Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1904 (3.6.1924)
- Date
- 1924-06-03
- Page
- Seite 4 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Morftenzertnnn Men, DienSiag Sette r4 Me Bo Der Präsident der Zionistischen Weltorganisation. Doktor Chain: W e i z m a n n, hat cm die Zionisten Ocsterrelws anläßlich der Aktion für den P ci I ä st ina - A n s b a ns o n d s (Keren Hajessod), die mit der O e sr c r r c i ch i s ch e n P a l ä st i n a - W o ch e begonnen hat, das nachstehende Schreiben gerichtet: Geehrter He r r Präside n t! Aus Amerika zurückgekchrt, habe ich mich über eie Aktion 'tiiformicrt, die gegenwärtig in Oesterreich geführt wird, um in großzügiger Weise weite Schichten der jüdischen Bevölkerung zur rcilnahme an der Arbeit für den Aufbau des Jüdischen ükanonalheinies in Palästina durch den Keren Hajessod Uttd }iun Teil auch durch den Keren Kajemeth zu gewinne!'. Während meine' Ansenthaltes in Amerika ist immer wieder die Frage gestellt worden, w c >' cv e n A >r t c i l die e u r op ä i i ch e n I u d e n a n der K e r e n H a j c s i o d - A rb e i t ne h m e n. Daß ich nicht in der Loge war, einen befriedigenden Aufschluß zu geben. hat zweifellos dem Fortgang des Keren Hajessod in den Vereinigten Staaten nicht gedient. Im Laufe solcher Erörterungen habe ich auch immer wieder den Anteil festzustcllen gesucht, den die Inden, und in erster Reihe die Zionisten Oesterreichs, an der Keren Hajei'scd-Arbei: nehmen. Es wird Oie nicht überraschen, weuu ich Ihnen sage, daß die Ergebnisse in O e st e r reich keiner: A n a ß; u r G e n u g t u n n a g e g e b e n h a h c n: umsomehr freue ich mich, na sehen, daß sich jem eine Wan. dl rr na a n; u b a h n c n f cf) c t n i. Während die Aktion noch im Fortgang ist, möchte ich Ihnen gegenüber u::d durch Sie an alle jene, die sich für daS Gelingen dieser Bemühungen einictzcn und verantwortlich fühlen uitd fühlen sollen, dfl dringende Bitte aussvrechen, nicht zu erlahmen. Wir alle müsse weiterarbcireit, immer naher den: Ziel entgegen. Die Aufgabe, die uns gestellt tst, duldet keine Ruhepause und keinen Aufschub. Denn sich Schwierigkeiten au stürmen, müssen mir unsere Anstrengungen verdoppeln, u:n sie zu überwinden: wenn sie überwunden sind und neue Möglichkeiten entstehen, müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, um die Möglichkeiten bis zur letzten auszunützen. Wir find jetzt iri einer Peri»de, wo es gilt, das Errungene in Palästina zu befestigen und weiterzuschreiten. Die Juden Oesterreichs dürfen ans diesem Marsche nicht Zurückbleiben. Ein Dorr besonderer Mahnung glaube ich an die Zionisten in Wien und Oesterreich richten zu dürfen. Sie leben in einer Atmosphäre, in der der Name Theodor Herzl einen besonderen Klang hat. Bon Wie:: ans ha: Herzl die Zionistische Organisation geschaffen, nicht rair als Tribüne für den Au so ruck des Willens des jüdischen Vplkes, sondern auch als das I n st r u m e n t zur Verwirklichung der nationalen Sehnsucht. Es gibt keine edlere Art, in diesem Sinne zu wirken, als wenn alle jene, die sich für die Zionistische Organisation verantwortlich fühlen, ihren Teil dazu tun., daß Kraft und Ansehen der Zionistischen Organisation in ihrer Ganzheit immer stärker wird, Freitag fand das Konzert der auch in Wien rühmlichst bekannten Singvereiniaung der Prager Lehrer statt, die unter ihrem Dirigenten Mer hob Tolezil ein interessantes, von Smetana dis in die Moderne reichendes Programm boten. Man. kenn: die ausgezeichnete Schulung des Chores, weiß von seiner klanglichen Ausgeglichenheit und seiner rhythmische:: Zuverlässigkeit, aber man ist jedesnial von neuem über die geistige Höhe der Interpretation Erstaunt. Zwei Chöre von 2 m c t a n a, von einer frischen, volksliedhasten Melodik erfüllt, eröffnen den Abend. Förster ist mit zwei weichen, dynamisch zart abgestnflen Gesängen vertreten, die ein romantischer Hauch durchweht. Leos Janecek hat ein politisches Lied von Peter Bezruc vertont. Die Moderne führt in ihm ihre Hand; eine wechselnde, oft überspringende und durch kr :uzende Stimmführung wird von der obstinaten Solostimme zv.sammengchalten; der geballte Klang erschütert in seiner Wucht. Aus einem Wnihnachtswiegenlied von Bitezsiav Nova? dringt der slavische Volkston hervor; wunderbar mild intoniert der Chor die liebliche Weise. Der Chor von Jaroslav Krieka, tiou der russischen Not angeregt, liebt abrupte dynamische Ucbergänge; doch mit der Bitte um göttliches Erbarmen schließt er milder Zartheit. Ein soziales Lied von Jan K u n c, von straffem Rhythmus durchpulst, malt die wuchtigen Hammn schlage des Bergmannes in krasser Realistik. Ein immer neu sich verstärkender Beifall mnbran.de'.e die tschechischen Lehrer als Lohn für ihre Glanz- Icifrrna. De.m Konzert der Lehrer folgten die zweiten Darbieinngen des V c r c i n § ,j u r Pflege des L i.edes in Prag, die das „Tschechische, moderne Lieb" betrafen. Aus der ermüdenden Ueberfüll« feien die Gesänge von Boleslav V om acta hervorgehoben, die in der Art Gustav Mahlers volkstümliche Motive der Gasse abgelanscht, aufgreisen und ins Herz des Zuhörers dringen. Von Vaclav Step an gefiel durch seinen frischen Rhythmus der Zyklus „April und Mai". Aber L8 Lieder als .zweites Konzert an einem Abend zu hören, .ubcr'l.igt bei weitern jede Ausu-rbn'sfähiglkeit. A l fred Sandte indem jedes ihrer Teile und Glieder, n: Leistung n-.w Arbeit, in Hinaabe und Opfermut für den Ausbau der :uv Heimüc,. ü: ü sein Aeußerstes hevgibt. Mit Zionsgruß , Tr. Chaim Weizmann. Lo. Äa: 1924. Dr. Chaim Weizmann hat Monate anstrengendster Arbeit hinter sich, die er im Dienste des beschleunigten Ausbaues von Erez Israel ln Anrcrika verbracht hat. Wenn irgend jemand, so ist dieser Mann durch die aufreibende Werbearbeit, die er, der Führer der Zionisten, mit beispielgebender Hingabe leistet, zu einem solchen Appell an die Zionisten befugt, wie er in dem vorstehenden Schreiben enthalten ist. Wir sind überzeugt, daß die Worte WelManns ans alle organisierte n Z i o n i st c n Ocsterreichs tiefe Wirk u i: g ausüb cn werden, und daß die Zionisten, schon tim de,: Führer zu ehren und seiner Auffordcrnrrg zu genügen, die größten Anstrengungen machen werden, die Keren ststefld Eingänge Oesterreichs zu erhöhet!. Für die Oesterreichische Kcren Hajessod-Kommission: Oberrabbiner Tr. H. P. Chafes, m. p. Für das Präsidium des Zionistischen Landeskomitees: Obevbanrat Ing. Stricker, m. p. Die amerikanischen Juden und die JeNnsh Agency. Ein Vorschlag Louis Marshalls. — Der 14. Zionistrnkongreß. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 1. Juni. Herr Leon Levitc, Mitglied des zionistischen A. C., berichtet im Warschauer „NafcnHajn t" über eine ausführliche Unterredung, die er n:it Dr. W e i zm a n n in London hatte. Dr. Weizmann erklärte, daß die Sammelkampagne für den Ke..:: Hajejjod in Amerika zufriedenstellend vor sich gehe. Die Einnahmen können auf mehr als zwei Millionen Dollar geschätzt werden. Das normale Palästina-Budget fei i o tu i t gesichert. Der zu erwartende Uebevschuß wild für I n v e ft i t i o n e n verwendet tverden. Vor allem wurden 25 0.000 Dollar als erster Anteil des Keren Hajessod an der Investment Corporation reserviert, die auf dem Wege zur Realisierung ist und im Lause des tonrmenden Winters als palästinensische Gesellschaft ihre Arbeit in Palästina beginnen wird. Die bisherigen Sammlungen gehen aber noch immer in jenen Kreisen der Juden vor sich, in denen der Keren .Hajessod seine Tätigkeit begonnen hat. Die anderen Kreise, wie zum Beispiel die deutschen und die amerikanischen Juden, die unter dem Einfluß des „American Jewish Committee" stehen, sind bisher von der Tätigkeit des Krren Hajessod noch nicht berührt worden. Obwohl der .Keren Hajessod-Apparat gut ausgebaut ist und im Lande feste Wurzel geschlagen Hai, sei dennoch eine große Anstrengung erforderlich, um bedeutende Resultate zu erzielen. Man könne nicht viel erreichen mit Versammlungen und Reden, sondern müsse von Person zu Person arbeiten. Hierbei mache sich der Mangel an Kräften fühlbar. Die amerikanischen Zionisten werden jetzt wohl 30 bis 40 Delegierte zum Kongreß entsenden können; das sei aber noch zu wenig, um bei der amerikanischen Judenheit die höchstmöglichen Leistungen für Palästina zu erzielen. Ir: der amerikanischen Judenheit ist in der Beziehung zum Palästina- Problem eine radikale Aenderung vor sich gegangen. Die Kreise, die bisher kühl, oft ü gar ablehnend waren, sind zu großen Freunden eines jüdischen Erez Israel geworden. In dieser Hinsicht haben die Bcrichie von jüdischen und christlichen Palästina-Besuchern, wie Felix Marburg und anderen, große Wirkung ausgeübt. Felix Marburg ig von Palästina ganz begeistert. Er bedauert seine frühere Gleichgültigkeit Und hat als erstes Zeichen seiner Buße 10 0.000 Dollar für die Universität in Jerusalem, deren Zukunft gesichert sei, gespendet. Bedeutendere Resultate könne man aber erst erwarten, wenn die Frage der Beteiligung der amerikanischen Juden an der Jewish Agency gelöst sein wird. Vor seiner Abreise hatte Dr. Weizmann eine Besprechung mit Louis Marstzall und den Mitgliedern des zum Studium der Frage der Jewish Agency eingesetzten Komitees, denen er den Beschluß der letzten A. C.-Sitzung vorlegte und motivierte. Das Komitee erklärte, daß es im Prinzip durchaus sür eine aktive Beteiligung an der Jewish Agency sei, aber dem zionistischen Vorschläge, daß die Vertreter der amerikanischen Judenheit sich bloß am Co u u ci 1 der Agency, und nicht an ihr selbst beteiligen, nicht z ust i mru e n könne. M a r s h a I l machte folgenden V o rschlag: Für Februar 1925 wird ein Palästina - Ko n*. greß der amerikanischen Juden einberufeu, der 40 Vertreter in die Agency delegiert, während alle änderet: Länder weitere 35 Vertreter entsenden, die zusammen die 76 nicht; io nistifchen Vertreter in der Agency bilden. Die anderen 75 Vertreter entsendet die Zionistische Organisation. Diese 150 Vertreter bilden die Jewish Agency, und wählen die gemischte Exekutive der Agency. Der 5t e r e n H a j e s s o d, für den eine große Sammlung proklamiert wird, die i m Laufe von zwei Jahre n 40 bis 60 Millionen Dollar ergeben soll, verbleibt das finanzielle I n st r u nt e n t. Die Amerio ,Juni 1924_ _Nr. IM. ■'*' gtuubcn an den Erfolg dieser Sammlung und sind de^ Meinung, daß mau nach zwei Jahren eine Einwanderung in großem Stil werde durchführet: können. Der Aufban Erez Israels müsst im Laufe von 20 Jahren vollständig zur NEsievM gelangen. Das A. C., respektive ein für Jänner 1928 eim». berufender außerordentlicher Zionistenkongreß werde zu diesen Vorschlägen Stellung zu nehmen und zu entt scheidet: haben. Wem einer einen Ausflvg tut. Dann kann er wirklich was erzählen. Man erfährt fcftel immer noch etwas Neues. Manchesmal sogar auf dem Gebiet« der deutschen Rechtschreibung. Denn wenn es sich begibt, daß enter seinen Ausflug von der Stadtbchnhaltestelle '-Ober- Dötting (Vorortclinie, bitte sehr, durchaus Borortelinie) antreten will, so begrüßt ihn an der Düre eine Ankündigung der ausgelassenen Züge. Man unterscheidet die Züge, die die angenehme Statton passieren, in solche, die nur „Sonntags" nutz in solche fcie „gänflich" eingestellt sind. Ich bin im allgemeinen nicht geneigt, den Wert der deutschen Rechtschreibung zu überschätzen, de,: ich habe die peinlichsten Neberrcflchungen durch sie erlebt. Aber obwohl mir Vorurteile fern liegen, wäre ich doch dafür, daß die Orthographie in öffentlichen Ankündigungen etwas weniger individuell gestaltet toürde. Allerdings wäre es ja möglich, daß durch diese Schreibweise, die z in s mildert, der Jammer de8 Aussliiglers gelindert wenden soll. Denn als tvir, verwirrt und geblendet von den zahlreichen Zügen, dis, echt großstädtisch, nicht verkehrten, uns bescheiden um dreiviertel 10 erkundigten, wann der nächste Zug mit „Anschluß Westbahn" abginge, erfuhren wir zu ilnserer Freude, daß das schon um 11 Uhr 41 Min. der Fall sein würde. Mein sanfter Gatte murmelte etwas, was vielleicht lateinisch, aber sicherlich keine Lobpreisung :md kein Segenswunsch war, und wir erkletterten di« Straßenbahn. Da mein Mann die Notweitdigkeit für gegeben erachtete, unterwegs noch zwei .Krankenbesuche abzustatten und auf dem Standpunkt steht, werde mich jede,:savs „cinholen" (er hat, seinen taugen Beinen vertrauend, diesen Standpunkt auch schon eingenommen, wenn ich im D-Zug saß), wurde ich allein in den Hütteldorser Wagen befördert. Ich hatte meinet: Platz noch nicht eingenomirten, als ich mich gu erklmdtgen begann, wo ich zum „Bahnhof" aussteige:: n:üsic. Meine Reisegefährten bezeugten viel Bevständüis u,ch Teilnahme fiir meine Schwierigkeiten. Nachdem ich ihnen erläutert hatte, daß „ich nur alle heilige Zeit aimal" in diese Gegend komme und meine Unchiigsten biographischen Daten bekannt gegeben hatte, begriff man, daß ich ein Idiot sei — wenigstens in Hütteldorf — Mtd nicht wisse, wie man zum Weistbahnhof gelangt. Milteidig sagte meine wohlbeleibte Nachbarin: „Dös is gäuz entfach — bei der vorletzten Station steigen S' aus." Ich fürchte, daß ich nicht ganz so geistreich drein gesehen habe, wie ich sollte, denn sie erläuterte: „Na, halt a Station vor der Endstation." Trotz alledem kam ich zum gewünschten Bahnhof und erkundigte mich beim Fahrkartenzwicker, wann der nächste Z»:g abgehe. ,Haben S' schon a Karten?" Ich mußte verneine::. „Wozu fragen S' mi dann?" verwies mich der Mann der Ordnung. Ich schlich beschämt zur Sette und hörte noch mit Genugtuung wie er sich mtt einem Gekannten darWer verständigte: „Die Damen, ja, die Damen, wann s' nur was zum Frage:: finden." Aber wir tvaren an diesen: Tage entschieden vom Glück, begünstigt, denn tvir erreichten doch noch unser Ziel. AllerdiingS war es ja inzwischen Mittag geworden und wir beeilten unS, bas nächste Gasthaus aufzusuchen. Das übliche Bild: Dicht besetzte Tische, Erwachsene, .Kräder, Hunde, Hühner, Papierschnitzel, Bierreste. Bis mff die beiden Äetzbgeitannten spricht, schreit, kreischt, bellt und gackert alles. Der Schani bringt altgebackene Svnintel, Schwarzbrot kennt man nicht in jenen heiligen Hallen. Auf den Tischen birgt kein Tischtuch, dafür sind sie aber seit Ostern 1922 nur vom Regen gewaschen worden. Die Preise haben sich allerdings gewaschen. Der „Herr Ober" bringt schnaufend die Speisekarte. Sie ist unverbindlich und wird nach zwölf Minuten widerrufen. Alles ist „aus". Glücklicherweise nicht im Leben, sondern nur aus der Karte. Auch da ist uns ein Schlußbraten gekblieben. Gr ist zäh wie die Sünde, aber lange nicht so wohlschmeckend. Das Bier bekunde^ viel Wärme, der Salat ist süß und schmeckt nach Vanille vielleicht hat die Köchin sich vergriffen und die Ladung dem Kaiserschmarren zuigedacht. Die Bediemtug ist unter aller Kritik. Trotzdem werden wir bei unserem nächsten Ausslug dasselbe Gasthaus auffucher:. Weil es nämlich beim Nachbarn ganz ebenso angenehm, behaglich und nahrhaft zugcht. Wollte ich die nächsten zwei Stunden in einem Romane schildern, ich würde das .Kapitel benennen: Hörnerklang und Waldesrauschen. Das ginge aber nur in einem Roman. In der schnöden Wirklichkeit habe ich vom Waldesrauschen nichts vernommen. Es waren aber sicherlich alle Hörner Mens ausgebrochen u:id hatten sich ans den: Vihabevg Rendezvous gegeben. Da ward an allen Ecken und Enden gefragt, wer den Wald anfgebaut habe, und „Fahr i, fahr i, fahr i mit der Post" tönte es neckisch aus dem Maiengvün hervor. Aus dem Weg wanderten zwei Bläser. Der Elite blies jammervoll schlecht, das war der Lehrer. Er unterwies den Gefährten. Es gab em Gickse::, Heulen, Pfauchen — jede Dainpfpfeife hätte der dieid gepackt: Das wackere Paar gelettete uns über die Paunzen bis nach Laab. Mit inniger Rührung sahen wir sie im Gasthaus verschwinden. Mein Mann vergas; seine ärztlichen Standes» pflichten und pries in feuriger Rede die Segnungen des Alkohols. Ich mußte ihm beipflichten. Bein: Biertrinken kann mm nur schwer Waldhorn blasei:«