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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-06 · Heft 1907 (6.6.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1907 (6.6.1924)
Date
1924-06-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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ev^d^s 7^? r?***\*VjrVi ^7^.^ < ^' **#, »r*'v™ V +$*, - yj?$ m-^^u^. * frH " *- r t- , t * ujs^v* ,s ffikffl%,_Dlerr, Freitag __Wiener Nrsr^ensteituffA- 8- Juni 1924 0ie | --- >- Von Dr. Meh Tartakower. Der Aufbau des palästinensischen Genossenschaftsivesens stellt einen der bedeutsamsten Versuche in der sozialen Geschichte der Menschheit dar. Unter den schwersten Umstanden, wo die Privatinitiative unzählige Male schon versagt hat und bis zum heutigen Tage immer wieder Ker^ sagt, wird in Palästina der Versuch gemacht, einen Genossenschaftsstaat ins Leben zu rufen, der das Werk deS wirtschaftlichen Aufbaues mit dem einer sozialen Neuordnung vereinigen würde. Der hauptsächlichste Träger dieses großangelegten Versuches ist. bis zum heutigen Tage der Arbeiterstand geblieben. Die Okkupations- und Pachtgenossenschaften, die Arbeitsgenossenschaften, die große Konsumgenossenschaft „Hanras.chbrr", die bisherigen gewerblichen Produ/tivgenossenschaften und die Arbeiterbank sind durch ihn geschaffen worden. Doch hat auch der M i tt e l st a n d fördernd in diesen Prozeß eingegriffen. Die A bsatzu^rd Produktionsgenossenschaften der Kolonisten sowie die Kreditgenossenschaften in den Städten und den Kolonien sind wichtige Glieder in der.Entwicklungskette des palästinensischen Genossenschaftswesens. Die Entwicklung hat sich bisher in der Weise vollzogen, daß sich die einzelnen Genossenschaftsarten selbständig gebildet und organisiert haben. Erst jetzt ist das palästinensische Genossenschaftswesen in die zweite Phase «der Entwicklung, die der Zusammenfassung aller Genossenschaften^ in eine einzige Wirtschaftsorganisation, getreten, die m ihrer endgültigen Auswirkung die Vergenossenschaftung des palästinensischen Wirtschaftslebens mit sich bringen soll. Doch fehlt bis zum heutigen Tage in dieser Kette d«r palästinensischen Genossenschaften ein Glied, und zwar eines'der wichtigste n, ohne das an eine Eroberung des Wirtschaftslebens gar nicht gedacht werden kann. 'ES ist dies die gewerbliche Pr 0duktivgenössens chaft: Die Zahlder heute im Lande bestehenden Genossenschaften dieser -Art ist äußerst gering und ihre bisherige Entwicklung derart, daß von einem nennenswerten .Einfluß derselben auf das Wirtschaftsleben keine Rede sein kann. Diese augenfällige Tatsache, daß gerade die; gewerbliche Produktivgenossenschaft, die die erste ,(allere dings fast immer mißlungene) Stufe in der Entwicklung des Genossenschatswesens eines jeden Landes darstellt, in Palästina bisher fast unbekannt geblieben ist, steht mit der Entwicklung der jüdischen Kolonisation Palästinas, die bisher in der Hauptsache eine landwirtschaftliche Kolonisation, gewesen ist, in einem unmittelbaren Zusammenhang. Das palästinensische Handwerk war bis fast auf die allerletzten Jahre die Domäne der einheimischen, im Lande geborenen (arabischen und jüdischen) Bevölkerung geblieben, die ökonomisch und kulturell verwahrlost, weder Interesse noch Verständnis genug für die höheren Formen des Wirtschaftslebens besaß.*) So kam es denn, daß die Frage der gewerblichen Produktivgenossenschaft erst in dem Moment ernstlich auftauchte, als sich einerseits in der jüdischen Kolonisation der Drang in die Stadt als Folge! der allgemeinen Wirtschaftslage ergab, anderseits aber die Bestrebung elnstellte, eine Organisation der Genossenschäften als Vorstufe der Vergenossenschaftung des Landes p schaffen, wobei naturgemäß der Mangel eines gewerblichen Produktivgenossenschaftsweseus in die Augen fallen mußte. Die ersten NachkriegSjahre brachten somit zugleich! mit der Gründung der ersten gewerblichen Produktivge-nössenschaften «uch die Aufrollung der Frage der Zweckmäßigkeit und Drganisatkonsform dieser Genossenschaft mit sich. Man kann ruhig behaupten, daß dies eine der wichtigsten Fragen des palästinensischen sozialen Lebens ist. Von ihrer glücklichen Lösung hängt auch das Gelingen der Vergenossenschaftung des palästinensischen Wirtschaftslebens unmittelbar ab. Doch ist gerade auf diesem Gebiete bisher wenig getan worden. ES ist eine der wichtigsten Aufgaben dev Organisation der Arbeitergenossenschaften, die ja bereits besteht, in dieser Richtung den geeignetsten Weg zu finden. (Ein Mit er Aufsatz folgt.) .... ..- ■ Ae Konsumgenossenschaft „Hamaschbkr". . Die von dm Mischen Arbeitern gegrünldete Kons nun* -enoffenfchaft ,Hamaschbir" ist im Jchre 1A.6 Ms der Kriegsnot heraus entstanden. Die erste Aufgabe der Kooperative war, dein Acheitepn. h ihrem Kampfe Men Hunger und Teuerung zu helfen und sie begann damit, die Arbeiter mit den wichtigsten LebenSMÄtM zu verlfoygey. 'Die Kooperative hat feit damals eine aufstckgende Entwicklung genommen, sie ist bereits über das Kauze Land vevbrclitet und besitzt schon 16 Filialen. , ») Vergleiche meinen Aussatz über das palästinensische Handwerk im „Juden" 1923, Heft L Die Kooperative weist zum - ersten Tischvi folgenide Bilanz aus: , Aktiv e nr engl. Pfund Bar.. . 783.800 In der Anglo-Palästina-Bank ■ 494.355 Warenlager... . . ■. . . .. . . . . 9,983.184 Wechselkonto.'. . ... . . . 6,397.990 Debitoren. 13,410.380 Immobilien. 4,473.344 Wertpapiere. 220.000 Inventar ... . . . .. 916.748 Ausgaben. 444.288 Dubiose.. . . 732.983 Summe. 37,798.082 Passiva! engl. Pfund Aktien. 3,639.891 Ergänzrmgsfonds. 2,556.574 Anlethefonds (der Zionistischen Organisation) . . . 5,479.685 Wechselkonto. 8,763.146 Kreditoren . . ... . ... . ... . . . . . . 8,569.925 Warenquittungen. 3,746.935 Depots . ... 1,005.125 Hypotheken. 1,000.000 Dubiosenfonds. 1,015.493 Reingeivinn.. ... . 2,021.218 Summe ..... , ' 37,798.082 Die ständilgen Konsumenten des ^Hamafchbir" sind nicht nur Dauernde von AMitern, sondern auch Lehrer, Beamte und Landwirte. Den Arbeitern liefert er teilweise auch Baracken, Betten, Geräte, Schuhe, dm Landwirten Samen, Werkzeug, Baumaterial, den Stadtbewohnern Milch, Gemüse und Kleidung. Einer: wichtigen Teil der BetäOgunig deS ,,HamafchIbir" bildet der B e r k >a u s der Lande s- Produkte lanidwirtschast'licher und. industrieller Art, seine VermitÄungstätlilglkvit zwischen Dorf unlb Stadt, und von seinem Jahresabsatz von 10 9.000 Pfund entfallen 4 0.000 Pfund (37 Prozmt) ans die Landesproduitte. Im letzten Jcchre wurden Produkte der Ärbeiterwirtschäften um 24.585 Pfund berBaiuft. Ein besonderes Verdienist hat , sich der ,H>amaschbir" bei der Organisation^ des Milchverkaulfes in seinen städtischen Abteillunigeu erworben. Sein Milchabfatz im vorigen Jahre betrug bereits 18.094 Pfund (gegen 5450 Pfund zwei Jahre früher). Der Miilchialbjntz im Jahve 5601 betrug 96.000 Liter, im vorigen Jahre bereits 420.800 Liter. Das Grundkapital des ,/HamassHbir" setzt sich zusammen aus Mitgliedevaktien und dem ErgarMugAfonds, zu welchem der größte Teil des jährlichen Reinigewlmnes beiträgt.. Zu Beginn des Jahres 5083 betrug dieises Kapital 7409 Pfund. Mtien'werden nur an Arbeiter abgegeben. Der „Hamafchbir" hätte große AusbreitunigsmÄgilichkeiten^ doch wird seine Tätigkeit durch Kapitalmangel statt! behindert. Der jährliche Umsatz ist fünifzehnimal größer als da-s Grumdikapiial, weshalb sich die Notwendigkeit ergibt, ständig Kredite zu benützen. Aus dieser Umständen ergibt sich auch die Noüvendi>g>keit, die Importware nicht immer aus der ersten Hcmld Lausen zu können. Auß>eridAn sind bei den auf Kredit büzoigenen Waren Zuschläge zu entrichten, ein Posten, welcher in die Tausende van Wund geht. Aus all diesen Gründen , ergibt sich, daß die Frage der ErhöhMig des Grundkapitals des ,/Hmnaschbir" auf der Tagesordnung steht. Kooperativgenossenschaften Palästinas. Der große Emwanderungsftrom der Nachkriegszeit, der auch eine große Zahl gelernter Handwerker und städtrscher Arbeiter nach Palästina brachte, stellte die palästinensische Arbeitergemeinschaft vor die trage der wirtschaftlichen Organisation de« neu angekommenen rdeiter. Daß der gelernte städtische Arbeiter nicht in die landwirtschaftliche Avbert eingestellt werden darf, vielmehr bei seiner alten Beschäftigung belassen werden muß, war klar. Nun fand aber, der neue Einwanderer in Palästina kein organisiertes ArbeitAMiet, keinen Unternehmer, der ihm Arbeit bieten konnte, und so blieb der Organisation der palästinensischen Arbeiterschaft nichts übrig, als die Arbeiter in Kooperativen zu organisieren, die mit gemeinsamen Kräften die Maren Herstellen und selbst für den Absatz sorgen. So wurden im Jahre 1919 mit Hilfe des Palästina-Avbei te r Md s die Kooperative der Schuhmacher „Toeleth" mit einem Anfangskapital von 500 Pfund ins Leben gerufen. Heute beschäftigt die Kooperative 15 Arbeiter und produziert dank der durch die MiMfe der Avb>eiterbank angescha-fften modernen Maschinen 50 Paar Schuhe täglich. Die Hauptkundschaft der Kooperative bildet die ArbeijLrron'sumgenossenfchaft „Hamafchbir". In der letzten Zeit wurde auch eine große Privatkundschaft gewonnen, da die eingeführtcu modernen Maschinen die Herstellung von Qualitätsfchuhen ermöglichen. Im Jahre 1922 wurde vom Verband der Holzarbeiter die Dischleirkooperation „Dro r" (Freiheit) gegründet. Die Genossenschaft hatte 32 Mitglieder, von denen anfänglich nur 7 Beschäftigung fanden. Im Juni desselben Jahres war das Amt für öffentliche Arbeiten bei der Allgemeinen Arbeiterorganisation bereits in der Lage, eine Fabrik für mechanische Holzarbeiten zu eröffnen, di« von der Kooperrtlve ,^Dror" übernommen wurde. Heute sind 52 Arbeiter beschästlgt, die sechs Maschinen mit 16 PfvrdÄräften bedienen. Die mittlere Jahresproiduktion beträgt 1000 Pfund. Den wichtigsten Platz nimmt, die Bautischlerei ein. aber daneben werden auch Möbel angefettigt, die mit den ausländischen erfolgreich konkurrieren. Es werden für die Landwirtschaft Bienenkörbe und seit kurzem auch Brutwa'schinen erzeugt Die Lodzer Textilfäbrik. Die letztens gegründete erste Lodz er Textilfabrik in Palästina vevmgt über bisher Lingelagtes Kapital von 160.000 Dollar. Es sind bereits zahlreich' Mafchinen eingetroffen. DaS Syndikat ftiitzt sich aus die Hilfe mehrerer Fabrikanten in Polen. Bau eines großen Krankenhauses in Jerusalem. Aus Bagdad wird berichtet, daß Eliefer Kadoorie (Schi: des durch sein Palästina-Erbe bekannten Kaltzoopie) schon in allernächster Zeit mit dem Bau eines jüdischen Krankenhauses in unmittelbarer Nähe der Universität beginnen wird. ‘ Lm Frage der kinwandemng nach PalWnL (Von unserem Spezialkorrespondenten.) Ihr Korrespondent hatte mit dem Leiter des Einwanderungsressarts der pallästmeufisch^zionMschen ExeLntive Prof. Hermann Pick eine Unterredung über CinwanderuwgLfraASN. Professor Pick äußerte sich hierüber folgelwettwaßm: Es stcht ohne jedweden Zwechel seft, daß die gesetzlichen Beftiimmurdgen hinsichtlich der JmMtzvation nach Er-ez-Jtsraeil zu mg sind. Heute M als Maßftäb die ökonomiische Auf- Mhmsmöglichkvit des Landes. Allerdmgs kann dieser Beyriff sine vevschiedemrtige Deutung erfahren. Die BerordnuwgM der ReigieMwg srnld entschieden vevistonsbedürstiig und werden in allernächster Zeit durchgreifende Reformen Lrfahren müssen. Die Einteilung in Kategorien, das Borweisen einer Summe von 600 Pfund als Vermögenslbavbeiftcmd bei der einen Gruppe, von 100 bis 150 Pfund bei der Handwerikengvuppe, wenn man ins Land kommen will, ist entschieden nicht zeitgemäß und albfoliut reviisionsbMcht'ig. Dielst Forderung ist gar nicht im Interesse des Landes Keleigen. In Hinkunft muß man Stubenten beispielsweise die Emrehenröglichkeit erleichtern und alle hindettichen FoMvalitäten beseitigen. Bai tzm Verhandlungen mit, der Regierung hat es sich gezeigt, daß diese auf unsere FordeMNgen emgeht und unS viel Verständnis entgegenlbringt. Das wichtigste istz, daß wir selbst die Jmmigration regeln. In erster Linie muß ein gutes Chaluizmaterial herianigsbildet Werden. Es ist klar, daß uns dabei jenes JdeaAbiüd des jungen unverheirateten ÄribeüterS vörschwebt, der nach Erez Israel kommt, um für Jahre hinaus sein ganzes Menschentum für sein Volk, für sein Land hintzugeben. ES stcht heute Mßer jedem Zweifel, daß Palästina. in erfter Li nie von Cha luz im aufgebaut we rden wird, weil sie zuerst die ökonomischen Bedruigungen für eine breitere Immigration schaffen müssen. Die Regelung der Immigration basiert 1. ruf den gesetzlichen Bestimimunigen der paAstinensischen Regierung;, 2. den , ökonomlischen Möglichkeiten im Lande; 3. dem Druck, unter dem die Juden in Europa lieben. Alle diese drei. Momente weifen die Gefahren für die Jmmiigration auf. Gauz besonders muß man sich gegen das drillte wenden. Man Drun heute, das Material für Palästina nicht brMchen, welches' nur 'darum hiecher kämmt, weil alle anderen Jmmigrationslländer verschlossen sirch. und das die erstbeste Gelegenheit, ergreift,.. um das Land wieder zu verlassen. Jufolge der in den vergangenen Monaten herrschenden ArbeitslosigM kamen ins Land größtenteils Famrilien, die hier bevelits Anigchörige halten. Die letzten drei Monate, weifen eine steigende JmmigratianÄkurve auf. Ein gang besonders starkes Ginwanderungse-lement bA-, den die sephardifchen Juden. Sie kämen ms Persien, Buchara, Bagdad, dem Kaukasus, Jemen und machten 3V Prozent der gesamten Immigration aus, Sie sind entweder Laftenträger oder Kloinhändler. Ganz bchonldere Förderung von Men, der Zionistischen Organisation haben die Juden aus dein Ismen erfahren. Es soll lemeswags vevschwiegsn werden, daß die Be-, dingungen im Lande schwer sind. Tatsache ist alber auch, daß geeignete, avbeiitswillige Manischen sich immer .durchsetzen-' Hochqualifizieote Handwerker beispielsweist haben im Lande immer Arbeitsamglichikeiten. Bezüglich der Kopfsteuer, die bei jedem Immigranten eKlgchMn wich, äußerte sich Prof. Pick fchr vorsichtig.- Es jedoch wohl außer Zweifel, daßv die VeroOrmwg im Widerspruch zu den Mandatslbestimmungen stcht. Wir syrdern die freie Einwandevung; sie ist für die Zionistische, Organchä« tion oin wichtiges Politikum;, und wir werden sie - nach gewisien Ge.sichtAPnnskten relgeln müssen. Schon hmte evfollgt eine halbwegs richtige Auswahl der Menschen durch >die zentralen Palästina-Aemter. Die Hachjscharah (Vorbersitung) muß den Bedüdfnissen des Landes angepaßt werden. Es ist lsider' bei umlferem Ms schwankenden Budget wicht immer mWich, vomuSgusaM, welche- Material man für die nächsten zwei Jahre iur Lanide benötigen wird und die Frage der, HsvanIWdurrg der Menschen ist auch eine Frage des Budigsts. Hialben wir einmal zu den Menschen die Mittel, so ist die Mische Heimstätte «ine unurnstößiliche Tatsache. Dr. M. R. Die Konferenz der Allgemeinen Arbeiterorganisation in Palästina. Die in Jerusalem stattgesundene Beratung regte hie Wiedereröffnung des Einwcmderungsamtes bei der Arbeiterorganisation an, da die Einwanderung im gegenwärtigen Moment m keinem Verhältnis zum Bedarf an Arbeitern steht. Die Exekutive der Organisation wurde beauftragt, ihre Ver« haMungen mit der Regierung in der Fage des Arbeiterschütze8 auf Grund des von der Orgamsation eingebrachten Vorschlages fortzusetzen. Die Beratung s ch l 0 ß di-e sogenannte „Arbeitersraktion" (ein Grüppchen von Kommunisten), die „durch ihre provokatorische Taktik sich als Feindin des jüdischen Volkes wie der Arbeiterklasse in Palästina erwies", aus der.Organisation aus. Zum Schluß wurde noch : bie Organisationsexekutive beauftragt, die jüdischen Arbeiterorganisationen aller Länder zu einer Konferenz einzuberuftn, die noch vor dem internationalen Emigrationskongretz tagen soll und auf der die Fragen der freien Einwarrdernug der Juden in alle Jnrmigrationsländer und der Vergrößerung des Ginwanderevstromes in Palästina, die allerdings durch die tätige Hilfe der jüdischen Arbeiterschaft ermöglicht werden soll, zu toftrttifoeltt wären-

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