Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-06-05 · Heft 1906 (5.6.1924) · p. Seite 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1906 (5.6.1924)
Date
1924-06-05
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980989--19221-3006350
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

8 entity mentions

*• ' - :T •*;-}'>■■ ' ' "t , " T * J 1 ' V <1 S « ' * * r " ' * r kJ* ''' iT ™. "f *’ M * " MT*- ' Serse 1Ö Men, Donnerstag Wiener Morgenzeitunü. 8. Juni 1924 Nr. 1908 Im gestrigen Privatverkehr war das Geschäft belanglos. Es kamen keine Abschlüsse zustande. Die gestrige Versorgung gestaltete sich sehr leicht. Geld war zu 0,375 Prozent angeboten. Kapitalsvermehrung. Zentrcil-Hhpotheken Bank ungari- .scher Sparkassen, Erhöhung von 402 auf 900 Millionen ung. Kronen. Bezugsrecht: Kr je zwei alte Aktien mit Koupon für das Jahr 1924 eine neue Aktie mit Koupon für das Jahr 1924 zum Emmissionspreis von 3500 ung. Kronen gegen Erlag einer Gebühr von 120 ung. Kronen. Bezugsrecht vom 10. bis einschließlich 20. d. . Keine Aufhebung des Hausierverbotes für Wien. Der R»,ichsschutzbunL der Hausierer hat beim Bürgermeister.der, Siadt Wien als Landeshauptmann die Aufhebungdes Hausierverbotes für Wien beantragt. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft hat gegen diesen Antrag entschiedenst Stellung genommen, da eine wirtschaftliche Berechtigung für den Hausiechandel in Wien im Hinblicke auf die hinreichende. Anzahl von Geschäften aller Branchen nicht besteht. Im Hinblicke auf diese Stellungnahme des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft hat der Bürgermeister die Aufhebung des Hausierverbotes in Wien abgelehnt. Allgemeine Industriebau!. — Gläubigerversammlung. Am Freitag den 6. d. um 3 Uhr nachmittags findet im Saale des Bayerischen Hof, 2. Bez., Taborstraße 32, eine Vollversammlung der Gläubiger der Allgemeinen Jndustrieibank statt, wo wichtige Beschlüsse zum Schutze der Interessen der Gläubiger gefaßt werden sollen. Da die Frist zur Anmeldung der Forderungen naht, mrd in Anbetracht der außerordentlichen Wichtigkeit der Verhandlungsgegenstände, werden die Gläubiger vom provisorischen Gläubigerausschuß eingeladen, vollzählig zu erscheinen. In der Versammlung werden auch Anmeldeformulare an das Handelsgericht aufliegen, womit die Gläubiger ihr Stimmrecht bei der Tagsatzung geltend machend Spesenbeitrag mitbringen. Abwechselnde Samstagnachmittagsruhe für Angestellte lm Detailhandel. Während der Monate Juni, Juli, Aügwst und September ist. in Wien den im Detailhandel, mit Ausnahme des Äebensmittelhandels, verwendeten Angestellten und Arbeitern abwechselnd ab Kvei Uhr, insoweit Aufräumungs- und Jnstandhaltungsarbeiten in Betracht kommen, ab vier Uhr nachmittags Arbeitsruhe zu gewähren. Insoweit diese Arbeitsruhe nicht gewährt wird, ist an einem Werktage der folgenden Woche eine Ersatzruhe im Ausmaße von O>ei Arbeitsstunden zu gewähren. Diese Bestimmungen haben iedoch für den Lebensmitteldetailhande! keine Geltung. Die Festsetzung der Abwechslung sowie der Ersotzruhe hat im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den einzelnen Betrieben zu erfolgen. Bich- und Fleischzolle trotz unzureichender inländischer Produktion. Das Gremium der Viehhändler in Wien veröffentlicht eine Statistik, wonach in den letzten Ave: Wochen bei einem Gesamtauftrieb von 34.027 Schlachtvieh nur 7616 Stück auf inländische Produktion, das sind, also nur 22 Prozents entfielen. Bei Fettschiweinen betrug in dieser Zeit der Auftrieb 27.170 Stück, wovon-bloß.-4A. Stück, das sind also kaum 1,6 Prozent. inläMsche Ware waren. Trotzdem soll Kr Schlachtvieh ein Zoll von 72.000 K. pro 100 Kilogramm, Kr Schweine ein Zoll von 100.000 K. pro Stück, Kr Schweinefett ein Zoll von 72.000 K pro 100 Kilogramm eingesuhrt. werden. Insbesondere befremdend .ist der Zoll bei Schweine-' fett, da doch nach der Statistik nur 1,6 Prozent .der benötigten Fettschweine aus dem Inlands stammen. Der Abbau bei den Budapest« Banken. Wie Wag" meldet, nimmt der Personalabbau bei den Budapests^ Danken und Bankgeschäften wegen der allgemeinen Geschäftskrise geradezu erschreckliche Dimensionen an. Am 1. d. haben zahlreiche Budape-ster Bankinstitute neuerdings Mastenentlassungen von Beamten dorgenommen. Die Banken verfolgen die Tendenz ihren Beamtenstand auf die Basis der Vorkriegszeit zurückMlfchrauben. Diese Abbauaktion bei den Banken 'dauert seit dvei Monaten und hat bis zum 1. Mai zur Entlastung von rund 2000 Bankbeamten in Budapest geführt. Durch, di« MassencküMgungen am 1. d. wurden weitere 1500 Budapester Bankbeamte stellenlos. Me größeren Damen haben bisher Pren Perstmalstand um 20 bis 30, die Sparkassen und MneMNaMrMLü.Mt 10 bis 20 Prozent reduziert. Auch in der Industrie.sind Mastenentlassungen von Angestellten au der Tagesordnung^ so daß die dadurch geschaffene Arbeitslosigkeit zu einer Malen Kalamität zu werden beginnt. „Az Mag" schätzt die Zahl der bisher infolge der allgemeinen Stagnation in Handel ußd Industrie abgebauten Angestellten otif 2000. Das Gewerb^aericht wird mit Prozessen der entlassene» Angestellten gegen dte Mterwchmungen überlaufen. Nicht weniger als LOO Klagen sind bisher bei dem Gewerbegericht gegen Ünternehmunaen aller Kategorien allein w den letzten zwei Monäten eingebracht worden. Die Petwleumwerte an der Londoner Börse. AuS London wird uns gemeldet: Der Petroleummankt zeigte Senkungen infolge der sehr enttäuschenden Dividenden der zwei Hauptgesellschasten. Die Shell To. «Märte 2 Schilling 6 Pence steuerfrei und Royal Dutch eme Schlutzdividende von 15 Pro- «nt nach der vorangehenden, tut Jänner fälligen Interims« dwidende von 10 Prozent. Die Wien beider Gesellschaftengingen in diesem Verhältnis zurück. Shell notierten anfangs 4*/j und schloß am Wochenende mit 41/10, Royal standen anfangs der Woche auf 38*/» und verließen am EM ^r Woche den Markt mit 37. Loibitos wurde gekauft und schlossen mit 97/i«, in Erwartung der Dividende, die am Mittwoch erklärt werden wird. Außer der befriedigenden Dividende wird vermutlich auch noch ein Bonus in Form von Ausgabe neuer Wien wesentlich unter dem Marktpreis erfolgen. Ae Warrmvftrkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Kaffe«. Das Geschäft war etwas mehr belebt wie im Vormonat, die Preise jedoch arfuhren keine besondere Veränderung. SMtoS vri e *!!\0Q0 K., SantoL fuperior 46.000 K., Rio VII Johnston 41.500 K. ab Wien, ferner Santos Prime pro 50 Kilogramm 93 bis 102 Schilling 6 Pence, Scintos superior 88 bis 89 Schilling 6 Pence Md.Rio VII Johnston 73 Schilling, alles eik. Triest. Im AnSland war das Geschäft weniger belebt. Wenn auch daS Angebot schwacher Hände in letzter Zeit verschwunden ist, so verharrt der Konsum vorläufig noch in großer Zurückhaltung, wobei wohl die Geldknappheit'die ausschlaggebende Rolle spielt, während die JnlandSlager sicherlich einer Auffüllung bedürfen. Der Weltmarkt zeigte ein freundlicheres Gesicht,, sowohl in Brasilien als auch in NewDork war die Tendenz etwas fester. Roheisen. Aus dem britischen Roheisenmarkt ist eS etwas ruhiger geworden. Anftagen und Aufträge sowohl auf schottisches wie auf englisches Gießerei- und Hämalit-Roheisen kamen etwas spärlicher ein. Die Preise halten sich dessen ungeachtet ziemlich stetig. Die Notierungen lauten: Nr. 1 MiddleSbrough Gießereiroheisen 97 Schilling, Nr. 3 Middlesbrough Gießereiroheisen 91 Schilling, Nr. 1 Middlesbrough Hämatit-Roheisen 99 Schilling, Nr. 1, 2 und 3 98 Schilling 6 Pence, alles pro Tonne. Nr. 1 schottisches Gießereiroheisen 108 bis 111 Schilling, Nr. 3 104 bis 105 Schilling pro Tonne. Wiener Holzbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Da8 Wiener Platzgeschäft ist schwach und die meisten Geschäfte werden auf Kredit abgeschlossen. Das Auslandsgeschäft ist gleichfalls ruhig, da Deutschland nicht in Betracht kommt, Italien nur zu gedrückten Preisen auftritt und mit Holland sowie England die Geschäftsmöglichkeit nicht gegeben ist. Kennzeichnend für die Lage ist auch, daß man in Wien billiger ankommen kann wie in Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Tirol und Steiermark, da dort viel höhere Preise gefordert werden. ' An der gestrigen Holzbörse waren gesucht: Staffel 10/10, Gerüstpfosten, Grubenholz 4 bis 6 Meter, Schiffbödenbretter 26 Millimeter 5 bis 6 Meter 13 bis 17 Zentimeter. Ausgeboten wurdezn: von Nadelholz- Rundholz Langholz von 20 b:S 35 Zentimeter zu 240.000 Kronen, Blochholz 4 bis 6 Meter lang zu 240.000 K., Schleifholz pro Raummeter 1 Meter lang Fichte zu 210.000 K. Alles ab niederösterreichischer Station. Brennholz: Buchenscheiter 5% Prügel trocken rumänische zu 3,800.000 K. Wien, Buchenscheiter trocken 15°/, Prügel zu 3,700.000 K. Wien, Fichtenscheiter trocken zu 3,900.000 K. Wien. Mrse sSr landwirtschaftliche Produkte. (Eigenbericht der ,Mi euer Morgonzeitung".) Das GeschW trägt außeropdentlich ruhiges, lustloses Gepräge. Zufolge der sehr günstigen Saatenstawdsmellldungen, ebenso der schlechten Mehlabsatzverhältnisse wegen und der noch immer nicht behobenen Geldknappheit herrscht allgemeine Zurückhaltung im Einkauf und die seitens der Eigner gewährren Preisnachlässe vermögen kaum, eine Gchchästsbelsbung zu verursachen. In BrotgetveÄe lagen ziemlich ausgiebige Offerten vor, die zu billigeren Preisen erhältlich waren, doch beschränkte sich der Konsum auf die Deckung des notwendigsten Bedarfes. In Gerste gelangten einige Waggons inländischer Braugerste zum Verkauf, wobei Preise zugunsten der Käufer neigten. Hafer ist in Primasorten noch immer mangelhaft offeriert, Kr das überreichliche Angebot in untergeordneten Qualitäten fehlt die Verwendung^ Mais begehet geringer Konsumnachfrage, äber' äuch aus SiMeutschlandwie aus der Tschecho-Slowarer fchlt.die Nachfrage, so daß. der Absatz in den meisten Fällen nur geringfügige Mengen umfaßt. Außerordentlich schwerfällig gestaltet sich auch der Mehlabsatz, obwohl man in fast allen Mehlsorten um 50 bis 100 K. unter vorwöchiger Notiz ankommeu konnte. . Es notieren pro Kilogramm ab Wien inklusive der Warenumsatzsteuer: Weizen inländischer 3150 bis 3200 K., ungarischer Theiß 3300 bis 3350 K., Manitoba 3900 bis 3950 K., Roggen inländischer 2950 bis 3025 K., ungarischer 2900 ft., rumänischer 2750 K., Gerste inländische 3060 bis 8200 ft., Mais 2000 bis 2700 K., Cinquantin 3200 bis 8300 ft., Hafer inländischer oder ungarischer 2750 bis 2650 K., rumänischer 2600 bis 2700 K., Weizengrieß inländischer 5900 bis 6000 ft., Weizenmehl Nuller inländischer 5600 bis 6700 K., ungarisches 6200 bis 5500 ft., amerikanisches Vollpatent 5700 bis 6100 K., Brotmehl Ir inländisches 4000 bis 4100 ft., Futtermehl Ia 2600 bis 2700 ft., Roggenmehl Ia 4500 bis 4600 ft., Weizen- und Roggenkleie 2050 bis 2100 K. r Baumwollmarkt. Dew-York, 4. Juni. Baumtoollzufuhren in den atlant. und Golfhäfen 9000, im Jnnem 3000, Ausfuhr «ach Großbritannien 9000, nach dem Kontinent —. Lokalmarkt middling r 32.30 (letzt. Kurs 32.76). Tendenz: Gut behauptet. — Termine r April —Mai —, Juni Juli 29.80, August 28.18, Sevtember 27.45. Oktober 26.80, November —.—. Dezember 26.05, Jänner 25.88, Februar —März 26.90. Berliner Mrke. Berlin, 4. Juni. Die Lösung der Regierungskrise hat Avar in politischer Hinsicht beruhigend gewirkt, einen besonders scharf hervortretenden Einfluß attf die Haltung der Börse jedoch nicht ausgeübt. Auch werden in'olge der seit langem andauernden mißlichen wirtschaftlichen Lage neue Zahlungs- Umstellungen befürchtet. Di- Geschäftstätigkeit bewegte sich infolge dor allgemeinen Zurückhaltung der Spekulation in engen Grenzen. Die Kursbiloung war. vorwiegend nach unten gedichtet. doch blieben die Kursverändevunigen gegen gestern im allgemeinen unbedeutend. Bon Montanwerten verloren Hösch- Mien 1,6 Prozent und Kattowitzer Aktien 1,12 Billionen Prozent. Vereinzelt erfolgten kleine Kurserholungen, die auf Deckungen der Baissespekulation zuvückgeKhrt wurden.. So stellten sich Berlin-Karlsruhe Industrie ltirn 1,83 Billionen Prozent höher. Einen empfindlichen Rückschlag erfuhren Nordd-uttche Wolle-Aktien, die nach anfänglicher Befestigung 2 Billionen Prozent einbüßten. Das Geschäft schleppte sich während des ganzen Verlaufes träge dahin, ohne daß sich Ansätze zu einer Befestigung gezeigt hätten. Die.Devisenpreise wurden entsprechend der Festigkeit der Mark im Ausland« 'etwas niedrig« festgesetzt, wobei.der Bedarf volle Befriedigung fand. 4 (Alles in Billionen von Mark.) S ch l u ß k u r f e: Türkische Lose 18.6, Oesterr. Staatsbahn 80.12, Nordd. Lloyd 4.8, Ver. Tlbeschiffahrt 2.2, Berliner Handelsgesellschaft 22.—. ftommerz. Privatbank 4.—,' Tarmstädter Bank 6.2, Deutsche Bank 7.1,.. DiSkonto- Kommandit,7.5, Dresdner Bank 4.5. Nationalbank Kr Deutschland —, . Oesterr. Kredit 0.4, , Oesterr. Länderbank —ReichSüank 21.—, Wiener Bankverein 0.275, Wr. Unionbank —. Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 7.6, Bochumer Gnßstahl 45.75, Daimler Motoren 2.—, Deutsch-Luxemburger 42.25, Deutsche Maschinen 4.5, Dyncmm Nobel 5.4.. , Felten, u. Guilleaume 19.—, Gelsenkirchener Berg. 46.1, Th? Goldschmidt 9.1, Harpener Bergbau 53.1, Hirsch Kupfer 17.1. Höchster Farben 9.75, Hohenlohe-Werke 19.1.. Laurahütte 4.75, Mannesmannröhren 2b.—, Phönix Bergbau 28.25, Schuckert u. Co. 29.75, Siemens u. Halske 37.5. Telephon Berliner 2.75, Goldanleihe 4.2, Dollarschatzanweisunge» 74.10. Präger Mrse. Prag, 4. Juni. Wiewohl der Verkehr an der heutigem Börse sich in ruhigen Bcchiren bewegte, zeigten einige Jndustriewerte Neigung zur Bchestigung, die auf Deckungskäufe der Kontermme aus Anluß der bevorstehenden Feiertage zurückgeführt wurde. Einigermaßen verstimmend wirkte der Rückgang der Wiener Bankaktien. Heimische Banken lagen behauptet. Von Verkehrswerten stellten sich Nordbahnaktien höher. Aus dem Jndustrieoktienmarkt waren Arbitragepapiere fester gehalten, besonders Eisen-, Textil- und Kohlenwevte. Die Mehrzahl der übrigen Jndrrstrieaktien lag geschäftslos. Kulissewerte zogen durchwegs im Kurse an, vor allem Poldihütte. Einen auffallenden Rückgang erfuhren Krizik-Wtien. Auf dem AnlagenmÄt beschränkten sich die Umsätze fast ausschließ-' lief) auf Staatspapiere, die behauptet lagen. Auf dem Exotenwarbt war die Haltung keine gleichmäßige. Schlußtendenz gebessert. S ch l n ß k u r s e: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken Böbm. Unionbank 404.—, Böhm. ESkomptebank 400.-, Böhm. Jndustrialbank 422.—, ZivnostenSka Banka 405.60, Anglobank 117.50, Oesterr. Kredit 96.—, Wiener Unionbant 84.25, Wiener Bankverein 68.76, Duschtiehrader Eisenbahn Lit. A —, Sit. B —, FerbinandS-Nordbabn 6350.—, Prag-Dnxer 173.—, Aussig-Tevlitzer Eisenbahn —, Nestomitzer Znckerindustrie 1550.—, Vereinigte Elektrizität Wien 136-, Brosche 1150.-, Koliner Spiritus 1060.-, KönigShofer (Zement 960.—, Breitfeld-Danek 506.50, Ringhoffer 720.—, Sinrmeringer 116.60, Notbkosteletzer Textil 323.—, Alpine Montan 242.-, Poldihütte 299-, Prager Eisen900.- Oesterr Berg u. Hütten 2310.-, Skoda 602—, Jnwald 240.-. Budapefter Mrse. Budapest, 4. Juni. Die Kursgeftaltung war zu Beginn keine einheiitliche, doch gestaltete sich das Geschäft ziemlich lebhaft. wobei die Neigung zur Befestigung überwog. Späterhin kam die Auswärtsbewegung zum Stillstand und dft Kurse bröckelten langsam ab. Bis zum Schluß büßten die Notierungen bis 3 Prozent ein. Namentlich gegen Ende des Verkehrs trat Geschäftsstille ein. Schlußtendenz abwartend. Verkchr minimal. Wochengeld, das Mrft zu 1,12 Prozent erhältlich war, erhöhte sich später bis 1.75 Prozent. (Alles in Tausenden von Lkronen.) S ch lnßknrse: Britisch-Ung. Bank 66.—, Ung.5kredit 682, Oesterr. Kredit 253, Salgo Kohlen 775, Rimamuranyer 165, Südbahn 88.—, StaatSbabn 715.—, Anglobank —, Gran- SzaSzvarer 420, Obemng. Berg- Hütten 610.—, Dräsche- Ziegel 300, Ung. allg. Kohlen 4000, Urikany Kohlen 1310, Koburg 45.—, Spodtum 240, Clotilde chem. Fabrik —, Ung Eisenbahnverkehr Verein. Holz 35.—, Adria 2100. Die Jevisenkurse. Zürich, 4. Juni. (Devisenkurse von 12.16 Uhr. — Von der Sckiweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkurse.) Berlin pro Milliarde (-.-), Holland 212.60 (212.60), New-York 569.- (669.-), London 24.48 (24.67), Paris 29.30 (28.86), Mailand 24.80 (24.70), Brüssel 26.40 (2b.-), Kopenhagen 95.60 (65.50), Stockholm 150.50 (160.50), Christiania 77.25 (77.50), Madrid 77.10 (77.-), Buenos Aires 184.- (185.-), Prag 16.60 (16.67'/,), Budapest 0.0066 (0.0065), Bukarest 2.47, (2.40), Belgrad 6.90 (6.97-/,), Sofia 4.06 (4.06), Warschau -.-), Wien 0.007987 (0.0080). Berlin, 4. Juni. (Devisenkurse.) (In Goldmark Kr 100 Einheiten mit Ausnahme von Buenos,New-Uork, London,Japan und Rio Kr 1 Einhett, Wien und Budapest Kr 100.000 Einheiten.) Amsterdam 156.61 (156.81), Belgien 18 75 (18.65), Christtanla 66.66 (58.86), Kopenhagen 70.67 (70.57), Stockholm 110.72 (110.72), Italien 18.17-/, (18.12-/,), London 18.08 (18.08), Netv-Aork 4.19 (4.19), Baris 21.55 (21.45), Schweiz 78.67 (73.62), Spanien 56.63 (66.76), Wien 6.89 (5.89), Prag 12.248 (12.245), Budapest 4.69 (4.69), Sofia 2.99 (2,99), Belgrad 5.04 (6.09). Berlin, 4. Juni. (Notenkurse.) (In Goldmark Kr 100 Einheiten mit Ausnahme von Dollar und PKnd für 1 Einheit, österreichische Kr 100.000 Einheiten und polnische Kr 100 Zloty.) Noten: Dollar 4.19 (4.19), Pfund 18.01 (18.03), Italienische 18.10 (18.10), Oesterreichische 5.85 (6.85), Polnische 76.60 (76.60), Tschecho-slowakische 12.19 (12.12). Prag» 4. Juni. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen FinanzmirüsteriumS.) — Berlin*) 8.24-/. (8.22), Zürich 601.60 (602.-), Paris 180.- (178.60), London 146.80 (146.80), New-N°rk 34.- (34.-), Belgrad 41.85 (42.06). Bukarest 14.46 (14.20), Wien 4.79 (4.76), Warschau^-) 864.- (664.-), Agram —.— (—.—-), Budapest 3.75 (3.69), Jugoslawische 42.05 (42.06), Oesterreichische gestempelte Krone 4.79 (476). Polnisches) (657.-). Ungarische 3?70 (8.65). *) per Hillion, ff) für 100 polnische Gulden. Budapest» 4. Juni. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 33.550 bis 34.460, Bukarest 376.- bis 396.-. Kopenhagen 16.080 bis 1b.480.Christiania12.200 bis 12.660,London 388.300 bis 898.300. Berlin: bis —Italien 3910bi» 4030.-, Pari- 4620.— bis 4770.-. Prag 2620.- bis 269».-, Stockholm .28.760 biS-24.400, Zürich 15.800 bis 16.200. Wien 1.2616 bis 1.2940, Sofia 635.— bis 665.-, Agram 1086.— bis 1115.-, New-?)ort 89.900 bis 92.200, Warschau —618-.-, Brüssel 4000.- biS 4130.-. Warschau, 4. Juni. (Devisen.) Berlin —.—, London 22.37 bis 22.66, New-Aork 5.16 bis 6.21, Prag 16.18 -iS 16.32, Wien 7.28 bis 7.36. tzftgl. Mode-Lüfter 8.59 WieN.i,AOlEa«ASS& “• Telefon Nr "JAZAH

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.