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Wiener Morgenzeitung · 1924-06-01 · Heft 1902 (1.6.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1902 (1.6.1924)
Date
1924-06-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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mt Mett, Bonnirg Wiettee Morgertzettrms. 1. Juni 1984 Tagesüeücht. Km mtzsteriöfe Reise Spinozas. Von Pros. Dr. Wilhelm Stein. taktvoller, doch entschiedener Weise hatte Spinoza i im Jahre 1673 den ehrenden Ruf -es Kurftrrsten Karl Ludwig von der Pfalz abgelehnt, an der ueuerstandenen Universität zu Heidelberg ein Lehramt für Philosophie anzunehmen. Da erhielt er eine dringende Einladung des siegreichen französischen Heerführers Louis des Zweiten, Prinzen von Eonde, nach Utrecht das von den vordringenden Franzosen als eine der wichtigsten Stützpunkte im Kampfe gegen die Holländer besetzt worden war. Aber die Kämpfer waren nicht nur von militärischen Interessen erfüllt. So betätigte sich der Kommandant der Stadt, Stouppe, als Schriftsteller auf dem Gebiete der Philosophie und Theologie. Cr stammte ans dem Grartbündenerland und war durch den Brief eines Predigers aus ferner Schweizer Heimat heftig angegriffen worden, daß er als Protestant unter der Fahne des katholischen Ludwig des Vierzehnten von Frankreich gegen ein protestantisches Volk känchft. In einer Schrift verteidigt sich nun Stouppe damit, daß die Holländer zwar Protestanten: genannt würden, bei Licht betrachtet, aber alle möglichen und unmöglichen Bekenntnisse bei ihnen angetroffen und geduldet würden. Er zählt Mn die zahllosen Sekten und Richtungen aus, die das religiöse Leben des damaligen Holland zugleich anregten und beunruhigten und fährt dann in seiner Anrede auf den Schweizer Prediger — die Schrift ist m Briefform abgefaßt — fort. ,Ach würde glauben, Ihnen nicht alle Bekenntnisse des Landes genannt zu haben, wenn ich Ihnen nicht auch von einem berühnrten und gelehrten Manne gesprochen hätte, der, wie man mir versichert, eine große Zahl Anhänger hat, welche sich ganz zu seinem Glauben bekennen. Er ist von Geburt Jude, heißt Spinoza, hat wcher den jüdischen Glauben abgeschworen, noch den christlichen angenommen, auch ist er ein sehr schlechter Jude und kein besserer Christ. Vor ungesähr einem Jahre hat er ein Buch geschrieben,-„Tractatus Dheologioo-Poilittous" genannt, dessen Hauptzweck zu sein scheint,, alle Religionen, zumal die Mische und die christliche, auszurotten und „die Tür dem Atheismus, der Jreigeistevei und der Freiheit von allen Religionen zu öffnen". Nachdem dann Stadtkommandant Stouppe Spinozas Anschauungen über. den nur. relativen Nutzen der Religionen und besonders über das Wesen seiner iGotdeÄchre dargÄegt hat, erzählt er weitem „Dieser Spinoza lebt also in dichem Lande. Er hat einige Zeit im Haag Angebracht, wo ihn alle noutzftrigen Geilster besuchten... Seine Schüler wagen nicht, sich öffentlich'zu ihm zu bekennen, weil sein Buch alle Religionen untergräbt und laut EÄaß der Generälstaaten verwtM ist. Aber oWeich es verboten ist, wird es doch öffentlich verkaust. Unter den G-ottesgelchrten dieses Landes ist keiner, der gegen die Ideen, die dieser Autor in seiner Abhandlung verkündigt, M schreiben gewagt hätte." Es unterliegt nun kaum einem Zweifel, daß dieser Stouppe von seinem Wissen Wer Spinchg dem Prinzen Conde. gegenüber Gebrauch gemacht hat und daß das Schicksal unseres Philosophen, nicht zum MMdesten der Bann, der auf Hm lastete, den lesMstitzen, geistvollen Prinzen veranlatzte, ihn kennen zu lernen. Auf Eonldes Einladung reiste dann Spinoza im Soim'mer. 1673 nach Utrecht und blieb dort einige Wochen. fetzte, wurden die Engel eifersüchtig und wollten auch Menschen werden. Da besänftigte der Vater im Himmel die revoltierende Engelschar, indem er sprach: Gut, euer Verlangen soll erfüllt werden. Ihr sollt die Schnorrer unter den Menschen sein, sollt, damit sie nicht in Härte erstarren, ihre Herzen erweichen, sie zur Mildtätigkeit erziehen. Seitdem erscheinen die Engel unter den Menschen als Schnorrer und find die Schnorrer wahre Engel gegenüber den Menschen mit ihrer Harten Habgier. Dal erinnerst dich ja noch, Panna, an die biblischen Geschichten des Katecheten, die vom Erscheinen der Engel als Bettler, als Schnorrer, erzählen. Und die Hirtin Panna gab gerührt ihr Hochzeitsgesihenk und entbietet euch durch mich ihre ehrerbietigen Glückwünsche. Ja, meine lieben Freunde, mögen sie dort in den Häusern über uns denken^ wie sie wollen. Wir Schnorrer sind oft bessere Menschen als die ehrsamen Leute in ihren steinernen Gefängnissen. Der beste unter uns aber, der Engel unter den Engeln, ist Verl, de« die Vorsehung erst die Höchste Stufe des jüdischen Menschen, die Stuft des Iluj, erklimmen ließ, um ihn reif zu machen für die Stuft des Schnorrers. Ich erhebe mein Glas auf das Wchl BerlS und feiner Dina!" ^Lechajim! Lechajim!" antwortete die'Tafelrunde. Die eigentliche Festrede hielt der,/närrische Philosoph. Mit salbungsvollem Pathos, die Augen halb geschlossen, trug er seine Rede vor, von der wohl kaum einer der Anwesenden den Sinn ersaßt hatte. „Unser verehrter Senior, Rabbi Waschblau, ist kein Philosoph, deshalb nimmt er seine Zuflucht zur MetaphM. Da es aber nur ein« Wahrheit gibt, gelangt auch er schließlich zu derselben Wahrheit, zu der ich euch führen -will. Wir leihen im Zeitalter der Philosophie. Schon mein Vorgänger und Kollege Kant lehrte uns den kategorischen Imperativ. Weckn Berl Schnorrer ans dem Höhepunkt seines Schnorrertums auf einen einzigen Ruf Dinas, der SHMopserstoch^, ftmen Schnorrerruhm hinwirft und zu Dina eilt, das ist % kategorische Imperativ. Wenn Berl aus Befehl der Ditta «ach Pest gcht und Me Schlafstätte errichtet Md wir Herrenwäsche nach Nasa Berthold Schaar III. Landsif. Gürtel 19, Linien: 0, 4, 118 An diesem Ereignis ist nun bi-s heute recht vieles un-- geklärt geblieben. Schon daß der vorsichtige, beinahe furchtsame Einsiedler seine Wohnung auf der Pavillonsgracht im Haag mitten in diesen willen KviegMuften verließ, ittnt in das ftvnWche Hmchtquartier zu reffen und dort wochenlang zu Wöiben, zumall kurz vorher sein mächtiger Schirmherr und Freund, der Ratspensionar Jan de Witt, durch den ausigehetzten Pöbel in grauenvoller Weise ermordet worden <mt. Dazu kommt noch, daß Utrecht in «im-er PrMnz 'lag, die an der Nord- und Westseite durch Wasser und durch unaufhörliche Scharmützel holländischer Tmppen gänzlich abgeschlossen war. Selbst ein Brief, den Stouppe an Spinoza abschickte, konnte ihn nicht aus dem gewöhnlichen Wege erreichen. Der holländische Forscher K. O. Meinsma, der sich durch sein Buch „Spinoza und sein Kreis" wirkliche Verdienste um die Aufhellung wichtiger biographischer DetaW aus dem Leben unseres Philosophen erworben hat, vermutet nun/ daß der Sohn des damaligen Utrechter Bürgermeisters, Gverard Booch, unter großen Schwierigkeiten und Gefahren die Reise vom Haag in das französische Hauptquartier geleitet oder sie doch in ihren 'wesentlichsten Etappen ermöglich habe. So wertvoll demnach dem Prinzen Conde der Besuch Spinozas war, Mußte er doch in dringlichen Militärischen Angelegenheiten gerade einen Tag vor dessen Ankunft Utrecht verlassen. Dafür erzählt Lucas, Spinozas Bionäph, daß er an Condes Stelle von dem Herzog von Luxemburg begrüßt wurde, der ihn mit Freundlichkeiten überschüttete und ihn versicherte, daß seine Hoheit ihm sehr gewogen sei. Die Hvflingsschar, mit der er Bekanntschaft mache, verblüffte unseren Philosophen nicht im gerrngisten, denn seine feine Bildung glich wehr der Wischen als der einer Handelsstadt, worin er geboren war. Man tat sagen, daß er weder deren Mängel, noch deren Untugenden übernommen hatte." So mußte sich denn Spinoza bis zu Gondes Rückkehr gedulden und der Prinz, der ihn unbedingt zu sprechen wünsche, ließ ihn einigemal« ersuchen, noch zu warten. Diese Wartezeit ist gewiß von wüsten Gesprächen 'belebt worden, die der Philosoph mit mehreren gelehrten Utrochern führte; so dem Verwaltungsmitglied der westindischen Kompagnie, Velthupsen, der als Earbssianer eine selbständige Denkrichtuug eingeschlagen hatte und fortwährend mit der Synode und dem Kirchenrat im Streite lag. Am ldduerhaftösten aber blieben die Beziehungen zu Stouppe, der Spinozas Ideen sehr nahe stand und sein Interesse für Philosophie und Dheologie auch inmitten seiner heiklen militärischen und politischen Geschäfte bewahrte. , Schon hatte sich Spinoza einige Wochen in Utrecht vergeblich aufgehalten, als der Prinz Von- Conde wissen ließ, daß er unmöglich dahin zmückkchren könne. Die Nachrichten, die besonders aus französischen Quellen stammen, es wäre doch zu mehrmaligen Zusammenkünften in Utrecht gekommen, der Prinz habe ihn unter Zusage seines Schutzes und einer Pension nach Paris nehmen wollen, entbehren bei näherem Zusehen jeder Glaubwürdigkeit. Dagegen bleibt ungewiß, ob der Zweck der Reift Spinozas in irgend welchen Versprechungen und Hoffnungen zu suchen fei, die schon im .Haag geweckt worden waren. Menfalls kehrte Spinoza sofort nach Landes Absage in seine Heimat zurück. Der Aufenthalt in Utrecht war zwar still und ungestört verlaufen; aber im Haag war die Reift doch bekannt alle hierher eilen, um Berl und Dina zu huldigen, das ist der kategorische Imperativ. Aber die Philosophie steht heute schon weiter. Für mich ist die Philosophie die Organisation und der kategorische Imperativ treibt uns dazu, daß wir uns heute hier als Kongreß der Schnorrer organiisicveu und hiermit feierlich erklären: Berl, der Iluj, ist tot, es lebe Berl, der Sträftlmaun!" „Bravo! Bravo!" riesen alle, indem sitz mit lden Gläsern anstießen. „Wir haben heute also eine doppelte Aufgabe. Wir begraben den Iluj, ohne ihn zu beweinen. Wir feiern die Geburt unseres Chefs und Führers, Berl Sträselmann, und seiner tüchtigen Mitarbeiterin, Dina." Der „närrische Philosoph" verlas dann eine Unzahl von Paragraphen des Kongretzstatuts, ernannte mich zum Großsiegelverwahrer und Generalan-walt der Republik des fahrenden Volkes, der jaden: Bruder sein Straft! vorzuschreiben habe und errichtete einen MnterhochsHulkms für die Schnorrer... Das sind die wichtigsten .Kapitel aus dem Tagebuch des Berl Gtväsolmann. Der Iluj ist für immer tot und wich nie mehr auftrstehen. Der Sträftlmann ist unsterblich. Ich -traf ihn seitdem wiederholt in verschiedener Gestalt. Ich erkenne ihn unter Tausenden. Es ist noch nicht allzu lange her, tras ich ihn in einem Kaffeehaus. Gr war jung, elegant, verlebt. Ich ging auf ihn zu und begrüßte ihn: ,/Schalom, Sträselmann!" Indigniert antwortete 'der junge Mensch mit dem fahlen Gesicht und. den glanzlosen Augen mit magyarischem Akzent: „Sie verkennen mich, mein Name ist Bela Szterenyi." „lind der andere da?" fragte ich, worauf dieser mit tschechischer Betonung abwehrte: „Ich heiße Vaclav StveSlik." Ich wandte 'mch u,pd sagte nichts als: ,/ca mann!"!■ 'Tür geworden und der Pöbel der Stadt bedrohte Sprnozg, weil man ihn für einen Spion hielt und munkelte, daß er mit den Franzosen einen Briefwechsel Aber Staats- und Landesangelegercheiten unterhalte. Der Biograph GohevuL erzählt dann weiter: „Ms von der Spyck (Spinozas Hauswirt) dadurch fthr ängkich wurde, indem er glaubte, man werde "gewaltsam insein Haus einbrechen, um Spinoza zu suchen, sprach dieser ihm Mut ein, indenr er sagte: ,/Seien Sie nur nicht bange, ich bin mrschuldig, und unter den Großen sind viäe, die recht gut wissen, warum ich in Utrecht gewesen bin. Wenn ein Auflauf vor Ihrer Mr sich bildet, werde ich selbst hinaustreten, wenn mm Mit Mr so Verftihve wie Mt dem guten Herrn de Witt. Ich bin ein aufrechter Nepttblikaner und habe nur das -Heil des Staates im Auge gehalbt." Wir haben es hier in Anbetracht der tasächlichen-Gewalttaten des Pöbels Mt AeußeMngen persönlichen Mutes zu tun, so daß die sonstige Vorsicht und Üeberleigung Spinozas keineswegs als Feigheit anfgefaßt werden kann, sondeM nur als Ausfluß einer friedlichen, stoffchen Lebensauffassung, Der kranke Mensch. Von Anitta Müller-Cohen. Zu werten, was man besitzt, vermag Man nur^ wem: man es schon verloren hat. Die Mnschen sind gewohnt, gedankenlos hinznuehmen, was ihnen rächt Mt. Solange man gesund fft, denkt man nicht an den Wert der Gesundheit. Nur wenn ein UnglüMcher an dev Düre pocht, kaum fähig, sein Leid zu klagen, dann pflegt man erst zu sagen, ' es ist doch die größte GotteAgnade, geftmd zu sein. Der kranke Mensch fft unangenehm. Er ist es sogar für die eigenen Angehörigen, wenn sie nicht wissen, woher dk Arznei zu nehmen, von wo die gute Luft, die hinreichende Mhrung, die der Arzt vorschveEt, hervorzuzaubew. Der kranke Mensch ist furchtbar, werm die Familie an seinem Bett« stcht und die Augenblicke zählt bis zum sicheren Ertde. -Kein Richter hat es noch bedacht, welche Qual es fft, dem Verurteilten die Minute zu sagen, wo er auf das Schafott geführt wird: die Qual des ZAHlens der Herzschläge bis zu dem Tode- Keine Sünde kanngroß genug sein, um dies« Qual des Evivartens zur Strafe zu haben. Die Qual des Erwartens! Denn, was sonst kann das junge Mädchen tun, das an galoppierender Schwindsucht leidet und es mit Bestimnttheit weiß, welches Ende ihpr naht? Was vermögen wohl die unzähligen Krmtken, die die Räume der verschiedenen Hiffsaktionen bevölkern, zic erwarten, wo sie doch wissen, daß sie die ärztliche Vorschrift nie und niemals erfüllen können, weil . , . ja, weil es so gar nicht genug Geld in der WÄt Mt. Die Leute, die in der nervösen Hast der TügesaMit den Bettler wegschicken mit dem Ruf: „Gehen Sie arbeiten, Sie sind ja geftrnd!" finden auch den Kranken gogeMber irgendein Wort, das die Hilfe verweigert. EigerMch fft -es nur eiin Mvechästnismätzig Keiner Bruchteil jener, die für die Hilft in Betracht kommen, welche aus den Mitteln der öffeMichtzn und privaten Fürsorge befriedigt werden kann. müssen immer wieder auch unter normalen VerWdnisftn Kranke auf eine spätere Hilft vertröstet werden, so unmöglich auch diese Verzögerung von dem Arzt und jedem MerffchensrenUd empfunden werden muß. Die Volksweisheit hat es erkannt, daß daS Uelbel memals allein kommt. Besonders aber lükbt es die Gesellschaft, wenn es Juden heimsucht. Wird ein Jude kva-nk, ein armer Jude, dann fft es nicht nur die Kmncheit, nicht nur die Armut, sondern eine gmtze Rotte Mangenehmer Gäste, die ihn heinchuchen. Muß er ins Spital, so entdeckt er plötzlich, daß sein Geburtszertg-nis bei dem Pogrom Nummer so und so viel irgeMvo im verstecktesten Rußland in Verlust geraten ist, fft aber dieses kostbare Dokument, das die traurige Tatsache bescheinigt, als Jude geboren worden zu sein, da, so ist gewöhnlich daraus ersichtlich, daß der arme Mann oder die arme Frau nicht das besondere Glück hat, nach Oesterreich zuständig zu sein. Inwiefern hängt das mit der Krankheit Msammerc? Nur so viel, daß Spitäler des österreichischen Staates oder anderer Mntlicher Köchevschasten nur für Oesterreicher da sind, beziehungÄweffe für Ausländer nur daun, wenn sie die Kosten der Spitalsverpflegung bestreiten können. Ist es aber nicht der Fall, so fft der aMändffche Jude in der Kulturstadl Men vemrteilh aus der Straße zu verenden wie ein kranker Hrrnd, wenn sich nicht die private Fürsorge fchrer e-rbavmt. Da irren diese UttglüMchen vmr- Haus zu Haus, die eine Institution, der eine Verein schickt sie Mn anderen: keiner hat Geld, zu helftn! Ganz jämmerliche Fälle erlebt man, Fälle, wo man sich die Frage vovlegert muß, ob man den: helftn soll, der noch gerettet werden kann, oder jenem, der schon in den letzten Zügen liegt? Oft gemrg sieht sich die Fürsorge vor der grausamen RolweudWeit, die spartanische Regel zu befolgen und jene, denen inan nicht mehr helftn kann, preiMgeben, um retten zu können, was noch zu retten fft. MerortS, wo Juden wohnen, M es 4»e der schönsten Beweise Müschen GememsamkeitsigeMlS, daß für alle nvtlÄdenden Brüder ohne Unterschied der HeÄunft gesorgt wich und jene Teile der in der Zerstreuungverfolgten Judenhüt, die ihr Schicksal von Land zu Land wandern heißt, vor dem Untergang bewahrt werden. Zu den verdienstvollsten 'JuMtlionen dieser Art gehört tu Men das Spital der Israelitischen .Mtusgenceinde, bas sogenannte Rochschild-Spital. Irr den geräuntigen Sälen draußen am Gürtel stcht ein weißes Bett neben den: anderen Md in jedern Bett liegt ein kranker Mensch, der dem Leben zurückgiegelbett wird. Viele gibt es hier, für die das Rothschild-Spital die einzige Möglichkeit bedeutet, dem sonst sicheren Tode zu egte, rinnen, da sie nicht die Mittel autzuhchlyen vSKnögen, W WWdelu >n Wen. Wfl fte wchM Wer «MudWM

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