Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1909 (8.6.1924)
- Date
- 1924-06-08
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Me'r « Ser NmrdeMM. Lre Insulinbehandlung. Im Befinden des Bundeskanzlers hat sich seit vorgestern nichts geändert. Es hält der leicht fieberhafte Zustand mit etwas erhöhter Puls- und Atmungszahl an. Die chemische Untersuchung hat ein günstiges Ergebnis in betreff der Stoffwechfelftörungen ergeben. Das Insulin wirkt kt ausgezeichneter Weise. Da ein leicht fieberhafter Zustand besteht/ raten alle Aerzte, den Kranken keinen aufregenden Gesprächen oder Debatten zu unterziehen. Trotzdem wurde über ausdrücklichen Wunsch des Bundeskanzlers ein kurzer Mnifterrat abgehalten. Bei starkem Atmen und bei längerem Sprechen hat Dr. Seipel Leicht« Brustschmerzen an der rechten Seite. Das gestrige Morgenbulletin , besagte: Temperatur 37,4, Puls 92, Atmung 32. Die empfindlichen Reizerscheirmngen des Rippenfells verursachen leichte Schmerzen. Die Stofswechselstorung bedeutend gebessert. Gegen die Abhaltung eines kurzen Ministerr a t e s i m Krankenzimmer, den der Bundeskanzler ausdrücklich verlangte, wurde von seiten der Aerzte keine Ein'w e-ndung erhoben. R. Bauer, Effelsberg,. Ortuer, Schnitzler. Singer, Steiger, M. Steruberg. Ministerrat im Krankenzimmer. " , Mit Rücksicht aus die «Abreise der österreichischen Delegation nach Genf fand gestern im Krankenzimmer des Bundeskanzlers Dr. Seipel über feinen ausdrücklichen Wunsch und mit Zustimmung der behandelnden A-erzte um 11 Uhr vormittags ein ganz kurzer Mnifterrat statt. Vizekanzler Dr. F rank.berichtete dem Bundeskanzler auch von for gestrigen. Kundgebung des Bundesrates, die dem Bundeskanzler-sichtlich Freude bereitete. Die Besprechung, bei 'der der Bundeskanzler außerordentliche Frische zeigte, war um 11 Uhr 15 Minuten «beendet. . Eine Kundgebung der Bankenkomnnssion. Die Bankenkommission beschloß vorgestern in einer hierzu einberusenen Vollsitzung einstimmig eine Kundgebung, in der sie dem innigen Wunsche nach rasch fortschreitender Genesung -und voller Wiederherstellung des Bmrdeskanzlers Auchmck verlieh.. Jawnrek röntgenistert. Wie schott berichtet, ist amFreitagbei dem Attentäter' Jä-wurek auf der KsiE Effelsb^g^ne R.öntgrnu tt t « rsuch u n g vorgenommen worden. Die Unter-- fuchung hat ergeben, daß das Projektil oberhalb des« Schlüsselbeines steckt. Die Verletzung Jawureks -ist eine ernste, aber nicht lebensgefährliche. Die neuerlichen Einvernahmen Jawureks , haben keine nenen Ei nzelheit e n^rgMM Grtt Angriff auf das Prehgesetz. Die Partei der österreichischen Monarchisten hat be-. Mosten, von der Regierung und dem Nationalrat zu verlangen:' - a) Die Schaffung eines Antiterrorgesetzes, die musikalischen Geister revolutionierte, folgte die griechi- | sche, nervemuspeitschende „Eleetra". Nachdem sich so feine Musik von allen finsteren Gewalten befreit «hatte, erschien der vergnügte „Rosenkavalier", in welchem .Mozart und,, Wien sich zum ersten Male bei Strauß zusammenfinden, dann die „Ariadne auf Naxos" mit ihrer neuartigen Stilnrifchung und ihrer wunderbar reichen Lyrik und schließlich die Zauberoper „Die Frau ohne Schattens in welcher «.Handlung und Musik vereint der Sonnenhöhe Mozarts zustreben. Durch die beispiellosen Erfolge ist Richard Strauß freilich ein selbstsicherer Künstler geworden, dessen Kunst sich heute in sicheren und bequemen Geleisen; bewegt und die Menschheit kaum mehr vor neue Probleme stellen dürfte. ,Hch lieg' und besitze: — Laßt mich schlafen!" sagt - Wagners Fafner. So sonnt sich auch Richard Strauß im Reichtum seines vollkommenen Formtalents, seiner einfach sanglichen, bald dyonisischen, bald nur sentimentalen Melodik, seiner nach allen Abschweifungen zum Dreiklang heimsindenden Harmonik, feiner lebendigen, ja, faszinierenden Rhythmik, seines bürgerlichen Humors, sctnes alles mitreißenden Schwunges und einer Orchesterkoloristik, die heute nicht ihresgleichen hak. Ob er nun „Schlagobers" Wägt oder -sich und die dankbare Mitwelt an dankbaren Liedern vergnügt, er spendet Freude mit seiner heiteren unkomplizierten Melodik, er ist der glänzendste Vertreter einer buntschillernden Obevflächeickunst unserer Tage und findet unter der Last feiner Berühmtheit kaum mehr den Weg zurück zu den Geniestreichen seiner Jugend oder zu der hohen Kunst seiner „deutschen Motette", welche reinere Höhenluft atmet als alle HochgehirgSpartien seiner Alpensytirphonie. Unsere eigenen Wünsche mögen schweigen, denn jeder starke Künstler muß unbeirrt den Weg gehört, den ihn eine innere Stimme weist. Nur eine oft geäußerte Bitte möchten wir dem Geburtstagskinde neuerlich Vorbringen: Der gefeierte Meister möge sich seiner eigenen Sturm- und Drangperiode erinnern und «der Musik unserer Zeit, welche Einlaß begehrt, nicht langer die Pforten des Wiener Operntheaters verschlugen halten.?? rw i n Felde r. dassMeEMe «iWneL gearteten^Terror aus.glle^ Gebieten, des öffentlichen HWltS «nM sHlv^Vste" AjWiMh .' h) eine entsprechend e .Re f o r nz d.e s P re'tz. ge'seitze^MV ' > ir: •’>- 'H ■'/, -f/' , c) energische Maßnahmen, die die si ttl i ch - re l igiöse Erziehung unserer Jugend gewähxleisten und' .-eh ••läfe'ilflÄitdSiiiaäö ■ unseres Volkes endlich . Einhalt tun. st/ ' ' '' st ' Wir glauben, daß auch die Auweudmiig der bestehenden, Gesetze den Zweck erreichen «würde/ die Politische Verwilderung einzudämmen. Aber diese Gesetz« werden immer nur so ge-handhabt, wie das der eben herrschenden Richtung genehm ist. Daran würde auch ein Antiterrorgesetz nichts ändern,. wofür ja der RechtSradckali'smus in Deutschland ein Zeugnis ist. Was daS Preßgefetz aubetrifst, so wäre es auch jetzt möglich, zum Beispiel gegen die niederträchtigen Hakenkreuzplakate einzuschreiten, wenn man nur den Mut dazu fände, und wenn nicht die gesamte Verwaltung von diesem bösartigen Gift des Hasses gegen „«Marxisten" und Juden durchsetzt wäre. Die von den Monarchisten und ihren Verbündeten verlangten Gesetze wären nur eine Versteinerung dieses «Zustandes. ______ 1 Unser Graetz. Es war im Krieg. Ich stand damals in der Leitung einer Aktion für Kriegsslüchtlinge und durchreisende jüdische Sonaten. Viele düstere Elendsbilder zogen damals an mir vorüber. Alle hinterließen tiefe Spuren.in mir. Aber eine Szene, die sich eines Tages in meinem Arbeitszimmer abspielie, wird mir von neuem lebendig in meiner Seele, so oft ich auf der Suche nach einem historischen Datum.zu, dem Lebens-Werk meines Lehrers und Meisters Heinrich G r a e tz Zuflucht nehme. In mein Arbeitszimmer trat ein alter galizischer Jude mit einem. Rucksack in der, Hand. „Ich möchte diese Habseligkeiten meines Sohnes hier in Verwahrung geben. Ich bin alt und kränklich. Mein Sohn -ist in russische Kriegsgefangenschaft geraten. Ich weiß nicht, ob ich seine Heimkehr noch erlebe. Aber als er einrückte und von uns rührend Abschied nahm, da legte er es uns flehentlich ans Herz, ihm unter allen Umständen seine drei Lieblingsbücher, die er wie drei treue Begleiter durch, sein junges Leben führte, zu retten und aufzubewahren. Und sollte ich aus dem Krieg nicht mehr heimkehren, so gib.,diese Bücher einer jüdischen Bibliothek, aus -daß andere sich an ihnen erbauen und für ihr Volk begelstern." . Im Rucksack-lagen drei Bücher. Es war die ganze., Bibel in einem Band, eine kleine Ausgabe des Traktats B e ra ch o t und ein Barch von Gr a e tz' ,-Ges chi ch t e MittwochdenHvjuni findet im grossen Saal des Ingenieurühd ArchitfeKteit'Verei'heSi 1. Bezirk* E s c h e n b a c h g a s s e 9, ein des Herrn K. R: MAX KLEIN (Mödling) über „Eledrieke eines UMeHen .wM Heer PalSetlee-Relee" , statt EINTRITT FREI! Beginn präzise 8 Uhribends Aus technischen Gründen kann wahrend des Vortrages kein Einlass gewährt werden! Wel Wnlmum*). Bon Oskar Rosenfeld. : Uriel Birnbaums geistilg-HMnerifches Schassen ruht' ans einer -religiösen, jMsch-velitzioseiN Grundlage. Sem Schaffen entströmt einem gläubigen Kern: das Erlebnis des Glaubens gibt der Idee auch die Maße für die Form. Es erfüllt ih n ga nz, auf allen Stufen feiner Entwicklung hat es ihn beMtet, die Streifungen in die abseits gelegenen Gebiete, denen kein Künstler sich versagen da-vf, ergäben nur Begileitcckkorde zu einer einzigen Meitodie. Sein gläubiges Herz bestätigt erst seine Produktion, di«e Monst- «mentaElität seiner Darstellungin der iphaütasieraichfteu Fo-vmu-lierung. Wenn wir Uriel BirrMum als religiös durchpulsten, in Mischer Wesensart schöpfe rischen Menschen erkannt haben, erfühlen wir auch die GrenKnie, die ihn vonden anderen, von ,/jenen" trennt, denen das „Mische Künstlertum" nur -Zeitevscheinung, Maske, Pois«e, Gedankenarmut sein 'ton; von den anderen, den Pälästina-Reifenden und Mögen Dovijd-Kull-issen-schiebern,-.die Gmlbleme, Symbole, Megorien bvMchen, um sich als jüdische Künstler aiffichieren..Ku kömen-. Denn- -Üriel Birnbaüims Davstellungsart — äbges«cheu von seiner Davstellungs Welt — ist kräftig, eindeutig in sich, bedingt durch seinen Charakter,- sein Künstlevisch-vÄigiöses Gewissen, kws keinen: Kompromiß zugänglich ist.- lind sie «ist - a«ufbamnd,' Formen erst schaffend, mit ihnen Dingend: ihr «Umfang, läßt sich -nicht htnein'pressen Ln ein einziges Bi'ld. Das große Gpos des -menschlichen Lelbens — es Mt ja eine Bibel — verlangt den großen Niem, Ver8angt selbst, will man es biildnerisch erfassen^ ein BWerchos: nÄv die Mische Reihe kann es wiedergeben, kanndie „dramatisch gespannte oder lyrisch beschwingte Linbe der Geschehnisse und der Träume ausklingen lassen. Mel Birnbaum hat als Künstler «nie geirrt. Er ging keinen Schömen nach, schielte nie nach Er- Mg, begnüM stch nie Mit den «Früchten der Älltagsarbeit. *) Kollektiv-ä:!s!t«)lliu:g der Wiener Zeitknust im Neuen FvauenklUb.' 8.-Juni IM' . .... MM! d«: v st) u 1eu":' Ich nahm ^die .Schätze iN' Nrwahrun^ i uich es ist noch nicht,allzu lange her, 'daß dy: aus bet Kriegsgefangenschaft .heimgekehrte jüdische SoMt - ünte^, Freudentränen -seine Bücher, die ihm so teuer waÄLN, 'i&lu ’■ der in Empfang nahm.; ,, , st.,, „Unser Graetz!" Wie oft hörte ich diestn Ruf Hsthep Kriegsgefaugenschast, wenn wir jüdische Soldaten im,Gesangenenlager Ttöft stü unserem Äend suchten," erzählt mir der Heimkehrer, „Unser GraeK" Diesen-Ruf'hörte ich zu hunderten Malen in jüdischen Häusern, -die so gerne die' ^Geschichte des jüdischen Volkes-kennen lernen möchten/ Denn wahrlich, Graetz ist unser und Graetz sollte kein' stüdisches Haus missen, denn seine Geschichte des jüdischen! :Volkes wird noch sehr lange«Zeit-idas einzige dre! -ganze Geschichte des Judentums um fas-! sende Werk bleiben, dem sein Autor ein ganzes! ' Leben voll Liebe für sein Volk und sein Werk gewidmethat. Es ist beinahe ein Gradmesser der. jüdischen Kultur, von der ein Jude erfüllt ist, ob er einen Graetz besitzt oder! nicht. Denn Graetz ist das Arsenal im Kampfe gegen di«! Gleichgültigkeit im Innern "und gegen die haßersMe Verleumdung der Feinde. Zwei NachWüe. Von Artur Silbergleit. 1. Abendandacht. Unter den opalenen Abendhimmeln dem Wiegenlied eines Waldbaches zu lauschen, ist auch eine Andacht, seiersicher als Orgelmusik. Es ist, als sänge der nnermMiche! Mund Gottes seine Weise der Einfalt, und alle Hirtenflöten verstummen vor dieser Melodie. Nun werden die Wolken! fromm und -wallen in tveißen Trachten gleich Mädchen in ihren Sonntagsgewändern dahin. Wie fft es schön, wenn! das ewig lebendige Wasser, das von Fels zu. Fels hüpft,! das blaue Schweigen zwischen seinen silbernen Scheide-! wänden zerbricht and verteilt und den -eingeborenen Glanz! eines gesunkenen Sternes auf olle seine Lichtbänder ver-' streut, aus daß überall aus die Gewässer eine Stelle Himmels herniederströme. Irgendwo in.einem Dorsgrund« v-erkräufelt ein letzter, weißer Hüttenrauch; noch im Traum«! zählt der himmlische Hirt seine Schafe, und andachtsvoll schließen auch wir Menschen, wie Blüten ihre Kelche, zu-! letzt unsere Seelen zu. 2. . Die Nacht «hatte jüngst einen Stern geboren. Im. Dome des Himmels hielten die Winde eine feierliche Mesie? Die.Nacht selbst sang am süßesten. -Indes war die Obhut' ihres Kindes einer Monbfrau, einer -weißen Wolke, Wer-'! lassen. Die war mehr um die Falten ihres Gewandes als um das Kind bekümmert. Da beugte sich der junge, ausblinzelnde-Stern voll Neugiet zu sehr aus der Wolke und fiel ins Tal' Durch die offenen Fenster des Domes sah die Nacht dze Äugen ihres -Kindes immer näher den Erdfeldern eMgegenfunkeln. Selbst die Winde hielten et^ schrockm inne und wagten kaum Atem zu holen. Wie Versteinert stand die Nacht an den offenen Fenstern des Domes , und hörte, wie ihr Kind Mit einem seltsam leisen Lallen,' aus-dem sich wohl noch im Tode die Liebe zur Mutter rang, in die spitzen Arme eines Wipfels sank. Da nahm die Nacht sich mit ihren anderen Kindern einen dunklen Trauerflor und sie hüllten sich ein. So verharrte sie lange schluchzend, und nur die weißen, betauten Blüten des Tales wußten von ihren Tränen. ' Denn er schuf stets unter de«m Zwang einer Grundve ranlagung. sind diese ist die Veranlagung> des Einsamen, des GdeMmenfchen. Seme Zeichnungen! (Viisionen!) entsprechen nicht der gesellschaftlichen! Halltung! «der Kmvst unserer Zeit,^ sie sind bei aller, bewußt unmtzsti-! schen, wiMichkeitsfreuindiliichen VerNävung innerer Offenbamngen privat bis M-r Gefiahr, «nicht versta-nden, zn werden — von denjenigen, bie sich ein System zur Beurteilung von Kunstwerken- MechtgÄegt haben. Innerhalb dieser Bewußchoit, regiert ein Lmnpoisitoo'ifcher Geist, «der. sich Kr keinen ExtravagaMen, Vevs-chnorkelungen hinreißen läßt: dos Mailerifche ist niemals zugunsten dev „Idee" ver». nachlässig-t. Er mailt Mlder, die als solche zu böstchm haben. '' . ,,-Mofes!" Welcher Abstand beispielsweise vonr berühmten BiMllustratvv Gustave Doree, der die biblische Legende «nachzeichnet, wie er etwa Zeichnungen zum Robinson Evusoe verfertigt hätte, ohne jede innere Verantwortung, ohne jenes Mluß, das den Beschauer niederzwing-t. - Birnbaums Mische Darstellung-en sind Monologe und gleichzeitig Zwiegespräche mit Gott, keinem illustrativen Gebrauchszweck dienend, letzten Endes Tagebuch-! auszeichnungein seiner Träume und Erschütterungen. Von ihnen geht daher -eine Wirkung aus, die es möglich macht, daß das göttliche Wort wiedeverlebt werde aus dem -Geist , der ewigen jüdischen Aillheilsidee. Im Stofflichen gibt «es kein AnNammeru an das. Mhthoilogische. Die göttliche Idee des Judentunrs ist kein Mythos, sie «ist «täglich neu zu er-lelbende' WiMchkeit. Das Licht, idas die. Legende umiwebt, die Farbe, die in den Landschaften« aufWht, ist irdischen Waches, die For«m ist aus -dem GehoimM der seeHchen Entladungen des Künstlers geboren. Gin solches Diassin muß zum Gvwecker der Sitttichkeit in der «Kunst «werden, die nur Ms dem Bsstrahlen durch den göttlichen Funken erNävbar gemacht werden kann. Und diese Sittlichkeit redet zu keiner Masse und zu keinem Zeit», alter, sie erschließt sich jedem, dev in sich selber , etwas volr diesem götttichen Schauen «und Gvschäuen «besitzt, als Mittlerin zwischen dem einsamen Schöpfer und der Welt, '!