Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1906 (5.6.1924)
- Date
- 1924-06-05
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Bx. WX mm, ü VSitnet MoraenPtlkrMs. t.'ftmnm «MM Fußball. rpMa-gog oder Gchrtst? ä)er N-assestschützler Julius Gömbös interpellierte in der «ngcrrsschen NatimmlstestaMutomg die Rvgiemmg wegen des LWerfökKS der ttitßcrcrt.'idjen Nvtroua-lNvanuschaft bei der PaoLIer Olympiade. Er hatte sich schon knapp nach der Abreise des Olympiia-Te-ams aus Wudapeft balgeicstn gewendet, daß dieses mehr Jrcken als Christen enthalte. Göanibös wies nun rät seiner letzten 'Interpellation darauf h-in, daß seine derech^gtan Besürch düngen sich büwahcheitet hatten. Schon die Niederlage in Züwch bewies, daß. die jüdischen Spieler sich mit der Absicht trugen, das Ungartum im Ausliand zu diAkr-editieren. In Paris Hadem me jülbi^en Spieler ihren Plan verwirklicht. Der Mißerjclg .ton Spiel, ge^en Aegypten sei nur darauf Mrmckguführ-.u. Ml me JrMn im-der Mannschaft die ungarische Nation vo: der Welt bloßstellen wollten. Gitonbös verlangte, daß der mravriische Landessenat für Körpererziehung, der die Zus-cvmmenstellnng der olympischen Fußballmianuschalft trotz seiner und anderer Rassemschiitzler Emwenivungen gutgehsißen und dadurch (Jbt flandailösen Niederlage in Par'rS beigetvagen hat, zur Verantwortung Magen werden soll. Diese Interpellation >ist uns schon seit einigen Dagen be- Lamvt, doch Lamm wir darauf nicht zurück, weil wrr der Ansicht waren, daß' der Pate^tMtisvmit Gömrdös auch diese Gelegenheit nicht vorübergehen 'lassen Wollte, vhm demagogisch gegen die Juden zu Hetzen. Wir waren überzeugt, daß jeder SportSmann in Europa, der die EvUämng vom Gömbös erführt, darüber lächeln wirld. Wir sehen alber, daß manche Blätter des Auslandes diese Rede ohne Kommentar veröffentlichen. WeiterS erfuhren wir aus dem gestrigen „Sport->Ta>gblatt", daß Gömbös mit dem Sport vertraut ist.. Zumiitdest stellt Herr Zulch.her Korrespondent des ,.Sport-TaiMa ML", diese BehaülMng ans. Bisher waren wir der Ansicht, haß der Interpellant ton ungarischen Nationalrat ein sportfvstnder Demagog sei, nach der Evk-lüMstg des Herrn ZM aber Wunen wir beruhigt feststellen, daß ' Göntbös. ein Schuft genannt werden Kann. Dieser Mensch hat im pMtischen Leben schon viel Unheil Mmevichtet, doch wird er immer'Verteidiger finden, die seine pokmsche Ueberzengung als echt hinstellen werden. Nun hat er obMden.Beweis-'erbracht, daßer wissentlich unberechtigt .Ehrliche SportMute des Verrates heschnldigt. Der ningavifche FußbaWört' verdankt seine Gründung,, seine Entwicklung und sein Ansehen eizig und allem Juden. Nicht, nur, daß.die Msgazeich- -Noten OrgcMsa-toren im ungarischen FuMallverband immer Juden Waren^ ist gchörten auch immer die besten ungarischen SPietler dem Mischen Volke an." Wir erinnern uns an die' Vlütcheit des ungarischen stußbollsports in. der beispielsweise ttt Oestovr-otcher Jahre hindurch ständig geischllagen wurden, Wobei Mchst'.Wr, die 'ungarische .Moistermämvschalft M. T. K.-, sondern auch «das uiMvische Team mchr als. §iwei DriittÄ Juden enthielt. Bezeichnenderweise wird in.ungarischen SporKrMen behäÄptet.Wtz 'die" Olymp va-Mäninschaft oedsuterch 'besser -obigeschwitten hätte, -wenn die- "-beiden" alten Kämpistr Kertesz und Wmn zur. MiÄpistkung herangeHogen' worden wären. Dielst bsiden Spieler sind sellbstverstäMich ebenfalls Juden. AuS dieser DeMchtdaung ersieht man, welche Behandlung dkr jüdischen Spieler in Budapest. erdulden müssen und was Asten die Zukunft bringen Wird. Wen wundert es, daß sie ins Änsband ubersiedeln, wo ihre Fähigkeiten voll und ganz ge- MüDg-t Wochen und wo man sie mit Menen Armen aufnimmt?- Die' Rassenischützler haben es Mvcge gebracht, daß Ungarn nicht mehr zu den Kulturlvölikern gezählt wird. Ninn stick sie auch ans dom lb-eften Wege, ihr Land um jede sportliche Büken toi ng zu Dringen. Ungarn ohne jüdische Spo-rtsleute, ist nicht einmal befähigt, im interna trün-alen Sport eine mindvriklaffigr Rolle zu spielM. Die Ungarn beschicken in den nächsten Wochen auch in anderen Sportdisziplinen die Pariser Olympiade. Se-libstverstänldilich wird -wieder an viele jungen Juden der Rwf ergehen, Ungarns. Farben zu vertreten. Wir schützen diese Juden nicht so niedrig ein, daß wir nicht glaubten, sie würden di^ese Berufung:glatt ablehnen, wenn sie nicht politische Drangsalierungen befürchteten. Hoffentlich setzt eS - Hertz GömböS durch, daß keine Mischen Ringer, Fechter, Schwimmer, Leichtathleten usw, die Aufforderung von 'den ungarischen Verbänden, bei.der Olympiade miHulwirlken, echaliten. Uns würde es interessieren, Welche Rolle die judenreinen ungarischen Sportler in Paris spielen! Das Länderspiel Urngnal)—Oesterreich. Unser Bundeskapitän soll in Paris ein Länderspiel 'Uruguay gegen Oesterreich vereinbart haben. Dieses Treffen 'ist für den 19. Juni in Men festgesetzt. Vom W. F. V. konnten wir leider nichts Näheres Wer diese Angelegenheit erfahren. Wir sind aber nun von der Vienna in Kenntnis gesetzt worden, daß die Durchführung dieses Länderspieles unmöglich sei, weil die Döblinger, die Uruguayer für Wien verpflichtet haben. Der Köntraft lautet, daß me Südamerikaner im Juni ein Spiel, und zwar, das erste auf Wiener Boden, in der österreichischen Hauptstadt spielen müssen, wenn Uruguay auz dem olympischen Wettbewerb ausscheidet. Falls UruMay bei der Olympiade Siegerbleibt, dann erscheint die Vereinbarung gelöst. weL die Süamerükaner dann sofort in ihre Heimat fahren wollen. Letztere können demgemäß mit unserem Bundeskapitän nicht abgeschlossen haben,' weil sie sonst kontraktbrüchig würden.'. Wir erfahren nun aus der Schweiz, daß ein Länderkamps Schiveiz—-Uruguay, am -15. Juni tu einer eidgenössischen Stadt zur Austragrmg gelangen soll. - . Turnier der JugendmunuschafLen. (Sportklub-iPlatz.) < Heute Donnerstag, 5 Uhr nachmittags, Rapid—Hakocch, st-7 Uhr abends, Vienna—Amateure. Tschecho-slowakische Vereine in der Fremde. D. F. C. Prag siegte Sonntag in Leipzig über den Btt. f. Bewegungsspiele 4:2 (1:2) vor 8000.- Zuschauern, die dem prächtigen Sprele der Prager reichen Beifall zollten. Der D. F. C. trat mit m-chreren Ersatzleuten an. Die Tore für Prag 'erzielten: Henneberger, Leß. Strnad und Sedlatschek, für Leipstg..Pcrnlsen. . — Am Scmrstag mußten sich - die» Prager in Zwickau mit einem, unentschiedenen Resultat gegen F. K. Zwickau be-gnügen. 2:8 (2:0). ’ , Sparta spielte Samstag in Köln gegen V. f. R. Köln 2:2. SonMag wurden die Prager'in Franffurt von Eintracht 3:1,besiegt. Die . Sparta kann'ihre Tournee mir mir einer kombimerten Mannschaftbestreiten. ' Union Z^,kov. siegte am Samstag in Chemnitz über F. K. National - 5:2 (3:1). Den Pragern' wurden große Ovationen bereitet. -^ Sonntag siegte Union>in Riesa" 4:0 (3:0). Die Pariser Olympiade. Die bischerigen EyfolHe der Semifinalisten waren: Schweiz Men: Litauen 9 :0, Tsch-echoSlowakei 1:0, ItMen 8:rt. — Uruguay Men: Jugoslawien 7:0, Nordamerika 3:0. Frankreich Ü :1. — Schweden gegen! Beligien 8:1, Aegypten 6:0. — H o l l a n d gegen: Rumänien 6 :0, Irland 8 r 1. Gold, der Verteidiger der Hakoch, ist nach Kowno übersiedelt, wo er sich als Spieler und Trainer betätigen wird. Hakocch (Preßburg) unterlag gegen den 1. C. S. K Bratislava 1:6.' Hagibor—Atzgersdorser vorwärts 3:v (Ütl). Hagibor: Spiral Schuster, Teichthal; Knall, Gdefftmn- Äichtenstern; Landau, -Maxl, Schmalberg, Unger, Weil. — Die iüdisch» MannsHaift konnte ihren körperlich stärkeren Gegner sicher' be« zwingen.- Das knappe Rstultat hat Vorwärts dom glänzend disponierten Tormann einerseits und der Unen-tschlossenheij der jüdischen Stürmer andererseits *u verdanken. Hagibor watz feinem Gegner technisch und taktisch überlegen, wobei sich die- Spieler Schuster, Schmalberg, Gdelstsrn und Landau besonders auSzeichnet-en. Nach Halbzeit gelingt Hagibor nach schönem Zusammenspiel durch Schmalberg der' Ausgleich. Nach einet Flaute, von Weil erzielt Unger dazweite Tor. Zehn Minntev Mtrr ist Maxl sin Alleingang erfolgre-ich. - Wce-en—Kadimcch 1:0 (1:0). Der Mische Verein ist in der letzten Zeit arg vom Pech vsgfolgt,. denn drei Spiel» nacheinander. äls die effektiv -bessere Manrychast zu veplierew kommt 'eben nicht alle Tage vor. Kadimah mit Ersatz M, Rosenfeld, Kolisch und Spitzer in der Aufftellung: Goldstem; Linneberg, Herz; Carniol, Kaplan, BernAveig; - Baschs Her- - wann. Palais, Bnller, Wolfen,sohm. antpetend, Lvö'ffnet da- Spiel trotz der großen Hitze in scharfem Tempo.. 18s gelingt chr auch, den Kamps gegen den führenden Verein'der Gruppe vollständig offen zu halten. In der 25. Minute läßt der Dor< mann einen bereits gefangenen Ball ins Tor rollen,-damit ist -der einzige. Treffer -erzielt. Nach- Halbzeit greift, Kadimah, ununterbrochen an> doch ist der Sturm nicht fähig, auch nür einen 'Treffer zu erzielen. Hakoah-Jungmannschast. Folgende Spieler haben sich he u te D-orrnerstag um lU 6 Uh r nachmittags am Sportklub-Platz (Hernals) bestimmt einizuflnden: Oppenheim,- Cohn, Schnabl. Pchauner 2 und 3, Hivschl, Probst, Deutsch,, Desser, Bauer, W-ähchaiftig, Taube, Brandes, Wrrrmbrandv Bäumer. Neubauer, Wortmann 2 und Dalenzf-eld. Hakoah-Schülermanns chast. Folgende Spielex hgben sich, um ^/,6 Uhr nachmittags am Lehrer-Sportplatz' -in Hernals eiMufinden: Nußbaum, Berson, Hirsch Ludwig , und Wahter, Lebenschuß,, Wortmann 4, Lebensbcrum, Men'er, Wusler 4, Käufer, Birnbaum. Glattstein, Sch-eps und M-axex Pa-u-l, - Reue leichtathletische Weltrekorde. In Amerika wurden^ Samstag folgende neue Weltrekorde geschaffen: In Jowacity.i' lief Wilson 200 Meter in 21,1 SeküMn. > IN Annalbah. er-.. zielte RWey im 400 Meter-HüvdenlMvf die Rekordzeit von 52,1 Sekunden. •- Prager leichtathletische Meisterschaft. Die leichtathletischen Wettbewerbe um die Gaumeisterschaft Prag Mr C. A. A. U., die Samstag und Sonntag a-uf dem Sparia-Platz bei verhältnismäßig schwacher Beteiligung statifanden, brachten. folgende Ergebnisse: 100 Meter: 1. Linka, Slapia, 12 Sek. 200 Meter:' 1. Linka, Slavia, 24,4. 400 Meter: -1. Karel. - Slavia,. 52,4. 800 Meter: 1. Riedl Ed., Sparta, 2:08. 1500 Meter:'- Linie 87 bis Fornt », li.nl» 80'bjs Bürawitztyjigssse, d^nn josöf l'tisd.eässB,, Stadibahnstfttioft Hei,ifl’eriBta.dU danii äclvialwei. -J r -ft..,.., - ">>fnur* . 1 JTTB1LAEVMS-SPOR TWO CRE SAMSTAB DEN 7. JVm, 6 VBK Mil 4 VBM * I (BELGIEN) 4 URB . SONNTAG DEN 8. JUNI 'X^mpm i MONTAG DEN 9. JUNI 6 TJHM (BELQIEN)- ■ TOB O M B ^MB (PRA.Q) 6TJHE t O Bl» fPRÄG) Vorverkauf ab heute: Amateure, l., Liliengasse (Dom-Cafe), Hakyah, I. WiesiNgerstr. 11 (Cafe Atlashof), Stadion, H. Franzensbrückeustraße 24, Rapid,' XV. Kaunegasse 1, Stone & Blyth, 1. Kärntnerstraße 41, Göttl, XVII. Ottakrinverstraße 52,. Vienng, IX. Nußdorferstr. 2Z, Eber fit, l.. Stephansplatz 1, Schwarz & Sohn, XIX, Döblinger Hauptstraße 44, Kopf & Raffah, > X.' Favoritenstraße 81, SpoMub, XVII. Rötzergasse 6, Völker, XVII, Elterleinplatz 1. Jüdischer copvrl^it )er Bering, Berlin. Nachdruck verboten. 3. Fortsetzung. Von Sammy Gronömann. Der B-ad emeister. Meinen ständigen Übersetzer fand ich, wie schon instgeteilt, im Schwitzbad. Er. war nämlich Bademeister in einem recht Primitiven, echt russischen' Schwitzbad, Solch estr Bad spielt ja im russischen Leben eine groß-e Rolle, wie ükberhanpt nirgends so viel gebadet.wird, als in Rußland, — ühne daß übrigens ein bemerkenswerter Einfluß diefer Datsache auf die äußere Ersehe i-nnng sich dokmyerrti-erl. In. einer solchen Anstalt, zivischen dampfenden Pritschen und Körpern schoß mein Freund A. umher, mit Laken Md Tüchern bepackt, Eimer . schleppend und in ftändigev lebhafter Ansei na ndersetznng mit seinen Gästen. Zwischendurch beschäftigte.. er sich mit QueckenanZrottMg oder, andevmt Problemen,' die ihm durch mich Oberost stellte. Man wird, wenn man von seiner Berufstätigkeit Hort, vielleicht' v^vw'undept sein, : hören, daß er ein Überaus gebildeter, geistig ' interessierter und ungewöhnlich belesener Mölifch war. Im .Osten aber.Mt. das nicht auf. Man findet. uMr den Oftjuden hochgebildete Handwerker, philoso-phifch, gebildete' Wtscher, wovon.Noch'Mniges Kr erM-len feistwird. Mein A, war-vor asteln Politiker und ivie ichgWrt.habe,., spielte er Mstp '.Äste gewissei: Rolle bei ddü.MWMrÄtzüjer foN. meMoüvdige Abenteuer Är-rchgernacht hcOMsi Mmrerzäh'tt mir auch, er-sei standrechtlich erschossen. GstwHachpriifnng ist schwer^." da er wie so viele andere im Ofstn inKvischen -seisterr-Minen^ gewechselt haben -ü.Ge. .. ich'Äwas 'KW. Dvk MWMrnqme. wiÄ im'Osten; noch uiD M HMM wertbeständig geschätzt, wie im-.Westen. Es gibt einige bekannt-e' Mische Familien,' die Pines, Levis, BrotzkiLj RapsmPorts, die ans den erworbenen SiaMn stolz sind, der allerorten einen guten Klang hat — gewöhnlich wird nicht das Vermögen geiveM, sondern die FamMe hat etwa eine Reihe von Gelehrten auMweisen, die den Namen berühmtgemacht We.n: sDonst aber wenden die Familiennamen, die ja üb-ephanpt erst seit verhältnismäßig kürzest Zeit angenommen'oder von Obrigkeitswegen verliehen sind, nicht besonders geschätzt. In Rußland kommt hinzu, daß ja zur allgemeinen Anrede nur der Vorname und der VaternaMe verwende-t werden — Iwan Jwanowitsch oder Olga Feodorowna — und m Galizien etwa haben dst greulichen Nckmen, die vdn erster boshaften Bureankratie verliehen sind — Kanalgeruch, Geschstür, Ve-llcheackuft —, nicht eben zur Popularität beigetragen, Und nun gab es tausend Devanlaffungen, sich des Namens zu entänßern. — man brauchte einen Paß ins Ausland und konnte absolut keipen erhalten, während der einer derstochenen, gleichalt'vigon Person zur Verfügung stand — man wollte, sich der wenig heliEN Heerespiflicht entziehen, die in vergangenen -Zeiten in der Tat im Osten die Ver-. nichtung der Existenz bedeutete und von allen als sicheren Weg zum Wfall vom Judentum erschien -ferner war es, zumal in Galizien bis auf die stHMste.Zeit-so, daß die nur vom Rabbiner vollzogenen EhsMiehungen -nicht anerkannt wupdeu, die Neuerungen a^eneigten Brautpaare aber die standesamtliche Registrierung als überflüssige FormaMt be.trachten. Dam: führten offiziell, die Kistder^ dG,Äarmn idev'Stete», während sie sich MistMr Merzeuguug als ehelich heMHMn und mit BaterAnamen bezeichueten. Kurz, bis heute ist eS für den und mimU ENckMy '!OfGlde, HMig. IW:, etzpä FiuMsimn genannt'-hatj ierfH^yM^mzs .chr^SM,' Mry.stv MiHMnev^Zweck! siDMWWst E,-datz er dies-sn Namen Gurpi-Ät hat und ÄgerMch' Buftevkstchest -heißt, ohne daß es ihm nun noch nrö-glich ist, sich äüs dem. verlorenen, längst niedergebtannten gakizischen Rost, ist dem er einst das Licht der Welt eMickt hat, die Unterlägest-^, zum Nachweise seiner ExisterH zu verschaffen. Solch ein unseliger Mensch kam vor langen FahrÄ einmal zu mir, — er kannte sich Apfelbaum, die Behörde aber wies ihm nach,-.daß er kein Recht aus^ diesen schönen. - Namen habe, -nahm ihm seinen Paß ab Md verlangte von ihm die Beschaffung wichtiger AuRvÄsPapiere. Das W« st schien'ganz und gar unmöglich. Er war als kleines' Kind mit seinen Eltern aus der Heimat irgendwo in der Buko-- . wilnä ausgewandert, hatte sich in der ganzen Welt herum- . götriebön Unst wußte nicht einmal den Namen seines Ge- ■ busttsortesi. Ich konnte ihm auch nicht helfen und er beschloß, wieder einmal seinen Wohnsitz zu wechseln. Dazn hol sich ihm eine glückliche Gelegenheit. Eines Tages erschien er mit einem alten Klienten von mir, eistM Herrn- ' Förster, um mit ihm einen'^ Vertrag zu' schließen, nachdem, er sür Förster irgendwo auswärts geschäftlich tätig sein, sollte. Ich hielt es für angegeigt, Förster aus einen Mgenblick ins Nebenzimmer zu schicken -und Apfelbaum zu er- - klären, daß ich vor Abschluß des Vertrages Förster doch davon unt?rrt:htost müsse, haß er offiziell gar -nicht. Apfel- - bäum hieße. Das war ihm unangenehm, aber angesichts meiner Weigerung, sonst den Vertrag zu anMllieren, blietz chm 'MieMch nichts anderes übrig, als mir die Einwilligung zu geben. Förster kam wieder -herein^. sHtz» etwas aufgeregt über meine geheime Konferenz mit seinem- Partner. Ich suchte, ihm die Sache schonend beizubvingest, Ich müsse, sägte ich chm, Gstt .Wr dtz GrsöMWii .WW. neueu. Vertreters erste Aüfflärung ge-bän, die chn vielleicht , zunächst fftutzig machew würde. Mer M kenne ja hie -HAtnifftz im Osten' astK .stäigeUer Arischäuüstg, werde - . f ff-yNtz daß-der BetroGenö ohne eigene OchuM chi '!—- kmz--.-- \ müsst ihm eröffnen ApstlbmunHiehe eigenGch - fTtticht^HseWum, Förster ftarrte stM'(veMD^st 'M '.ries'- , dann Aeichtert? ,,Das H allcZ?. Meinen'Sie, ich heißk ' Förster?!^ (Fortsetzung folgt.) '