Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1906 (5.6.1924)
- Date
- 1924-06-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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mm "vecktz mä, WMMD Kreisen gekonwten sind, die sich heute an das Bett des kranken Kanzlers drängen wollen, von Personen, die darauf das Anrecht erheben, als geistige Führer des deutschen Volkes in Oesterreich gewertet zu werden. Was an der Universität gegen jüdische Hörer und Hörerinnen ^schehen ist, was in tausend Versammlungen an Brandworten wider das Judentum geschrien wurde, die Verbrechen, die gegen wehrlose jüdische Näherinnen und heimatlose Fliichtlinge ausgeheckt tvustden — das ist gar mch-ts anderes als die Vorbereitung der sittlichen Verwahrlosung, deren Opfer der Kanzler und der Arbeiter Jawurek würden. Brief aus PMimü. Jerusalem, 27. Mai 1924. U-eber die politische Veränderung im Ostjordankande ist 'hier vor zwei Wochen kurz berichtet worden. Der energische und stärke Ri da Pascha Rikabi ist .Ministerpräsident geworden, Emir Abballah, dessen Wirtschaft jetzt von allen Seiten angegriffen wurde, ist wohl 'dem Namen nach Emir geblieben, aber Rikabi ist in Wahrheit Alleinherrscher. Es scheint, daß seine Einsetzung die Folge -es Besuches Hufs ei ns in Aman war. Hussein -kam — so stellt jetzt die Presse die Sache dar — in Wahrheit, um das Emirat seines Sohnes zu retten, und England macht durch-die Einsetzung seines Vertrauensmannes zum Minffterpräsidenten den letzten Versuch mit der Autonomie des Ostjordcmlandes und man meint, daß dieser Versuch ein zeitlich begrenzter ist und daß der neue Vertreter Englands-in Aman, Colonel C.-H. T. Cvx, den Auftrag habe, Ne.Enttoicklu.ng der Dinge unter der neuen Negierung durch eine gewisse Zeit hin zu verfolgen, um dann zu endgültigen Anträgen zu kommen. Der neue Ministerpräsident hat gleich nach seiner Einsetzung drei, wichtige Verordnungen heraüsgegeben. Ein Znckubrr wandte sich an alle leitenden Beamten und verlangt von ihnen ausführliche Antwort auf folgende Fragen: 1. Zustand des betreffenden Departements bei Uebernahme der Geschäfte und jetzigen Zustand. ü'"?. Gingeführte Reformen und deren Resultate. v 3. M;s welche Hindernisse stieß die Durchführung, der. -Hopmen? .'. 4. Programm für das nächste Finanzjahr. ' ü Ditz Antwort aus diese Fragen haben die Departements-' ° Vorstände hinnen zwei Wochen zu geben und aus Grund der' Antworten wird 'die Regierung ihr Programm arrsüvHiteü. Eine zweite Verordnung bringt den Beamten' irc''Erinnerung/ daß sie keine Amtsgeheimnisse veräffeNMchen dürfen. Eine dritte Verordnung ist an die AbteilurLg ftrr öffentliche Sicherheit gerichtet und beaustÄgt sie, alle PersMüf M'sche kein e Reifeerlaubnis haben, sowie alle Arbeitslosen auszuweisen, alle Verdächtigen streng zu -heobachten. Di« Verordnung scheirch gegen die vielen Nichtstuer gerichtet zu sein, die sich um 'den Emir angesammelt haben, und gegen die Politiker, welche 'im Land Umnhen stiften wollen. < *• ' . In Palästina sind, wie schon kurz telegraphisch Le-' richte^, Offiziere aus dem Ostjordanlande eingetroffen und Hahen Werbungen, angeblich zum Schutz.« der Hedschasbahn, vorgenommen. Die angeworbenen Soldatün sind bereits nach Aman abgerefft. * Unter den palästinensischen Arabern hat die Einberufung des siebenten arabischen Kongresses wieder einige polikffche Bewegung hervorgermfeu. Die Einberufung erfolgte Äuxch das Exekutivkomitee, das sich gleichzeitig an alle Orgamfätionen mit 'dem Anträge wandte, an den Wahlen teiWtchmen und dadurch den. Einfluß des Kongresses zu eÄ^hen. .Nach Berichten ägyptischer Zeitungen soll auch die Beschränkung der Machtsphäre Sir Herbert Samuels auf die Tagesordnung des Kongresie's gestellt werden. Jedenfalls besteht die Absicht, die etwas ruhig gewordene arabische öffentliche Meinung in Unruhe zu bringen. /Menu 'Ihr beweisen wollt" — schreibt Ne arabische M-tü-ng „Fele/stjn" —, „daß das arabische Volk.lebt und nicht nur spricht,-aß es sein Land liebt und bereit ist, es zu schützen, damit es nicht in fremde -Hände gelangt und nicht zum nationalen Heim für-die Juden wird, dann zeigt es durch eure Beteiligung an dem Kongresse, der unser nationales Parlament ist. Wenn der ^Fellache will, daß sein Land ihm verbleibe, und ni.cht gezwungen werde, hohe Steuern zu 'zahlen, barm lege, er den Pflug hin und beteilige sich au den 'Wählen." Diese Worte wirken für den objektiven Zuseher wie' eine bittere Ironie, denn man weiß, daß der Kongreß aus den grösten G ru n d h erre n, den Efendi's, zusammengesetzt sein wird. Die unerträglich hohen- Steuern, welche - in her Tat die Fellachen — und mit ihnen die jüdischen Bauern — zahlen, stammen nicht zum geriMtsn Teil' davon,' daß, die städtische n B e w o h n e r, zu denen die reichen Efendis Ahlen, von jeder Art von Steuern frei sind: Uebristens'hfft die - ärab^che Pressein dex Bewertung' des- Kongresses Änd-stiller 'Fühchrdurchaus nicht einmütig. ,Marät al S^ir^ zum Beispiel — sonst ebenso anttzio-. niWschÄe,>Feksstin" verlangt anläMch hex Ei-MW- -. flHg des Kongresses, daß die bisherigen Führer.zurück-' treten und anderen -Kräften Plütz machen, wie Lies .Lord. ' KLVpgv -jtufc.-- Poimmse. getan haben. - . ...... rmener A-rorgen^rrmr^. Ser Bundeskanzler. Skr krhebange« der Polizei überdar «Uentot. Urrr das Wi-edener Kvankerchaus ist.es gestern wieder stiller geiMden. Die AnsaMrlungm halben, wohl infolge des seit vorgestern anhaltenden schlechten Wetters, stachgelassen. Auch , die Bewachung der Eingänge durch Krimi- Mlbeamte ist' -Wern ausgchchW tyychen.. . Dr. Seipel hat die Nacht auf gestern.gut verbracht. Er hat ruhig geschlafen, war früh frffch und las nach dem Frühstück die Zeitungen. Dann empfing er Besuche. Früh morgens «erschienen an. seinem Krankenbett Vizekanzler Doktor Frank und die Minister Dr. Kienböck, Schmitz und <V a «u g oin. Der Kanzler konferierte längere Zeit mit den Ministern Frank und Kienböck über die lausenden Angelegenheiten' ihrer RessortS. Vormittags fand sich der frühere Staatskanzler Dr. Karl Renner bet Dr. Seipel ein. Der des Konteradmirals Remy und der Fürsten Colloredo, ides Kantevadnüvals Remh mb der Füvsten -Schönhorn und Windischgrätz. Gestern nachmittags bchuchte unter anderen auch Präsident -Siegmund Bösel den Bundeskanzler. Da Mit einem längeren Aufenthalt des Kanzlers im Krankenhaus gerechnet werden muß, wurde sin Zimmer der Kuvatswohuuug als Arbeitszimmer eingerichtet. In diesem Zimmer arbeiten der Sekretär des Kanzlers, Mmisterialvat 'Wimmer,. Hofrat Dr. Troll und ej-nige PräsidrÄbeamte. Sie nehmen .den Brioseinlqrff in Empfang und referieren dem -Kanzler über' alle wichtigen Angelegenheiten. ' In den Wiener Kirchen fand gestern sin Bittgottesdienst für den Kanzler statt. Während dieser Zeit waren von g bis 10 Uht vormittags 'in der ganzen Stadt die Geschäfte, Restaurants Und Cafes geschlossen. Im Tetnpvl in der Seitenstettongasse fand gestern im Anschluß an den Morgengottesdienst ein Bittgottesdienst statt. Ebonso wurden in allen übrigm Behausern der Kultmsgsmeinde solche Bittgottesdienste abgehalten. . Nach dem Gottesdienst in der Stephanskirche ver- -tMen die Frontkämpfer ans der Straße «ihr Flugblatt „Wer sind die Mörder?", das wir gestern erwähnt haben. Das Publikum verbat sich jedoch energisch blase Provokation, worauf die Polizei etnschritt ' und einen det Zettelverieiter verhaftete. Großes Aulffchen erregten vorgestern im Wiedener Krankenhaus zwei Deputationen de,« Frontkämpfer und Nationalsozialisten, die.«in Feld «uniform erschienen und Adressen für Däktor Seipel WepbPachtmi' Die -MÄEHoMffte» erklären M «ihrem Schreiben: '* > „Wir sehen m dem Attentäter nicht den Hauptschuldi- .gen, sondern einen armen verhetzten Volksa «noftrv» d?r^ .Willi von jüdssch - marxistrsche.n Phrasen, in stiiwr BerzweW.ua ein Opfer se-rner sa,Won UebergeüguM wurde. Die Ha «uptschuldig en -schen wir in jenen Volks.fremden Elemsnten, welche seit Jahren systematisch alles Gute in.unserem Volke untergraben und zum Mord und To«tschlag gegen Anders« gesinnte ausgereizt halben. In schamloser Ausnützung der bestehenden Pressefreiheit hetzen die jüdischmarxistischen Blätter .gsgsn alles, was sich irgend gegen Jrtda und ^in« Heffershellfer wendet," Der Attentaten Jawurek. Der agf der Klinik Eiselsberg unlergcbpachte Attentäter wüvde noch nicht operiert. Die Kngel sitzt in der Lunge, und ^var vor dem Schtulterbilcrtt. Die Bevletzunig fft als eine schwere zu bszeichnen, doch fft der bisherige Berlamf der Heilung normal. Er.huftet seit gestern Blut und zeigt auch Dämpfungserscheinungen. Jawurek sst fieberfrei. Wch bei vollem Bswußisvin. Er Mgt Zeichen großer Reue und hat nur eine Bitte, die er «immer Weder an die Krankenschwestern richtet: er will Gist haben,um seinem armseligen Leben m Ende zu machen. Uelber die Tat, di« er begangen hat, fft er sehr bestürzt. Der Zeitpunkt seiner Uebersilhmng in.das Jnqnisitenspital des Landesgerrchtes fft noch nicht sestgLsetzt. Jawurek steht unter ständiger Bewachung zweier Poiligeiboamtor und fft von der Außenwelt völlig abige« schlossen. Die PoOzeii setzt die Erheibungen und Einvernahmen zur Anfflärung des Attentats gegen den Bundeskanzler mit allem Eifer fort. Regievungsvat Dr. Press er .vom PolizeiprDidium weilte gestern/ seit den frühen Morgenstunden in der Unfallstation der KliuB Effelsberg, um neuerliche Verhöre mit dem Attentäter durchzuführen. Es handelt sich por allem um die Ffffftsliung, ab die aus Budapest hiecher gekommenen MtteÄuNgeu richtig sind, nach denen Jawurvk mit der ungarischen Anarchistengruppe Sztaron in ^irgendeiner -Verbindung gestandm sein soll. Sztaron hat angegeben, daß sein«. Gruppe Mch Attentate auf die Könige von ^Italien und England sywie arff den Bundeskanzler Seipel be- '«ahsichtigt hahe-Dm Hauptsitz der. Gruppe war in Lechen.. Nach Pai bisherigen Erhebungen der.Wiener.Polizei konnte 'aber . kein Beweis für einen Zusammenh-äNg 'zwischen Jawurek und^ Stztaron erbracht werden/ Diese durch die Ällgarffche Äufdrinsttchkeit verursachten Erhebungen,, die die Behörde pflichtgemäß ' vor- ^sMMvstäMich ' bet Zeltt. Mch Ke MSit'e aus Budapest kommende Angabe über ^' BevbindM lhwffcheu Jawurck und MM gewissen Ernst ' BMststef ass 'Mch evwkesen^' Die 'KorrDöüdenz Wll- Einige MormMätter vom 4. d. brachten M>e Me» graphffche Nachricht aus POapfft, wonach die Wiener PotigeMrMon nach einem . Ernst Brünne^ einem Freunde Jawuveks, scchnde, den mit tmn Anschläge «m Verbindung stche. Diese Nachricht kann kaum aus einer amtlich enDueste stammen, da der Name. Ernst Brunner in der ganzen Angelegenheit b i s h e r. n i ch t v o r k o m m t. Diese Budapffter Se.nsationsmache'vsi scheint nebstbei auch noch den Zweck zu verfolgen^ die Schritte der österveichischen Behörden in eine Richtung zu tenken, die den ungariWn Machthabern genehm ist. Man will durchaus die ungarische» Emigranten, die hier im österreichischen Asyl vor dem Budapester SchiribhMs und vor ZalregWeg.sicher sind, kompromittieren. Vielleicht bestcht hierbei arlch bas Bestreben, Oesterreich auf eine Stufe mit dem HorthyEchaat. henÄbKudrücken. Bei den gestrigen Verhören blieb Jawurek dabei, für sich glleln, den Anschlag ausgeführt'zu habpn, widerrief jedoch einzelne, früher gemachte Angaben, dkve»'.AidgjlaiiM'-° h!M«t ihm wiedecholt und eindringlich'vopgchalten wurde. . , -.sbcsondere gestand «er nunmehr $it, von Graz nach Brück a. d. Mur gefahren zu sein und den bekanu-ten Abschiedsbrief an seine Gattin bereits in Graz, begonnen und in Bquck a. d. Miur beendet zu haben, Die Erheibuugen erstreckten sich Mnnuchr davauf, awfsuMven, warum sich Jawurek ungefähr eine Stunde in Bru.ck. aufgchall'eir hat. Mit Rücksicht auf den Umstands daß einige Teilnehmer der «am 1d., nachmittags -in N eudörsl im Buvgenland stattgef'Undbnen Bevfammlung, in der BuNüpskauzler Doktor Seipel gesprochen hat, in der ihnen vorgezeigten Photographie «des Atterttätexs einen Beri'armnluugsteilnehmer zu erkennen glaubten, der sich durch sein besonders a u s «g e r e g t e s. Benehmen «ausfällig gemacht habe, wurden gestern-die in Betracht kommenden Zeu.gen in unauffälliger Weffe mit Jawurek kontsr-ontiert. Jawurek wurde jedoch von ihnen nicht agnosziert. Die Staatspolizei hat gestern «ine Reche von Zeuge» einveruoimmren, Is>o Effenlbahner der SMbahn, Potdenstsiner Avberter und verschiedene -ändevr. Personen,, deren Angabe jedoch keinerlei Anhaltspunkte über das wirkliche Motiv deS MentäterS ergaben. Ebenso fft durch alle dieLe. ZeUgestaussagen bisher in keiner Richtung irgendeine MMterschaft ausigedeckt worden. Nicht «nerwähnt bleibe, daß hei der photogvaiph'ffchen A»chk nähme einer brj Jawurek vorgLsundenen Postkarte mit einer Gra.ze,r Ansicht, welche,an seinen Bruder Emme-, .»«ich «tot Ochsanlbtuvg Mhet Ä. Pölten gerichtet War, «unter beü mit deutüchm Zügen geschriebenen Worten: ,Die'ketzten uind besten Grüße sendet Euch «allem auf frohes Wiedersehen im Jenseits" et» früher darauf befindlicher u# ftobättl. Verwischte» Text zum Vorschein kam, welcher folgenden Wortlcutt hatte: „Liebe Eltern und Geschwister, haut's drei», was Platz hat, ich mache in Aufanig für Euer Glück." Vephängung der ordentlichen Untersuchnngshnft Wer Jawurek. Mmds wird uns MiWieilt: Heute wurde die'ordentliche Untersu.chungSh aft über den Attmtäter Katt Jawurek verhängt. ... „Menschlich verwerfliche Hetze." Äe Mener Auivevsitöt ist einhellig entriistet. Der akademische Senat der Universität Wien.hat ay> Dimstag stimmeneinhellig folge-nde Kundg-chunig beschlossen: „Die Universität Wien, Rektor- und Senat, sprechen ih«'tiefste Entrüstüng Mer dM Mordanschlag aus, der -gegen dm hochveMen-ten und verehrten Leiter 'der österreichischen Regierung, den Buirdesvanizler Professor Doktor »Jguaz Seipel, verübt worden fft. Das Attentat evscheint als . di« Fmcht «toter , freies Bürger und e«tzn-Sfrei«.-» Staates nicht würdigen, auch menschlich vrrw e r.s l i ch «e n Hetze, gegen einen Staatsmann, der Oesterreich in dm Zeiten höchster Not auf dm Weg der Wiederaufrichttmg geleitet und dadurch dM VateMlnd und dem BoU unschätzbare Dienst« erwiesm hat. Die Universität gibt der Hoffnung U'Nd dem innigen Wunsche Ausdruck, daß Bundeskanzler Dr. Seipel baild wiedecherjgestellt und in die Lage kommm werde, mit unverminderter Kraft sich den Regievungsgeschäftm zu widmen und »Her Vaterland zur wirtschaftlichen und politffchen Genesung zu führen. Der Rektor der Universität: Döller." i . Die Wiener; Börsenkamnrer hielt Mtwa eine Pollpers>ammlu.wg ab, in der eine Kundgchnu^ für den ^'urchManzler veranstaltet wupde. Ser Vatikan und PalWaa. Mgeüdienst der „Wiener idrorgenzeitung".) i?.. HoO, &,■ Juni. Det Papp- PM, der Effte' eMßteiste ,-Bstlle> die das IahrlÄo als,heiliges Jahr erklarll, Die Bulle spricht sich für die Rückkehr aller Ehristen ziur röinisch- . WWschegp.. Kirche,. aM^H,.dMckt..daun den Wunsch aus, „dH.'die VerhäMisse'ist P aE ä st iät'st D stesiW üsttz grordyet.-chtzrven,.'wie.d-le -'hftLiigst.«en - Rechteüe^' .-Kir-ch-e «iS L»rde rÄ". ' ,