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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-06 · Heft 1907 (6.6.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1907 (6.6.1924)
Date
1924-06-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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GeW t - - - - - - > r - Mett, FElg " __ Eener Dlovsed^un^_ g. Juni W4 •-L y Herrenwäsche nach Mass lertliold S(heer III. Landstr. Gürtel 19, Linien: 0, 4, 118 Tagesbericht. Die Geständnisse eines echt russischen Männer. Die Reue als Handelsartikel. $u der letzten Zeit hört Man häufiger Nachrichten über Das Auftauchen von sogenannten bekehrten Antißsmiten, die die Wischen Kreise anssuchen, dort remnütige BeEetMtnisse Megen, um, wie sich Wießlich herausistellt, sich diese Reue in Der einen oder anderen Form he-, zäh l en, zu lassen. Häufig gelingt das Geschäft, Manchmal. jchoch Wtzt der in Reue.machende G^chäftsreisende auch aP, Einen, solchen Fall meldet man uns jetzt aus Ksnstantinotzel. Dprt hielt dieser Tage der bekannte russische Schriftstellet Amtol B wra nE in» ein-er der lbluchrünistigsten Antisemiten und Mitaribeiter der,Mowo-je Wremja", im jüdischen Klub einen Bortrag, dem er den Titel gab: ,Mie wurde ich Antisemit?" Burankin war sogar noch in der Letzten Zeit Vorstandsmitglied der KoNstantinopler AbteWnng des V evbandes der russische n n a t i o n a 11 n Verein e und schrieb vor wenigen Monaten ein' Buch, das unter den russischen Antisemiten aitz Leitfaden sü-r den Antisemitismus gepriesen wird. Dieser Bura-rrki n nun verspürte plötzlich Rene über seine Verirrung und bat dir Leitung 'des jüdischen Klubs, ihn öffentlich sein Reueibekenntnis vAegen zu lassen. Fünf Stunden lang erzählte Burankrn die schauderhaftesten Geschichten über die Schwindeleien, Verbrechen und Erpressungen der russischen Mltifemitifchen OrMnisationen, a«denenauch er immer beteiligt war. „Auch ich saß dort in dem Laboratorium, in welchem die falschen Dokumente iür den Beil i's-Prozeß fabriziert wurdet, bekannte Burankin mit zitternder Stirnme und schloß dann seinen Vortrag Mit der Bitte: „Nehmt dieses reumütige Bekenntnis des Schriftstellers Burankin wohlwollend auf und'würdiget seinen, nach reiflicher UebeÄegnng unternommenen Schritt. Ich gehe jetzt zur jüdischen Intelligenz, denn ich hatte immer und habe auch jetzt mit ihr vielmehr Gemeinsames als mit der russischen Intelligenz, in deren von Falschheit erfüllten Atmosphäre ich durch einen Zufall hrneingeraten bin." Interessanter als der Vortrag des gestürzten antisemitischen Heiligen war die nachfolgende Diskussion. Unter den 'Zuhörern befanden sich auch mehrere Russen der verschiedenen politischen Richtungen, die gleichfalls um das Wort zu dem Referat gebeten hatten, Alle Redner veru-rteitten. von ihrem Gesichtspunkte aus dieses sonderbare Auftreten des ,/gewesenen Antisemiten". Ein jüdischer Redner erklärte: ,Mir ^brauchen Ihr Vekemitnis nicht, Ihre Hände sind mit jüdischem Blut b esi e ck t, Ihr heutiges Auftreten ist ein neuer Schlag in das Gesicht des IMnkuims." Ein msiischer Monarchist und Antvssmit stimmte dm Ausführungen des Vorredners zu, inidock er, dem Vortragenden ziugewendet, ries: „Gegen uns hast dir dich, Genosse von gestern, wie ein Schuft benommen!" Ein anwesender liberaler Russe schilderte den EhaMer Bürankins und schloß: „Ich als alter russischer Liberaler kann in diesem Augenblick nicht schweigen. Juden, glaubt diesem Gaukler nicht, heute hat er seine Gesinnungsgenossen verraten, morgen wird' er wieder euch verraten!" Den Garaus machte Burankin jedoch der Vorsitzende des Mischen. KlMs, der nachwies, haß Bmankin Ms ganz gewöhnlichen matsriellen Gründen sich jetzt dm Juden anbichere und. bei ihnen mit seinem PWtzllch erwachten Mikosmoittsmus ein Geschäft machen will. „Ich bin Kaufmann," sagte der Bovsitzende, „uO als solcher sage ich JhMN, der mir seine Ware offeriert, wir brauchen diese Ware nicht! Ist sie echt, dann tragen Sie sie hin zu Ihren Genossen, mit denen Sie zusammen sich im Iudenbliut badeten, und klären Sie sie' über ihre Verbrechen auf. Wix wissen bereits, daß euer Antisemitismus Lug und Trug und niedrige Gsschäiftsymche ist." Me ein hegosstmr- Pudel verließ Burankin den Vortragssaal. Latzy RMl und ihr Kind. Buhse oder Symnainbustr? Aus:-London berichtet die Tel.-Komp.: Ein Fünfer- Ausschuß Letz Oberhauses fällte in seiner Eigenschaft als Oberster Gerichtshof in Zivilsachen unter dem Vorsitz Lord Birkenheads das Urteil in einem Sensationsprozeß, der ditz Mlffche.WfeMchast ssit zwei Jahren in SpannuW hält. DaS Hans der Lords hatte in letzter -Instanz über die Berufung zu entscheiden, welche Frau Christabell Russell, die Gattin des Honourable John Hugo Russell, des Sohnes und Erben des Lord Ampthill, gegen die Ungültigkeitserklärung -ihrer Ehe mit Lord Russell durch die niedrigen Instanzen eingelegt hatte. " Die Vorgeschichte des gesellschaftlich wie juristisch bemAckenswrrien' Rechtssalles acht -ans zwei Jahre zurück. Int Infi 1922 strengte Lord John Russell gegen feine junge Gatttm dstEhesHeidungsklgge an, weif sie ohne j^'desIutun des Gatten in gefcgnete Umstände gekommen war. Kord Russell klagte seine Frau auf Ehebruch „mit unbekannten Tätern. Der erste Prozeß dauerte bolle neun Tage, das Gericht sprach aber-Lady Russell frei, weil es ihren Der Zusammenbruch der Brüder Bronner. Beide Brüder angeblich Irrsinnig. — Sie schnieken Vergehen Heinrich Bronne» in de» Lombard, and SskoMb-mk. - Sog gesamte MienkavW der Reitzes-Bank '' - kifrige Untersuchungstätigleit der Wirtschastspolizei Der ehemalige Berwaltungsraj per in Zahlungsstockung geratenen Mener Lombard- und Eskoiuptebank, Heinrich Pro n ne r, wurde gestern nachts wegen Verdachtes des Irrsinns von Wachrbeamten auf das PolizsiVommissariat Brigittenau gebracht und von dort nach amtsärztlicher Untersuchung der psychiatrischen Klinik übergeben. Heinrich Bronner erschien gestern um 1 Uhr morgens vor dem Gebäude des wirffchaftspolizeilichen Departements der Polizeidirektton in per Webergasse im Al- Bezirk, polterte gegen daß Haustor, läutete Sturm, schrie und lärmte . M verlangte von dem Hauswart Einlaß, da er jemand best eien müsse, der sich dort in Haft befinde. Es wuchs ihm erklärt, daß im Gebäude niemand in Haft fein könne, nachdem sich pvrt keine Zellen befinden, und mit Mühe gelang es, den sich sehr aufgeregt Gebärdenden zum Verlassen des Hauses zu bewegen. Von dort begab er sich zur Brigittabrücke, auf dieser schrie und lärmte er abermals und wurde schließlich von Tobsucht befallen, so daß ihn ein- Wacheibeamter zum Kommissariat Brigittenau führen mußte. Hier erweckte Heinrich Brenner den Eindruck eines Geisteskranken, er lärmte unausgesetzt, erklärte, daß er für seine Milliardenverbi-iMchkeiten aufkommen werde, daß er nicht insolvent sei und benahm sich derart, daß schließlich der polizeiliche Bezirksarzt herbeigeholt werden mußte, um den Geisteszustand des Mannes zu untersuchen. Die Mrtlschaftspolizei setzte sich mit der Klinik des Professors Wagner-Jauregg ins Einvernehmen, um ermitteln zu lassen, ob die Geisteskrankheit BrZnners nicht etwa nur . , znstellen, nicht gehalten hat und daß Bxonner etwa M Milliarden schuldig war chirekt oder indirekt auf maskiertes Konto, ' mtt Deckung in Lonlibardhankaktten und Aktien der Semmeringer Panhans-HofelunternehmMg). Es ist weiters konstatiert, daß Bronner mit der Ablieferung von 30.000 Franken szmü Schaden der tzmnbardbank) zögerte. Es ist konstatiert, daß der bekannte, vM den KreditaustMiintoressenten abgeschlagene Einbruch in KreditMien tatsächlich von Heinrich Bronner vorgenommen worden wgr, daß diese Transaktion Bronuerß, wie von dessen Rechtsvertreter zugegeben, tatsächlich mit den allerschwerswik Milligchenverlusten für ihn geendet hat und daß sich die Transaktton auf hM Rücken der Lombardbank q-bgewickelt hat, indem Heinrich Bronner über 5V RiNardan zeitweise bis Dezember, teilweise nicht genügend gedeckt, schaGsg war. Das Faktum, daß das gesamte Wd echHte Kapital samt asten. Reserven einem emzigen Mann zn einer persönlichen Spekulation, noch dazu zu gew^öhnlichen Bedingungen, also -M «ernetz schweren Schädigung für das Institut, das doch ganz an-- >ere, lohnendere Bevwenidnnigsmöglichketten hat, zur Verfügung stand, kann nur so erklärt werden, haß gewisse Mithelfer in der Bank -sesn müssen, welche verhindert Wen, daß die gesamte P-er» waltung das ganze Eugagement klar evschen konnt-e. / Die Bronnepsche Art (Heinrich Bvonrvyrs Brüder sind in anderen Banken, so Sami Bronner, simuliert ist, um sich der Verantwortung im Be-rlause der gegen ihn ein- Mleiteten Untersuchung zu entziehen. Ein abschließendes Gutachten werden die Aerzte der Klinik erst in den nächsten . Tagen abgeben können. U-eber die Geschäfte Heinrich BronnerS m der Lombard- und Eskomptebank heißt es in einem Berscht der Bankenkontrolliommission unter arweren-: Im Februar 1923 wurden hei der Wiener Lombard- Md Eskomptehank Unregelmäßigkeiten des Beamten Wetz konstatiert. Bei^ der diesbezüglichen Amtshandlung wurden auch InlorPektWteu festgestellt, die mit dem Faste Wetz nicht znsammeHäugeu. Es handelt sich hierbei insbesondere um di« Geschäfte des leitenden Verwabtungsr-tts Heinrich Bronner; um seime Kontostäinde, fermr sein Engagements, insbesondere in tsche chiischen und MM ischen, KroM Mw französischen Franken, die, seinerzeit zu Friedenskursen abgeschlossen, entweder ühechaupt nicht oder verspätet mit 'großem Schapen für die' Bank zur Austragung gesaugten. Per Umfang und die Risiken des von Heinrich Bronner und August Lederer Mevwaltungsraäj seinerzeit von der Depositenbank herübergeletteten SpiritutzMchästts, das fast ununterbrochen die Behörden Oesterreichs und der Tschecho-Slowakei mit Zwischenfällen beschäftigt/ waren ebenfalls schon damals Gegmstand der Beanstänjdung e-be.Wso Wie die Benützung e'mer Reihe von AMiluMn und Exposituren der Lombardbank zur DmchMrung eines schwunghaften Devisenschkeichhandels. Es wurde damals einvernchmlich mit der WytschqftSpolizei und der Staatsanwaltschaft verlangt, daß die EngagemenrtS Bronners sofort in Ordnung gebracht werden. Rach «einer ftinerzeitrgen Mitteilung des Verwaltungsrates, daß Bmamer größtenteils gezahlt habe, dfe Engagements in Ordnung gebracht und das Spiritusgeschäft durch die Mitwirkung der Anglohank nicht mehr als gefährdet zu bezeichnen wäre, wurde die weiteve Verfolgung de? ganzen Angelegenheit ttn Fvichjahr 1928. e i mg e st e l l t. Heinrich Bronner hat das gesamte Akttenkapital der LoMibachbMk samt Reserven vttspielt. Laut Mitteilung der Wiener Lombard- und Eskomptebyrck vom 14. Februar 1924 an die BaMcmrmiffion ist konstqttert, daß die Verwaltung ihr Versprechen vom FrA)jahr porigen Jcchres, Konti und Engagements des Heinrich Bronner gsccht- Ghibruch mit den „unbekannten Tatern" als nicht eMiesen anfch. Lord Russell brachte hieraujf neuerdings eine Klage gegen feine Frau ein und stützte sich diesmal aus das Ar« gnnrent, daß er in der kritischen Zeit feine Frau nicht berührt hcobe, und daß somit der mittleptveile zur Welt gekommene Sohn Geofsr ey der Lady Russell unmöglich Mn Sohn und Erbe des ungeheuren Ampthillscheu Vermögens fein könne. Lady Russell erklärte in diesem zweiten Prozeß, daß ihr Gatte ein Schlafwandler fei, und daß ein ehelicher Verkchr Mischen ihr und dem Mager im somnambulen Zust au d des Mannes stattgefunden habe. Nach einer sieben Tage währenden. Verhandlung gab das Gericht von Old Bgi'ley dem Wagebssgehren des Mannes ynf Trennung dev Ehe Fosge.' Gtzgen digse Erklärung legte Lady Russell Berufu-n^ ein. Das Appellgericht bestättgte das Urteil und der hmpnzsersie Rechtssall fam nach KveWriM Pr^eßdauer, jn welcher Z-eft Urs. Russell nicht weniger als 40.000 Pfund für Advokaten und sonstige Spesen ausgegeben hatte, vor das Hags der Lords, das nun' die Rechtssprechung der unteren Instanzen loepporstn und die Gültigkeit der Ehe der Lady Russell sowie die Legittmität ihres Sohnes Geosiveh endgültig ausgesprochen hat. Das Urteil wurde mit drei gegen zwei Stimmen gefällt, und zwar stimmten die Lordrichter Bir'kenhead, Finlay und Dunedin zugunsten 'der'Frau Russell, wahrend die Lords Surnrner und Earson ihr Votum fiix die Trennung der Ehe der im offenen Gerichtssaal der Defraridation von 18 Millionen tschechischen Kronen beschuldigt wurde, to letzter Zeit im der Adriattschen Bank) ist leider bereits eim sogenannte Grsinderthpe fsir Mttelbanken und besteht davin, daß die Mdien, inKbesondeve aus den Bfceiv emissionen, zu einem niedrigen Kmlse für „Syndikat" evworiben —im eigenen Institut direkt oder indirekt lomlbaMert— werden und ein« Kurstreiberei rmangfett wich, so daß schließlich Lei günsttgen Kursen di« ganze Tätigkeit des leitenden BorwaLtungSra-tes die Sorge um Mn-e eigene Positton, ,Mne Gründe, reien", bildet. . Bronner hat zwei Mlltonen Stück HomhgchbankaNen lomihachstrt Gei den verschiedensten Banken und Bancha-us-ern), Es ist übrigens allgemein bekannt, daß infMe -der verunglückten KveditattientraNsccktiomn des Herrn Bmw-e-r und bei den Versuchen, di« SchuL von b0 Wlliachen an die Lomlbardbank zu rchUKi«rrn, Gest» vom Genannten zu den höchsten Sätzen gesucht wurde. Es muß konstatiert werden, daß Heinrich Bronmr heute nych 10 Milliarden schuldig ist und daß eine Schcrdensrechnnng, die in viele Milliarden gehen würde, hon der Lombachbant aufstellbar wäre. Weiters ergibt sich pie Folgerung, daß auch auf seine Häuser (Hoszeile, Villa des verstorbenen Kronprinzen Rnbosf) gegriffen werden sollte und daß die Mtschuldigen und die mitbeteiligten Berwaltungsräte und Drreftorkm ebenfalls -aus dem Bankleb-eu vexschwiuden sollten. Samt Bronner wird wegen Betruges und Veruntreuung verfolgt. Er hat Aufnahme M einem Sanatovjttm in RelkawiirM gefunden, da er an Epilepsie leiden soll. Auch der Gxch dieser Krankheit muß erst festgestellt werden. Die Mr-tschaftspylizei hat sich bevOS an l>ie Mtu-ng bet psychiatrischen Klinik mit der Weisung gewendet, daß Bronuep auch in dem Falle, als sich der JrOnnSvechacht Heinrich Wronners ÄS gegenstcmdKlos evweisen sollte, zu Over Verfügung bleiibe. Rechtsanwalt Dv, Oskar Gottfried wurde von mehreren Aktionären der Lombard- und Eskymp-tebauk aufgesordsrt, zur gemeinsamen Vertretung der Interessen der Gläubiger, beziehungsweise Aktionäre einzuschreiten, Die Aktionäre und Gläubiger der Barck. werden daher zur tznneinfamen Vertretung ihrer Interessen ersucht, sich bet ihm zu melden. ......ein... iimm abgaben. Der Spruch her Mchchßstt' gründest sich vor allem auf 'die Y-Mlässigkeit der B-e-wessführung eines nichterfolgku ehelichen Verkchres durch den Gatten sowie auf di«e engliische Rechtsauffassung, daß'ein in her Ehe gchprmes Kind unter allen Umständen als legitim pNWfcheu sti. Die Wieiderem« setzung der Lq-dy, Russell urch Hres SphpeZ errggt in (jan| England größtes Aufsehen. Armin Roth vechastet. In Frieprichshqstlfl. Im Februar d. I. «rragte es in FMgflAre.istrl großer Anff-ehen, daß die beiden Eh-efs der Buldapester BauttoMuissiorisfirma Roth g. Co., AMin Roth und Gaza Korinos, nach Unte«fchlagttng mchrer-u Milliarden Kronen hiß Flucht er« griffen. Var etwa einem Monat traf in Budapest die Nachricht ein, daß Geza Kopmos in Algier verhaftet worden sef. Dis Auslieferung des Defraudnuten wurde aber nicht in Angrffs gönommen,' weil niemand für die überaus großen Ausliefc-! rungskosten auflommen wollte. Im übrigen erwies sich dißst Nachricht dann Wechaupt als falsch. Gestern wurde mm dit Budapester KriminÄPolizei von der Württembergischen Pols« zeidirektton in Fri-sdrichshastn am Bodeufee. telegraphisch vev ständigt, daß Armin Roth dort ausgefovscht und , veiihqstsi worden fei. Auf Grund dieser Depesche hat die Budapester.Py> lizeidirektion nunmehr die nötigen Schritte zur Turchfi'chslin« des Aus!iestruugsre:fc-hrr:'s cin gett iwt 6

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