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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-31 · Heft 1901 (31.5.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1901 (31.5.1924)
Date
1924-05-31
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Kr. M)1_Wien, SamRag ^Ä der Wischen JnteAigeuz nach Spanien käme, was bfet Lande von auHerorldmÄlchem Nutzen wäre. Er erttüairüet hievon einen Aufschwung nicht um des intMektiWm LeVem, sondern auch des Handels in Spanien, welches aH'dieise Weffe von.den Folgen jelles „großen Fehlers, den die Könige der Inquisition an beu Inden begangerv halben", befreit würde. Auch RaiWmer S ch n h mann besMgte, daß mit der fpaniischen Neigierung BerhanWngen im Zuige sind, und daß die Regierung an ihn wie auch an mehrere andere Führer fpaniolllscher Gemeinden das Ersuchen gerichtet halbe, dahin zu wirken, daß möglichst viele Juden nach Spanien auswandern. In einer Ziulschvistbegründete General Rivera seine Mion damit, daß „die spanische Nation einer jüdischen AuUroPftmg schr bedürfe". _ Sawiukows Pogrombande. Riga, 29. Mai. (I. T. A.) Dieser Tage fand vor dem Leningrad er höchsten Tribunal ein Prozeß gegen 46 Aichänger Boris Saw i uko w s, von denen sich 23 im Gefängnis befinden, statt. Sie alle wurden beschuldigt, daß sie nach dem Zerfall der Armee Balachowitsch' und Indenitsch' in den Jahren 1922—23 Banden organisiert haben, die Uebevfälle auf die kleinen Städte in der Gegend von Minsk und Witebsk anssührten. Der Anführer war ein Offizier, Mochailow, der -im Minsker Gouvernement den jüdischen Kommunisten Dnbinskh ermordet und seine Wchnnng ausgevanbt hat. Im Städtchen Puchowitz hat derselbe Mochailow elf jüdische Geiseln ausgehoben und sie dann alle im Walde erschießen lassen. Er und ein zweiter Offizier namens Gregoriew 'haben beide ein Attentat auf den Vorsitzenden der dritten Internationale, Sinöwjew, geplant. Znländ. Benesch in Men. Besprechung mit dem Bundeskanzler Seipel. Der tschecho-slowakische Außenminister Dr. Benesch trifft auf seiner Rückreise aus Italien nach Prag i u W i e n ein. Bei dieser Gelegenheit wird er , mit dem Bundeskanzler Dr. Seipel und mit dem Minister des Aeußern Dr.. Grün berge r Zusammentreffen. Die Weiterreise erfolgt mit dem nächsten Zuge. Münster Benesch ist Vorsitzender der im Juni stattfindenden Session des Völkerbundrates in Genf. Bei dieser Tagung wird.sichdas österreichische Komitee des Völkerbundrates mit verschiedenen für Oesterreich sehr wichtigen Angelegenheiten befassen. Es IpuMt sich in erster Reihe um die Verwendung.der Restkredite ans der Völlerbundanleihe, weiter um die Vorlegung des österreichischen NormalbU'dgets und endlich um die Völkerbund ton trolle überhaupt. In den Besprechungen werden alle diese Fragen erörtert werden und es ist zu erwarten, daß der tschecho-slowakische Außenminister seinen Einfluß in Genf zugunsten Oesterreichs geltend machen wird. Die Wichtigkeit der Konferenz liegt auch in dem Umstand, daß Dr. Benesch den Bundeskanzler Dr. Seipel über die in Rom abgeschlossene tschechischi t a l i c n t f che K onve n t i o n, insoweit sie Oesterreichs Interessen tangieren könnte, informieren wird. Jer Streit ttm die Besoldungsorduuns. . Der FünfundzwanMerausfchnß vor BundesangeistelltenorganisMonen hielt geistern vormittags eine Sitzung ab, über die. fönendes Comnrunique Verlautlbart wird: Der dem FünfundiManzigerausischuß am 27. d. durch den Bundeskanzler übermittelte Vorschlag betreffend die - ziffernmäßige GruMage des neuen Beso'tdnngsM-mls, wurlde von den .Angüstelltenvertretern ab g el ehnt. Die Höhe der Ansätze, die Wiedereinführung einer Mivitäts- ' zuläge, die Streichung der Familienzulage und die willkürliche Vevschilechtevung der von der Regierung ursprünglich vorgefchlagenen Vechailtniszahllen, machten eine Annahme unmögll i ch. Am folgenden Tage wurden dem Bundeskanzler durch den Vollzugsausschuß Gegenforderungen überreicht. In mchvstüüdiger Beratung wurde der überreichte Vorschlag, als auch andere offene Fragen des BesoLdungsprolblems, eingehend erörtert. Die Erklävnngen des Rcgiemngschefs ließen zwar weitere Verhandlungen offen, führten jedoch in keiner Beziehung zu i rgendein er An-näh erung der beiden gegensätzlichen Auffassungen. Infolgedessen beschloß der Berhandbungsausschuß gestern, durch Vermittlung des Präsidiums des Nationallrates mit den PMtifchen Parteien in Verbindung zu treten, vm in umnrttelbarer gemeinsamer Verhandlung über die bestchendelr Schwierigkeiten. hiniwegiMoMnen. Im Zusammerchang m. it allen diesen Vorgängen hat der Fünlfunldzwanzigerausschuß für die Mernächsten Tage die Ein.berusnng einer Massenversammlung aller Bundesangeistellten in Aussicht genommen. Wiener Morgenzettung. Radiodienst der „Wiener' Morgenzeitung".) London» 30. Mai. Die Nelv-Aorker Börse war heute ge schlossen. Auf dem Londoner Markt waren geringe Veränderungen zu verzeichne::. Französische Renten waren schwächer. Auch Minenaktien waren abgeschwächt, in Erwartung französischer Verkäufe, welche automatisch der Äbschwächimg des französischen Franken znfolgen pflegen. W e ch s elkurse: New-Yark 43,56*/,, Paris 82,77«/,, Brüssel 95,80, Berlin 18®/g Billionen, Wien 308,500, Prag 147,42 % Amsterdam 11,52*/$, Chrtstiania 31,39'/,. Stockholm 16.20'/,, Kopenhagen 25,27, Schweiz 24,45, Rom 98,50, Madrid 31.61, Warschau 22,46, Athen 229, Sophia 600, Bukarest 1000, Konstantinopel 830, Budapest 359.900 Rs 450.000, Riga 22.32. Oesterreichische Anleihe 94, tschecho-slowakische Anleihe 98,75, Prager 88.60, Skoda '93,50, Bankverein 9,5, Bodenkredit 19, Royal Dutch 37, Shell 4,37'/„ Centre MinningS 10,62'/,, General Minning 12,25, DebeerS 12,187, Diamond 16,60, Rio Lintv 82. Metalkmarkt: Kupfer StandardKassa 61.11,6, dreimonatlich 62,89, Glectri Lit 67,5, Zinn Standard Kassa 20,8 bis 10, dreimonatlich 206, 10 bis 15 Shilling, Blei englisches 32, ausländisches 31,5 bis 28,12, Messing ausländisches 31,26 bis 33,26. B a u m w o l l e: Liverpool: Verkauft 3000, eingeführt 16534 Ballen. Amerikanische-26 Punkte höher. Full Middling 18.49, Brasilianer 31, ägyptische bis 90 Punkte höher. Ostindische unverändert amerikanische Termin anfangs 6 bis 15 Punkte höher, sodann weiter steigend. Mai 18,14, Juli 17.39. Oktober 15,58, Jänner 18.04. Um 2 Uhr 10 Minuten: Mai 18,10, Juli 17,37, Oktober 15,55, Jänner 15,02. * London. 30. Mai. D e v r s e n s ch l u ß k u r s er Prag 147,25, New-Iork 4.31, Paris 82,655, Brüssel 96,375, Rom 98,5, Zürich 24,44, Madrid 31,89, Amsterdam 11,525, Kopenhagen 25,725, Christian:« 31,405, Stockholm 16,266, Helfingsors 175, Berlin 18,25 Billionen, Wien 307.500. Paris, 30. Mai. (Radio.) Die heutige Börsenstimmung war noch stiller als an den vorhergegangenen Tagen. Trotz des Steigens der auswärtigen Devisen konnte kein Leben in den Markt kommen. Die Valutenpapiere wiesen einen kleineren Fortschritt auf. Im allgemeinen sind die Positionen für die nächste Liquidation schon fast abgebaut, so daß die Liquidation selbst sehr leicht vonstatten gehen wird. Französische Bankwerte find rückgängig, ebenso französische Renten und Eisenbahnen. Suez waren ziemlich fest, ebenso Rio Tinto. Zuckerwerte wiesen einen schwachen Fort-, ichritt auf, während Elektrizitätspapiere Mer waren. In der Kulisse war ruhige Stimmung bei geringen Umsätzen vorherrschend. Wechselkurse: London 83,19, New-Uork 19,33'/$. Prag 56,25, Bukarest 8,15. Paris, 30. Mai. (Radio.) Effektenschlußkurse: Banqne de France —, Pragobanka 401,—, Credit Lyonais 1520, Suez 134,80, Platine 739, Dabrowa 768, Banqne Ottomane 755, Central Mining 907, Rio Tinto-, Le Naphta Russe 398, Succerie d'Egypte 1095, Bakou 2490, Cautchoues fin 152, Chartered 45,25, Debeers ordin. 1031, Goldsields 77.—, Huanchakcis 295, Jägers Fontain 240.—, Malacca ordin. 136.—, Maltzoff 412, Mexican Eagle 72,75, Padang 355,—,- Rand Fontain 86.50, Randmine 247.50, Silva plana 157.—, Tanganhika 142.50, Tubiee soie 606.-, Utah Copper 1350, Shell 362.-/ Royal Dutch' 31.05, Burniah —. Trieft) 30. Mai. Devisenkurse: Amsterdam 840.— bis!) 856.-, Brüssel 104 bis 106, Paris 119 bis 119.75, London 98,70; bis 98,95, Rew-York 22,80 bis 32.95. ' Zürich 402 bis 405/ Bukarest 6,75 bis 10,26, Men 0,0815 bis 0,0325, Prag 66,90 bis 67,40, Budapest 0,250 bis 0,03, Wien, .0,0315 bis 0,0326, Agram 27,75 bis 27,95. Mailand» 30. Mai. M r t t e lu n d S ch l u ß k u r f e.- London 98,82'/,,, Paris 119, Zürich 403,25, Prag 67,25, Belgrad 28,60, Bnissel 102,90, Madrid 22,96'/z. die AbgabenMMtgsnovelle würde d e r A n teil W i e n s ölt den. Steuereingängen eine beiläufige Verringerung um 280 Milliarden erleiden. Um hiefür Ersatz zu schaffen, war ursprünglich von der Gemeinde Wien eine Verdoppelung der Fürsiorgeabgabe geplant, doch kann man chievon nnt Rücksicht ans die Wirtschaftskrise wiedet ab. Wie das „Neurgkeits-WeWlatt" von verläßlicher Seite erfährt, verlangen nun die Sozialdemokraten für ihre Zustimmung zum Abgabenteilungsgesetz, daß die Regierung die bindende Erklärung abgibt, gegen eine Vervielfachung der Wiener Wohnbausteuer kei-nen Einspruch zu erheben. Diese' Steuererhöhnng würde'für Wien eine Mehrernnahme von rund 300 Milliarden bedeuten, wodurch der Entfall an Ueberweifungen aus Bunde'smit-teln mehr als wettgemacht würde. Die Erhöhung der Wohnbausteuer soll bereits im Herbst in Kraft treten. Allerdings ist eine Entsche-idung über diese neue sozialdemÄratische Forderung bisher noch nicht gefallen, da >insbesondere diestädtischen Abgeordneten der Majoritäisparteien B e -d e \xi e n gegen diese Ste-uerevhöhung erheben. Wiener Lmdtag. Herabsetzung der Fremdenzimmer-' und Lustbarkeitsabgabe. Der Wiener. Landtag beschloß gestern nach einem Referat des Finanzreferenten StaÄrates Breit n e r für die Sommermonate Mai, Juni, Juli und August nach längerer Debatte die Herabsetzung der Fremdenzimmerabgabe von 40 ach 20 Prozent und der L u st ib a r! e i t s a b g ab e in den Operettentheatern von 30 auf 20 Prozent, in den Kinos von 40 auf 30 Prozent und fiir Prösatheater von 10 ach 5 Prozent. Bervierfachung der Wiener W»h»b«nße»«? Wie der Fiuauzminifter Dr. Kien b ö ck jüngst in einer Versammlungsrede bereits angekündigt hat, ist der Streit um die Abgabenteilnngsnoveile, der zwischen der ^Bundesregierung und dem Wiener Rathanse nun schon seit Monaten ging, so gut wie b e e n d e t. und die Vorlage dürfte voraussichtlich schon i n d e r k o m m c nden Woche im Finanzausschuß beraten werden können. Die Angelegenheit steht natürlich auch in einem engen Zu- Htiw.ii KmÄ Wiener Gemeinderat. Der Geureinderat bewilligte inseiner gestrigen Sitzung für die Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft eine Subvention von 50 Millionen, für den Verein Zentralbibliochek 80 Millionen, für die Wiener Uran'a 80 Millionen, für den Wiener Volks'bildungsverein 100 Millionen, für den Verein Volksheim 100 Millionen. Für die Antomobilisiernug des Straßechäuber-nngsbetr'.ebes sowie für die Beschaffung von Antoschneepslngzengen wurden 2,8 Milliarde» und für Instandsetzung angeforb00. Millionen Kroney bewilligt, 31. Mai 1924 Seitet Herrenwlfche nach Mast. Berthold Scheer UI. Landstr. Gürtel 19, Linien: O, 4, 118 Re Pariser Mmtziadr. Schweiz besiegt die Tschecho-Skowakei 1:9. (Eigen-ienst der „Wiener Morgenzeitung".) Paris, 30. Mai. Das wiederholte Spiel Schweiz gegen Tfchecho-Slowakeigewinnt Schweiz 1:0 (0:0). Es sind etwa 5000 Zuschauer im Stadion Bevgere anwesend. Me Tschechen, protestierten vor dem Spiele gegen den ungarischen Schi-edsrichter Ivan chic. Das Spiel wurde mit einer Verspätung von 30 Minuten unter der Leitung des französischen SchiÄsrichters. S l a w i k begonnen. Die DschechoSlo- Waken spielten in der gestern gemeldeten Aufstellung. Die drei Novaks Meten den Jnnensturm, außen spielte Jellinek, der in der zweiten Halbzeit Mit Otto Novaik den Platz i-anfchr:. Die Dschecho-Slowaken waren im ganzen Spiele hoch überlegen, was auch das Eckenverhättnis 5:1 beweist, doch konnten die tschecho-slowakischen, Stürmer die ihnen zahlreich gebotenen Schußgelegenheiten nicht ausnützen, wogegen die schweizerische Verteidigung brillierte. . In der ersten Halbzeit hatten die Dschecho-Slowaken von Beginn das Heft in der Hand und erzielten in der 7. Minute die erste, in der 8. Minüte die zweite Ecke. Der Schiedsrichter hat zwei Hands nicht bestraft. In der 22. Minute gcht Novak durch, der Torwächter Pu'lvier wehrt auch die dritte Ecke ab. Die Dschecho-Slowaken sind noch überlegen. Dagegen sind alle Innenstürmer so gut wiie nichts wert. In der 40. Minute eine vierte Ecke für die Tschecho-Slowakei, diese wird abgewehrt und Sturzenegger kommt allein durch, schießt jedoch daneben. Der Rest der ersten Halbzeit gehört noch vollkommen der Tschecho-Slowakei. In der 44. Minute wild noch ein prächtiger Schuß von Mährer aibgewehrt. In der letzten Minute kommt ■ noch Abigglen zum Schuß, doch pariert Hochmann, welcher an Stelle StaplAs im Tore spielt. Me zweite Halbzeit bringt dasselbe Bilh. Die Schweizer kommen durch Einzeworstöße vor. In der 33. Minute hat Hochmann, nochmals schwere Arbeit-, die er jedoch gut be'lvältigt. In der 36. Minute schießt Novak 1 einen scharfen Ball unter die Latte, welchen Pulvier glänzend zur fünften Ecke für die Tschecho-Slowakei abwehrt. Die Schweiz erzielt in der 39. Minute ihre erste Ecke. In der 42. Minute gibt dec Schweizer Rechtsaußen einen langen Ball vor das tschechoftowakffche Tor. Hochmann ivehrt schlecht ab, Faßler bemächtig: sich des Balles und gibt ihm noch, einmal vor das Tor, wo Sturzenegger den Ball mtt dem Kopf an die Latte befördert. Den hochspringenden Ball schießt Pache an dem HMofen Torwächter vorbei ins Tor. Das Spiel ist somit entschieden. Die restlichen drei Mintvten bringen nur verzweifelte Versuche der Dschecho-Slowaken, das Spiel auszugleichen, doch kann die Schweiz alles abwchven. Die tschecho-islowMsche Mannschaft spielte das zweite Treffen bedeutend besser als das erste/doch brachten es ihre Stürmer wegen überlangen Kombinierens 'zu seinem anständigen Schuß. ' Feftakademle der hebriiische« Sprach- »ad Schalvereiuer für die Slowakei.; Aus Preßburg wird uns geschrieben: Mitttvoch betv 21. d. fand im dichtgefüllten Saale des Regierungsg'eüändes die erste hebräische Akademie des neugegründeten hebräischen Sprach- und Schulvereines statt. Der Abend war ein Er- , lebnis für jeden, der sich seiner Zugehörigkeit zur uralten jKulturgemeinschaft des jüdischen Volkes b ewußt ist. AL an fühlte den Atem mid den Geist ehr>er Neuen Jugeird, eines neuen Geschlechtes. Es lväre feine Störung der wunderbaren Harmonie dieser Veranstaltung, wollte man einzelne herauslöseir, Einzelleistungen würdigen. Die Worte der jugeiw-f lichen Begeisterung, die als Festredner Rabbiner Dr. David, jFeuchtwang über die Kultur des Judentums und deren Renaissance sprach, waren der edle Rahmen, aus welchem^ die einzelnen Bilder in ihrer plastischen Schönheit, in ihrer lebendigen Kraft hervortraten. Viel Arbeit und Geschmack war bei jedem einzelnen der entzückenden Mlder, Szenen und Gesänge an: Werke. Wen David Schwarz, dem Lehrer und Leiter der hebräischen Sprachkurse, ist der Abend vor allem zu danken. .Vom Publikum stürmisch gerufen, verwies er in einer in klassischem'l Hebräisch gehaltenen Ansprache auf die Verdienste jenes Mannes, der in stiller, hingebungsvoller Arbeit, ohne sich jemals in den Vordergrund zu drängen, vor drei Jahren unter den größten Schwierigkeiten und materiellen Opfern den Grmürstem zu diesem wunderbaren Aufbauwerke gelegt hat — Albert G ü n s b e r g «e r. 'Mit dieser ^Veranstaltung hat das Gründungskomitee des hebräischen sSchulvereines sowohl ideell wie auch materiell einen Erfolg erzielt. Um das. Gelingen der Feier haben sich noch die Herren Dr. Josef und Dr. Geza Fisch sowie d«rs Drmenkomitee besonders verdient gemacht. Die SrzMche U«tersachu«g der PoMma Mwanderer. Das Wiener Palästina-Amt teilt uns'mit: Auf Gründer Erfahrungen, die die zionistischen' Emwanderungsbehörden in Pälästma bei der' ärztlichen' Nutersuchuttg der .-neu äilgekommcne>: Jmmigrantel: gemacht haben, hat die Jmmi^rationszentrale der Zionistischen Wekntive in Jerusalem im Einvernehmen' mit .der Leitung der Hadassah an sänrtliche Pakästina-Aenne.' neu.' Vorscksriften EMaE' Misüngen erteilt^! BugBamw

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