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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-03 · Heft 1904 (3.6.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1904 (3.6.1924)
Date
1924-06-03
Page
Seite 7 (sequence 9)
Language
German
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Nr. rM M«n^ MenMlA Wiener MorgenzeltunS. -«ternattonaler Gewerlschastrtongreß kn Wien. Gestern begann im mittleren Konzerthaussaal der ans sechs Tage aniberaumte dritte internationale Gewerkschaftskongreß. An den Beratungen nehmen die Delegierten der dem Internationalen Gvwerkschaftsbunde angeschlossenen Landes- Mtralen teil. Bon außereuropäischen Ländern sind in Asien der Jüdische Gewerkschaftsbund in Palästina, in 9tordamerika The Trades and Labor Congreß of Canada und .in Wftföa SouH Alfrivcm Industrial Federation, Johannesburg, dem Bunde angeschlossen. Die Vereinigte Staaten von Nordamerika sind nicht vertreten. Insgesamt sind dem Internationalen Gewerkschaftsbund 22 Landeszentralen mit 16,528.072 Mitgliedern angeschlossen, davon entfallen aus Oesterreich 1,049.949 Mitglieder. Bei dem Gewerkschaftskongreß werden 21 Länder durch rund 200 Delegierte, die in den letzten Tagen bereits hier emgetroffen sind, vertreten sein. Die reichhaltige Tagesordnung enthält folgende wichtige Beratungsgegenstände: Die Stellung des Internationalen Gewerffchastsbundes in der internationalen Arbeiterbewegung; hie internationale soziale Gesetzgebung; iniernatto waler Kkampf gegen Krieg und Militarismus. Zum DagesprÄsidenten wurde das Mitglied der englischen Arbeiterpartei, der Abgeordnete Pu reell, gewählt. Hieraus begrüßten Seitz den Kongreß als Bürgermeister der Stadt Wien, Dr. Otto Bauer namens der sozialdemokratischen Partei Oesterreichs und Domes im Namen der österreichischen GewerffchaftskomMiffion. Der Sekretär des Internationalen Gewerkschaftsbundes Sassenbach erstattete den Geschäftsbericht des Vorstandes, in beim die Schilderung über die Verhandlungen mit dem Allrussischen Gewerkschaftsrat, an dem die Aufforderung gerichtet wurde, sich dem Internationalen Gewerffchastsbund anguschließen, einen breiten Raum einnimmt. Die Verhandlungen führten zu keinem Ergebnis und wurden wegen der unüberbrückbaren Gegensätze in der gewerkschaftlichen Kanchfesmethode endMtig abgebrochen. In der sehr lebhaften Debatte verlangte namens der englischen Delegation Fred Bromley mit der ruffi'schen Gewerkschaft in neuerliche Verhandlungen einzugehen. Edo Fimmen (Amsterdam) schloß sich diesem Wunsche an. . Hieraus wurde die Verhandlung aus heute .vertagt. Wien, 3. Juni. * Die Gattin des Oberkantors Don Fuchs gestorben. tlu§ New-Bork Wird uns geschrieben: Die Gattin des ehemaligen Wiemr Oberkantors Don Fuchs, Frau MaWa Fuchs, ist pn 18. Mai hier nach kurzem Leiden gestorben. Obörmntor Don Fuchs war lange Jahve Obertautor im Tempel der Seitenstettengasse in Wien und weilt seit etwa vier Jahren in stew-Novk, wo er sich großen Ansehens erfreut. Seine Gattin, Vig eine ausgezeichnete Hebraistin und auch schriftstellerisch be- Mbt War. genoß in Amerika in den künsMerischen und auch in den schriftstellerischen Kreisen große Wertschätzung. Besonders uagrsch wirkt der Tod dieser Frau, die mit unendlicher Liebe Zn ihrem Gatten hing, dadurch, daß ihr Leichenbegängnis am L0. Mai, an dem Tage stattfand, an welchem der Kantdrenver'bcvnd von Amerika, dessen Ehrenmitglied Don Fuchs ist. ihm lu Ehren ein Monstevkonzert veranstaltete, aus welches sich die xanmehr Verblichene so schr gefreut hatte. Eine unübers.chbare Drauergememde folgte dem Sarge. Vor dem Tempel Gmanuel jn der 6. Avenue trug der gleichfalls von Wien her bekannte Oberkantor Kwartin die Trauergesänge vor. * Pressegespriiche mit Polen. Im Einvernehmen mit der J Mischen Post- und Telegraphenverwaltung und in Gemäßheit es mit der polnischen Tele.graPhenverwM.ung zur Regelung es gegenseitigen Telegraphen- und Fernsprechverkchres abvüschlossenen Uebereinkommens werden im österveichischxotmschen Wechselverkchre vom 1. Juni 1924 an Presse- »esp räche nur.mehr in der Zeit von 18bis 9 Uhr zugelaffen «m Verkehre Wien—Warschau vorläufig nur in den Stunden W bis 22 Uhr und 0 bis 2 Uhr). Die Gebühr für diese Pvesse- 5' spräche wird um 50 vom Hundert ermäßigt. Die Pressegespräche aben den. Vorrang nur vor den anderen gewöhnlichen wivatgesprächen. Die mit den angeführten neuen Grundsätzen tichi iibeveinstimmenden, bisher allgemein geltenden Be- Mnmungen über Pressegespräche werden im Verkehre Oestertvkch-Polen mit 31. Mai 1924 außer Kraft gesetzt. * Oesterreichische Gesellschaft für Sozialpolitik. Die für iese Woche geplante große Versammlung der Oesterveichischen esellschast für Sozialpolitik, aus deren Tagesordnung ein Vorlag des Direktors des Internationalen Arbeitsamtes Mbert L-homas ftaitb, wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Am 6. Juni, 7 Uhr abends, findet im kleinen VitzungSlaale der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie lediglich eine gsschäftsordnungsmäßige Versammlung der Gsfelljchast statt. * Schwierigkeiten bei der Eimeise in Konstantinopel. Aus Konstantinopel wird uns berichtet: Die kürktschen Behörden bereiten allen Ausländern, die irr Konstantmopel ankonmen, erhebliche Schwierigkeiten, selbst dann, ivenn die Betreffenden mit einem Paßvffmn des türkischen Konsulates der Ausreisestelle versehen sind. Besonders streng gehen di« Behörden gegen ru sische Einveisende oder Tmrchreisende vor. Dieses Verhalten die auf ihrer Reise nach Palästina oder sonst ins Ausland Konstanitinopel Passieren müssen, am meisten zu leiden. Vor einigen Tagen kam in Konstantmopel ein Schrff mit einigen hundert jüdischen Emigranten aus Rußland an, die zum größten Teil nach Palästina reisen wollten. Dm meisten dieser Auswanderer ist es nur unter den größten Gefahren und Opfern gelungen, aus Sowjetrußland herauszukommen und obgleich sie gar nicht die Absicht hatten, in Konftantinopel ans Land zu gehen, wurde das Schiff mit allen Passagieren wa<& Rußland zurückgeschkckt. Trotz aller Anstrengungen des jüdischen Hilfskomitees waren die Behörden nicht zu bewegen» ihre Verfügung rückgängig zu machen und das Schiff passieren zu lassen. * PolWcheS Theater in Rußland. ,^Oft-ExPreß" berichtet aus Moskau: In den SpevlingSbevgen bei Moskau, findet die Anffühvuna eines SensattonsstückeS statt, welches die polizeiliche Untersuchung der Sowsechandelsvertretung in Berlin zum Gegenstände hat. Der erste M zei des RaPaMove' egenstan mvageS, den Mfchluß der «weite die Tätigest der Handelsvertretung und ehre' .faSzffttsche" Verschwörung, der dritte die polizeiliche Untersuchung und Protestkundgebunigen der. Arbeiter, der letzte enthält eine Massendemonstration gegen Deutschland. Mitwivkende sind die Schüler der Meyerholdscheu /Theaterschule. Zu den Massenszenen sind aber auch Soldaten Wnizuigezagen. im Schlnßbilde beteiligt sich das ganze Publikum. Mitteilungen aus dem Publikum. vis letzten in UND DAMEN- HERRENSCHUHEN sehenswerteste Modelle zu Elnfftthrungsprelsenl im neuen Schuhhaus „GLEICH“ I. Rotenfturmstr. 20 ERÖFFNUNG morgen Mittwoch, 10 Uhr vorm. L Parfümerie „LORR/IIN** Savonnerie Führende Marken: Eau de Cologne Russe Eau de Cologne Chypre Creme Lorignon Creme Lorignon- Chypre Lorrain-Tolletteseife, Badeseife, Speikseife Alleinerzeuger der C/in/IDI/S^ Rasierseifen in Stangen bestbekannten D“l\ln und Würfeln Wien, XX. 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Unter den zum Verkaufe gestellten Gegenständen befinden sich außer kostbarem altenglischen Porzellan und einer Bibliothek von 25.000 Bänden, der größte Schatz von Silbergeschirr, den man in der Welt kennt, und von dessen Wert man sich eim Vorstellung machen kann, wenn man hört, daß das Gewicht dieses SiWergefchirres 1600 Kilogramm beträgt. Finanzielle Gründe können für den Verkauf schwerlich maßgebend sein; denn auf dem Gut des Lords wurden ungewöhnlich reiche Kchlertlager gesunden, mit deren Ausbeusimg demnächst begonnen werden M. __■ Vereine. Borträge und Versammlungen. Sogialpäd ag-o>gisch e Gesellschaft. Morgen Mittwoch, 7 Uhr abends, Anatomisches Institut, 9. Bez., Währingevstraße 13 (Erdgeschoß), Vortrag Dr. Franz Kobler: „Was bedeutet uns Kant?" — Zionistische Frauenorganisation. Donnerstag den 5. d., 6 Uhr Mchmittags, 2. Bez., Tabovstvaße 20 a, drinigervde Sitzung. Erscheinen .Wicht! Zionistifche Bezirkssektron 1. Heute Dienstag, 9 Uhr abends, ZusanMenkunft im Kursalon des StadtpaÄs, SchMabrechmmg. — Zeiroth Misrachi, 2. Bez., Untere Augartenstraße 36. Heute Dienstag, 7 Uhr abends, Vortrag des Herrn Ludwig Dato Mer „Jüdische Wanderungen". — Zionistische Jugendgruppe Leopolbstadtl Heute Dienstag, ^/s8 Uhr abends, 2. Bez., Taborstvaße 20 a. Plenarversammlung. Unr 8 Uhr albenos Beginn des Zi-onistikaSluvses Dr. L. Goldhammer. Rach 8 Uhr kein Einlaß. Gäste willkommen. *. Die Direktion der zoologischen Abteilung des Maturhistorischen Museums teilt mit, daß in der FWsainmlung nunmehr die ersten Fischpräparate ausgestellt sind, die das Objekt dem Beischauer schwrnrmend und in naturgetreuen Farben zeigen.- Eine nervenkranke, mittellose Frau, der die BadMr in Schallerbach dringend verordnet worden ist, bittet Wohltäter uim Gelbaushilfe. Geschichte der Juden erhalten £GRATISPRKMIE^ der “Wiener Morgenzeituns; bei Aufgabe eines Jahresabonnements siehe Abonnementtarif d. Mm pm_t Mae und Kunst. Kunftaurftellungm. Italienische Renaissance. — Alexander Jarah. Der Verein der Museumssreunde in Wien hat sich bereitdurch seine vorjährige, in der Sezession Placierte Ausstellung ,Ion Fug er bis Klimt" populär gemacht. ES war dies ein kräftiger Auftakt, der in den kunstinteressierten Kreisen den entsprechenden Widerhall gesunden; denn man darf nicht vergessen, wie wichtig die PoPularUerung eines Vereins ist, der nichts mit Vereinsmeierei zu tun hat, vielmehr ein Programm besitzt, das ine Echaltung der staatlichen Kunstsammlungen (Kunsthistorisches Museum, Oesterreichische Staatsgalerie, Albertina, Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste) wesentlich zu fördern vermag. Im Zusammenhang damit steht die Verbreitung moderner Kunstideen durch Führungen und Vorträge: Namen wie Karl Scheffler, Kornelius Gurlitt, Heinrich Wölsslin, Hans Tietze, Meier-Graese, Ernst Buschbeck bezeugen den hohen Ernst des Programmes. Karl M o l l s künstlerische Leitung und Fritz Z e y m e r s Gestaltung des Raumes waren die Vorbedingung für den Rcchmen der gegenwärtigen Renaissance- Ausstellung. Da es sich um Werke aus Privatbesitz handelt, konnte Mtürlich keine Gesamtschau dieser an Künstlern so reichen Epoche zustande gebracht werden. Sterne erster Klasse finden sich mir vereinzelt, aber der Saimmlerenthustasmus Wiens feiert immechin einen Triumphzug, dem eine kritische Würdigung der ausgestellten Werke nicht standhalten muß. DaS umfangveiche Gebiet, der italienischen Rcuaissauce konnte nur angedeutet werden. Die Stücke, die in erster Linie die Macht des Ausdruckes, die spezielle Kultur diesen elementaren Epoche versinnWdlichen können, sind internationaller Musealbeisitz. Bronzen und Reliüfs stehen im Hintergrund. Von bedeutenden Werken sind zu nennen: Tizians Riesenpovträt des Dogen Gricci (Gras Cszernin), ein Bildnis von Lorenzo L o t t ö, das Bildnis eines Geehrten von Moretto da Brescia, ein Greco, ein früher Cor regio und einige harte, im Faltenwurf primitive, in der Farbe krasse Werke servarischcr 'Me>ister des 16. JahHunderts. Gewiß werden einzelne Bilder dem Blick des kritischen Kunschistorikers nicht standhalten.' Tlebevmalungen, Restaurierungen verwischen öfter den Eharakter des Objekts, verbiegen Wertvolles ins Banale, erhöhen Minderwertiges, verwirren und führen aus falsche Spuren. Immerhin aber bleibt eine Schau von 124 Werken 'italienischer Renaissance aus Privatbesitz imponierend: die bekannten Sammler Kamillo Casti g l.io n i, Dr. Hermann E i ß l e r, Dr. Paul H e l l m a n n, Stephan A u s p i tz, August Lederer haben kostbares Gut zur Verfügung gestellt. * Im G las P alast (Burggarten) erscheint nach langer Zeit wieder der Bildhauer Mexander I a r a y mit einer Reihe von Werken. In ihnen spürt man die ,^8ust" zum Modellieren und eine ftische Schaffenskraft, die weder von der Mode noch von der Konjunktur angepeitscht wird: sicheres Können, festen Zugriff und jene Dosis Beschränkung, die Aeichbedeutend ist mit Maßhalten. Es ist ein eigener Genuß, an Pen einzelnen Stucken die gesunde Entwicklung Jarays zu studieren, den Weg, der -von der reinen Form zur Vertiefung des Ausdruckes Mrt. Jarah hat sich von allen Schlagworten serugehalten, immer nur seine eigene Gefühls- und Formen« Welt geben wollen, und darum sind seine Werke „innwendig voller Natur". Er strebt nicht nach dem, was man das Bedeutende in der Kunst mnnt, was den BMhauer zu falschem Pathos und zur Verleugnung des eigenen Triebes verführt. Seine Figuren sind plastisch gedacht, chne Verschnörkelung und' ohne Lüge m 'den Raum wachsend. In der Kleinplastik, die nur seine Domäne zu sein scheint, findet er Linien stärkster Konzentration, gedrängtester Ausdrucksmöglichkeit; voller Phantäsie seine Gruppenstücke, wie beispielsweise seine dnrchgearbeitete „I u d e n g r u P p e", rein Wdnerisch zu sehen — ohne Anekdote. Porträtbüsten von Altenbevg, Else Lchmann, Kainz, -Moissi lassen eine starke Eharakterisieruwgskunst erkennen. Und der Schillevkopf in Marnror eine Vertiefung im Seelischen, eine Poetisch vertiefte'Darstellung, die aus dem Realistischen in das. unbegreiflich Mystische . des Schaffensprozesses hineinwächst. Oskar Rosenfeld. Aus den Theater«. Wolksoper. Heute Dienstag „Cofi fan tutte^ und hieraus „Der Schauspieldirektor". — Morgen Mittwoch, 1IS Uhr abends, statt „Wilhem Tell" VewiS „Troubadour". Deutsches V olks thea ter. Hmte Dienstag Shaws „Der Boxkampf" und „Der Mann des Schicksals". Morgen Mittwoch Molnars „Der GardeoffiZier". Im Raimund-Theater spielt Jrwe Triesch heute Dienstag und Donnerstag den 6. d. in „Hedda Gabler", morgen Mittwoch und Freitag den 6. d. in „Romersholm" und Samstag den 7. d. zum ersten Male in Ibsens „Nora". Theater in der Josefstadt. Donmrstag Len 5. d., V?8 Uhr abends, „Der.Diener zweier Herren". Lustspielth eater. Morgen Mittwoch Abschied Hanisi Nieses in „Sie und ihr Zimmerherr. — Donnerstag den 5. d. als einmalige Mbeudvovstellung Anzengrubers Posse „D o p p e l se l b st m o r d, Freitag den 6. d. Evstauifführung des LusHpivles „Die beiden Seehunde" von Karl Rößler. Apollo-Theater. Heute Dienstag, V»8 Uhr abeitds, 25. Aufführung' von >,Die Königin von Montmartre". > „Der Sumpf." Schauspiel von Hermann Heinz, Ort« ner. In einer einmaligen AuMirung, an der Renaissanoe- Bühne kam ein starkes, Von den sozialen Ideen der Zeit durchpulstes Stück heraus, das ein düsteres Familienbild oer Gegenwart entrollt. Frau Fröhllich als kupplerische Mutter, Frau Kainz, deu'Weig vom Nufftieq zum Abgrund '.'ragisch schreitend, Kneidinger als verkommene Großstadtpslanze, zeichneten prächtige Typen. Hans Spitzer verstand durch vornehme Chaiattcristik zu fesseln und uns du

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