Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1901 (31.5.1924)
- Date
- 1924-05-31
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. Ml Wien, Eamstckg Wtznerr Morgettzeitung. 31. m\ 1924 Uvseheltercr Schaden. - Ae ' BMwest, 39. Wal. („Tel der Wiener MocheiHt-g.")' Der Umfang des Schadens den die Explosion >rn> Eotroeeni vevursacht -hat, konnte noch nicht genan fest-- gestellt werden. In dem vollständig abgebrannten Murr itionsdepot waren 40 Millionen Stück Jnfanteriegeschosse und 86.000 Grausten. anfgehäuft. Außerdem wurden ungeheure Mengen von-Dhnamit und Elrasit zerstört. . Das Hauptmonturdepot und das Hauptp r o v i a n t m a g a z i n der runüinischeu Armee sind ebenfalls vollständig, vernichtet worden. Im Hofe des Monturdepots befanden sich im Augenblicke der ersten Explosion 150 Waggons mit UnifSrmen, die vor einigen Tagen aus Frankreich angekommen waren. Die sind alle verbrannt. Im Hofe der Pyrotechnik gingen drei Ei sen'ba hnzüge, die mit von der Fabrik gelieferten Granaten gef rillt waren, sowie 25 Wa gg onladnng en Jnfan teriegew ehre, ebenfalls ts che chö-slo w a ki sches Fabr ika t, zugrunde. Wie die Blätter melden, ist durch den Verlust deZ Proviantdepots die Approvisionierung der Bnkarester Garnison gefährdet. Dem furchtbaren Eindruck, den die Vernichtung der militärischen Ausrüstungen in Cotrocem . i'M rumänischen Publikum lhevvorgevufen hat/tritt die Regierung in einem mm der Katastrophe «ach »nbelannt. offiziellen Comumnique entgegen, worin erklärt wird, daß das vernichtete Munitionsdepot nur eines jener Depots sei, über die die Armee verfügt, daß daher sein Verlust wohl einen ernsten Schaden, aber keinesfalls eine Katastrophe bedeute, wie das manche aus Unwissen oder bösem Willen behaupten. Sämtliche Zettmtgenv veröffentlichen außerdem Aufrufe an die Bevölkerungworin vor einer Panik geivarnt, und darauf hinge wiesen wird, daß die Hauptgefahr schon vorüber und keine neüen ExplostoneF zn Wirchten seien. Die Militärbehörden gaben eme. Verordnung ans, worin den Verbreitern alarmierender Gerüchte die strengsten Strafen in Aussicht gestellt werden. Zahlreiche Gerüchtemacher wurden bereits v e r h a f t e t. lieber die Ursachen der Katastrophe verlautet noch nichts Bestimmtes. Der ersten Version, wonach das Feuer durch den F u n k e n e i n e t 2 0 komotiv e entstanden sei, wird allgemein kein Glaube geschenkt. Gin Gerücht will Nüssen, daß die Behörden einer Organisation auf die Spur gekommen seien, deren Ml die Vernichtung sämtlicher militärischer Objekte sei. Angeblich soll das .Feuer an mehreren Punkten gleichzeitig ausgebrochen sein. Bisher sind an Opfern vier Tote und etwa 20 Verletzte zu verzeichnen. Ae SMmordepldemk. 300 Selbstmorde im Mai. Die Bilanz der Selbstmorde hat im Monate Mai bisher mit der Zahl 306 einen traurigen Rekord erreicht. Stoch immer vermehrt sich die Zahl der Fälle. Der Werkmeister L. W'. hat sich gestern in seiner Wohnung in Hernals erhängt. Die 20jährige Stefanie I. stürzte sich gestern aus ihrer im dritten Stock befindliche Wphnung in den Hof und erlitt schwere Verletzungen. Die 18jährige Hausgehilfin! Ac. T. würde vorgestern abends in der mit Leuchtgas erfüllten Wohnung ihrer Dienstgebar tot auf- >suttden. i :■ ■ .: i •. 0>utetoltt9C«. Seit dem 14. d. erschien >5« einem Kreditinstitut in. Währing ein Main» mit dem seinerzeit dem Zimmermeister Josef H oikm-ö - aus Traisen ausgestellten SparLaffeLuch, gäb sich für diesen aus und verlangte, man solle ihm den ganzen eingelegten Bttmg von 118 MiNioneu Kronen anSlbezaMen, da er eitte driwgeM WeMschM zu regeln -habe. Den KiindiguHsdokschvvften Mchliga erbot man sich, ihm den Betrag in .TvMttmen MSgubeMen. Der Mann Mm insgesamt 50 MtNioNen MSbezahlt.. Am 28. d. erschien MN zufällig' der richtige Josef Holme aus Traisen, der seine. Identität.mchweffen konnte. Es wurde schließlich seftgestellt» daß der bei dem Institut angestellt gewesene Beamte MmnNd Hlawitschika, der mit den SpUckassebüchern zu tun hatte, rrach seiner im Mai erfolgten Kündigung daS Tp-vkasfÄuch des Holme, das-als Depot im Tresor hinterlegt war, ge-, stchlen hatte., Die Beträge wurden seicher. durch seinen Bmder Josef- HlaäÄffchsa > behoben.. Das Geld -haben die Prüder, bis auf 18 Millionen.verausgabt. Wie«. S1. Mick * Wied« ein junger Mann vermißt. Der 10jährige Sankbeamte faMxAa Seher, 2. MtellMaffe 14.wich seit demW^ d. M -vermißt. Mn SeMstinvrid erscheint Nicht als auSgWoffen. - * EWöstuua des Bankiers Buchal. Der Ban^eschastsinhaber Theodor Buchal, der vor einiger Zeit slüch-kitz.geworden war» sich dcnrn äber bei der WtttschaftsPMtzei «Wand und in Hast'genommen wurde, ist vor zwei Tagen nach Intfall der HaftgrüM wieder auf freien Fuß gefetzt worden.', * Die Preissteigerung in de» Kaffeehäusern. Zu der Non den Kaffeeisieidevir angekünvigten Preiserhöhung von Lurch, schmtlfich 1000 Kronen für die enHelne Verabreichung wich.erklärt, daß die .PreisevWuna nicht auf einer amtlichen Festsetzung. beruht. Die Wirtsch'aftspmizei wird in jedem' -ÄNzÄneil AMigefalle die Echlöhung überprüfen. ' " -1 * Die italienichen Virginier werde» teurer. Von heute angefangen werden die itEenifchen Birginier. deren Absatz in der letzten Zeit zugenommen hat, pro Stück 1000 Kronen kosten. * Zwölfte Staätswohltatigkeitslotterie. Donnerstag den 5. d. um 6 Ahr abends findet im Ziehungsfaale dev. GeneraOire-ktivn -der Staatslottevien in Wien, 3. Bez., Marxer« gasse 1, die öffentkiche Zichu-ug der zwölften österr. StaatSwchltätigkeitsloktevie statt. Der Käufer eines in neuer Ausstattung aufgelegten Loses (Preis 10.000 K.) sichert usich nicht nur die vielen zur.Verlosung gelangeuden hohen Geldgewinne (Haupt« treff-ev 800 MMonen). sondern unterstützt durch feine Beteiligung an der Lotterie auch die öffentliche WMtattgkeit. * Der Goldschatz der polnischen Notenbank — gestohlen. Aus Warschau wird uns berichtet: Im Sejm wurde eine Interpellation dex Opposition eingebracht, durch die bekannt wird, daß der Rbtionalschatz geplündert wurde. Dies-eL NaiionaMech sollte die Goldreserve der neuen Notenbank bilden.' Die prWchlchnna ergab, daß ein ’ Angestellter dieses Amtes das^ emaÄivfürte Gold an sich gebracht und ein gewisser Alexandrowitsch es derkaufiHaben soll. Nach seiner VerhäsAna langte MS Wien die Mitteilung ein, daß man in Wum dse mim SchMgen kenne und daß Alexaudrowitsch unschuldig sei. Eine polnische Untersuchungskommüssion wurde mit der Erklärung des Sachverhaltes betraut. hmckl« wnserenz . _ _ 'l e r eröffnet. Es waren etwa 200 Delegierte aus 40 Städten attwesenv. Der Vorsitzende des Zentralvereins, Herr Krim, schilderte die traurige Lage der jirdischen Kleinihändler, die nicht.allein unter der Äon-anvischen Krise, smtdern auch unter dem ungerechten Steuersystem leiden, Ani Montag wurden dann die DiskuPsionen fortgesetzt. Am gleichen Tage wurde auch die Landeskonferenz des KleinhäMerbevbandes abgchalten, tzu welcher 60 Delegierte au4 80 Städten erschienen waren. Die Konferenz beschäftigt sich mit dem Problem der Besserung der Lage des. Mischen Handwerkes. * Vrr FeLstra gegen die jüdischen Stdatzenhandler in Wilna. Die WTnaer PMei hat in der ätzten Zeit einen Mldizng «gen die besonders in Mlna sehr zahlleiä^n jüdischen GassenhcrMer begonnen, indem -sie'ihnen vchMtet, ihre Waren MMch fMMbieten und gegen AWnderWndölnde nrit d r a lk v« «ischen Strafe« MWcht, Dieses. Vorgehen bringt viele huüderte MWe One Int-ervent-fM des Müschen rMsmamrischen Verbandes bei der Po« BKy blieb ersÄglos. weSWb der BeMnd sich an die Zentral« vvgllMnig wenden wird^ ' * Die pttttschnatickMle Wordhetze. In der Zeitschrift ,Ms Gewissen", die Dr. Gduard Siadtler in enger Gemeinschaft ..' und Art Herrn v. Gikeich«N»Mtußwurm und dem -neuen delMchmMmMen RenMagSahgsardneten Martin Spahn Grden Ring (und in guter' Whlung mit dem Mdeutschen .Verbünd!) hewuSM. sind in der N-ummer vom 10. d. unter Gör ÜMtschrift ,Me Zeit erfüllet sich" folgere Sätze zu ileftn:- MS Erzberger seine VrMüngspolitik betrieb, war er munter und guter Dinge und voller Zuversicht. Sein eigenes Bdgtffaü erMte sich, da er das Schicksal des deutschen MMes Walter Rachenau erfüllte in London und auch sein Schicksal erfülkte sich .. . Ans. chr deutschen JrontsMaten! . Ihr habt dem Dode :itt$ AntM geschaut. Der Lob nimmt fetzt die Front der N ation ätz! Die Fahnen und Stgüdarten ducken sich, sie werden -Mcht mchr lustig im Müde wehen wie bei eurem Stahlhelm« .-tag-in Halle. Schweigend hebt sich die schwarze Fahne. Reichstagseröfffnung? . - Wer lacht da noch? ©ostet ihr Parliamentavier nur . .ruhig zusammen. Eure Zeit ist erfüllt. Das Wort-wird euch erstarre«. Das letzte bleibt fetzt zu tun. Hier schweigt alle 'Rade. So fordern die Deutschnationalen im AugeMick, ' wo sie die Regierung übernehmen wollen, z-um Morde auf.; * Das Judentum Jesus. In einer in der Berliner ,Meuzzeituna" erschienenen Besprechung des Buches -des.Professors . Leipv-D „War Jesus Jude?" tveudet sich der Pfarrer Doktor Rump sehr scharf gegen de« „in völkischen Kreisen ümgehem den. Rn-fug, den: Herrn sein Iudentuim a-btzusprechen. indem ' mpn ihn -als einem gaMiMn MrfchvoM enDamuft. sein läßt, oder ihn gar zu einem ailsgeprägten Arier macht". .Dr. Rump schreibt weiter: „Er (Jesus) ist nicht vom jüdilschen Geiste' losgelöft. zu denken. Er ist weder Arier noch Hellene, sondem.Jude nach seiner menWich-zeirlichen Weise." Der Schreiber.W „-Ich empfinde alle Versuch>e meiner völkischen Gefmüur, freunde, Jesus Ursprung nach einer kurjzsichoigen Willkür modeln, als läster-lich. Es bleibt beim klaren Zeugnis wj Schrift." - v. .. % * Die öfseutliche Lesehalle in In New-Vorker Brief Georg Bernhards, den die ,Moss> .jZig.^ deröffenÄcht, heißt es: Die Krone der öffentlichen iMv-Vovks ist die Public Library. Breit, wucht^ -uyd-schön.- Au'f der Fifth Avenue. Im Verkehrszentmm der Stadt. - Gin^ breite, , von zwei mächtigen SteinMven slaMerte Freitvepp^ sührt auf eine breite Terrasse-und von dort über-eine ne-ue breite Freitreppe in das von der Familie Astor gegründete iJÄstitut.'' Auf marmornen Stiegen steigt man innen empör. 'lZ-u'mnae^. heuren Büchersä'len, mit SPeziallitevatur aller GMete. geMlt.' Und zu Lesezimmern von der Größe von Plätzen in deutschen Großstädten. Jeder New-Aorker Bürger kann hier auslsihew' und lesen ohne Entgelt. Kein Buch aller WeMt-evatuven, da» hier vorhanden wäre (ichhabe im Mcherkata-log Mcher vonmir gefunden, an deren Verfasserschaft ich mich seW kaum mehr erinnern konnte.) Wie überall in New-Nork/ auf dem Bahnhof, im unteren Flur des Gefchäftshauses. im Warenhaus, in der Bank, zunächst ein Jnforinationsoffice, wo liebenswürdige Männer oder FrMen mit uueMicher Geduld Rede und Antwort stehen. Aber -auch hier die müMchste Ausschaltung unnützen Kraftaufwandes, überhaupt unnützer Msnschen-arbeit. Blücher, die auf Bestellzettel verlangt werden) sind in^kürzefter Zeit zur Stelle. Rückfragen.unnötig. ' Denn weithin im -ganzen Saale sichtbar leuchtet im roten Licht auf einem Indikator die Nummer des verlangten' Buches auf, sobald es eingetr-offen ist. Und in dem großen Saale fitzen Männer-und Frauen. Gelehrte und Arbeiter. Inden. Russeu, Olo. wenen, Griechen,. Engländer, ItMener. Chinesen, Neger neben echt ameMani,schon Typen. Wes durcheinairder, Menschen ausden verschiedenen Rassen, aus-den - verschiedenen Gssellschasts-/ schichten, aus verschiedenen Bildungsgängen nebenemiander und lesen imdstudieren. Täglich von 9'bis 10 Uhr in ruhiger Sammlung, während draußen Tausende von Automobi'len rasen und tuten nnd ungeheure Menfchenflnten vorüberdräu. gen. Hier ist das andere Neüv-Nork zu Hause. Hier wird an der zukünftigen gemeinsamen amerikanischen Kultur geschmiedet. (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" ft*$ mtgettlich.) * Tanzinstiiut Hermann Braun, 14. Bez,, Reindorfgasse 42. * Hotel samt Haus und Wchnung, Leopoldftadt, 30 Zimmer, neu eingerichtet, zu verkaufen. SMstvefManten melden, sich Theresieu-Kino, Mari-ahilferstraße 70, zwischen 8 und» 9 Uhr abends. * Die Sommersrische kostet Müionen sowie viel Zeit und! Mühe. Ohne viel Scherereien und UebegUeuÄichTstten 'erhUen:' ZüAi-cher warmer und kalter Küche. EvsWaMe Getränke. Täglich Konzert des berühmten DentschmeMer-OrcheftErs' Wacef. Mwechselnd dirigiert vom jungen und Men Waösk. * SovunernachtSfahrteu ans der Donau. Jeden Dienstag ab 3. Juni finden von der- Station Reichsbrück-e -aus' Sommevnachtsfahrlen auf der Donau bis Hainb-urg und zurück statt. Jeder DamGer führt ein Mustlerorchöster, Re-, staurant und Büflfet mit. FayMavten im Vorverkauf bei dex- S ch -l la f w >a g e n g e tz'e l l f H af t, 1. Bgz., - Käntnerrmg 9. Vereise, Bortröge und Bersa««luWen. Z e i r e M i 8 r a ch i. : a ch i. Heute um 9 Uhr abends drinamds Besprechung. — Z i o n isti-s ch e S ek tuo n Z w i s ch e n- —GRAETZ__ SGeichichteurludeni Drei schöne Geschenkbände gratis! :Dei Aufgabe eines Jahresabonnements auf die | JIEHER HDRGEHZEITUHG“ ■ iiilEiuiiiiRfÜr K 420.000 brücken, 20. Bez., Allerhettlienplatz 3, CafL Park. Heute ab 4 Uhr nachmittags Zusammenkunft. Montag, V28 Uhr abends, dringende Ausschußsitzung. — Verein Theo d.orHe.rzl. Heute. 8 Uhr abends, im Cafä de Franco anläßlich der Anwesenheit des Herrn Dr. Schipper Zusammenkunft der alten Herren mit der Aktiditas. — Beit W a a d L e i w r i. Morgen, 1/9B Uhr nachmittags, Ausflug. Treffpunkt r Liebenberg- Denkmal. — Z i 0 «i st i s ch e A r b e i t 8 p a r t e i H i t a chd u t h, 2. Bez., Glockengasse 30. Me Hüachduth-Schekelllockiuhaber werden aufgefordert, bis spätestens den 7. Juni zu verrechnen. Nicht ve-rrechnete Schekalim werden ad 7. Juli als verkauft betrachtet- — Der B nk o w in a er Z ent r a l v e rb a n d halt nwrgen, 9 Uhr vormittags, im Hotel Stephanie, 2. Bez., Taborstraße 12, eine Optionsbersammlung ab'/.-—. Jüdischer Kulturklub, Wien. Heute, *4,8-Uhr abends, Vortrag Löbl Taubes im Klubsaal des Wiener Theatercafe, 2. Bez., Praterstriche (neben Carl-Theater), über „Jüdische Sprichwörter". Gaste willkommen. —- S e p H a r dis chakademischer Verein Espe r.a n z a. Heute, 8 Uhr abends, im Vereinslokal, 2. Bez., Novaraaaffs 27, Vortrag (in deutscher Sprache) des Herrn Ludwig Dato über „Die Wanderungen des j ü d i s ch en Volk e s". Gaste willkommen! — Alrbeiterheim.Bo roch 0 w. Heute, V,8 Uhr abends, Vollversammlung. Tagesordnung r DaS arbeitende Erez Israel und seine Institutionen. L e 0 p 0 l d st ä d t e r V 0 l k S h e i m, 2. Bez., Zirkusgaffe 48. 7 Uhr: Dr. Friedrich Fischt r Vom Wandern. Hierauf Karl Feßler: Der Hochkömg. Mit 100 Lichtbildem. Eintritt frei.- Urania. Heute, Vs3 Uhr (Großer Saas) : Schülewortrag: Unser Alpenvolk und seine Lieder. 5 Uhr (Großer Saal) r Unter Kannibalen. V,6 Uhr (Kleiner Saal): Prof. Dr. D. O. Ludwig: Italienische Reisebilder, I. 6 Uhr (Kurssaal):; Uuiv.-Doz. Dr. Anselm W e i s s e n h 0 f e r: Wiener Kultur und Wiener Kultstätten, VI. 6 Uhr (Klubsaäl): Univ.-Lekior Ferd. M a t r a L: Nednerkur», XI. 1/28 Uhr (Großer Seal): Dr. Josef Bergaüer: Aus Raimund und Neftroh (Alt-Wiener Theater ll). */,8 Uhr (Kleiner Saal) : Arien-, Lieder- und Balladenabend. V-8 Uhr (Kurssaal): RegierMgsrat Dr. Viktor L e i p e n : Unlauterer Wettbewerb. '/,8 Uhr (Klubsaal): Doktor Robert Friedmann: Goethe, Heraklit nnd Laotse, I. Zionistische Mttelschüler, die Irrteresse an der Gviindung einer allgemeinen z i 0 n i st i s ch e n Mittelschüler- Bereinigung haben, melden ihren Namen und Adresse an daS Zionistische Landeskümitee, 2. Bez., Taborstraße 20a. Dortsellst morgen Sonntag, 1/Ai Uhr vormittags, Vortrag des Sürdentenreferenten der Zionistischen Landeskomitees, Hemn Chaim Hammer, über „Zionistische studeutische Arbeit". Ein junger jüdischer Hilfsarbeiter, der durch eine bei der Arbeit erlittene, Blutvergiftung arbeitSMfähig geworden ist und ohne Verdienst dasteht, wendet sich durchuns an gute Menschen. die eS ihm ermöglichen, die Fahrtspesen in seine Heimatstadt Linz aufzubringen. Wir werden Spenden gerne übernehmen und auSweisen. Mzentimeter -reit aamt