Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1909 (8.6.1924)
- Date
- 1924-06-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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,! M. IM Wie«, SoM-tag Wiener: Morrgenzettung. REDIfEL'WAGC! vEHIIHi lMiaiKimaittnu« 1 Million im Gebrauch Sie ist Erlösung uud Wohltat für Veiläuser und, Konsumenten. Sie beschleunigt kontrolliert, spart und kostet nach e Wochen Gebrauch nicht-! Jedem Wiener Geschäftsmann wird auf st Lage unverbindlich und gratis über Verlangen eine Wage . zur Probe zur Verfügung gestellt BERKEL-Vertrleb, Wien, I. Biberstr. 9 SdjehmotMtt bet Sugenbjeit. „ Bon E. TorHynrr. 5^ Jim Jahve 2416 unserer Zeitrechnung. — Pharao ließ «Mich Las BM zichen. Das Ziel war das v erheißene- Land. Den Weg dahin durfte aiber der damals achtzig Jahre Me Moses nlcht durch das nahe Phibistevlaud, svniderumußte ihn über höchsten Befehl auf dem weiten Umwege durch die Wüste am SchUmeer -nehmen. Es war zu Bedenken — so.erzählt die Schrift —, daß 'beim ersten Zu- Miilneivtreffen mit den uachsetzenden Heeren Phamos in der Nähe Aegyptens, das Volk sich besinnen und umkehren könne. Die ErfaShrringell mit diesem BM in Aegypteir und sein Verhalten aus dem Wege von dort rechtfertigten diese Besorgnis. Ein SMivendM war AvaÄ gswo'vden in langjähriger Knechtung; dabei augenagt durch den Einfluß des Kultes, der Sitten und Bräuche seiner Herren und albgesliuuvpft, empfindungslosgeworden für Freiheit und Eigenleben. Ein Volk, dem der Fleischtops alles bedeutete und die Gewohnheit des Alltags trotz aller Leiden der Unterdrückung zur zweiten. Natur geworden war, konnte sich kaum zu einem Ideal eche'bcu. Zunr Zweck der Läuterung, der „Erziehung durch die Wanderung" beduHe es des Umweges. - Gott selbst A)g dem WoWe voran. Des Tages in einer Wolken-, des Mchts in einer Feuersäule, damit es dm vorgezeichneten Weg einhielte. Und es geschah am Rmnl-ond des dritten Monats, Siwan, nach dem Auszug aus Aegypten, daß das Volk von der Ortschaft Rep'hidim aufbrach, in die Wüste Sinai kanr und sich daselbst dem Berge gegenüber lagerte.. Dm Berg selbst durste bei Todesstrafe niemand außer Mösts betreten. Hier wußte das Volk seine Weiber reinigen, sich heiligen und hwei Tage hindurch Anstalterr für den dritten großen Tag treffen, an dem Gott unter Donner und Blitz und mächtigem Posaunenschall in dichter Wolke auf dem Gipfel des Berges erschien. Moses redete das BoK an und Gott stimmte laut ein: „-Ich, der Ewige, bin dein Gott!"... : t;- ..... * Bor ungefähr fünUg ^Jahren in meiner — Auch, wir hatten zu Ehren des Offenbamngsseistes unseren Dinai. Unser Erlebnis war wolht nicht so erhaben wie das . unserer Väter, aber es stand jenem: an Heilkgkeit und Reinheit sehr nahe, da es der Geist- Moses war,-, der auch rws führte, die Lehre, die durch ihnuns Anteil, wurde. .. 7 . O gMoue Jugendzeit, .köstliche UWebung, wie schne ich. mich nach euch! O, könnte ich noch einnial in jugendlichem Mer in jene Zeit zurück, wie damals weilen, /-in. den Mauern dieser Judeüburg! Hört man noch in den Straßen die herrlichen Klänge des „Schir haschirkn"; dqs Rezitieren des Buches Ruch und die melodischen Tone des aramäischen Lobgejsanges ,Mdomoth", die aus Hunderten jugendlichen Kehlen in den Tagen vor Pessach und vordem OffelNibavunigsscist durch die Fenster der Chedarim und ÄHr- - Häuser an die Ohren der Vorübergehenden dmngenD? Und äUt . Neu-w'ond des driiteir -Monates ließen wivM uns nicht!nchlmen, das Herannaiheu des QffenlbaMNgsfpsjes durch kleine.,/Sinai-Bergpartie" zu feiern. Wir, die BchHürim des Bech Hamidrasch, legten uns die Sache nach.Um bclaunteu Sprichwort von ,-Prophet und Berg" zurecht, indem wir den Sinai zu nns kommen ließen. Das gingso zu: Pult M. Pullt, ,idie. squst-.W heiligM- D-ienjste des Beth Ha midrasch standen^ 'legten wir als Gerüst auf den Wineluor und klommen also bis. an die Decke. Dort schlugen wir Nägel ein,.um die wir chnstg-evecht. runde SPicke zogm,'. nach .unten imlmer steiler zulaufend. Dann trugen wir allerlei. Grün,. Blätter und Blumen in den verlsKedcusten Farben hebbei, umhüllten mit Men die groß angelegte „SsickarbM" an der Decke und herrlich evsMd.u-ns „der Berg". Wie vor dem wiMchen Sinai und wie einst unsere.Ahnen, sammelten wir uns ihm gegenüber. Ken Berg selbst besteigen durften.,/bei Todesstrafe" auch"wir uichti Auch für uns gM es nun, sich - Mt reinigen, M Kleider zu wechseln und Anstalten M treffen zum Emipfar^ des großen Festtages. Gemeinsam mit den älteren Leuten trafen wir Ms die Nacht . Mvor in dem hellerleuchteten Beih Hamidrasch, wo wir bis zum Movgenanbmch bei der Lektüre 'der; fünf Bücher Moses, Propheten, Psalmen, p-nd anderer Bücher unseres, geistigen Erbes wach blwbem s,- c/.' Die-BAmm an der Decke grüßten durch BerLMÜng lWichen Duftes. Das Grün war für uns das-G^mbHpH ewig jungen jüdischen Geistes und die Blättchen Wuchsen vor unserem «AMU zu Folianten unserer AorreichemMq Gegenwart. — Seit Jahren beobachte ich es in,Mn Ländern des Westens: Fast vergessen ist der- Sinai,' chevf Mchen das -große „Ich, der Ewige..." Hier besM-Mn Großteil der-Jüdenheit nicht der Geist Moses, sondern^ der Geistder Zeit. Die köstlichen Vorläufer der jüdisch Wblichen'Melobierk'b?i der 'Rchitatiioll des Buches Ruth-Wd des wie. von, EngälsstiMnen geisungenen dringen' niK 'hierher.' M-v weuige hier wissen um herrlichen KläuHej vevMM aus^^^ dem Urtext etwas nach-- zuerzähleu! und noch wenigev vermögen sie ays Bege-istevung, AnhaWichkeit und Liebe in die Worte Ler moabiü-. schen Heldin Ruth an Noemi einzustftnmen: „Dein Volk - ist Eines und dein Gott meiner." Las Grab des falsche» Messias. Uelber das Wirken des Sabätai Zewi als Messias und über die förmliche Revolution, die dieser Abenteurer zu ^seiner Zeit hervorgeruftn hat, sind'ganze Bibliotheken geschrieben worden. Weniger jedoch wurde über die letzten Lebensjahre des falschen Messias! in den Geschichtsbüchern ,aufgezöichn«-t und fast gar nichts finden wir über den Ort, ^an dem' «der Körper, -än einst ein sb unruhiger Geist bewegt hatte, M die Erde gesenkt wurde. In, seiner großen Arbeit über ,/Judentypen in fernen Landern" begründet Josef Margvsches bisse Tatsache bannt, daß die Hfftoviker über die ersten Jahre fsiner mefsianischeu Tätigkeit viel Wisches unb nichtWisches Worifches Material, vorfanben, 'während über seinen Abstieg und Tod nichts vorliegt. G r a e tz behauptet in seiner ,-Geschichte des Wischen Volkes", daß da's Grab Sabatai Zewis sich in dem älbani« schen Flecken Dulcigno befinde, -währerrd Nahum Brill aus Frankfurt am Main, der am meisten über Säbatai Zewi geschvisbeni hat, behauptet, daß dieser seine! letzten Jahve in der Festung Massau verbracht habe, von -dort nach Arnoselgrode verschickt worden sei, wo er auch fern Leben abschloß und begraben wurde. Eine genaue Boschreibung des Grabes des falschen Messias findet sich in keinem der be-karmten Gsschichtsbücher.. Bor etwa zwei Jahren erschien jedoch unter dem Titel ,/Sepher Hastchronot". ein ^brä-isches Memoiirenwerk von Jehuda Jekutiel Grün w al-d, einem' aus Mavmarossziget stammenden Hebraisten, 'der als Freiwilliger den Weltkrieg mitmachte und während de's Krieges längere Zeit in Albanien verbrachte. In ' diesen Memoiren schildert Grün Wald seine Erlebnisse wahrend des "Weltkrieges als Allde .und als Soldat und erzählt unter anderem, daß er in Manien überhaupt keinem Mischen Bewohner dieses Landes begegnet sei. Im ganzen ivaren es drei Juden, die. in Albanien gewohnt haben sollen, von denen bloß einer,. Abraham Brück, der, nach seinem Namen zu schließen, ein eingewan'derter Jude ist, ein jüdisches Familienleben führt, sein Geschäft am Sabbat geschlossen hält und in seinem Haufe eine Palästmabüchse zur Sammlung von Spenden, für die Chalukä in Palästinia hält. Hingegen teilt Gvünwald mit, -daß es ihm gelungen sei, die Gräöstelle des Sa- 'batak Zewi aufzuffnden. Grün'wäld schreibt hierüber ungefähr solgeudes: - ,-Fch fand auch den Ort, wo ein Jude, allerdings ein gewesener Jude, der als Mohammedaner gestorben ist, ^begraben liegt. Es ist das der Mann, der zehniausende Juden verführt Wie und schließlich selbst seinen Glauben verließ und zmn Islam übertrat; der fa ls che Me-ssias S abatai Zew i. Er wurde in der-DtW'Be rat in der Nahe des Flusses , ibegvaben. DerWevführer und- Verführte starb eleni) und verlaffen wie em herrenlvser Hund. Er, 'der ein Messias, ein Erlöser sein wollte,' starb unter den, Mohammedanern und wurde von ihnen unter dem Namen „M ach o m e d K a p i g v" begraben. . In Dulcigno, wo nach der-bisherigen allgemeinen. Meinung Sabatai.Zewi begaben fein soll, hielt ich viele Tage hindurch eingehende Nachforschungen ohne jeden Erfolg. Ich frug bei allen in Betracht kommenden Gelehrten und Geistlichen nach,-ob ihnen irgend etwas aus der Geschichte oder der TMition von dem Leben und Sterben Säbatais bekannt - fei, -ohne auch nur aus die geringste Spur gebracht zu. werden. Eines TageH kam nun in die Telegraphenstation, deren - Leitung mir übertragen war, ein hoher Geistlicher aus Elbassan. Nach Erledigung der, amtlichen Angelegenheit gerieten Wir in ein Gespräch über die Geschichte der Juden in Albanien M :'der alteren Zeit. Im' Taufe '-des- Gesprächs sagte nun dieiser Geistliche: .. „Das Grab eines eurer Propheten befindet-sich nicht -West von hier in 'der Stadt Be rat, welches die Möhum--- mchaner Avnut-Beli-Graden nennen. .... . /. ^. s Änftmgs wußte ich nicht, welchen Propheten där Geistliche, meinte. Bald hatte es sich jedoch herausgestellt, dgß!es sich um S a b a i a i Z e w i haMe, den der aWamsche Meistliche von einem falschen Messias zum Propheten erhob. Einige Tage später befand ich. mich bereits in Berat'an jener Ste^e, an der sich das Grab Sabatai Zewi^befindet. Den Ortsgelehrten war die Geschichte dieses „jüdischen Propheten" bekannt. Bis vor vierzig Jahren erhob sich-über dem Grade noch der Grabstein,- der die Auffchrifttrug, daß unter diesem-Stein Mahomed Kapigo ruhe. BorMMig Jahren, l^urde bei einem 'der. AuMude der Friedhof, und mit.ihm der Grabstein verwüstet. Heute beifteht-Wohlnoch der Grabhügel, abtr kein Stein verkürchet mehr^ha.§ ,-dort^ .Sa'basai Zewi, der falsche -Messias, nachdem er best mohammedanischen Glauben, angenommen.hatte, -nach-ei-mm-langen! lieben der Unrast begraben wurde. . , '..7.7-'. , . Unsere neuen Dü NLchtredattion der „Wiener Morgeüzeitung" ist (ab 6 Uhr abends) unter den Nummern: ° M>101 . z« erreichen. 8. Juni- 192-k Seide - Hernnwitch« nach Hass Berthold Scheei III. Landstr. Gürtel 1Ö, Linien: O, 4, 118 Re historische Moses-Gestalt. Bon Prof. Dr. Wilhelm Stem. Die ältere, meist von protestantifchen Theologen ge» pflegte Erforschung der ältesten jüdischen Geschichte ist.allen Schwierigkeiten über die vorkanaanitische Zeit einfach dadurch aus dem Wege gegangen, - -daß sie -diesen Zeitraum -entweder gar nicht behandelte oder , mit Erörterungen über' das bloß 'Sagenhafte der bibAs-chen Ueberliefernng abtat. Dem entsprachendann aber auch Anschauungen über esire recht geringe Kulturhöhe Israels -und seine durchaus Primitiiven religiösen Zustände. :r: . ‘ Die erste Bresche in diese lustigen Theorien.brach -di-ö genauere Kenntnis des vorderen Orients,, die man durch die Ausgrabungen in den antiken Knlturlärckern evlvarb. Man -lernte die Götterlehve, Staaisbildnng, Ethik und Weltanschauung dieser neuerstehenden Welt kennen und mußte e-insehen, daß das Politische und geistige Leben Israels in eine viel größere und bedeutendere Äurgebnng eiugöbsttet war als man bisher angenommen hatte. Gleichzeitig begann man auch im Rahmen der Religionsgeschichse die treibenden Persönlichkeiten der religiösen Entwicklung zu beachten, während mau sich bisher -begnügt hatte, nur die biblischen Begriffe zu ordnen und in ihrer Entwicklung zu -befchreibeu. Charakteristisch ist, daß man sich zunächst' den Propheten zirwandte, wogegen erst recht spät der Gedanke durchbrach, daß am Beginn der israelitischen Religion doch -eine schöpferische Persönlichkeit gestanden haben müsse. Die Bedeutung, dieimu früher Moses zugewiesen hatte, war verhältnisnräßig gering ge'wesen. Jir W el b hauseus oft erwähntem Abriß (m der Kultur der Gegenwart") wird mehr die Religion. Israels zur Zeit -des Moses geschildert. Moses selbst dagegen wird -nur als Typus dieser Volksre-lig-ion aufgefaßt — keineswegsüber seine Zeit hrnausragend oder seiner Zeit vorausschvertend.. Bedenkt man ferner, wie niedrig die zeitgenössische - P-v'kksreligiou emgeschätzt wurde, da.ja 'iirihr Geister- und'Gespensterglaube, Tot'enkültus und Zauberei noch eine dominierende Rolle gespielt haben sollten, so begreift es sichsleicht, daß weder Wellhausen noch Stade oder M a r ti ßet Leistung der religionsschöPferischM Persöulichkellt des Moses gerecht wurden. ' . Doch -ist schon das Zugeständnis, daß Moses w-i-rcklich gelebt hat ein großer Fortschritt gewesen, denn seit Voltaire ist hinter die Geschichtlichkeit Möses ammer von neuem ein. großes Fragezeichen gesetzt worden. Der reiche und-blühende Sagen- und Myrthenkranz, där den historischen Kern der Aivses-Geschichte umrankt, bat ganz übersehen lasten, daß es dann völlig unevsiüdlich 7ist, warum der nur vermeintliche israelitische Religionsgründer einen ägyptischen Namen trage, den» „Mches" ist ägyptisch und bedeutet ,^ind". < " : - # ' Seit ungefähr -zwanzig Jahren nun .haben'die-Ämter» suchungetr der Moses-Geschichte des Fünfbnches unter ftlbslverständlicher Voraussetzung dev Existenz des Moses seine religionsgeschichtliche Bedeutung auszühellen begonnen. Da hat beispielsweise.Paul V v I z durch. Rückschlüsse das Auftreten,, Wirken und Lehren, - besonders' aber den Gottesglauben des Moses, darzustellen versucht. Oder der Historiker Eduard Meyer hat uachzuwesten- -getrachtet, daß unser Wissen über Moses ursprünglich nur Anschauungen und Traditionen der Lewiten waren, die^äufs engste mit den nomadischen Sü-dstämmenj vorallem also . den jndäischen Viehzüchürn, verknüpftwaren; von? ihnen, ist eigentlich erst im 10. und 9. JahrhuHert die Moses- Tradition '.us Nord- und Südreich, gehxlgen. worden, um dann, mir den prophetischen Ekstatikern perbüMet, .aust die große religiöse Revolution einzuwirken,?-die. als iKä-chpf zwischen Priestern und Propheten seit dcm-9. Jahrhundert deutsch wird. ' '- Die oft recht gekünstelten Hypothesen. Meyers höben durch Hugo G r o ß m a n -n -vor allem dadurch eine.Widerlegung gesunden, daß er das wunderbar -reiche Sagen* .material -der Moses-Legende aus die Ursachen hin. durchgespürt hat und in Moses mehr -noch als den. Priestör, .den V v lks fü h r e r, erkannte, der -Israel aus/ der7Gefangenschaft. befreite,. vor, allem, aber / den R. e.I t g i o u'ssti f t e r. der Israels -GottesglaubLn. ' Kulius und Sitte mehr als irgend ein;-, andere Persönlichkeit' g e f.o'rmf hat. ' . ' . - .4. . Die Wissenschaft ist aber gerad».. dadurch, vor -das Räise' gestellt, wie sich seine. religronsschopferische, eine neue Sittlichkeit fordernde Tat, mit -den-religiösen-Zuständen in Einklang bringen laßt, dre.yom'-12. bis 9. .Jührhunderi. also von Moses bis Amos in Israel herrschten. Die Priester, die beim. Stierhivde/' -ihres Amtes walten: David, der von einem Stierbilde Oräkel erfragt; Salmno, der zu Gottes Ehre HewtoMm opfetck -^7-quälende Disharmonien zur reinen Gottesauffastung - des Moses. ' ' An dieses PrMem wagt sich nun Ernst Se lli n in dem 1922 erschienenen Buch „Moses und-seine' .Bedeutung für die ismÄltlsch-jüdlis-che RslkgionsgLschichte". heran.-Er glaubt, einen Tra-ditionsstrom aufdecken zu ÄnNen^der'aus der. Zeit Moses' meist untevirdisch fließt)-.biskt. bei Hvsta t-tt höchstem Maße be-fvuchtend in' M'. pröphetiische ^Wvegnug einmü-rche-t: Sellin sieht «in. Möifes ,;den .von Gvtb'cr-