überall herrscht, obwohl die Gesetze, die zu diesem Zwecke an jenem Dag unter Blitz und Donner der Welt erlaflen wurden, unentwegt und überall in Geltmrg stehen. Der tieffte Kern jeder Sittlichkeit, jeder Moral und Kultur ist in jenen zehn Geboten enthalten. Das'mußte wohl ein eherner Hammer sein, der ein wildes Voll dieser größten Offeribarung würdig und fähig zu machen geeignet war. Der Hammer, der damals geschmiedet wuvde, ist ehern und schwer, aber sein Werk ist in all den Jahrtausenden noch nicht vollbracht. Man kennt ihn überall, den Inhalt des Dekalogs, derohne jede Einschränkung und Einräumung klar, gerade und einfach dasteht als Urbrld ewig ragender Größe. Aber es vergeht kein. Augenblick, ohne daß sein Inhalt übertreten,'tvürde. . Gott spricht zu dir aus demder Welt: Du sollst nicht töten. Und du, ein Gelehrter und Forscher, der du in dieser deiner Eigenschaft' die heilige Pflicht hattest, mit den Schätzen deiner Wjffenschaft Glück und Heil zu verbreiten, die „glückschaffende'Potenz" der Kultur zu erhöhen und zu evtveitern, Mittel zu fördern, die möglichst allen Menschen Glück und Frieden, sichern, du vevbveitest die Nachricht, daß du Strahlen, erzeugen könntest die Tod und Vernichtung kilometerweit, über viele Me> len Landes tragen könnten. Das ist nicht wahr. Wir. halben im letzten Jahrhundert. viele' Wunder Wirklichkeit werden sehen. Ein elektrischer Strom geht durch die Welt als Zauberer, der die Wünsche kühnster Phantasie evftllt. Nichts ist fast mehr unmöglich. Wir können in weite Fernen sprechen und.schreiben, der elektrische Strom treibt unsichtbar unsere Wagen, und. erzeugt uns die Röntgenstvchlen, die in verschlossene Taschm und Räume und in das innere des Körvers drimum. Warm»