Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1901 (31.5.1924)
- Date
- 1924-05-31
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Serie 8 Wien, Samstag r Wiener Mo«se«-ettims. 1— . ------- --- ------ ....-.- - ■ Die Lasten zeigen, wie bei allen österreichischen Instituten, eine gewaltige Steigerung. Für Gehalte wurden 57,2 Milliarden Kronen, für Spesen 14,5 Milliarden Kronen aufgewendet; die Steuern und Gebühren sind mit 15,7 MÄkiarden Lkronen emgHtellt. Die Gchamtstimme der Lasten absorbiert mit dem Beiräte von 37,6 Milliarden Kronen nahezu drei Viertelndes erhielten Bmtto-Evirägnisses. Ar<wei kann allerdings konstatiert werden, daß diese Aasten fast zur Gänze durch' die Zinsen und Provisionseingänge cnts dem laufenden Gsjchäfkgchrckt wurden. Gewinnkonto: Kronen Gehalte . . . .. 57.267,879.400 + 41.748.816.050 Spesen: &U%itt$eftfüfel« kasse, ReNttmeratione«, Tantiemen, LokaladaptiernnaSauSlagen Md sonftier Spesen . SlS.200 Oeffrntliche . Beitrüge % 1.141,172.300 14.526,667.500 +11.898,125.000 Abschreibmigen und Vor anslagen. 94,875.400 + 94,563.200 Steuern Md GoMren . . . 18.7S6M5.60y + 9,778,558.700 Gelvinn p» Saldo. . . . . 33.617F-S.40v + 80.811^.86.100 121.242,853.300 + 93,226,349.606 Verlust! o «t or Gegen 1922 Kronen Kronen KewÜmvviLrgg dom Jahr* 1922 165,431.900 + 132,015.000 Zinsen . . . . .. 30.348,707.000 + 2S.VS4M.20O Gewinn an EstEen. Valuten Md Konsorti^schiftrn . . 36.862,583.500 + 2S.S63.738.700 Provision «nd Ko««sifiou im Bank- «ud MmenaeschLfte . 53.876,160.900 +43.196,115.700 / 121.243,653.300 + 93.226.349.600 Im Bklontzbanto weisen die Meisten Pchitioncir eine Berdielsachun^ gegenüber dein Stande vom Vorjahre aus. Die Kreditoren sinh von 248,4 Mlliarden Kronen aus 941,4 Milliarde Kronen, die Debitoren von 188,5 Mlliarden Kronen aus 1089,4 Milliarden Kronen gestiegen. Die Effektenbestände sind mit 77,8 Milliarden Kronen, gegen 48 Milliarden Kronen im Vorjahre ausgewiefen. Bei der Bewertung des Efsektenbefttzes ist in gewohnter Weise weitestgehende Vorsicht beobachtet worden. Das Wrchselportefsuille beläuft sich ans 80,1 Milliarden Kronen und weift eine Steigerung auf das Vierfache des vorjährigen Betrages aus. Im Repor^sschäfte waren 46,4 Milliarden. für Einzahlungen « KmtsoMalgefchäften 158,1 Milliarden Kronen investiert; auch bvi der Bilanzierung der Konsortialanteile hat die Bank rigoroseste Vorsicht walten lassen. Die Beteiligung am Syndikat für Aktien der LÄerbrrger chemische Werke A.- G. wurde mit Rücksicht aus die gegenwärtige Situation des Unternehmens zur Gänze ahgsschrieben.. Nober Ke dem Konzern der Bank anigehörevKen Unternehmungen ist faligendes zu berichten: Tie Veiischer MagnefitwerSe Mtiengesellschast schloß das letzte Geschästsftchr mit einem sehr gsinst^en Resultat ab. Iw lausenden Bktmekbsjahre ist der Absatz geringer, was ans Me voranssichtkch nur vorWevgcher^de MtpschranDung des Verbrauches in Amerika und Deutschland zurückzuföhren P. Bei der Wo'lsZegg-Traunthaler KohlenweÄs-Mtäeirgvsellschaft hat die Förderung im Jahre 1928 wegen der allgemeinen ichdsrstrrellen Stagnation, die sich durch das stärkere Eindringen ausländischer Kohle noch «mPftMicher gestalte^, nachgelassen; nichtsdestoweniger konnte die Gesellschaft durch Verbesierung der DetriÄbSeinrichtungen ein Erträgnis erzielen, welches die Ausschüttung einer höheren Dividende als im Vorjahre gestattet. Der GchchüstSgang der BrauLank A.-ch. gestaltete sich auch im abgelaufenen Jahre schr zufricheststellend. /Der Ausstoß der dieser Gesellschaft cvffiMerten Brauereien hat nach Durchführung aiHchMcher Jnvästittoneu Me günstige Entwicklung genommen. Die Dividerwe pro 1923 wich mit 6000 K. gegenüber 1500 K. im Vorjahre bemessen. Tie von der Akttengesellschast der Kleinmünchner BawuwolWnnereien und mechanischen Weberei sin äSgel'gufenen Jahre erzielten Erträgnisse waren sehr befriedigende. Es gebangte eine Dwwende von 6 Gowkronen pro Mtie zur Verteilung. Die Oesterreichische Miengesellschast für Bauunternehmimgen l«t im Jahre 1SLZ trotz der im allgemein n schlechten BaUkonjwnktur befriedigend gearbeitet. Sie Win) eine Dividende v«n 3000 K. pro Aktie ausschütten. Die „Jiag" Ztegel-JndnstH« A.-G. hat im abgelansenen Jahre ihren Betrieb durch AuSbchü des LeopMsdorfer Ziegelwerkes erweitert und Wird dadurch in der Lage fern, ihre Produktion künftighin auf die doppelt« Höhe zu bringen. Me Wiener AutomMlfabrÄ Mtten-GeMschast, vorm. Graf. u. Stift wurde erfreulicherweise von dM allgemeinen Rückgang in der AutomabMndustMe nicht tzerührts sie hat dank ihrer hochwertigen Quabitätsarbett stets guten Absatz für ihre Produktion gesunden und wird Me gegen das Porftchr erhöhte Dividende M BertMrrng bringw. Tie Vereinigte Telephon- und TelsgraphenfabrAs-A.-G. Czeisa. MM u. Co. hatte unter der Ungunst der Vechä'ltmsfe nicht'allzu stark zu leiden und es ist zu erwarten, daß sich für, bas seit ihrer Gründung glsichgebttebene MKenkkapital ejn größeres Erträgnis als im Vorjahre ergeben Wird. Im lausenden Jahve hat die Gesellschaft die Erzeugung von Radioapparaten mit gutem Erfolge ausgenommen. Die Erste Wiener Hot el-Attien-Gefellschast hat im abgelaufenen Jahr« erfolgreich gearbektet uwd wird demgeutäß eine höhere Dividende als im Vorjahre cmsschütten. Die Erste österrckchische Atien- Geseltschaft für öffentliche Lagerhäuser hat im Äbgelauftnen Jahre ihre Betriebsanl-atzen durch Ervichtung eines neuen Magazins am Donaukanal für die AbwicklMg des Donavvertehres erweitert. Trotz der Ungunst der BechAiniffe hn LagerhauSbetrwbe ist die Gesellschaft in der Latze, «im Dibi- )ende von 300' Prozent, d. i. 1600 K. pro MÄe, M AuS^ Schüttung zu bringen. Die Mener AllgemMe tzandelS-MM- M i« Geschäftsjahr 1923 ihr Akkisnsalpttal von 240 auf 300 Millionen Kronen.erhöht. Zu Anfang des lausenden Jahres wurde eine weitere KapiitalSerhöhung von 300 auf 750 Millionen Kronen durchgeführt. Die Gesellschaft hat im Jahre 1923 ihren GefchäftKrriS mit Erfolg hedttttend erweitert und eine Dvndende von 100 Prozent gsgewüber 58 Prozent pro 1922 verteilt. Die LehSam-JofefScha! Mientzüsellschaft für Papier- und Dmckindustrie hat i«r Jahre 1923 mit vechältnismätzig Altem Resultate gearbeitet imd wird ihre Dividende gegenüber dem Borjahre erhöhen. Die Eingänge ans der Kapitalsvermehrung wurden zu wichtigen, erfoilgvevsprechenden Investitionen verwendet. Die EnÜvick- ' lung der Soeiete des Petroles de Dabrowa wwr im Jahve 1928 Me. günstige und es wird Me mmchaft« Erhöhung der Dividende gegenüber dem Vorjahre erwartet. Der Geschäftsgang der „Au Mikado" Kolomadvaren^A.'^. war ein xecht befriedigender, ovtruchl die Konjunktur in ihrer, Branche wöhrend des ersten .HoiDjahres ungünstig war. Die Gesellschaft bringt Me Dividend« Von 800 K. zur Ausschüttung. Die ,Heimat", Allgemeine BerftchsrungsgesellZschast, hat iur abtzelaufemn Jahre günstige Resultate erzielt und wird pro 1923 eine höhere Dividende verteilen. Die Mvaznioa" Petroleum- Jndustvie-A.-G. entwickelt sich in b^rickigender Weise und wird in der Lage sein, die MMende gegenWer dem Vorjahre zu steigern. Sevkse«' md »akMMrse. (Mikgeteitt von der Oefierreichischen NattMakbE Vlttok Äwftierdsm f. i fcoll. Gulden Aatm J ioe. rresem . .; ■ BelCT*<l 1 Diner » . Bettln* t deuleehe ffeielisinatk - Brüssel 1 belgische Francs . * Budapest! uncerlsche Kronen : Bukarest 1 Lei Chrlstiaiis I norwejr. Krone» Kopenhagen I dfrtfscHe Ktottot ’ I.oaddn f Ffund Stetlltic . » ' Madrid t Pesetas.: Mailand 1 Lire.. New YoHt t Dollar Paris 1 Francs ...... Pr»fir I tschecho-slosr, Kronen Sofia 1 Lewa. ...... -Stockholm! sefmedtsdieKfonor Warschau** I polnische Mark. Zürich i schweizerische Francs . Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar aulw. „ . * . kleinere . . . Beizische Noten 100 Franca .. » Bulgarische Noten zu 1000 Lev« . . » » 1® ■ ... . . kleinere. . . Dänische Noten lOOKroner . . Deutsche Noten*. ...... * » » 100 * . i, » ■ , kleinere* . . . Bngf, Noten von 5 Llrrest. aufw. kleinere ..... FransBslsche Noten 100 Francs . Holtsndlsche Noten 100 Gulden . Italienische Noten v, 100 Lire aufw. . kleinere'. . . Jnffosl. Noten unreal, r« 1000 Dinar » » » >• 100 B - , ... ... kleinere. . Norwegische Noten 100 Krönet . Polnische Noten « ' » . , t. . kleinere** . . . BunlLpkche Noten eulOOOu.SOOLei ' ,p kleinere ... Russ. Noten (Roman.) eu W Rubel . * » » » , 10u . . kleinere. . liscfte Noten ttDKrOner . 3^~.w.zerlsche Noten 160 Francs. SpHnische 'Noten IM Pesetas . . Tschecho*slow. Net. v.1060 aufw. . i kleinere . Ungar. Noten (neueJSm.) zu NOOKr. ' , . zu tOÜOOO Kr. . . . kleinere 3>. Mal Geld Ware 28700,~ •Sfc 17415 3216.- 28. Ma! 26600,— 883.- 863.- 16.75 3304,— O.T7 365.- 9630^- 13000.- 306300.- 95*0.- 3119»— “ ».- Geld -N- 8«.- 16.75 3244.- Ware '28650,— 870,— 870.- 17.05 3256.- 500.- 18470.- 12515!- 465. — 11860.- 16.40 is!Ä 304500.- 304300,— 3675,- 26360,— 3115.- 3085.- 859.- ... V*— 840 — 9510.W 13530.- X333D«—- 298,— 273.- M7— 297— 967».- 9&*— 299— 9720— 12040,- 11980— 307300— 30*0»)— 13020— 309000— 9620— «80— 9720— 313!— 31«.- 3U1— 71185— 79035—. 71185— 380g— 2093— 208T— 2097— 504— 590— 504— 18530— 18820— 16680— 12565— 12535!- 12585— 70850— 70463— 76860— 70760— 70260— 70760— 3195— 3230.— 3280— 494— 488— 494— 474— 466— 474— 16943— 11140— 11820— 16.80 16.30 16.70 16.60 306100.- 3705.- 26500.- 3185.— 3165«— 865.- 855,- 9590.- 13670.— 13470.- 402.- 262.— _ 16.10 306200.— 30600«.+ 37V.- 2*250.- 3135.- 3105,- 863,- . 16.50 307800.- 307600.— 3795.- 2*450.- 3155.- 3125.- 8Ö»“ 18260.- 18360.- K410.— 12400.- 12480.- 12420.- 9480.— 9540.- 9560.— 2070,- 2086.- 2072.- 2065.- 2081.- 2067.- 0.70 0.76 0.72 0.65 0.71 0.67 * Für 1000 'M.^SDrar!, ** für 1 Zloty auswertft 859.- 9840.- 13870.- 13670- Wa »- 9640— 2388— 2383.- . 0.78 o!t3 . ■ Der Frankruclearmg au der Wiener Börse. .-Das Frau keni-rvangement -per Mimo Mai n!immt einen auMrordentlÄ «Lustigen VeÄauf. Insgesamt waren von 7B Teilnehmern W;143.606 frenMische Franken an DifferenAen auf den Liquihajhanskurs zu b^ahilen. Hiervonsind nach den herÄts vor lsegssnden Gutschristen 27,362.041 französische FrMen rechtzr'E bezahlt worden/ Der Rest per 780.965 fvanzMche Franken-ist jÄwch kein Ausfall, sondern er erölävt sich chrch. den. hie- Mn Erhebungen und Uebetprüftmgen der von den Deilmhqkrrn dorgeleKen Dokumente' dadurch, daß nur^infyilgeWS skä-yMifchen Bankftiertages am 29. Mai noch iemige Mischriften ausständig sind. Das' ArrangementkronitS hat Mer 8e'n- W Bezwhern von Differenzen ihre Guchäben per 31. Mai vorläufig -mit 97 Prozent ausbezahlt, der Mst wird in einigen n angewiesen werden. Am 31. Mai sind ferner 1,846.678 _,_ar Kabslzohlung New-Aork zum LiguidirtionÄurs von >.Ä) ftanMschen Franken pro Dollar zu LkbeviDmen. Dadurch, daß der Liquidationskurs um mchr als zwei FvanÄn tWr ails der gegenwärtige'Kurs ist, kann auch dieser zweit«' Wl -des Arrangements keine Schwierigkeiten veruvsachen.- so paß' der vollkommen glatte Verlauf de§ Mimoarpangemen-ts Üetzöhrkriftet ist. ''-''-'Der neue Zolltavis. In den letzten Taigen erschienen ün PüMlnent mchvere MördWngen und sprachen bei' den Abgttckyswn aller Pari eien vor, bei denen sie Beschwerde Wer M^.MtzÄnen ZoMtze Mrten. Eine Mordwmg d«r' KonifÄtionäre böschwerte stch unter and>sram fcd«t AbgeordneM ErÄa Aber den hohen Zoll auf StMe, wodurch .Mer Mzjutz um mmdchtens 140.000 K. verteuert werde. Eine Aboch- MM der FuhwsrlkSgenossenichaft, die beim Ahgevchneten FoMer vochrrach, «Märte, daß durch den Zoll Von! 300 K. S KAogvamm Hicher der Wiener DwölleMNA Me jähMche äftzmy von IS MMiarden erwachse.. Diejser Zoll wirke Ms sgÄhMerkEBtzer MnllS, da dä tÄttchen Mchvkoften beim PftOchaer 7200 K. beitragen. DÄseMchÄchen mmsen auf dve BedWeikwV ÄberwW werden, da die AchrwerMessi sie'/nich^ aus vigensm deftvetten kimnen. Freigabe der Anfuhr von »uthrgzen usw. Wertere StnSfuhrerleichternngen aus Oesterreich. Wie die lbämmer Kr Handel, Gewerbe und JnWrie mrtwilt, die MSstchr v« rohem Anthvgzen, Naphchälm und Kam, säure auS Oeftevreich äb 1. Mti d. I. As auf wefitereS ohne BiüwMgung geftaÄM. . , We»^l»M-tzarfer srdeevM-«.^. Jz, ErgöMmg.-zu unserer in der vorgestrigen Nummer der ,Mener Morgen -chtung" gebrachten Notiz über den Besitzwechsel bei der A^n-FlovidSdorfer MueraM-A.^G., welche der ,Muen Wirt«« straft" entnommen war, erfahren wir folgende ' Eintzecheiten Mche geeignet find, die Situation der Gesellschaft wesentlich 31. Mai 1924 Nr. MÜ anders erscheinen zu lassen, da die Notiz der ,Keuen'Mlt< schüft" einige Unrichtigkeiten enthält. ES ist wohl vichtig, daß das Aktienpaket, welches im Juli vorigen Jahres von der Bankfirma G ar taub erg übernommen wuvde, vor einiger Zeit in andere Hände übergegangen ist, doch wurde dieses Paket an ein ausländ t sch es Kvnjor 11um verbaust! und nicht, wie gemeldet wird, vom. VerüvÄltungsvatsmrtMed! Herrn Hartenstein übernommen. Durchdroftn Besitzwechsell ergibt sich in der bishevigen Führung des Unternehmens g a keine Aenderung. Die Floridsidovfer Raffmerie.floriert. und verfügt über genügende RohÄtlmengen, M^ ihren Betrieb voMmMen aufrecht zu erhalten. Cs wäre -deS«s halb verfehlt zu bchaupten, daß sie aus MohölmangOl-eine. Krise durchwache. Im Gegenteil, die Rcchfimrie hat seitter LoStrennung Galiziens noch me so viel Petroleum verarlbeitetj wie in den letzten Monaten. Sie hat auch einen großen ANschvuß auf russisches Rohöl mit der SMetregierung getätigt, wodurch >khr RohÄIbedarf bis Ende des Jahves vollkommen g ede ck t ist. Außerdem hat sie amerikawisches Rohöl und RohölrückftäUde via Triest bezogen. Die in TriÄst errichtet« neue Anlage dient für den Umschlag und die Lagerung des Rohöles, welches dann «ach Floridsdorf zur Verarbeitung weitergebracht wird. Durch diese ausgezeichnete OrganiscHon ist der Bedarf der WorSdsdorset Raffinerie jederzeit an Rohöl gedeckt und sie verfügt über jede von ihr bnütigte Menge. Die noch im Vorjahre zwischen der FloridAdvvfw und der Shell Royal Dutch-Grupps gefühvten'Besprechungen haben schon damals zu einer vollständigen Ginigung geführt und haben bewirkt^ daß die lJnteTessengememschast der Novidsdorfer mit diesem Welikonzwn, durch welchen die Rohölbasis aus viele Ja!hre hinaus gesichert evschemt, dMch Vre in dies«rr Tagen erfolgte Konstiturevmtg einer gemeinsamen Betriebsgesellfchaft neuerlich zum. Ausdruck'gebracht wurde. Durchdie neue Zollvorlage wird die RentabMtät der Rohölverarbeitung bet Raffinerie nicht im geringsten kangiert, da hierdurch der bisher bestandene Zollschutz nicht Verringert wurde. ,! reich Wiederaufnichme des PostMtweisunosverkehres zwischen Oesterreich und Belgien. Die Kammer für Handsk, Gewerbe und iJndustrie gibt bMu-nt, daß mit MWuMit vom 1. Juni d. I. der Pdsta'nwLr!s>unlg8vev7chL mit BÄaien in beiden Richtungen wieder ausgenommen wird. Der HvchsLbetvag für Post- Anweisungen nach Belgien wird mit 1000' benschen Franken fsstgesetzt. Der Höchtbetrag für PchtanweHmugen nach Österreich bMlst sich aus den jeweMgen Gegenwert des Betrages von 1000 'belgischen Franken; es sinid daher bis auif weiteres Postanweisungen aus Belgier^ deren Betrag 3^8 Millionen Kranen nicht Lkbersteßst, auSMWchlen. - -: Aufnahme des Pestauweifuttgsvevkehres zwilchen Oester-' und Litauen. Die Kammer für Handel, GLvtrbe und e, Wien, gibt beLaunt, daß mit Wircksomkeit vom Juni d. I. der PchtvnweEuugsdörkchr mit Litauen in beiden Mchiungen -ausgenommen wird. Die PostanweMntzen nach Wauen sind -in dsv ameriranifchen DollarwLhrmtz auszustellen. Da» auf die Postanweisungen uach. Litauen <mtzuwendeüde UmrechnungsvechAtms von Krorve und Dollar ist daS gleiche wie für PchtanwHuuWn nach'Äeit'lLich utch GstlaM. Der- Höchstbstrag für PosiauweMugen' wird in - beiden Richtungen mit 100 Dollar festgesetzt. ByuchMe von Ee-nts sM nicht zu berücksichtigen. Die deutschen. Eisenpreise. Me aus Düsseldorf gemeldet wird, haben die Eisenpveise, soweit eine freie Festsetzung der Preise erfolgt, seit etwa acht Temen erneut nachgegeben, und zwar nnteir der Einwirkung der schlechten B^tellungen und der vielfach amgestellten Versuche, durch Verkauf von Material unter allen Umstanden in den Besitz von flüssigen Mitteiln zu gelangen. In Stabeisen, in dem das AWeAsbedürfnis ver Werke besonders stark zu sein scheint, wurden vor etwa 8 LÄ 10 Tagen noch Geschäfte auf der Grundlage eines. Preises voü 140 Mark für ^die Tonne abgeschlossen, jetzt ist der Preis auf 180 Mark zurückgegangen, und selbst zu-diesem niedrigen Satz,' der gegenüber dein erreichten Höchstpreis bereits Men Unterschied von 30 Mark bedeutet, wird wenig Verkaufs. Die Preise für die übrigen Sorten von Walzeisen -halben sich von ihrem höchsten Stande Ebenfalls uan durchschnittlich 20 bis 25 Mark gesenkt, das Geschäft wird auch hier als außeirordentlich schlecht' bezeichnet, nur in Feinblechen geht es leWch bestieidvgenld. Im Ausfuhrgeschäft ist ebenfalls eine neue llnftchevheit zu verzeichnen, die zum verstärkten Angebot naureEich auch von seiten der belgischen Hüttenwelrke führt. Stabeisen wird' von dort W reitS zu 6,5 Pfund fob Rotterdam angeboten. Die Lege der pslnischen Petroleumindustrie. Aus das heißt man nahm keine Neubohrungen auf. Infolge'der kostspteligen Materialbeschaffung und der hohen, Betriebskosten haben sich einige größere Unternehmungen bemüßigt geschen, ihren Betrieb wesentlich einzuschränken. Man bemerkt wieder seit langer Zeit ^größeres Interesse auKläjidischer KapitalistengMpPen, konkrete Beteiligungen sind jedoch nicht zu verzeichne». Die Rohö^»reise neigen in letzter Zeit zur Schwäche und ermäßigten sich -suWive auf 180 Dollar pro. Waggi n Boryslawee Marke. Die Bruttorohölvreise für Marz wurviA wie folgt festmsicht: Borhslaw, Tustanywice 910. Schodtnca 1205. Bt«ow 1520, Potok 1315 GoldfranLen pro Waggon. Infolge von Preisster-erunaen des amerikamschm Rohöls herrscht in Polen eine güDize Koniunktvr. In Lemberg wurde eine neue Rasftttttie der A.-G. für PetroleMindustrie und Erdgas in Betrieb gesetzt, die mit den modernsten Maschinen eingerichtet ist. In WMaligien werden in der Gegend von Bitkow sehr «Mgttiche ÄHrtmgen durchgeführt. Das erzielte Rohöl tft auch Äffer, da «S. einen größeren Inhalt an Benzin und Petroleum aufweist. Die Rutgers A.--G. hat bei Gorlice in Lipinki ihren Schacht 182 erbohrt, der eine Tagesproduktion von 3009 Kilogramm aufweist von der geringen Tiefe von 110 Meter. In BiKow wurde der Schacht der Franeo-Polonaise Ges. »Präsident" fündig mit der Produktion^ von eimr Zisterne tämich. Im ganzen sind jetzt in Bitkow ztvka 60 Schächte in Bohrung und versprechen ^te Erfolge. Die Galieia erbohrw in KroSno einen neuen Schacht, der monatlich bis zu zehn Zisternen produziert. 5 ventar fovgung tar viermal höher als i>m Dochahve,'-ihnen kaün die in nur gevMMr Maße dnWoechen. Die mUchen ' zeugen mmn 30 Pvqgent der Fviedenszeit, 10 Prgzeni van 1913. Im ga«-en kann, den der Baueni etwa zu 25 Proizent M"